Mietvertrag – von Hausordnung bis Schönheitsreparaturklauseln

Der Mietvertrag regelt Rechte und Pflichten von Mieter und Vermieter während des Mietverhältnisses. Gerade im Streitfall kann es entscheidend sein, was in ihm festgelegt wurde.

Prinzipiell dürfen beide Parteien den Mietvertrag frei gestalten. Allerdings gibt es einige Pflichten, die Vermieter nicht auf ihre Mieter abwälzen dürfen – ebenso wie auch der Mieter nicht alles von seinem Vermieter verlangen kann. Nicht jede Vertragsklausel hat deshalb vor Gericht Bestand.

Damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt, lohnt es sich, den Mietvertrag vorm Unterzeichnen genau zu überprüfen.

Hier lauern die Fallen

Mietverträge können sehr verschieden sein. Meist wird jedoch ein schriftlicher Vertrag geschlossen. Ist dies der Fall, gibt es drei Dinge, die zwingend im Vertrag genannt werden müssen:

  • Vor- und Nachname von Mieter und Vermieter,
  • die Adresse der Immobilie inklusive Lage der Wohnung bei einem Mehrparteienhaus und
  • die Höhe der Miete.

Jede weitere Absprache ist optional. Haben Mieter und Vermieter nichts vereinbart, greift automatisch das im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) festgelegte Mietrecht.

Es kann aber für beide Parteien von Vorteil sein den Mietvertrag möglichst genau auszugestalten. Das Zusammenleben im Haus kann zum Beispiel in einer Hausordnung geregelt werden, die auch Bestandteil des Mietvertrags sein kann. 

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Tipps & Tricks zum Mietvertrag

Ein kritischer Blick in den Mietvertrag schadet also nicht. Das gilt sowohl für Mieter als auch für Vermieter.

Stefanie Messelken

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