Müllentsorgung: Diese Regeln gelten für Mieter und Vermieter

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Die Müllentsorgung ist im Mehrfamilienhaus oft ein Thema mit Konfliktpotential. Wie trennen Mieter Müll, was passiert, wenn die Mülltonnen mal wieder übervoll sind und kann der Vermieter die Entsorgungskosten auf den Mieter umlegen? Daran müssen sich Mieter und Vermieter halten.

Grafik: immowelt

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Mülltrennung: Was kommt in welche Tonne?

Weißt du, was in welche Tonne gehört? Falsche Mülltrennung führt vor allem in Mehrparteienhäusern immer wieder zum Streit. Hol dir jetzt unsere kostenlose Übersichts-Grafik zur Mülltrennung und häng sie in deine Küche.

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Müllentsorgung im Mehrfamilienhaus: Welche Rechte und Pflichten haben Mieter?

Der Mieter ist verpflichtet seinen Müll ordnungsgemäß zu trennen und zu entsorgen. Die richtigen Sammelbehälter für den Müll muss der Vermieter bereitstellen. Die Kosten für die Müllentsorgung tragen die Mietparteien gemeinsam und zahlen sie mit den Betriebskosten.

Bei entsprechender Vorgabe in der Hausordnung sind die Mieter zudem für das Rausstellen und Reinholen der Mülltonnen sowie für die Reinigung der Mülltonnen und des Müllabstellplatzes verantwortlich. In einem Mehrfamilienhaus wechseln sich die Mieter normalerweise mit diesen Arbeiten ab. Der Vermieter legt dabei den Turnus fest.

Müssen Mieter ihren Müll trennen?

Jeder ist nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) dazu verpflichtet seinen Müll zu trennen. Halten Mieter diese Pflicht zur Mülltrennung nicht ein, kann der Vermieter eine Abmahnung aussprechen.

Mülltrennung: Welcher Müll in welche Tonne?

Die Mülltrennung von Hausmüll erfolgt in sechs Kategorien:

Gelber Sack  Leichtverpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech sowie Verbundkartons (wie z.B. Milchkartons) und Getränkeverpackungen kommen in die Gelbe Wertstofftonne beziehungsweise den Gelben Sack, in manchen Kommunen auch in die Wertstoffcontainer oder zum Wertstoffhof.
RestmüllHausmüll, der nicht recycelfähig ist, muss in der Restmülltonne, auch Hausmülltonne genannt, entsorgt werden. Dazu gehören beispielsweise Zigarettenstummel, Asche, Staub, Katzenstreu, Windeln, Hygieneartikel, verschmutztes Papier, Lappen und Filter.
BiomüllZum Entsorgen von Bioabfall dient die braune beziehungsweise grüne Biomülltonne. Bioabfall sind zum Beispiel kleine Mengen Grünabfall, Strauchschnitt, Gemüsereste, Obst- und Blumenabfall oder Speisereste.
AltpapierPapier, Pappe und Karton gehören in die blaue Altpapiertonne oder den Altpapiercontainer. Verschmutztes Papier, Kassenzettel, die oft auf Thermopapier gedruckt werden und Glanzpapier kommen in die Restmülltonne.
AltglasGlasflaschen und Glasbehälter werden im Altglascontainer entsorgt. Andere Glasarten wie Trinkgläser, Milchglas, Fenster- oder Spiegelglas kommen in die Restmülltonne. Blaues oder rotes Glas gehört in den Grün- oder Buntglascontainer.

Sondermüll und Sperrmüll
Lacke, Farben, Energiesparlampen und Elektrogeräte sind Sondermüll und müssen zum Wertstoffhof gebracht werden. In manchen Kommunen gibt es auch ein Gift- oder Schadstoffmobil. Dort und in vielen Geschäften können auch leere Batterien abgegeben werden. Eine Übersicht über Sammelstellen für Energiesparlampen gibt es hier. Sperrige Einrichtungsgegenstände und Elektroschrott zählen zum Sperrmüll und gehören auf den Wertstoffhof. In manchen Gemeinden gibt es auch Sammeltage für Sperrmüll oder einen Sperrmüllabholdienst.

Die genaue Zuordnung, welcher Müll in welche Tonne gehört, ist regional unterschiedlich. Informationen gibt es bei den zuständigen Abfallwirtschaftsstellen. Diese erstellen auch die Abfallkalender, denen man die Abfuhrtermine für die einzelnen Tonnen entnehmen kann. Weitere Informationen gibt es in der Abfallsatzung der Kommune. 

Welche Strafen drohen bei falscher Mülltrennung?

Müll falsch zu trennen ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Ordnungswidrigkeit. Stellen Gemeinden einen Verstoß fest, drohen Bußgelder. Bei erstmaligen Verfehlungen hält sich die Strafe noch in Grenzen und bewegt sich zwischen 10 und 100 EUR. Je nach Bundesland kann die Höhe der Bußgelder bei wiederholten Verstößen im vierstelligen Bereich liegen.

Wer muss die Mülltonnen bereitstellen?

Der Vermieter muss seinen Mietern Mülltonnen bereitstellen, da der Mieter ein Recht darauf hat, die Mietsache vertragsgemäß nutzen zu können. Dazu gehört auch den Müll richtig entsorgen zu können. Laut Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) muss der Vermieter seinen Mietern Biomülltonnen sowie Restmülltonnen zur Verfügung zu stellen.

Wo entsorge ich Müll, wenn eine Mülltonne schon voll ist?

Statt die Mülltonne weiter voll zu stopfen oder den Müll bei den Nachbarn zu entsorgen, sollten Mieter sich zugelassene, der Müllart entsprechende Müllsäcke kaufen und diese befüllen. Die Müllabfuhr nimmt die Säcke mit, wenn sie neben den dazugehörigen Tonnen platziert werden. Papiertüten für Bioabfall, Restmüllsäcke und gelbe Säcke sind an ausgewählten Stellen in der Gemeinde erhältlich.

Was tun, wenn die Mülltonnen regelmäßig zu voll sind?

Mieter sollten ihren Vermieter ansprechen. Er muss ausreichend Mülltonnen zur Verfügung stellen. Wird von den Mietern mehr Müll entsorgt, als in die Mülltonnen passt, muss der Vermieter zusätzliche oder größere Mülltonnen bereitstellen. Die Mehrkosten für die Müllentsorgung zahlen die Mieter über die Betriebskosten.

Sollte der Vermieter trotz ständiger Überfüllung der Tonnen keine Maßnahmen ergreifen, verstößt er gegen den Wirtschaftlichkeitsgrundsatz. Es liegt dann ein Mangel vor, den der Mieter dem Vermieter in Form einer Mängelanzeige schriftlich zukommen lassen sollte. Wird das Problem weiterhin nicht behoben, ist der Mieter eventuell zur Mietminderung berechtigt (AG Potsdam, 09.03.1995 - 26 C 406/94).

Link-Tipp

Reagiert der Vermieter auf die Mängelanzeige nicht, können Mieter die Miete mindern.
Wie Mieter die Miete richtig mindern, liest du hier.

Was tun, wenn unsere Mülltonnen nicht voll werden?

Sollten deutlich zu viele oder zu große Mülltonnen für die Müllentsorgung vorhanden sein, kann der Mieter den Vermieter auffordern, die nicht genutzten Behälter abzubestellen (AG Dannenberg, Urteil v. 3.6.1997, 1 C 825/96, WuM 2000, 381). Die Müllkosten für die Hausgemeinschaft können so gesenkt werden.

Darf die Müllabfuhr Tonnen stehen lassen?

Ja. In einigen Fällen ist die Müllabfuhr nicht verpflichtet die Mülltonnen zu entleeren:

  • Die Mülltonne ist zu voll, sodass der Deckel nicht mehr richtig schließt.
  • Die Mülltonne ist falsch befüllt, beziehungsweise der Müll nicht richtig getrennt. Mit einer Quote von 20 Prozent Fehlwurf müssen die Abfuhrunternehmen aber rechnen.
  • Der Müll ist zu stark verdichtet. Dies macht die Mülltonne erheblich schwerer und für die Abfuhr unzumutbar. Im schlimmsten Fall bewerten Gemeinden das Pressen von Müll als Ordnungswidrigkeit und verhängen hohe Bußgelder.
  • Die Mülltonne steht nicht rechtzeitig zur Abfuhr bereit.
  • Die Mülltonne ist für die Leerung nicht zugängig. Ist die Zufahrtsstraße beispielsweise durch falsch geparkte Fahrzeuge blockiert, können Entsorger die Tonne stehen lassen.

Wurden die Mülltonnen nicht geleert, sollten Mieter dem Vermieter Bescheid geben, damit dieser direkt beim zuständigen Entsorgungsbetrieb nachfragt, warum keine Leerung erfolgte.

Was, wenn der Nachbar den Müll nicht trennt?

Entsorgt der Nachbar seinen Müll regelmäßig falsch, kann ein Gespräch mit ihm helfen. Manche kennen die Regeln der Müllentsorgung nicht. Bleibt das Problem bestehen oder ist der Nachbar uneinsichtig, droht im schlimmsten Fall, dass die Müllabfuhr den Müll nicht mehr mitnimmt. Um das Problem zu beheben, sollten Mieter sich an die Hausverwaltung oder den Vermieter wenden. 

Was tun, wenn Nachbarn ihren Müll im Treppenhaus lagern?

Der einzelne Mieter kann von seinen Nachbarn die Einhaltung der Hausordnung verlangen. Das wird zum Beispiel wichtig, wenn eine Mietpartei ihren Müll ständig im Treppenhaus abstellt. Wenn dieser Müll übel riecht oder sich sogar Ungeziefer einnistet, liegt womöglich sogar ein Mangel vor. Behebt der Vermieter die Ursache nicht, kann eine Mietminderung geltend gemacht werden. Der Einzelfall entscheidet, ob und in welcher Höhe die Mietminderung gerechtfertigt ist.

Darf der Vermieter die Müllgebühr erhöhen?

Ja. Erhöht die Kommune die Gebühren für die Müllentsorgung, steigen auch die Betriebskosten für den Vermieter. Die Betriebskosten gibt er an den Mieter weiter. Gegen höhere Müllgebühren können Mieter also nichts tun. Lediglich gemeinschaftlich weniger Müll produzieren, könnte in diesem Fall die Kosten für die Müllentsorgung senken.

Übrigens: Befindet sich im Haus auch ein Gewerbe müssen diese Kosten aus der Betriebskostenabrechnung der Hausgemeinschaft herausgerechnet werden. Nur wenn der Gewerbetreibende seinen Gewerbemüll extra entsorgt, kann er seinen Hausmüll ganz normal in den Mülltonnen des Hauses entsorgen.

Muss ich Müllgebühren bezahlen, auch wenn bei mir kein Müll anfällt?

Ja. Das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz verpflichtet alle privaten Haushalte dazu, ihre Abfälle der öffentlichen Abfallentsorgung zu überlassen. Gemeinden regeln die genauen Bestimmungen der Entsorgung in der sogenannten Abfallsatzung. Die darin festgelegten Müllgebühren decken den Aufwand ab, den die Kommunen mit dem Betrieb der Entsorgungseinrichtungen, der Abfallverwertung und der Förderung der Abfallvermeidung haben. Die Abholung des Abfalls ist also nur ein Teil des Leistungsspektrums, der mit den Müllgebühren abgegolten wird.

Was tun, wenn Fremde ihren Hausmüll bei uns entsorgen?

Sind die Mülltonnen schneller voll, weil Fremde ihren Müll hineinwerfen, muss der Vermieter sich darum kümmern. Ist der Verursacher bekannt, muss er für die Müllentsorgung sorgen. Entsorgt dieselbe Person ihren Müll dauerhaft in fremden Tonnen, kann der Vermieter sogar auf Unterlassung klagen. Das Problem dauerhaft beheben, kann der Vermieter, indem er Schlösser an den Tonnen anbringt oder den Müllabstellplatz nur den Mietern zugänglich macht.
Eine notwendige Sonderentleerung müsste der Vermieter bei der Gemeinde beantragen und auch die Kosten dafür selbst übernehmen. Bei dauerhaft überfüllten Mülltonnen muss er größere Müllbehälter bestellen. Diese Mehrkosten trägt dann allerdings die Mietergemeinschaft im Rahmen der Betriebskostenabrechnung.

Der Vermieter kontrolliert den Müll – darf er das?

Im Sinne der Vorhaltepflicht und der Wirtschaftlichkeit kann der Vermieter gelegentlich prüfen, ob die Anzahl der Müllbehälter der anfallenden Müllmenge gerecht wird und ob die Mieter den Müll richtig trennen. Tun sie das nicht, fallen gegebenenfalls höhere Müllgebühren an, sind die Tonnen nie voll, reicht möglicherweise eine kleinere Tonne. Problematisch ist es, wenn der Vermieter den Müll kontrolliert, um seinen Mietern hinterher zu spionieren.

Müllentsorgung, Mülltrennung, gelbe Tonne, Foto: iStock.om / lovelyday12
Richtige Mülltrennung will gelernt sein. So ersparen sich sowohl Mieter als auch Vermieter viel Zeit, Nerven und auch Geld. Foto: iStock.om / lovelyday12

Müllentsorgung: Die Rechte und Pflichten des Vermieters

Der Vermieter muss gewährleisten, dass der Mieter seiner Mülltrennpflicht nachkommen kann. Für die Müllentsorgung muss er außerdem die richtigen Müllbehälter mit ausreichender Kapazität zur Verfügung stellen. Gemäß Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrWG) sind Restmülltonne und Biotonne gesetzlich vorgeschrieben.

Wichtig ist dabei der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit: Er darf keine unwirtschaftlich hohen oder unnötigen Betriebskosten auf seine Mieter umlegen. Sind die Mülltonnen beispielsweise zu groß, muss er sie soweit möglich gegen kleinere Tonnen austauschen, um unnötige Kosten zu sparen.

Der Vermieter darf und sollte die Abfallentsorgung in der Hausordnung regeln, die zwingend Bestandteil des Mietvertrages sein muss, um gültig zu sein. Zu den klassischen Tätigkeiten zählt zum Beispiel, den Müllabstellplatz sauber zu halten oder die Mülltonnen rechtzeitig zur Abholung bereitzustellen. Für diese Aufgaben darf der Vermieter aber auch einen Hausmeister bestellen – und die Kosten dafür über die Nebenkostenabrechnung auf seine Mieter umlegen.

Nimmt ein Mieter seine Aufgaben nicht wahr, verstößt er gegen die Hausordnung. Der Vermieter hat dann das Recht, ihn abzumahnen. Bei einer wiederholten Verfehlung kann er den Mieter verklagen oder ihm sogar fristlos kündigen. Den Mietern können aber keine Arbeiten auferlegt werden, die gegen geltendes Recht verstoßen oder unverhältnismäßig sind.

Welche Mülltonnen muss der Vermieter stellen?

Vermieter sind nach Kreislaufwirtschaftsgesetz verpflichtet dem Mieter eine Restmülltonne und eine Biomülltonne zur Verfügung zu stellen. Weitere Regelungen legen die Gemeinden in ihren Abfallsatzungen fest.

Eine Pflicht dazu einen Müllraum zur Verfügung zu stellen, gibt es für den Vermieter nicht.

Wer zahlt die Müllgebühren – Mieter oder Vermieter?

Die Kosten für die Müllentsorgung übernimmt zunächst der Vermieter. Die Höhe der Müllgebühren hängt von der Menge des Mülls, beziehungsweise der Größe und Anzahl der Tonnen ab. Während der Vermieter die laufenden Müllgebühren auf die Mieter umlegen kann, muss er die Anschaffungskosten für die Mülltonnen und die Anmeldung bei der Kommune selbst tragen.

Können die Kosten für die Müllentsorgung auf den Mieter umgelegt werden?

Ja. Die laufenden Kosten der Müllentsorgung können mit den Betriebskosten nach einem bestimmten Verteilerschlüssel auf die Mieter umgelegt werden. Wichtig ist dabei, dass die Umlage wirksam im Mietvertrag vereinbart ist.

Wo dürfen die Mülltonnen stehen?

Mieter dürfen in ihrer Wohnung keinen Müll lagern (AG Brühl, Urteil v. 4.4.1997, 23 C 193/96). Das bedeutet für den Vermieter, dass er einen geeigneten Abstellplatz für die Mülltonnen zur Verfügung stellen.

Außerdem müssen die Mülltonnen, insbesondere die Biomülltonne, so aufgestellt werden, dass Mieter der unteren Wohnungen trotzdem ohne Geruchsbelästigung ihre Wohnung lüften können (LG Osnabrück, Urteil vom 18.06.1997 - Az. 11 S 402/96). Allerdings haben Mieter in den unteren Geschossen auch eine Duldungspflicht, wenn die Mülltonnen bereits am Vorabend der Leerung dafür bereitgestellt werden (AG Köln, Urteil v. 28.12.1989, 205 C 397/89, WuM 1991, 3430).

Der Abstellplatz für die Mülltonnen darf keine Flucht- und Rettungswege, Notausgänge und Feuerwehrzufahrten verstellen.

Was, wenn im Wohnhaus auch ein Gewerbe ist?

Die Kosten für die Müllentsorgung eines Gewerbes müssen aus den Betriebskosten für die Wohnfläche herausgerechnet werden.

Kümmert sich der Gewerbetreibende selbst um die Müllentsorgung und entsorgt nur seinen Hausmüll über die Mülltonnen am Haus, ist das nicht notwendig.

Wer muss die Mülltonnen auswaschen – Mieter oder Vermieter?

Der Vermieter kann grundsätzlich Reinigungsarbeiten in der Hausordnung verankern und so an die Mieter weitergeben. Die Mieter teilen sich dann die Arbeit in einem vom Vermieter bestimmten Turnus. Alternativ können sowohl Mieter als auch Vermieter einen externen Reinigungsdienst beauftragen. Die Kosten dürfen auf die Mieter umgelegt werden, da sie im weitesten Sinne mit der Müllbeseitigung zusammenhängen.

Was tun, wenn einzelne Mieter sich nicht an die Müllregelung halten?

Falsch getrennter Müll kann auf Dauer teuer werden: Die Müllabfuhr oder das Entsorgungsunternehmen hat einen höheren Aufwand, der eine Anhebung der Müllgebühren nach sich ziehen kann. Manchmal werden die vollen Mülltonnen auch einfach nicht von der Müllabfuhr geleert.

Gibt es im Mehrfamilienhaus Probleme kann der Vermieter ein klärendes Gespräch suchen oder einen entsprechenden Hinweis am schwarzen Brett aushängen. Einige Städte und Gemeinden beschäftigen ehrenamtliche Abfallberater. Sie besuchen auf Wunsch kostenlos Haushalte und geben Tipps für eine bessere Müllvermeidung und Mülltrennung.

Wiederholt uneinsichtige Mieter kann der Vermieter abmahnen und ihnen die Mehrkosten für eine Nachsortierung des Mülls in Rechnung stellen.

Sperrmüll – Kosten und Entsorgung

Die Sperrmüllentsorgung in Deutschland wird regional sehr unterschiedlich gehandhabt. Einige Gemeinden kommunizieren feste Abholtage für Sperrmüll, anderswo muss die Abholung angemeldet werden. Wieder andere Gemeinden bitten ihre Einwohner, den Sperrmüll selbst zum Wertstoffhof zu bringen.

Je nach Region fallen zudem unterschiedlich hohe Kosten für die Sperrmüllentsorgung an. Manchmal ist eine Sperrmüllabholung pro Jahr kostenlos, andernorts ist sie grundsätzlich kostenpflichtig.

Auch die Frage, wer die Kosten übernimmt, lässt sich nicht einheitlich beantworten. Wenn der Vermieter eine Sperrmüllfläche zur Verfügung stellt, darf der Mieter seinen Sperrmüll dort abstellen. Der Vermieter legt die für die Abfuhr entstehenden Kosten dann auf alle Mieter um. Wenn man sich für die Sperrmüllabfuhr dagegen bei Bedarf beim Vermieter melden muss, übernimmt nur der Mieter die Kosten, der das Angebot in Anspruch genommen hat. Muss der Mieter die Abfuhr seines Sperrmülls selbst anmelden oder wegbringen, wendet er sich direkt an den zuständigen Entsorger und rechnet auch mit ihm ab.

Regine Curth18.03.2022

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21 Kommentare

Ichbinich am 16.06.2022 13:59

Hallo,

unsere Mülltonnen stehen hinter dem Haus unter einem Unterstand, der sehr schmal gebaut ist. Inzwischen ist das neu renovierte Haus belegt und demnach die Mülltonnen angeliefert wurden. Diese Tonnen stehen in doppelter Reihe unter diesem Unterstand und es ist nicht möglich an die hinteren Tonnen zu gelangen. Die Verwaltung meint... "nach Rücksprache mit dem Hausmeister ist eine andere Stellung der Tonnen nicht möglich, auch der Hausmeisterdienst findet es nicht optimal, jedoch gibt der Platzmangel keine andere Lösung her."

Ich bin der Meinung das man ran kommen muss, um ordentlich den Müll zu trennen. wir haben 4 Plaste-Tonnen und können nur 2 nutzen.

Was kann man tun?

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Palmisano.s am 24.05.2022 15:23

Hallo wie sind eine Mietreihe mit 6 Eingang bro Eingang 12 Apartments und jedes Haus hat sein eigenen müllraum jetzt ist es so das egal aus welchem Haus oder aus wie vielen Häuser Sperrmüll entfernt wurde zahlen alle Mieter der 6 Häuser die Rechnung seit zwei Jahren liegt bei uns kein Sperrmüll meher da ich immer aufpasse tu aber soll immer für die anderen Häuser zahlen ist das rechtlich so wie mein Vermieter es macht

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BiMa am 11.05.2022 16:57

Kurze Frage: eine Häuserreihe mit drei Eingängen /links 2 Whg./mitte 4 Whg./ rechts 2 Whg.)und eine Müllsammelstelle(Rest- Biomülltonnen und Wertstofftonnen)

Kosten lt. Gebührenbescheid(jedes Haus separat)wird als Berechnungsgrundlage genommen, jeweiliges Haus dividiert durch die darin wohnende Anzahl der Mieter, obwohl alle Mieter Zugang zu allen Behältern haben. Ist das rechtens? Oder müssen dann nicht die Mülltonnen den Häusern zugeordnet und dann mit einem Schloss versehen werden?

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Ron am 05.05.2022 08:10

Hallo. Wir sind Vermieter einer Wohnanlage (8 Eingange, 80 Wohnungen). Wir haben ständig das Problem, dass der Müll durch den Entsorgen nicht mitgenommen wird, da der Müll fehlerhaft getrennt wird. Können aber keinen eindeutigen Mieter beschuldigen und ggf. abmahnen. Können wir den nicht entsorgten Müll auf eigene Kosten entsorgen und die Kosten auf alle Mieter aufteilen?

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Icke am 30.04.2022 18:54

Hallo

Muss ich bei Auszug aus der Wohnung die Restmüllsäcke dem Nachmieter geben?

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Shaun am 05.05.2022 08:11

Nein das musst du nicht.

Doris Z. am 13.04.2022 19:05

Mein Vermieter wohnt mit in einem 3 FAMILIENHAUS, er zahlt keine Müllgebühren, weil er angeblich keinen Müll produziert und lässt nur uns beide Wohnungsmieter die Müllgebühren zahlen! Ist das rechtens.

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MAD am 03.02.2022 11:53

Was kann man als Vermieter tun, wenn die meisten Mieter (nicht benennbar) sich nicht an die Mülltrennung halten (trotz mehrmaliger Aufforderung mit Infobroschüren) und die Mülltonnen immer überfüllt sind!

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Lufrosch am 27.01.2022 23:19

seit einigen Jahren hat mein Vermieter vergessen ,mir die Müllabfuhr zu berechnen,N un

möchte er,dass ich die letzten 2 Jahre nachzahle, und für das neue Jahr im voraus zahle .

Bin ich dazu verpflichtet?

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Alexandra am 20.01.2021 07:15

Hi ich bin Hausmeisterin. Ich will gerne wissen ob ich muste die ganze karton von Bestellung klein machen?es ist ein wahnsinnig. Die alle bringen einfach Kartons zum muhl ohne das zum klein machen.danke

auf Kommentar antworten

redaktion.immowelt.de am 20.01.2021 08:14

Hallo Alexandra,

eigentlich sollten die Mieter den Müll klein in die Mülltonnen werfen, damit sie ausreichend gefüllt werden kann. Demnach sollte es nicht Ihre Aufgabe sein.

Best Grüße

immowelt Redaktion

Suse am 17.01.2021 18:06

Wir wohnen in einem 2 Familien Haus darf der Vermieter mich auffordern eine eigene Mülltonne zu beschaffen?

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 19.01.2021 11:04

Hallo Suse,

das ist im Mietrecht leicht erklärt. Die Kosten der Mülltonnen müssen die Vermieter übernehmen.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

HummelsBiene am 27.07.2020 15:50

Hallo,

seit einigen Wochen halten meine Nachbarn auf deren Balkon eine Mülltonne. Diese steht mit blauem Deckel den Tag über in der vollen Sonne. Wenn diese voll ist, wird sie geleert. Das stinkt!!!! Wenn unsere Wohnungstür geöffnet ist, dann zieht der Gestank durch unsere Wohnung.

Ich hatte meine Nachbarin darauf angesprochen, ergebnislos. Unserer Balkon ist lediglich ca. 2,50 m entfernt, gleiche Ebene und n ur 3 m lang. Die Ausweichmöglichkeit ist nicht gegeben.

Ich habe vor über einer Woche meinen Vermieter wie auch den Verwalter angeschrieben, nichts tut sich.

Ist das Aufstellen einer Mülltonne auf dem Balkon rechtens? Wenn ja, wie kann ich dagegen vorgehen? Die Nachbarn sind junge Leute mit gesundem Körper, der Weg zur Hausmülltone ist nur 2 Treppen tiefer in der Tirfgarage.

auf Kommentar antworten

Tusnelda2020 am 04.10.2020 18:01

Ich würde ohne juristische Vorkenntnisse und absolut unverbindlich sagen, dass das Aufstellen des Eimers nicht das Problem sein mag, sondern die Geruchsbelästigung und da würde ich behaupten, das du nur privatrechtlich dagegen vorgehen kannst. Versuch es persönlich, tut sich nichts, Gestankprotokoll fertigen und beim örtlichen Schiedsmann Anträge stellen zB das die Tonne entfernt wird oder ähnliches. Damit du etwas in der Hand hast. Sollte sich danach nichts ändern, dann würde ich während es stink einen Anwalt kontaktieren der sofort kommt und den Gestank bezeugen kann. Da du ja alles erdenktliche getan hast, wird der Anwalt tätig und du musst die Kosten dann nicht übernehmen. Wenn es Solzialhilfeempfänger sind, kann man sich dann auf Abzahlung einigen...


immowelt Redaktion am 05.10.2020 15:43

Hallo HummelsBiene,

eine unzumutbare Geruchsbelästigung kann ein Grund zur Mietminderung sein, was dem Vermieter wiederum einen Anreiz bietet, diese Belästigung zu unterbinden.

Ob und in wie weit der Gestank eine unzumutbare Belästigung ist können wir selbst aus der Ferne nicht beurteilen. Sollte dem aber so sein, müssten Sie dem Vermieter zum einen eine Mängelanzeige schreiben und dürften dann Ihre Miete um einen gewissen, angemessenen Prozentsatz mindern.

Zum konkreten Vorgehen empfehlen wir Ihnen, sich erst durch einen Mieterverein oder einen Fachaanwalt für Mietrecht beraten zu lassen.

Bitte verstehen Sie zudem, dass wir selbst keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Nadine am 23.07.2020 08:26

Hallo.

Ich habe ein Problem.

Ich habe im Jahr 2018 eine hohe Nachzahlung an Betriebskosten bekommen. Diese kam durch eine mir unbekannte Position "Sperrmüll, Sonderleerung/Wäsche", die in vorherigen Jahren sowie auch in der Betriebskostenabrechnung 2019 nicht stand.

Angeblich sollen 7mal Sonderleerungen nur alleine für eine Hausnummer in dem Jahr 2018 stattgefunden haben.

Darf ein Vermieter solche Sonderleerung stattfinden lassen wegen überfüllten Mülltonnen? Für jedermann zugänglich.

Ohne die Mieter zu informieren um ggf überfüllte Mülltonnen zu vermeiden?

Zudem hat in dem selben Jahr eine große Modernisierung stattgefunden mit der es angeblich nichts zu tun hat. Aber wo kommen diese Unmengen Müll her? Wer muss dafür aufkommen ?

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 23.07.2020 10:03

Hallo Nadine,

danke für Ihren Kommentar. Leider können wir den Fall aus der Ferne nicht beurteilen. Der Vermieter kann die Kosten für eventuelle Sonderleerungen in der Regel auf jene Personen umlegen, die diese verursacht haben. Wenn diese nicht zu ermitteln sind, gestaltet sich der Fall komplizierter. Außerdem gilt in der Regel aufgrund des Wirtschaftlichkeitsgrundsatzes bei häufiger Überfüllung der Mülltonnen, dass der Vermieter größere oder zusätzliche Tonnen bereitstellen muss. Dabei fallen aber auch höhere Entsorgungskosten an, die die Mieter über die Betriebskosten bezahlen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Für eine rechtssichere Einschätzung wenden Sie sich bitte an einen Fachanwalt oder eine Mietervereinigung.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Dorern am 15.06.2020 11:44

Guten Tag.. Wir wohnen in einem 2 Familienhaus.. Mein Schwager hat eine große Tonnen und wir eine kleine. Zahlen an meinen Schwager Nebenkosten.. Jetzt meine Frage darf mein Schwager uns zwei Tonnen berechnen da sie nicht abschließbar ist.

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 22.06.2020 08:45

Hallo Dorern,

grundsätzlich können Vermieter die Müllgebühren auf die Mieter umlegen. Wie viel Gebühren anfallen, hängt von der Größe und Anzahl der Tonnen ab. Da bei Ihnen die Tonnen zugeordnet scheinen, darf Ihnen auch nur die Ihnen zugeordnete Tonne abgerechnet werden. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Im Zweifel sollten Sie sich an einen Fachanwalt oder einen Mieterschutzverein wenden.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Melanie Ziegler am 10.06.2020 20:40

Ich wohne in einem 9 Parteien Haushalt. Und wir haben für 3 Hauseingänge (insgesamt 29 Wohnungen) 8x240 l Restmülltonnen. Hinzu kommt noch eine Minibar, die ebenfalls ihren Müll über unsere Tonnen Säcke weise entsorgt. So sind die Tonnen schon nach knapp einer Woche voll. Leerung alle 14 Tage. Ist es zulässig, dass Kneipen ihren Müll über Hausmüll Tonnen entsorgen?

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 12.06.2020 10:03

Hallo Melanie Ziegler,

sofern durch das Gewerbe ein erheblicher Mehrbedarf besteht, ist üblicherweise ein Vorwegabzug für den gewerblichen Teil vorgesehen, das aber nur dann, wenn das Gewerbe tatsächlich auch viel mehr Müll produzieren als die Wohneinheiten.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

N.Meier am 08.06.2020 19:57

Was ist, wenn mein Anteil 2/3 ist und DFG die Tonne ständig durch den Vermieter überfüllt wird?

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 10.06.2020 07:28

Hallo N.Meier,

Vermieter sind verpflichtet, ausreichend Mülltonnen zur Verfügung stellen. Wenn er trotz ständiger Überfüllung der Tonnen keine Maßnahmen ergreift, verstößt er gegen den Wirtschaftlichkeitsgrundsatz. Es liegt dann ein Mangel vor, den der Mieter dem Vermieter in Form einer Mängelanzeige schriftlich zukommen lassen sollte. Wird das Problem weiterhin nicht behoben, ist der Mieter eventuell zur Mietminderung berechtigt.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Monika Müller am 08.06.2020 10:37

wieso wird die Müllgebühr nach den qm der Wohnung und nicht nach der Personenzahl der Wohnung berechnet ?

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 09.06.2020 08:58

Hallo Monika Müller,

das ist so, weil der Gesetzgeber dies so als Regelfall vorsieht. In § 556a BGB heißt es: "Haben die Vertragsparteien nichts anderes vereinbart, sind die Betriebskosten vorbehaltlich anderweitiger Vorschriften nach dem Anteil der Wohnfläche umzulegen." Dies betrifft kalte Betriebskosten wie etwa Müll.

Beste Grüße

die immowel-Redaktion

Nocki am 24.05.2020 21:39

Vermieter saniert Wohnung und bestellt einen Container, dieser wird den restlichen Mietern berechnet!!! Darf er das???

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 27.05.2020 08:33

Hallo Nocki,

das sind keine Betriebskosten i.S. der Betriebskosten und somit nicht auf die Mieter umlegbar.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Molly am 24.05.2020 18:00

Was kann man tun? Wenn der Vermieter mit Rundschreiben an die Mieter mitteilt wie sie die Papier tonne zu befüllen haben ,und es nicht wahr genommen oder so umgesetzt wird.

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 27.05.2020 08:16

Hallo Molly,

Ihre Frage ist leider nicht konkret genug, um hier eine qualifizierte Antwort zu geben. Grundsätzlich gibt es keine gesetzlichen Regelungen, wie die Papiertonne zu befüllen ist, es sollte nur so sein, dass andere Mitbewohner durch Nachlässigkeiten nicht beeinträchtigt werden, oder dass Papiermüll herumfliegt.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Gerhard Glück am 17.05.2020 13:48

Bei den Müllgefässen soll laut Mietvertrag ein geeigneter abstellort vorhanden sein .......gilt dies auch für die gelven Säcke oder kann ddr Vermieter tatsächlich verlangen das man die gelben Säcke in der Wohnung horten soll oder auf dem Balkon ?

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 19.05.2020 08:32

Hallo Gerhard Glück,

es gibt keine gesetzliche Regelung, wonch der Vermieter verpflichtet wäre, einen eigenen Sammelplatz für gelbe Sacke bereitzustellen. Grundsätzlich kann also verlangt werden, dass der Mieter die Säcke in der Wohnung oder im Keller bis zur Abholung zwischenlagert.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Juergen Jekel am 12.05.2020 15:53

Hallo, wir sind Vermieter eines 5 Familienhauses. Die vier Mietparteien wohnen unterschiedlich lang in den Wohnungen teiweise seit 2012. Über die Jahre mussten wir aus unterschiedlichen Gründen immer mal wieder Hausordnung ändern. Die neue Hausordnung haben wir jeweils am schwarzen Brett veröffentlich und die Mieter mit separatem Schreiben an Sie auf die Änderungen hingewiesen. Jahrelang hatte dies funktioniert. Jetzt tritt der Fall ein dass ein Mieter der seit Jahren hier wohnt sich weigert

die Mülltonnen entsprechend der für ihn maßgebenden Kalenderwoche an die Strasse vorzustellen. Hinweise seitens deren Anwalt dass im ursprünglichen Mietvertrag aus 2012 kein Hinweis auf diese Tätigkeit vorhanden ist. Alle anderen Mieter sind mit der geänderten Hausordnung einverstanden und stellen die Mülleimer an die Strasse. Was kann ich jetzt tun? Auf meine Abmahnung hin kam das Schreiben des Anwaltes? Muss ich als Vermieter nun die Mülltonnen für diese Partei rausstellen? Oder kann ich jemanden anderes beauftragen und dann über Nebenkosten abrechnen. Danke für Ihre Stellungnahme

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 13.05.2020 08:11

Hallo Juergen Jekel,

wenn Sie die Hausordnung dahingehend ändern, dass Sie Mietern zusätzliche Verpflichtungen aufbürden, so ist dies eine Vertragsänderung. Vertragsänderungen bedürfen jedoch i.d.R. beidseitiger Zustimmung, eine einseitige Vertragsänderung muss ein Mieter nicht so ohne weiteres akzeptieren. Wenn also im Mietvertrag hinsichtlich der Hausordnung nichts vereinbart wurde, so hat ein Mieter nicht die Pflicht, solche Vertragsänderungen zu akzeptieren.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Eintracht am 11.05.2020 05:32

Als wir einzogen in die Wohnung gabe es eine großen Mülltonne hienterdem Gebäude drausen. Der Wohnkoplex besteht aus 18 Wohnungen. Auf geteilt in 3 Gebäude mit jeweils 6.Wohnungen in einen Gebäude. Seit Februar sollen wir unsere Mülltonne im Keller aufbewahren.Der Gestank ist sehr unangenehm weil es 3 Familien mit Kleinkinder die noch Windel benötigen.Der Vorherige Platz ist gegeben auch für alle 18 Tonnen . Manche Mieter wollen die Tonne nicht rausstellen,weil die Tonne geklaut werden könnte oder andere ihren Müll entsorgen könnten . Ich hab beschlossen meine Tonne Drausen wieder hinzustellen. Darf ich das Überhaupt?

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immowelt-Redaktion am 12.05.2020 09:57

Hallo Eintracht,

der Vermieter kann i.d.R schon den Stellplatz der Mülltonnen wechseln. Allerdings dürfe es wohl nicht so sein, dass dem Mieter dadurch Nachteile entstehen, was ja der Fall ist, wenn es im Treppenhaus stinkt, weil die Tonnen im Keller sind. Wir raten, dem Vermieter/Verwalter ds Problem schiftlich mitzuteilen und zu bitten, eine ndere Lösung zu suchen.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion