Die Hausordnung: Was man vom Mieter erwarten darf

Lesermeinungen:  

(29)

Ob Grillen auf dem Balkon oder Lagern von Müllsäcken im Hausflur – bestimmte Dinge können Vermieter in der Hausordnung verbieten. Doch es gibt auch Grenzen. Was Vermieter von ihren Mietern verlangen können und was nicht.

Mit einer Hausordnung können Vermieter das Zusammenleben im Mietshaus regeln und ihren Mietern bestimmte Pflichten auferlegen. Beispielsweise wie und wann Mieter Gemeinschaftsräume nutzen können oder wann Ruhezeiten gelten. Auch bestimmte Arbeiten, wie die turnusmäßige Reinigung des Treppenhauses oder den Winterdienst, können auf den Mieter übertragen werden. Allerdings müssen Vermieter auch einige Dinge beachten, wenn sie eine Hausordnung erstellen wollen.

Hauordnung, Vermieter, Foto: iStock / SilviaJansen
Mit der Hausordnung können Vermieter so manche Arbeit auf den Mieter übertragen. Alles dürfen sie jedoch nicht verlangen. Foto: iStock / SilviaJansen

Hausordnung: Aushang im Flur oder Teil des Mietvertrags

Grundsätzlich spielt es eine große Rolle, ob die Hausordnung Teil des Mietvertrags ist oder lediglich ein Aushang im Treppenhaus: 

Will der Vermieter seinem Mieter bestimmte Arbeiten, wie Schneeschippen, Hofkehren oder die Treppenhausreinigung, auferlegen, muss die Hausordnung zwingend Bestandteil des Mietvertrags sein. Das heißt: Die Hausordnung muss entweder ein Anhang zum Mietvertrag sein oder im Mietvertrag erwähnt werden.  

Ist die Hausordnung nur ein Aushang im Flur oder wird sie dem Mieter getrennt vom Mietvertrag überreicht, dürfen dem Mieter darin keine Aufgaben und Pflichten auferlegt werden, die über seine gesetzliche oder vertragliche Pflicht hinausgehen. Die Hausordnung darf dann nur sogenannte „ordnende Regelungen“ enthalten, wie etwa Nutzungsbestimmungen für Gemeinschaftsräume, Schließzeiten der Haustür oder Regelungen zu Ruhezeiten. Natürlich dürfen die Regelungen aber den Mieter nicht in seinem Persönlichkeitsrecht einschränken oder gegen geltendes Recht verstoßen.

Diese Punkte können Vermieter in der Hausordnung regeln

Es gibt kein Gesetz, das Vermieter dazu verpflichtet, eine Hausordnung aufzustellen. Aus diesem Grund gibt es auch keine einheitlichen Formulare. Folgende Punkte können in Hausordnungen geregelt werden:

Ruhezeiten

Hausordnung, Lärm, Ruhezeiten, Foto: chlabala - fotolia.cm
Trompete spielen rund um die Uhr? Das geht nicht – Ruhezeiten können Vermieter in der Hausordnung regeln. Foto: chlabala - fotolia.cm

Hinweise zu den gesetzlichen Ruhezeiten im Haus sind Bestandteil fast jeder Hausordnung. Nachtruhe herrscht zwischen 22 und 6 Uhr. Die Mittagsruhe ist zwar nicht mehr bundeseinheitlich geregelt, kann aber zwischen 12 und 15 Uhr angesetzt werden. Diese Ruhezeiten müssen nicht extra im Mietvertrag erwähnt werden. Denn mit diesen Vorschriften fordert der Vermieter nur ein, was auch im Gesetz steht und woran sich der Mieter ohnehin halten muss.

Nutzung der Gemeinschaftsräume

Nutzen Mieter bestimmte Räume, wie die Waschküche oder den Dachboden, gemeinsam, ist es ratsam, in der Hausordnung die Rechte und Pflichten der Mieter diesbezüglich zu regeln. Vermieter können beispielsweise vorgeben, zu welchen Zeiten die Mieter die Gemeinschaftswaschmaschinen benutzen dürfen oder wie viel Platz jedem Mieter zum Trocknen seiner Wäsche zusteht. Diese Vorschriften müssen nicht zwingend im Mietvertrag erwähnt werden.

Regeln für den Gemeinschaftsgarten

Hausordnung, Garten, Gemeinschaftsgarten, Foto: Halfpoint - fotolia.com
Hecken schneiden oder Unkraut jäten – soll das der Mieter übernehmen, müssen diese Aufgaben auch Bestandteil des Mietvertrags sein. Foto: Halfpoint - fotolia.com

Gehört zum Mietshaus ein Gemeinschaftsgarten, sollte in der Hausordnung geregelt werden, was im Garten erlaubt ist und was nicht. Geregelt werden kann zum Beispiel, ob und wann Mieter Liegestühle, Blumenkübel und anderes bewegliches Mobiliar aufstellen dürfen oder ob sie Gemüse anbauen dürfen. Diese Regeln müssen nicht im Mietvertrag erwähnt werden.
Will der Vermieter aber, dass seine Mieter den Garten pflegen, also den Rasen mähen, Laub rechen oder Unkraut jäten, müssen diese Aufgaben auch Bestandteil des Mietvertrags sein.

Sonderfall Grillen: Zum beliebten Streitthema Grillen gibt es keine einheitliche Rechtsprechung. Grundsätzlich ist Grillen auf Balkon, Terrasse oder im Garten erlaubt. Allerdings können Vermieter das Grillen im Mietvertrag und dann auch in der Hausordnung verbieten oder einschränken. 

Link-Tipp

Welche Rechte Mieter haben, wenn sie auf dem Balkon grillen wollen, hat unser Autor in diesem Artikel zusammengefasst.

Haussicherheit

Unbedingt in der Hausordnung sollten auch Sicherheitsaspekte geregelt werden. So können Vermieter beispielsweise Schließzeiten für die Haustür festlegen oder vorschreiben, dass Fluchtwege nicht verstellt werden dürfen. Es kann auch verboten werden, gefährliche Stoffe in der Tiefgarage zu lagern. Diese Regelungen gelten auch, wenn sie nicht Teil des Mietvertrags sind. 

Reinigungsaufgaben, Laub kehren und Schnee räumen

Hausordnung, Laub rechen, Foto: Kathrin39 - fotolia.com
Soll der Mieter Arbeiten wie Laubrechen übernehmen, muss die Hausordnung unbedingt Teil des Mietvertrags sein. Foto: Kathrin39 - fotolia.com

Vermieter sollten in der Hausordnung auch auf die allgemeine Einhaltung von Ordnung im Haus eingehen. So kann den Mietern beispielsweise untersagt werden, Müll vor der Wohnungstür zu deponieren.

Mittels der Hausordnung können Vermieter ihren Mietern aber auch Arbeiten im und am Haus auferlegen. Dazu zählen Schneeschippen, Laubkehren oder die wöchentliche Reinigung des Treppenhauses. Will der Vermieter, dass seine Mieter diese Aufgaben erledigen, muss die Hausordnung aber zwingend Bestandteil des Mietvertrags sein. Andernfalls ist der Mieter zu diesen Arbeiten nicht verpflichtet. Wichtig: Der Vermieter darf seinen Mietern aber keine Arbeiten auferlegen, die gegen geltendes Recht verstoßen oder unverhältnismäßig sind. So kann der Vermieter zum Beispiel nicht vom Mieter verlangen einmal im Jahr die Hausfassade zu streichen oder die Fliesen im Hausflur zu erneuern. 

Das darf die Hausordnung nicht vorschreiben

Generell gilt: Die Hausordnung darf nicht gegen geltendes Recht verstoßen oder den Mieter in seinem Persönlichkeitsrecht einschränken. So darf der Vermieter seinen Mietern beispielsweise nicht grundsätzlich verbieten, in der Wohnung zu muszieren. Auch Tierhaltung darf nicht grundsätzlich verboten werden.

Weitere Verbote und Regelungen, mit denen Vermieter in der Vergangenheit vor Gericht schlechte Karten hatten:

Hausordnung, Waschmaschine, Foto: iStock / JackF
Normale Wohngeräusche – dazu zählt auch der Lärm von Waschmaschinen – müssen in der Regel hingenommen werden. Foto: iStock / JackF
  • Besuchsverbot
  • Untersagen von Kinderlärm
  • Generelles Bade- und Duschverbot nach 22 Uhr
  • Kinderwagenverbot im Hausflur
  • Übernachtungsverbot für Besucher des Mieters
  • Regelung der Zimmertemperatur in der Wohnung

Problematisch wird es für Vermieter meist auch, wenn sie in der Hausordnung regeln, ob in der Mietswohnung eine Waschmaschine betrieben werden darf oder von wann bis wann diese laufen darf. Nach vorherrschender Meinung der Gerichte müssen normale Wohngeräusche – dazu zählen auch die Geräusche von Waschmaschinen und Trocknern – von anderen Bewohnern hingenommen werden. Ein Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln entschied, dass Waschmaschinen auch am Sonntag laufen dürfen (Az.: 16 Wx 165/00). Allerdings sollten die Geräte während der Nachtruhe (22 bis 6 Uhr) nicht laufen (Landgericht Frankfurt, Az.: 2/25 O 359/89).

Wann und wie Vermieter die Hausordnung ändern dürfen

Ist die Hausordnung Bestandteil des Mietvertrags, kann sie nicht so einfach vom Vermieter geändert werden. Der Mieter muss erst seine Zustimmung geben.

Ist die Hausordnung hingegen kein Bestandteil des Mietvertrags, darf der Vermieter einseitige Änderungen vornehmen. Allerdings dürfen auch diese Änderung wieder nur ordnenden Charakter haben – wenn zum Beispiel im Haus nachträglich ein Waschraum oder Fahrradkeller eingerichtet wird, darf der Vermieter auch nachträglich Regelungen für diese Räume in der Hausordnung erlassen. 


Ihre Meinung zählt

(29)
4.3 von 5 Sternen
5 Sterne
 
19
4 Sterne
 
4
3 Sterne
 
4
2 Sterne
 
1
1 Stern
 
1
Ihre Bewertung:

Diesen Artikel finden Sie auch in folgenden Themengebieten:

MietvertragTipps für Vermieter

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Neuen Kommentar schreiben

48 Kommentare

Uwe Niemann am 03.11.2018 17:04

Hallo!

Seit über 35 jahren wurde die Instandhaltung und Instandsetzung unserer Pkw Stellplätze von unseren Hausmeister ausgeführt.

Vor einem Jahr hat er diese Arbeit eingestellt.

Begründung der Hausverwaltung!

Eine explzite Regelung für diese Arbeit kann man seinen Vertrag nicht entnehen.

Jetzt ist die Hausverwaltung zu dem Ergebnis gekommen ,daß die Instandhaltung und Instandsetzung mangels Regelung in der Teilungserklärung ( Söndernutzungsrecht gibt es wohl auch nicht) bei der WEG liegt.

Zitat der Hausverwaltung:

Die Entscheidung liegt jetzt der WEG, im wege einer Bschlussfassung eine zusätzliche Person einzustellen für zusätzliche Arbeiten.Oder die Innstandhaltung und instandsetzung wird ggf. auf den Sondernutzer übertragen. ( Da es hier ein Stellplatzmangel gibt,gehört auch nicht zur jeder Wohnung ein Stellplatz)

Mit freundl.Gruss

Uwe Niemann

auf Kommentar antworten

Uwe Niemann am 30.10.2018 09:02

Darf der Hausmeister auch gleichzeitig Beirat sein??

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.10.2018 10:28

Sehr geehrter Herr Niemann,

das ist prinzipiell möglich, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Uwe Niemann am 28.10.2018 00:59

Hallo.

Wer ist für die Pflege eines Stellplatzes vor dem Haus (Unkraut entfernen und Fegen) zuständig.

Der Hausmeister? Oder die Eigentümer die Monatlich Ihr Hausgeld zahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.10.2018 10:43

Sehr geehrter Herr Niemann,

was Aufgabe eines Hausmeisters ist und was nicht, ist nicht gesetzlich definiert und insofern frei vereinbar. Wenn die Eigentümergemeinschaft mit dem Hausmeister also vereinbart hat, dass er einen Stellplatz vor dem Haus pflegen muss, muss er das tun und wenn nicht, dann nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

su_de_ei am 08.10.2018 10:53

Gibt es Vorschriften zum Anbringungsort des schwarzen Brettes? Bei uns wurde das schwarze Brett im Flur zu den Keller- und Waschräumen angebracht. Dort hängen die Hausordnung und auch z.B. die Ankündigungen für den Termin zur Heizungsablesung. Nun geht man ja nicht täglich in den Keller oder die Waschküche, sodass man auch die Aushänge nicht jeden Tag sieht. Ist dieser Aufhängungsort erlaubt? Oder müssen zumindest die Aushänge mit Ableseterminen dort aufgehängt werden, wo man sie leicht sieht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.10.2018 11:09

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

hierzu gibt es keine Vorschriften, nein. Natürlich müssen Sie die Möglichkeit haben, von der Hausordnung Kenntnis zu nehmen, wenn sich der Vermieter darauf berufen möchte. Hierzu dürfte es aber genügen, wenn Sie zumindest wissen, wo sich entsprechende Aushänge befinden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Julezz am 05.09.2018 20:24

Hallo!

Bei uns gibt es keine Hausordnung.

Mein Vermieter ist seid Januar neu (jetzt der Sohn) und hat heute einen Kehrplan bzw. Schee räumen im Winter im Treppenhaus aufgehängt.

1. habe ich keinen neuen Mietvertrag nur ein Schreiben dass er neuer Vermieter ist

2. Kann er ohne Ankündigung einfach einen Hausdienst / Hausordnung verlangen?

Danke + Gruß

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.09.2018 09:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Pflicht, zu kehren und im Winter den Schnee zu räumen, kann immer dann auf den Mieter übertragen werden, wenn dies im Mietvertrag oder in einer Hausordnung, die Bestandteil des Mietvertrags ist, vereinbart wurde. Gibt es eine solche Vereinbarung nicht, kann der Vermieter die besagten Aufgaben auch nicht nachträglich per Aushang im Treppenhaus auf den Mieter abgewälzt werden. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anga am 25.08.2018 07:30

Hallo,

wir haben seit knapp drei Monaten neue Nachbarn.

Im EG eine Ehepaar mit ihrem 11jährigem Sohn, im DG die Schwiegertochter von denen mit zweieinhalb jährigen Sohn. Vor ein paar Tagen kam auch noch der ältere Sohn aus dem Gefängnis und wohnt mit im DG.

Schmeißen Windel in Blau-Gelbetonne, schmeißen die Wohnungstüren laut zu, fegen ihre Garage aus bis zur Straße. Lassen die Haustür offen stehen das jeder reinkommen könnte. Schmeißen laut die Wohnungstüren zu, besitzen Autos mit Totenköpfe und treten extra aufs Gas, damit die Nachbarn rausgucken. Deren Sprache untereinander ist auch schrecklich. Alt die Fresse, soll ich dir jetzt oder lieber später einen rüberziehen, du bist wirklich ein kleiner Assi, du bekommst gleich einen drübergezogen. Das wir auch zu den Kinder gesagt.

Hören sie, dass es bei uns oder den Nachbarn klingelt reisen sie die Tür auf, um zu kontrollieren wer kommt.

Was kann man da machen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.08.2018 10:20

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell können Ihre Nachbarn so leben und miteinander umgehen, wie sie es möchten. Lediglich bei anhaltender Ruhestörung oder wenn sie andere Nachbarn bedrohen würden, wäre dies ein Grund, den Vermieter einzuschalten. Bevor Sie dies machen würden wir Ihnen allerdings empfehlen, selbst das Gespräch mit den Nachbarn zu suchen. Sollte das nicht fruchten und auch der Vermieter nicht handeln, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

L.K. am 01.08.2018 11:58

Muss ich eine geänderte Hausordnung akzeptieren und unterschreiben, wenn Sie für mich als Mieter zusätzliche Einschränkungen (z.B. Grillverbot auf dem Balkon) bedeutet? In der zum Mietvertrag gehörenden Hausordnung ist dies nicht geregelt. Ebenso die geänderten Ruhezeiten sehe ich als Benachteiligung und sie entsprechen nicht der Polizeiverordnung.

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.08.2018 13:38

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Vermieter kann eine Hausordnung nur dann ändern, wenn er sich diese Änderung im Mietvertrag vorbehalten hat, was allerdings meistens so ist. Er darf darin die Pflichten und Rechte des Mieters nicht erweitert oder eingeschränkt sind. Veränderungen mit einem rein ordnenden Charakter sind zulässig. Zudem darf der Vermieter die Hausordnung immer dann ändern, wenn dafür ein unabdingbares Bedürfnis für das Zusammenleben der Mieter besteht. Das Grillverbot auf dem Balkon und die Veränderung der Ruhezeiten könnten genau das sein. Eine solche Veränderung der Hausordnung ist übrigens auch wirksam, wenn der Mieter sie nicht unterschreibt. Dazu kann der Vermieter den Meiter ja auch nicht zwingen. Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Niki am 08.05.2018 21:19

Muss ein vermieter ankündigen wenn er Rasenmähen will beim Parkplatz

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.05.2018 08:42

Hallo Niki und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Rasen zur Mietsache gehört, darf der Vermieter ihn grundsätzlich nur mit Zustimmung des Mieters betreten und dementsprechend auch nur dann den Rasen mähen, falls er das möchte. Gehört der Rasen nicht zur Mietsache, muss er das Mähen des Rasens auch nicht mit dem Mieter absprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jullchen93 am 26.02.2018 19:48

Hallo zusammen,

ich wohne nun seit 3 Jahren in einem Mehrfamilienhaus mit 2 anderen Familien. die Familie über uns ist nicht nur unverschämt laut, sondern nutzt den gemeinsamen TROCKENRAUM auch als Lagerraum für ihren Müll und benutzen 3/4 des Raumes. im Sommer fallen grundsätzlich Dinge vom balkon auf unseren Esstisch auf der Terrasse und Wasser ebenfalls. Auf direktes Ansprechen der Mieter über uns wurden wir nur beleidigt und unfair behandelt. Müssen wir, nur weil wir im EG wohnen, damit leben und können uns nicht wehren?

Da unser Vermieter und gleichzeitig Hausverwalter nichts unternimmt, wäre es vielleicht nützlich wenn wir uns an den Mieterschutzbund wenden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2018 08:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

einfach hinnehmen müssen Sie das natürlich nicht. In der Regel wäre der Vermieter dafür verantwortlich, Mieter abzumahnen, wenn diese den Hausfrieden empfindlich stören. Tut er das nicht, bleibt Ihnen tatsächlich nur der Gang zu einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Pummelfee am 26.02.2018 17:08

Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus zur Miete und habe die Wohnung von meiner Mutter übernommen. Meines Wissens gibt es keine Hausordnung, die mit dem Mietvertrag geregelt wurde. Im Keller gibt es einen Gemeinschaftsraum, der für Waschmaschinen und zum Wäsche aufhängen gedacht ist. Im Flur hängt eine Hausordnung, in der jeder Mieter einen Monat zugeteilt bekommt, in dem er die Kellerreinigung durchzuführen hat. Ich nutze diesen Raum nicht, meine Waschmaschine ist in der Wohnung.

Muss ich dieser Ordnung verpflichtend nachkommen? Kann ich verpflichtet werden, feucht durchzuwischen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2018 08:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

will der Vermieter den Mieter mittels Hausordnung zu Reinigungsarbeiten verpflichten, muss die Hausordnung teil des Mietvertrags sind. Ist sie das nicht, ist der Mieter zu besagten Arbeiten auch nicht verpflichtet.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Brigitte am 12.02.2018 19:54

Duerfen Mieter ihre schmutzigen Schuhe STAENDIG vor der Wohnungstuere

abstellen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.02.2018 08:47

Hallo Brigitte,

die Rechtsprechung hält in der Regel ein kurzfristiges Abstellen für gerechtfertigt, wenn niemand darüber stolpern kann. Auf ein ständiges Abstellen der Schuhe haben Mieter bei strenger Auslegung des Mietrechts keinen Anspruch. Im Einzelfall haben Gerichte aber auch schon Ausnahmen geduldet. So hat das Amtsgericht Köln etwa entschieden, dass selbst kleine Schuhschränke zulässig sein können, wenn dadurch keine Fluchtwege versperrt werden und der Vermieter dies geduldet hat (Az.: 222 C 426/00).

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Melanie am 05.01.2018 14:58

Hallo!

Ich wohne seit 12 Jahren in einem 6 Parteien Mehrfamilienhaus.Als Krankenschwester arbeite ich im 3 Schichtsystem und da man mir meine Dienste ja nicht an der Nasenspitze ansieht habe ich in den letzten Jahren immer mal wieder eine kleine Notiz in den Hausflur gehängt wenn ich Nachtdienst hatte mit der BITTE um etwas Rücksichtnahme Tagsüber und wenn möglich hämmern und bohren auf Nachmittags zu verlegen...nie habe ich etwas verboten oder gedroht,denn das steht mir nicht zu, sondern meine Mitmenschen immer nur höflich gebeten...Nu habe ich einen Brief von meinen Vermietern bekommen,dass ich ,ich zitiere: "Wir fordern sie auf, ihre Mitmieter nicht auf ihren beruflichen Dienstplan aufmerksam zu machen.Solche sehr persönlichen AUSHÄNGE stören den Hausfrieden, sind in einem Mehrfamilienhaus nicht möglich und wir bitten sie daher solche AUFFORDERUNGEN zu unterlassen!"

Ganz davon abgesehen,dass ich keine Aufforderungen gestellt habe,ist es verboten in einem Mehrfamilienhaus eine Nachricht,Bitte,oder einen Hinweis auszuhängen?

Vielen Dank für ihre Bemühung

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.01.2018 15:18

Hallo Melanie und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, verboten sind solche Aushänge generell nicht. Der Vermieter kann Sie seinerseits aber natürlich dennoch unverbindlich auffordern, die Aushänge zu unterlassen. Ob daraus jedoch irgendwelche rechtlichen Konsequenzen erwachsen können, ist fraglich. Urteile, die sich mit einer ähnlichen Frage beschäftigt haben, wären uns nicht bekannt. Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Konflikt mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Blume am 03.01.2018 12:50

Hallo, ich wohne in einem Mehrfamilienhaus. Darin sind 4 Mietparteien (incl. Vermieterwohnung) und 1 Ferienwohnung. Bisher mussten wir 2 mal im Jahr große Hausordnung machen (Garten, Fussweg, Müll, Kellerräume, Schneeschieben usw.) Seit diesem Jahr wird die Hausordnung für die Ferienwohnung auf alle anderen Mieter umgewälzt. Müssen wir aus Mieter das so hinnehmen? Besten Dank im voraus für Ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2018 14:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

um solche Aufgaben dem Mieter auferlegen zu können, muss die Hausordnung zunächst Bestandteil des Mietvertrags sein. Eben dann kann der Vermieter die Hausordnung auch nicht einseitig, sondern nur mit Zustimmung des Mieters ändern, die Pflichten des Mieters also nicht einfach erweitern.

Da wird die genaue Formulierung Ihres Mietvertrags und Ihrer Hausordnung aber nicht kennen, können wir die Frage leider nicht abschließend beurteilen. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Zweifel empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Perserkater am 26.11.2017 04:26

Hallo, ich wohne in einem Mehrfamilienhaus in einer Mietwohnung. Insgesamt sind wir 3 Mieter und 4 Eigentümer in 7 Wohnungen. Seit Jahren ärgere ich mich darüber das mein Nachbar in seinem Keller raucht. Da er Rentner ist geht das rund um die Uhr so. Morgens um 8 die erste Zigarette, nachts um 24 Uhr die letzte. Das ganze Treppenhaus stinkt erbärmlich. Abgesehen vom passiven Mitrauchen schäme ich mich wegen des Gestanks wenn ich Besuch bekomme. Dazu kommt das jetzt in der kalten Jahreszeit immer die Fenster im Treppenhaus zu sind . Ich habe keine Chance, kaum habe ich sie geöffnet, werden sie wegen von den anderen wieder geschlossen. Zu kalt , zu hohe Heizkosten usw. Ich habe schon richtig Theater gemacht! Nützt nichts da ich die Einzige bin! Zwar stört es alle, aber des lieben Friedens Willen sagt keiner was... Was kann ich tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.11.2017 10:14

Hallo Perserkater,

in Ihrer Wohnung dürfen sowohl Mieter als auch Eigentümer für gewöhnlich rauchen, dies wird weitgehend als üblich angesehen. Bei Kellern und im Treppenhaus kann dies jedoch anders aussehen, unter Umständen kann das Rauchen auf diesen Flächen in der Hausordnung untersagt werden. Je nachdem müsste dagegen aber entweder der Vermieter Ihres Nachbars oder aber die Eigentümergemeinschaft vorgehen. Geschieht auch das nicht, empfehlen wir Ihnen eine Rechtsberatung, diese erhalten Sie beispielsweise bei einem Mieterverein, bei einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder bei einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bierfass44 am 25.11.2017 19:19

Hallo. Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus. Es sind insgesamt 5 Pateien. Ich putze alle 6 Wochen den Flur. Ich wohne im 1,OG. Ich putze von meiner Eingangstür bis runter ca 12 Stufen bis zur Haustür. Wie sieht es dann aus mit den anderen 4 Pateien. Die machen gar nichts. Bin ich dann verpflichtet alle 6 Wochen zu putzen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.11.2017 10:07

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn in der Hausordnung die Mieter wirksam zur Reinigung des Treppenhauses verpflichtet worden sind, müssen sie sich auch daran halten. Ist das nicht der Fall, sind die Mieter generell nicht zur Reinigung des Treppenhauses verpflichtet. Kommt ein Mieter seiner etwaigen Verpflichtung nicht nach, ist es Sache des Vermieters, ihn dazu anzuhalten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Apel am 21.10.2017 15:25

Bin Mieter in einen Mehrfamilienhaus-Was darf ichals Mieter im Geräteraum abstellen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.10.2017 09:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

hierzu gibt es keine speziellen gesetzlichen Regelungen. Unter Umständen könnte aber die Hausordnung das Abstellen bestimmter Dinge untersagen, wenn es dafür einen Grund gibt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

VAURES am 03.10.2017 15:45

Das Kinderwagenverbot im Hausflur ist Teil der Feuerschutzvorschriften und befdarf keiner Regelung in einer Hausordnug oder gar Mietvertrag.

Da Kinderwagen brennen können, ist deren Abstellen im Hausflur/Treppehaus untersagt.

Da Kinderwagen ein Fluchthindernis darstellen, ist deren Abstellen im Hausflur/Treppehaus untersagt.

auf Kommentar antworten

dreamxtream am 16.09.2017 14:33

hallo hab ein problem

mein vermieter wohnt im gleichem haus ich wohne seit 2 jahren in der wohnung wo kellerraum garage mit im mietvertrag ist jetzt will mein vermieter in meinen kellerraum regale montieren lassen und ich soll meinen kellerraum räumen das der schreiner rein kann

das will ich nicht er sagt er ist der vermieter er kann

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.09.2017 08:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Kellerraum zum Mietgegenstand gehört, kann der Vermieter ohne Erlaubnis des Mieters dort nicht ohne weiteres Regale anbringen. Der Zutritt wäre allerdings für etwaige Reparatur- oder Renovierungsarbeiten am Mietgegenstand selbst zu gewähren.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Mietvertrag nicht kennen und den Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Darüber hinaus dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

hs78 am 14.08.2017 12:01

hallo hab mal ne frage

wir wohnen jetzt seit dem märz 2017 in der wohnung da unsere vorherige wohnung grösser war müssen wir jetzt ausmisten haben schon den keller voll und die anderen kartongs auf dem dachboden geräumt jetzt sollen wir den dachboden reumen und haben nur 7 tage zeit dafür bekommen und schon gefragt ob wir noch ein monat zeit bekommen und ne absage bekommen mein mann ist für 1 woche auf ferntur und ich mit 4 kindern alleine

jetzt die frage

wieviel zeit muss ein vermieter uns geben ist das ok mit 7 tagen

lg heidi

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.08.2017 14:11

Hallo hs78,

die Frage ist, warum Sie den Dachboden überhaupt räumen müssen. Wenn er zu der vermieteten Wohnung gehört, können sie dort eigentlich auch ohne Probleme Gegenstände lagern. Falls nicht, kann der Vermieter natürlich fordern, dass Sie ihr Inventar dort entfernen. Gesetzliche Regelungen, wie lange Ihnen der Vermieter hierfür Zeit gaben muss, gibt es nicht. Im Streitfall müsste das ein Gericht entscheiden. Sieben Tage dürften in den meisten Fällen aber als angemessene Frist angesehen werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lotte Schulze am 29.07.2017 12:44

ist es erlaubt im Mehrfamilienhaus Treppenhaus Schuhregale und Schuhe, Behältnisse mit Putzlappen dauerhaft zu deponieren?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.07.2017 10:34

Sehr geehrte Frau Schulz,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine gesetzliche Regelung hierzu gibt es nicht. Eine Hausordnung könnte aber vorschreiben, dass dies nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lidi am 28.07.2017 09:43

Guten Tag! Unsere Vermiter möchte Modernisierung Arbeiten in das Haus machen. Er will in Dachboden noch ein Wohnung selbstbauen, dafür braucht er Wasserleitung und Abflussrohr. Das möchte er aus unsere Wohnung selber löcher machen und alles nach oben bauen. Darf er so ein grosse Arbeit machen in der Zeit wir wohnen da? Was für Rechte haben wir? Wie viel Zeit darf das dauern?

Vielen dank.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.07.2017 10:51

Hallo Lidi,

der Gesetzgeber hat dafür im Bürgerlichen Gesetzbuch Regelungen geschaffen. Demnach müssen Mieter solche Maßnahmen in der Regel dulden, wenn sie der Schaffung von neuem Wohnraum dienen. Eine Regelung, wie lang die Arbeiten dauern dürfen, gibt es dagegen nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

latindance82 am 27.07.2017 09:12

Hallo,

Wie ist die Unkrautbeseitigung auf dem Gehweg geregelt wenn nichts konkretes im Mietvertrag steht? Wir sind zur Gartenpflege verpflichtet, unser Garten liegt jedoch nicht an der Strasse sondern hinter dem Haus. Es steht noch eine Treppenhausreinigung im Vertrag jedoch ist Treppenhaus für mich kein Unkraut zupfen vom Gehweg.

Laut Vertrag haben wir uns an die Hausordnung zu halten. Es ist jedoch keine Hausordnung beigelegt, also konkreter Bestandteil des Vertrages noch ist eine ausgehängt.

Die Vermieterin macht uns nun richtig Terror weil der Bürgersteig Unkraut aufweist. Bisher habe ich es immer mit entfernt wenn ich unseren Parkplatz gereinigt habe, nun waren wir allerdings im Urlaub und da sind sie nun, die netten grünen Dinger. Ich möchte mich nicht so beschimpfen lassen und wüsste gerne ob die Verpflichtung wirklich bei mir liegt oder nicht doch generell bei ihr.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.07.2017 10:47

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gesetzliche Regelungen für die Unkrautentfernung auf dem Gehweg gibt es unseres Wissens nicht. Der Vermieter kann den Mieter auch nicht einfach so dazu verpflichten, solches Unkraut zu entfernen, wenn dies nicht im Mietvertrag vereinbart ist. Die Verpflichtung, Unkraut zu entfernen liegt aber auch nicht zwingend beim Vermieter. Er könnte also auch entscheiden, es einfach wachsen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Alfred am 08.06.2017 18:05

Guten Tag,

Wir bewohnen Eine Etw in einem 6-Familienhaus mit Gemeinschaftsgarten. Die beiden Paterrewohnungen mit eigenem Garten bewohnen die Eigentümer selber, 3 Wohnungen sind Vermieter. In irgendeiner Form nutzen wir alle gerne mal den Gem.-Garten, hat bis dato auch funktioniert. Seit einem 1/2 Jahr wohnen jetzt eine Frau mit ihrem 2- bis 3-jährigem Kind (und mal der Vater und mal nicht) mit in diesem Haus. Der Garten wird genutzt (soll ja auch), leider wird nichts weggeräumt, es bleibt gerne was liegen. U.a. Auch die Wäschespinne: Sie ist Eigentum der Mieterin, diese befindet sich dauerhaft in der Vorrichtung, mal ist sie auf, mal zu; was aber eigentlich richtig ärgerlich ist, die Wäsche hängt tagelang an dieser Spinne, egal obs regnet oder stürmt, Tagelang. Wir anderen haben dadurch keine Möglichkeit mal zu grillen oder einfach mal sich hinzusetzen, der Garten ist für unser Empfinden blockiert und wir mögen uns nicht mehr darin aufhalten! Danke für Antworten

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.06.2017 09:06

Hallo Alfred,

Ihr Ärger ist verständlich. Am besten ist es in einem solchen Fall, zunächst mit der fraglichen Mieterin zu sprechen. Indem Sie beispielsweise nicht grillen nehmen Sie im Grunde ja Rücksicht auf Ihre Wäsche. Hier dürfen Sie also sicherlich auf Ihr Verständnis hoffen. Rein rechtlich gesehen wird sich in Ihrem Mietvertrag vermutlich keine Klausel finden, die sich direkt auf die Nutzung einer Wäschespinne bezieht. Insofern sollten Sie das Problem möglichst unbürokratisch untereinander lösen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Renate am 29.05.2017 13:43

Hallo,wir bewohnen im Reihenhaus die whng.vorne,wo das Grundstück a.d.Straße endet,stehen 4 Buchenbäume,das Laub und Blüten machen wir von der Auffahrt alleine weg,der Nachbar weigert sich,das Gleiche gild für den Bürgersteig und die Bordsteinrinne,der Nachbar meint,er wohne hinten und hätte damit nichts zutun,was kann ich tun?Alle freunlichen Fragen hatten keinen Erfolg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.05.2017 14:40

Hallo Renate und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Haus in mehrere Eigentumswohnungen aufgeteilt wird, trifft die sogenannte Verkehrssicherungspflicht die Eigentümergemeinschaft. Dann müssen die Eigentümer die Wege entweder im Wechsel von Laub befreien oder eine Firma damit beauftragen. Da wir Ihren konkreten Fall jedoch nicht genau kennen, wissen wir nicht, ob auch Ihr Reihenhaus als Eigentümergemeinschaft organisiert ist. Wir möchten Ihnen daher die Rechtsberatung durch einen Eigentümerverband wie Haus & Grund empfehlen. Dort erfahren Sie, ob und wie Sie Ihren Nachbar in die Pflicht nehmen können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maus am 29.05.2017 11:53

Liebe Immowelt-Redaktion,

es geht mir nicht um eine Grundreinigung - sondern um die Tatsache, was fällt unter normalen Hausputz, was an manchen Stellen tatsächlich - nachweislich 3 Jahre nicht stattgefunden hat (Mietdauer). Ferner interessiert es mich brennend, ob bei der gemieteten Doppelhaushälfte, wirklich das Giebelfenster welches leicht zugänglich über der Dachbodentreppe zu erreichen ist, nicht von den Mietern geputzt werden muss?? Obwohl die Mieter die ganze Doppelhaushälfte alleine nutzen? Mir geht es darum - den Rechtsstand zu wissen - um sich nicht von Mietern erzählen lassen zu müssen, dass es nicht ihre Aufgabe wäre - Dachfenster, Außenlampen, Briefkasten, Außenfensterrahmen zu putzen. Im Endeffekt sind wir froh, das solche Mieter dann nur 3 Jahre darin gewohnt haben..... Vielleicht antworten Sie noch einmal kurz darauf! (Wir wollen keine Reinigungsfirma einsetzen, wir wollen nur wissen, ob man sich als Vermieter so etwas sagen lassen muß). Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.05.2017 12:30

Liebe Fragestellerin,

bitte bedenken Sie, dass wir aus der Ferne nicht genau beurteilen können, ob und welche Ansprüche Sie gegen Ihren Ex-Mieter haben.Allgemein gilt: Gibt es im Mietvertrag eine Regelung, wonach der Mieter bei sein Auszug die Wohnung besenrein übergeben muss, so vertritt der Bundesgerichtshof als höchste Zivilinstanz folgende Rechtsauffassung: „Die Verpflichtung zur ‚besenreinen‘ Rückgabe der Mietwohnung beschränkt sich auf die Beseitigung grober Verschmutzungen“ (Az.: VIII ZR 124/05).

Allgemeine rechtliche Regelungen zum Hausputz gibt es nicht. Denkbar wäre, dass im Mietvertrag bzw. in einer Hausordnung als Ergänzung zum Mietvertrag bestimmte vom Mieter zu übernehmende Arbeiten vereinbart werden. Lässt ein Mieter eine Mietsache dergestalt verwahrlosen, dass infolgedessen Folgeschäden auftreten, käme unter Umständen ein Anspruch auf Schadensersatz in Betracht. Bei ungewaschenen und staubigen Fenstern oder Ähnlichem dürften Folgeschäden aber eher nicht zu erwarten sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maus am 28.05.2017 21:06

Wir haben eine Doppelhaushälfte vermietet. Jetzt nach 3 Jahren zieht der Mieter aus. Der Mieter soll besenrein übergeben. Jetzt stellen wir fest, dass der Mieter gewisse Dinge nie sauber gemacht hat, was unserer Meinung dem laufenden Hausputz unterliegt. Bei der Abnahme reklamierten wir, das im HWR auf der Heizung, Heizungsrohre, Stromkasten, Wasserboiler 2 cm dicker Staub liegt. Ferner sind auf allen Zimmertürzargen über 1 cm Staub. Was aber am meisten ärgerlich ist, ist das der dazugehörige Dachboden, nie die Beachtung eines Putzmittels gemacht hat. Das gut zugängliche Giebelfenster, wurde in den 3 Jahren nie geputzt. Sowie im Hause auch mehrere Außenfensterrahmen nie einen Lappen gesehen haben, so dass die weißen Kunststoffrahmen schwarz/grün sind. Der neue aufgestellte weiße Holzschuppen vor derer Terrasse, ist veralgt und verschmutzt. Im Schuppen befindet sich ein Kunststofffenster sowie eine Kunststofftür. Diese sind auch nie geputzt wurden so dass schon starke Verfärbungen im Kunststoff sind. Die angebrachten Außenlampen wurden auch nie geputzt. Die sind so stark dreckig, dass sie schon getauscht werden müssen. Ferner kommt immer wieder die Sache mit der Dusche, wo die Mieter nie die gelben angetrockneten Shampoo und Duschreste aus den Fugen kratzen(das geht nicht weg, das ist Schimmel, das war so). Als Vermieter sehe ich diese Arbeiten unter normalen regulären Hausputz und nicht zum besenrein. Diese Meinungsverschiedenheit steht jetzt zwischen Vermieter und Mieter!!!! Die Mieterin will nicht putzen, da sie der Meinung ist, vertraglich die Übergabe mit besenrein zu erfüllt zu haben. Als Vermieter sehe ich das etwas anders, ich beanstande nicht die Besenreinheit, sondern das der regelmäßige Hausputz nicht richtig gemacht wurde. Eine rechtliche Aussage, würde mich hier interessieren. Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.05.2017 10:27

Hallo Maus,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Laut Rechtsprechung des Bundesgerichtshof muss der Mieter beim Auszug grobe Verschmutzungen beseitigen, wenn eine besenreine Übergabe vereinbart wurde. Erledigt der Mieter diese Arbeiten nicht, könnte ein Vermieter theoretisch eine Reinigungsfirma beauftragen und die Kosten zur Beseitigung der groben Verschmutzungen als Schadensersatz vom Mieter fordern oder von der Kaution einbehalten. Im Streitfall dürfte es in der Praxis allerdings schwierig werden, genau nachzuweisen welche Kosten für die Beseitigung lediglich grober Verschmutzungen angefallen sind. Denn die komplette Grundreinigung der Wohnung kann der Vermieter vom Mieter nicht verlangen. Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie sich überlegen, Geld einzubehalten oder Schadensersatz zu fordern empfehlen wir daher im Vorfeld dringend die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Barbara am 19.05.2017 17:02

Danke für die Antwort,

wir haben einen Hausverwalter der nicht gerade ein Knaller ist...wir wohnen jetzt erst drei Monate als einzige Eigentümer in einen 6 Parteienhaus mit den Mietern, und haben jetzt dem Verwalter eine Mail gesendet und ihm die Probleme geschildert. Ich hätte von ihm erwartet, dass er sich zumindest meldet . Ich hoffe er nimmt Kontakt zu dem Vermieter auf. wenn ich die Adresse finde : darf ich ihn dann anschreiben ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.05.2017 09:11

Hallo Barbara,

gegen eine solche Kontaktaufnahme spricht aus unserer Sicht nichts.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Barbara am 19.05.2017 14:19

Was ist wenn der Mieter im Hausflur seine Zigarette anzündet und dann vor dder Haustür raucht und die Kippe wegwirft ?

Was ist wenn der Hausflur stinkt weil in den Wohnungen nicht gelüftet wird ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.05.2017 15:11

Hallo Barbara,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Für gemeinschaftlich genutzte Bestandteile der Immobilie wie das Treppenhaus kann der Vermieter ein Rauchverbot in der Regel vorschreiben. Auch darf der Mieter das Grundstück natürlich nicht verschmutzen. Eine einzelne vor der Tür weggeworfene Zigarettenkippe wird aber vermutlich nicht reichen, um gegen den Mieter in irgendeiner Form vorgehen zu können.

Auch das Lüften kann ein Vermieter dem Mieter nicht vorschreiben. Allerdings: Entsteht durch das unterlassene Lüften ein Schaden, beispielsweise durch Schimmel, muss der Mieter dafür haften.

Bitte beachten Sie abschließend noch, wass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

M.S. am 26.04.2017 20:46

Hallo,

wir sind seit anderthalb Jahren Mieter eines Hauses mit langer gepflasterter Aufffahrt sowie gepflasteter Terrasse. Bei Einzug waren diese flechtenfrei. Über den Herbst und Frühling hat sich großflächig weisse Flechte festgesetzt. Im Mietvertrag ist darüber nichts festgelegt.

Sind wir als Mieter oder der Vermieter für die Reinigung zuständig?

Danke schon mal vorab!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.04.2017 12:35

Hallo M.S.,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn die Flechten nicht sehr stark über das normale Maß hinausgehen, ist die Entfernung Aufgabe des Mieters. Das gilt zumindest dann, wenn keine davon abweichende Regelung getroffen wurde.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Firedp am 26.03.2017 20:40

Hallo,

nach Jahren ist der Vermieter und einige Mieter unzufrieden mit der Treppenhausreinigung und hat uns jetzt einen Putzplan verteilt.

Es ist ein 4-Familienhaus mit 2 Wohnungen nebeneinander. Ich wohne unten und habe nur wenig zu putzen :-)

Nun sollen wir im Wechsel von 4 Wochen vom Dachboden bis zum Keller reinigen. Der Vermieter argumentiert damit, dass mit dieser Regelung jeder Mieter mit der Arbeit gleichbehandeln würde.

Darf er mir einfach diese neue Regelung vorschreiben? 3 Mieter sind damit einverstanden, nur ich möchte die Änerung nicht.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.03.2017 10:35

Hallo Firedp,

will der Vermieter, dass der Mieter solche Reinigungsarbeiten durchführt, müssen diese in der Hausordnung vorgeschrieben werden und die Hausordnung muss zwingend Teil des Mietvertrags sein. Nachträglich einführen kann der Vermieter solche Pflichten nur mit Zustimmung aller Mieter.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die genaue Ausgestaltung Ihres Mietvertrags nicht kennen und darüber hinaus keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Firedp am 29.03.2017 19:52

Hallo, nicht das ich falsch verstanden wurde. Wir haben bisher immer jeder nur unseren Etagenabsatz wöchentlich geputzt und das soll nun verändert werden auch alle 4 Wochen aber dafür sollen wir dann jeweils das ganze Treppenhaus putzen.

Sabine Brehm am 08.03.2017 17:47

Bin ich verpflichtet einen Pkw-Stellplatz zur Verfuegung zu stellen? In meiner Vermietungsanzeige wurde keine Garage oder Stellplatz erwaehnt. Das Mietshaus befindet sich auf einer Seitenstrasse ohne Park- oder Halteverbot.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.03.2017 08:51

Sehr geehrte Frau Brehm,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Vermieter sind generell nicht verpflichtet, einen Pkw-Stellplatz zur Verfügung zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Erdmann Ulrike am 07.03.2017 12:25

Darf ich Decken oder Bademantel oder sonstige Dinge aus dem einzigen Fenster schütteln. Es sind genau auf der Seite auch Balkons. Ich entferne schon vorher mit Kleberolle Katzenhaare,damit diese nicht stören. Aber die Dame ganz unten sagt,laut Hausordnung darf nichts aus dem Fenster geschüttelt werden.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.03.2017 14:11

Sehr geehrte Frau Erdmann,

unter Umständen könnte eine solche Regelung in der Hausordnung getroffen werden. Ob dies in ihrem Fall geschehen ist und ob der entsprechende Passus auch wirksam ist, können wir leider aus der Ferne nicht beurteilen. Ein Fachanwalt oder Mieterverein könnte dies im Rahmen einer Rechtsberatung für Sie klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dorothe Lenz-Selzer am 18.02.2017 21:16

Ich lebe in einem 9-familienhaus

Wir sind alle eigentuemer und ein mieter. der meint. er darf nachts 23 uhr bohren und auch die waschmaschine laufen lassen.

ist das erlaubt ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.02.2017 09:43

Sehr geerhte Frau Lenz-Selzer,

vielen Dank für Ihren Kommentar. In Mehrfamilienhäusern müssen sich Einwohner an die Nachruhe halten. Diese herrscht in der Regel zwischen 22 Uhr und 6 Uhr. Wenn ein Mieter während dieser Zeit bohrt und die Waschmaschine laufen lässt, kann ihn sein Vermieter deshalb abmahnen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Peter am 18.02.2017 14:43

Ich habe noch eine Frage.

Darf der Vermieter dem Mieter vorschreiben wo und wann er Wäsche waschen darf?!

In meinem Fall besteht ein Waschmaschinenanschluss in der Wohnung ( Küche ) aber es existiert auch eine Waschküche im Keller. Darf er bestimmen das ich meine Wäsche zu einem von Ihm festgelegten Zeitplan ( 6 Parteienhaus ) in der Waschküche zu waschen habe?

Gruß Peter

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.02.2017 09:41

Hallo Peter,

Geräusche von Waschmaschinen müssen in der Regel von anderen Bewohnern hingenommen werden. Ein generelles Verbot, in der eigenen Wohnung zu waschen, wäre demnach unwirksam. Mieter sollten sich bei der Benutzung der Waschmaschine lediglich an die Nachtruhe (22 bis 6 Uhr) halten.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit Ihrer Hausordnung haben, empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Peter am 21.02.2017 12:54

Hallo,

danke für die schnelle Antwort.

Viele Grüße Peter

Peter am 15.02.2017 22:35

Peter

Darf der Vermieter sich beim Anbringen von Feuerwarnmeldern in meiner gemieteten Wohnung durch einen seiner " Arbeiter " den Zugang, ohne vorherige Ankündigung " erschleichen "?

Grüße Peter

auf Kommentar antworten

Peter am 18.02.2017 14:55

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Mit freundlichen Grüßen Peter


Immowelt-Redaktion am 16.02.2017 08:48

Hallo Peter,

generell hat der Vermieter das Recht, die Wohnung zu betreten, wenn er dafür einen guten Grund hat. Ein solcher Grund kann auch das Anbringen eines Rauchmelders sein. Allerdings muss der Vermieter auch in diesem Fall den Besuch zuvor ankündigen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie in Konflikt mit Ihrem Vermieter geraten, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Helmut am 13.02.2017 14:33

Kann mein Obermieter wegen Lärmbelästigung in der gefliesten Wohnung belangt werden.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.02.2017 15:59

Hallo Helmut,

wenn ein Mieter regelmäßig durch Lärm den Hausfrieden stört, kann das unter Umständen ein Kündigungsgrund sein. Dies ist jedoch stark vom Einzelfall abhängig, den wir leider aus der Ferne nicht beurteilen können. Im Zweifel empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Günter Herbst am 19.01.2017 15:32 am 19.01.2017 15:32

Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus ( Block ) 16 Wohnungen. Einen Vermieter kenne ich nicht,sondern nur eine Immobilien Hausverwaltungen Service und Verwaltungsgesellschaft mbH.

Ist ein Vermieter verpflichtet eine Hausordnung im Haus anzubringen. Es sind keine Notrufnummern vorhanden, wo man sich hinwenden kann bei Heizungsausfall, Wasser und sonstigen Haverien.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.01.2017 15:46

Sehr geehrter Herr Herbst,

eine Hausordnung ist keine Pflicht. Ein Vermieter oder auch eine Verwaltungsgesellschaft kann also auch darauf verzichten. An wen Sie sich im Fall eines Heizungsausfalls oder Wasserschadens wenden können, kann Ihnen auf Anfrage sicher die Verwaltungsgesellschaft sagen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jana Stosch am 04.12.2016 10:36

Ab welchen Temperaturen im Minusbereich kann ich nicht zum Wischen im Haus verpflichtet werden.Ist gefliest. DANKE

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.12.2016 12:34

Liebe Frau Stosch,

besten Dank für Ihren Kommentar. Generell gilt, wenn die Treppenreinigung im Rahmen der Hausordnung auf den Mieter übertragen wurde, so ist er verpflichtet, diese durchzuführen. Beschränkungen bezüglich zu hoher oder niedriger Temperaturen gibt es nicht.

Beste Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Lui am 28.11.2016 17:00

Muss ich als einzige mieter von den eigentümer die parkplätze vom laub und müll beseidigen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.11.2016 08:49

Hallo Lui,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine solche Vereinbarung kann prinzipiell in der Hausordnung getroffen werden. Ob sie wirksam ist, ist stets vom Einzelfall abhängig und hängt von vielen Faktoren ab. Diese können wir aus der Ferne leider nur schlecht beurteilen. Im Zweifelsfall empfehlen wir Ihnen die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

B. Voigt am 18.11.2016 13:04

Hallo,

Wenn im Keller ein Wasseranschluß ist muß der Vermieter den dann auch zum Flurputzen zur Verfügung stellen?

Mfg. B. Voigt

auf Kommentar antworten

Brigitte Voigt am 19.11.2016 13:07

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Voigt


Immowelt-Redaktion am 18.11.2016 13:43

Hallo B. Voigt,

zu dieser Frage gibt es leider weder gesetzliche Regelungen, noch Urteile, die uns bekannt wären. Im Streitfall müsste dies also ein Gericht klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Berli am 12.11.2016 16:58

Immo-Welt Redaktion

Vielen Dank für die schnelle Stellungsnahme und die Ratschläge.

Wenn der neue Mieter sich weiter weigern sollte Hausordnung einschliesslich der Schneeordnung zu machen, werde ich entweder den Rechtsweg einschlagen oder die Immobilie so schnell wie möglich veräußern. Auffälligfür die übrigen Mietparteien ist das rege Interesse von Immobilienmaklern seit dem Einzug des neues Mieters.

Werde, wenn die Sache erledigt ist, einen kleinen Kommentar dazu schreiben.

.

auf Kommentar antworten

Berli am 08.11.2016 06:59

Habe ein 6-Familienhaus. Die Mietparteien haben nach dem Ersteinzug 1966 anlässlich einer von der Mieterseite veranlassten Mieterbesprechung über den Text einer anwesensbezogenen Hausordnung abgestimmt. Der Vermieter hat ein Exemplar der Hausordnung vom örtlichen Hausbesitzerverein und die Mietparteien ein Exemplar beim ortansässigen Mieterverein rechtlich prüfen lassen.

Nachdem diese Anwälte keine Einwände gegen die anwesensbezogene Hausordnung hatten, wurden in den Mietverträgen von den Mietern sowie dem Vermieter ein Hinweis auf diese Hausordnung eingetragen.

Nach dem vom Mieterverein und Hausbesitzerverein vorgeschlagenen Verfahren

(Mieterversammlung, Abstimmung und Erstellen eines Protokolls) wurden nötige

Änderungen an der Hausordnung vorgenommen mit einem Vermerk auf das Datum

der Mieterbesprechung, dem Besprechungsprotokoll und Datum der Berichtigung.

Bei jeder Neuvermietungen wurde:

1. Schon bei der Wohnungsbesichtigung durch Mietinteressenten ein Exemplar der

anwesensbezogenen Hausordnung ausgelegt und der Mietineressent gebeten, dieses

durchzulesen. (Schriftlicher Hinweis in der ausgelegten Wohnungsbeschreibung)

2. In dem Mietvertrag wurde der Hinweis auf die anwesensbezogene Hausordnung eingetragen.

Ein neustes Exemplar der Hausordnung wurde gegen Empfangsbestätigung an den Mieter

ausgehändigt.

Ein neuer Mieter hat seit seinem Einzug keine Hausordnung gemacht und versucht, die anderen

Mieter im Haus, ebenfalls die Hausordnung sein zu lassen. Da in der Hausordnung auch die

Schneeordnung enthalten ist und von mir, einen fast 73 jährigen herzkranken Rentner nicht gemacht werden kann, hätte ich hier eine Frage, ob ein Hausdienst (Winterdienst) bestellt werden und auf den

oder die Mietparteien, die Ihrer Verpflichtung nicht nachkommen, umgelegt werden darf.

Es zeigt sich hier, dass man sich als Vermieter selbst bestraft, wenn man in einem Ballungsraum die Miete 10 Jahre nicht erhöht.

Würde mir wünschen, wenn eine Stellungsnahme eines Mietervereines dabei wäre.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.11.2016 10:52

Hallo Berli,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Zunächst sollten Sie prüfen lassen, ob Ihre Hausordnung in dieser Form rechtswirksam zustande gekommen ist. Dies kann ein Fachanwalt oder ein Eigentümerverein wie Haus & Grund für sie erledigen. Für den Fall, dass die Hausordnung gültig ist: Verschiedene Gerichte haben bereits entschieden, dass es zulässig sein kann, eine Firma zu beauftragen und die Kosten dafür auf die Mieter umzulegen, wenn diese ihren Pflichten aus der Hausordnung nicht nachkommen. Allgemeingültig beantworten lässt sich diese Frage aber nicht. Auch in diesem Fall empfiehlt es sich, einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein zu konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Etu am 23.08.2016 17:56

Liebe Immowelt-Redaktion,

wollte nur mal eine Rückmeldung geben (wenn Sie sich schon die Mühe machen und sehr gute Infos geben!) .... Es ging um die Streitereien zwischen Ver- und Mieter wegen Party/Garage/Hof/ herrschender, anhaltender Lärm im Treppenhaus usw., ....

ES IST WIE SIE SAGEN: Generell ist es empfehlenswert, wenn sich betroffene Parteien sich zusammensetzen und in Ruhe unterhalten, bevor irgendetwas unkontrolliertes passiert! ....

Ich habe versucht dieses zu vermitteln, den Vorschlag gemacht das wenn man es nicht kann einen Schlichter zu rate zu ziehen....

Nun ja, die Party lief und Gott sei Dank kam es nicht zur Eskalation, aber es brodelt weiterhin.

Der Vermieter ist nicht gewillt Klarheit/Struktur und angemessene Regeln zu benennen oder sich von fachmännische Hand Hilfe zu holen ( ehrlich gesagt heult der Vermieter nur rum) und die Mieter schon gar nicht, im Gegenteil es kocht sich still hoch. Pulverfass....

Das Leben könnte mit ein wenig Vernunft, Regeln,Respekt und Kompromissen ja auch soooo schön (friedlich) sein O_O .....

So ein Kindergarten! Und mit soviel Unvernunft dürfen sich hinterher die Gerichte mit beschäftigen *Kopf-schüttel*

Sie sehen, Ihre persönliche Meinung war Gold wert, aber es hat nicht funktioniert... leider

auf Kommentar antworten

Etu am 05.08.2016 12:57

Liebe Immowelt-Redaktion,

vielen Dank für Ihre zügige Information! Damit läßt sich arbeiten/umgehen. So werde ich das dem Vermieter weiter geben.

Eine Frage hätte ich noch, wenn ich darf.

Ich weiß das Sie keine Rechtsberatung machen dürfen, jedoch haben Sie sehr gutes Wissen und ich frage Sie selbstverständlich nur nach Ihrer persönlichen Meinung, Erfahrung.... :

Sachverhalt: 7 Parteienhaus, 2 Parteien wollen im Hof Party machen mit über ca. 20 Leuten. Vermieter stimmt zu und gibt Geld dazu. Klar, sein Grundstück, aber....

Frage: Müssen andere Mieter es hinnehmen, dass der Zugang zu den Garagen versperrt werden? Der Vermieter sieht es auch nicht ein Regeln der Partygesellschaft nahe zu legen. Wieso ist es selbstverständlich das man tagelang nicht an seine zahlende Garage kommt?! .....

Muss man das hinnehmen oder wie könnte man reagieren?

Ich bin Ihnen wirklich sehr dankbar für Ihre Mühe, einer Antwort.... Und danach versprochen lege ich den Leuten nahe eine Rechtsberatung aufzusuchen!!!!! ...(ich wollte da nur vermitteln bevor es eskaliert)

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.08.2016 13:54

Hallo Etu,

prinzipiell muss eine mitvermietete Garage natürlich auch benutzbar sein. Ist sie das nicht, könnte unter Umständen eine Mietminderung in Frage kommen. Allerdings lässt sich das aus der Ferne schlecht beurteilen. Auch finden sich im Internet zwar zahlreiche Tabellen, wann Mieter die Miete um welchen Betrag mindern können – diese beruhen aber allesamt auf Einzelfallentscheidungen von Gerichten und sind keine zuverlässige Rechtsgrundlage. Auch um das Verhältnis mit dem Vermieter nicht zu sehr zu belasten, kann es hilfreich sein, diesen Weg zunächst nicht eigenmächtig zu gehen und sich mit dem Vermieter auf einen Kompromiss zu einigen. Soll die Miete doch gemindert werden, ist eine vorherige Rechtsberatung auf jeden Fall zu empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Etu am 04.08.2016 23:23

Hallo. Frage: Vermieter möchte seinen Mietern (wegen massiven Zwistigkeiten) verbieten im Hof wo 5 Garagen stehen (und ansonsten wenig Platz ist) Autos zu parken. Vermieter hat Angst, weil er es jahrelang geduldet hat, das er es nicht darf, er ärger bekommt.... Meine Frage: darf er einen Brief an alle Mieter schreiben und muss man was dabei beachten?.... Danke im Voraus für eine Antwort. (via Mail?)

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.08.2016 08:52

Hallo Etu,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Einen formlosen Brief an die Mieter darf der Vermieter sicher schreiben. Bindend sind die Regelungen darin für die Mieter dann allerdings nicht. Um ein Parkverbot im Hof einzuführen, das vorher nicht bestanden hat, müsste prinzipiell die Hausordnung geändert werden. Das ist allerdings nur dann möglich, wenn die Rechte der Mieter konkretisiert werden, nicht aber, wenn sie dadurch beschränkt werden. War es schon vorher nicht erlaubt, im Hof zu parken, könnte der Vermieter natürlich auf die Einhaltung der Hausordnung bestehen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ilrak am 14.07.2016 11:44

In einem Mehrfamilienhaus werden Betriebskosten für " Garten, Schnee und Straße " Betriebskosten berechnet. Der Vermieter verlangt von den Mietern aber, das sie den Rasen selbst mähen und die Hecke schneiden Sollen. Ist das in Ordnung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.07.2016 14:31

Hallo ilrak,

bitte beachten Sie zunächst, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und können. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein. Generell lässt sich sagen, dass nur solche Betriebskosten abgerechnet werden dürfen, die auch tatsächlich anfallen. Wenn Geld für die Pflege des Gartens abgerechnet wird, dafür aber gar nichts ausgegeben wird, dürfte das nicht zulässig sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nucca am 06.07.2016 15:37

Was, wenn im Mietvertrag das Halten von Hunden verboten ist, sich in einem Mehr-Parteien-Haus jedoch ein Mieter gleich 2 Hunde und mehrere Katzen hält?

auf Kommentar antworten

Carin Dinter am 06.07.2016 11:22

Sehr informativ und aufschlussreich.

Besonders präjudizierende Urteile im Mietrecht sind zur Info für Mieter willkommen,da sie real nicht immer pu Lik werden.

auf Kommentar antworten