Müllentsorgung: Diese Regeln gelten für Mieter und Vermieter

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Rund um das Thema Müll gibt es in Mehrfamilienhäusern immer wieder Konflikte. Die Palette reicht von zu vollen Mülltonnen bis hin zur Umlage bei den Betriebskosten. An diese Regeln müssen sich Mieter und Vermieter halten.

Mülltrennung, Müllentsorgung, Hausmüll, Foto: arborpulchra/fotolia.com
Richtige Mülltrennung will gelernt sein. So ersparen sich sowohl Mieter als auch Vermieter viel Zeit, Nerven und auch Geld. Foto: arborpulchra/fotolia.com

Bei der Müllentsorgung kann man so einiges falsch machen – das belastet dann nicht nur die Umwelt, sondern führt unter Umständen zum Streit unter Nachbarn oder mit dem Vermieter: Der eine trennt seinen Hausmüll nicht richtig, der andre lagert den stinkenden Müll im Hausflur und im nächsten Fall stellt der Vermieter nicht genügend Mülltonnen zur Verfügung, sodass die Mülltonnen im Hof ständig überfüllt sind. Dabei gibt es einige Gesetze und Regelungen, die den gemeinschaftlichen Umgang mit dem Müll in Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen regeln.

Welcher Müll in welche Tonne?

Das Grundprinzip der Mülltrennung ist ganz einfach. Die Trennung von Hausmüll erfolgt nach sechs Kategorien:

  • Leichtverpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech sowie Verbundkartons wie Getränkeverpackungen kommen in die Gelbe Tonne beziehungsweise den Gelben Sack.
  • Glasflaschen und Glasbehälter werden im Altglascontainer entsorgt. Andere Arten von Glas, wie Trinkgläser, Geschirr, Porzellan, Fenster- oder Spiegelglas kommen dagegen in den Restmüll.
  • Papier, Pappe und Karton gehören in die blaue Altpapiertonne oder den Altpapiercontainer.
  • Zum Entsorgen von Bioabfall dient die braune beziehungsweise grüne Biomülltonne.
  • Hausmüll, der nicht recycelfähig ist, gehört in die Restmülltonne. Dazu gehören beispielsweise Zigarettenstummel, Asche, Staub, Windeln, Hygieneartikel, verschmutztes Papier, Lappen und Filter.
  • Lacke, Farben, Energiesparlampen und Elektrogeräte sind Sondermüll und müssen zum Wertstoffhof gebracht werden. Für Batterien stehen in vielen Geschäften Sammelbehälter bereit.
Info

Die genaue Zuordnung, welcher Müll in welche Tonne gehört, ist regional unterschiedlich. Informationen gibt’s bei der zuständigen Abfallwirtschaftsstelle. Diese erstellt auch den Abfallkalender, dem man die Abfuhrtermine für die einzelnen Tonnen entnehmen kann.

Die Rechte und Pflichten des Mieters bezüglich der Müllentsorgung

Mülltrennung, Müllentsorgung, Hausmüll, Verbot, Foto: blende11.photo/fotolia.com
„Müll abladen verboten“ – ein legitimer Hinweis. Der Vermieter muss jedoch einen Abstellplatz für den Müll bereitstellen. Foto: blende11.photo/fotolia.com

Für die richtige Mülltrennung ist der Mieter selbst zuständig. Er muss seinen Müll in die richtigen Sammelbehälter werfen und trägt gemeinsam mit den anderen Mietparteien auch die Kosten für die Müllentsorgung. Zwar zahlt zunächst der Vermieter diese die Gebühren, er legt die Kosten dann aber in der Nebenkostenabrechnung auf die Mietparteien um. Bei entsprechender Vorgabe in der Hausordnung sind die Mieter zudem für die Reinigung des Müllabstellplatzes verantwortlich. In einem Mietshaus mit mehreren Parteien wechseln sich die Mieter mit der Reinigung ab. Der Vermieter legt dabei den Turnus fest.

Der Mieter hat ein Recht darauf, die Mietsache vertragsgemäß nutzen zu können. Dazu gehört auch, den Müll richtig entsorgen zu können. Das heißt, dass die entsprechenden Mülltonnen vorhanden sein müssen. Auch kann der einzelne Mieter von seinen Mitmietern die Einhaltung der Hausordnung verlangen. Das wird zum Beispiel wichtig, wenn eine Mietpartei ihren Müll ständig im Treppenhaus abstellt. Wenn dieser Müll übel riecht oder sich sogar Ungeziefer einnistet, liegt womöglich sogar ein Mangel vor, der zur Mietminderung berechtigt und auf den Mieter ihren Vermieter aufmerksam machen müssen.

Link-Tipp

Sollte das normale Gespräch mit dem Vermieter nichts bewirken, kann der Mieter eine Mängelanzeige aufsetzen. Was so eine Mängelanzeige enthalten sollte und wie sie richtig verfasst wird, ist in unserem Ratgeber nachzulesen.

Viele praxisnahe Tipps, was bei der Ankündigung einer Mietminderung zu beachten ist, finden sich im Ratgeber über Mietminderung.

Müllentsorgung: Die Rechte und Pflichten des Vermieters

Der Vermieter muss gewährleisten, dass der Mieter seiner Mülltrennpflicht auch nachkommen kann. Dies bedeutet unter anderem, dass er ausreichend Müllbehälter zur Verfügung stellen muss. Doch nicht nur die Menge an Müllbehältern ist wichtig, er sollte auch die richtigen Behälter bereitstellen. Dabei muss sich der Vermieter allerdings an den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit halten. Er darf keine unwirtschaftlich hohen oder unnötigen Betriebskosten auf seine Mieter umlegen. Sind die Mülltonnen beispielsweise zu groß, muss er sie soweit möglich gegen kleinere Tonnen austauschen, um unnötige Kosten zu sparen.

Außerdem muss der Vermieter einen Abstellplatz für die Mülltonnen ausweisen. Dabei darf der Platz keine Flucht- und Rettungswege, Notausgänge und Feuerwehrzufahrten verstellen. Der Abstellplatz ist auch so zu wählen, dass sich die Mieter im Erdgeschoss nicht von Lärm, Geruch oder Ungeziefer belästigt fühlen.

Der Vermieter darf und sollte die Müllentsorgung in der Hausordnung regeln, die zwingend Bestandteil des Mietvertrages sein muss, um gültig zu sein. Zu den klassischen Tätigkeiten zählt zum Beispiel, den Müllabstellplatz sauber zu halten oder die Mülltonnen rechtzeitig zur Abholung bereitzustellen. Für diese Aufgaben darf der Vermieter aber auch einen Hausmeister bestellen – und die Kosten dafür über die Nebenkostenabrechnung auf seine Mieter umlegen.

Nimmt ein Mieter seine Aufgaben nicht wahr, verstößt er gegen die Hausordnung. Der Vermieter hat dann das Recht, ihn abzumahnen. Bei einer wiederholten Verfehlung kann er den Mieter verklagen oder ihm sogar fristlos kündigen.
Den Mietern können aber keine Arbeiten auferlegt werden, die gegen geltendes Recht verstoßen oder unverhältnismäßig sind.

Link-Tipp

Wer wissen möchte, was der Vermieter noch von seinen Mietern erwarten darf, findet weiterführende Informationen in unserem Ratgeber zum Thema Hausordnung.

Umlage der Müllgebühren auf die Mieter

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Die müllabtransportierenden Betriebe stellen dem Vermieter einen Abgabebescheid über die Kosten für den Müll aus. Mieter finden diese Kosten in ihrer Nebenkostenabrechnung wieder. Foto: mitifoto/fotolia.com

Die Höhe der Müllgebühren hängt von der Menge des Mülls, beziehungsweise der Größe und Anzahl der Tonnen ab. Diese Kosten bezahlt der Vermieter an die zuständige Kommune und gibt sie in Form von Nebenkosten an die Mieter weiter.

Die Anschaffungskosten für die Mülltonnen gelten aber nicht als Nebenkosten; der Vermieter muss sie selbst bezahlen.

Link-Tipp

In unserem Ratgeber „Umlageschlüssel, Fristen und Co.“ finden Vermieter alle Infos rund um die korrekte Abrechnung der Nebenkosten.

Mieter sollten die Nebenkostenabrechnung stets nachprüfen. Unser Ratgeber gibt einen Überblick, worauf dabei zu achten ist.

Sonderfall: Umlageschlüssel bei Kosten einer Müllschleuse

Etwas anders sieht die Abrechnung bei Müllschleusen aus. Die Müllschleuse ist eine Box, in der ein Restmüllcontainer untergebracht ist. Der Müll findet über eine Einwurfklappe, die eigentliche Schleuse, seinen Weg in den Müllcontainer. Der große Vorteil: Die Schleuse lässt sich nur mit einer persönlich codierten Chipkarte öffnen. Der einzelne Mieter zahlt also nur noch für seinen eigenen Müllverbrauch. Zudem erschwert es das System Fremden, ihren Müll illegal einzuwerfen.

Sperrmüll – Kosten und Entsorgung

Die Sperrmüllentsorgung in Deutschland wird regional sehr unterschiedlich gehandhabt. Einige Gemeinden kommunizieren feste Abholtage für Sperrmüll, anderswo muss die Abholung angemeldet werden. Wieder andere Gemeinden bitten ihre Einwohner, den Sperrmüll selbst zum Wertstoffhof zu bringen. Je nach Region fallen zudem unterschiedlich hohe Kosten für die Sperrmüllentsorgung an. Manchmal ist eine Sperrmüllabholung pro Jahr kostenlos, andernorts ist sie grundsätzlich kostenpflichtig.

Auch die Frage, wer die Kosten übernimmt, lässt sich nicht einheitlich beantworten. Wenn der Vermieter eine Sperrmüllfläche zur Verfügung stellt, darf der Mieter seinen Sperrmüll dort abstellen. Der Vermieter legt die für die Abfuhr entstehenden Kosten dann auf alle Mieter um. Wenn man sich für die Sperrmüllabfuhr dagegen bei Bedarf beim Vermieter melden muss, übernimmt nur der Mieter die Kosten, der das Angebot in Anspruch genommen hat. Muss der Mieter die Abfuhr seines Sperrmülls selbst anmelden oder wegbringen, wendet er sich direkt an den zuständigen Entsorger und rechnet auch mit ihm ab.

Häufige Fragen rund um den Hausmüll

Was tun, wenn die Müllgebühr steigt?

Erhöht die Kommune die Müllgebühren, steigen auch die Betriebskosten für den Vermieter. Er gibt diese Kosten dann an die Mieter weiter. Mieter können dagegen nichts tun. Sie können lediglich gemeinschaftlich weniger Müll produzieren, sodass kleinere Mülltonnen möglich sind – und weniger Müllgebühren fällig werden.

Wo entsorge ich Müll, wenn eine Mülltonne schon voll ist?

Statt die Mülltonne weiter voll zu stopfen oder den Müll bei den Nachbarn zu entsorgen, sollten Mieter sich zugelassene, der Müllart entsprechende Müllsäcke kaufen und diese befüllen. Die Müllabfuhr nimmt die Säcke mit, wenn sie neben den dazugehörigen Tonnen platziert werden. Restmüllsäcke, Bioabfalltüten und gelbe Säcke sind an ausgewählten Stellen in der Gemeinde erhältlich.

Was tun, wenn die Mülltonnen ständig überfüllt sind?

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Überfüllte Mülltonnen sind für alle Beteiligten ein Ärgernis: Mieter können ihren Müll nicht mehr ordnungsgemäß entsorgen, Vermieter müssen sich um Abhilfe kümmern und die Müllabfuhr leert die Tonne dann eventuell nicht mehr. Foto: eyetronic/fotolia.com

Mieter sollten ihren Vermieter ansprechen. Er muss ausreichend Mülltonnen zur Verfügung stellen. Durch die Bereitstellung größerer oder zusätzlicher Tonnen fallen aber auch höhere Entsorgungskosten an, die die Mieter über die Betriebskosten bezahlen.

Sollte der Vermieter trotz ständiger Überfüllung der Tonnen keine Maßnahmen ergreifen, verstößt er gegen den Wirtschaftlichkeitsgrundsatz. Es liegt dann ein Mangel vor, den der Mieter dem Vermieter in Form einer Mängelanzeige schriftlich zukommen lassen sollte. Wird das Problem weiterhin nicht behoben, ist der Mieter eventuell zur Mietminderung berechtigt.

Was tun, wenn unsere Mülltonnen nicht ansatzweise voll sind?

Leere Mülltonnen sind grundsätzlich ein gutes Zeichen. Es zeigt, dass die Mietergemeinschaft erfolgreich Müll vermeidet oder zumindest effektiv trennt. Sollten jedoch deutlich zu viele Mülltonnen für die anfallende Müllmenge vorhanden sein, kann der Mieter den Vermieter auffordern, die nicht genutzten Behälter abzubestellen. So kann die Mieterschaft indirekt die Müllkosten reduzieren.

Was tun, wenn Fremde ihren Hausmüll bei uns entsorgen?

Fremder Müll in den eigenen Tonnen – ein Ärgernis, denn schließlich sind die Tonnen schneller voll. Ist der Verursacher bekannt, so ist er für die Beseitigung seines Mülls verantwortlich. Entsorgt dieselbe Person ihren Müll dauerhaft in fremden Tonnen, kann der Vermieter sogar auf Unterlassung klagen.

Gegebenenfalls muss der Vermieter auch eine Sonderleerung bei der Gemeinde beantragen – deren Kosten er selbst bezahlen muss und nicht auf seine Mieter umlegen darf. Bei dauerhaft überfüllten Mülltonnen muss er größere Müllbehälter bestellen. Diese Mehrkosten trägt dann allerdings die Mietergemeinschaft im Rahmen der Nebenkostenabrechnung.

Auf Dauer kann der Vermieter ein solches Problem beheben, indem er Schlösser an den Tonnen anbringt oder den Müllabstellplatz nur den Mietern zugänglich macht.

Was tun, wenn Fremde ihren Sperrmüll bei uns abstellen?

Mülltrennung, Müllentsorgung, Hausmüll , Sperrmüll, Foto: eyetronic/fotolia.com
Illegaler Sperrmüll sieht nicht nur unschön aus, er verursacht auch Kosten. Foto: eyetronic/fotolia.com

Bei Sperrmüll verhält es sich wie bei normalem Hausmüll: Er muss ebenfalls entsorgt werden. Die Kosten trägt auch in diesem Fall der Vermieter.

Darf die Müllabfuhr Tonnen stehen lassen?

Die Müllabfuhr ist in folgenden Fällen nicht verpflichtet, die Mülltonnen zu entleeren:

  • Die Mülltonne steht nicht rechtzeitig zur Abfuhr bereit.
  • Die Mülltonne ist zu voll, sodass der Deckel nicht mehr richtig schließt.
  • Die Mülltonne ist falsch befüllt, beziehungsweise der Müll nicht richtig getrennt. Mit einer Quote von 20 Prozent Fehlwurf müssen die Abfuhrunternehmen aber rechnen.
  • Der Müll ist zu stark verdichtet. Dies macht die Mülltonne erheblich schwerer und für die Abfuhr unzumutbar. Im schlimmsten Fall bewerten Gemeinden das Pressen von Müll als Ordnungswidrigkeit und verhängen hohe Bußgelder.
  • Die Mülltonne ist für die Leerung nicht zugängig. Ist die Zufahrtsstraße beispielsweise durch falsch geparkte Fahrzeuge blockiert, können Entsorger die Tonne stehen lassen.

Mieter sollten den Vermieter informieren oder sich direkt ans Entsorgungsunternehmen wenden und nachfragen, warum keine Leerung erfolgte. Der Vermieter kann im Zweifel dafür sorgen, dass die Mieter den Müll richtig entsorgen, indem er eine Abmahnung ausspricht.

Was tun, wenn der Vermieter nicht alle notwendigen Müllbehälter zur vollständigen Trennung zur Verfügung stellt?

Der Mieter muss sich zunächst selbst darum kümmern, seinen Müll ordnungsgemäß zu entsorgen, etwa indem er entsprechende Einmalbehälter kauft. Weil das verhältnismäßig hohe Kosten verursacht, verstößt der Vermieter aber gegen den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und muss das Problem beheben.

Was tun, wenn einzelne Mieter sich nicht an die Müllregelung halten?

Falsch getrennter Müll kann auf Dauer teuer werden: Die Müllabfuhr oder das Entsorgungsunternehmen hat einen höheren Aufwand, der eine Anhebung der Müllgebühren nach sich ziehen kann.

Meist genügen klärende Gespräche zwischen den Wohnungsnachbarn. Oft kann auch der Vermieter vermitteln oder entsprechende Hinweise am schwarzen Brett aushängen. Einige Städte und Gemeinden beschäftigen ehrenamtliche Abfallberater. Sie besuchen auf Wunsch kostenlos Haushalte und geben Tipps für eine bessere Müllvermeidung und Mülltrennung.

Wiederholt uneinsichtige Mieter kann der Vermieter abmahnen und ihnen die Mehrkosten für eine Nachsortierung des Mülls in Rechnung stellen.

Was tun, wenn andere Mieter den Müll einfach ins Treppenhaus stellen?

Der Gestank von Müll im Treppenhaus kann ein Mangel sein und muss dem Vermieter mitgeteilt werden. Lässt sich der Geruch nicht beseitigen oder behebt der Vermieter die Ursache nicht, kann eine Mietminderung geltend gemacht werden. Der Einzelfall entscheidet, ob und in welcher Höhe die Mietminderung gerechtfertigt ist.

Was kostet falsche Mülltrennung?

Müll falsch zu trennen ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Ordnungswidrigkeit. Stellen Gemeinden einen Verstoß fest, drohen Bußgelder. Bei erstmaligen Verfehlungen hält sich die Strafe noch in Grenzen und bewegt sich zwischen 10 und 50 EUR. Bei wiederholten Verstößen kann dem Verursacher auch Absicht unterstellt werden. Die Höhe der Bußgelder kann dann im drei- oder manchmal sogar vierstelligen Bereich liegen.


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16 Kommentare

amy mia 2 am 24.03.2019 23:48

Hallo, muss der Vermieter einen Platz..z B im Hof für die gelben Säcke zur Verfügung stellen? Man kann Diese ja nicht bis zur Abholung in der Wohnung behalten...?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.03.2019 11:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Vermieter muss gewährleisten, dass der Mieter seiner Mülltrennpflicht nachkommen kann, also beispielsweise ausreichend Müllbehälter zur Verfügung stellen. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass er für die Lagerung der Gelben Säcke einen speziellen Abstellplatz zur Verfügung stellen muss, es gilt gemeinhin also als zumutbar, dass der Mieter die gelben Säcke bis zur Abholung beispielsweise im eigenen Kellerabteil oder Dachboden lagert.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und Einzelfälle aus der Ferne nicht abschließend bewerten können. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Blob am 18.03.2019 13:01

Hallo, bei uns hat die Gesellschaft den rumstehenden Müll/Sperrmüll durch die zuständige Müllabfuhr abholen lassen und will die Kosten auf alle Mieter umlegen.Ich zum Beispiel werfe sogar noch Sachen weg die rumstehen, wenns nicht so schwer ist.Ich möchte nicht für andere mitzahlen.Frage: Darf die Gesellschaft das ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.03.2019 14:19

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

unter Umständen ist das möglich. Entscheidend ist dabei, dass die Kosten laufend entstehen und zwar immer dann, wenn Mieter unberechtigt Müll auf Gemeinschaftsflächen abstellen. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden (Az.: VIII ZR 137/09).

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und den Fall daher aus der Ferne nicht abschließend bewerten können. Im Konfliktfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Armer Vermieter am 13.03.2019 09:17

Sehr geehrte Redaktion!

Leider bin ich nicht ganz schlau aus euren Aufzeichnungen geworden. Was ist wenn der Fall auftritt, Biomüll mit Plastiktüte entsorgt, Tonne wurde nicht geleert und der Schuldige ist nicht auszumachen. Darf ich dann die entstandenen Kosten auf alle umlegen, oder bleib ich wieder auf den Kosten sitzen und schau dumm aus der Wäsche?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.03.2019 11:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

unter Umständen ist es möglich, diese Kosten auf alle Mieter umzulegen, die Instanzgerichte fällen hier aber unterschiedliche Urteile. So gehen die Richter im Allgemeinen davon aus, dass der Vermieter einerseits auf ein vertragsgemäßes Verhalten der Mieterschaft aktiv hinwirken muss und dass andererseits auch genügend und genügend große Tonnen aufgestellt werden müssen.

Bedenken Sie aber bitte, dass wir keine rechtsverbindlichen Auskünfte erteilen können und keine Rechtsberatung leisten dürfen. Auch deshalb können wir Ihre Situation aus der Ferne nicht abschließend klären und würden Ihnen empfehlen, sich rechtlich von einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder von einem Fachanwalt beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

NichtRaucherIn am 22.02.2019 14:10

Sehr geehrte Redaktion,

wir haben in eimen grossen Bürogebäude ein paar Räume gemietet. Bei dem Gebäude(draussen) gibt es auch eine Raucherecke, wo ein Müllbehälter aus Metall (nicht gross, so ähnlich wie an den Haltestellen) mit einem Raucher oben drauf steht.

Wessen Aufgabe ist es, diesen zu entleeren? Mieter oder Vermieter? Wo kann man darüber nachlesen? Denn eigentlich haben wir nur die Räume gemietet und nicht die ganze Fläche um das Haus herum und wir sind nicht die einzigen Mieter im Haus.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.02.2019 14:18

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gerade bei großen Bürogebäuden kümmert sich häufig die Betreibergesellschaft um solche Angelegenheiten. Theoretisch sind aber auch andere (vertragliche) Vereinbarungen möglich, eine gesetzliche Regelung hierzu gibt es nicht. Eventuell findet sich zum Thema ein Abschnitt im Mietvertrag? Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Valentin am 20.02.2019 14:55

"Die Höhe der Müllgebühren hängt von der Menge des Mülls, beziehungsweise der Größe und Anzahl der Tonnen ab."

Ergänzung: Da viele Städte die Abfallgebühren auf den Restmüll entsprechend umlegen, hängen die Abfallgebühren auch an der korrekten Trennung der Abfälle. Wer nicht trennt, hat mehr Restmüll und zahlt daher auch mehr.

auf Kommentar antworten

felix am 11.02.2019 16:25

Guten Tag,

in unserem Mietshaus wurde kürzlich der Direktzugang zu den Mülltonnen über die Hintertreppe gesperrt, d.h. Schlösser wurden ausgetauscht. Das wurde leider vorab nicht von der Vermieterin, bzw. der Hausverwaltung kommuniziert. Als Grund wurde auf Nachfrage angegeben, dass die Mieter das Treppenhaus mit Sperrmüll vollgestellt hätten. Das ist korrekt, der Zustand des Treppenhauses war beklagenswert. Die Situation ist nun die, dass man über das vordere Treppenhaus auf die Straße treten muss, dann einen Weg von ca. 100 m zurücklegen muss, um über Straße und Hofeinfahrt in den Hof, bzw. zu den Mülltonnen zu gelangen. Für uns ist das sehr unangenehm, da wir morgens ein kleines Kind in einem Fahrradanhänger zu verstauen haben. Der längere Weg, zudem an einer stark befahrenen Straße mit Arbeitsunterlagen, Laptop und Kindegartentäschchen + putzmunteres Kind erscheint uns als eine erhebliche Unannehmlichkeit.

Ist es gerechtfertigt, hier alle Mieter in Mithaftung zu nehmen und zu einem längeren Weg zu zwingen oder besteht die Chance, den direkten Zugang wieder zu erstreiten? Ist der Weg über eine Mietminderung ein probates Mittel?

1000 Dank und beste Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.02.2019 09:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell muss der Vermieter die Zu- und Ausgänge der Immobilie natürlich so gewährleisten wie das bei Mietbeginn vereinbart war. Ob die Beeinträchtigung in Ihrem Fall aber ausreicht, um eine Mietminderung zu rechtfertigen, ist zumindest zweifelhaft. Wir würden Ihnen daher eine rechtliche Beratung empfehlen, beispielsweise durch einen Mieterverein oder direkt durch einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sonja Schwarz am 05.02.2019 18:34

Hallo, hoffe, mir kann jemand helfen. Seit einiger Zeit steht eine kaputte Lampe (Besitzer unbekannt)in unserem Mietstreppenhaus. Trotz schriftlicher Anweisung des Vermieters, wurde die Lampe bislang nicht entsorgt. Nun gibt es einen weiteren schriftlichen Zettel des Vermieters, dass, sollte die Lampe innerhalb der nächsten vier Wochen nicht vom Besitzer entsorgt werden, diese auf Kosten aller Mieter entsorgt und über die Nebenkostenabrechnung abgerechnet werden. Meine Frage: ist das (rechtlich) zulässig? Ich sehe das nämlich überhaupt nicht ein, für jemand anderen mit zu bezahlen.

Vielen Dank.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.02.2019 09:39

Hallo Sonja und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Laut eines Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH; Az.: VIII ZR 137/09) gehören Kosten für die Beseitigung von Sperrmüll zu den umlagefähigen Betriebskosten. Diese Kosten würden zwar nicht jährlich entstehen. Entscheidend sei aber, dass sie laufend, nämlich immer dann, wenn jemand unberechtigt Müll abstellt, entstehen. Das gelte laut BGH auch dann, wenn der Sperrmüll durch unbekannte Dritte in dem Haus entsorgt werde.

Anders sieht es aus, wenn dem Vermieter der Verursacher bekannt ist - dann muss er die Kosten nur diesem auferlegen. Ob Sie in Ihrem konkreten Fall die Kosten mittragen müssen, können wir aus der Ferne allerdings nicht abschließend beantworten. Dies könnte auch davon abhängen, ob ihr Vermieter wiederkehrend Sperrmüll entsorgen muss, oder ob es sich um eine einmalige Angelegenheit handelt.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Christel Scharfenort am 03.02.2019 15:43

Guten Tag,

folgendes Problem: der Vermieter stellt, ohne mit den Mietern zu sprechen, die Abfuhr der Bio-Tonne von 2 Wochen-Leerung auf wöchentliche Leerung um. 2 Bio-Tonnen stehen zur Verfügung, davon wird eine Tonne nicht voll bei 2 wöchiger Abfuhr.

Muss ich die Umstellung von 2 wöchentlicher Leerung auf wöchentlich einfach hinnehmen? Das sind pro Mietpartei 30€/Jahr!

Vielen Dank für eine Antwort.

Mit frdl. Gruss

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.02.2019 13:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Vermieter darf die Müllabfuhr wie von Ihnen beschrieben umstellen wenn das nötig ist. Er muss aber im Rahmen eines gewissen Wirtschaftlichkeitsgebots handeln, das bedeutet, dass er immer auf ein angemessenes Kosten-Nutzen-Verhältnis Rücksicht nehmen muss. Tut er das nicht, kann der Mieter unter Umständen Betriebskosten zurückfordern. Ob das in Ihrem Fall möglich ist, können wir aus der Ferne aber nicht abschließend klären, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir empfehlen Ihnen hierzu das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mira S. am 01.02.2019 15:23

Guten Tag,

wer kann mir bei folgendem Sachverhalt helfen:

Im abgetrennten und abschliessbarem Bereich stehen mehrere Mülltonnen für die Mieter.

Neuerdings aber auch eine nicht abgeschlossene Mülltonne für ein Gewerbe (Imbiss), welches sich im selben Häuserblock befindet. Diese ist ständig mit Essensresten überfüllt, das Gewerbe entsorgt regelmäßig den Müll in den Mietertonnen. Ist es zulässig, dass die Mülltonnen zusammen stehen, Hausverwaltung reagiert auf Beschwerden nicht.

Vielen Dank, Mira

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.02.2019 08:42

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich zusammenstehen dürfen die Tonnen schon, der Imbiss darf aber seinen Müll natürlich nicht in Tonnen entsorgen, die nicht zu dieser Mietsache gehören. Sollte es eine gemeinsame Betriebskostenabrechnung geben, müsste der Vermieter unter Umständen auch einen Vorabzug für die Müllkosten des Imbiss vornehmen. Leider können wir das aus der Ferne aber nicht abschließend klären. Sollte die Hausverwaltung weiter untätig bleiben, empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Problem am 29.01.2019 13:45

Hallo an Alle, die das gleiche Problem haben wie ich. Wir wohnen in einer klein Stadt. Unsere Mülltonne steht seit Ca.48 Jahren fest vor dem Haus, auf dem Bürgersteig.Mit noch 1,80m Platz Gehweg.Weil es keinen anderen Zugang für die Mülltonne gibt.Und nun müssen die Tonnen plötzlich weg. Was könnte ich tun ? Die Mieter im Haus müssen ja auch an die Mülltonne kommen. Und im Keller und Haus geht auch nicht.!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.01.2019 14:19

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

unter Umständen könnten Sie die Entsorger kontaktieren, eventuell ergibt sich daraus ein neuer Vorschlag für einen Standort der Mülltonnen. Vielleicht hilft Ihnen auch die Gemeinde selbst weiter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Heidemarie Bauer am 10.01.2019 12:01

Anrufen geht auch nicht hebt Niemand ab es gibt auch keine Email oder Telefon Nr. für den Notfall Es gibt auch keinen Schneeschieber geht gar nicht werde keine Nebenkosten mehr Zahlen man hatte uns sogar schon die Heizung zugesperrt weil der Eigentümer unser Gas für die Heizung nicht bezahlt hat Hauptsache Die Miete wird erhöht und Pünktlich bezahlt werde Die Miete Erst wieder bezahlen wenn endlich Ordnung im Haus ist werde auch ein Anwalt beauftragen Auch werde ich Nix Rückwirkend zahlen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.01.2019 12:08

Sehr geehrte Frau Bauer,

bezugnehmend auf diesen und Ihren weiteren untenstehenden Kommentar möchten wir freundlich darauf hinweisen, dass dieser Kommentarbereich dazu dient, unseren Nutzern Infos und Ratschläge zu geben, soweit dies aus der Ferne möglich ist. Ein anprangern von Firmen und insbesondere von natürlichen Personen ist unsererseits - da für uns die Sachverhalte nicht überprüfbar sind - nicht erwünscht, wir haben Ihren unteren Kommentar deshalb bezüglich dieser Angaben gekürzt.

Hinsichtlich der Probleme in Ihrem Mietshaus ist es nicht ratsam, die Miete einfach so einzubehalten, da Sie dann - unabhängig von tatsächlichen Unzulänglichkeiten - eine fristlose Kündigung des Mietverhältnisses riskieren, sobald die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür gegeben sind (BGB; § 543). Bei Mängeln, die die Erheblichkeitsschwelle überschreiten (was hier nach Ihren Schilderungen gegeben sein könnte) haben Sie die Möglichkeit, die Miete zu mindern. Um herauszufinden ob und in welcher Höhe das möglich ist, sollten Sie Hilfe vor Ort, zum Beispiel vom örtlichen Mieterverein oder einem Fachanwalt für Mietrecht einholen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Heidemarie Bauer am 10.01.2019 11:46

Muss mich nun An die Öffentlichkeit wenden Wir haben eine Hausverwaltung in der Martin Luther Straße in Plauen das ist die [gekürzt, die Red.] Hausverwaltung der Eigentümer Herr [gekürzt, die Red.] kümmert Sich weder um eine Hausbeleuchtung noch um eine vernünftige Müll Entsorgung. wir haben seit 4 Tage kein Hauslicht Der Müll wird im Hof gelagert weil Mülltonne zu Klein Der Winter Dienst Lässt Stark zu Wünschen übrig Sprach Anlage sowie Klingelbrett sind Schrott Lichtschalter im Dunkeln teils nicht beleuchtet die Assen Leute geht auch nicht von einer Blauen oder Gelben Tonne können wir nur träumen mehrere schreiben An Eigentümer oder Verwaltung brachten Nix

auf Kommentar antworten

Nani99 am 07.01.2019 17:22

Guten Tag

Unsere Mieter verschwiegen uns beim Vertragsabschluss dass sie ein Baby erwarten. Jetzt ist das Kind da und sie weigern sich, Windelsäcke bei der Gemeinde zu besorgen. Die Tonnen haben bisher immer gereicht. Wir vermieten warm und würden gerne wissen wie man das regeln könnte mit den Kosten. Wer ist dafür zuständig und wer muss zahlen? Und wer ist Vorallem für die Windelentsorgung zuständig ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.01.2019 11:35

Hallo Nani99,

Mieter sind bei Abschluss des Mietvertrags nicht verpflichtet mitzuteilen, ob Nachwuchs im Anmarsch ist. Windeln dürfen im normalen Hausmüll entsorgt werden; wenn die Tonne nicht ausreicht, wäre es aber sicher sinnvoll, graue Säcke bei der Gemeinde zu besorgen - die gibt es oft bis zu einem gewissen Kindesalter kostenlos - das sollten Sie Ihrem Mieter mitteilen. Wenn eine zusätzliche Tonne angeschafft werden muss, trägt der Vermieter zunächst die Kosten, wenn warm vermietet wurde. Allerdings kann auch eine Betriebskostenpauschale erhöht werden, wenn diese Möglichkeit im Mietvertrag vereinbart wurde. Dazu muss der Vermieter die höheren Kosten allerdings nachweisen, was in der Praxis nur möglich ist, wenn eine detaillierte Nebenkostenabrechnung erstellt wird.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Jen am 23.12.2018 11:06

Darf der Vermieter den Mietern vorschreiben, wann Sie ihren Müll entsorgen dürfen? Müllentsorgungszeiten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.12.2018 14:09

Hallo Jen,

generell kann der Vermieter dem Mieter nicht vorschreiben, zu welcher Uhrzeit er seinen Müll in die Tonne befördern darf. Allerdings sollte der Mieter, wenn er seinen Müll außerhalb der Ruhezeiten wegwirft, dabei so wenig Lärm wie möglich machen.

Mit besten Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

Nicole am 30.11.2018 18:40

Brauche Hilfe zum Neuaufbau meiner Dusche die nicht dicht ist

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.12.2018 08:45

Hallo Nicole,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sollten Sie Mieter sein, wenden Sie sich hierzu am besten direkt an Ihren Vermieter. Als Eigentümer sollten Sie hierzu einen Installateur konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

EB am 29.11.2018 12:08

.wieviel Müll steht einem Mieter pro Person/Woche zu?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.11.2018 14:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das ist gesetzlich nicht definiert. Der Vermieter muss lediglich für alle Mieter ausreichend Tonnen zur Verfügung stellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion