Baukindergeld 2018: Wer es bekommt, wie viel es gibt und was die Voraussetzungen sind

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Die eigenen vier Wände – das ist der Lebenstraum vieler Familien. Mit dem neuen Baukindergeld sollen diese Träume nun wahr werden. Wie die staatliche Förderung funktioniert, wann sie beantragt werden kann, wer sie bekommt und welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen.

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Die ersten eigenen Wände für Familien – dafür soll es jetzt vom Staat Unterstützung geben. Foto: iStock/andresr

Seit Jahren steigen die Immobilienpreise. Dazu kommen hohe Lebenshaltungskosten – vor allem in den Ballungsräumen. Gerade jungen Familien bleibt da kaum Spielraum für die Altersvorsorge und das Eigenheim. Um Familien zumindest beim Erwerb der eigenen vier Wände zu unterstützen, haben sich Union und SPD Anfang 2018 im Koalitonsvertrag auf das Baukindergeld geeinigt. Die Förderung, die ab 18. September 2018 bei der KfW beantragt werden kann, bekommt aber nicht automatisch jeder – einige Voraussetzungen müssen erfüllt sein.

Was ist das Baukindergeld?

  • Das Baukindergeld ist ein staatlicher Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss.
  • Von der Förderung profitieren Familien mit mindestens einem Kind, die eine Immobilie erwerben und diese ihr einziges Wohneigentum ist.
  • Die Familien dürfen nicht mehr als 75.000 Euro im Jahr verdienen. Pro Kind gibt es einen Freibetrag von 15.000 Euro im Jahr.
  • Das Baukindergeld wird über einen Zeitraum von zehn Jahren gezahlt.

Wer bekommt das Baukindergeld?

Von der Förderung profitieren Familien mit mindestens einem Kind. Das Kind muss zum Zeitpunkt der Antragsstellung im Haushalt der Familie leben und unter 18 Jahre alt sein.

Außerdem liegt die Gehaltsobergrenze pro Haushalt bei 75.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen plus 15.000 Euro Freibetrag pro Kind. Familien mit einem Kind dürfen also pro Jahr maximal ein zu versteuerndes Einkommen von 90.000 Euro haben – bei zwei Kindern maximal 105.000 Euro. Wer im Jahr mehr verdient, bekommt kein Baukindergeld. Entscheidend ist der Durchschnitt des Einkommens des zweiten und dritten Kalenderjahres vor der Antragsstellung. Wird der Antrag also im Jahr 2018 gestellt, darf das Einkommen die vorgegebenen Grenzen in den Jahren 2015 und 2016 nicht überschritten haben.

Wichtig: Zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Kaufvertrags darf keines der Haushaltsmitglieder Immobilieneigentum besitzen, sonst ist eine Förderung mit dem Baukindergeld nicht möglich. Außerdem muss der Kaufvertrag für die Immobilie zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 unterschrieben worden sein. Bei Neubauten ist der Zeitpunkt der entscheidend, an dem die Baugenehmigung erteilt wird.

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1.200 Euro sollen Familien pro Kind und Jahr Baukindergeld bekommen. Foto: iStock/SelectStock

Wie viel Baukindergeld gibt es?

Pro Kind und Jahr sollen Familien ein Baukindergeld in Höhe von 1.200 Euro bekommen. Die Förderung wird maximal zehn Jahre lang ausgezahlt – dann ist Schluss. Die Zuschussraten werden jährlich auf das Konto der Familie überwiesen.

So viel Zuschuss können Familien jedes Jahr bekommen:

Anzahl der Kindermaximales Jahreseinkommen (75.000 Euro + 15.000 Euro pro Kind) Höhe Baukindergeld pro Jahr Höhe Baukindergeld in 10 Jahren
190.000 Euro 1.200 Euro 12.000 Euro
2105.000 Euro 2.400 Euro 24.000 Euro
3120.000 Euro 3.600 Euro 36.000 Euro
4135.000 Euro 4.800 Euro 48.000 Euro
5150.000 Euro 6.000 Euro 60.000 Euro

Bedingungen und Voraussetzungen

1. Art und Größe der Immobilie:

Generell spielt es bei der Förderung keine Rolle, um welche Art von Immobilie es sich handelt. Es ist egal, ob die Familie ein Haus oder eine Wohnung erwirbt. Baukindergeld gibt es ebenso für gekaufte Bestandsimmobilien wie für Neubauten. Auch die Größe der Immobilie spielt keine Rolle. Gefördert werden aber nur Immobilien, für die der Kaufvertrag zwischen dem 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 geschlossen wurde oder deren Baugenehmigung in diesem Zeitraum erteilt worden ist.

Die Familie muss die Immobilie aber selbst nutzen. Wer seine Immobilie vermietet, geht leer aus.

2. Kaufpreisbeschränkung:

Der Kaufpreis (ohne Erwerbsnebenkosten) für das Wohneigentum darf nicht niedriger sein, als die Förderung durch das Baukindergeld.

3. Alter der Kinder:

Familien bekommen die Förderung nur für Kinder, die zum Zeitpunkt der Antragsstellung:

  • bereits auf der Welt sind
  • jünger als 18 Jahre sind
  • im selben Haushalt wohnen

Allerdings spielt auch der generelle Kindergeldanspruch bei der Förderung eine Rolle. So bekommen Familien für Kinder, die bei der Antragsstellung minderjährig waren, die Förderung solange, solange die Kinder kindergeldberichtigt sind. Also bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres. Wichtig ist allerdings, dass die Kinder bei der Antragsstellung mit der kindergeldberechtigten Person in einem Haushalt leben. Zieht ein Kind vorzeitig aus, hat das keine Auswirkungen auf die Förderung.

Für Kinder, die nach der Antragstellung geboren werden, kann nachträglich kein Baukindergeld mehr beantragt werden. 

4. Dann muss der Antrag gestellt werden:

Der Antrag muss spätestens 3 Monate nach dem Einzug in das selbst genutzte Wohneigentum gestellt werden. Es gilt dabei das in der amtlichen Meldebestätigung angegebene Einzugsdatum. Für Familien, die ihre Immobilie aber vor dem offiziellen Baukindergeldstart (18. September 2018) bezogen haben, gibt es eine Ausnahme. Sie können den Antrag bis 31. 12. 2018 stellen.

Wer eine Wohnung kauft, in der er zuvor zur Miete gewohnt hat, muss den Antrag spätestens 3 Monate nach der Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrags stellen.

Achtung

Wird die Immobilie vorzeitig wieder verkauft oder vermietet, endet die Förderung. Die Eigentümer sind verpflichtet, dies der KfW zu melden. Wird die Immobilie allerdings wegen eines Jobwechsels verkauft und dafür eine neue gekauft, läuft die Förderung weiter.

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Egal ob Wohnung oder Haus, ob gekauft oder gebaut – bei der Förderung spielt es keine Rolle, um welche Art von Immobilie es sich handelt. Foto: iStock/LuminaStock

Ab wann und wo kann man das Baukindergeld beantragen?

Das Baukindergeld kann ab 18. September 2018 bei der KfW-Bank beantragt werden – allerdings nur online. Hier geht es zum KfW-Zuschussportal.

Gestellt werden können die Anträge bis zum 31. 12. 2023 – vorausgesetzt, der Kaufvertrag oder die Baugenehmigung wurde zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 geschlossen beziehungsweise erteilt.

Ob es das Baukindergeld dann nochmal geben wird, hängt von der neuen Regierung ab, die 2021 gewählt wird.

Bereithalten sollten Antragssteller folgende Unterlagen:

  • Grundbuchauszug, als Nachweis über den Eigentumserwerb. Liegt die Grundbucheintragung über den Eigentümerwechsel noch nicht vor, kann der Nachweis mit der Auflassungsvormerkung erfolgen.
  • die Einkommenssteuerbescheide des zweiten und dritten Kalenderjahres vor der Antragsstellung. Wer also 2018 einen Antrag stellt, muss die Steuerbescheide aus den Jahren 2015 und 2016 einreichen.
  • die Meldebestätigung, mit der der Nachweis zur Selbstnutzung erbracht werden muss. Die Meldebestätigung muss den Hauptwohnsitz des Antragstellers, der im Antrag angegebenen Kinder sowie seines Ehe- oder Lebenspartners oder Partners aus der eheähnlichen Gemeinschaft ausweisen.
  • die letzten Kindergeldbescheide aller Kinder, die zum Zeitpunkt der Antragsstellung im Haushalt leben.

Wird das Baukindergeld rückwirkend gezahlt?

Ja. Das Baukindergeld wird rückwirkend ab 1. Januar 2018 gezahlt. Wer seine Immobilie bereits 2017 oder früher gekauft oder gebaut hat, hat Pech gehabt.

Normalerweise muss der Antrag für das Baukindergeld 3 Monate nach Einzug in die gekaufte oder gebaute Immobilie gestellt werden. Für Familien, die ihre Immobilie aber vor dem offiziellen Baukindergeldstart (18. September 2018) bezogen haben, gibt es eine Ausnahme. Sie können den Antrag bis 31. 12. 2018 stellen.

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Familien in Bayern dürfen sich doppelt freuen – zusätzlich zum Baukindergeld gibt es pro Jahr und Kind 300 Euro oben drauf. Foto: iStock/Halfpoint

Sonderfall Bayern: Baukindergeld Plus und Eigenheimzulage

Familien, die in Bayern wohnen, bekommen noch eins obendrauf: Zusätzlich zum Baukindergeld soll es einer Kabinettssitzung zufolge noch mal ein Extra von 300 Euro pro Jahr und Kind geben. Das Zusatzgeld wird ebenfalls über zehn Jahre hinweg ausgezahlt, es gelten die gleichen Voraussetzungen und Konditionen wie beim Baukindergeld des Bundes.

Darüber hinaus gibt es in Bayern eine einmalige Eigenheimzulage in Höhe von 10.000 Euro. Diese Zulage ist aber nicht nur für Familien mit Kindern gedacht – auch Alleinstehende oder Paare ohne Kinder, die sich eine Immobilie anschaffen möchten, sollen davon profitieren. Bei einem Einpersonenhaushalt gilt hier das maximale zu versteuernde jährliche Haushaltseinkommen von 50.000 Euro, bei einem Zwei- oder Mehrpersonenhaushalt ohne Kind liegt der Betrag bei 75.000 Euro, bei einem Haushalt mit Kind bei 90.000 Euro, zuzüglich 15.000 Euro pro weiterem Kind.

Baukindergeld Plus und Eigenheimzulage können bei der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt beantragt werden.

Vorsicht Fallstricke – daran sollten Antragsteller denken

Geld vom Staat, das nicht zurückgezahlt werden muss. Eine tolle Sache. Trotzdem sollten künftige Eigenheimbesitzer im Vorfeld einige wichtige Punkte bedenken:

1. Baukindergeld ist kein Eigenkapital

Bei der Immobilienfinanzierung verlangen Banken meist eine Eigenkapitaldecke von 20 bis 30 Prozent. Das Baukindergeld kann aber nicht zum Eigenkapital gezählt werden. Der Grund: Die Förderung zahlt der Staat nicht auf einmal aus, sondern jährlich. Eigenkapital muss aber immer zu Beginn der Finanzierung komplett eingebracht werden.

2. An Anschlussfinanzierung denken

Meist nach zehn Jahren läuft die erste Sollzinsbindung der Hauptfinanzierung aus und Immobilienbesitzer müssen sich um eine Anschlussfinanzierung kümmern. Das ist dann auch der Zeitpunkt, zu dem das Baukindergeld wegbricht. Künftige Eigenheimbesitzer sollten sich daher schon im Vorfeld überlegen, ob sie eine Anschlussfinanzierung – möglicherweise zu höheren Zinsen – auch ohne die Förderung stemmen können. Das Risiko mindern kann ein Forward-Darlehen oder parallellaufende Bausparverträge.

Link-Tipp

Neben dem Baukindergeld können künftige Eigenheimbesitzer auch von anderen Zuschüssen, Subventionen oder vergünstigten Darlehen profitieren. Alle Förderungen für Hauskauf und Hausbau erhalten Sie hier auf einen Blick.

In einer früheren Version dieses Artikels hieß es aufgrund einer Fehlinformation durch die KfW, dass zum Zeitpunkt der Antragstellung kein Haushaltsmitglied eine Immobilie besitzen darf, damit Baukindergeld beantragt werden kann. Richtig ist: Entscheidend ist hier nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung beziehungsweise der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

 

 

13.09.2018


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78 Kommentare

Kevin am 18.01.2019 10:23

Hallo, kann man ein Haus oder eine Wohnung jetzt kaufen, was zur Zeit noch vermietet ist und das noch bis Anfang 2020 so weiter laufen lassen, also vermieten, und dann selbst einziehen?

Hat man in diesem Fall auch Anspruch auf Baukindergeld?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.01.2019 12:17

Hallo Kevin,

gestellt werden können die Anträge bis zum 31. 12. 2023 – vorausgesetzt, der Kaufvertrag wurde zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 geschlossen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kevin am 17.01.2019 16:57

Hallo, wann beginnt die 3-Monats-Frist (Einzug bis zur Antragsstellung) bei folgenden Beispiel:

Immobilie wird jetzt gekauft, Einzug und Anmeldung erster Elternteil im März 2019, Einzug und Anmeldung zweiter Elternteil mit Kind im März 2020.

Ist man bei diesem Beispiel überhaupt Baukindergeld berechtigt oder müssen beide Einzüge/Anmeldungen gleichzeitig erfolgen? Wenn dem so ist und beide gleichzeitig (oder innerhalb von 3 Monaten) einziehen müssen, wäre es dann möglich, dass der erste Elternteil dann im März 2019 einzieht/anmeldet, im Dezember 2019 dort abmeldet/auszieht und mit dem anderen Elternteil mit Kind dann zusammen im März 2020 wieder einzieht/anmeldet? Ist man dann auch Baukindergeld berechtigt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.01.2019 10:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend dürfte in diesem Fall der Einzug des Kindes sein, weil das Recht auf Baukindergeld erst dadurch entsteht. Der Antrag müsste in Ihrem Fall dann drei Monate nach dem Einzug des zweiten Elternteils mit Kind gestellt werden. Wir würden Ihnen allerdings empfehlen, dies vorab noch einmal direkt mit der KfW zu klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Kevin am 18.01.2019 16:58

Hallo immowelt-Redaktion,

das ist laut KfW nicht korrekt. Entscheidend ist nicht der Einzug des Kindes, sondern der erste Einzug. Dabei ist es irrelevant ob mit oder ohne Kind. Die 3-Monats-Frist beginnt mit der ersten Anmeldung zu laufen und innerhalb dieser Frist müssen sich dann auch die anderen Familienteile anmelden um Baukindergeld beantragen zu können.

Ich denke viele Leute stützen sich mit ihren teils schwerwiegenden Entscheidungen auf die Antworten von Ihnen in den Kommentaren, was zumindest in diesem Fall dann nicht klug gewesen wäre.

Markus am 06.01.2019 22:00

Hallo, wir werden dieses Jahr unser Projekt Hausbau starten und voraussichtlich in 2019 unser neues Haus beziehen. Nachdem ich die letzten drei Jahre im Ausland gearbeitet habe (2016/2017 teilweise 2018) bin ich mir nicht sicher ob wir baukindergeld beantragen können . In 2017 mussten wir keine lohnsteuererklörung in Deutschland durchführen, da wir nur im Ausland steuerpflichtig waren. Somit haben wir für 2017 keine deutsche einkommenssteuererklärung. Können Sie mir sagen ob wir baukindergeld berechtigt sind? Wenn ja, welche einkommensnachweise benötige ich? Vielen Dank für die Beratung

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.01.2019 11:31

Hallo Markus und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie laut KfW anhand von Einkommensbescheiden oder anderen Nachweisen des Finanzamts bestätigen können, dass keine Einkünfte in Deutschland erzielt wurden, dann sind Sie antragsberechtigt, insofern alle anderen Voraussetzungen erfüllt werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gustel am 03.01.2019 12:50

Hallo,

Wir wollen unser Haus verkaufen und können erst im Mai umnziehen. Wir wollen in den nächsten Tagen den Termin beim Notar wahrnehmen.Für das andere Haus haben wir mitte Februar den Termin beim Notar. Der Umzug ist aber erst für Ende April Anfang Mai geplant. Haben wir auch Anspruch auf Baukindergeld? Gilt der Tag als das Geld eingegangen ist oder der Kaufvetrag?

Danke und viele Grüsse!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2019 14:36

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich ist der Termin der Unterzeichnung des Kaufvertrags entscheidend. Wenn Sie den Vertrag für das neue Haus unterzeichnen während Sie das alte noch besitzen, haben Sie keinen Anspruch auf Baukindergeld.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lohjab am 02.01.2019 15:23

Hallo,

wenn der Durchschnitt des Einkommens des zweiten und dritten Kalenderjahres vor der Antragstellung entscheidend ist, gilt der Durchschnitt beider Jahre zusammengezählt oder muss der Durchschnitt in jedem einzelnen Jahr nicht überschritten werden? Hätten wir also Anspruch, wenn in dem einen Jahr das Einkommen weit unter der Grenze lag, in dem drauf folgenden Jahr knapp über die Jahresgrenze, zusammengezählt aber unter der Grenze?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2019 10:25

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es gilt laut KfW der Durchschnitt der beiden Jahre. Das heißt, auch wenn Sie in einem Jahr knapp drüber lagen, insgesamt aber unter der Einkommensgrenze bleiben, haben Sie - sofern Sie alle anderen Voraussetzungen erfüllen - auch Anspruch auf das Baukindergeld.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Häuslebauer am 31.12.2018 19:05

Hallo,

Wir wollen 2019 bauen,fürs Grundstück warten wir auf den Notortermin, Baubeginn möglichst bald.

Einzug ist für 2020 geplant, da soll dann auch unser erstes Kind zur Welt kommen.

Haben wir Anspruch auf Baukindergeld?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.01.2019 15:43

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell sollten Sie, wenn alles wie von Ihnen beschrieben verläuft und auch alle anderen im Ratgeber beschriebenen Voraussetzungen erfüllt sind, auch Baukindergeld bekommen. Jedoch muss das geplante Kind bei der Antragstellung bereits auf der Welt sein - ansonsten haben Sie keinen Anspruch.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gazmend am 25.12.2018 20:49

Hallo, wir erwarten ende Mai 2019 das zweite Kind, bekommen wir dann auch die zulage für das zweite kind oder nicht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.12.2018 11:47

Hallo Gazmend,

besten Dank für Ihren Kommentar. Generell berechtigt eine Schwangerschaft keinen Anspruch auf Baukindergeld. Denn ausschlaggebend für den Anspruch ist grundsätzlich die Zahl der Kinder unter 18 Jahren, die bei Antragstellung auf Baukindergeld im Haushalt leben. Es besteht daher an sich kein Anspruch, wenn der Nachwuchs nach Antragstellung geboren oder adoptiert wurde. Allerdings gibt es eine Ausnahme: Hat der Einzug in die selbstgenutzte Immobilie vor dem 18.09.2018 stattgefunden, gibt es dann eine Anspruchsberechtigung, wenn das Kind zum Einzugsdatum das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat beziehungsweise wenn das Kind spätestens drei Monate nach Einzug geboren wurde. Beispiel: Wurde das Haus im Februar 2018 erworben, im April 2018 fand der Umzug statt, das Kind wurde im Juli 2018 geboren und der Antrag auf Baukindergeld wurde im Oktober 2018 gestellt. In diesem Fall besteht trotz Schwangerschaft ein Anspruch.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

Deda am 20.12.2018 14:48

So ganz verstehe ich das Prozedere nicht: ich habe eine Doppelhaushälfte im August 2018 gekauft, Eintragung ins Grundbuch erfolgte Anfang Oktober, am 17.12.2018 bin ich eingezogen mit meinen beiden Kindern. Muss ich mich mit der Antragstellung jetzt sputen (so habe ich einen Artikel in der RP verstandn) oder beginnt die 3-Montas-Frist erst jetzt zu laufen?

auf Kommentar antworten

jonny-jimbo am 20.12.2018 14:51

jetzt hast du noch 3 Monate Zeit


Immowelt-Redaktion am 20.12.2018 14:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Der Antrag muss laut KfW spätestens drei Monate nach dem Einzug in das selbst genutzte Wohneigentum gestellt werden. Sie müssen sich also noch nicht sputen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

jonny-jimbo am 20.12.2018 14:48

Hallo,

wie verhält es sich, wenn man eine Immobilie jetzt kauft welche noch bewohnt ist und man erst wegen Eigenbedarf zum Herbst nächsten Jahres kündigt und erst dann sagen wir mal im November 2019 einzieht. Hat man dann Anspruch auf Baukundergeld?

Vielen Dank und Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.12.2018 14:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja. Gestellt werden können die Anträge bis zum 31. 12. 2023 – vorausgesetzt, der Kaufvertrag oder die Baugenehmigung wurde zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 geschlossen beziehungsweise erteilt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Julia am 20.12.2018 04:53

Guten Tag, baugenehmigung haben wir in 2018 erhalten. Einzug mitte 2019 geplant. Ab wann kann man bei der kfw den Antrag stellen? Jetzt schon oder erst nach Einzug? Und müssen die Jahressteuerbescheide von 2015+2016 oder 2016+2017 in diesem Falle eingereicht werden?

Wir haben ein Kind in 2018 geboren. Gelten dann für die Jahre davor die 90T Einkommemsgrenze oder gilt da die 75T?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.12.2018 09:40

Hallo Julia,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Antrag muss spätestens 3 Monate nach dem Einzug in das selbst genutzte Wohneigentum gestellt werden, eine Antragstellung vor Einzug ist nicht möglich. Benötigt werden die Einkommenssteuerbescheide des zweiten und dritten Kalenderjahres vor der Antragsstellung. Wenn Sie also 2019 einen Antrag stellen, muss die Steuerbescheide aus den Jahren 2016 und 2017 einreichen. Bei den Einkommensgrenzen ist allein die Zahl der bereits geborenen Kinder bei Antragstellung ausschlaggebend.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Julia am 20.12.2018 14:05

Super. Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Mein Mann hatte in 2016 etwas weniger verdient.

2016 bei 76T und 2017: 103T

Im Durchschnitt also tatsächlich knapp unter der Grenze der 90T. Also hätten wir doch wirklich Anspruch auf Baukindergeld, oder?


Immowelt-Redaktion am 20.12.2018 14:18

Dem müsste so sein, ja. Bedenken Sie aber bitte, dass wir das aus der Ferne nicht abschließend prüfen können. Wir würden Ihnen daher raten, noch einmal bei der KfW direkt anzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Barb am 18.12.2018 13:31

Hallo, meine Enkeltochter und Ihr Mann haben den Kaufvertrag für ihr Haus im Dezember 2017 unterschrieben. Da das Haus unter Denkmalschutz steht, wie sich im Nachhinein herausstellte, benötigen sie für den weiteren Ausbau eine Baugenehmigung. Das Haus haben sie zum Teil im Dezember 2018 bezogen. Die Baugenehmigung liegt noch nicht vor (für das Dachgeschoss). Steht Ihnen bei diesen Voraussetzungen das Baukindergeld für zwei Kinder zu?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.12.2018 13:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für Ausbauarbeiten von Immobilien, die sich bereits im Eigentum der potenziellen Antragstellre befinden, wird kein Baukindergeld gewährt, nein. Sicherheitshalber können Sie aber nochmal direkt bei der KfW nachfragen und ihre Situation dort schildern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Segelflieger am 17.12.2018 12:28

Hallo.

Wie sieht es denn aus, wenn man selbst eine Immobilie besitzt und diese vor Bauantragstellung verkauft.

Dann hätte man doch Anspruch auf das Baukindergeld, weil zum Zeitpunkt des Baus keines der Familienmitglieder eine Immobilie besitzt.

Wie sähe denn dazu der Grundbuchauszug aus? Was steht da genau drin und was wird geprüft?

Könnte ich das Haus auch als Schenkung veräußern?

Vielen Dank für die Antwort

Segelflieger

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.12.2018 13:32

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie eine Immobilie verkaufen oder verschenken, dies ihre einzige war, und erst dann einen Bauantrag stellen und diesen genehmigt bekommen, haben Sie Anspruch auf Baukindergeld, das ist korrekt. Was genau die KfW bei Antragstellung prüft und inwiefern Einsicht in das Grundbuch genommen wird, können wir Ihnen leider beantworten. Hierzu fragen Sie am besten direkt bei der KfW nach.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tatjjj am 14.12.2018 22:56

Hallo und wenn wir weniger einkommen jährlich haben als 75.000€ ist es trotzdem möglich? Baukindergeld zu bekommen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.12.2018 09:32

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nicht trotzdem, sondern erst recht. Es handelt sich hier um Maximaleinkommensgrenzen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tatjana Braun am 14.12.2018 13:17

Hallo liebes immowelt. Team

Mein mann und ich wollen uns ein eigenes Haus oder wohnung kaufen. Haben aber kein eigen kapital. Unser Sohn wird im April 2 und in Juni kommt unser 2tes Nachwuchs.

Mein Mann ist allein verdiener.

Meine frage ist können wir ein Haus/Wohnung kaufen ohne eigen Kapital? Und ab wanm bekommt das 2te Kind baugeld..?

Lg Frau Braun

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.12.2018 13:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

einige Banken bieten die Finanzierung einer Immobilie ohne Eigenkapital an, allerdings verlangen sie dafür meistens auch höhere Zinsen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel unter folgender Adresse: ratgeber.immowelt.de/a/vollfinanzierung-baufinanzierung-ohne-eigenkapital.html

Baukindergeld bekommen Sie grundsätzlich für jedes Kind, das zum Zeitpunkt der Antragstellung auf der Welt und kindergeldberechtigt ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

BP-H am 12.12.2018 15:08

Hallo, wir haben unser Haus im Januar von meinen Eltern überlassen bekommen, dafür wurden die beiden Geschwister ausbezahlt. Im Jahr 2017 haben wir für dieses Haus einen Bauantrag für Anbau an dieses Wohnhaus gestellt. Dieser wurde im Juni 2017 genehmigt. Der Grundbucheintrag erfolgte im Januar 2018, sowie die Kreditzusage der Bank. Sind wir nun berechtigt das Baukindergeld zu beantragen? Viele Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.12.2018 15:26

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wohl nicht, weil die Baugenehmigung bereits im Jahr 2017 erteilt wurde. Im Zweifel raten wir allerdings immer dazu, noch einmal direkt bei der KfW nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bi-We am 10.12.2018 17:53

Hallo,

Ich bin alleinerziehend und habe aber einen Lebensgefährten. Wir wollen nun haus bauen. Mein Lebensgefährte hat ein Grundstück und ist hier auch im Grundbuch eingetragen. Muss ich auch im Grundbuch eingetragen sein um baukindergeld zu beantragen oder genügt es, wenn ich als Bauherrin im genehmigten Bauplan eingetragen bin?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.12.2018 08:14

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie müssen Eigentümerin der Immobilie sein und zwar zu mindestens 50 Prozent. Eigentümerin der Immobilie sind Sie nur, wenn Sie auch im Grundbuch eingetragen sind.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

arualmin am 08.12.2018 11:12

Hallo!

Ich lebe mit 2 Kindern (Zwillinge, 8 Jahre alt), ich bin Italienerin (seit 10 Jahren in Berlin), sie sind deutsche. Mein jährlich Einkommen ist 56.400 Euro. Ich möchte jetzt eine Wohnung kaufen, da wir bald ausziehen müssen von der Wohnung, wo wir gerade wohnen. Die bezahlbare Wohnungen hier in der Nähe (Grundschule, Wohnung der Vater) sind vermietet: kann ich eine vermietete Wohnung kaufen, Anspruch auf Eigennutzung stellen und Baukindergeld bekommen? Oder geht nur wenn wir in der gekauften Wohnung schon wohnen?

Danke und viele Grüße,

Laura

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.12.2018 09:19

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Antrag auf Baukindergeld kann erst nach dem Einzug in die selbst genutzte Wohnimmobilie gestellt werden und zwar innerhalb von drei Monaten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

nicola am 07.12.2018 21:43

Hallo,

mein Mann und ich haben im September bei einer öffentlichen Teilungsversteigerung unser Haus erworben. Bis zum Zeitpunkt der Teilungsversteigerung waren mein Mann und seine Exfrau gemeinsame Eigentümer des Hauses. Ich habe ein Kind, für das ich das alleinige Sorgerecht habe, und besitze keine andere Immobilie. Haben wir Anspruch auf Baukindergeld?

Vielen Dank schon im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.12.2018 09:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in diesem Fall dürfte es schwierig werden, Baukindergeld zu bekommen, weil Ihr Mann als Angehöriger des Haushalts bereits vor der Teilungsversteigerung Eigentümer der Immobilie war. Wir würden Ihnen dennoch empfehlen, sicherheitshalber noch einmal bei der KfW direkt nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

D3layla am 06.12.2018 18:47

Hallo,

zählt auch die Unterschrift auf einem schwebend ungültigen Kaufvertrag ,der erst zu einem späteren Zeitpunkt gültig ( nicht rechtswirksam) wird?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.12.2018 10:11

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend ist das Zustandekommen eines rechtswirksamen Kaufvertrags. Kommt ein solcher Vertrag nicht zustande, kann auch kein Baukindergeld beantragt werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Karsten am 04.12.2018 11:03

Hallo,

haben wir bei folgender Konstellation Anspruch auf Baukindergeld?

- Wir wohnen mit unseren zwei Kindern 2 und 5 Jahre in einer Eigentumswohnung.

- Ein Baugrundstück wird zum 01.01.2019 erworben. Notar Vertrag ist unterschrieben.

- Die Eigentumswohnung wird im Frühjahr verkauft und wir wohnen dann weiterhin zur Miete.

- Die Baugenehmigung für das neue Einfamilienhaus wird im Sommer (nach Verkauf der Wohnung) erteile.

Welcher Stichtag gilt für uns? Erwerb Grundstück oder Baugenehmigung Haus?

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Karsten

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.12.2018 11:15

Hallo Karsten und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend dürfte in diesem Fall der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung sein. Sie dürfen also zu diesem Zeitpunkt keine weitere Immobilie besitzen. Gerade in dieser Frage gab es in der Vergangenheit aber bereits Unklarheiten von Seiten der KfW. Wir würden Ihnen daher empfehlen, dort selbst noch einmal nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mia2 am 02.12.2018 21:10

Hallo Team-Immowelt,

gibt es auch Baukindergeld für Um-und Ausbauten einer erworbenen Immobilie ? Haus wird von Vater auf Sohn überschrieben.

Vielen Dank im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.12.2018 12:57

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, für Um- und Ausbauten wird aktuell kein Baukindergeld gewährt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sahabibi am 30.11.2018 21:05

Hallo, wir sind deutsche Staatsbürger und wollen wegen dem Brexit nach Deutschland zurück. Wir werden den Kaufvertrag für Grundstück am 20ten December unterschreiben und 2020 wahrscheinlich ins neue Haus einziehen. Da wir seit 18 Jahren im Ausland Steuer zahlen und keine deutsche Einkünfte haben ist unsere Einkommens Steuer Erklärung der letzten Jahre 0 Euro. Können wir trotzdem baukindergeld beantragen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.12.2018 08:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, das sollte möglich sein, wenn Sie die fraglichen Einkommenssteuerbescheide vorlegen. Bevor Sie fest mit dem Geld planen, würden wir Ihnen dennoch empfehlen, noch einmal direkt bei der KfW nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mia am 29.11.2018 11:23

Hallo,

unser Haus ist kurz vor der Fertigstellung und wir werden noch im Dezember einziehen und uns auch möglichst zeitnah ummelden. Wenn wir den Antrag auf Baukindergeld im Januar/Februar 2019 stellen, sind dann die Einkommenssteuerbescheide aus 2016 und 2017 maßgebend (laut KfW-Merkblatt gelten das zweite und dritte Jahr vor AntragsEINGANG) oder ist hier auch das Datum der Ummeldung ausschlaggebend? Das läge ja dann im Dezember, sodass die Jahre 2015 und 2016 als Grundlage gelten.

Vielen Dank im Voraus!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.11.2018 12:57

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend ist hier das Datum der Antragstellung respektive des Antragseingangs. Stellen Sie also den Antrag im Jahr 2019 wird die KfW von Ihnen die Steuerbescheide aus den Jahren 2016 und 2017 verlangen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

I.S. am 27.11.2018 19:05

Hallo, wir haben unsere Eigentumswohnung in 2018 gekauft. Bisher wird die Wohnung renoviert und wir ziehen zum 01.01.2019 um. D.h. wir melden uns am 02.01 um.

Unsere Kind soll am 15.03. 2018 zur Welt kommen.

Heißt es etwa, dass ich spätestens bis zum 02.04 den Antrag fürs Baukindergeld stellen darf?

Vielen Dank vorab.

MfG

auf Kommentar antworten

I.S. am 27.11.2018 19:06

15.03.2019* soll das Baby zur Welt kommen


Immowelt-Redaktion am 28.11.2018 11:26

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut KfW muss der Antrag auf Baukindergeld tatsächlich innerhalb von drei Monaten nach dem Einzug stellen und zu diesem Zeitpunkt muss ein kindergeldberechtigtes Kind im Haushalt leben. Wenn die Meldebestätigung Ihrer Gemeinde als den 2. Januar 2019 als Datum trägt, muss der Antrag bis spätestens 2. April gestellt werden. Sollten Sie hierzu weitere Fragen haben, empfehlen wir den direkten Kontakt zur KfW.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Natalie am 27.11.2018 16:50

Hallo,

Wir haben im Sommer 2018 ein Haus gekauft, in dem noch Mieter wohnen. Der Mietvertrag wurde gekündigt mit einer Kündigungsfrist von 9 Monaten, dh bis Ende April 2019.

Dann erst können wir einziehen.

Dass es so lange dauert, verhindert doch nicht den Anspruch auf Baukindergeld, oder?

Wir haben 2 Kinder, erwarten in einigen Wochen das dritte. Wenn wir dann nächstes Jahr einziehen, gelten alle drei Kinder oder?

Vielen Dank im voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.11.2018 10:12

Hallo Natalie,

nein, die neunmonatige Kündigungsfrist hat keine Auswirkungen auf Ihr Anrecht auf Baukindergeld. Wichtig ist, dass der Kaufvertrag zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 geschlossen wurde und dass der Antrag innerhalb von drei Monaten nach Einzug gestellt wird. Entscheidend für die Höhe des Baukindergelds ist darüber hinaus die Anzahl der kindergeldberechtigten Kinder, die zum Zeitpunkt der Antragstellung im Haushalt leben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Denis am 24.11.2018 20:27

Hallo, wir hatten zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Vorvertrages am 16.07.2018 für unser neues Fertighaus (vorbehaltlich Grundstück und Finanzierung) noch eine Immobilie besessen. Die Immobilie haben wir mittlerweile verkauft (Der Kaufvertrag wurde am 19.10.2018 notariell beurkundet) und diese wechselt den Besitzer am 30.11.2018. In den Bedingungen steht folgender Satz: Bei Neubauten ist der Zeitpunkt der entscheidend, an dem die Baugenehmigung erteilt wird. Wir werden zum Zeitpunkt des Besitzwechsels zu 100% noch keine Baugenehmigung haben. Sind wir dann doch berechtigt einen Antrag auf Baukindergeld zu stellen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.11.2018 08:20

Hallo Denis und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Wenn Sie zum Zeitpunkt, an dem Sie die Baugenehmigung für Ihre neue Immobilie bekommen, keine weitere Immobilie besitzen - laut Ihrer Erklärung ist dem so -, dann können Sie auch einen Antrag auf Baukindergeld stellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lidia am 23.11.2018 17:58

Hallo. Ich bin grad dabei ein Haus für mich und meine zwei Kinder zu kaufen. Lebe grad in der Trennung. Mein noch Ehemann besitzt eine Immobilie die wir zusammen gebaut haben und ich habe ihm meine Hälfte davon verkauft. Meine Frage: bekomme ich Baukindergeld? Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.11.2018 09:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Baukindergeld können Sie nur dann erhalten, wenn Sie noch kein Immobilieneigentum haben, d.h., es kommt dann darauf an, dass Sie hinsichtlich der alten Immobilie, die Sie gemeinsam mit Ihrem Ex-Mann besaßen, zum Zeitpunkt des Erwerbs der neuen Immobilie nicht im Grundbuch als Eigentümer eingetragen sind. Da wir die Umstände Ihres Falles aus der Ferne jedoch nicht beurteilen können raten daher, z. B. einen Steuerberater zu konsultieren oder direkt bei der KfW anzufragen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Zdravko am 22.11.2018 19:41

Hallo, wir besitzen schon eine Immobilie im Ausland und möchten noch eine in Deutschland kaufen.

Haben wir Anspruch auf die Fördermittel?

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.11.2018 08:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wichtig ist laut KfW, dass es sich bei der Immobilie um die einzige Immobilie innerhalb Deutschlands handelt. Etwaige Immobilien im Ausland spielen keine Rolle.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Serkan am 22.11.2018 15:53

Hallo habe ein zweifamilien haus gekauft. EG wohne ich selber

1 Og mieter steht mir das baukindergeld zu? Gekauft habe ichh es mai 2018

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.11.2018 08:17

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die KfW nennt die Vermietung eines teils der Immobilie jedenfalls nicht als Ausschlusskriterium. Wichtig ist demnach nur, dass Sie die Immobilie nicht zur Gänze vermieten, sondern selbst darin wohnen. Natürlich müssen Sie auch die Kriterien zum Einkommen erfüllen. Wir würden Ihnen allerdings ohnehin empfehlen, sich mit Ihrer Frage und einer ausführlichen Schilderung Ihrer Situation direkt an die KfW zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Simone am 22.11.2018 10:48

Hallo,

gibt es diesen Zuschuss auch für Familien, die ihren Wohnraum durch einen Anbau erweitern möchten? Wir haben für unser zweites Kind kein Kinderzimmer und das erste Kinderzimmer ist sehr klein. Einen Anbau können wir uns aber leider ohne finanzielle Unterstützung nicht leisten.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.11.2018 12:55

Hallo Simone,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Für einen Anbau wird Baukindergeld leider nicht gewährt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

gimm am 22.11.2018 09:32

Moin,

können wir Baukindergeld beantragen, wenn wir im Januar 2019 den Kaufvertrag unterschreiben, der Umbau bzw. die Renovierung voraussichtlich aber zwei bis drei Jahre dauern wird und wir erst 2021 oder 2022 einziehen ?

Und: werden auch Kinder berücksichtigt, die nach dem Kauf aber vor dem Einzugs- bzw Antragsdatum geboren werden ?

Vielen Dank +

beste Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.11.2018 12:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, das ist möglich. Anträge müssen spätestens drei Monate nach Einzug gestellt und können bis zum 31. 12. 2023 gestellt werden. Für wie viele Kinder jemand Baukindergeld bekommt, ist abhängig von der Zahl der Kinder am Tag der Antragstellung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Matten am 21.11.2018 20:43

Hallo, wird das familiäre Einkommen, das man bei Antragstellung durch die Steuerbescheide nachweisen muss jährlich geprüft?

Was passiert, wenn wir bspw nach 3 Jahren durch Lohnerhöhung etc soviel verdienen, dass wir über die „Schwelle“ unseres noch zulässigen Jahreseinkommens rutschen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.11.2018 09:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend sind nur die Steuerbescheide bei Antragstellung, das Einkommen wird danach nicht jährlich erneut geprüft.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

corinamanuela am 21.11.2018 13:47

Hallo

Wir wollen zusammen ein Haus kaufen, jedoch steht mein Mann zu einem Viertel im Grundbuch im Haus seiner Mutter drinnen. Er bekommt weder Miete dafür, noch wohnt er in dem Haus. Ist das ein Hinderungsgrund für das Baukindergeld weil es ja heisst zum Zeitpunkt des Antrags darf kein Haushaltsmitglied Immobilienbesitzer sein

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.11.2018 13:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das wäre ein Hinderungsgrund, ja. Zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Kaufvertrags darf kein Haushaltsmitglied Immobilieneigentümer sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Knusperhäuschen am 20.11.2018 22:49

Hallo,

die Bayerische Eigenheimzulage wird auch gewährt, wenn durch den Umbau eines Hauses eine neue Wohnung entsteht. Hat man auch dann Anspruch, wenn diese Wohnung ab die Kinder vermietet wird?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.11.2018 11:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gefördert wird mit der Bayerischen Eigenheimzulage nur das Schaffen von Wohnraum zu eigenen Wohnzwecken. Wir würden Ihnen dennoch raten, bei der BayernLabo noch einmal nachzufragen und dort Ihre Situation zu schildern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Thomas am 19.11.2018 14:20

Guten Tag,

mal eine ganze andere Frage.

Es heißt immer, dass zum Zeitpunkt des notariell beglaubigten Kauvertrags keine weitere Wohnimmobilie im Besitz sein darf.

Was ist mit einem Grundstück? Wenn z.B. ein Haus gekauft wird und ein Grundstück vorhanden ist, unabhängig vom Hauskauf. Zählt diese dann als Wohnimmobilie? Das geht für mich aktuell nirgendwo richtig hervor.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 15:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zumindest ein unbebautes Grundstück stellt keine Wohnimmobilie dar, nein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

tino am 19.11.2018 12:17

Hallo nochmal,

ich habe jetzt mehrfach gehört und gelesen, dass der Zeitpunkt, zu der man keine weitere Immobilie besitzen darf nicht der Zeitpunikt der Antragsstellung (also erst nach Umzug ins Eigenheim) sondern der Zeitpunkt des notariellen Kaufvertrags ist, was für unsere Situation (Kommentar vom 13.11.18) einen erheblichen Unterschied bedeutet und dann wohl doch eher keine Baukindergeldberechtigung...

Wie ist es denn nun tatsächlich??

Danke für Aufklärung!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 14:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bernhard am 18.11.2018 12:03

Hallo, Sie schreiben, dass Familien mit Kind nur die Förderung erhalten, wenn sie zum ALLERERSTEN Mal eine Immobilie erwerben: Das kann doch nicht sein, wenn ich z.B. schon mal vor Jahren eine Immobilie besessen habe, diese aber bereits verkaufte, und zum Zeitpunkt der Antragstellung tatsächlich keine mehr besitze.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 14:57

Wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 08:15

Hallo Bernhard,

vielen Dank für Ihren Hinweis. Tatsächlich haben wir uns an der fraglichen Stelle etwas unpräzise ausgedrückt. Baukindergeld bekommen Familien dann, wenn ihre Immobilie zum Zeitpunkt der Antragstellung ihre einzige ist. Wir haben den entsprechenden Satz im Text entfernt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Franz11 am 16.11.2018 17:32

Hallo,ich wohne im Haus meinerEltern und möchte dieses käuflich erwerben.Sie erhalten dann lebenslanges Wohnrecht.Steht mir dann noch Baukindergeld zu ?

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 08:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie die im Artikel genannten Voraussetzungen erfüllen (kindergeldberechtigte Kinder, Einkommensgrenzen, einzige selbstgenutzte Immobilie, etc.), steht Ihnen auch in diesem Fall Baukindergeld zu. Die Tatsache, dass neben Ihnen und Ihren Kindern auch Ihre Eltern im Haus wohnen, dürfte daran nichts ändern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Christian am 16.11.2018 06:39

Guten Tag,

Gibt es das baukindergeld auch im Falle eines Mietkaufs? Haben zwei Kinder und würden die Wohnung der Großeltern abkaufen. Gruß Christian

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.11.2018 08:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, wenn die Unterzeichnung des Kaufvertrags im richtigen Zeitraum stattfindet, dann generell schon. Wer eine Wohnung kauft, in der er zuvor zur Miete gewohnt hat, muss den Antrag auf Baukindergeld dann spätestens drei Monate nach der Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrags stellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Meggie am 15.11.2018 10:30

Guten Tag

Gilt eine Hausüberschreibung auch als Erwerb einer Immobilie?

hier: Umschreibung des elterlichen Hauses auf Sohn und Schwiegertochter

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.11.2018 11:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, das Baukindergeld gibt es nur bei Kauf oder Bau einer Immobilie.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ar am 14.11.2018 14:49

Mein Mann und ich wollen noch in diesem Jahr eine Wohnung kaufen und so dann im Dezember 2018 oder Januar 2019 einziehen. Wir erwarten ein Kind, welches im Juni zur Welt kommen soll. Sind wir dann auch baukindergeldberechtigt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.11.2018 14:55

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie an Ihren Planungen festhalten nicht. Denn der Antrag auf Baukindergeld muss drei Monate nach Einzug gestellt werden und zu diesem Zeitpunkt muss das Kind bereits geboren sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tino am 13.11.2018 21:57

Hallo!

Meine Frau und ich haben 2013 ein Haus gekauft, mittlerweile haben wir ein Kind und nun ein anderes Haus gekauft, welches wir komplett sanieren müssen! Zum Zeitpunkt des Umzugs (voraussichtlich 09/19) werden wir Haus Nr. 1 verkauft haben! Sind wir dann baukindergeldberechtigt?

Vielen Dank für eine Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 14:58

Wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 14.11.2018 09:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie den Kaufvertrag für das neue Haus zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2020 geschlossen haben und wenn Sie zum Zeitpunkt der Antragstellung keine weitere Immobilie besitzen und zudem die anderen hier genannten Voraussetzungen erfüllen, sind Sie baukindergeldberechtigt, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tobias am 13.11.2018 14:49

Hallo,

wir haben unsere Baugenehmigung Mitte 2017 erhalten. Der Baubeginn war erst November 17 und Einzug im November 18.

Hätten wir über einen Nachtrag zur Baugenehmigung noch eine Chance in die Förderung rein zu rutschen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.11.2018 14:55

Hallo Tobias und vielen Dank für Ihren Kommentar,

da stehen die Chancen wohl eher schlecht. Es kann aber auch nicht schaden, wenn Sie ihre Situation der KfW schildern und dort noch einmal direkt anfragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hansen am 13.11.2018 08:05

Hallo,

meine Frau und ich haben im April' 18 mit dem Bau unseres Eigenheims begonnen und werden noch im Dezember einziehen. Meine Frau ist bereits schwanger und wir erwarten das Kind im Mai '19.

(Ich hatte gelesen der Antrag muss spätestens 3 Monate nach Bezug gestellt werden? Können wir aber dann ja aber noch nicht, weil das Kind noch nicht da ist).

Zum Zeitpunkt der Baumitteilung durch unseren Architekten war ich bereits Eigentümer einer Immobilie. Können wir somit den Antrag vergessen? Oder zählt der Stand der Dinge zum Zeitpunkt der Baukindergeld-Antragstellung?

auf Kommentar antworten

Hansen am 13.11.2018 08:25

Eine kleine Zusatzinformation:

Die bereits im Besitz befindliche Immobilie ist mein Elternhaus, meine Eltern leben dort und haben lebenslanges Wohnrecht. Somit habe ich aus finanzieller Sicht keinerlei Vorteile mit dem Besitz der Immobilie.

Vielen Dank für eine Antwort!


Immowelt-Redaktion am 13.11.2018 09:11

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend ist der Zeitpunkt des Abschlusses des Kaufvertrags oder der Erteilung der Baugenehmigung. Allerdings muss der Antrag auf Baukindergeld tatsächlich spätestens drei Monate nach Einzug gestellt werden und zu diesem Zeitpunkt muss das Kind bereits geboren sein. Ansonsten dürfte es schwierig werden, noch davon zu profitieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lutzi am 12.11.2018 20:18

Und werden wieder die Väter die bloß Kindesunterhalt bezahlen beschissen, weil die Kinder bei der Expartnerin Leben.

auf Kommentar antworten

Chris am 11.11.2018 20:51

Guten Tag

Ich und meine Familie wohnen seit 2010 in einer separaten Wohnung in meinem Elternhaus.

Wir wollen die Wohnung jetzt meinen Eltern abkaufen.

Fällt das in die Baukindergeldreglung bis 31.12.2018 mit rein?

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.11.2018 11:58

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Kaufvertrag zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 geschlossen wird und Sie auch sonst die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen, können Sie einen Antrag auf Baukindergeld stellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Michi.W am 10.11.2018 00:13

Guten Tag. wir haben 2005/06 eine Eigentumswohnung gekauft. mit der damaligen Eigenheimzulage. Geburt 1.Kind 2005 oktober.

wenn wir nun unsere Immobilie heute verkaufen und morgen einen neuen Bauantrag für ein Fertighaus unterschreiben gilt dann das Baukindergeld? wir haben 3 Kinder. 8,11,13

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.11.2018 09:02

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Rahmen der in diesem Artikel genannten Einkommensgrenzen sollten Sie dann Baukindergeld beantragen können, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Helena . am 08.11.2018 16:42

Hallo ich hätte da auch eine Frage an Sie,

Wir haben vor einem Monat auch ein Haus gekauft, und unsere Tochter wird im Dezember 18 Jahre haben wir da trotzdem noch Anspruch auf Baukindergeld oder nicht mehr?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.11.2018 08:21

Hallo Helena,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das Alter ist hierfür nicht relevant, entscheidend ist, dass noch Kindergeld bezahlt wird. Ist das der Fall, können Sie auch Baukindergeld beantragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

FishJana am 07.11.2018 16:43

Hallo,

ich habe eine kurze Frage. 2013 habe ich schon einmal mit meiner Ex-Partnerin eine Immobilie erworben, bei der Sie 2/3 und ich 1/3 gezahlt habe. Nach 8 Monaten kam es zur Trennung und ich habe mir meinen Anteil auszahlen lassen. Meine Expartnerin lebt noch in der Immobilie. Jetzt habe ich eine Frau mit 2 Kindern und überlege eine Wohnung zu kaufen. Greift hier auf jeden Fall auch die Förderung? Danke im Voraus.

Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 14:59

Wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 08.11.2018 09:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wichtig ist, dass Sie zum Zeitpunkt der Antragstellung keine weitere Immobilie besitzen. Wenn Sie also bei der Immobilie, die Sie zusammen mit Ihrer Ex-Partnerin erworben haben, nicht mehr im Grundbuch stehen, sollte das kein Problem sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Michael K am 07.11.2018 15:27

Meine Frau und ich sind deutsche Staatsbürger, leben aber zur Zeit in der Schweiz und zahlen dort auch unsere Steuern.

Wir überlegen nach Deutschland zu ziehen und uns hier ein Haus zu kaufen. Können wir auch vom Baukindergeld profitieren, falls wir in den letzten Jahren umgerechnet weniger als das maximale Einkommen umgerechnet in Euro verdient haben? Oder können nun Personen einen Antrag stellen die schon mindestens seit 2015 in Deutschland wohnen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.11.2018 15:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut Auskunft der KfW ist der Nachweis der Einkommensgrenze ausschließlich mit dem deutschen Einkommenssteuernachweis möglich. Allerdings darf jeder rückwirkend für bis zu vier Jahre Einkommensteuererklärungen abgeben und erhält so die notwendigen Bescheide.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Vreni am 05.11.2018 17:41

Hallo,

ich habe mit meinen Mann vor 14 Jahren ein Reihenhaus gekauft und wohne dort mit meinen 3 Kindern seitdem. Nun haben mein Exmann und ich uns getrennt und stehen vor der Scheidung. Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich die restlichen Schulden, die auf dem Haus noch sind, übernehme und ihn für 200000.- Eur auszahle, damit ich mit den Kindern weiterhin im Haus wohnen kann. Ich übernehme die Immobilie erstmals in alleinigen Besitz, muß aber ein hohes finanzielles Risiko eingehen. Habe ich vielleicht die Möglichkeit , das Baukindergeld oder eine andere Unterstützung für meine drei Kinder (12, 16 und 19 Jahre) alle leben noch im Haus, zu bekommen??

Alleine ist es doch wesentlich schwieriger, das Eigenheim zu finanzieren.

Vielen Dank und Grüße,

Verena

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.11.2018 08:54

Hallo Vreni und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Baukindergeld kommt für Sie leider nicht in Frage, weil sich die Immobilie schon seit 14 Jahren in Ihrem Besitz befindet. Wir würden Ihnen aber dazu raten, Ihre finanzielle Situation mit einem Steuerberater zu besprechen, eventuell findet sich ja noch eine Möglichkeit, an anderer Stelle Geld zu sparen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maitree am 02.11.2018 21:48

Hallo,

Ich bin besitze zusammen mit meiner Schwester bereits ein Haus, dass vermietet ist.

Jetzt möchte ich zusammen mit meinem Mann ein Einfamilienhaus zur Eigennutzung für unsere Familie ( mit unseren 2 Kindern) bauen.

Bekommen wir den Zuschuss.... Denn ich bin ja nicht Alleineigentümerin des genannten Hauses.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.11.2018 09:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

dass Sie nicht Alleineigentümerin sind, spielt leider keine Rolle. Das Baukindergeld erhalten Sie nur, wenn ihre neu erworbene Immobilie tatsächlich die einzige in Ihrem Eigentum ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rolf am 28.10.2018 18:57

Hallo zusammen....

wir haben unser Haus im Frühjahr verkauft und möchten jetzt doch nochmal Neu bauen. Da wir bisher noch keine staatlichen Zuschüsse in Anspruch genommen haben , können doch auch wir jetzt in den Genuss des Baukindergeldes kommen oder sehe ich das falsch? Wir wohnen zur Zeit in einer Mietwohnung mit den beiden Kindern. Haben aber bereits ein Grundstück gekauft was aber kein Hi derniss sein sollte da ja die Baugenehmigung entscheidend ist... ?! Ich hoffe ich liege mit meinen Einschätzungen richtig und freue mich über jede hilfreiche Antwort.. danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.10.2018 13:26

Hallo Rolf und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Gefördert werden Immobilien, für die der Kaufvertrag zwischen dem 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 geschlossen wurde oder deren Baugenehmigung in diesem Zeitraum erteilt worden ist. Entscheidend ist, dass der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung keine weitere Immobilie im Inland besitzt. Ob er in der Vergangenheit einmal eine Immobilie hatte, spielt keine Rolle.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 15:01

Wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Zu diesem Zeitpunkt dürfen die Angehörigen des Haushalts keine weiteren Immobilien besitzen. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Iwaldi am 26.10.2018 10:52

Wie ungerecht ist das denn bitte? Wir haben im Jahr 2017 unser Haus gekauft. Alles sehr kanpp kalkuliert und da darf nichts passieren. UNd wir sollen in die Röhre schauen? Wir haben auch 2 kleine Kinder.

Finde es schön das sowas gemacht wird, aber sowas sollte schon zumindest 1 oder 2 Jahre rückwirkend gelten.

auf Kommentar antworten

jozi am 25.10.2018 09:04

Hallo,

Danke für den guten Bericht. Drei Fragen zum Einkommen:

1. Es zählt der Durchschnitt der beiden betrachteten Jahre, also darf ein Jahr auch darüber sein?

2. Wird der Freibetrag für beide Jahre abgezogen, selbst wenn ein Kind erst im zweiten Jahr geboren wurde? Wird dieser immer voll pro Jahr oder vielleicht anteilig abgezogen?

3. Zählt Elterngeld zum betrachteten Einkommen?

Vielen Dank vorab!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.10.2018 12:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich wird der Durchschnitt aus den zu versteuernden Einkommen ermittelt, ein Jahr darf also theoretisch auch über der genannten Grenze liegen. Entscheidend ist darüber Hinaus die Zahl der Kinder bei Antragstellung, nicht in den beiden betrachteten Jahren. Das Elterngeld zählt zum betrachteten Einkommen. Wir würden Ihnen dennoch empfehlen, sich mit Ihren Fragen vor Antragstellung noch einmal direkt an die KfW zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lillifee am 21.10.2018 15:46

Hallo, wir hatten 2015 noch keine Kinder, daher sind wir bei der Berücksichtigung des Durchschnitts der Einkommensteuerbescheide 2015 und 2016 insgesamt um 5000€ drüber. Gibt es hier Ausnahmeregelungen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.10.2018 12:11

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, eine solche Ausnahmeregelung exstiert unseres Wissens nicht. Wir würden dennoch empfehlen, der KfW Ihre Situation direkt zu schildern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

streetwalker am 19.10.2018 12:32

Hallo

wir haben zum 1.6 unser Haus bezogen. Der Kaufvertrag wurde im Februar geschlossen. Wir sind verheiratet und noch kinderlos.

Daher die Frage: Kann das Baukindergeld nach der Geburt des ersten Kindes beantragt werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.10.2018 14:38

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

normalerweise muss der Antrag für das Baukindergeld 3 Monate nach Einzug in die gekaufte oder gebaute Immobilie gestellt werden. Für Familien, die ihre Immobilie aber vor dem offiziellen Baukindergeldstart (18. September 2018) bezogen haben, gibt es eine Ausnahme. Sie können den Antrag bis 31. 12. 2018 stellen. Das Kind müsste also noch dieses Jahr geboren werden, um eine Antragstellung zu ermöglichen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

alaska am 18.10.2018 11:33

wir haben den Kaufvertrag für den Neubau unterschrieben und danach unsere Eigentumswohnung verkauft. Der Besitz der beiden Immobilien überschneidet sich nicht zumal wir uns das finanziell nicht erlauben könnten. Versteh ich das richtig, dass uns das Baukindergeld dann trotzdem nicht zusteht? Irgendwo muss man ja während der Bauphase mit den Kindern bleiben.

auf Kommentar antworten

alaska am 18.10.2018 12:11

ich habe mich falsch ausgedrückt, "Besitz" wäre ja doppelt aber... z.B. zum 30.04. ist die Wohnung verkauft und zum 01.05. müssen wir im Haus einziehen. Die Nutzung der beiden Immobilien wäre parallel nicht möglich. Der doppelte Besitz ist nur während der Bauphase


Immowelt-Redaktion am 18.10.2018 14:15

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

den Antrag auf Baukindergeld stellen Sie nach dem Einzug in die Immobilie. Entscheidend ist, dass Sie zu diesem Zeitpunkt keine weitere Immobilie im Inland besitzen. Wenn dem so ist, sollte die Genehmigung des Baukindergelds kein Problem darstellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 15:02

Wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Zu diesem Zeitpunkt dürfen die Angehörigen des Haushalts keine weiteren Immobilien besitzen. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kingside am 11.10.2018 22:34

Hallo,

wir haben in Juli 2018 bei einem Notar unterschrieben, dass wir ein Haus kaufen.

Allerdings wohnen die alten Besitzer vertraglich bis Juni 2019 dort zur Miete.

Können wir den Antrag jetzt schon stellen oder müssen wir bis Juni warten?

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Immowelt-Redaktion am 12.10.2018 09:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Zuge der Antragstellung müssen Sie einen Nachweis für die Selbstnutzung der Immobilie erbringen, in der Regel eine Meldebestätigung. Insofern ist die Antragstellung auch erst möglich, wenn Sie tatsächlich in der Immobilie leben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Michael am 05.10.2018 22:24

Hallo,

wir haben im Februar 2018 unser vorheriges Mietobjekt gekauft und sind per Auflastungsvormerkung im Grundbuch eingetragen. Bis hierhin wäre es denke ich kein Problem. Ist es ein Problem, dass meine Frau und ich jeweils ein Anteil an unseren Elternhäusern durch Tod des Vaters geerbt haben? Zählt hier ein Grundbucheintrag oder die reine Tatsache?

Vielen Dank

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Immowelt-Redaktion am 08.10.2018 08:59

Hallo Michael und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend ist, ob der Antragsteller zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Kaufvertrags eine andere Wohnimmobilie besessen hat. Ist das der Fall, ist die beantragung von Baukindergeld nicht möglich. Wir würden Ihnen in Ihrem Fall raten, der KfW Ihren Fall zu schildern und zu fragen, ob für Sie das Baukindergeld in Frage kommt. Gegebenenfalls können Sie sich auch vorab mit Ihrem Steuerberater besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 15:03

Wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Zu diesem Zeitpunkt dürfen die Angehörigen des Haushalts keine weiteren Immobilien besitzen. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anjolus am 04.10.2018 23:33

Hallo, wir haben vor einigen Jahren ein kleines Haus gekauft. Wir haben mittlerweile drei Kinder und das Haus wird zu klein. Wir möchten unser jetziges Haus verkaufen und dafür ein größeres anschaffen. Gehe ich recht in der Annahme, dass der Zeitpunkt des notariell beglaubigten Verkaufs unserer alten Immobilie vor dem des Kaufvertrags für die neue liegen muss? Also quasi am Tag vor dem Kauf die alte Immobilie verkauft sein muss, damit wir das Baukindergeld beantragen und mit einem positiven Bescheid rechnen können?

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Immowelt-Redaktion am 05.10.2018 09:22

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das ist korrekt. Laut KfW ist eine Förderung mit dem Baukindergeld ausgeschlossen, wenn bereits Wohneigentum in Deutschland vorhanden ist. Im Zweifelsfall würden wir Ihnen dennoch empfehlen, Ihr Anliegen auch der KfW direkt zu schildern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Harald am 04.10.2018 15:34

Hallo, meine Baugenehmigung ist von Okt 2017.

Wir sind noch am Bauen und wollen Ende des Jahres einziehen.

Durch Änderungen in der Bauphase ist eine Nachtragsgenehmigung erforderlich, die ja dann von 2018 datiert ist. Können wir Baukindergeld beantragen?

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Immowelt-Redaktion am 04.10.2018 15:55

Hallo Harald und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut KfW ist die Baugenehmigung entscheidend, nicht etwaige Nachtragsgenehmigungen. Wir würden Ihnen aber empfehlen, dennoch bei der KfW nachzufragen und dort Ihre individuelle Situation zu schildern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Matthias am 27.09.2018 22:50

Gibt es Baukindergeld auch wenn man zb. schon eine Immobilie im Ausland besitz?Dennoch eine weitere in Deutschland kaufen will?Habe leider nichts daruber in allen Berichten finden konnen.Lg

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Immowelt-Redaktion am 28.09.2018 09:04

Hallo Matthias und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut KfW ist eine Förderung mit dem Baukindergeld ausgeschlossen, wenn bereits Wohneigentum in Deutschland vorhanden ist. Bei Immobilien im Ausland gilt diese Beschränkung nicht. Am besten aber, Sie schildern der KfW Ihre individuelle Situation und fragen noch einmal nach bevor Sie einen Antrag stellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Frank am 22.09.2018 18:34

Wir haben die Immobilie gekauft, in der wir schon seit vielen Jahren wohnen. Der notarielle Kaufvertrag wurde Mai 2018 unterschrieben. Den Antrag konnten wir erst am 20.9.2018 stellen, vorher war es ja technisch gar nicht möglich. Nun heißt es aber, in diesem Fall müsste der Antrag innerhalb von 3 Monaten nach Kaufvertrag gestellt werden. Haben wir Aussicht auf Genehmigung des Antrags?

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Immowelt-Redaktion am 24.09.2018 09:13

Hallo Frank und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja. Für Familien, die ihre Immobilie aber vor dem offiziellen Baukindergeldstart bezogen haben, gibt es eine Ausnahme. Sie können den Antrag bis 31. Dezember 2018 stellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Regina am 21.09.2018 19:08

Hallo! Mein Sohn hat ein in diesem Jahr ein Haus gekauft, welches er zur Zeit renoviert. In ein paar Monaten wird er mit seiner Freundin dort einziehen. Die Freundin hat ein Kind (4 Jahre) mit in diese Beziehung gebracht, es ist also nicht sein leibliches Kind. Kann mein Sohn Baukindergeld beantragen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.09.2018 09:07

Hallo Regina und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn alle hier genannten Voraussetzungen erfüllt sind, ist das möglich, ja. Die Förderung gibt es nicht nur für leibliche Kinder.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Thomas am 21.09.2018 15:29

Hallo, wir haben 2015 ein Haus gebaut. Nun beabsichtigen wir noch eine Garage anzubauen. Kommt für den Garagenbau eine Förderung mittels Baukindergeld in Betracht?

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Immowelt-Redaktion am 24.09.2018 08:48

Hallo Thomas und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wohl eher nicht. Einerseits nicht, weil Ihnen mit dem Haus schon eine Immobilie gehört, andererseits weil Baukindergeld nur für eine Immobilie beantragt werden kann, in der Sie dann mit Ihrer Familie auch wohnen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marc am 21.09.2018 07:09

Hallo, İch habe eine Wohnung in Bremen die schon lange vermietet ist , wir wohnen nicht selber da. İch wohne in stuttgart und wohne hier in einem gemietedem Haus. Haua gehört mir nicht. İch möchtw num hier eigene haus wohnen. İn diesem fall Bekommen wir auch baukindergeld?

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Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 15:03

Wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Zu diesem Zeitpunkt dürfen die Angehörigen des Haushalts keine weiteren Immobilien besitzen. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 21.09.2018 09:44

Hallo Marc und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nicht, wenn Sie die Wohnung in Bremen behalten. Wer Baukindergeld beantragt, darf in diesem Moment keine Immobilie sein Eigentum nennen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Steffen am 20.09.2018 08:43

Hallo!

Wir werden voraussichtlich im Dezember Baukindergeld beantragen. Somit sind die Einkommensteuerbescheide der Jahre 2015 und 2016 einzureichen. Gibt es Informationen wie ausländisches Einkommen zu behandeln ist? Wir hatten von 2011 bis 2016 unseren Wohnsitz komplett im Ausland, dementsprechend auch kein Einkommen in D und somit können wir nur einen ausländischen Einkommensteuerbescheid, welcher nicht in € ist, einreichen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.09.2018 09:28

Hallo Steffen,

laut KfW müssen Sie in diesem Fall anhand von Einkommensteuerbescheiden oder anderen Nachweisen des Finanzamts bestätigen, dass keine Einkünfte in Deutschland erzielt wurden. Nur dann sind Sie antragsberechtigt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sina am 18.09.2018 19:22

Hallo!

Wir bauen neu über eine Baufirma. Der Vertrag mit der Baufirma wurde im September 2017 geschlossen, die Baugenehmigung kam im Januar 2018. Würde für uns das Baukindergeld greifen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.09.2018 08:47

Hallo Sina und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, wenn zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 eine Baugenehmigung erteilt wurde, kann ein Antrag auf Baukindergeld gestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Zvene am 18.09.2018 14:46

Hallo,

wie ist es wenn meine Frau schon ein Haus besitzt (es läuft nur auf ihren Namen, ich werde Notariell nicht erwähnt, außer als Alleinerben im falle eines Falles). Das Haus ist jetzt wegen dem 3ten Kind zu klein und wird verkauft um neu zu bauen. Bekommen wir hier auch das Baukindergeld wenn das neue Haus und der Antrag auf das Baukindergelg nur auf meinen Namen läuft?

Ist das Baukindergeld Personen- oder Familienbezogen?

Habe bis jetzt leider noch nichts über so einen Fall gelesen.

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Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 15:04

Wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Zu diesem Zeitpunkt dürfen die Angehörigen des Haushalts keine weiteren Immobilien besitzen. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 18.09.2018 15:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend ist allein, dass zum Zeitpunkt der Antragstellung kein angehöriger des künftigen gemeinsamen Haushalts noch eine Immobilie besitzt, also in diesem Fall weder Sie, noch Ihre Frau. Das Baukindergeld ist sozusagen haushaltsbezogen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Susi am 18.09.2018 12:48

Hallo,

wie verhält es sich wenn die Immobilie in einem Zwangsversteigerungsverfahren erworben wurde ?

Gibt es dabei besonderes zu beachten ?

Und was ist wenn die Kinder bei Beantragung schon Jugendliche sind und möglicherweise vor Ablauf von 10 Jahren z.B. wegen eines Studiums wieder ausziehen ?

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Immowelt-Redaktion am 18.09.2018 14:47

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

besondere Regelungen bei Immobilien, die durch Zwangsversteigerung erworben wurden, gibt es nicht. Darüber hinaus wird laut Auskunft der KfW das Baukindergeld auch dann weitergezahlt, wenn das Kind ausieht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

schudtweb am 18.09.2018 10:12

Hallo,

was passiert, wenn ich meine ETW jetzt noch verkaufe und wir nächstes Jahr bauen. Profitieren wir dann auch noch davon oder sind wir raus?

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Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 15:04

Wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Zu diesem Zeitpunkt dürfen die Angehörigen des Haushalts keine weiteren Immobilien besitzen. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 18.09.2018 10:40

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend ist laut KfW der Zeitpunkt der Antragstellung. Wer Baukindergeld beantragt, darf in diesem Moment keine Immobilie sein Eigentum nennen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rico am 17.09.2018 20:20

Hallo. Was ist, wenn wir Baukindergeld beantragen wollen, aber bisher keine Steuererklärungen gemacht und somit keine Einkommessteuerbescheide haben?

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Immowelt-Redaktion am 18.09.2018 09:28

Hallo Rico und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut Auskunft der KfW ist der Nachweis der Einkommensgrenze ausschließlich mit dem Einkommenssteuernachweis möglich. Allerdings darf jeder rückwirkend für bis zu vier Jahre Einkommensteuererklärungen abgeben und erhält so die notwendigen Bescheide.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Steffi am 16.09.2018 19:47

Hallo, kann jemand sagen, wie es bei Patchwork-Familien ist? Mein Freund und ich wollen bauen, ich habe ein Kind, wir sind nicht verheiratet.

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Immowelt-Redaktion am 17.09.2018 10:02

Hallo Steffi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das Baukindergeld gibt es grundsätzlich auch in solchen Fällen, wenn die anderen Voraussetzungen erfüllt sind.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ME891 am 16.09.2018 01:11

Wir sind in ein altes Haus gezogen, welches renovierungsbedürftig ist und das seit der Geburt unserer 15jährigen Tochter ihr gehört. Können Wird ebenso davon profitieren?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.09.2018 08:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, das ist in diesem Fall nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Loele1987 am 15.09.2018 02:31

Eine Frage, wenn ich die Baugenehmigung im Oktober 2017 erhalten habe, aber der Bau der Immobilie erst im Oktober 2018 beginnt, kann man dann trotzdem den Bauvertrag einreichen? Weil dieser wurde erst im September 2018 unterzeichnet.

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Immowelt-Redaktion am 17.09.2018 08:43

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider nicht. Die Baugenehmigung muss zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2020 erteilt worden sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Steff am 14.09.2018 20:56

Wir haben erst mit dem Bau begonnen. Also soll ich jetzt den Antrag stellen oder erst nach dem Einzug. Den Grundbucheintrag haben wir seit Juli. Und der Haus wird ca 6-9 Monate dauern.

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Immowelt-Redaktion am 17.09.2018 08:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das ist prinzipiell egal. Wichtig ist, dass die Baugenehmigung zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 erteilt worden ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

JayJay am 13.09.2018 21:03

Schöne Sache, aber wenn ich mit erst in 5 Jahren ein Eigenheim bauen möchte, gehe ich trotzdem leer aus? Warum ausgerechnet jetzt diese 2 Jahre?

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Immowelt-Redaktion am 14.09.2018 10:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es kommt immer wieder vor, dass alte Förderungsmöglichkeiten auslaufen und dafür neue beschlossen werden. Warum das im spezifischen Fall beim Baukindergeld so geregelt wurde, das weiß wohl nur der Gesetzgeber.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion