Die Hausordnung: Was man vom Mieter erwarten darf

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Ob Grillen auf dem Balkon oder Lagern von Müllsäcken im Hausflur – bestimmte Dinge können Vermieter in der Hausordnung verbieten. Doch es gibt auch Grenzen. Was Vermieter von ihren Mietern verlangen können und was nicht.

Mit einer Hausordnung können Vermieter das Zusammenleben im Mietshaus regeln und ihren Mietern bestimmte Pflichten auferlegen. Beispielsweise wie und wann Mieter Gemeinschaftsräume nutzen können oder wann Ruhezeiten gelten. Auch bestimmte Arbeiten, wie die turnusmäßige Reinigung des Treppenhauses oder den Winterdienst, können auf den Mieter übertragen werden. Allerdings müssen Vermieter auch einige Dinge beachten, wenn sie eine Hausordnung erstellen wollen.

Hauordnung, Vermieter, Foto: iStock / SilviaJansen
Mit der Hausordnung können Vermieter so manche Arbeit auf den Mieter übertragen. Alles dürfen sie jedoch nicht verlangen. Foto: iStock / SilviaJansen

Hausordnung: Aushang im Flur oder Teil des Mietvertrags

Grundsätzlich spielt es eine große Rolle, ob die Hausordnung Teil des Mietvertrags ist oder lediglich ein Aushang im Treppenhaus: 

Will der Vermieter seinem Mieter bestimmte Arbeiten, wie Schneeschippen, Hofkehren oder die Treppenhausreinigung, auferlegen, muss die Hausordnung zwingend Bestandteil des Mietvertrags sein. Das heißt: Die Hausordnung muss entweder ein Anhang zum Mietvertrag sein oder im Mietvertrag erwähnt werden.  

Ist die Hausordnung nur ein Aushang im Flur oder wird sie dem Mieter getrennt vom Mietvertrag überreicht, dürfen dem Mieter darin keine Aufgaben und Pflichten auferlegt werden, die über seine gesetzliche oder vertragliche Pflicht hinausgehen. Die Hausordnung darf dann nur sogenannte „ordnende Regelungen“ enthalten, wie etwa Nutzungsbestimmungen für Gemeinschaftsräume, Schließzeiten der Haustür oder Regelungen zu Ruhezeiten. Natürlich dürfen die Regelungen aber den Mieter nicht in seinem Persönlichkeitsrecht einschränken oder gegen geltendes Recht verstoßen.

Diese Punkte können Vermieter in der Hausordnung regeln

Es gibt kein Gesetz, das Vermieter dazu verpflichtet, eine Hausordnung aufzustellen. Aus diesem Grund gibt es auch keine einheitlichen Formulare. Folgende Punkte können in Hausordnungen geregelt werden:

Ruhezeiten

Hausordnung, Lärm, Ruhezeiten, Foto: chlabala - fotolia.cm
Trompete spielen rund um die Uhr? Das geht nicht – Ruhezeiten können Vermieter in der Hausordnung regeln. Foto: chlabala - fotolia.cm

Hinweise zu den gesetzlichen Ruhezeiten im Haus sind Bestandteil fast jeder Hausordnung. Nachtruhe herrscht zwischen 22 und 6 Uhr. Die Mittagsruhe ist zwar nicht mehr bundeseinheitlich geregelt, kann aber zwischen 12 und 15 Uhr angesetzt werden. Diese Ruhezeiten müssen nicht extra im Mietvertrag erwähnt werden. Denn mit diesen Vorschriften fordert der Vermieter nur ein, was auch im Gesetz steht und woran sich der Mieter ohnehin halten muss.

Nutzung der Gemeinschaftsräume

Nutzen Mieter bestimmte Räume, wie die Waschküche oder den Dachboden, gemeinsam, ist es ratsam, in der Hausordnung die Rechte und Pflichten der Mieter diesbezüglich zu regeln. Vermieter können beispielsweise vorgeben, zu welchen Zeiten die Mieter die Gemeinschaftswaschmaschinen benutzen dürfen oder wie viel Platz jedem Mieter zum Trocknen seiner Wäsche zusteht. Diese Vorschriften müssen nicht zwingend im Mietvertrag erwähnt werden.

Regeln für den Gemeinschaftsgarten

Hausordnung, Garten, Gemeinschaftsgarten, Foto: Halfpoint - fotolia.com
Hecken schneiden oder Unkraut jäten – soll das der Mieter übernehmen, müssen diese Aufgaben auch Bestandteil des Mietvertrags sein. Foto: Halfpoint - fotolia.com

Gehört zum Mietshaus ein Gemeinschaftsgarten, sollte in der Hausordnung geregelt werden, was im Garten erlaubt ist und was nicht. Geregelt werden kann zum Beispiel, ob und wann Mieter Liegestühle, Blumenkübel und anderes bewegliches Mobiliar aufstellen dürfen oder ob sie Gemüse anbauen dürfen. Diese Regeln müssen nicht im Mietvertrag erwähnt werden.
Will der Vermieter aber, dass seine Mieter den Garten pflegen, also den Rasen mähen, Laub rechen oder Unkraut jäten, müssen diese Aufgaben auch Bestandteil des Mietvertrags sein.

Sonderfall Grillen: Zum beliebten Streitthema Grillen gibt es keine einheitliche Rechtsprechung. Grundsätzlich ist Grillen auf Balkon, Terrasse oder im Garten erlaubt. Allerdings können Vermieter das Grillen im Mietvertrag und dann auch in der Hausordnung verbieten oder einschränken. 

Link-Tipp

Welche Rechte Mieter haben, wenn sie auf dem Balkon grillen wollen, hat unser Autor in diesem Artikel zusammengefasst.

Haussicherheit

Unbedingt in der Hausordnung sollten auch Sicherheitsaspekte geregelt werden. So können Vermieter beispielsweise Schließzeiten für die Haustür festlegen oder vorschreiben, dass Fluchtwege nicht verstellt werden dürfen. Es kann auch verboten werden, gefährliche Stoffe in der Tiefgarage zu lagern. Diese Regelungen gelten auch, wenn sie nicht Teil des Mietvertrags sind. 

Reinigungsaufgaben, Laub kehren und Schnee räumen

Hausordnung, Laub rechen, Foto: Kathrin39 - fotolia.com
Soll der Mieter Arbeiten wie Laubrechen übernehmen, muss die Hausordnung unbedingt Teil des Mietvertrags sein. Foto: Kathrin39 - fotolia.com

Vermieter sollten in der Hausordnung auch auf die allgemeine Einhaltung von Ordnung im Haus eingehen. So kann den Mietern beispielsweise untersagt werden, Müll vor der Wohnungstür zu deponieren.

Mittels der Hausordnung können Vermieter ihren Mietern aber auch Arbeiten im und am Haus auferlegen. Dazu zählen Schneeschippen, Laubkehren oder die wöchentliche Reinigung des Treppenhauses. Will der Vermieter, dass seine Mieter diese Aufgaben erledigen, muss die Hausordnung aber zwingend Bestandteil des Mietvertrags sein. Andernfalls ist der Mieter zu diesen Arbeiten nicht verpflichtet. Wichtig: Der Vermieter darf seinen Mietern aber keine Arbeiten auferlegen, die gegen geltendes Recht verstoßen oder unverhältnismäßig sind. So kann der Vermieter zum Beispiel nicht vom Mieter verlangen einmal im Jahr die Hausfassade zu streichen oder die Fliesen im Hausflur zu erneuern. 

Das darf die Hausordnung nicht vorschreiben

Generell gilt: Die Hausordnung darf nicht gegen geltendes Recht verstoßen oder den Mieter in seinem Persönlichkeitsrecht einschränken. So darf der Vermieter seinen Mietern beispielsweise nicht grundsätzlich verbieten, in der Wohnung zu muszieren. Auch Tierhaltung darf nicht grundsätzlich verboten werden.

Weitere Verbote und Regelungen, mit denen Vermieter in der Vergangenheit vor Gericht schlechte Karten hatten:

Hausordnung, Waschmaschine, Foto: iStock / JackF
Normale Wohngeräusche – dazu zählt auch der Lärm von Waschmaschinen – müssen in der Regel hingenommen werden. Foto: iStock / JackF
  • Besuchsverbot
  • Untersagen von Kinderlärm
  • Generelles Bade- und Duschverbot nach 22 Uhr
  • Kinderwagenverbot im Hausflur
  • Übernachtungsverbot für Besucher des Mieters
  • Regelung der Zimmertemperatur in der Wohnung

Problematisch wird es für Vermieter meist auch, wenn sie in der Hausordnung regeln, ob in der Mietswohnung eine Waschmaschine betrieben werden darf oder von wann bis wann diese laufen darf. Nach vorherrschender Meinung der Gerichte müssen normale Wohngeräusche – dazu zählen auch die Geräusche von Waschmaschinen und Trocknern – von anderen Bewohnern hingenommen werden. Ein Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln entschied, dass Waschmaschinen auch am Sonntag laufen dürfen (Az.: 16 Wx 165/00). Allerdings sollten die Geräte während der Nachtruhe (22 bis 6 Uhr) nicht laufen (Landgericht Frankfurt, Az.: 2/25 O 359/89).

Wann und wie Vermieter die Hausordnung ändern dürfen

Ist die Hausordnung Bestandteil des Mietvertrags, kann sie nicht so einfach vom Vermieter geändert werden. Der Mieter muss erst seine Zustimmung geben.

Ist die Hausordnung hingegen kein Bestandteil des Mietvertrags, darf der Vermieter einseitige Änderungen vornehmen. Allerdings dürfen auch diese Änderung wieder nur ordnenden Charakter haben – wenn zum Beispiel im Haus nachträglich ein Waschraum oder Fahrradkeller eingerichtet wird, darf der Vermieter auch nachträglich Regelungen für diese Räume in der Hausordnung erlassen. 


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104 Kommentare

Anni am 20.10.2020 08:18

Hallo,

wir wohnen zur Miete in einer Erdgeschosswohnung mit Terrasse und dazugehörigem Beet ringsum. Die Terrasse sowie das Beet werden von uns bepflanzt und sauber gehalten.

Wie verhält es sich mit dem Weg ringsum, welcher zur gemeinschaftlichen Parkanlage gehört? Es wurde eine Gartenfirma beauftragt, welche die Gartenpflege übernimmt. Somit müssen die Wege auch von dieser sauber gehalten werden und nicht von den Mietern. Ist dies richtig?

Reinigung der Stellplätze. Mieter können auf dem Grundstück einen Parkplatz für eine monatliche Stellplatzgebühr anmieten. Bisher wurden die Stellplätze immer durch die Gartenfirma gereinigt. Nach einem Wechsel der Gartenfirma und Nachfrage bei der Hausverwaltung, wann die Stellplätze von Unkraut befreit werden, heißt es plötzlich, dass die Stellplätze von den Mietern zu reinigen sind. Seit beginn der Vermietung von Wohnungen im Objekt (vor dem Jahr 2000, ca. 1996) sind die Stellplätze von der Gartenfirma gepflegt worden.

Unser Vermieter hat uns bereits Anfang 2020 mitgeteilt, dass es einen Wechsel geben wird und wir mit höheren Kosten der Gartenpflege rechnen müssen? Wir fragen uns wofür, wenn weniger Leistung von dieser erbracht wird.

Wir bitten um Kommentare zu unserem Anliegen. Vielen Dank im Voraus.

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Katrin Seifert am 14.10.2020 19:18

Hallo !

Wir wohnen mit einer anderen Mieterin , sie in ihrer Wohnung uns gegenüber , auf der gleichen Etage .

Dort ist nur ihre und unsere Wohnung .

Wir haben Grünpflanzen auf das Fensterbrett im Treppenhaus gestellt . Wochenlang hat die andere Mieterin dies toleriert . Als wir jetzt 1 Woche weg waren und nach Hause kamen , standen unsere Pflanzen vor unserer Wohnungstür mit einem Zettel der Mieterin , dass ihr die Pflanzen nicht gefallen würde und sie bei'm putzen stören würden .

Es ärgert uns sehr , weil sie nicht persönlich mit uns gesprochen hat .

Dies haben wir ihr auch geschrieben und das ihr Verhalten sehr egoistisch ist .

Jetzt meine Frage : Hat die Mieterin mehr Rechte als wir , nur weil sie mehrere Jahre länger hier wohnt als wir ?

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 15.10.2020 10:01

Hallo Frau Seifert,

um ihre Frage zu beantworten: Nein. Sie haben alle dieselben Rechte.

Das Thema mit den Pflanzen müssen sie aber unter einander ausmachen. :)

Beste Grüße


herzwolde am 16.10.2020 13:34

Hallo Frau Seifert,

das ist einfach nur ein feiges Verhalten von der Nachbarin. Warum hat sie denn nicht gleich als Sie die Pflanzen ins Fensterbrett gestellt haben, gesagt, das ihr die nicht zusagen. Haben Sie die Pflanzen denn wieder zurück ins Fensterbrett gestellt? Es gibt eben immer welche Leute, die rumstänkern müssen. Ich hätte mich auch geärgert an Ihrer Stelle. Alle Mieter haben die gleichen Rechte. Wie ich mich kenne, hätte ich die Pflanzen nicht wieder auf das Fensterbrett gestellt, hätte sie aber jetzt ständig auf den Kicker und würde sie bei der passenden Gelegenheit ermahnen.

Viele Grüße aus Thüringen Susann


Katrin Seifert am 20.10.2020 09:31

Herzwolde

Hallo Susann aus Thüringen

( Meine Eltern stammen aus Suhl und meine Großeltern haben in der Neubauerstr. 10 , grünes Haus , gewohnt . )

Nein , wir haben die Pflanzen nicht zurück gestellt . Die Mieterin/Nachbarin reagierte nur total aggressiv und drohte mit RA und ich sollte mich ja nicht mit ihr anlegen ,

als ich ihr mitteilte , dass ihr Verhalten feige und charakterlos wäre , die Pflanzen schon wochenlang auf dem Fensterbrett stehen würden und sie erst jetzt reagieren würde . Und das auf eine sehr miese Art und Weise , statt mit den Nachbarn persönlich zu reden . Und wenn wir 10 x nicht zu Hause sind .

Dann wartet man so lang bis wir da sind und stellt nicht einfach die Pflanzen vor die Wohnungstür .

Die Vermieterin , die auch im Haus wohnt , hält natürlich zu ihr . Zu ihr ist die Nachbarin ja gleich gegangen , weil sie jemanden braucht , der zu ihr hält .

LG Katrin

sschw0806 am 15.09.2020 12:44

Hallo heute haben wir die neue Hausordnung bekommen für unsere Wohnhausanlage wo so ca 15 bis 20 Kinder im Hof spielen .Mich selber stöhrt es gar nicht mich stört eher was in der Hausordnung bekannt gegeben wurde nämlich das die Kinder nicht mit Roller Inlineskater Escooter Fahrradfahren alles ist plötzlich untersagt ich finde das eine frechheit kann man dagegen vorgehen mfg

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chilli 86 am 15.08.2020 15:04

Hallo zusammen ich habe auch mal eine Frage und zwar habe ich ein Geschäft in einer Wohnpassage das heißt es sind oben Wohnungen vorhanden und ich habe im hinter Eingang mein Geschäft. Ich weiß soweit das in einer Passage Fluchtwege frei bleiben sollen . Heißt das aber trotz meinem Geschäft wo ich ja eigentlich Ware präsentieren sollte darf ich nicht ? also auch nicht wenn ich es total an die Wand stelle .So das es eben nicht im weg steht . Bitte um hilfe

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Miri am 22.07.2020 11:10

Hallo,

über uns wohnt eine Dame mit einem 10jährigen Kind welches trampelt und schreit und das zusätzlich mit mindestens ein Kind als besuch dazu fast jeden Tag und das über 6 Stunden am Tag.

Da haben wir angefangen Protokoll zu führen.

Die Dame von oben hat uns nun beim Vermieter gemeldet weil wir über die Terrasse zum Garten oder Spielplatz laufen über das Beet welches wir mit einem großen Schritt überqueren.

Der Vermieter verbietet uns nun den Durchgang zum Garten und Spielplatz über die Terrasse weil wir das Beet beschädigen könnten.

im Mietvertrag war das nicht so vereinbart.

Darf der Vermieter uns das verbieten, trotz dem das wir einen großen Schritt machen können und somit das Beet nicht beschädigen ?

Ich würde mich über Erfahrungen, oder Tipps freuen.

Danke.

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immowelt Redaktion am 23.07.2020 15:23

Hallo Miri,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Aus der Ferne können wir Ihren Fall leider nicht beurteilen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich an einen Fachanwalt für Mietrecht oder einen Mieterverein zu wenden und diese um eine individuelle Beratung zu fragen.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

1qa2ws3edy am 02.07.2020 01:21

Hallo!

Wir sind Mieter in einem 3 Parteien Haus. Über uns wohnt eine Eigentümerin die sich nicht an die Hausordnung hält. Es geht darum das sie ihre Blumen von der Außenseite des Balkons entfrnen soll, weil das Wasser mit Dreck nach dem Gießen immer auf unser Balkongeländer tropft und somit auch auf den Boden spritzt. Wir haben die Nachbarin selbst ein paar mal darauf angesprochen. Ihre Antwort war „es geht nicht anders und wir müssen damit leben“. Mittlerweile habe ich in der Hausordnung gelesen, dass das nicht erlaubt ist. Dies wurden von den Eigentümern beschlossen und unterschrieben. Mittlerweile habe ich die Hausverwaltung angeschrieben und darum gebeten dass sie etwas unternehmen soll. Es kam nie eine Antwort. Dann habe ich angerufen und bekamm als Antwort: Ich kann nichs machen. Dann habe ich der Nachbarin geschrieben mit dem Hinweis auf die Hausordnung. Keine Reaktion. Dann habe ich die Hausverwaltung nochmal angeschrieben mit dem Hinweis das sie Gesetzlich verpflichtet sind und eine Frist von 2 Wochen gesetzt. Das war vor 3 Wochen, keine Reaktion.

Meine Frage ist, welche Rechtlichen Schritte kann ich jetzt einleiten?

MfG, Christian

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Starfish0508@web.de am 03.07.2020 18:19

Da Sie Mieter sind, ist Ihr Ansprechpartner Ihr(e) Vermieter (in). Zur Not könnten Sie die Miete kürzen. Dies sollten Sie jedoch nicht ohne zweimalige Androhung und Fristsetzung machen. Kaufen Sie Ihrer Nachbarin doch einfach ein paar Untersetzer, das beeindruckt sie sicherlich viel mehr, als wenn Sie rechtliche Schritte unternehmen würden.

Anne am 11.06.2020 12:35

Hallo,

wir sind vor zwei Jahren in ein 2-Parteien Haus gezogen und bewohnen die obere Haushälfte. Unsere Mitbewohnerin ist Eigentümerin der unteren Haushälfte. Unseren Mietvertrag haben wir mit dem Eigentümer der oberen Wohnung geschlossen. Dieser enthält keine Regelung über Reinigungsarbeiten an den Gemeinschaftsflächen. Unsere Mitbewohnerin, die von Anfang an sehr distanziert und ablehnend uns gegenüber auftrat, stellte sofort die Forderung, wir sollten im wöchentlichen Wechsel die Gemeinschaftsflächen reinigen, und zwar: Eingangsbereich, Kellereingang, Mülltonnen, Windfang, Glasreinigung Haustür und Kellerfenster, Kellerreinigung, Reinigung des Zaunes, Gehwegreinigung, Gießen der Pflanzen im Vorgarten. Da uns ein entspanntes Nachbarschaftsverhältnis wichtig ist, führen wir diese Reinigungsarbeiten auch regelmäßig in dem Maße aus, der nach gesundem Menschenverstand angemessen und ausreichend ist. Wir wischen den Keller nur dann nass aus, wenn nach dem Fegen oder Saugen noch Schmutzspuren übrig sind und reinigen den Zaun und die Mülltonnen nur dann, wenn sie verschmutzt sind. Unsere Mitbewohnerin gießt täglich die Kirschlorbeerbüsche im Eingangsbereich (außer wenn es regnet) und verlangt dies auch von uns in unserer „Kehrwoche“. Das lehnen wir ab, da wir nach jahrzehntelanger Gartenerfahrung wissen, dass gut eingewachsene Büsche nur bei extremer Trockenheit gegossen werden müssen, und weil wir die vollen Gießkannen aus der Oberwohnung herunterschleppen müssen, während unsere Mitbewohnerin im Erdgeschoss einfach nur ihren Gartenschlauch nehmen kann. Nun verlangt sie, dass ein Reinigungsdienst für den Gehweg beauftragt wird. Nach ihrer Auffassung erledigen wir die Reinigungsarbeiten nicht gründlich genug - sie beobachte dies sehr genau. Dazu hat sie mich persönlich vor der Haustür zur Rede gestellt, mich dabei beleidigt und vorgeschlagen, wir sollten doch einfach wieder ausziehen.

Meine Frage: Wir haben aus gutem Willen regelmäßig und ordentlich in angemessenem Umfang für Sauberkeit in den gemeinsamen Bereichen gesorgt, obwohl im Mietvertrag dazu nichts geregelt ist und auch keine Hausordnung vorliegt. Können wir uns gegen diesen „Putzterror“ wehren? Leider kann man mit der Person nicht vernünftig reden. Welche Verpflichtungen haben wir überhaupt, wenn es keine schriftlichen Vereinbarungen gibt? Wir sind generell kompromissbereit um des lieben Friedens Willen, aber terrorisieren lassen möchten wir uns nicht länger.

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immowelt-Redaktion am 15.06.2020 07:42

Hallo Anne,

wenn es weder eine Hausordnung gibt (die Bestandteil der mietvertraglichen vereinbarung ist) noch eine Vereinbarung im Mietvertrag selbst, sehen wir eigentlich keine Verpflichtung Ihrerseits. Selbst wenn man eine solche herleiten könnte, dürfte der Umfang der geforderten Arbeiten das zumutbare Maß übersteigen. Wenn man mit dem Vermieter hier nicht reden kann, sollten Sie Ihr Anliegen schriftlich klarstellen.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Thomas Reiss am 06.06.2020 00:22

Schriftlich hat mir mein Vermieter untersagt, ein Fahrrad abzustellen. Weder in der angemieteten Garage (in der auch keine Räder lagern dürfen), noch im vorhanden Fahrradraum (weil er bereits viel zu voll sei und die Räder den Eigentümern gehörten), im Kellerraum (zur Wohnung gehörend; falsche Nutzung) oder gar in der Mietwohnung. Was geschieht, wenn ich aufgrund vorsätzlicher Nichtbeachtung der Hausordnung fristlos gekündigt werde?

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Thomas Reiss am 06.06.2020 00:32

Ergänzung: Mit "keine Räder in der Garage" ist gemeint: fertig montierte Sommer- oder Winterräder für ein Auto. Mein Vermieter will mich dazu verpflichten, Allwetterreifen zu nutzen. Autoräder zu lagern seien ein Sicherheitsrisiko im Falle eines Brandes.


immowelt-Redaktion am 08.06.2020 09:46

Hallo Thomas Reiss,

in den Landesbauordnungen ist geregelt, dass Garagen nur im zulässigen rahmen genutzt werden dürfen. Dazu zählt das Abstellen von KfZ und dessen Zubehör wie Reifen, aber auch zweirädrige Verkehrsmittel. Eine gemietete Garage darf in diesem Sinne vertragsgemäß genutzt werden. Wenn Ihr Vermieter Sie dazu zwingen will, Allwetterreifen zu kaufen, so hat er ziemlich groteske Vorstellungen zu seinen Verpflichtungen.

Wir weisen jedoch darauf hin, dass dann, wenn eine Garage nicht zusammen mit einer Wohnung vermietet wurde, auch nicht die Regelungen des Wohnraummietrechts gelten. Die Garage könnte dann auch ohne Angaben von Gründen gekündigt werden. Sind allerdings Wohnungs- und Garagenmietvertrag verbunden, so gelten die Regelungen des Wohnraummietrechts mit dem Kündigungsschutz für Mieter, wonach eine Kündigung eines gesetzlich zulässigen Kündigunsggrundes bedarf. Die Nichtanschaffung von Allwetterrreifen ist jedenfalls kein Kündigungsgrund.

Beste Grüße

dei immowelt-Redaktion

Gabi am 04.06.2020 14:42

Kann ich als Vermieter meinen Mieter das Shisha Rauchen verbieten?

Das ganze Haus stinkt und wir fühlen uns massiv belästigt.

Es kommen öfter Freunde von ihn und auch jeder raucht das.

5 solche Teile in der kleinen Wohnung.

Gebrannt hat es auch schon.

auf Kommentar antworten

Rita am 03.06.2020 16:45

Hallo bisher hatten wir einen Hausmeister der auch für Rasen mähen, Winterdienst und Reinigung Treppenhaus zuständig war. Jetzt sollen wir das selbst machen. Wir haben eine Hausordnung zum Mietvertrag dort steht nur drin: Alle Mieter sind verpflichtet die Hausordnung einzuhalten. Verreist der Mieter oder ist er nicht in der Lage die Hausordnung durchzuführen so hat er dafür zu sorgen das ein anderer für ihn durchführt. Sind damit die oben genannten Sachen eingeschlossen? Können wir dazu verpflichtet werden?

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 04.06.2020 09:11

Hallo Rita,

nur dann, wenn es eine vertragliche Grundlage, etwa durch eine konkrete Hausordnung, gibt, kann der Vermieter seine Mieter für diese Arbeiten einspannen. Ohne genaue Kenntnis der Details können wir Ihr Anliegen allerdings nicht abschließend bewerten.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Gabriele am 24.05.2020 19:11

Wie formuliere ich im Mietvertrag dass der neuen Mieterin gegen Erledigung von Hausreinigungs- und Gartenarbeiten der Mietbetrag reduziert wird?

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 27.05.2020 08:32

Hallo Gabriele,

dies kann im Rahmen einer Individualvereinbarung geschehen. Diese muss klar und verständlich formuliert sein, dass es später nicht zum Streit kommt.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Sophie0307 am 16.05.2020 20:49

Wir wohnen mit dem Vermiter in 2-Familienhaus zusammen und haben gemeinsamer kalt, warm wasserzähler. Darf der Vermieter Auto auf dem hof waschen.

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 18.05.2020 11:03

Hallo Sophie0307,

bei Zweifailienhäusern, in denen der Vermieter auch selbst wohnt, gelten weniger strenge Regelungen bei der Abrechnung, sofern diese im Mietvertrag vereinbart wurden. Insofern wäre es, so im Vertrag vereinbart, zulässig.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Dora1965 am 14.05.2020 22:10

Hallo, ich wohne in einem 4 Parteien Mietshaus. Im November 2019 ist eine neue Mieterin, die mit mir auf der gleichen Etage wohnt, eingezogen. Mein Problem ist folgendes: ich höre in meiner Wohnung, obwohl meine Wohnungstür, der Flur und ihre Wohnungstür dazwischen liegen, jeden Schritt von der Wohnungsnachbarin, für mich hört es sich so an, als ob die Kinder n ihrer Wohnung mit Stöckelschuhen rumläuft. Ich werde durch diese Schrittgeräusche aus dem Schlaf gerissen und meinem Fernseher muss ich auch lauter stellen, damit ich die Schrittgeräusche nicht höre. Mein Vermieter hat auch schon mit ihr gesprochen, sie hat Einsicht gezeigt und gesagt, dass sie Rücksicht nehmen wolle, das ging auch 4 Wochen gut und dann fing es wieder an. Ich fühle mich belästigt durch die Schrittgeräusche. Von den anderen Mietern höre ich nichts. Muss ich das hinnehmen oder kann ich noch was anderes machen?

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 18.05.2020 08:58

Hallo Dora1965,

bei Kindergeräuschen sind die Gerichte üblicherweise toleranter als bei Lärm, der von Erwachsenen verusracht wird. In einem gewissen Umfang muss man das also hinnehmen. Ob bei Ihnen die Grenze des nicht mehr hinnehmbaren bereits überschritten wurde, können wir aus der Ferne allerdings nicht beurteilen. Vielleicht sollten Sie selbst oder Ihr Vermieter nochmal mit der Nachbarin sprechen, immerhin war sie vor 4 Wochen ja einsichtig.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

jarno am 09.05.2020 11:13

Guten Tag,

in unserer Hausordnung ist auszugsweise Folgendes geregelt: "Hauswirtschaftliche oder handwerkliche Tätigkeiten müssen von Montag bis Freitag (von 8 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr) beschränkt bleiben."

Seit nunmehr 6 Jahren setzt sich der Mieter über mir über diese Regelung hinweg. Auch heute, Samstag, nimmt er handwerkliche Tätigkeiten vor, die insbesondere durch den Altbau (1918) und fehlende Isolierungen laut übertragen werden.

Frage 1: ist diese Regelung in der Hausordnung so in Ordnung und für die Mieter bindend?

Frage 2: Auch nach mehrmaligem Hinweis an meinen Vermieter, der daraufhin wohl tatsächlich das Gespräch suchte, setzt sich der Mieter über mir auch weiterhin über diese Regelung hinweg. Beim letzten Gespräch mit meinem Vermieter äußerte dieser dann, wortgetreu, dass ich mir in diesem Fall dann vielleicht eine andere Wohnung suchen solle. Er betonte, dass ihm Beschwerden durch andere Mieter nicht bekannt seien und er diesbezüglich sich nicht allein auf meine Seite stellen könne.

Was nur läuft hier entweder falsch oder richtig?

auf Kommentar antworten

jarno am 09.05.2020 11:18

Korrektur: *"Wenn bei diesen hauswirtschaftlichen oder handwerklichen Tätigkeiten belästigende Geräusche unvermeidlich sind", sind diese auf die Zeiten wie oben beschrieben zu beschränken.


immowelt-Redaktion am 11.05.2020 10:24

Hallo jarno,

daadurc,h dass Sie Klausel in der Hausordnung, wie in Ihrem zweiten Kommentar dargelegt, eingeschränkt ist auf belästigende Geräusche, erscheint Sie aus unserer Sicht zulässig. Sofern der Nachbar sich nicht daran hält, sollten Sie besser ein Lärmprotokoll anfertigen, und den Vermieter schriftlich auffordern, den Mangel anzustellen. Ob die Lärmbelästigungen bereits so schwerwiegend sind, dass man im mietrechtlichen Sinne aber bereits von einem Mangel sprechen kann, können wir aus er Ferne freilich nicht beurteilen.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Johanna am 05.05.2020 06:10

Hallo,

wir wohnen zusammen mit unserer Vermieterin in ihrem Zweifamilienhaus. Dieses ist sehr hellhörig, das heißt, wenn wir (2 Erw., 3 Kinder 8,8,9) rumlaufen oder die Kinder spielen, hört sie das unter uns als Trampeln. Wir haben ständig Ärger, dass wir zu laut sind, obwohl sich die Kinder schon fast nicht mehr spielen trauen. Jetzt sind wir auf den Hof ausgewichen, z.b mit Springseil, Federball, Ball spielen oder auch mit manchen Rollenspielen. Der Hof wird immer ordentlich verlassen. Jetzt hat sie uns das auch verboten. Der Hof gehört ihr und sie habe uns nur erlaubt mit Strassenkreiden zu malen. Es gibt auch einen Garten, den wir auch nicht nutzen dürfen. Die Kinder sollen sich gefälligst hinsetzen und ein Buch lesen, sie sei lärmempfindlich und ihr gehöre das Haus - das ist ihr Standardsatz. Wie viel muss ich von all dem hinnehmen? Mir ist klar, dass man auch Rücksicht nehmen muss bzgl der hellhörigkeit des Hauses, aber das machen wir eh schon so weit wie möglich.

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 06.05.2020 08:50

Hallo Johanna,

die intensive Gartennutzung ist nur dann zulässig, wenn dies vertraglich so vereinbart wurde. Hinsichtlich des Kinderlärms gibt es allerdings zahlreiche Gerichtsurteile, wonach die durch Spielen verursachten Lärmemissionen, so sie sich im üblichen Rahmen bewegen sozialadäquat und damit zulässig sind. Das muss die Vermieterin also hinnehmen.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion


Starfish0508 am 03.07.2020 18:30

Liebe Johanna, viel wichtiger als die ganzen Verbote ist noch, dass Ihre Vermieterin Ihnen in einem Einfamilienhasu mit Einliegerwohnung ohne Angaben von Gründen mit einer Frist von 3 Monaten( oder entsprechend länger wenn Sie schon länger dort wohnen) kündigen kann.

Mir ist das passiert und ich hatte auch vor Gericht keine Chance. Insofern sollten Sie sich lieber eine andere Wohnung suchen, wo Kinder willkommen sind und alle Flächen nutzen dürfen. Ein Umzug ist zwar ärgerlich, aber ständiger Ärger mit und auf die Vermieterin ist auch kein angenehmes Wohnen.

Nicole am 29.04.2020 23:03

Hallo,

ich habe folgendes Anliegen:

Eir müssen Kehrwoche machen, ist ja in Ordnung. Jedoch meinen unsere Nachbarn, dass es monatlich ist, das ist ja auch noch okay. Aber in einem Gemeinschaftsraum stehen 2 Pflanzen der Nachbarn. Diese bestehen darauf, dass ich die heruntergefallen Blätter beseitige. Meiner Meinung nach ist das nicht in Ordnung, da es weder meine Pflanzen sind oder mir es so ziemlich egal ist warum die da stehen. Nun ist meine Frage muss ich die wirklich entfernen? Ich finde nicht, dass das zu meinen Aufgaben gehört. Oder sehe uch das falsch? Es ist ja nicht mein Eigentum somit bin ich dafür nicht verantwortlich?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.05.2020 07:55

Hallo Nicole,

welche Regelungen gelten, müsste eigentlich in der Hausordnung geregelt sein. Hinsichtlich der Pflanzen sehen wir hier eher weniger ein juristisches, Problem, sondern eher eines der persönlichen Ebene. Vielleicht hilft ja ein klärendes Gespräch mit dem Nachbar?

Mit freundlichen Grüßen

die immowelt-Redaktion

Kerstin Schmidt am 28.04.2020 14:04

Ich habe eine Frage....ich wohne seit 8 Jahren in der Wohnung habe heute einen Brief von meinem Vermieter bekommen das ich die Kellertüre die mit Spinnweben voll ist reinigen soll...davon steht aber nichts im Mietvertrag und wir hatten uns bei Einzug geeinigt das der Vermieter für die Hofreinigung zuständig ist, auf dem sich auch die Türe zur meinem Keller befindet

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.04.2020 11:23

Hallo Kerstin,

die Kellertüre gehört eigentlkich nicht zum Hof. Sofern eine Reinigungsfirma o.ä. sich um das Haus kümmert, müsste allerdings diese die Weben beseitigen. Andererseits ist das ja keine große Arbeit, die man ja um des Friedens willen selbst machen kann.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

meetock am 17.04.2020 15:50

Wir sind nutzer einer Garage in einem Garagenhof mit sechs weiteren Garagen. Bisher gab es nie Probleme. nun aber nutzt ein neuer mieter seine Garage als Werkstatt und parkt sein Auto solange im Garagenhof, der keine Parkplätze ausweist und Gemeinschaftseigentum ist. Dier Hinweis, dass er hier nicht parken darf, hat nicht geeicht, dass er damit aufhört. Er meint, ich könne ihn ja jedesmal auffordern wegzufahren und er ginge doch nicht im Weg um und halte ja nur. Im hof ist ein Schild angebracht, dass das Abstellen und Parken von Fahrzeugen verboten ist. Aus die Hausordnung beinhaltet diese Regel. Der Vermieter der Garage will logischerweise seinen Mieter nicht vergraulen und meint nur, wenn das "Halten" störe, würde der Mieter ja wegfahren. Muss ich mich wirklich im freien Gebrauch meiner Garage behindern lassen? Und von Halten kann auch keine Rede sein, denn das Fahrzeug steht meist über eine halbs Stunde dort. Wie kann ich mich wehren? Sonst parkt niemand im Hof.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.04.2020 08:04

Hallo meetock,

soweit der neue Garagenmieter andere Garagenmieter behindert, ist dies nicht mehr durch den ein vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache gedeckt. Nun stellt sich die Frage, ob es einen Eigentümer des Garagenhofes oder mehrere gibt. Gibt es nur einen Eigentümer, sollten Sie diesen darauf hinweisen, dass er diesen Mangel abstellt. Denn theoretisch stünde Ihnen ein Recht auf Mietminderung bzw. Beseitigung des Mangels zu, wenn der vertragsgemäße Gebrauch der Mietsache nicht mehr gewährt ist. Gibt es mehrere Eigentümer, gilt im Prinzip genau dasselbe, allerdings wird es dann etwas komplizierter, weil Sie dann, wenn der vertragsgemäße Gebrauch der Mietsache nicht mehr gewährleistet ist, zwar unabhängig von einem persönlichen Verschulden des Vermieters ein Recht auf Mietminderung bzw. Beseitigung des Mangels hätten. Allerdings müsste sich dann der Vermieter an den Eigentümer der anderen Garage wenden, dass dieser den Mangel beseitigt. Da Sie schreiben, der Vermieter der anderen Garage ist etwas uneinsichtig, weil er den anderen Garagenmieter halten will, so ergibt sich hier die Schwierigkeit, dass Sie gegenüber diesem Eigentümer kein unmittelbares Druckmittel hätten.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Helmie am 11.04.2020 12:35

Hallo ich wohne in ein 6 parteienhaus und wohne im Erdgeschoss da ich immer über die Terrasse meiner Nachbarin muß um zum Briefkasten oder Eingangstor zu kommen verlangt mein Vermieter jetzt nach 6 Jahre das ich hinten rum geh und über die Treppe runter zu mein Eingang mit folge das ich immer bei meiner Nachbarn die über mich wohnen über die Terrasse gehen muss ich komme auf kein anderen weg zur meiner wohnung ich wolte jetzt Erdgeschoss damit ich keine Treppe laufen muss dieser Treppe die ich mein ist bei nassen wetter lebensgefährlich weil der uhr glitschig wird was jetzt?

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Immowelt-Redaktion am 14.04.2020 10:57

Hallo Helmie,

da wir uns die räumliche Situation konkret nicht genau vostellen können, können wir die Frage nur allgemein beantworten: Der Vermieter muss sicherstellen, dass Sie unfallfrei zu ihrem Briefkasten kommen. Dabnei muss er Verkehrssicherungspflichten einhalten; geht also von der Treppe eine konkrete Gefahr aus, so hat er diese zu beseitigen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Josi am 04.04.2020 23:23

Guten Tag, ich wohne in einem Mehrfamilienhaus mit insgesamt 10 Wohnungen. Mein Nachbar von gegenüber geht von morgens bis abends aus seiner Wohnung in den gemeinsamen Hausflur und hält sich dort mehrere Minuten auf, bevor er zurück in seine Wohnung geht. Dies passiert teilweise bis zu 30 Mal am Tag. (auch abends nach 22Uhr noch) Ich kann seine Tür hören, wie sie auf & zu geht, da diese sehr schwer ist. Ich habe jetzt damit angefangen mir die Uhrzeiten/Häufigkeit/Dauer des Aufenthaltes im Hausflur zu notieren, weil mich das zunehmend nervt & ich mich belauscht & belästigt fühle. Meine Frage ist: darf mein Nachbar das? Gibt es da bestimmte Regeln & wie kann ich dagegen vorgehen?

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Immowelt-Redaktion am 07.04.2020 08:45

Hallo Josi,

das Verhalten Ihres Nachbarn erscheint uns zwar seltsam, grundsätzlich darf er sich als Bewohner des Hauses im gemeinschaftlichen Treppenhaus auch mehrmals am Tag aufhalten. Dann stellt sich aber die Frage, ob diese Aufenthalte auch mit Lärmbelästigungen verbunden sind, die über das normale Maß hinausgehen. Sollte das der Fall sein, muss der Nachbar diese Verhaltensweisen unterlassen. Eventuell sollten Sie das Problem mal bei der Hausverwaltung ansprechen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Anna am 03.03.2020 15:47

Guten Tag, ich bin die Vermieterin. In der vermieteten Wohnung werden auch einige Möbelstücke vermietet.

Seit einiger Zeit waren wir paar mal in der Wohung wegen Handwerksarbeiten. Uns ist jedes Mal aufgefallen, dass die Küche ect total versaut ist - es sieht so aus, als ob es halbes Jahr nicht geputzt wurde. Da kann man "Blumen pflanzen". Ob man den Backoffen jemals wieder sauber bekommt - das bezweifle ich. Genau so jetzt mit der neuen Duschkabine - nach 2 Wochen ist das Glas matt und nicht durchsichtig. In wie weit darf ich den Mieter dadrauf hinweisen, dass er die Sachen vernüftig pflegt? Es steht auch im Vertrag, dass der Mieter "ordnungsgemäße Reinigung, Lüftung usw sowie die darin befindlichen Anlagen und Einrichtungen pfleglich zu behandeln". Danke im Voraus! Anna

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Immowelt-Redaktion am 04.03.2020 09:00

Hallo Anna,

ein reht darauf, die Wohnung des Mieters zu betreten, haben Vermieter nur dann, wenn ein berechtigtes Interesse besteht, also z.B. Handwerker Arbeiten erledigen müssen. Ein solches Interesse kann sich auch daraus ergeben, wenn es gewichtige Indizien dafür gibt, dass der Mieter erhebliche Vertragsverletzungen begeht. Das scheint nach Ihrer Schilderung hier möglich zu sein. Allerdings ist darauf hinzuweisen, dass ein gewisses Maß an Unordnung nicht ausreicht. Die konkrete Nutzung der Wohnung durch den Mieter muss vertragswidrig sein, d.h. das Ausmaß der Unordnung/des Schmutzes muss so groß sein, dass die Mietsache insgesamt gefährdet ist. Wenn dem so ist, dürfte ein berechtigtes Interesse an einem Ortstermin und Aufforderung, die Mietsache künftig vertragsgemäß zu nutzen, gegeben sein.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Ines B aus BW am 10.02.2020 12:29

Hallo, ich wohne in einem Wohnhaus mit 5 Wohnungen, alles Eigentumswohnungen. Nach Verkauf einer Wohnung wurde diese von einem bereits in der Gemeinschaft wohnhaften Eigentümer gekauft. Dieser bewohnt nun beide Wohnungen, es liegt keine Grundbuchänderung hierfür vor. Wie verhält es sich nun bei der Kehrwochenregelung? vor dem Verkauf wurde diese durch die 5 Wohnungen geteilt, alle anderen Dienste werden auch 5 Wohnungen geteilt (z. B. Winterdienst), nur die Kehrwochen- und Mülltonnebereitstellung soll nun nur auf 4 Parteien verlegt werden. Wie sieht das ge-rechtlich aus? vielen Dank vorab für eine Antwort.

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Immowelt-Redaktion am 11.02.2020 08:50

Hallo Ines B aus BW,

solange es sich weiterhin um 5 Einheiten handelt, ändert sich nichts an den Regelungen. Sind Sie Mieter oder auch EIgentümer? Denn theoretisch könnte die Eigentümergemeisnchaft im Rahmen ihrer Kompetenzen bestimmte Änderungen beschließen, die aber unabhängig von vertraglichen Regelungen bei Mietverhältnissen zu betrachten wären.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

sabitan am 02.02.2020 12:42

Guten Tag,

ich habe folgendes Problem. Ich bin Vermieter einer Eigentumswohnung. Meine Mieterin lebt seit einigen Jahren in der Wohnung. Einige Jahre nach ihrem Einzug wurden in unserer Stadt Altpapiertonnen eingeführt. In dem Haus gibt es mehrere Tonnen die dem gesamten Haus (also nicht eine Tonne je Wohnung) zugeordnet sind. Die Hausordnung wurde dann um einen Plan erweitert der die einzelnen Bewohner abwechselnd zum Rausstellen der Altpapiertonnen einplant. Meine Mieterin weigert sich sich am Rausstellen der Mülltonnen zu beteiligen weil es zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht Teil der Hausordnung war. Wie auch es gab damals ja noch keine Altpapiertonnen. Kann ich sie verpflichten sich an die angepasste Hausordnung zu halten und die Tonnen rauszustellen bzw. wenn sie sich weiterhin weigert kann ich dann einen Dienstleister damit beauftragen und die Kosten auf die Nebenkosten umlegen?

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Immowelt-Redaktion am 03.02.2020 11:13

Hallo Sabitan,

eine einseitige Änderung der Hausordnung ist nicht immer möglich. Dabei kommt es darauf an, ob im Mietvertrag selbst eine Klausel ist, in dem sich der Vermieter Änderungen der Hausordnung vorbehält. Solche Klauseln entahlten viele Mietverträge und ermöglichen Dem Vermieter dann, die Hausordnung anzupassen. Zudem sürfte es auch darauf ankommen, wie die Hausordnung selbst ausgestaltet ist, ob also die Formulierungen in der Hausordnung auch so interpretiert werden können, dass der Mieter zum Rausbringen von Tonnen laut hausordnung verpflichtet ist.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

RETLAW am 04.01.2020 17:41

Darf ein Vermieter den Mieter zwingen einen Pflegevertrag abzuschließen (bei seiner eigenen Einrichtung), damit seine Mitarbeiter 2x im Monat kontrollieren können, ob in der Wohnung alles ordentlich ist?

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Immowelt-Redaktion am 07.01.2020 10:18

Hallo RETLAW,

handelt es sich hier um eine normale Mietwohnung oder um eine Einrichtung?

Bei ersterem erschiene uns die Forderung komplett abwegig. Bei zweiterem könnte es auf die vertraglichen Vereinbarungen ankommen. Im Allgemeinen gilt aber, dass eine Vertragsänderung der beidseitigen Zustimmung bedarf. Im Zweifel sollten Sie die Angelegenheit mit einem Anwalt besprechen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Olga am 21.12.2019 08:59

Guten Tag Eine Frage bitte: Wir wohnen in ein Haus mit 6 Wohnungen.Das Problem ist:Die Bewohner oben Guten Tag Eine Frage bitte: Wir wohnen in ein Haus mit 6 Wohnungen.Das Problem ist:Die Bewohner oben von mir machen viel Lärm . Wir haben schon mehrmals beschwert aber Antwort von Bewohner war ( sind Kinder und machen Sie Beschweren in ( Name Betrieb) Was genau sagt das Gesetz? mir machen viel Lärm . Wir haben beschweren aber die Antwort war ( sind Kinder und machen Sie Beschweren in ( Name Betrieb) Was genau sagt das Gesetz?

Vielen Dank im Voraus!

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Immowelt-Redaktion am 23.12.2019 08:12

Hallo Olga,

zwar sind in einem Mehrfamilienhaus grundsätzlich die Ruhezeiten zu beachten. Bei Kinderlärm ist die Rechtsprechung allerdings eher kinderfreundlich dahingehend, dass Geräusche, die durch Spielen entstehen, i.d.R. hingenommen werden müssen. Erst dann, wenn die Geräuschkulisse ein Niveau erreicht, das nicht mehr sozialadäquat ist, könnte ein Anspruch auf Unterlassung bestehen. Ansprechpartner ist in solchen Fällen der Vermieter, der die vertragsgemäße Nutzungsmöglichkeit der Wohnung schuldet.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


Olga am 23.12.2019 08:21

Aber was kann werden, ich habe auch Kinder wo lernen wollen.Wer respektiert meine Kinder.

Olga am 21.12.2019 08:48

Guten Tag

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Silvia am 18.11.2019 19:28

Sehr geehrte Immo-Redaktion,

meine Nachbarin hat mir schriftlich verboten an ihrer Haustür vorbeizugehen. Dies ist aber notwendig um an die gemeinschaftlichen Mülltonnen zu gelangen. Es ist möglich diese über den Weg der Straße zu erreichen. Wäre aber sehr umständlich.

Was ist jetzt richtig?

Mit freundlichen Grüßen

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Immowelt-Redaktion am 19.11.2019 09:21

Hallo Silvia,

ob Sie an der Hautüre vorbeigehen dürfen oder nicht, hängt davon ab, ob Sie dabei das Grudnstück der Nachbarin betreten oder ob es sich um einen öffentlichen Weg handelt. Bei letzterem dürfen Sie an der Haustüre vorbeigehen. Die Nachbarin muss es i.d.R. aber nicht dulden, dass ihr Grundstück betreten wird. Oder handelt es sich um ein Gemeinschaftsgrundstück?

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


Silvia am 19.11.2019 15:46

Hallo,

es handelt sich um ein Reihenmietshaus. Jeder hat seinen eigenen Parkplatz mit Hauseingang. Davor ist bei allen ein kleiner gepflasterter Weg um z.b. zu den Mülltonnen am anderen Ende zu kommen.

Viele Grüße


Immowelt-Redaktion am 20.11.2019 11:12

Hallo Silvia,

hier dürfte es darauf ankommen, ob die jeweiligen Flächen der jeweiligen Einheit zugeordnet sind, oder ob es sich um Gemeinschaftsflächen handelt. Beim Parktplatz dürfte wohl die Nachbarin grundsätzlich im recht sein, beim Weg kommt es darauf an, ob dieser zur de Einheit gehört, oder eine Gemeinschaftsfläche der Anlage ist.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Kirsten am 23.10.2019 22:36

Hallo, ich habe einen schnellen Umzug vor mir. Der Keller war voll Sperrmüll. Hatte heute einen Termin , leider hatten die Sperrmüllleute nur 4 Schränkchen 2 Lattenroste und 2 Kartons mit verschiedenen Müll mitgenommen. Der ganze Rest blieb stehen. Habe gesehen, wie einer keine Lust mehr hatte und wegfahren wollte. Sein Kollege sagte: da ist aber noch Holz. Das war egal...sie fuhren weg... Dann habe ich nochmal bei der Sperrgutabholung nachgefragt und bekam noch einen Termin am 5.11. Aber mein Umzug ist schon am 29.10. Darf der Vermieter es verbieten, wenn ich zum Spermülltermin wiederkomme? Oder muss ich den ganzen Kram mit in die alte Wohnung nehmen? Mit den anderen Mietern hatte ich gesprochen. Sie wären einverstanden, wenn ich am besagten Termin wiederkomme. Was ist erlaubt? Danke im Voraus????

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Immowelt-Redaktion am 24.10.2019 10:40

Hallo Kirsten,

sow wie Sie es schildern, endet das Mietverhältnis Ende Oktober, so dass Sie am 5.11. nicht mehr Mieterin der Wohnung sind. Das was Ihnen hier passiert ist, ist sicher ärgerlich, allerdings kann der Vermieter verlangen, dass die Mietsache bis zum Ende des Mietverhältnisses komplett geräumt ist. Vielleicht versuchen Sie aber, mit Ihm zu reden und kulanterweise auszuhandeln, dass der Sperrmüll noch bis zum 5.11. verbleiben darf.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Weiss am 18.10.2019 08:35

Guten Tag,

In dem Mietshaus, dass wir bis jetzt bewohnen wurde Gartenarbeit, Mülltonne rein und rausstellen, Schnee schieben, Flur Reinigung.... ect. alles was eben so anfällt vom Eigentümer erledigt.

Dieser Verkauft jetzt sein Haus (diese Arbeiten oder generell eine Hausordnung sind nicht im Mietvertrag erwähnt), will der neue Eigentümer als Hausordnung oder über eine externe Firma umlegen. Darf er dies so einfach machen?

Vielen Dank für ihre Antwort.

Beste Grüße

Weiss

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Immowelt-Redaktion am 18.10.2019 12:45

Hallo,

der Vermieter kann solche Arbeiten dann umlegen, wenn dies im Mietvertrag so vereinbart wurde.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Alex am 03.09.2019 10:21

Wir sind vor einem Monat in ein Wohnhaus mit Aufzug gezogen. Dieser hat ein zugelassenes Gesamtgewicht von 300 Kilo oder 4 Personen.

Wir bekommen regelmäßig Beschwerden von Anwohnern ( vornehmlich Eigentümern aus dem Erdgeschoss), dass unsere Handwerker unterschiedliche Dinge damit beladen und transportieren. Die Begründung : dies sei ein reiner Personenaufzug und kein Lastenaufzug. Der Aufzug wird aber nirgendwo als solcher bezeichnet. Über eine Hausordnung verfügt unser Mietvertrag auch nicht. Lange Rede kurzer Sinn : Darf ich nun Lasten ( Pakete/ Kartons etc.) mit dem aufzug transportieren, sofern die Gesamtlast nicht überschritten wird? (PS. Uns ist klar, dass das Ausbleiben einer Beschädigung des Aufzugs Voraussetzung).

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.09.2019 09:14

Hallo Alex,

es ist zwar möglich, dass in einer Hausprdnung die konkrete Nutzung des Aufzugs geregelt wird. Gibt es aber keine solchen Regelungen, darf der Aufzug von den Bewohnern so genutzt werden, wie es üblich und ordnungsgemäß ist. Das bedeutet aber nicht, dass ein Personenaufzug so genutzt werden darf, dass er zum Beispiel stark verschmutzt oder beschädigt wird oder dass die Nutzungsmöglichkeit der anderen Bewohner eingescxhränkt wird. Wo genau die Grenzen zu ziehen sind, ist sicher Auslegungssache. Wir sehen aber kaum einen Grund, das gelegentliche Mittransportieren von Kartons oder Paketen als vertragswidrige Nutzung anzusehen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

karlchen 27951 am 02.09.2019 14:29

Muss ich die teuerste Reinigungsfirma für Treppenhausreinigung hinnehmen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.09.2019 11:15

Hallo karlchen 27951,

Vermieter müssen nach den Geboten der Wirtschaftlichkeit handeln. Das bedeutet aber nicht, dass sie grundsätzlich den günstigsten Anbieter auswählen müssen. Es reicht, dass sie eine Anbieter beauftragen, der marktübliche Preise verlangt. Ob das beim mutmaßlich teuersten Anbieter der Fall ist, können wir aus der Ferne freilich nicht beurteilen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

BarbaraGreve am 29.08.2019 13:11

Wir sind ein vier Parteien Wohnhaus. 3 Mieter und ein Eigentümer. Die Vermieter haben eine Bio Tonne für die Nutzung aller Bewohner aufgestellt. Diese Tonne sollte eigentlich hin und wieder gereinigt werden. Drüber steht nichts in der Hausordnung. Wir haben einen Hausmeisterservice. Und nun stellt sich die Frage: Wer für die Reinigung der Tonne und wie oft zuständig ist. Bei uns heben die Maden den Deckel an und wir Mieter haben darum gebeten, dass die Tonne einmal sauber gemacht wird. Die Eigentümerin der einen Wohnung hat nun geäußert, dass in einem Vier-Wohneinheiten großesHaus die Bio Tonne nicht vom Hausmeister sauber gemacht werden muß.

Wie ist da die Situation?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.08.2019 12:28

Hallo BarbaraGreve,

der Leistungsumfang des Hausmeisterservices ist im Vertrag zwischen diesem und dem Vermieter geregelt. Da wir dessen Inhalt nicht kennen, können wir daher keine Aussage treffen, ob der Hausmeisterservice die Tonne reinigen müsste oder nicht. Sofern bestimmte Arbeiten nicht via Hausordnung an die Mieter delegiert wurden, sind diese nicht hierzu verpflichtet.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gabi am 25.08.2019 11:36

Guten Tag,

dürfen mich meine Vermieter abmahnen, wenn "über Tage" das Badfenster im Erdgeschoss bei Abwesenheit gekippt ist? Das Fenster ist nur vom Grundstück aus einsehbar.

Danke!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.08.2019 10:10

Hallo Gabi und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Kippen des Fensters gehört in der Regel zum gewöhnlichen Gebrauch der Mietwohnung und rechtfertigt keine Abmahnung. Aus der Ferne können wir jedoch nicht abschließend beurteilen, ob der Vermieter in Ihrem Fall besondere Gründe für die Abmahnung gehabt haben könnte. Insofern können wir Ihnen nur raten, sich von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt beraten zu lassen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Noah am 22.08.2019 11:51

Guten Tag, bei uns im Haus(Mehrfamilienhaus 40 Wohnungen) gibt es jetzt die Regelung das nichts mehr im großen Innenhof stehen darf. Darf dies verboten werden ? Dort standen nämlich Tischkicker und andere Spielgeräte die für die Kinder im Haus eine Bereicherung waren. Nun werden auch Schuhe die vor der Wohnung abgestellt werden weggeräumt... Sehr schade.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.08.2019 14:39

Hallo Noah,

wenn im Mietvertrag keine Regelung zur Nutzung des Innenhofes getroffen wurde, so kann der Vermieter die Gestattung der Nutzung beispielsweise durch einen Tischkicker jederzeit zurückziehen. Auch durch eine längere stillschweigende Duldung erhält der Mieter dadurch kein Gewohnheitsrecht. Gleiches gilt für die Schuhe im Hausflur. Dabei sehen aber manche Gerichte das kurzweilige Abstellen von Schuhen beispielsweise zum Abtropfen nach Regen als ortsübliche Nutzung an. Die Schuhe dürfen jedoch keine Gefahr für den Fluchtweg darstellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

BARBARA am 15.08.2019 13:04

Kann ein Mieter gezwungen werden seine Mülltonne in seiner Garage abzustellen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.08.2019 13:27

Hallo Barbara,

uns ist bislang kein Urteil bekannt, in dem speziell über diese Frage entschieden worden wäre. Generell kann der Vermieter im Rahmen der Hausordnung aber durchaus bestimmte Stellplätze für die Mülltonnen vorsehen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Daniel am 14.08.2019 17:00

Ich Wohne in einem Mehrfamielien Haus wir haben auf beiden seiten eine Aussenzapfstelle für den Gärtner bzw Hausmeister man braucht auch ein extra schlüssel um Überhaupp den Han auf zubekommen.

Eine Mieterin im EG hat sich nun vor ihrem Balkon ein kleine Feuchtbiotop eingerichtet was jeden tag Sehr fleisig gegossen wird!

Müs die allgemeinheit dafür Zahlen ? Normal sollte man doch sein eigenes Wasser nutzen aus der Wohnung was ja dann auch Über den Zähler leuft oder ist dem nicht so ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.08.2019 09:36

Hallo Daniel und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für das Gießen der Pflanzen im Rahmen der eigenen Mietsache (und dazu gehört letztlich auch der Balkon) muss in der Regel auch der eigene Wasseranschluss herangezogen werden. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Gespräche mit der fraglichen Mieterin oder auch mit dem Vermieter kein Ergebnis bringen, empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sarifa am 08.08.2019 10:05

Die Mieterin über mir, im ersten Stockwerk, füttert ganzjährlich auf ihrem Balkon Vögel. Den ganzen Schmutz (Vogelkot/Tauben, Futterabfälle, Federn...) Ernte ich auf meinem Balkon und meinem Sonnenschirm.

Muss ich mir das gefallen lassen?

Eine offizielle Hausordnung existiert in unserer Eigentümerhausgemeinschaft (ich bin Mieterin) nicht!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.08.2019 10:40

Hallo Sarifa und vielen Dank für Ihren Kommentar,

auch wenn es keine Hausordnung gibt, gilt in jedem Mehrparteienhaus natürlich das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme. Das Verhalten einer Nachbarin darf also nicht dafür sorgen, dass Ihr Balkon übermäßig verschmutzt wird. Bevor Sie mit dem Vermieter sprechen, sollten Sie aber das Gespräch mit der fraglichen Nachbarin suchen, vielleicht lässt sich das Problem auch ganz leicht im gegenseitigen Einvernehmen aus der Welt schaffen.

Bitte haben Sie abschließend Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Ob durch die Tätigkeiten Ihrer Nachbarin Ihr Balkon über das noch erträgliche Maß hinaus verschmutzt wird, können wir aus der Ferne nicht abschließend klären. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Caro am 07.08.2019 13:52

In unserem Haus wohnen 6 Parteien, teilweise seit mehr als 25 Jahren, Das "Gehwegkehren" hat bisher immer geklappt. Eine "neue" Partei macht nichts!!! Sind die nachfolgenden Parteien dann noch verpflichtet, ihr den Müll (Gras etc.) hinterherzuräumen und Pflastersteine von Unkraut zu befreien, nachdem die Vermieterin offensichtlich nichts anderes kann als einen Zettel im Hausflur aufzuhängen ..."es sei Pflicht der Mieter, die Hausordnung zu machen...". Das hatten wir schon mehrmals und mit dem äußerst schlauen Hinweis sind wir leider auch nicht weitergekommen. Was also tun. Diese "Pflicht" ist übrigens im Mietvertrag enthalten! Danke schon mal für eine Info. K. W.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.08.2019 14:11

Hallo Caro,

grundsätzlich gilt, dass die anderen Mieter nicht von Ihrer Pflicht zur Einhaltung der Hausordnung befreit sind, wenn ein Mieter sich nicht daran hält. Es ist aber Sache des Vermieters auf die Einhaltung zu drängen. Hierzu kann der Vermieter den fraglichen Mieter abmahnen und nach einer Warnung gegebenenfalls einen Dienstleister mit der Arbeit beauftragen und diese Kosten auf den fraglichen Mieter umlegen.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gabi am 30.07.2019 10:04

Guten Tag,

ich leide momentag an folgender Situation:

Ich bewohne eine Einlieger-Kellerwohnung in einem Einfamilienhaus, in dem die Vermieter das Erd- und Obergeschoss bewohnen.

Nach etwa einem Jahr ging es los, dass ich immer wieder auf "Kleinigkeiten" hingewiesen wurde, was von meiner Seite zu ändern sei. Los gings damit, dass ich meine Weihnachtslichterkette auf der Terasse angebracht habe und sie bis Maria Lichtmess in Betrieb hatte. Brandschutzrechtlich hätte ich das mit ihnen abklären müssen (eine LED-Kette für den Außenbereich). Ebenso wurde mir vorgeworfen, ich hätte Rücksprache halten sollen, als ich ein paar Narzissenzwiebel in den Rasen gepflanz habe (so kann man nicht mehr Vertikutieren). Beim Einzug hieß es jedoch, ich könne den unteren Gartenbereich nutzen und gestalten, wie ich möchte.

Weitere Vorwürfe sind, dass ich wochenends vereinzelt nach 22 Uhr dusche und werktags sogar vor 6 Uhr morgens.

Angeblich hielte die Nachtruhe nicht ein (Gespräche und Lachen bei Zimmerlautstärke). Seit dem sitzen wir Abends schon fast flüstern in der Wohnung, da wir uns beobachtet vorkommen.

Dann gabs verteckte Spitzen, sie hätten mir im Gartenhaus noch etwas Platz eingeräumt. so dass ich auf der Terasse die Erdsäcke nicht mehr lagern muss.

Der Supergau jedoch war, als ich mit zwei Bohrlöchern eine kleine Vitrine an die Wand angebracht habe. Der Vermieter stand wutentbrannt vor der Türe und hat mich zurechtgewiesen, dass ich ohne vorherige Absprachen keine Löcher in die Bausubstanz und deren Eigentum bohren dürfe. Sowas müsste vorher abgesprochen werden.

Alles in allem fühle ich mich gepiesakt und in meiner Freiheit beschnitten. Sind Bohrlöcher wirklich abzustimmen? Im Mietvertrag steht davon nichts - beim Einzug haben wir kurz darüber gesprochen, welche Möbel ich wohin haben möchte. Doch das kleine Schränkchen kam erst später dazu, mein Vermieter meint, das hätte erneut abgesprochen gehört. Ist das wirklich so? An eine Absprache (oder Ansage) darüber kann ich mich nicht erinnern. Muss ich Lichterketten auf der Terasse bei Holzbalken absprechen?

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.07.2019 11:08

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel gehören Lichterketten auf dem Balkon zur Weihnachtszeit zur vertragsgemäßen Nutzung der Mietsache, wenn dadurch nicht die Bausubstanz beschädigt wird oder die Lichterketten für andere störend sind. Besonderen ästhetischen Ansprüchen braucht eine Lichterkette aber nicht zu genügend - störend wäre sie beispielsweise dann, wenn sie außergewöhnlich hell wäre und andere blenden würde. Die Möbel dürfen Mieter in Ihrer Wohnung generell hinstellen wo sie möchten, auch Bohrlöcher müssen sich Mieter nicht genehmigen lassen oder mit dem Vermieter abstimmen.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Laura am 23.07.2019 07:58

Guten Morgen,

folgendes Problem. Wir haben eine geregelte Hausordnung und sind 8 Parteien in unserem Mehrfamilienhaus. Sieben Parteien stimmen einem Hausmeisterdienst bzw. einem Reinigungsdienst zu, eine Partei nicht und diese will auch nicht Zahlen (wahrscheinlich da es die Eltern der Vermietung sind). Wie verhält man sich in so einem Fall? Ich würde sagen, dass das eine ungleichbehandlung der Mieter wäre und das wäre nicht rechtens. Aber genau weiß ich es natürlich nicht. Vielleicht weiß jemand mehr ????

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.07.2019 10:42

Hallo Laura,

die Hausordnung kann vertraglich auf die Mieter übertragen werden. Eine rechtliche Verpflichtung, dass der Vermieter dies auf Hausmeisterdienst umstellt, besteht nicht. Allerdings kann mit den Mietern natürlich vereinbart werden, dass dies künftig geschehen soll und die Mieter auch die Kosten im Rahmen der Betriebskosten tragen. Das setzt i.d.R. aber voraus, dass alle Mieter dem zustimmen. Wenn nun ein Teil der Mieter (z.B. aus Kostengründen) dagegen ist, kann der Vermieter mit diesen Mietern die Kosten auch nicht abrechnen, da vertraglich nicht vereinnbart. Insofern wird ein Vermieter in solchen Fällen alles beim alten belassen und ist damit auch im Recht, weil es der ursprünglkichen vertraglichen Regelung entspricht.

Beste Grüße

sie Immowelt-Redaktion

CB am 22.07.2019 12:21

Hallo,

mein Vermieter möchte, dss ich das Regenschutzdach vor dem Hauseingang regelmäßig reinige. Kann er dies erlangen?

Ich bin gespannt.

Gruß aus Düsseldorf

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.07.2019 12:30

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn in Ihrem Mietvertrag in dieser Hinsicht nichts geregelt ist, müssen Sie das genannte Regenschutzdach auch nicht regelmäßig reinigen. Es gibt keine gesetzlichen Regelungen, die Mieter explizit hierzu verpflichten. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

AMD2109 am 02.07.2019 13:43

Guten Tag,

unser Vermieter will uns in Zukunft das Unkrautjäten im Gemeinschaftsgarten in Rechnung stellen. Darf er das? Wenn ja, was kann er dafür verlangen?

Im Mietvertrag ist eine gemeinsame Gartenpflege vereinbart.

Wir mähen hauptsächlich den Garten.

Außerdem hat der Vermiete viele Pflanzen gepflanzt, welche als Sichtschutz dienen sollen. Kann er mir das auch in Rechnung stellen?

Ich freue mich über eine Rückmeldung!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.07.2019 13:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell sind die Kosten für regelmäßig wiederkehrende Gartenarbeiten auf den Mieter umlegbar. Nicht jedoch einmalige Arbeiten wie beispielsweise das einmalige Pflanzen neuer Büsche oder Sträucher. Eine gesetzliche Grenze, was Gartenarbeiten kosten dürfen, gibt es nicht. Der Vermieter darf aber nicht grob unwirtschaftlich handeln.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sabetno am 16.05.2019 20:45

Die Pflege des Garagenhofes wurde über 20 Jahre von einem Mitglied der Erbengemeinschaft kostenlos durchgeführt. Leider ist dieser vor einigen Monaten verstorben. Die Erbengemeinschaft hat sich jetzt auf die alte Hausordnung im Mietvertrag berufen und diese Arbeiten von jetzt auf gleich auf die Mieter übertragen. Alles ist natürlich voller Unkraut und Schmutz. Müssen wir das so hinnehmen. Ein Mitglied der EG wohnt mit im Haus und hat den Plan so gedreht, das er die nächsten Monate nicht dran ist. Was tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.05.2019 11:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell könnte die besagte Arbeit durchaus wieder auf den Mieter übertragen werden, wenn dies in einer zum Mietvertrag gehörenden Hausordnung wirksam vereinbart wurde. Wir würden Ihnen allerdings empfehlen, die besagte Klausel rechtlich überprüfen zu lassen, entweder von einem Mieterverein oder direkt von einem Fachanwalt. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Boougie am 16.05.2019 14:03

Hallo,

Ich wohne in einem 4 Parteienhaus. Mit Gehweg Reinigung, Mülltonnen rausstellen und Treppenhaus waren wir immer regelmäßig alle vier Wochen dran. Nun sind 3 Parteien ausgezogen, d. h. Ich wohne momentan alleine im Haus. Nun soll ich jede Woche die Gehwegreinigung etc. machen. Kann der Vermieter dies von mir verlangen? Oder wäre er nicht selber für die 3 Wochen zuständig?

Vielen Dank im voraus für ihre Rückmeldung.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.05.2019 09:29

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn in der Hausordnung vereinbart wurde, dass ein Mieter alle vier Wochen für die Hausordnung zuständig sind, kann der Vermieter diesen nicht plötzlich mit der vierfachen Arbeit belasten, schlichtweg weil dies von der vertraglichen Vereinbarung abweicht. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rolli am 28.03.2019 09:09

Die Rente wäre ja viel höher, aber ich bin über die Haftzeit bei der Stasi ,

ohne Arbeitsbuch (SV )Ausweis in den damaligen Westen abgeschoben worden.

Sodass ich keine nachweise über Verdienst (Höhe)hatte, u. somit auf 400 DM eingestuft worden Bin.Das jedoch nicht annehernd stimmt.

auf Kommentar antworten

ROLLI am 27.03.2019 11:53

Was ist wenn Ich Schwersbehindert bin???!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.03.2019 12:20

Hallo Rolli,

zur in Hausordnungen geregtelten Arbeiten sind Mieter nur dann verpflichtet, wenn dies vertraglich so vereinbart wurde. Gibt es allerdings eine solche Vereinbarung, so gibt es für Schwerbehinderte allerdings keine gesonderten gesetzlichen Regelungen, die ihn von seinen Pflichten befreien würden. In diesem Fall wäre es wohl so, dass der Schwerbehinderte jemanden engagieren müsste, der die Arbeiten für ihn erledigt.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


Rolli am 27.03.2019 14:13

Danke,aber bei einer Rente die sehr klein ist ca 600 Euro was dann?


Immowelt-Redaktion am 28.03.2019 08:48

Hallo Rolli,

haben Sie schon einmal überprüft, ob Sie Anspruch auf Wohngeld haben?

ratgeber.immowelt.de/a/wohngeld-wer-es-bekommt-und-wie-es-berechnet-wird.html

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Schweizer am 18.03.2019 09:54

Guten Tag

Ich erstelle ein 4-Familienhaus, in welchem ich eine Wohnung selber beziehe. In meinem Schweizer Kanton besagt die Bauordnung, dass ab 4 Wohneinheiten ein Gemeinschaftsraum gebaut werden darf, welcher nicht zur Ausnützung zählt. Einen solchen habe ich gebaut (ist als Gemeinschaftsraum im Grundbuch eingetragen). Nun möchte ich diesen aber selber nutzen. Meine Frage: Ich bin Eigentümer des gesamten Objektes. Darf ich den Gemeinschaftsraum in den Mietverträgen einfach nicht erwähnen? Die Mieter kennen den Sachverhalt nicht und stören sich ob der Tatsache nicht. Falls Sie nicht für die Rechtslage in der Schweiz antworten können, wie wäre das Ganze in Deutschland zu beurteilen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.03.2019 14:14

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

mietrechtlich dürfte das zwar unproblematisch sein, Schwierigkeiten könnten sich aber nachträglich aus baurechtlicher Perspektive ergeben. Bevor Sie Ihr Vorhaben in die Tat umsetzen, würden wir Ihnen daher dazu raten, sich durch einen Eigentümerverband wie den HEV oder einen Fachanwalt beraten zu lassen. Auf Deutschland ist Ihr fall letztlich nicht übertragbar, weil es eine Ausnützungsziffer hier in dieser Form nicht gibt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Simone am 05.03.2019 10:58

Meine tochter wohnt im mietshaus wo auf der balkon seite eine kleine wiese angrenzt darf meine tochter eine sandmuschel da aufstellen ????

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Immowelt-Redaktion am 05.03.2019 11:44

Hallo Simone,

das hängt davon ab, ob im Mietvertrag eine Mitbenutzung des Gartens vereinbart wurde. Fehlt eine solche Vereinbarung, kann der Vermieter darauf bestehen, dass er auch nicht genutzt wird.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rocko am 01.03.2019 02:05

Ich wohne zur Miete in einem 8 Parteienhaus.

Das Dumme und ich habe sowas noch nie erlebt.

Eine Wohnung wird von der Hausverwaltung X betreut,

eine andere Wohnung von der Hausverwaltung Y.

Da gehts schon mal los.

In meinem Mietvertrag steht, dass der Flur vom Hausmeister gereinigt wird.

Wir haben aber keinen Hausmeister ☺ Die Leute hier putzen selbst im Wechsel.

Theoretisch UND praktisch könnte ich mich stur auf meinen Mietvertrag beziehen und gar nichts tun. Um des lieben Friedens Willen putze ich eben mit. Aber es nervt.

Hausverwaltungen sollten danach schauen, einheitliche Mietverträge herauszugeben, welche sie in Absprache mit den anderen Verwaltungen abstimmen..

Und noch besser wäre es, wenn alle Eigner der Eigentumswohnungen sich EINIG WÄREN und nur EINE Hausverwaltung mit dem Gesamtobjekt beauftragen würden.

Aber es ist sowieso scheinbar so, dass Immobilienfirmen, Hausverwaltungen beauftragen, die dann wieder irgendwen für irgendwas beauftragen. Alles aus einer Hand leisten vermutlich nur Genossenschaften und Hedge-Fond-Gesellschaften.

Sowas Verrücktes jedenfalls wie hier (Stadt in Bayern) habe ich noch nie erlebt und ich bin mehrmals umgezogen auch in andere Bundesländer.

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LuVe am 18.02.2019 13:27

Guten Tag,

am Wochenende hatte ich eine Wohnungsbesichtigung und würde für diese Wohnung auch gerne zusagen. Durch Zufall habe ich mit einem Mieter der dort bereits wohnt gesprochen und er hat sich über die Müllsituation beschwert. Der Vermieter schafft keinen „anständigen“ Platz für die Aufbewahrung der gelben Säcke und Mülltonen. Alles wird einfach draußen vor dem Haus gelagert, was erstens nicht schön aussieht und zweitens besonders im Sommer unangenehm riecht und Ungeziefer anlockt. Gibt es da eine Vorschrift (Rechtsgrundlage), die ich beim Vertrag schließen beachten kann, dass der Vermieter dafür sorgen muss, dass sich diese Situation schnellst möglich ändern wird?

Ich würde mich freuen wenn Sie mir hier weiter helfen könnten 

Liebe Grüße

Lu

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Immowelt-Redaktion am 18.02.2019 13:42

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

genaue Regelungen zur Entsorgung von Müll finden sich meistens in kommunalen Regelungen. Insofern wäre es wahrscheinlich am besten, Sie würden sich hierzu bei der Stadt oder Gemeinde erkundigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mieterin am 31.01.2019 07:26

Guten Morgen,

wir haben seit über einem Jahr das Problem mit der Hausreinigung.

Jetzt hat einer von zwei Vermietern einen Plan erstellt, der auch sehr einfach zu verstehen ist und auch schlüssig ist.

Des weiteren ist mit aufgeführt,das bei nicht einhaltung ,eine Fremdfirma mit der Reinigung beauftragt wird und die entsprechemde Partei eine Rechnung erhält.

Nach der Frage wer die Einhaltung kontrolliert, ist gesagt worden,das wir uns keine Sorgen machen sollen.

Der Plan besteht jetzt seit drei Wochen und jetzt wird er schon nicht eingehalten.

Eine Kontrolle ist auch nicht zu erkennen.

Der Vermieter der den Plan erstelkt hat,hat seine Handynummer mit angegeben. Da erreicht man aber nie jemanden, weil das Handy aus ist und Nachrichten werden zwei,drei Tage später gelesen und nicht beantwortet.

Nach dem ich den zweiten Vermieter erreicht habe und das Problem geschildert habe,kam es mir vor,als ob der Vermieter über den Reinigungsplan keine Kenntnis hätte. Des weiteren musste ich mir dann anhören, das die Kontrolle durch den Vermieter ja nicht so einfach wäre und ja wohl auch nicht sein müsse.

Ich könne ja drüben anklopfen und Bescheid geben, das die Hausreinigung boch durch zuführen wäre.

Da die Sache aber schriftlich anders vereinbart war und ich als Mieter wohl nicht für die Einhaltung der Hausordnung von anderen Mietern zuständig bin. Werde ich dieses nicht machen.

Nur wie soll ich mich verhalten?

Ich bin am Wochenende mit der Treppenhausreinigung wieder dran. Ich habe beim letzten mal schon alles weggemacht , was meine Nachbarn nicht erledigt haben.

Ich weiß nicht mehr weiter.

Ich möchte einfach meine ruhe.

Gruß Mieterin

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.01.2019 11:21

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie können Ihren Vermieter noch einmal schriftlich darauf hinweisen, dass die Hausordnung nicht eingehalten wird, am besten mit einer angemessenen Fristsetzung, das Problem zu beheben. Fruchtet auch das nicht, können wir Ihnen leider nur dazu raten, sich rechtlich beraten zu lassen, beispielsweise von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maulwurf 1964 am 27.01.2019 03:33

Mein vermieter hat mich angemahnt,weil ich meine Nachbarn nicht Grüsse .und weil nachbarn sich beschwert haben das ich mit meinem Auto nicht vorschriftsmäßig auf dem vorgegeben Parkplatz stehe

auf Kommentar antworten

OMA am 18.01.2019 08:31

In unserem Mehrfamilienhaus kommt es immer wieder zu "Zusammenstößen" zwischen zwei Mietern.Man kann sich nicht einigen wer zuerst gehen und wer warten muß.

Gibt es hierfür eine Regel?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.01.2019 12:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, es gibt keine offizielle Regelung, wie man im Treppenhaus am besten zu laufen hat. Gegenseitige Rücksichtnahme hat sich bislang am besten bewährt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Elke am 08.12.2018 21:28

Meine Schwester wohnt in Miete. Der neue Vermieter hat nun eine neue Putzordnung aufgestellt. Nach der sollen die Mieter abwechselnd, in regelmäßigen Abständen, den Müll von allen Mietern (3 Parteien, inkl. Vermieter) zum Recyclinghof fahren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies rechtens ist

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.12.2018 09:54

Hallo Elke,

nein, eine solche einseitige Vertragsänderung zu Lasten des Mieter ist in der Tat nicht möglich. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Konfliktfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Paul am 05.12.2018 13:47

Unser Vermieter hat Blumenkübel im Hauseingangsbereich aufgestell. Müssen wir Mieter die Kosten tragen? Planzen,Erde .

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.12.2018 16:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell kann ein Vermieter nur jene Betriebskosten abrechnen, die auch im Mietvertrag vereinbart wurde - beispielsweise die Gartenpflege. Ob nun ein Blumenkübel als "gärtnerisch genutzte Fläche" gilt und damit als Betriebkosten abrechenbar, können wir nicht beurteilen. Doch selbst wenn, dann sind die Erstanschaffungskosten nicht auf den Mieter umlegbar, sondern nur wiederkehrende Aufgaben, wie die Pflege oder jährliche Neubestückung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Paula am 02.12.2018 21:53

Hallo, ich wohne seit fast 6 Jahren in einer 140 qm großen Mietwohnung. Dazu gehören zwei schmale Kellerräume mit insgesamt etwa 12 qm. Die Wohnung liegt im UG eines Hauses, das nur noch vom Vermieter (EG) bewohnt wird. Da es ursprünglich mal 2 Wohnungen waren, zieht sich der Flur über die gesamte Hauslänge und es gibt 2 Wohnungstüren, von denen nur die vordere genutzt wird. Der Hauseingang wird auch nur von mir benutzt, da ich ja die einzige Partei auf der Ebene bin. Es gibt zwar noch ein Gästezimmer auf dem Gang schräg gegenüber meiner Wohnungstüre, dies ist aber noch nie benutzt worden und abgeschlossen.

Ich lebe hier mit meinen beiden Kindern, ursprünglich wurde die Wohnung aber von mir und meinem Ex-Mann angemietet, der schon 2014 ausgezogen ist und aus dem Mietvertrag entlassen wurde.

Es gibt eine sehr große Waschküche am Ende des Ganges, wo mein Waschmaschinen- und Trockneranschluss sind. Die Waschküche wird nur von mir benutzt. Lediglich nutzt der Vermieter manchmal den Zugang zum Garten. Auch der Heizungsraum befindet sich noch auf der Ebene, dort hält sich der Vermieter regelmäßig auf, Zugang hat er durch das Treppenhaus von seiner Wohnung aus.

Leider muss ich so weit ausholen, um die Rahmenbedingungen zu schildern. Es geht nun darum, dass der Vermieter uns bei Einzug gestattet hat, Schuhschränke und Garderoben im Außenflur anzubringen. Auch ein Vorhang zur Abgrenzung des endlos langen Flurs wurde genehmigt, alles aber nur mündlich. Auch die Waschküche durften wir mit Gegenständen voll stellen, lange standen dort sogar noch ein paar Umzugskartons, die mittlerweile aber entfernt wurden.

Es geht nun darum, dass der Vermieter seit 2016 systematisch versucht mich aus der Wohnung zu vertreiben, indem er die Miete drastisch erhöht hat und immer mehr Auflagen stellt. Als letztes nun pocht er auf die Hausordnung und fordert, dass ich alle Gegenstände aus dem Außenflur (Garderoben, Schuhschränke) und die Sachen aus der Waschküche (Gartenmöbel, Gasgrill, und ein paar weitere Sachen) entfernen soll.

Dies wurde ja aber jahrelang geduldet und ist reine Schikane.

Begründet hat er das so, dass der Fluchtweg aus Brandschutzgründen frei sein muss. Der Gang ist aber breit genug und es gibt einen Brandmelder im Flur, dessen Batterien ich bereits erneuert habe! Die Waschküche sei kein Lagerraum und nicht mit angemietet.

Meine Frage ist nun, muss ich der Aufforderung nachkommen oder kann ich auf Unverhältnismäßigkeit und mein Gewohnheitsrecht pochen. Schlussendlich bin ich ja die einzige Mietpartei im Haus uns es gibt meiner Meinung nach keinen Grund, etwas an dem jahrelang geduldeten Zustand zu ändern.

Es sind bereits einige Dinge vorgefallen, so dass es eindeutig ist dass der Vermieter uns loswerden will. Diese Gründe sind allerdings unsachlich und deshalb versucht er es nun über diese Schiene.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.12.2018 13:47

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

auch wenn der Vermieter jahrelang eine gewisse Nutzung duldet, entsteht daraus nicht automatisch ein Gewohnheitsrecht. Wenn ein bestimmter Raum im Mietvertrag nicht mitvermietet ist und dem Mieter auch kein Nutzungsrecht eingeräumt wurde, kann der Vermieter also verlangen, dass der Mieter dort nichts abstellt. Mündliche Verträge sind zwar prinzipiell wirksam, im Streitfall könnten Sie aber Schwierigkeiten haben, die Aussagen Ihres Vermieters auch tatsächlich zu beweisen. Sollte es sich bei dem Haus, in dem Sie wohnen, um ein Zweifamilienhaus handeln, sollten Sie zudem bedenken, dass für Vermieter in diesen Häusern ein erleichtertes Kündigungsrecht gilt, wenn sie eine der Parteien selbst bewohnen. Unter Umständen könnte der Vermieter den Mietvertrag mit einer um drei Monate verlängerten Kündigungsfrist kündigen, ohne dafür einen besonderen Grund angeben zu müssen. Tatsächlich dürfte es in diesem Fall also am besten sein, sich gütlich mit dem Vermieter zu einigen.

Bitte bedenken Sie abschließend jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Uwe Niemann am 03.11.2018 17:04

Hallo!

Seit über 35 jahren wurde die Instandhaltung und Instandsetzung unserer Pkw Stellplätze von unseren Hausmeister ausgeführt.

Vor einem Jahr hat er diese Arbeit eingestellt.

Begründung der Hausverwaltung!

Eine explzite Regelung für diese Arbeit kann man seinen Vertrag nicht entnehen.

Jetzt ist die Hausverwaltung zu dem Ergebnis gekommen ,daß die Instandhaltung und Instandsetzung mangels Regelung in der Teilungserklärung ( Söndernutzungsrecht gibt es wohl auch nicht) bei der WEG liegt.

Zitat der Hausverwaltung:

Die Entscheidung liegt jetzt der WEG, im wege einer Bschlussfassung eine zusätzliche Person einzustellen für zusätzliche Arbeiten.Oder die Innstandhaltung und instandsetzung wird ggf. auf den Sondernutzer übertragen. ( Da es hier ein Stellplatzmangel gibt,gehört auch nicht zur jeder Wohnung ein Stellplatz)

Mit freundl.Gruss

Uwe Niemann

auf Kommentar antworten

Uwe Niemann am 30.10.2018 09:02

Darf der Hausmeister auch gleichzeitig Beirat sein??

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.10.2018 10:28

Sehr geehrter Herr Niemann,

das ist prinzipiell möglich, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Uwe Niemann am 28.10.2018 00:59

Hallo.

Wer ist für die Pflege eines Stellplatzes vor dem Haus (Unkraut entfernen und Fegen) zuständig.

Der Hausmeister? Oder die Eigentümer die Monatlich Ihr Hausgeld zahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.10.2018 10:43

Sehr geehrter Herr Niemann,

was Aufgabe eines Hausmeisters ist und was nicht, ist nicht gesetzlich definiert und insofern frei vereinbar. Wenn die Eigentümergemeinschaft mit dem Hausmeister also vereinbart hat, dass er einen Stellplatz vor dem Haus pflegen muss, muss er das tun und wenn nicht, dann nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

su_de_ei am 08.10.2018 10:53

Gibt es Vorschriften zum Anbringungsort des schwarzen Brettes? Bei uns wurde das schwarze Brett im Flur zu den Keller- und Waschräumen angebracht. Dort hängen die Hausordnung und auch z.B. die Ankündigungen für den Termin zur Heizungsablesung. Nun geht man ja nicht täglich in den Keller oder die Waschküche, sodass man auch die Aushänge nicht jeden Tag sieht. Ist dieser Aufhängungsort erlaubt? Oder müssen zumindest die Aushänge mit Ableseterminen dort aufgehängt werden, wo man sie leicht sieht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.10.2018 11:09

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

hierzu gibt es keine Vorschriften, nein. Natürlich müssen Sie die Möglichkeit haben, von der Hausordnung Kenntnis zu nehmen, wenn sich der Vermieter darauf berufen möchte. Hierzu dürfte es aber genügen, wenn Sie zumindest wissen, wo sich entsprechende Aushänge befinden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Julezz am 05.09.2018 20:24

Hallo!

Bei uns gibt es keine Hausordnung.

Mein Vermieter ist seid Januar neu (jetzt der Sohn) und hat heute einen Kehrplan bzw. Schee räumen im Winter im Treppenhaus aufgehängt.

1. habe ich keinen neuen Mietvertrag nur ein Schreiben dass er neuer Vermieter ist

2. Kann er ohne Ankündigung einfach einen Hausdienst / Hausordnung verlangen?

Danke + Gruß

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.09.2018 09:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Pflicht, zu kehren und im Winter den Schnee zu räumen, kann immer dann auf den Mieter übertragen werden, wenn dies im Mietvertrag oder in einer Hausordnung, die Bestandteil des Mietvertrags ist, vereinbart wurde. Gibt es eine solche Vereinbarung nicht, kann der Vermieter die besagten Aufgaben auch nicht nachträglich per Aushang im Treppenhaus auf den Mieter abgewälzt werden. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anga am 25.08.2018 07:30

Hallo,

wir haben seit knapp drei Monaten neue Nachbarn.

Im EG eine Ehepaar mit ihrem 11jährigem Sohn, im DG die Schwiegertochter von denen mit zweieinhalb jährigen Sohn. Vor ein paar Tagen kam auch noch der ältere Sohn aus dem Gefängnis und wohnt mit im DG.

Schmeißen Windel in Blau-Gelbetonne, schmeißen die Wohnungstüren laut zu, fegen ihre Garage aus bis zur Straße. Lassen die Haustür offen stehen das jeder reinkommen könnte. Schmeißen laut die Wohnungstüren zu, besitzen Autos mit Totenköpfe und treten extra aufs Gas, damit die Nachbarn rausgucken. Deren Sprache untereinander ist auch schrecklich. Alt die Fresse, soll ich dir jetzt oder lieber später einen rüberziehen, du bist wirklich ein kleiner Assi, du bekommst gleich einen drübergezogen. Das wir auch zu den Kinder gesagt.

Hören sie, dass es bei uns oder den Nachbarn klingelt reisen sie die Tür auf, um zu kontrollieren wer kommt.

Was kann man da machen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.08.2018 10:20

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell können Ihre Nachbarn so leben und miteinander umgehen, wie sie es möchten. Lediglich bei anhaltender Ruhestörung oder wenn sie andere Nachbarn bedrohen würden, wäre dies ein Grund, den Vermieter einzuschalten. Bevor Sie dies machen würden wir Ihnen allerdings empfehlen, selbst das Gespräch mit den Nachbarn zu suchen. Sollte das nicht fruchten und auch der Vermieter nicht handeln, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

L.K. am 01.08.2018 11:58

Muss ich eine geänderte Hausordnung akzeptieren und unterschreiben, wenn Sie für mich als Mieter zusätzliche Einschränkungen (z.B. Grillverbot auf dem Balkon) bedeutet? In der zum Mietvertrag gehörenden Hausordnung ist dies nicht geregelt. Ebenso die geänderten Ruhezeiten sehe ich als Benachteiligung und sie entsprechen nicht der Polizeiverordnung.

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.08.2018 13:38

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Vermieter kann eine Hausordnung nur dann ändern, wenn er sich diese Änderung im Mietvertrag vorbehalten hat, was allerdings meistens so ist. Er darf darin die Pflichten und Rechte des Mieters nicht erweitert oder eingeschränkt sind. Veränderungen mit einem rein ordnenden Charakter sind zulässig. Zudem darf der Vermieter die Hausordnung immer dann ändern, wenn dafür ein unabdingbares Bedürfnis für das Zusammenleben der Mieter besteht. Das Grillverbot auf dem Balkon und die Veränderung der Ruhezeiten könnten genau das sein. Eine solche Veränderung der Hausordnung ist übrigens auch wirksam, wenn der Mieter sie nicht unterschreibt. Dazu kann der Vermieter den Meiter ja auch nicht zwingen. Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Niki am 08.05.2018 21:19

Muss ein vermieter ankündigen wenn er Rasenmähen will beim Parkplatz

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.05.2018 08:42

Hallo Niki und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Rasen zur Mietsache gehört, darf der Vermieter ihn grundsätzlich nur mit Zustimmung des Mieters betreten und dementsprechend auch nur dann den Rasen mähen, falls er das möchte. Gehört der Rasen nicht zur Mietsache, muss er das Mähen des Rasens auch nicht mit dem Mieter absprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jullchen93 am 26.02.2018 19:48

Hallo zusammen,

ich wohne nun seit 3 Jahren in einem Mehrfamilienhaus mit 2 anderen Familien. die Familie über uns ist nicht nur unverschämt laut, sondern nutzt den gemeinsamen TROCKENRAUM auch als Lagerraum für ihren Müll und benutzen 3/4 des Raumes. im Sommer fallen grundsätzlich Dinge vom balkon auf unseren Esstisch auf der Terrasse und Wasser ebenfalls. Auf direktes Ansprechen der Mieter über uns wurden wir nur beleidigt und unfair behandelt. Müssen wir, nur weil wir im EG wohnen, damit leben und können uns nicht wehren?

Da unser Vermieter und gleichzeitig Hausverwalter nichts unternimmt, wäre es vielleicht nützlich wenn wir uns an den Mieterschutzbund wenden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2018 08:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

einfach hinnehmen müssen Sie das natürlich nicht. In der Regel wäre der Vermieter dafür verantwortlich, Mieter abzumahnen, wenn diese den Hausfrieden empfindlich stören. Tut er das nicht, bleibt Ihnen tatsächlich nur der Gang zu einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Pummelfee am 26.02.2018 17:08

Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus zur Miete und habe die Wohnung von meiner Mutter übernommen. Meines Wissens gibt es keine Hausordnung, die mit dem Mietvertrag geregelt wurde. Im Keller gibt es einen Gemeinschaftsraum, der für Waschmaschinen und zum Wäsche aufhängen gedacht ist. Im Flur hängt eine Hausordnung, in der jeder Mieter einen Monat zugeteilt bekommt, in dem er die Kellerreinigung durchzuführen hat. Ich nutze diesen Raum nicht, meine Waschmaschine ist in der Wohnung.

Muss ich dieser Ordnung verpflichtend nachkommen? Kann ich verpflichtet werden, feucht durchzuwischen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2018 08:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

will der Vermieter den Mieter mittels Hausordnung zu Reinigungsarbeiten verpflichten, muss die Hausordnung teil des Mietvertrags sind. Ist sie das nicht, ist der Mieter zu besagten Arbeiten auch nicht verpflichtet.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Brigitte am 12.02.2018 19:54

Duerfen Mieter ihre schmutzigen Schuhe STAENDIG vor der Wohnungstuere

abstellen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.02.2018 08:47

Hallo Brigitte,

die Rechtsprechung hält in der Regel ein kurzfristiges Abstellen für gerechtfertigt, wenn niemand darüber stolpern kann. Auf ein ständiges Abstellen der Schuhe haben Mieter bei strenger Auslegung des Mietrechts keinen Anspruch. Im Einzelfall haben Gerichte aber auch schon Ausnahmen geduldet. So hat das Amtsgericht Köln etwa entschieden, dass selbst kleine Schuhschränke zulässig sein können, wenn dadurch keine Fluchtwege versperrt werden und der Vermieter dies geduldet hat (Az.: 222 C 426/00).

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Melanie am 05.01.2018 14:58

Hallo!

Ich wohne seit 12 Jahren in einem 6 Parteien Mehrfamilienhaus.Als Krankenschwester arbeite ich im 3 Schichtsystem und da man mir meine Dienste ja nicht an der Nasenspitze ansieht habe ich in den letzten Jahren immer mal wieder eine kleine Notiz in den Hausflur gehängt wenn ich Nachtdienst hatte mit der BITTE um etwas Rücksichtnahme Tagsüber und wenn möglich hämmern und bohren auf Nachmittags zu verlegen...nie habe ich etwas verboten oder gedroht,denn das steht mir nicht zu, sondern meine Mitmenschen immer nur höflich gebeten...Nu habe ich einen Brief von meinen Vermietern bekommen,dass ich ,ich zitiere: "Wir fordern sie auf, ihre Mitmieter nicht auf ihren beruflichen Dienstplan aufmerksam zu machen.Solche sehr persönlichen AUSHÄNGE stören den Hausfrieden, sind in einem Mehrfamilienhaus nicht möglich und wir bitten sie daher solche AUFFORDERUNGEN zu unterlassen!"

Ganz davon abgesehen,dass ich keine Aufforderungen gestellt habe,ist es verboten in einem Mehrfamilienhaus eine Nachricht,Bitte,oder einen Hinweis auszuhängen?

Vielen Dank für ihre Bemühung

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.01.2018 15:18

Hallo Melanie und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, verboten sind solche Aushänge generell nicht. Der Vermieter kann Sie seinerseits aber natürlich dennoch unverbindlich auffordern, die Aushänge zu unterlassen. Ob daraus jedoch irgendwelche rechtlichen Konsequenzen erwachsen können, ist fraglich. Urteile, die sich mit einer ähnlichen Frage beschäftigt haben, wären uns nicht bekannt. Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Konflikt mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Blume am 03.01.2018 12:50

Hallo, ich wohne in einem Mehrfamilienhaus. Darin sind 4 Mietparteien (incl. Vermieterwohnung) und 1 Ferienwohnung. Bisher mussten wir 2 mal im Jahr große Hausordnung machen (Garten, Fussweg, Müll, Kellerräume, Schneeschieben usw.) Seit diesem Jahr wird die Hausordnung für die Ferienwohnung auf alle anderen Mieter umgewälzt. Müssen wir aus Mieter das so hinnehmen? Besten Dank im voraus für Ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2018 14:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

um solche Aufgaben dem Mieter auferlegen zu können, muss die Hausordnung zunächst Bestandteil des Mietvertrags sein. Eben dann kann der Vermieter die Hausordnung auch nicht einseitig, sondern nur mit Zustimmung des Mieters ändern, die Pflichten des Mieters also nicht einfach erweitern.

Da wird die genaue Formulierung Ihres Mietvertrags und Ihrer Hausordnung aber nicht kennen, können wir die Frage leider nicht abschließend beurteilen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Zweifel empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Perserkater am 26.11.2017 04:26

Hallo, ich wohne in einem Mehrfamilienhaus in einer Mietwohnung. Insgesamt sind wir 3 Mieter und 4 Eigentümer in 7 Wohnungen. Seit Jahren ärgere ich mich darüber das mein Nachbar in seinem Keller raucht. Da er Rentner ist geht das rund um die Uhr so. Morgens um 8 die erste Zigarette, nachts um 24 Uhr die letzte. Das ganze Treppenhaus stinkt erbärmlich. Abgesehen vom passiven Mitrauchen schäme ich mich wegen des Gestanks wenn ich Besuch bekomme. Dazu kommt das jetzt in der kalten Jahreszeit immer die Fenster im Treppenhaus zu sind . Ich habe keine Chance, kaum habe ich sie geöffnet, werden sie wegen von den anderen wieder geschlossen. Zu kalt , zu hohe Heizkosten usw. Ich habe schon richtig Theater gemacht! Nützt nichts da ich die Einzige bin! Zwar stört es alle, aber des lieben Friedens Willen sagt keiner was... Was kann ich tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.11.2017 10:14

Hallo Perserkater,

in Ihrer Wohnung dürfen sowohl Mieter als auch Eigentümer für gewöhnlich rauchen, dies wird weitgehend als üblich angesehen. Bei Kellern und im Treppenhaus kann dies jedoch anders aussehen, unter Umständen kann das Rauchen auf diesen Flächen in der Hausordnung untersagt werden. Je nachdem müsste dagegen aber entweder der Vermieter Ihres Nachbars oder aber die Eigentümergemeinschaft vorgehen. Geschieht auch das nicht, empfehlen wir Ihnen eine Rechtsberatung, diese erhalten Sie beispielsweise bei einem Mieterverein, bei einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder bei einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bierfass44 am 25.11.2017 19:19

Hallo. Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus. Es sind insgesamt 5 Pateien. Ich putze alle 6 Wochen den Flur. Ich wohne im 1,OG. Ich putze von meiner Eingangstür bis runter ca 12 Stufen bis zur Haustür. Wie sieht es dann aus mit den anderen 4 Pateien. Die machen gar nichts. Bin ich dann verpflichtet alle 6 Wochen zu putzen

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Immowelt-Redaktion am 27.11.2017 10:07

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn in der Hausordnung die Mieter wirksam zur Reinigung des Treppenhauses verpflichtet worden sind, müssen sie sich auch daran halten. Ist das nicht der Fall, sind die Mieter generell nicht zur Reinigung des Treppenhauses verpflichtet. Kommt ein Mieter seiner etwaigen Verpflichtung nicht nach, ist es Sache des Vermieters, ihn dazu anzuhalten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Apel am 21.10.2017 15:25

Bin Mieter in einen Mehrfamilienhaus-Was darf ichals Mieter im Geräteraum abstellen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.10.2017 09:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

hierzu gibt es keine speziellen gesetzlichen Regelungen. Unter Umständen könnte aber die Hausordnung das Abstellen bestimmter Dinge untersagen, wenn es dafür einen Grund gibt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

VAURES am 03.10.2017 15:45

Das Kinderwagenverbot im Hausflur ist Teil der Feuerschutzvorschriften und befdarf keiner Regelung in einer Hausordnug oder gar Mietvertrag.

Da Kinderwagen brennen können, ist deren Abstellen im Hausflur/Treppehaus untersagt.

Da Kinderwagen ein Fluchthindernis darstellen, ist deren Abstellen im Hausflur/Treppehaus untersagt.

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dreamxtream am 16.09.2017 14:33

hallo hab ein problem

mein vermieter wohnt im gleichem haus ich wohne seit 2 jahren in der wohnung wo kellerraum garage mit im mietvertrag ist jetzt will mein vermieter in meinen kellerraum regale montieren lassen und ich soll meinen kellerraum räumen das der schreiner rein kann

das will ich nicht er sagt er ist der vermieter er kann

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.09.2017 08:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Kellerraum zum Mietgegenstand gehört, kann der Vermieter ohne Erlaubnis des Mieters dort nicht ohne weiteres Regale anbringen. Der Zutritt wäre allerdings für etwaige Reparatur- oder Renovierungsarbeiten am Mietgegenstand selbst zu gewähren.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Mietvertrag nicht kennen und den Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Darüber hinaus dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

hs78 am 14.08.2017 12:01

hallo hab mal ne frage

wir wohnen jetzt seit dem märz 2017 in der wohnung da unsere vorherige wohnung grösser war müssen wir jetzt ausmisten haben schon den keller voll und die anderen kartongs auf dem dachboden geräumt jetzt sollen wir den dachboden reumen und haben nur 7 tage zeit dafür bekommen und schon gefragt ob wir noch ein monat zeit bekommen und ne absage bekommen mein mann ist für 1 woche auf ferntur und ich mit 4 kindern alleine

jetzt die frage

wieviel zeit muss ein vermieter uns geben ist das ok mit 7 tagen

lg heidi

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.08.2017 14:11

Hallo hs78,

die Frage ist, warum Sie den Dachboden überhaupt räumen müssen. Wenn er zu der vermieteten Wohnung gehört, können sie dort eigentlich auch ohne Probleme Gegenstände lagern. Falls nicht, kann der Vermieter natürlich fordern, dass Sie ihr Inventar dort entfernen. Gesetzliche Regelungen, wie lange Ihnen der Vermieter hierfür Zeit gaben muss, gibt es nicht. Im Streitfall müsste das ein Gericht entscheiden. Sieben Tage dürften in den meisten Fällen aber als angemessene Frist angesehen werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lotte Schulze am 29.07.2017 12:44

ist es erlaubt im Mehrfamilienhaus Treppenhaus Schuhregale und Schuhe, Behältnisse mit Putzlappen dauerhaft zu deponieren?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.07.2017 10:34

Sehr geehrte Frau Schulz,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine gesetzliche Regelung hierzu gibt es nicht. Eine Hausordnung könnte aber vorschreiben, dass dies nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lidi am 28.07.2017 09:43

Guten Tag! Unsere Vermiter möchte Modernisierung Arbeiten in das Haus machen. Er will in Dachboden noch ein Wohnung selbstbauen, dafür braucht er Wasserleitung und Abflussrohr. Das möchte er aus unsere Wohnung selber löcher machen und alles nach oben bauen. Darf er so ein grosse Arbeit machen in der Zeit wir wohnen da? Was für Rechte haben wir? Wie viel Zeit darf das dauern?

Vielen dank.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.07.2017 10:51

Hallo Lidi,

der Gesetzgeber hat dafür im Bürgerlichen Gesetzbuch Regelungen geschaffen. Demnach müssen Mieter solche Maßnahmen in der Regel dulden, wenn sie der Schaffung von neuem Wohnraum dienen. Eine Regelung, wie lang die Arbeiten dauern dürfen, gibt es dagegen nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

latindance82 am 27.07.2017 09:12

Hallo,

Wie ist die Unkrautbeseitigung auf dem Gehweg geregelt wenn nichts konkretes im Mietvertrag steht? Wir sind zur Gartenpflege verpflichtet, unser Garten liegt jedoch nicht an der Strasse sondern hinter dem Haus. Es steht noch eine Treppenhausreinigung im Vertrag jedoch ist Treppenhaus für mich kein Unkraut zupfen vom Gehweg.

Laut Vertrag haben wir uns an die Hausordnung zu halten. Es ist jedoch keine Hausordnung beigelegt, also konkreter Bestandteil des Vertrages noch ist eine ausgehängt.

Die Vermieterin macht uns nun richtig Terror weil der Bürgersteig Unkraut aufweist. Bisher habe ich es immer mit entfernt wenn ich unseren Parkplatz gereinigt habe, nun waren wir allerdings im Urlaub und da sind sie nun, die netten grünen Dinger. Ich möchte mich nicht so beschimpfen lassen und wüsste gerne ob die Verpflichtung wirklich bei mir liegt oder nicht doch generell bei ihr.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.07.2017 10:47

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gesetzliche Regelungen für die Unkrautentfernung auf dem Gehweg gibt es unseres Wissens nicht. Der Vermieter kann den Mieter auch nicht einfach so dazu verpflichten, solches Unkraut zu entfernen, wenn dies nicht im Mietvertrag vereinbart ist. Die Verpflichtung, Unkraut zu entfernen liegt aber auch nicht zwingend beim Vermieter. Er könnte also auch entscheiden, es einfach wachsen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Alfred am 08.06.2017 18:05

Guten Tag,

Wir bewohnen Eine Etw in einem 6-Familienhaus mit Gemeinschaftsgarten. Die beiden Paterrewohnungen mit eigenem Garten bewohnen die Eigentümer selber, 3 Wohnungen sind Vermieter. In irgendeiner Form nutzen wir alle gerne mal den Gem.-Garten, hat bis dato auch funktioniert. Seit einem 1/2 Jahr wohnen jetzt eine Frau mit ihrem 2- bis 3-jährigem Kind (und mal der Vater und mal nicht) mit in diesem Haus. Der Garten wird genutzt (soll ja auch), leider wird nichts weggeräumt, es bleibt gerne was liegen. U.a. Auch die Wäschespinne: Sie ist Eigentum der Mieterin, diese befindet sich dauerhaft in der Vorrichtung, mal ist sie auf, mal zu; was aber eigentlich richtig ärgerlich ist, die Wäsche hängt tagelang an dieser Spinne, egal obs regnet oder stürmt, Tagelang. Wir anderen haben dadurch keine Möglichkeit mal zu grillen oder einfach mal sich hinzusetzen, der Garten ist für unser Empfinden blockiert und wir mögen uns nicht mehr darin aufhalten! Danke für Antworten

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.06.2017 09:06

Hallo Alfred,

Ihr Ärger ist verständlich. Am besten ist es in einem solchen Fall, zunächst mit der fraglichen Mieterin zu sprechen. Indem Sie beispielsweise nicht grillen nehmen Sie im Grunde ja Rücksicht auf Ihre Wäsche. Hier dürfen Sie also sicherlich auf Ihr Verständnis hoffen. Rein rechtlich gesehen wird sich in Ihrem Mietvertrag vermutlich keine Klausel finden, die sich direkt auf die Nutzung einer Wäschespinne bezieht. Insofern sollten Sie das Problem möglichst unbürokratisch untereinander lösen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Renate am 29.05.2017 13:43

Hallo,wir bewohnen im Reihenhaus die whng.vorne,wo das Grundstück a.d.Straße endet,stehen 4 Buchenbäume,das Laub und Blüten machen wir von der Auffahrt alleine weg,der Nachbar weigert sich,das Gleiche gild für den Bürgersteig und die Bordsteinrinne,der Nachbar meint,er wohne hinten und hätte damit nichts zutun,was kann ich tun?Alle freunlichen Fragen hatten keinen Erfolg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.05.2017 14:40

Hallo Renate und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Haus in mehrere Eigentumswohnungen aufgeteilt wird, trifft die sogenannte Verkehrssicherungspflicht die Eigentümergemeinschaft. Dann müssen die Eigentümer die Wege entweder im Wechsel von Laub befreien oder eine Firma damit beauftragen. Da wir Ihren konkreten Fall jedoch nicht genau kennen, wissen wir nicht, ob auch Ihr Reihenhaus als Eigentümergemeinschaft organisiert ist. Wir möchten Ihnen daher die Rechtsberatung durch einen Eigentümerverband wie Haus & Grund empfehlen. Dort erfahren Sie, ob und wie Sie Ihren Nachbar in die Pflicht nehmen können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maus am 29.05.2017 11:53

Liebe Immowelt-Redaktion,

es geht mir nicht um eine Grundreinigung - sondern um die Tatsache, was fällt unter normalen Hausputz, was an manchen Stellen tatsächlich - nachweislich 3 Jahre nicht stattgefunden hat (Mietdauer). Ferner interessiert es mich brennend, ob bei der gemieteten Doppelhaushälfte, wirklich das Giebelfenster welches leicht zugänglich über der Dachbodentreppe zu erreichen ist, nicht von den Mietern geputzt werden muss?? Obwohl die Mieter die ganze Doppelhaushälfte alleine nutzen? Mir geht es darum - den Rechtsstand zu wissen - um sich nicht von Mietern erzählen lassen zu müssen, dass es nicht ihre Aufgabe wäre - Dachfenster, Außenlampen, Briefkasten, Außenfensterrahmen zu putzen. Im Endeffekt sind wir froh, das solche Mieter dann nur 3 Jahre darin gewohnt haben..... Vielleicht antworten Sie noch einmal kurz darauf! (Wir wollen keine Reinigungsfirma einsetzen, wir wollen nur wissen, ob man sich als Vermieter so etwas sagen lassen muß). Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.05.2017 12:30

Liebe Fragestellerin,

bitte bedenken Sie, dass wir aus der Ferne nicht genau beurteilen können, ob und welche Ansprüche Sie gegen Ihren Ex-Mieter haben.Allgemein gilt: Gibt es im Mietvertrag eine Regelung, wonach der Mieter bei sein Auszug die Wohnung besenrein übergeben muss, so vertritt der Bundesgerichtshof als höchste Zivilinstanz folgende Rechtsauffassung: „Die Verpflichtung zur ‚besenreinen‘ Rückgabe der Mietwohnung beschränkt sich auf die Beseitigung grober Verschmutzungen“ (Az.: VIII ZR 124/05).

Allgemeine rechtliche Regelungen zum Hausputz gibt es nicht. Denkbar wäre, dass im Mietvertrag bzw. in einer Hausordnung als Ergänzung zum Mietvertrag bestimmte vom Mieter zu übernehmende Arbeiten vereinbart werden. Lässt ein Mieter eine Mietsache dergestalt verwahrlosen, dass infolgedessen Folgeschäden auftreten, käme unter Umständen ein Anspruch auf Schadensersatz in Betracht. Bei ungewaschenen und staubigen Fenstern oder Ähnlichem dürften Folgeschäden aber eher nicht zu erwarten sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maus am 28.05.2017 21:06

Wir haben eine Doppelhaushälfte vermietet. Jetzt nach 3 Jahren zieht der Mieter aus. Der Mieter soll besenrein übergeben. Jetzt stellen wir fest, dass der Mieter gewisse Dinge nie sauber gemacht hat, was unserer Meinung dem laufenden Hausputz unterliegt. Bei der Abnahme reklamierten wir, das im HWR auf der Heizung, Heizungsrohre, Stromkasten, Wasserboiler 2 cm dicker Staub liegt. Ferner sind auf allen Zimmertürzargen über 1 cm Staub. Was aber am meisten ärgerlich ist, ist das der dazugehörige Dachboden, nie die Beachtung eines Putzmittels gemacht hat. Das gut zugängliche Giebelfenster, wurde in den 3 Jahren nie geputzt. Sowie im Hause auch mehrere Außenfensterrahmen nie einen Lappen gesehen haben, so dass die weißen Kunststoffrahmen schwarz/grün sind. Der neue aufgestellte weiße Holzschuppen vor derer Terrasse, ist veralgt und verschmutzt. Im Schuppen befindet sich ein Kunststofffenster sowie eine Kunststofftür. Diese sind auch nie geputzt wurden so dass schon starke Verfärbungen im Kunststoff sind. Die angebrachten Außenlampen wurden auch nie geputzt. Die sind so stark dreckig, dass sie schon getauscht werden müssen. Ferner kommt immer wieder die Sache mit der Dusche, wo die Mieter nie die gelben angetrockneten Shampoo und Duschreste aus den Fugen kratzen(das geht nicht weg, das ist Schimmel, das war so). Als Vermieter sehe ich diese Arbeiten unter normalen regulären Hausputz und nicht zum besenrein. Diese Meinungsverschiedenheit steht jetzt zwischen Vermieter und Mieter!!!! Die Mieterin will nicht putzen, da sie der Meinung ist, vertraglich die Übergabe mit besenrein zu erfüllt zu haben. Als Vermieter sehe ich das etwas anders, ich beanstande nicht die Besenreinheit, sondern das der regelmäßige Hausputz nicht richtig gemacht wurde. Eine rechtliche Aussage, würde mich hier interessieren. Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.05.2017 10:27

Hallo Maus,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Laut Rechtsprechung des Bundesgerichtshof muss der Mieter beim Auszug grobe Verschmutzungen beseitigen, wenn eine besenreine Übergabe vereinbart wurde. Erledigt der Mieter diese Arbeiten nicht, könnte ein Vermieter theoretisch eine Reinigungsfirma beauftragen und die Kosten zur Beseitigung der groben Verschmutzungen als Schadensersatz vom Mieter fordern oder von der Kaution einbehalten. Im Streitfall dürfte es in der Praxis allerdings schwierig werden, genau nachzuweisen welche Kosten für die Beseitigung lediglich grober Verschmutzungen angefallen sind. Denn die komplette Grundreinigung der Wohnung kann der Vermieter vom Mieter nicht verlangen. Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie sich überlegen, Geld einzubehalten oder Schadensersatz zu fordern empfehlen wir daher im Vorfeld dringend die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Barbara am 19.05.2017 17:02

Danke für die Antwort,

wir haben einen Hausverwalter der nicht gerade ein Knaller ist...wir wohnen jetzt erst drei Monate als einzige Eigentümer in einen 6 Parteienhaus mit den Mietern, und haben jetzt dem Verwalter eine Mail gesendet und ihm die Probleme geschildert. Ich hätte von ihm erwartet, dass er sich zumindest meldet . Ich hoffe er nimmt Kontakt zu dem Vermieter auf. wenn ich die Adresse finde : darf ich ihn dann anschreiben ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.05.2017 09:11

Hallo Barbara,

gegen eine solche Kontaktaufnahme spricht aus unserer Sicht nichts.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Barbara am 19.05.2017 14:19

Was ist wenn der Mieter im Hausflur seine Zigarette anzündet und dann vor dder Haustür raucht und die Kippe wegwirft ?

Was ist wenn der Hausflur stinkt weil in den Wohnungen nicht gelüftet wird ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.05.2017 15:11

Hallo Barbara,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Für gemeinschaftlich genutzte Bestandteile der Immobilie wie das Treppenhaus kann der Vermieter ein Rauchverbot in der Regel vorschreiben. Auch darf der Mieter das Grundstück natürlich nicht verschmutzen. Eine einzelne vor der Tür weggeworfene Zigarettenkippe wird aber vermutlich nicht reichen, um gegen den Mieter in irgendeiner Form vorgehen zu können.

Auch das Lüften kann ein Vermieter dem Mieter nicht vorschreiben. Allerdings: Entsteht durch das unterlassene Lüften ein Schaden, beispielsweise durch Schimmel, muss der Mieter dafür haften.

Bitte beachten Sie abschließend noch, wass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

M.S. am 26.04.2017 20:46

Hallo,

wir sind seit anderthalb Jahren Mieter eines Hauses mit langer gepflasterter Aufffahrt sowie gepflasteter Terrasse. Bei Einzug waren diese flechtenfrei. Über den Herbst und Frühling hat sich großflächig weisse Flechte festgesetzt. Im Mietvertrag ist darüber nichts festgelegt.

Sind wir als Mieter oder der Vermieter für die Reinigung zuständig?

Danke schon mal vorab!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.04.2017 12:35

Hallo M.S.,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn die Flechten nicht sehr stark über das normale Maß hinausgehen, ist die Entfernung Aufgabe des Mieters. Das gilt zumindest dann, wenn keine davon abweichende Regelung getroffen wurde.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Firedp am 26.03.2017 20:40

Hallo,

nach Jahren ist der Vermieter und einige Mieter unzufrieden mit der Treppenhausreinigung und hat uns jetzt einen Putzplan verteilt.

Es ist ein 4-Familienhaus mit 2 Wohnungen nebeneinander. Ich wohne unten und habe nur wenig zu putzen :-)

Nun sollen wir im Wechsel von 4 Wochen vom Dachboden bis zum Keller reinigen. Der Vermieter argumentiert damit, dass mit dieser Regelung jeder Mieter mit der Arbeit gleichbehandeln würde.

Darf er mir einfach diese neue Regelung vorschreiben? 3 Mieter sind damit einverstanden, nur ich möchte die Änerung nicht.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.03.2017 10:35

Hallo Firedp,

will der Vermieter, dass der Mieter solche Reinigungsarbeiten durchführt, müssen diese in der Hausordnung vorgeschrieben werden und die Hausordnung muss zwingend Teil des Mietvertrags sein. Nachträglich einführen kann der Vermieter solche Pflichten nur mit Zustimmung aller Mieter.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die genaue Ausgestaltung Ihres Mietvertrags nicht kennen und darüber hinaus keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Firedp am 29.03.2017 19:52

Hallo, nicht das ich falsch verstanden wurde. Wir haben bisher immer jeder nur unseren Etagenabsatz wöchentlich geputzt und das soll nun verändert werden auch alle 4 Wochen aber dafür sollen wir dann jeweils das ganze Treppenhaus putzen.

Sabine Brehm am 08.03.2017 17:47

Bin ich verpflichtet einen Pkw-Stellplatz zur Verfuegung zu stellen? In meiner Vermietungsanzeige wurde keine Garage oder Stellplatz erwaehnt. Das Mietshaus befindet sich auf einer Seitenstrasse ohne Park- oder Halteverbot.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.03.2017 08:51

Sehr geehrte Frau Brehm,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Vermieter sind generell nicht verpflichtet, einen Pkw-Stellplatz zur Verfügung zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Erdmann Ulrike am 07.03.2017 12:25

Darf ich Decken oder Bademantel oder sonstige Dinge aus dem einzigen Fenster schütteln. Es sind genau auf der Seite auch Balkons. Ich entferne schon vorher mit Kleberolle Katzenhaare,damit diese nicht stören. Aber die Dame ganz unten sagt,laut Hausordnung darf nichts aus dem Fenster geschüttelt werden.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.03.2017 14:11

Sehr geehrte Frau Erdmann,

unter Umständen könnte eine solche Regelung in der Hausordnung getroffen werden. Ob dies in ihrem Fall geschehen ist und ob der entsprechende Passus auch wirksam ist, können wir leider aus der Ferne nicht beurteilen. Ein Fachanwalt oder Mieterverein könnte dies im Rahmen einer Rechtsberatung für Sie klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dorothe Lenz-Selzer am 18.02.2017 21:16

Ich lebe in einem 9-familienhaus

Wir sind alle eigentuemer und ein mieter. der meint. er darf nachts 23 uhr bohren und auch die waschmaschine laufen lassen.

ist das erlaubt ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.02.2017 09:43

Sehr geerhte Frau Lenz-Selzer,

vielen Dank für Ihren Kommentar. In Mehrfamilienhäusern müssen sich Einwohner an die Nachruhe halten. Diese herrscht in der Regel zwischen 22 Uhr und 6 Uhr. Wenn ein Mieter während dieser Zeit bohrt und die Waschmaschine laufen lässt, kann ihn sein Vermieter deshalb abmahnen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Peter am 18.02.2017 14:43

Ich habe noch eine Frage.

Darf der Vermieter dem Mieter vorschreiben wo und wann er Wäsche waschen darf?!

In meinem Fall besteht ein Waschmaschinenanschluss in der Wohnung ( Küche ) aber es existiert auch eine Waschküche im Keller. Darf er bestimmen das ich meine Wäsche zu einem von Ihm festgelegten Zeitplan ( 6 Parteienhaus ) in der Waschküche zu waschen habe?

Gruß Peter

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.02.2017 09:41

Hallo Peter,

Geräusche von Waschmaschinen müssen in der Regel von anderen Bewohnern hingenommen werden. Ein generelles Verbot, in der eigenen Wohnung zu waschen, wäre demnach unwirksam. Mieter sollten sich bei der Benutzung der Waschmaschine lediglich an die Nachtruhe (22 bis 6 Uhr) halten.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit Ihrer Hausordnung haben, empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Peter am 21.02.2017 12:54

Hallo,

danke für die schnelle Antwort.

Viele Grüße Peter

Peter am 15.02.2017 22:35

Peter

Darf der Vermieter sich beim Anbringen von Feuerwarnmeldern in meiner gemieteten Wohnung durch einen seiner " Arbeiter " den Zugang, ohne vorherige Ankündigung " erschleichen "?

Grüße Peter

auf Kommentar antworten

Peter am 18.02.2017 14:55

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Mit freundlichen Grüßen Peter


Immowelt-Redaktion am 16.02.2017 08:48

Hallo Peter,

generell hat der Vermieter das Recht, die Wohnung zu betreten, wenn er dafür einen guten Grund hat. Ein solcher Grund kann auch das Anbringen eines Rauchmelders sein. Allerdings muss der Vermieter auch in diesem Fall den Besuch zuvor ankündigen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie in Konflikt mit Ihrem Vermieter geraten, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Helmut am 13.02.2017 14:33

Kann mein Obermieter wegen Lärmbelästigung in der gefliesten Wohnung belangt werden.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.02.2017 15:59

Hallo Helmut,

wenn ein Mieter regelmäßig durch Lärm den Hausfrieden stört, kann das unter Umständen ein Kündigungsgrund sein. Dies ist jedoch stark vom Einzelfall abhängig, den wir leider aus der Ferne nicht beurteilen können. Im Zweifel empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Günter Herbst am 19.01.2017 15:32 am 19.01.2017 15:32

Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus ( Block ) 16 Wohnungen. Einen Vermieter kenne ich nicht,sondern nur eine Immobilien Hausverwaltungen Service und Verwaltungsgesellschaft mbH.

Ist ein Vermieter verpflichtet eine Hausordnung im Haus anzubringen. Es sind keine Notrufnummern vorhanden, wo man sich hinwenden kann bei Heizungsausfall, Wasser und sonstigen Haverien.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.01.2017 15:46

Sehr geehrter Herr Herbst,

eine Hausordnung ist keine Pflicht. Ein Vermieter oder auch eine Verwaltungsgesellschaft kann also auch darauf verzichten. An wen Sie sich im Fall eines Heizungsausfalls oder Wasserschadens wenden können, kann Ihnen auf Anfrage sicher die Verwaltungsgesellschaft sagen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jana Stosch am 04.12.2016 10:36

Ab welchen Temperaturen im Minusbereich kann ich nicht zum Wischen im Haus verpflichtet werden.Ist gefliest. DANKE

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.12.2016 12:34

Liebe Frau Stosch,

besten Dank für Ihren Kommentar. Generell gilt, wenn die Treppenreinigung im Rahmen der Hausordnung auf den Mieter übertragen wurde, so ist er verpflichtet, diese durchzuführen. Beschränkungen bezüglich zu hoher oder niedriger Temperaturen gibt es nicht.

Beste Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Lui am 28.11.2016 17:00

Muss ich als einzige mieter von den eigentümer die parkplätze vom laub und müll beseidigen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.11.2016 08:49

Hallo Lui,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine solche Vereinbarung kann prinzipiell in der Hausordnung getroffen werden. Ob sie wirksam ist, ist stets vom Einzelfall abhängig und hängt von vielen Faktoren ab. Diese können wir aus der Ferne leider nur schlecht beurteilen. Im Zweifelsfall empfehlen wir Ihnen die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

B. Voigt am 18.11.2016 13:04

Hallo,

Wenn im Keller ein Wasseranschluß ist muß der Vermieter den dann auch zum Flurputzen zur Verfügung stellen?

Mfg. B. Voigt

auf Kommentar antworten

Brigitte Voigt am 19.11.2016 13:07

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Voigt


Immowelt-Redaktion am 18.11.2016 13:43

Hallo B. Voigt,

zu dieser Frage gibt es leider weder gesetzliche Regelungen, noch Urteile, die uns bekannt wären. Im Streitfall müsste dies also ein Gericht klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Berli am 12.11.2016 16:58

Immo-Welt Redaktion

Vielen Dank für die schnelle Stellungsnahme und die Ratschläge.

Wenn der neue Mieter sich weiter weigern sollte Hausordnung einschliesslich der Schneeordnung zu machen, werde ich entweder den Rechtsweg einschlagen oder die Immobilie so schnell wie möglich veräußern. Auffälligfür die übrigen Mietparteien ist das rege Interesse von Immobilienmaklern seit dem Einzug des neues Mieters.

Werde, wenn die Sache erledigt ist, einen kleinen Kommentar dazu schreiben.

.

auf Kommentar antworten

Berli am 08.11.2016 06:59

Habe ein 6-Familienhaus. Die Mietparteien haben nach dem Ersteinzug 1966 anlässlich einer von der Mieterseite veranlassten Mieterbesprechung über den Text einer anwesensbezogenen Hausordnung abgestimmt. Der Vermieter hat ein Exemplar der Hausordnung vom örtlichen Hausbesitzerverein und die Mietparteien ein Exemplar beim ortansässigen Mieterverein rechtlich prüfen lassen.

Nachdem diese Anwälte keine Einwände gegen die anwesensbezogene Hausordnung hatten, wurden in den Mietverträgen von den Mietern sowie dem Vermieter ein Hinweis auf diese Hausordnung eingetragen.

Nach dem vom Mieterverein und Hausbesitzerverein vorgeschlagenen Verfahren

(Mieterversammlung, Abstimmung und Erstellen eines Protokolls) wurden nötige

Änderungen an der Hausordnung vorgenommen mit einem Vermerk auf das Datum

der Mieterbesprechung, dem Besprechungsprotokoll und Datum der Berichtigung.

Bei jeder Neuvermietungen wurde:

1. Schon bei der Wohnungsbesichtigung durch Mietinteressenten ein Exemplar der

anwesensbezogenen Hausordnung ausgelegt und der Mietineressent gebeten, dieses

durchzulesen. (Schriftlicher Hinweis in der ausgelegten Wohnungsbeschreibung)

2. In dem Mietvertrag wurde der Hinweis auf die anwesensbezogene Hausordnung eingetragen.

Ein neustes Exemplar der Hausordnung wurde gegen Empfangsbestätigung an den Mieter

ausgehändigt.

Ein neuer Mieter hat seit seinem Einzug keine Hausordnung gemacht und versucht, die anderen

Mieter im Haus, ebenfalls die Hausordnung sein zu lassen. Da in der Hausordnung auch die

Schneeordnung enthalten ist und von mir, einen fast 73 jährigen herzkranken Rentner nicht gemacht werden kann, hätte ich hier eine Frage, ob ein Hausdienst (Winterdienst) bestellt werden und auf den

oder die Mietparteien, die Ihrer Verpflichtung nicht nachkommen, umgelegt werden darf.

Es zeigt sich hier, dass man sich als Vermieter selbst bestraft, wenn man in einem Ballungsraum die Miete 10 Jahre nicht erhöht.

Würde mir wünschen, wenn eine Stellungsnahme eines Mietervereines dabei wäre.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.11.2016 10:52

Hallo Berli,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Zunächst sollten Sie prüfen lassen, ob Ihre Hausordnung in dieser Form rechtswirksam zustande gekommen ist. Dies kann ein Fachanwalt oder ein Eigentümerverein wie Haus & Grund für sie erledigen. Für den Fall, dass die Hausordnung gültig ist: Verschiedene Gerichte haben bereits entschieden, dass es zulässig sein kann, eine Firma zu beauftragen und die Kosten dafür auf die Mieter umzulegen, wenn diese ihren Pflichten aus der Hausordnung nicht nachkommen. Allgemeingültig beantworten lässt sich diese Frage aber nicht. Auch in diesem Fall empfiehlt es sich, einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein zu konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Etu am 23.08.2016 17:56

Liebe Immowelt-Redaktion,

wollte nur mal eine Rückmeldung geben (wenn Sie sich schon die Mühe machen und sehr gute Infos geben!) .... Es ging um die Streitereien zwischen Ver- und Mieter wegen Party/Garage/Hof/ herrschender, anhaltender Lärm im Treppenhaus usw., ....

ES IST WIE SIE SAGEN: Generell ist es empfehlenswert, wenn sich betroffene Parteien sich zusammensetzen und in Ruhe unterhalten, bevor irgendetwas unkontrolliertes passiert! ....

Ich habe versucht dieses zu vermitteln, den Vorschlag gemacht das wenn man es nicht kann einen Schlichter zu rate zu ziehen....

Nun ja, die Party lief und Gott sei Dank kam es nicht zur Eskalation, aber es brodelt weiterhin.

Der Vermieter ist nicht gewillt Klarheit/Struktur und angemessene Regeln zu benennen oder sich von fachmännische Hand Hilfe zu holen ( ehrlich gesagt heult der Vermieter nur rum) und die Mieter schon gar nicht, im Gegenteil es kocht sich still hoch. Pulverfass....

Das Leben könnte mit ein wenig Vernunft, Regeln,Respekt und Kompromissen ja auch soooo schön (friedlich) sein O_O .....

So ein Kindergarten! Und mit soviel Unvernunft dürfen sich hinterher die Gerichte mit beschäftigen *Kopf-schüttel*

Sie sehen, Ihre persönliche Meinung war Gold wert, aber es hat nicht funktioniert... leider

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Etu am 05.08.2016 12:57

Liebe Immowelt-Redaktion,

vielen Dank für Ihre zügige Information! Damit läßt sich arbeiten/umgehen. So werde ich das dem Vermieter weiter geben.

Eine Frage hätte ich noch, wenn ich darf.

Ich weiß das Sie keine Rechtsberatung machen dürfen, jedoch haben Sie sehr gutes Wissen und ich frage Sie selbstverständlich nur nach Ihrer persönlichen Meinung, Erfahrung.... :

Sachverhalt: 7 Parteienhaus, 2 Parteien wollen im Hof Party machen mit über ca. 20 Leuten. Vermieter stimmt zu und gibt Geld dazu. Klar, sein Grundstück, aber....

Frage: Müssen andere Mieter es hinnehmen, dass der Zugang zu den Garagen versperrt werden? Der Vermieter sieht es auch nicht ein Regeln der Partygesellschaft nahe zu legen. Wieso ist es selbstverständlich das man tagelang nicht an seine zahlende Garage kommt?! .....

Muss man das hinnehmen oder wie könnte man reagieren?

Ich bin Ihnen wirklich sehr dankbar für Ihre Mühe, einer Antwort.... Und danach versprochen lege ich den Leuten nahe eine Rechtsberatung aufzusuchen!!!!! ...(ich wollte da nur vermitteln bevor es eskaliert)

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Immowelt-Redaktion am 05.08.2016 13:54

Hallo Etu,

prinzipiell muss eine mitvermietete Garage natürlich auch benutzbar sein. Ist sie das nicht, könnte unter Umständen eine Mietminderung in Frage kommen. Allerdings lässt sich das aus der Ferne schlecht beurteilen. Auch finden sich im Internet zwar zahlreiche Tabellen, wann Mieter die Miete um welchen Betrag mindern können – diese beruhen aber allesamt auf Einzelfallentscheidungen von Gerichten und sind keine zuverlässige Rechtsgrundlage. Auch um das Verhältnis mit dem Vermieter nicht zu sehr zu belasten, kann es hilfreich sein, diesen Weg zunächst nicht eigenmächtig zu gehen und sich mit dem Vermieter auf einen Kompromiss zu einigen. Soll die Miete doch gemindert werden, ist eine vorherige Rechtsberatung auf jeden Fall zu empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Etu am 04.08.2016 23:23

Hallo. Frage: Vermieter möchte seinen Mietern (wegen massiven Zwistigkeiten) verbieten im Hof wo 5 Garagen stehen (und ansonsten wenig Platz ist) Autos zu parken. Vermieter hat Angst, weil er es jahrelang geduldet hat, das er es nicht darf, er ärger bekommt.... Meine Frage: darf er einen Brief an alle Mieter schreiben und muss man was dabei beachten?.... Danke im Voraus für eine Antwort. (via Mail?)

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Immowelt-Redaktion am 05.08.2016 08:52

Hallo Etu,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Einen formlosen Brief an die Mieter darf der Vermieter sicher schreiben. Bindend sind die Regelungen darin für die Mieter dann allerdings nicht. Um ein Parkverbot im Hof einzuführen, das vorher nicht bestanden hat, müsste prinzipiell die Hausordnung geändert werden. Das ist allerdings nur dann möglich, wenn die Rechte der Mieter konkretisiert werden, nicht aber, wenn sie dadurch beschränkt werden. War es schon vorher nicht erlaubt, im Hof zu parken, könnte der Vermieter natürlich auf die Einhaltung der Hausordnung bestehen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ilrak am 14.07.2016 11:44

In einem Mehrfamilienhaus werden Betriebskosten für " Garten, Schnee und Straße " Betriebskosten berechnet. Der Vermieter verlangt von den Mietern aber, das sie den Rasen selbst mähen und die Hecke schneiden Sollen. Ist das in Ordnung?

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Immowelt-Redaktion am 14.07.2016 14:31

Hallo ilrak,

bitte beachten Sie zunächst, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und können. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein. Generell lässt sich sagen, dass nur solche Betriebskosten abgerechnet werden dürfen, die auch tatsächlich anfallen. Wenn Geld für die Pflege des Gartens abgerechnet wird, dafür aber gar nichts ausgegeben wird, dürfte das nicht zulässig sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nucca am 06.07.2016 15:37

Was, wenn im Mietvertrag das Halten von Hunden verboten ist, sich in einem Mehr-Parteien-Haus jedoch ein Mieter gleich 2 Hunde und mehrere Katzen hält?

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Carin Dinter am 06.07.2016 11:22

Sehr informativ und aufschlussreich.

Besonders präjudizierende Urteile im Mietrecht sind zur Info für Mieter willkommen,da sie real nicht immer pu Lik werden.

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