Baukindergeld 2019: Wer es bekommt, wie viel es gibt und was die Voraussetzungen sind

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Die eigenen vier Wände – das ist der Lebenstraum vieler Familien. Mit dem neuen Baukindergeld sollen diese Träume nun wahr werden. Wie die staatliche Förderung funktioniert, wann sie beantragt werden kann, wer sie bekommt und welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen.

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Die ersten eigenen Wände für Familien – dafür soll es jetzt vom Staat Unterstützung geben. Foto: iStock/andresr

Seit Jahren steigen die Immobilienpreise. Dazu kommen hohe Lebenshaltungskosten – vor allem in den Ballungsräumen. Gerade jungen Familien bleibt da kaum Spielraum für die Altersvorsorge und das Eigenheim. Um Familien zumindest beim Erwerb der eigenen vier Wände zu unterstützen, haben sich Union und SPD Anfang 2018 im Koalitonsvertrag auf das Baukindergeld geeinigt. Die Förderung, die ab 18. September 2018 bei der KfW beantragt werden kann, bekommt aber nicht automatisch jeder – einige Voraussetzungen müssen erfüllt sein.

Was ist das Baukindergeld?

  • Das Baukindergeld ist ein staatlicher Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss.
  • Von der Förderung profitieren Familien mit mindestens einem Kind, die eine Immobilie erwerben und diese ihr einziges Wohneigentum ist.
  • Die Familien dürfen nicht mehr als 75.000 Euro im Jahr verdienen. Pro Kind gibt es einen Freibetrag von 15.000 Euro im Jahr.
  • Das Baukindergeld wird über einen Zeitraum von zehn Jahren gezahlt.

Wer bekommt das Baukindergeld?

Von der Förderung profitieren Familien mit mindestens einem Kind. Das Kind muss zum Zeitpunkt der Antragsstellung im Haushalt der Familie leben und unter 18 Jahre alt sein.

Außerdem liegt die Gehaltsobergrenze pro Haushalt bei 75.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen plus 15.000 Euro Freibetrag pro Kind. Familien mit einem Kind dürfen also pro Jahr maximal ein zu versteuerndes Einkommen von 90.000 Euro haben – bei zwei Kindern maximal 105.000 Euro. Wer im Jahr mehr verdient, bekommt kein Baukindergeld. Entscheidend ist der Durchschnitt des Einkommens des zweiten und dritten Kalenderjahres vor der Antragsstellung. Wird der Antrag also im Jahr 2018 gestellt, darf das Einkommen die vorgegebenen Grenzen in den Jahren 2015 und 2016 nicht überschritten haben.

Wichtig: Zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Kaufvertrags darf keines der Haushaltsmitglieder Immobilieneigentum besitzen, sonst ist eine Förderung mit dem Baukindergeld nicht möglich. Außerdem muss der Kaufvertrag für die Immobilie zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 unterschrieben worden sein. Bei Neubauten ist der Zeitpunkt der entscheidend, an dem die Baugenehmigung erteilt wird.

Wer ist von der Förderung ausgeschlossen?

Laut einer neueren Fassung des Merkblatts der KfW sind bestimmte Erwerbsarten von der Förderung durch das Baukindergeld ausgeschlossen. Nicht gefördert werden demnach:

  • Ferien und Wochenendhäuser sowie Ferienwohnungen
  • die Übertragung vom Wohneigentum durch (vorweggenommene) Erbfolge, testamentarische Verfügung oder Schenkung.
  • der Erwerb oder die Eigentumsübertragung zwischen Ehegatten, Lebenspartnern oder Partnern einer sonstigen auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft.
  • der Erwerb oder die Eigentumsübertragung zwischen Verwandten eines Haushaltsmitgliedes in gerader Linie, also beispielsweise Kinder, Eltern oder Großeltern.
  • der Erwerb von Wohneigentum, das bereits früher im Eigentum eines Haushaltsmitgliedes stand.
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1.200 Euro sollen Familien pro Kind und Jahr Baukindergeld bekommen. Foto: iStock/SelectStock

Wie viel Baukindergeld gibt es?

Pro Kind und Jahr sollen Familien ein Baukindergeld in Höhe von 1.200 Euro bekommen. Die Förderung wird maximal zehn Jahre lang ausgezahlt – dann ist Schluss. Die Zuschussraten werden jährlich auf das Konto der Familie überwiesen.

So viel Zuschuss können Familien jedes Jahr bekommen:

Anzahl der Kindermaximales Jahreseinkommen (75.000 Euro + 15.000 Euro pro Kind) Höhe Baukindergeld pro Jahr Höhe Baukindergeld in 10 Jahren
190.000 Euro 1.200 Euro 12.000 Euro
2105.000 Euro 2.400 Euro 24.000 Euro
3120.000 Euro 3.600 Euro 36.000 Euro
4135.000 Euro 4.800 Euro 48.000 Euro
5150.000 Euro 6.000 Euro 60.000 Euro

Bedingungen und Voraussetzungen

1. Art und Größe der Immobilie:

Generell spielt es bei der Förderung keine Rolle, um welche Art von Immobilie es sich handelt. Es ist egal, ob die Familie ein Haus oder eine Wohnung erwirbt. Baukindergeld gibt es ebenso für gekaufte Bestandsimmobilien wie für Neubauten. Auch die Größe der Immobilie spielt keine Rolle. Gefördert werden aber nur Immobilien, für die der Kaufvertrag zwischen dem 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 geschlossen wurde oder deren Baugenehmigung in diesem Zeitraum erteilt worden ist.

Die Familie muss die Immobilie aber selbst nutzen. Wer seine Immobilie vermietet, geht leer aus.

2. Kaufpreisbeschränkung:

Der Kaufpreis (ohne Erwerbsnebenkosten) für das Wohneigentum darf nicht niedriger sein, als die Förderung durch das Baukindergeld.

3. Alter der Kinder:

Familien bekommen die Förderung nur für Kinder, die zum Zeitpunkt der Antragsstellung:

  • bereits auf der Welt sind
  • jünger als 18 Jahre sind
  • im selben Haushalt wohnen

Allerdings spielt auch der generelle Kindergeldanspruch bei der Förderung eine Rolle. So bekommen Familien für Kinder, die bei der Antragsstellung minderjährig waren, die Förderung solange, solange die Kinder kindergeldberichtigt sind. Also bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres. Wichtig ist allerdings, dass die Kinder bei der Antragsstellung mit der kindergeldberechtigten Person in einem Haushalt leben. Zieht ein Kind vorzeitig aus, hat das keine Auswirkungen auf die Förderung.

Für Kinder, die nach der Antragstellung geboren werden, kann nachträglich kein Baukindergeld mehr beantragt werden. 

4. Dann muss der Antrag gestellt werden:

Der Antrag muss spätestens 6 Monate nach dem Einzug in das selbst genutzte Wohneigentum gestellt werden. Es gilt dabei das in der amtlichen Meldebestätigung angegebene Einzugsdatum. Für Familien, die ihre Immobilie aber vor dem offiziellen Baukindergeldstart (18. September 2018) bezogen haben, gab es eine Ausnahme. Sie konnten den Antrag bis 31. 12. 2018 stellen.

Wer eine Wohnung kauft, in der er zuvor zur Miete gewohnt hat, muss den Antrag spätestens 6 Monate nach der Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrags stellen.

Achtung

Wird die Immobilie vorzeitig wieder verkauft oder vermietet, endet die Förderung. Die Eigentümer sind verpflichtet, dies der KfW zu melden. Wird die Immobilie allerdings wegen eines Jobwechsels verkauft und dafür eine neue gekauft, läuft die Förderung weiter.

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Egal ob Wohnung oder Haus, ob gekauft oder gebaut – bei der Förderung spielt es keine Rolle, um welche Art von Immobilie es sich handelt. Foto: iStock/LuminaStock

Ab wann und wo kann man das Baukindergeld beantragen?

Das Baukindergeld kann ab 18. September 2018 bei der KfW-Bank beantragt werden – allerdings nur online. Hier geht es zum KfW-Zuschussportal.

Gestellt werden können die Anträge bis zum 31. 12. 2023 – vorausgesetzt, der Kaufvertrag oder die Baugenehmigung wurde zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 geschlossen beziehungsweise erteilt.

Ob es das Baukindergeld dann nochmal geben wird, hängt von der neuen Regierung ab, die 2021 gewählt wird.

Bereithalten sollten Antragssteller folgende Unterlagen:

  • Grundbuchauszug, als Nachweis über den Eigentumserwerb. Liegt die Grundbucheintragung über den Eigentümerwechsel noch nicht vor, kann der Nachweis mit der Auflassungsvormerkung erfolgen.
  • die Einkommenssteuerbescheide des zweiten und dritten Kalenderjahres vor der Antragsstellung. Wer also 2018 einen Antrag stellt, muss die Steuerbescheide aus den Jahren 2015 und 2016 einreichen.
  • die Meldebestätigung, mit der der Nachweis zur Selbstnutzung erbracht werden muss. Die Meldebestätigung muss den Hauptwohnsitz des Antragstellers, der im Antrag angegebenen Kinder sowie seines Ehe- oder Lebenspartners oder Partners aus der eheähnlichen Gemeinschaft ausweisen.
  • die letzten Kindergeldbescheide aller Kinder, die zum Zeitpunkt der Antragsstellung im Haushalt leben.

Wird das Baukindergeld rückwirkend gezahlt?

Ja. Das Baukindergeld wird rückwirkend ab 1. Januar 2018 gezahlt. Wer seine Immobilie bereits 2017 oder früher gekauft oder gebaut hat, hat Pech gehabt.

Normalerweise muss der Antrag für das Baukindergeld 6 Monate nach Einzug in die gekaufte oder gebaute Immobilie gestellt werden. Für Familien, die ihre Immobilie aber vor dem offiziellen Baukindergeldstart (18. September 2018) bezogen haben, gab es eine Ausnahme. Sie konnten den Antrag bis 31. 12. 2018 stellen.

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Familien in Bayern dürfen sich doppelt freuen – zusätzlich zum Baukindergeld gibt es pro Jahr und Kind 300 Euro oben drauf. Foto: iStock/Halfpoint

Sonderfall Bayern: Baukindergeld Plus und Eigenheimzulage

Familien, die in Bayern wohnen, bekommen noch eins obendrauf: Zusätzlich zum Baukindergeld soll es einer Kabinettssitzung zufolge noch mal ein Extra von 300 Euro pro Jahr und Kind geben. Das Zusatzgeld wird ebenfalls über zehn Jahre hinweg ausgezahlt, es gelten die gleichen Voraussetzungen und Konditionen wie beim Baukindergeld des Bundes.

Darüber hinaus gibt es in Bayern eine einmalige Eigenheimzulage in Höhe von 10.000 Euro. Diese Zulage ist aber nicht nur für Familien mit Kindern gedacht – auch Alleinstehende oder Paare ohne Kinder, die sich eine Immobilie anschaffen möchten, sollen davon profitieren. Bei einem Einpersonenhaushalt gilt hier das maximale zu versteuernde jährliche Haushaltseinkommen von 50.000 Euro, bei einem Zwei- oder Mehrpersonenhaushalt ohne Kind liegt der Betrag bei 75.000 Euro, bei einem Haushalt mit Kind bei 90.000 Euro, zuzüglich 15.000 Euro pro weiterem Kind.

Baukindergeld Plus und Eigenheimzulage können bei der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt beantragt werden.

Vorsicht Fallstricke – daran sollten Antragsteller denken

Geld vom Staat, das nicht zurückgezahlt werden muss. Eine tolle Sache. Trotzdem sollten künftige Eigenheimbesitzer im Vorfeld einige wichtige Punkte bedenken:

1. Baukindergeld ist kein Eigenkapital

Bei der Immobilienfinanzierung verlangen Banken meist eine Eigenkapitaldecke von 20 bis 30 Prozent. Das Baukindergeld kann aber nicht zum Eigenkapital gezählt werden. Der Grund: Die Förderung zahlt der Staat nicht auf einmal aus, sondern jährlich. Eigenkapital muss aber immer zu Beginn der Finanzierung komplett eingebracht werden.

2. An Anschlussfinanzierung denken

Meist nach zehn Jahren läuft die erste Sollzinsbindung der Hauptfinanzierung aus und Immobilienbesitzer müssen sich um eine Anschlussfinanzierung kümmern. Das ist dann auch der Zeitpunkt, zu dem das Baukindergeld wegbricht. Künftige Eigenheimbesitzer sollten sich daher schon im Vorfeld überlegen, ob sie eine Anschlussfinanzierung – möglicherweise zu höheren Zinsen – auch ohne die Förderung stemmen können. Das Risiko mindern kann ein Forward-Darlehen oder parallellaufende Bausparverträge.

Link-Tipp

Neben dem Baukindergeld können künftige Eigenheimbesitzer auch von anderen Zuschüssen, Subventionen oder vergünstigten Darlehen profitieren. Alle Förderungen für Hauskauf und Hausbau erhalten Sie hier auf einen Blick.

In einer früheren Version dieses Artikels hieß es aufgrund einer Fehlinformation durch die KfW, dass zum Zeitpunkt der Antragstellung kein Haushaltsmitglied eine Immobilie besitzen darf, damit Baukindergeld beantragt werden kann. Richtig ist: Entscheidend ist hier nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung beziehungsweise der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

 

 

13.09.2018


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127 Kommentare

Rolexsam2018 am 20.05.2019 00:03

Liebes Immowelt -Team,

Folgendes ist aktuell bei uns der Fall.

Die Immobilie die wir letztes Jahr im Juli angemietet haben soll nun verkauft werden.Ein Kauf ist uns persönlich leider nicht möglich ,jedoch ein Mietkauf.

Ich würde gerne wissen,ob uns bei einem Mietkauf auch Baukindergeld zustehen würde .Da wir 4 Kinder im Alter von fast 3 bis 10 Jahren haben.

Gruß

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.05.2019 13:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Mietkaufvertrag besteht immer aus einem Mietvertrag und einem Kaufvertrag. Entscheidend ist hier also nicht, ob es sich um Mietkauf handelt oder nicht, sondern wann der Kaufvertrag geschlossen wird. Gefördert werden aber nur Immobilien, für die der Kaufvertrag zwischen dem 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 geschlossen wurde.

Wie immer würden wir Ihnen aber empfehlen, diese Frage noch einmal im direkten Kontakt mit der KfW zu klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Can am 18.05.2019 01:57

Hallo,

erstmal vielen lieben Dank, dass ihr hier jede einzelne Frage ernst nehmen und sie zeitnah Beantworten.

In einem Kommentar haben Sie es geschrieben, dass nur die Steuerbescheide bei Antragstellung entscheidend ist und das Einkommen danach nicht jährlich erneut geprüft wird. Wenn ich mir den Zuwendungsbescheid der Bayerischen Eigenheimzulage lese, ist es unter dem Punkt 6.2 geschrieben, dass der Zuwendungsempfänger verpflichtet ist, dass im Nachhinein geänderte Einkommensteuerbescheide der Bayrischen Landesbodenkreditanstalt vorzulegen , soweit diese der Einkommensermittlung zugrunde liegen.

Was ist dann hier genau gemeint? Meiner Meinung nach muss ich doch Bescheid geben, wenn wir unseres zulässigen Jahreseinkommens überschritten. Wenn das der Fall ist, muss ich denn den Betrag wieder zurückzahlen? Wie ist hier eigentlich die Regelung?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Mit freundlichen Grüßen

Can

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.05.2019 11:15

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Detail können die Bedingungen der Bayerischen Eigenheimzulage anders geregelt sein wie die des Baukindergelds. Ersteres muss von der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt beantragt werden, letzteres von der KfW. Ob die Eigenheimzulage im Zweifel zurückgezahlt werden muss, können wir Ihnen aber leider nicht sagen, entsprechende Fälle sind uns derzeit nicht bekannt. Wir würden Ihnen daher raten, bei der zuständigen Stelle noch einmal direkt nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hermann123 am 16.05.2019 08:50

Hallo,

ich habe im Dezember 2018 ein altes Haus meiner Eltern für 50000 Euro gekauft. Zuvor war ich 5 Jahre die Mieterin. Das Haus war auch schon vor mir ca. 15 Jahre fremd vermietet. Meine Eltern wohnen auf dem Nachbargrundstück. Hier besteht zwar der Erwerb in gerader Linie, aber meine Eltern sind und waren aber nie Haushaltsmitglieder in diesem Haus und was bedeutet Erbfolge? Das Haus würde ohnehin zwecks Altersversorgung verkauft und nicht vererbt. Darum habe ich es gekauft. Bekomme ich und mein Sohn jetzt keine Förderung? Die KFW hatte diese neuen Bedingungen und Ausschlüsse nirgends aufgelistet. Eine Änderung der Merkblätter im Nachhinein ist das überhaupt zulässig? Kann man notfalls ein Schlichtungsverfahren einleiten? Vielen Dank im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.05.2019 10:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir können zu diesem Thema leider auch nur das wiedergeben, was uns die KfW mitgeteilt hat. Demnach war die Übertragung von Immobilien innerhalb der Familie in gerader Linie schon seit Einführung des Baukindergelds von der Förderung ausgeschlossen. Neu sei lediglich die Präzisierung. Weil es viele Rückfragen gegeben habe, habe sich die KfW entschlossen alle Fälle, die nicht gefördert werden, direkt aufzulisten.

Bitte haben Sie aber Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Eigentümerverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ULI am 14.05.2019 21:07

Hallo,

Mein Mann und ich möchten das Haus meiner Eltern kaufen. Das Haus steht auf einem Grundstück mit Erbpacht. Da mit meiner Schwester, welche kein Interesse am Haus hat, alles sauber geregelt werden soll, wollen wir das Haus nach Schätzwert kaufen. (Keine vorzeitigen Erbschaften oder dergleichen). Nun haben wir erfahren, dass Kauf in gerader Linie nicht gefördert wird.

Wie stünde es um unsere Förderungswürdigkeit, wenn meine Eltern das Haus meiner Schwester übertragen und wir es von ihr kaufen?

Vielen Dank für eine Antwort!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.05.2019 11:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir können leider nicht absehen, inwiefern die KfW hierin den Versuch sieht, die bestehenden Regelungen zu umgehen. Wir würden daher empfehlen, sich mit dieser Frage noch einmal direkt an die KfW zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


2zisch am 15.05.2019 18:09

Achtung!!!! Ab 17.05.2019 gibt es eine Änderung beim Baukindergeld. Es werden keine Käufe von Verwandten aus erster Linie, d.h. Hauskauf von den Eltern mehr mit Baukindergeld unterstützt.


Immowelt-Redaktion am 16.05.2019 08:57

Hallo 2zisch,

wir haben uns hierzu bei der KfW erkundigt. Demnach war die Übertragung von Immobilien innerhalb der Familie in gerader Linie schon seit Einführung des Baukindergelds von der Förderung ausgeschlossen. Neu sei lediglich die Präzisierung. Weil es viele Rückfragen gegeben habe, habe sich die KfW entschlossen alle Fälle, die nicht gefördert werden, direkt aufzulisten.

Tatsächlich waren diese Informationen aus dem bisherigen Merkblatt der KfW aber nicht ersichtlich. Wir haben sie daher jetzt auch in unserem Artikel ergänzt. Wie immer würden wir dennoch im Einzelfall raten, noch einmal direkt bei der KfW nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Julian92 am 14.05.2019 20:54

ich erwerbe von meinem Vater ein Grundstück mit 14.100 qm (inkl. bestehenden Gebäuden, Hofffläche usw.) teilentgeltlich für 30.000,00 €.

Ein bestehendes Gebäude, welches ich zur Zeit bewohne, baue ich an (ohne Küche und Bad, das ist bereits vorhanden und gehört noch meinem Vater). Reicht dieser teilentgeltiche Erwerb für den Bezug von Baukindergeld?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.05.2019 11:14

Hallo Julian und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Erwerb oder die Eigentumsübertragung zwischen Verwandten eines Haushaltsmitgliedes in gerader Linie, also beispielsweise Kinder, Eltern oder Großeltern, wird generell nicht durch das Baukindergeld gefördert. Wir empfehlen jedoch immer, sich mit solchen Fragen auch noch einmal direkt an die KfW zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tanja am 07.05.2019 21:30

Hallo,

wir beginnen gerade mit dem Neubau unseres Einfamilienhauses. Wir sind eine Familie mit 2 Kindern und hoffen natürlich auf das Baukindergeld. Das Grundstück für das Haus haben wir geerbt. Zusätzlich hat mein Mann ein weiteres Grundstück geerbt mit einem unbewohnbaren Haus, dass abgerissen werden muss. Nun bin ich mir nicht sicher, ob wir unter diesen Voraussetzungen überhaupt Baukindergeld beantragen können. Und was genau unter einer vorhandenen Immobilie verstanden wird.

MfG Tanja

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.05.2019 08:48

Hallo Tanja und vielen Dank für Ihren Kommentar,

mit Baukindergeld gefördert wird der Neubau oder Erwerb von Wohneigentum zur Selbstnutzung. Ist bereits selbstgenutztes, vermietetes, durch Nießbrauch genutztes, unentgeltlich überlassenes oder leerstehendes Wohneigentum zur Dauernutzung in Deutschland vorhanden, ist eine Förderung mit dem Baukindergeld ausgeschlossen. Wir würden Ihnen empfehlen, sich bei der KfW direkt zu erkundigen, ob Ihnen in Ihrem konkreten Fall Baukindergeld zusteht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Andreas1971 am 07.05.2019 13:22

Guten Tag,

wir erfüllen alle (bis dato) bekannten Voraussetzungen zur Gewährung des Baukindergeldes, haben alle geforderten Unterlagen hochgeladen und der Antrag liegt seit ein paar Wochen der KFW zur Prüfung vor. Jetzt lese ich auf der dortigen Internetseite ein neues Merkblatt (gültig ab 17.5.2019), dass der Erwerb einer Immobilie von den Eltern nicht gefördert wird. Meine Frage ist nun: Wir haben die Immobilie von den Eltern meiner Frau gekauft. Kaufvertrag Anfang 2018 mit notariellem Kaufvertrag und allem was dazu gehört. Ist die Tatsache, dass die Immobilie also von meinen Schwiegereltern gekauft wurde ein Nichtförderungsgrund? Oder gilt dies - so wie ich es interpretiere - erst für Anträge, die nach dem 17.5. gestellt wurden. Bin da jetzt sehr unsicher. Vielen Dank schon mal.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.05.2019 14:59

Hallo Andreas,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir haben uns zu Ihrer Frage bei der KfW erkundigt. Demnach war die Übertragung von Immobilien innerhalb der Familie in gerader Linie schon seit Einführung des Baukindergelds von der Förderung ausgeschlossen. Neu sei lediglich die Präzisierung. Weil es viele Rückfragen gegeben habe, habe sich die KfW entschlossen alle Fälle, die nicht gefördert werden, direkt aufzulisten.

Tatsächlich waren diese Informationen aus dem bisherigen Merkblatt der KfW aber nicht ersichtlich. Wir haben sie daher jetzt auch in unserem Artikel ergänzt. Wie immer würden wir dennoch im Einzelfall raten, noch einmal direkt bei der KfW nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Henry am 05.05.2019 16:01

Hallo.

Ich habe vor 4 Jahren, mit meinem Bruder unser Elternhaus inkl. Gaststätte, Saal und Hotel (ländliches, kleines Gebäude) gekauft. Die Immmobilie ist in einer GbR und wir von unseren Eltern bewohnt und bewirtschaftet. Sie zahlen an uns eine monatliche Pacht. Jetzt möchten meine Frau und Ich, mit unseren zwei Kindern, uns ein Haus bauen. Wie sieht es da mit dem Baukindergeld aus?

MfG.

Henry

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.05.2019 11:33

Hallo Henry,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Zum Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung darf keines der Haushaltsmitglieder Immobilieneigentum besitzen, sonst ist eine Förderung mit dem Baukindergeld nicht möglich. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Für eine rechtssichere Antwort wenden Sie sich bitte an einen Fachanwalt oder direkt an die KfW.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

etha am 23.04.2019 19:23

Hallo liebe Immowelt-Redaktion, ich habe 2 Fragen:

1. bekommt man auch Baukindergeld, wenn der Mann in der Schweiz zu 70% arbeitet und der Rest der Familie (Frau und 3 Kinder) in Deutschland in der Heimat im Neubau wohnt? Mein Mann wird den Hauptwohnsitz in der Schweiz haben müssen - denke ich (Finanzamt). Es geht um die Meldebescheinigung... (wir wohnen derzeit immer noch in der Schweiz).

2. Noch eine Frage: Ich bin Miteigentümerin des Hauses meiner Oma (1/8 des Erbes). Ich habe bei der KFW schon nachgefragt: Falls wir das Haus übernehmen würden, würde ich dafür kein Baukindergeld bekommen, da geerdetes Eigentum nicht förderbar ist, und das obwohl ich ja alles anderen auszahlen muss. Meine Frage: Wisst ihr, ob wir dann für einen Neubau Baukindergeld bekämen, zählt das zu 1/8 geerbte Haus alt Wohnmobile?

Vielen Dank, Theresa

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.04.2019 11:26

Hallo Etha,

Baukindergeld kann man nur dann erhalten, wenn man noch keine Immobilie besitzt und das wäre bei dem Anteil des Hauses der Oma ja der Fall. Da Ihr Fall ein Sonderfall ist - auch hinsichtlich des Auslandswohnsitzes Ihres Mannes, raten wir, nochmal bei der KfW nachzuhaken.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Anna Adam am 22.04.2019 14:32

Hallo Immowelt-Redaktion,

bekommt man Baukindergeld, wenn der Partner eine Immobilie im Ausland besitzt? Diese Immobilie wird gerade vermietet.

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.04.2019 11:59

Hallo Anna Adam,

das ist ein Sonderfall, den wir leider nicht abschließend beurteilen können. Nach dem Gesetzeswortlkaut könnte es aber der Fall sein, dass dann kein Anspruch besteht. Am besten, Sie fragen direkt bei der KfW nach.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Neycole am 16.04.2019 21:33

Guten Tag,

Folgende Situation:

Ich bin in der 22. Woche schwanger und habe vor zum 30.06.2019 ein Haus mit mehreren Wohnungen zu kaufen, aktuell wohne ich mit meiner Schwester für welche ich Kindergeld beziehe, da Sie als mein Pflegekind geführt wird, in einer dieser Wohnungen zur Miete.

Nun habe ich erfahren, dass in diesem Fall, das Datum der Unterschrift des notariellen Kaufvertrages zählen würde und ich ab diesem, voraussichtlich Mitte Mai die Frist von 3 Monaten zur Antragstellung hätte.

Mein Kind wird aber voraussichtlich erst am 24.08.2019 geboren werden. Nun stellt sich mir die Frage, ob es in dem Falle etwas bringen würde, dass ich eventuell erstmal zu einer Freundin ziehe und dort gemeldet bin um dann nach Zahlung des Kaufpreises am 01.07.2019 wieder in die Wohnung zurück zu ziehen und mich anzumelden.

Hätte ich dadurch dann bis zum 01.10.2019 Zeit den Antrag zu stellen?

Außerdem habe ich mich auch gefragt, ob ich von der Familienkasse die Bestätigung über die Kindergeldberechtigung zum Zeitpunkt der Antragstellung für mein noch nicht geborenes Kind schon vorliegen haben muss.

Danke schonmal

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.04.2019 10:32

Hallo Neycole,

es gilt das in der amtlichen Meldebestätigung angegebene Einzugs­datum. Wenn Sie also vor der Unterzeichnung des Kaufvertrages offiziell nicht mehr unter dieser Adresse gemeldet sind - auch nicht als Zweitwohnsitz - und zu einem späteren Zeitpunkt wieder in diese Wohnung einziehen, dürfte die dreimonatige Antragsfrist erst mit dem Einzugsdatum starten. In sachlich begründeten Einzel­fällen sind anders­lautende Entscheidungen der KfW jedoch möglich. Wie die Entscheidung in Ihrem Falle ausfallen würde, können wir nicht beurteilen.

Wenn auch das bisher ungeborene Kind beim Baukindergeld berücksichtigt werden soll, so dürfen Sie den Antrag erst nach dessen Geburt stellen. Sie müssen für beide Kinder nachweisen können, dass Sie kindergeldberechtigt sind und beide Kinder müssen zum Zeitpunkt der Antragsstellung in der gekauften Immobilie leben.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Für eine rechtssichere Antwort wenden Sie sich bitte an einen Fachanwalt oder direkt an die KfW.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Agape am 10.04.2019 20:53

Mein Antrag wurde heute abgelehnt, dabei hätte ich gedacht, dass ich unter die Ausnahme falle:

"Der Antrag muss spätestens 3 Monate nach dem Einzug in das selbst genutzte Wohneigentum gestellt werden. Es gilt dabei das in der amtlichen Meldebestätigung angegebene Einzugsdatum. Für Familien, die ihre Immobilie aber vor dem offiziellen Baukindergeldstart (18. September 2018) bezogen haben, gibt es eine Ausnahme. Sie können den Antrag bis 31. 12. 2018 stellen."

Immobilie gekauft (Grundbucheintrag) im Februar 2018

Eingezogen am 01.04.2018

Kind geboren im Dezember 2018 und auch in dem Monat Baukindergeld beantragt.

Begründung:

Bei Einzug vor dem 18.09.2018 (Produktstart) gilt, dass Kinder gefördert werden, die zum Datum des Einzugs am 28.05.2018 (gemäß dem Datum auf der amtlichen Meldebestätigung) spätestens 3 Monate nach Einzug geboren wurden (spätmöglichstes Geburtsdatum wäre der 01.07.2018).

Davon stand aber nichts, als ich Baukindergeld beantragt habe.

Auch in der Vorabauswahl war ich qualifiziert.

Gibt es da noch Möglichkeiten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.04.2019 08:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn die KfW den Antrag bereits abgelehnt hat, ist das in der Regel endgültig. Sie können natürlich versuchen, der Ablehnung zu widersprechen. Wir vermögen allerdings nicht zu beurteilen, wie hoch diesbezüglich Ihre Erfolgschancen sind.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Luisa am 07.04.2019 08:58

Hallo, in unserer Konstellation wurde die Baugenehmigung im Januar 2019 erteilt, der Einzug ist für Oktober 2019 geplant und Nachwuchs wird für November 2019 erwartet. Haben wir, trotz dass zum Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung noch kein Kind da war, Anspruch? Vielen Dank vorab!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.04.2019 11:02

Hallo Luisa,

ja, sofern Sie die anderen Voraussetzungen erfüllen. Entscheidend ist hier der Zeitpunkt der Antragstellung. Wir empfehlen im Zweifel aber allen am Baukindergeld Interessierten, noch einmal direkt bei der KfW nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kira am 05.04.2019 21:45

Sehr geehrte Redaktion

Habe ich auch ein Anspruch,beim Versteigerung eine Doppelhaushälfte auf Baukindergeld.

Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.04.2019 10:14

Hallo Kira,

sollten Sie die genannten Voraussetzungen erfüllen, haben Sie auch Anspruch auf Baukindergeld, wenn Sie eine Doppelhaushälfte ersteigern, ja. Wir empfehlen im Zweifel aber allen am Baukindergeld Interessierten, noch einmal direkt bei der KfW nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tim am 05.04.2019 18:20

Sehr geehrte Redaktion,

ich habe nun die Information seitens der KFW erhalten, dass die benötigten Unterlagen nun hochgeladen werden können. Nun lese ich dort bei den Erläuterungen zum Grundbuchauszug, dass der Grund für den Grundbucheintrag nicht vor dem 01.01.2018 liegen darf.

Bei uns stellt sich die Situation wie folgt dar: Grundstückskauf, Auflassung 22.11.2016, Eintragung 17.02.17 - Baugenehmigung erhalten am 18.01.2018, Jahreseinkommen liegt unterhalb der Grenze von 105.000 € mit 2 Kindern. Einzug in das neu gebaute Einfamilienhaus war im Januar 2019.

Besteht hier nun Anspruch auf das Baukindergeld oder nicht?

Herzlichen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.04.2019 10:12

Hallo Tim,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Im Merkblatt der KfW heißt es hierzu: "Neubauten sind förderfähig, wenn die Baugenehmigung zwischen dem 01.01.2018 und dem 31.12.2020 erteilt worden ist." Wir empfehlen im Zweifel aber allen am Baukindergeld Interessierten, noch einmal direkt bei der KfW nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tatilein am 05.04.2019 14:25

Sehr geehrte Redaktion,

mein jetziger Ehemann und ich haben 2015 eine Wohung gekauft die wir von vornerein vermietet haben und nie selber genutz haben. Im August 2018 haben wir ein Haus gekauft und sind jetzt im März eingezogen, weil wir ein zweites Kind erwarten. Als wir 2015 die Immobilie gekauft haben, hatten wir noch keine Kinder und waren nicht verheiratet. Heißt es das wir kein Anspruch auf Baukindergeld haben? Weil laut unserem Kreditinstitut Berater ist es so, dass man den Anspruch auf Baukindergeld hat, wenn die schon zuvor gekaufte Immobilie nie selbst bewohnt hat.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.04.2019 14:33

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die KfW schreibt hierzu in ihrem Merkblatt: "Sofern der Haushalt (...) Eigentum an einer selbstgenutzten oder vermieteten Wohnimmobilie in Deutschland zur Dauernutzung besitzt, ist eine Förderung mit dem Baukindergeld nicht möglich." Wir empfehlen im Zweifel aber allen am Baukindergeld Interessierten, noch einmal direkt bei der KfW nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Fehim am 04.04.2019 20:14

hallo

Ich habe eine Wohnung gekauft im Wert von 260.000€

Und wollte mich erkundigen wie das mit den baukindergeld aussieht, da ich eine Tochter unter 18 Jahre habe.

Die Papiere der Wohnung werden gerade bearbeitet. Wie und wann muss ich mich bewerben

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.04.2019 08:03

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie die hier genannten Voraussetzungen erfüllen, müssen Sie den Antrag drei Monate nach Einzug in die neue Wohnung über das KfW-Zuschussportal stellen. Den Link finden Sie oben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

curtis am 03.04.2019 11:02

Hallo,

ich baue im Garten meiner Eltern ein neues Haus (Ebenerdig) für meine Eltern.

In das Elternhaus zieht meine Schwester mit ihre Familie (Mann + 2 Kinder). Meine Eltern wollen uns jetzt schon alles überschreiben.

Der Ursprüngliche Plan war, dass meine Schwester das Haus bekommt und ich das Grundstück im Garten fürs neue Haus. Zudem würde meine Schwester mit eine Summe 50000€ als Ausgleich (und zu Finanzierung des neuen Hauses) zukommen lassen.

Kann meine Schwester für die 50000 auch Baukindergeld beantragen, oder müssen wir es dafür anders Regeln? Z.B. Das Haus wird erst auf uns beiden überschrieben und anschließend kauft sie mir mein Anteil ab. Was ja wieder ein weiterer überflüssigen Termin beim Notar zu folge hätte. Oder vielleicht kann man es ja gleich schon im ersten überlassungsvertrag schreiben, aber wird es dann von der KFW anerkannt?

Muss ich beim ursprünglichen Plan auf die 50.000 Steuern zahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.04.2019 11:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir wissen leider nicht, wie die KfW in solchen Einzelfällen entscheidet und können Ihnen daher leider nur raten, sich mit Ihrer Frage direkt an die KfW zu wenden. Auch wie das Finanzamt die genannten 50.000 Euro bewertet, können und dürfen wir aus der Ferne nicht abschließend klären. Wir würden Ihnen daher das Gespräch mit einem Steuerberater empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

anetalu am 28.03.2019 22:34

Guten Abend!

Für den Antrag benötigt man eine Meldebestätigung, die auch die Kinder ausweist. Allerdings ist eines unserer Kinder erst nach unserem Einzug geboren und steht deshalb nicht mit drauf. Sollen wir für das zweite Kind eine extra Meldebestätigung besorgen?

Danke für Ihre Rückmeldung!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.03.2019 11:39

Hallo anetalu,

so wie wir Sie verstehen, wurde das zweite Kind nach dem Einzug, aber vor der Antragstellung geboren? Wenn dem so ist, dürfte eine Förderung möglich sein, da nur diejenigen Kinder berücksichtigt werden, die zum zeitpunkt der Antragstellung bereits existierten. In diesem Fall benötigt man eine Meldebestätigung.

Da es sich hier um einen Sonderfall handelt, raten wir Ihnen, sich mit Ihrer Frage direkt an die KfW zu wenden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Jutta am 27.03.2019 21:20

Hallo,

wie verhält es sich mit dem Baukindergeld für unsere behinderte erwachsene Tochter für die wir Kindergeld beziehen und die in unserem Haushalt lebt?

Vorausgesetzt, die anderen genannten Voraussetzungen sind erfüllt. Und wenn ja, muß der Immobilienkauf unbedingt über Kredit erfolgen?

Wir denken dabei an den Verkauf unserer Immobilie und den Erwerb einer behinderten-

und altersgerechten Immobilie/Wohnung durch den Verkaufserlös/Ersparnisse.

Danke für Ihre Antwort!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.03.2019 11:43

Hallo Jutta,

Baukindergeld gibt es nur für Kinder, die noch nicht 18 Jahre alt sind. Sonderregelungen für erwachsene behinderte Kinder sind uns nicht bekannt. Das müssten Sie gegebenenfalls bei der KfW erfragen.

Wir befürchten aber, dass ein Anspruch auch deshalb nicht besteht, weil Sie, wie Sie schreiben, bereits eine Immobilie im Eigentum haben.

Wir raten Ihnen, sich direkt bei der KfW zu erkundigen, die Bank bietet z.B. auch Förderprogramme für den behindertengerechten Umbau.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Markus am 26.03.2019 08:24

Hallo,

ich selbst besitze eine Eigentumswohnung im Haus meiner Schwiegereltern. Diese Wohnung bewohnt zurzeit mein Sohn mit Ehefrau und Kind. Mein Sohn hat von meinen Schwiegereltern von etwa 2 Jahren das Anwesen incl. "Resthaus" als Eigentümer überschrieben bekommen. Meine Schwiegereltern haben im Erdgeschoss Wohnrecht. Im Dachgeschoss befindet sich eine Mietwohnung und mein Sohn mit Familie wohnt in meinem Wohneigentum im 1. Obergeschoss. Wenn ich meinem Sohn meine Eigentumswohnung nun verkaufen würde, in dem er wohnt, wäre für ihn die Förderung Baukindergeld möglich?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.03.2019 09:04

Hallo Markus,

grundsätzlich gilt, dass zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Kaufvertrags kein Haushaltsmitglied eine weitere Immobilie besitzen darf, damit Baukindergeld beantragt werden kann. Wie die KfW nun in einem Einzelfall wie dem Ihren entscheiden würde, können wir leider vorab nicht klären. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich mit Ihren Fragen noch einmal direkt an die KfW zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

uwe-klostermann am 23.03.2019 22:14

Hallo Immowelt-Redaktion,

eine Frage habe ich in den Kommentaren noch nicht gefunden.

Meine Mutter hat 2018 mir und meiner Schwester unser Elternhaus zu je einer Hälfte überschrieben und hat lebenslanges Wohnrecht.

Jetzt kaufe ich meiner Schwester ihre Hälfte ab. Meine Schwester zieht aus und ich mit Frau und 2 Kundern (11 und 17) im August ein.

Bin ich damit berechtigt?

Es ist zum Zeitpunkt der Antragstellung dann ja mein einziges Haus (jetzt wohnen wir zur Miete) und es spielt laut den Kommentaren hier keine Rolle, von wem ich kaufe und das meine Mutter mit darin wohnen wird.

Ist das richtig, dass das Wohnkindergeld für meinen jetzt 17 jährigen Sohn bis zum Ende der Kindergeldberechtigung (25 Jahre) gezahlt wird. Auch wenn er nach Antragstellung auszieht bevor er 25 Jahre alt ist? Also 8 Jahre lang Förderung?

Besten Gruß und Danke im Voraus für eine hilfreiche und hoffentlich positive Antwort!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.03.2019 09:46

Sehr geehrter Herr Klostermann,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Tatsächlich ändert es nicht an der Förderungssituation, wenn ein Kind während der Laufzeit auszieht. Wir können allerdings leider nicht abschließend klären, ob Sie wirklich Baukindergeld erhalten, weil wir vorab nie wissen, wie die KfW im Einzelfall entscheidet. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich mit Ihren Fragen noch einmal direkt an die KfW zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Karla am 22.03.2019 13:33

Hallo,

Mein Mann und ich haben drei Kinder und wohnen mit im Haus seiner Eltern. Es sind zwei getrennte Wohnungen und wir wollen ihnen jetzt unsere Wohnung abkaufen. Haben wir Anspruch auf das Baukindergeld?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.03.2019 13:39

Hallo Karla,

sofern Sie die in diesem Artikel genannten Voraussetzungen erfüllen: Ja. Es spielt keine Rolle, von wem Sie die Immobilie kaufen. Den Antrag müssen Sie in diesem Fall spätestens drei Monate nach Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrags stellen. Wie immer würden wir allerdings auch in Ihrem Fall empfehlen, Ihre Fragen noch einmal direkt an die KfW zu stellen. Wir können vorab leider nicht abschließend klären, wie die KfW im Einzelfall entscheidet.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Steven am 21.03.2019 13:01

Hallo, meine Frau und ich haben uns Anfang 2000 ein Haus gekauft, als wir noch keine Kinder hatten. Diese sind allerdings in der Zwischenzeit geboren. Jetzt haben wir unser Haus verkauft und wollen nochmal ein neues Haus bauen (mit den Kindern). Das würde doch eigentlich bedeuten, dass wir einen "Ersterwerb mit Kinder" haben und somit auch Anspruch auf Baukindergeld haben müssten?

Meine zweite Frage wäre, ob wir erst den Bauantrag stellen sollten, sofern die Eigentumsumschreibung (der Altimmobilie) im Grundbuch stattgefunden hat? Oder ist das egal, da wir nicht mehr im "Bestitz" der Immbilie sind.

Vielen Dank schon mal!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.03.2019 13:26

Hallo Steven und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend ist laut KfW der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung. Zu diesem dürfen Sie nicht Eigentümer einer anderen Immobilie sein. Diese Eigentümerschaft definiert sich in der Regel tatsächlich über den Grundbucheintrag. Insofern sollten Sie zu diesem Zeitpunkt idealerweise nicht mehr als Eigentümer eingetragen sein. Wie immer würden wir allerdings auch in Ihrem Fall empfehlen, Ihre Fragen noch einmal direkt an die KfW zu stellen. Wir können vorab leider nicht abschließend klären, wie die KfW im Einzelfall entscheidet.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marcel am 20.03.2019 23:13

Hallo, wir haben uns ein Haus gekauft und entsprechen allen Gegenebenheiten um Baukindergeld zu erhalten. Leider habe ich bei einem Punkt bedenken wo ich im ganzen Internet keine Antwort finde. Als mein Vater verstorben ist habe ich 1/8 an meinem Elternhaus geerbt. In diesem lebt aber ganz normal meine Mutter. Ich habe mit dem Haus ansonsten nichts zuntun. Haben wir trotzdem Anspruch auf Baukindergeld?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.03.2019 09:40

Hallo Marcel und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gemäß KfW muss die Immobilie am Tag, an dem Sie den Kaufvertrag unterzeichnet haben, die einzige Wohnimmobilie in Ihrem Eigentum sein. Das ist bei Ihnen nicht der Fall. Wir würden Ihnen aber dennoch empfehlen, bei der KfW noch einmal nachzufragen und Ihren Fall dort zu schildern. Wir können vorab leider nicht abschließend klären, wie die KfW im Einzelfall entscheidet.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Jessi am 20.03.2019 10:59

Hallo!

Wir haben das Problem, das wir die Steuerbescheide für 2015 und 2016 haben. Nun haben wir im Januar den Antrag gestellt und nun brauch ich natürlich den Bescheid für 2017. Allerdings habe ich da nicht gearbeitet. Wie verläuft das dann?! Hab ja nun für das Jahr kein Bescheid.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.03.2019 11:03

Hallo Jessi und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Es ist möglich, rückwirkend für bis zu vier Jahre Einkommensteuererklärungen abzugeben. Auf diese Weise kommen Sie an den notwendigen Steuerbescheid.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Susi am 19.03.2019 09:38

Hallo liebe Redaktion,

wir haben 2016 ein Haus gekauft. bekommen nun Drillinge und haben vor zwei Jahren bereits ein Kind bekommen. Nun müssen wir dringend anbauen. Kann Baukindergeld auch für einen größeren Anbau beantragt werden. Bauantrag liegt vom Architekten 2019 vor. Oder gibt es da andere Förderprogramme?

Lieben dank wenn sie mir antworten würden.

Mit freundlichen Grüßen S. Grünewald

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.03.2019 10:32

Hallo Susi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Für einen Anbau wird kein Baukindergeld gewährt. Möglicherweise kommt aber eines der anderen KfW-Förderprogramme für Sie in Frage. Wir würden Ihnen empfehlen, der KfW Ihr Vorhaben zu schildern und sich dort direkt nach den Möglichkeiten zu erkundigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

mazam am 16.03.2019 12:44

Liebe Redaktion,

wir haben am 07.12.2017 unsere Baugenehmigung erhalten und sind dieses Jahr mit unseren drei Kindern eingezogen. Sollten wir das Baukindergeld trotzdem beantragen, der Ablehnung widersprechen und auf Kulanz hoffen? Oder haben wir sowieso keine Chance...

Danke für Ihre Rückmeldung!

auf Kommentar antworten

Hartmannk am 17.03.2019 21:37

Hallo, das würde mich auch sehr interessieren, da wir genau den selben Fall haben. Die Baugenehmigung haben wir am 21.12.2017 bekommen aber die Baufreigabe erst am 08.03.2018 und wir sind dieses Jahr im Februar in das Haus eingezogen.


Immowelt-Redaktion am 18.03.2019 09:35

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

mit dem Baukindergeld efördert werden nur Immobilien, für die der Kaufvertrag zwischen dem 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 geschlossen wurde oder deren Baugenehmigung in diesem Zeitraum erteilt worden ist. Sie können die Angelegenheit aber natürlich dennoch noch direkt mit der KfW besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

globerik1 am 15.03.2019 20:24

Hallo liebe Redaktion,

ich habe ebenfalls noch eine Frage zum Baukindergeld. Mein Mann und ich besaßen bis vor ein paar Wochen eine Wohnung, die wir jedoch inzwischen verkauft haben. In zwei Monaten möchten wir ein Haus kaufen. Es kann nun einige Monate dauern, bis wir aus dem Grundbuch (für die Wohnung)ausgetragen sind. Zählt das Datum des Notarvertrags oder der Austrag aus dem Grundbuch um den Verkauf abzuschließen? Könnte dies zu einem Problem bei Antragstellung für das Baukindergeld darstellen, denn dann könnte ja argumentiert werden, dass wir bei Antragstellung noch im Besitz der Wohnung waren.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.03.2019 08:42

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das könnte in der Tat zu einem Problem werden. Wir würden Ihnen daher empfehlen, die Angelegenheit vor Unterzeichnung des Kaufvertrags mit der KfW zu besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Oender am 09.03.2019 07:19

Hallo, wir haben 2014 gemeinsam mit meinem Mann eine wohnung gekauft in der wir bereits wohnten, 2015 haben wir uns getrennt und 2018 habe ich die wohnung mit einem neuen Darlehen gekauft, mit dem ich mein Exmann ausgezahlt habe. Mein Kind ist jetzt 4 Jahre alt. Im Grundbuch bin nur ich eingetragen. Habe ich Anspruch?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.03.2019 09:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Merkblatt der KfW zum Baukindergeld heißt es: "Sofern der Haushalt [...] Eigentum an einer selbstgenutzten oder vermieteten Wohnimmobilie in Duetschland zur Dauernutzung besitzt, ist eine Förderung mit dem Baukindergeld nicht möglich." Wir würden Ihnen allerdings dennoch empfehlen, sich mit Ihrer Frage noch einmal direkt an die KfW zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marek am 07.03.2019 14:54

Hallo ich habe dem Kaufvertrag unterschrieben am 29.12.2017 aber in das Grundbuch bin ich im März 2018 eingetragen kriege ich dann auch dem Baukindergeld oder nicht ???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.03.2019 15:05

Hallo Marek,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Es kommt auf den Zeitpunkt des Abschlusses des Kaufvertrags an. Insofern haben Sie den entscheidenden Zeitrahmen knapp verpasst und haben wohl keinen Anspruch auf Baukindergeld. Sicherheitshalber empfehlen wir Ihnen aber, noch einmal direkt bei der KfW nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tanja am 02.03.2019 02:16

Hallo liebe Redaktion,

wir möchten ein sanierungsbedürftiges Zweifamilienhaus zu einem Preis von 100.000€ kaufen.

Hierfür werden wir die Kreditvariante 151 "Energetisch sanieren" der kfw für ein Effizienzhaus 100 (Zuschusshöhe 15%) nutzen.

Kredithöhe und forderfähige Kosten betragen 200.000€, da es sich um ein Zweifamilienhaus handelt.

Haben wir Anspruch auf Baukindergeld?

Die kumulierte Förderung darf dabei ja nicht höher sein als die Kosten für den Erwerb.

Zählt als kumulierte Förderung das Baukindergeld plus die Zuschusshöhe (17,5% aus 200.000€) oder Baukindergeld plus die zur Verfügung gestellte Kreditsumme?

Mit freundlichen Grüßen

Tanja

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.03.2019 09:52

Hallo Tanja und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir solche Detailfragen im Einzelfall aus der Ferne nicht abschließend beantworten können. Wir würden Ihnen raten, sich damit direkt an die KfW zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Florian am 28.02.2019 14:25

Hallo liebe Immowelt Redaktion,

meine Frau und ich haben im Dezember 2018 eine Immobilie erworben.

Der Einzug ist allerdings erst für September 2019 geplant, da wir komplett sanieren und beruflich viel unterwegs sind.

Im Juli erwarten wir Nachwuchs! Hätten wir in diesem Fall ein Anspruch auf das Baukindergeld?

Mit freundlichen Grüßen

Florian

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.02.2019 14:32

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, Sie sollten Anspruch auf Baukindergeld haben, sofern Sie den Antrag innerhalb von drei Monaten nach Einzug stellen und sofern Sie die anderen in diesem Artikel genannten Voraussetzungen erfüllen. Wir würden Ihnen aber sicherheitshalber empfehlen, sich mit Ihrer Frage vorab noch einmal direkt an die KfW zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Florian am 28.02.2019 14:36

Herzlichen Dank für die Antwort.

M7chl am 27.02.2019 10:50

Servus

ich habe eine Frage

Und zwar haben wir im April 2018 unsere Baugenehmigung erhalten und sind sei Ende Januar in unseren Eigenheim.

Wir haben noch keine Kinder, diese sind für 2020/21 geplant :)

jetzt bin ich verwirt, mal wird geschrieben Antrag spätestens bis drei Monate nach Einzug, mal Antrag bis 2023 zu stellen möglich (falls von Regierungsseite noch gezahlt wird)

(Anträge müssen spätestens drei Monate nach Einzug gestellt und können bis zum 31. 12. 2023 gestellt werden. Für wie viele Kinder jemand Baukindergeld bekommt, ist abhängig von der Zahl der Kinder am Tag der Antragstellung.) ???

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2019 11:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

beides ist richtig. Anträge müssen zwangsläufig spätestens drei Monate nach Einzug gestellt werden. Nach dem 31. Dezember 2023 ist generell keine Antragstellung mehr möglich. Wer also erst im Januar 2024 einzieht, kann keinen Antrag mehr stellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


M7chl am 27.02.2019 12:07

Also werden wir keinen Anspruch haben?! Wir sind jetzt im Januar eingezogen und werden vermutlich erst nächstes oder übernächstes Jahr Nachwuchs bekommen.


Immowelt-Redaktion am 27.02.2019 12:10

Das ist korrekt. In diesem Fall entsteht kein Anspruch auf Baukindergeld. Wir würden Ihnen dennoch empfehlen, die Sachlage noch einmal der KfW direkt zu schildern und dort nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sarah am 27.02.2019 04:42

Hallo,

Mein Mann und Ich sind aktuell am Bauen. Im Juli 2019 soll dann der Umzug anstehen. Aktuell erwarten wir Nachwuchs, welcher sich für Oktober 2019 angekündigt hat. Steht uns in dieser Konstellation ein Anspruch auf Bau-Kindergeld zu?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2019 08:42

Hallo Sarah und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Antrag auf Baukindergeld muss spätestens drei Monate nach Einzug in die neue Immobilie gestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt muss das Kind bereits geboren sein, anderenfalls gibt es keinen Anspruch auf Baukindergeld. Wie immer empfehlen wir Ihnen aber, Ihre Fallkonstellation noch einmal der KfW zu schildern und dort direkt nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Holger am 09.02.2019 19:55

Hallo,

ich lebe seit Ende letzten Jahres alleine in einer Wohnung, welche ich im September 2018 gekauft habe. Davor hatte ich kein Eigentum. Ich habe ein uneheliches Kind mit meiner Ex-Partnerin, welche auch kein Eigentum besitzt. Habe ich Anspruch auf Baukindergeld für den Fall wenn meine Ex-Partnerin zu mir zurück kommt und bei mir einzieht? Oder hätte ich Anspruch auf Baukindergeld, wenn ich eine neue Partnerin mit Kind finde oder Diese schwanger wird? Bis wann wäre dann Zeit um den Antrag zu machen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.02.2019 12:44

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Antrag auf Baukindergeld muss innerhalb von drei Monaten nach dem Einzug gestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt muss das Kind bereits mit Ihnen in der Wohnung wohnen, unabhängig davon, ob mit der Ex-Partnerin, einer neuen Partnerin oder alleine mit Ihnen. Wie immer würden wir Ihnen aber empfehlen, sich mit Ihrer Frage noch einmal direkt an die KfW zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Holger am 12.02.2019 08:46

Hallo, danke für die Antwort.

Nun wohne ich bereits seit 3 Monaten in der Wohnung alleine. Ist damit der Anspruch endgültig abgehakt oder würde ich einen neuen Anspruch auf baukindergeld erhalten, wenn ich mich vorübergehend von der Wohnung abmelde und dann später gemeinsam mit meinem Kind anmelde?


Immowelt-Redaktion am 12.02.2019 11:59

Hallo Holger,

es würde wohl nichts nützen, wenn Sie aus- und wieder einziehen. Entscheidend ist laut KfW der erstmalige Einzug. Wir raten Ihnen dennoch noch einmal raten, Ihre Frage sicherheitshalber noch einmal direkt an die KfW zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mama Motte am 08.02.2019 06:06

Hallo,

ich finde keine Infos darüber, deswegen diese Frage: Wir sind selbständig und möchten uns ein Haus kaufen, wo eine Gewerbeeinheit mit bei ist, welche wir selbst nutzen würden zur Ausübung unseres Berufes. Nun die Frage ob hier auch die Eigenheimzulage genehmigt werden würde, da einerseit es ja unser Eigenheim würde anderseits wir ein Teil des Hauses auch als reines Büro und Warenlager mit nutzen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.02.2019 12:37

Hallo Mama Motte und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Baukindergeld wird nur dann gewährt, wenn die Immobilie selbst zu Wohnzwecken genutzt wird. Allerdings wird eine untergeordnete Nutzung als Büro nicht als schädlich angesehen. Ob in Ihrem Fall allerdings die Förderung mlglich ist, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Wir raten, bei solchen Sonderfällen direkt bei der KfW nachzufragen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Michael am 07.02.2019 11:09

Hallo,

Meine Frage ist folgende:

Ich bin geschieden und habe bei der Scheidung 2015 das Haus übernommen, und lebe mit meinen zwei Jungs darin. Bin jetzt wieder Verheiratet und meine jetzige Frau brachte drei Kinder mit. Jetzt wollen wir neu kaufen. Meine Frau ist nicht bei mir im Haus eingetragen Besitz somit noch kein Eigentum sind wir berechtigt zur Förderung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.02.2019 09:13

Hallo Michael,

im Prinzip wäre Ihre Frau förderberechtigt. Ob Sie in der von Ihnen geschilderten Konstellation allerdings Baukindergeld bekommen, können wir nicht abschließend beurteilen. Wir würden empfehlen, die Frage noch einmal direkt an die KfW zu stellen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Christiane am 06.02.2019 14:53

Hallo,

da wir einen Mietkauf planen, möchte ich wissen, ob wir für diese Option des Eigenheimerwerbs auch Baukindergeldberechtigt sind.

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.02.2019 09:12

Hallo Christiane,

Baukindergeld können Immobilienkäufer nur erhalten, wenn sie erstmals Eigentümer einer selbst genutzten Immobilie werden, sprich, wenn man als Eigentümer im Grundbuch eingetragen ist. Da uns die konkrete Vertragsgestaltung des Mietkaufs nicht bekannt ist, raten wir dazu, diese Frage vor Antragstellung auch an die KfW selbst zu richten.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Markus am 06.02.2019 09:49

Hallo,

noch eine Frage dazu:

Wenn wir vor einigen Jahren (2001 - 2010) schon einmal eine Immobilie besessen haben (mit KfW-Darlehen für bis 2005 nur den Ehemann) die - weil zu klein - inzwischen verkauft ist, haben wir dann Anspruch auf das Baukindergeld?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.02.2019 12:14

Hallo Markus und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Im Merkblatt der KfW, die ja für die Auszahlung des Baukindergeldes zuständig ist, heißt es: "Gefördert wird der erstmalige Neubau oder Erwerb von Wohneigentum zur Selbstnutzung in Deutschland." Unschön scheint hier das Wort "erstmalig". So wie Sie es schreiben, war aber nur der Ehemann der Eigentümer Ihrer alten Immobilie? Da es sich um einen Sonderfall handelt, raten wir, direkt bei der KfW nachzuhaken.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Marc am 05.02.2019 02:50

Hallo ,

Immobilie besteht aus 2 Wohnungen

Oben leer

Unten vermietet

01.03.19 Kauf der Immobilie

Eigenbedarfskündigung 9 Monate Frist für langjährigen Mieter , also : 01.12.19 raus.

Dann Nutzung Beider Whg als eine Wohneinheit (obere und untere Whg) für uns

Das heißt ich sollte auch erst ab 01.12.19 dort einziehen ( Ummeldung ) mit der Familie oder kann man auch zunächst oben einziehen , ummelden 01.03. und dann beantragen ?? Dann wäre ja zum Beantragungspunkt eine „Vermietung“ gegeben .....

Oder sollte der Untere Mieter vor dem Kauf und Ummeldung raus sein ? ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.02.2019 10:11

Hallo Marc und vielen Dankf ür Ihren Kommentar,

aus unserer Sicht dürfte die eine Beantragung zu einem Zeitpunkt, in dem die Wohnung noch vermietet ist, nicht in Betracht kommen. Da es sich hier aber um einen Sonderfall handelt, raten wir, hier direkt bei der KfW nachzuhaken.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Uwe am 04.02.2019 12:07

Hallo,

ich möchte hier noch einmal ein Thema aufgreifen, das leider nicht beantwortet wurde: Ich habe meinem Sohn mein Haus vorab vererbt und lebenslanges Nießbrauchsrecht. Nun hat er selbst gebaut und will das Baukindergeld beantragen, geht das? er hat ja von meiner vererbten Immobilie derzeit nichts oder geht das für ihn nur mit einer Rückübertragung an mich, was zeitlich nicht so schnell zu machen ist?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.02.2019 14:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wer Baukindergeld beantragen möchte, darf zum Stichtag keine weitere Wohnimmobilie in seinem Eigentum haben, also für keine weitere Wohnimmobilie im Grundbuch stehen. Das dürfte auch in Ihrem Fall gelten. Wir würden allerdings empfehlen, die Frage noch einmal direkt an die KfW zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Känguru am 30.01.2019 18:01

Hallo,

ich bin Eigentümerin eines unbebauten Grundstücks und habe ein Haus woanders gekauft. Ich warte auf den Verkauf des Grundstücks, denn das Geld ist mein Eigenkapital beim Hauskauf. Ich habe bei der Bank eine Zwischenfinanzierung organisiert. Meine Frage: Zählt das (unbebaute) Baugrundstück als "Wohnimmobilie"? D.h. bin ich überhaupt baukindergeld-berechtigt?

Viele Grüße und Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.01.2019 09:00

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein unbebautes Grundstück ist keine Wohnimmobilie. Es dürfte dem Antrag auf Baukindergeld daher nicht im Wege stehen. Wie immer würden wir aber empfehlen, diese Frage vor Antragstellung auch an die KfW selbst zu richten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Falko am 30.01.2019 09:39

Hallo,

ich habe mir im November ein Haus gekauft und bin am renovieren. Jetzt bin aber ledig und nur meine 2 Jungs (8 und 10 Jahre alt) sollen mit mir in das Haus einziehen. Verheiratet war ich auch nicht zuvor. Die Mutter der Kinder besitzt schon laenger ein eigenes Haus.

Habe ich Anspruch auf Baukindergeld obwohl ich ohne Partnerin da stehe? Nur mit meinen Jungs?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.01.2019 10:23

Hallo Falko,

ja, Baukindergeld gibt es auch für Alleinerziehende. Voraussetzung ist, dass Sie kindergeldberechtigt für die Kinder sind, die mit Ihnen unter einem Dach leben. Wir würden Ihnen dennoch sicherheitshalber empfehlen, die Angelegenheit vorab noch einmal mit der KfW zu klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sandra am 29.01.2019 22:05

Hallo,

mein Mann und ich wohnen mit unseren Kindern in einem landwirtschaftlichen Anwesen, dass seinen Eltern gehört. Jetzt soll ihm die Landwirtschaft überschrieben werden. Aus der notariellen Urkunde wird hervorgehen, dass wir für das Wohnhaus einen Fixbetrag zahlen und das Grundstück, sowie die Nebengebäude überschrieben werden. Sind wir förderberechtigt, oder braucht man einen separaten Kaufvertrag für den Hauskauf?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.01.2019 09:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

solange Sie die Wohnimmobilie tatsächlich kaufen, dürfte die Überschreibung eines Nebengebäudes und des Grundstücks an der Förderberechtigung nichts ändern. Wie bei allen Fragen dieser Art würden wir Ihnen allerdings raten, sich mit Ihrer Frage vorab auf jeden Fall noch direkt an die KfW zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Georg am 29.01.2019 01:23

Hallo,

Meine Frau und ich wollen das Elternhaus meiner Frau übernehmen. Meine Frau kriegt ihre Hälfte geschenkt, ich werde meine Hälfte kaufen.

Somit stehen wir beide im Grundbuch, nur der notarielle Kaufvertrag enthält auch die Schenkung. Sind wir damit förderberechtigt?

Mit freundlichen Grüssen,

Georg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.01.2019 09:43

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

uns sind für diesen speziellen Fall keine Sonderregelungen bekannt. Wir würden Ihnen daher raten, sich mit dieser Frage direkt an die KfW zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anni am 24.01.2019 11:50

Hallo, wir haben Januar 2018 einen Kaufvertrag für ein EFH unterschrieben und im März unsere Wohnung verkauft. Da wir als Familie in der Zwischenzeit nicht auf der Straße leben wollten. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht die Rede von Baukindergeld. Da die Regularien jetzt nicht mehr zum Zeitpunkt der Antragstellung gelten, sondern zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung gehen wir jetzt leer aus?

Kann man da noch irgendwas beeinflussen, ist doch total unfair.

Schöne Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.01.2019 12:35

Hallo Anni und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir können in unseren Artikeln leider nur die gesetzlichen Rahmenbedingungen weitergeben und würden Ihnen daher raten, sich mit dieser Frage noch einmal direkt an die KfW zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

mariiiii... am 23.01.2019 20:47

Hallo...

Wir haben 2015 den Notar Vertrag für ein Haus unterschrieben ( bezahlen müssten wir es jedoch erst jetzt im August 2019). Stehen also bis jetzt nur als Vormerkung im Grundbuch. Der Bauantrag wurde jetzt Ende 2018 gestellt und sollte demnächst genehmigt werden. Einzug ist dann nach komplett Umbau Ende 2020 geplant.... Haben wir denn Anspruch auf baukindergeld?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.01.2019 09:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn die Baugenehmigung zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 erteilt wird und Sie alle anderen hier genannten Voraussetzungen erfüllen, sollten Sie Anspruch auf Baukindergeld haben. Sicherheitshalber würden wir Ihnen aber empfehlen, vorab noch einmal bei der KfW nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

eagleservice@t-online.de am 21.01.2019 11:39

H.-J.Adler

Gilt als Wohneigentum auch Erbgemeinschaftsanteil?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.01.2019 12:28

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wer durch Schenkung, Erbe oder Übertragung zu einer Wohnimmobilie kommt, wird leider nicht durch Baukindergeld gefördert.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kevin am 18.01.2019 10:23

Hallo, kann man ein Haus oder eine Wohnung jetzt kaufen, was zur Zeit noch vermietet ist und das noch bis Anfang 2020 so weiter laufen lassen, also vermieten, und dann selbst einziehen?

Hat man in diesem Fall auch Anspruch auf Baukindergeld?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.01.2019 12:17

Hallo Kevin,

gestellt werden können die Anträge bis zum 31. 12. 2023 – vorausgesetzt, der Kaufvertrag wurde zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 geschlossen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kevin am 17.01.2019 16:57

Hallo, wann beginnt die 3-Monats-Frist (Einzug bis zur Antragsstellung) bei folgenden Beispiel:

Immobilie wird jetzt gekauft, Einzug und Anmeldung erster Elternteil im März 2019, Einzug und Anmeldung zweiter Elternteil mit Kind im März 2020.

Ist man bei diesem Beispiel überhaupt Baukindergeld berechtigt oder müssen beide Einzüge/Anmeldungen gleichzeitig erfolgen? Wenn dem so ist und beide gleichzeitig (oder innerhalb von 3 Monaten) einziehen müssen, wäre es dann möglich, dass der erste Elternteil dann im März 2019 einzieht/anmeldet, im Dezember 2019 dort abmeldet/auszieht und mit dem anderen Elternteil mit Kind dann zusammen im März 2020 wieder einzieht/anmeldet? Ist man dann auch Baukindergeld berechtigt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.01.2019 10:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend dürfte in diesem Fall der Einzug des Kindes sein, weil das Recht auf Baukindergeld erst dadurch entsteht. Der Antrag müsste in Ihrem Fall dann drei Monate nach dem Einzug des zweiten Elternteils mit Kind gestellt werden. Wir würden Ihnen allerdings empfehlen, dies vorab noch einmal direkt mit der KfW zu klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Kevin am 18.01.2019 16:58

Hallo immowelt-Redaktion,

das ist laut KfW nicht korrekt. Entscheidend ist nicht der Einzug des Kindes, sondern der erste Einzug. Dabei ist es irrelevant ob mit oder ohne Kind. Die 3-Monats-Frist beginnt mit der ersten Anmeldung zu laufen und innerhalb dieser Frist müssen sich dann auch die anderen Familienteile anmelden um Baukindergeld beantragen zu können.

Ich denke viele Leute stützen sich mit ihren teils schwerwiegenden Entscheidungen auf die Antworten von Ihnen in den Kommentaren, was zumindest in diesem Fall dann nicht klug gewesen wäre.


Immowelt-Redaktion am 21.01.2019 08:56

Hallo Kevin,

vielen Dank für Ihren Hinweis. Bitte entschuldigen Sie unsere falsche Auskunft. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Fallkonstellationen, die es gerade in Bezug auf das Baukindergeld nicht immer ganz einfach macht, einzuschätzen, wann und in welcher Frist jemand antragsberechtigt ist oder nicht. Wir weisen daher stets darauf hin, die Fragen auch noch einmal direkt mit der KfW zu klären.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Markus am 06.01.2019 22:00

Hallo, wir werden dieses Jahr unser Projekt Hausbau starten und voraussichtlich in 2019 unser neues Haus beziehen. Nachdem ich die letzten drei Jahre im Ausland gearbeitet habe (2016/2017 teilweise 2018) bin ich mir nicht sicher ob wir baukindergeld beantragen können . In 2017 mussten wir keine lohnsteuererklörung in Deutschland durchführen, da wir nur im Ausland steuerpflichtig waren. Somit haben wir für 2017 keine deutsche einkommenssteuererklärung. Können Sie mir sagen ob wir baukindergeld berechtigt sind? Wenn ja, welche einkommensnachweise benötige ich? Vielen Dank für die Beratung

auf Kommentar antworten

Robert am 06.05.2019 12:07

Hallo Markus, wir sind in einer ähnlichen Situation und mich würde interessieren ob das lösen konntet. Das Finanzamt scheint keine Bestätigung ausstellen zu wollen, dass keine Einkünfte in Deutschland vorliegen, bzw. dass keine Steuerpflicht in D vorlag. Weiß nicht ob die KFW andere Nachweise akzeptiert.


Immowelt-Redaktion am 07.01.2019 11:31

Hallo Markus und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie laut KfW anhand von Einkommensbescheiden oder anderen Nachweisen des Finanzamts bestätigen können, dass keine Einkünfte in Deutschland erzielt wurden, dann sind Sie antragsberechtigt, insofern alle anderen Voraussetzungen erfüllt werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gustel am 03.01.2019 12:50

Hallo,

Wir wollen unser Haus verkaufen und können erst im Mai umnziehen. Wir wollen in den nächsten Tagen den Termin beim Notar wahrnehmen.Für das andere Haus haben wir mitte Februar den Termin beim Notar. Der Umzug ist aber erst für Ende April Anfang Mai geplant. Haben wir auch Anspruch auf Baukindergeld? Gilt der Tag als das Geld eingegangen ist oder der Kaufvetrag?

Danke und viele Grüsse!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2019 14:36

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich ist der Termin der Unterzeichnung des Kaufvertrags entscheidend. Wenn Sie den Vertrag für das neue Haus unterzeichnen während Sie das alte noch besitzen, haben Sie keinen Anspruch auf Baukindergeld.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

lohjab am 02.01.2019 15:23

Hallo,

wenn der Durchschnitt des Einkommens des zweiten und dritten Kalenderjahres vor der Antragstellung entscheidend ist, gilt der Durchschnitt beider Jahre zusammengezählt oder muss der Durchschnitt in jedem einzelnen Jahr nicht überschritten werden? Hätten wir also Anspruch, wenn in dem einen Jahr das Einkommen weit unter der Grenze lag, in dem drauf folgenden Jahr knapp über die Jahresgrenze, zusammengezählt aber unter der Grenze?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2019 10:25

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es gilt laut KfW der Durchschnitt der beiden Jahre. Das heißt, auch wenn Sie in einem Jahr knapp drüber lagen, insgesamt aber unter der Einkommensgrenze bleiben, haben Sie - sofern Sie alle anderen Voraussetzungen erfüllen - auch Anspruch auf das Baukindergeld.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Häuslebauer am 31.12.2018 19:05

Hallo,

Wir wollen 2019 bauen,fürs Grundstück warten wir auf den Notortermin, Baubeginn möglichst bald.

Einzug ist für 2020 geplant, da soll dann auch unser erstes Kind zur Welt kommen.

Haben wir Anspruch auf Baukindergeld?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.01.2019 15:43

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell sollten Sie, wenn alles wie von Ihnen beschrieben verläuft und auch alle anderen im Ratgeber beschriebenen Voraussetzungen erfüllt sind, auch Baukindergeld bekommen. Jedoch muss das geplante Kind bei der Antragstellung bereits auf der Welt sein - ansonsten haben Sie keinen Anspruch.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gazmend am 25.12.2018 20:49

Hallo, wir erwarten ende Mai 2019 das zweite Kind, bekommen wir dann auch die zulage für das zweite kind oder nicht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.12.2018 11:47

Hallo Gazmend,

besten Dank für Ihren Kommentar. Generell berechtigt eine Schwangerschaft keinen Anspruch auf Baukindergeld. Denn ausschlaggebend für den Anspruch ist grundsätzlich die Zahl der Kinder unter 18 Jahren, die bei Antragstellung auf Baukindergeld im Haushalt leben. Es besteht daher an sich kein Anspruch, wenn der Nachwuchs nach Antragstellung geboren oder adoptiert wurde. Allerdings gibt es eine Ausnahme: Hat der Einzug in die selbstgenutzte Immobilie vor dem 18.09.2018 stattgefunden, gibt es dann eine Anspruchsberechtigung, wenn das Kind zum Einzugsdatum das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat beziehungsweise wenn das Kind spätestens drei Monate nach Einzug geboren wurde. Beispiel: Wurde das Haus im Februar 2018 erworben, im April 2018 fand der Umzug statt, das Kind wurde im Juli 2018 geboren und der Antrag auf Baukindergeld wurde im Oktober 2018 gestellt. In diesem Fall besteht trotz Schwangerschaft ein Anspruch.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

Deda am 20.12.2018 14:48

So ganz verstehe ich das Prozedere nicht: ich habe eine Doppelhaushälfte im August 2018 gekauft, Eintragung ins Grundbuch erfolgte Anfang Oktober, am 17.12.2018 bin ich eingezogen mit meinen beiden Kindern. Muss ich mich mit der Antragstellung jetzt sputen (so habe ich einen Artikel in der RP verstandn) oder beginnt die 3-Montas-Frist erst jetzt zu laufen?

auf Kommentar antworten

jonny-jimbo am 20.12.2018 14:51

jetzt hast du noch 3 Monate Zeit


Immowelt-Redaktion am 20.12.2018 14:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Der Antrag muss laut KfW spätestens drei Monate nach dem Einzug in das selbst genutzte Wohneigentum gestellt werden. Sie müssen sich also noch nicht sputen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

jonny-jimbo am 20.12.2018 14:48

Hallo,

wie verhält es sich, wenn man eine Immobilie jetzt kauft welche noch bewohnt ist und man erst wegen Eigenbedarf zum Herbst nächsten Jahres kündigt und erst dann sagen wir mal im November 2019 einzieht. Hat man dann Anspruch auf Baukundergeld?

Vielen Dank und Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.12.2018 14:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja. Gestellt werden können die Anträge bis zum 31. 12. 2023 – vorausgesetzt, der Kaufvertrag oder die Baugenehmigung wurde zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 geschlossen beziehungsweise erteilt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Julia am 20.12.2018 04:53

Guten Tag, baugenehmigung haben wir in 2018 erhalten. Einzug mitte 2019 geplant. Ab wann kann man bei der kfw den Antrag stellen? Jetzt schon oder erst nach Einzug? Und müssen die Jahressteuerbescheide von 2015+2016 oder 2016+2017 in diesem Falle eingereicht werden?

Wir haben ein Kind in 2018 geboren. Gelten dann für die Jahre davor die 90T Einkommemsgrenze oder gilt da die 75T?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.12.2018 09:40

Hallo Julia,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Antrag muss spätestens 3 Monate nach dem Einzug in das selbst genutzte Wohneigentum gestellt werden, eine Antragstellung vor Einzug ist nicht möglich. Benötigt werden die Einkommenssteuerbescheide des zweiten und dritten Kalenderjahres vor der Antragsstellung. Wenn Sie also 2019 einen Antrag stellen, muss die Steuerbescheide aus den Jahren 2016 und 2017 einreichen. Bei den Einkommensgrenzen ist allein die Zahl der bereits geborenen Kinder bei Antragstellung ausschlaggebend.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Julia am 20.12.2018 14:05

Super. Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Mein Mann hatte in 2016 etwas weniger verdient.

2016 bei 76T und 2017: 103T

Im Durchschnitt also tatsächlich knapp unter der Grenze der 90T. Also hätten wir doch wirklich Anspruch auf Baukindergeld, oder?


Immowelt-Redaktion am 20.12.2018 14:18

Dem müsste so sein, ja. Bedenken Sie aber bitte, dass wir das aus der Ferne nicht abschließend prüfen können. Wir würden Ihnen daher raten, noch einmal bei der KfW direkt anzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Barb am 18.12.2018 13:31

Hallo, meine Enkeltochter und Ihr Mann haben den Kaufvertrag für ihr Haus im Dezember 2017 unterschrieben. Da das Haus unter Denkmalschutz steht, wie sich im Nachhinein herausstellte, benötigen sie für den weiteren Ausbau eine Baugenehmigung. Das Haus haben sie zum Teil im Dezember 2018 bezogen. Die Baugenehmigung liegt noch nicht vor (für das Dachgeschoss). Steht Ihnen bei diesen Voraussetzungen das Baukindergeld für zwei Kinder zu?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.12.2018 13:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für Ausbauarbeiten von Immobilien, die sich bereits im Eigentum der potenziellen Antragstellre befinden, wird kein Baukindergeld gewährt, nein. Sicherheitshalber können Sie aber nochmal direkt bei der KfW nachfragen und ihre Situation dort schildern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Segelflieger am 17.12.2018 12:28

Hallo.

Wie sieht es denn aus, wenn man selbst eine Immobilie besitzt und diese vor Bauantragstellung verkauft.

Dann hätte man doch Anspruch auf das Baukindergeld, weil zum Zeitpunkt des Baus keines der Familienmitglieder eine Immobilie besitzt.

Wie sähe denn dazu der Grundbuchauszug aus? Was steht da genau drin und was wird geprüft?

Könnte ich das Haus auch als Schenkung veräußern?

Vielen Dank für die Antwort

Segelflieger

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.12.2018 13:32

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie eine Immobilie verkaufen oder verschenken, dies ihre einzige war, und erst dann einen Bauantrag stellen und diesen genehmigt bekommen, haben Sie Anspruch auf Baukindergeld, das ist korrekt. Was genau die KfW bei Antragstellung prüft und inwiefern Einsicht in das Grundbuch genommen wird, können wir Ihnen leider beantworten. Hierzu fragen Sie am besten direkt bei der KfW nach.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tatjjj am 14.12.2018 22:56

Hallo und wenn wir weniger einkommen jährlich haben als 75.000€ ist es trotzdem möglich? Baukindergeld zu bekommen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.12.2018 09:32

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nicht trotzdem, sondern erst recht. Es handelt sich hier um Maximaleinkommensgrenzen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tatjana Braun am 14.12.2018 13:17

Hallo liebes immowelt. Team

Mein mann und ich wollen uns ein eigenes Haus oder wohnung kaufen. Haben aber kein eigen kapital. Unser Sohn wird im April 2 und in Juni kommt unser 2tes Nachwuchs.

Mein Mann ist allein verdiener.

Meine frage ist können wir ein Haus/Wohnung kaufen ohne eigen Kapital? Und ab wanm bekommt das 2te Kind baugeld..?

Lg Frau Braun

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.12.2018 13:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

einige Banken bieten die Finanzierung einer Immobilie ohne Eigenkapital an, allerdings verlangen sie dafür meistens auch höhere Zinsen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel unter folgender Adresse: ratgeber.immowelt.de/a/vollfinanzierung-baufinanzierung-ohne-eigenkapital.html

Baukindergeld bekommen Sie grundsätzlich für jedes Kind, das zum Zeitpunkt der Antragstellung auf der Welt und kindergeldberechtigt ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

BP-H am 12.12.2018 15:08

Hallo, wir haben unser Haus im Januar von meinen Eltern überlassen bekommen, dafür wurden die beiden Geschwister ausbezahlt. Im Jahr 2017 haben wir für dieses Haus einen Bauantrag für Anbau an dieses Wohnhaus gestellt. Dieser wurde im Juni 2017 genehmigt. Der Grundbucheintrag erfolgte im Januar 2018, sowie die Kreditzusage der Bank. Sind wir nun berechtigt das Baukindergeld zu beantragen? Viele Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.12.2018 15:26

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wohl nicht, weil die Baugenehmigung bereits im Jahr 2017 erteilt wurde. Im Zweifel raten wir allerdings immer dazu, noch einmal direkt bei der KfW nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bi-We am 10.12.2018 17:53

Hallo,

Ich bin alleinerziehend und habe aber einen Lebensgefährten. Wir wollen nun haus bauen. Mein Lebensgefährte hat ein Grundstück und ist hier auch im Grundbuch eingetragen. Muss ich auch im Grundbuch eingetragen sein um baukindergeld zu beantragen oder genügt es, wenn ich als Bauherrin im genehmigten Bauplan eingetragen bin?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.12.2018 08:14

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie müssen Eigentümerin der Immobilie sein und zwar zu mindestens 50 Prozent. Eigentümerin der Immobilie sind Sie nur, wenn Sie auch im Grundbuch eingetragen sind.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

arualmin am 08.12.2018 11:12

Hallo!

Ich lebe mit 2 Kindern (Zwillinge, 8 Jahre alt), ich bin Italienerin (seit 10 Jahren in Berlin), sie sind deutsche. Mein jährlich Einkommen ist 56.400 Euro. Ich möchte jetzt eine Wohnung kaufen, da wir bald ausziehen müssen von der Wohnung, wo wir gerade wohnen. Die bezahlbare Wohnungen hier in der Nähe (Grundschule, Wohnung der Vater) sind vermietet: kann ich eine vermietete Wohnung kaufen, Anspruch auf Eigennutzung stellen und Baukindergeld bekommen? Oder geht nur wenn wir in der gekauften Wohnung schon wohnen?

Danke und viele Grüße,

Laura

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.12.2018 09:19

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Antrag auf Baukindergeld kann erst nach dem Einzug in die selbst genutzte Wohnimmobilie gestellt werden und zwar innerhalb von drei Monaten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

nicola am 07.12.2018 21:43

Hallo,

mein Mann und ich haben im September bei einer öffentlichen Teilungsversteigerung unser Haus erworben. Bis zum Zeitpunkt der Teilungsversteigerung waren mein Mann und seine Exfrau gemeinsame Eigentümer des Hauses. Ich habe ein Kind, für das ich das alleinige Sorgerecht habe, und besitze keine andere Immobilie. Haben wir Anspruch auf Baukindergeld?

Vielen Dank schon im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.12.2018 09:06

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in diesem Fall dürfte es schwierig werden, Baukindergeld zu bekommen, weil Ihr Mann als Angehöriger des Haushalts bereits vor der Teilungsversteigerung Eigentümer der Immobilie war. Wir würden Ihnen dennoch empfehlen, sicherheitshalber noch einmal bei der KfW direkt nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

D3layla am 06.12.2018 18:47

Hallo,

zählt auch die Unterschrift auf einem schwebend ungültigen Kaufvertrag ,der erst zu einem späteren Zeitpunkt gültig ( nicht rechtswirksam) wird?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.12.2018 10:11

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend ist das Zustandekommen eines rechtswirksamen Kaufvertrags. Kommt ein solcher Vertrag nicht zustande, kann auch kein Baukindergeld beantragt werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Karsten am 04.12.2018 11:03

Hallo,

haben wir bei folgender Konstellation Anspruch auf Baukindergeld?

- Wir wohnen mit unseren zwei Kindern 2 und 5 Jahre in einer Eigentumswohnung.

- Ein Baugrundstück wird zum 01.01.2019 erworben. Notar Vertrag ist unterschrieben.

- Die Eigentumswohnung wird im Frühjahr verkauft und wir wohnen dann weiterhin zur Miete.

- Die Baugenehmigung für das neue Einfamilienhaus wird im Sommer (nach Verkauf der Wohnung) erteile.

Welcher Stichtag gilt für uns? Erwerb Grundstück oder Baugenehmigung Haus?

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Karsten

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.12.2018 11:15

Hallo Karsten und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend dürfte in diesem Fall der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung sein. Sie dürfen also zu diesem Zeitpunkt keine weitere Immobilie besitzen. Gerade in dieser Frage gab es in der Vergangenheit aber bereits Unklarheiten von Seiten der KfW. Wir würden Ihnen daher empfehlen, dort selbst noch einmal nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mia2 am 02.12.2018 21:10

Hallo Team-Immowelt,

gibt es auch Baukindergeld für Um-und Ausbauten einer erworbenen Immobilie ? Haus wird von Vater auf Sohn überschrieben.

Vielen Dank im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.12.2018 12:57

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, für Um- und Ausbauten wird aktuell kein Baukindergeld gewährt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sahabibi am 30.11.2018 21:05

Hallo, wir sind deutsche Staatsbürger und wollen wegen dem Brexit nach Deutschland zurück. Wir werden den Kaufvertrag für Grundstück am 20ten December unterschreiben und 2020 wahrscheinlich ins neue Haus einziehen. Da wir seit 18 Jahren im Ausland Steuer zahlen und keine deutsche Einkünfte haben ist unsere Einkommens Steuer Erklärung der letzten Jahre 0 Euro. Können wir trotzdem baukindergeld beantragen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.12.2018 08:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, das sollte möglich sein, wenn Sie die fraglichen Einkommenssteuerbescheide vorlegen. Bevor Sie fest mit dem Geld planen, würden wir Ihnen dennoch empfehlen, noch einmal direkt bei der KfW nachzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mia am 29.11.2018 11:23

Hallo,

unser Haus ist kurz vor der Fertigstellung und wir werden noch im Dezember einziehen und uns auch möglichst zeitnah ummelden. Wenn wir den Antrag auf Baukindergeld im Januar/Februar 2019 stellen, sind dann die Einkommenssteuerbescheide aus 2016 und 2017 maßgebend (laut KfW-Merkblatt gelten das zweite und dritte Jahr vor AntragsEINGANG) oder ist hier auch das Datum der Ummeldung ausschlaggebend? Das läge ja dann im Dezember, sodass die Jahre 2015 und 2016 als Grundlage gelten.

Vielen Dank im Voraus!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.11.2018 12:57

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend ist hier das Datum der Antragstellung respektive des Antragseingangs. Stellen Sie also den Antrag im Jahr 2019 wird die KfW von Ihnen die Steuerbescheide aus den Jahren 2016 und 2017 verlangen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

I.S. am 27.11.2018 19:05

Hallo, wir haben unsere Eigentumswohnung in 2018 gekauft. Bisher wird die Wohnung renoviert und wir ziehen zum 01.01.2019 um. D.h. wir melden uns am 02.01 um.

Unsere Kind soll am 15.03. 2018 zur Welt kommen.

Heißt es etwa, dass ich spätestens bis zum 02.04 den Antrag fürs Baukindergeld stellen darf?

Vielen Dank vorab.

MfG

auf Kommentar antworten

I.S. am 27.11.2018 19:06

15.03.2019* soll das Baby zur Welt kommen


Immowelt-Redaktion am 28.11.2018 11:26

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut KfW muss der Antrag auf Baukindergeld tatsächlich innerhalb von drei Monaten nach dem Einzug stellen und zu diesem Zeitpunkt muss ein kindergeldberechtigtes Kind im Haushalt leben. Wenn die Meldebestätigung Ihrer Gemeinde als den 2. Januar 2019 als Datum trägt, muss der Antrag bis spätestens 2. April gestellt werden. Sollten Sie hierzu weitere Fragen haben, empfehlen wir den direkten Kontakt zur KfW.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Natalie am 27.11.2018 16:50

Hallo,

Wir haben im Sommer 2018 ein Haus gekauft, in dem noch Mieter wohnen. Der Mietvertrag wurde gekündigt mit einer Kündigungsfrist von 9 Monaten, dh bis Ende April 2019.

Dann erst können wir einziehen.

Dass es so lange dauert, verhindert doch nicht den Anspruch auf Baukindergeld, oder?

Wir haben 2 Kinder, erwarten in einigen Wochen das dritte. Wenn wir dann nächstes Jahr einziehen, gelten alle drei Kinder oder?

Vielen Dank im voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.11.2018 10:12

Hallo Natalie,

nein, die neunmonatige Kündigungsfrist hat keine Auswirkungen auf Ihr Anrecht auf Baukindergeld. Wichtig ist, dass der Kaufvertrag zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 geschlossen wurde und dass der Antrag innerhalb von drei Monaten nach Einzug gestellt wird. Entscheidend für die Höhe des Baukindergelds ist darüber hinaus die Anzahl der kindergeldberechtigten Kinder, die zum Zeitpunkt der Antragstellung im Haushalt leben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Denis am 24.11.2018 20:27

Hallo, wir hatten zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Vorvertrages am 16.07.2018 für unser neues Fertighaus (vorbehaltlich Grundstück und Finanzierung) noch eine Immobilie besessen. Die Immobilie haben wir mittlerweile verkauft (Der Kaufvertrag wurde am 19.10.2018 notariell beurkundet) und diese wechselt den Besitzer am 30.11.2018. In den Bedingungen steht folgender Satz: Bei Neubauten ist der Zeitpunkt der entscheidend, an dem die Baugenehmigung erteilt wird. Wir werden zum Zeitpunkt des Besitzwechsels zu 100% noch keine Baugenehmigung haben. Sind wir dann doch berechtigt einen Antrag auf Baukindergeld zu stellen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.11.2018 08:20

Hallo Denis und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Wenn Sie zum Zeitpunkt, an dem Sie die Baugenehmigung für Ihre neue Immobilie bekommen, keine weitere Immobilie besitzen - laut Ihrer Erklärung ist dem so -, dann können Sie auch einen Antrag auf Baukindergeld stellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lidia am 23.11.2018 17:58

Hallo. Ich bin grad dabei ein Haus für mich und meine zwei Kinder zu kaufen. Lebe grad in der Trennung. Mein noch Ehemann besitzt eine Immobilie die wir zusammen gebaut haben und ich habe ihm meine Hälfte davon verkauft. Meine Frage: bekomme ich Baukindergeld? Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.11.2018 09:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Baukindergeld können Sie nur dann erhalten, wenn Sie noch kein Immobilieneigentum haben, d.h., es kommt dann darauf an, dass Sie hinsichtlich der alten Immobilie, die Sie gemeinsam mit Ihrem Ex-Mann besaßen, zum Zeitpunkt des Erwerbs der neuen Immobilie nicht im Grundbuch als Eigentümer eingetragen sind. Da wir die Umstände Ihres Falles aus der Ferne jedoch nicht beurteilen können raten daher, z. B. einen Steuerberater zu konsultieren oder direkt bei der KfW anzufragen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Zdravko am 22.11.2018 19:41

Hallo, wir besitzen schon eine Immobilie im Ausland und möchten noch eine in Deutschland kaufen.

Haben wir Anspruch auf die Fördermittel?

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.11.2018 08:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wichtig ist laut KfW, dass es sich bei der Immobilie um die einzige Immobilie innerhalb Deutschlands handelt. Etwaige Immobilien im Ausland spielen keine Rolle.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Serkan am 22.11.2018 15:53

Hallo habe ein zweifamilien haus gekauft. EG wohne ich selber

1 Og mieter steht mir das baukindergeld zu? Gekauft habe ichh es mai 2018

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.11.2018 08:17

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die KfW nennt die Vermietung eines teils der Immobilie jedenfalls nicht als Ausschlusskriterium. Wichtig ist demnach nur, dass Sie die Immobilie nicht zur Gänze vermieten, sondern selbst darin wohnen. Natürlich müssen Sie auch die Kriterien zum Einkommen erfüllen. Wir würden Ihnen allerdings ohnehin empfehlen, sich mit Ihrer Frage und einer ausführlichen Schilderung Ihrer Situation direkt an die KfW zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Simone am 22.11.2018 10:48

Hallo,

gibt es diesen Zuschuss auch für Familien, die ihren Wohnraum durch einen Anbau erweitern möchten? Wir haben für unser zweites Kind kein Kinderzimmer und das erste Kinderzimmer ist sehr klein. Einen Anbau können wir uns aber leider ohne finanzielle Unterstützung nicht leisten.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.11.2018 12:55

Hallo Simone,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Für einen Anbau wird Baukindergeld leider nicht gewährt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

gimm am 22.11.2018 09:32

Moin,

können wir Baukindergeld beantragen, wenn wir im Januar 2019 den Kaufvertrag unterschreiben, der Umbau bzw. die Renovierung voraussichtlich aber zwei bis drei Jahre dauern wird und wir erst 2021 oder 2022 einziehen ?

Und: werden auch Kinder berücksichtigt, die nach dem Kauf aber vor dem Einzugs- bzw Antragsdatum geboren werden ?

Vielen Dank +

beste Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.11.2018 12:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, das ist möglich. Anträge müssen spätestens drei Monate nach Einzug gestellt und können bis zum 31. 12. 2023 gestellt werden. Für wie viele Kinder jemand Baukindergeld bekommt, ist abhängig von der Zahl der Kinder am Tag der Antragstellung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Matten am 21.11.2018 20:43

Hallo, wird das familiäre Einkommen, das man bei Antragstellung durch die Steuerbescheide nachweisen muss jährlich geprüft?

Was passiert, wenn wir bspw nach 3 Jahren durch Lohnerhöhung etc soviel verdienen, dass wir über die „Schwelle“ unseres noch zulässigen Jahreseinkommens rutschen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.11.2018 09:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend sind nur die Steuerbescheide bei Antragstellung, das Einkommen wird danach nicht jährlich erneut geprüft.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

corinamanuela am 21.11.2018 13:47

Hallo

Wir wollen zusammen ein Haus kaufen, jedoch steht mein Mann zu einem Viertel im Grundbuch im Haus seiner Mutter drinnen. Er bekommt weder Miete dafür, noch wohnt er in dem Haus. Ist das ein Hinderungsgrund für das Baukindergeld weil es ja heisst zum Zeitpunkt des Antrags darf kein Haushaltsmitglied Immobilienbesitzer sein

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.11.2018 13:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das wäre ein Hinderungsgrund, ja. Zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Kaufvertrags darf kein Haushaltsmitglied Immobilieneigentümer sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Knusperhäuschen am 20.11.2018 22:49

Hallo,

die Bayerische Eigenheimzulage wird auch gewährt, wenn durch den Umbau eines Hauses eine neue Wohnung entsteht. Hat man auch dann Anspruch, wenn diese Wohnung ab die Kinder vermietet wird?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.11.2018 11:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gefördert wird mit der Bayerischen Eigenheimzulage nur das Schaffen von Wohnraum zu eigenen Wohnzwecken. Wir würden Ihnen dennoch raten, bei der BayernLabo noch einmal nachzufragen und dort Ihre Situation zu schildern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Thomas am 19.11.2018 14:20

Guten Tag,

mal eine ganze andere Frage.

Es heißt immer, dass zum Zeitpunkt des notariell beglaubigten Kauvertrags keine weitere Wohnimmobilie im Besitz sein darf.

Was ist mit einem Grundstück? Wenn z.B. ein Haus gekauft wird und ein Grundstück vorhanden ist, unabhängig vom Hauskauf. Zählt diese dann als Wohnimmobilie? Das geht für mich aktuell nirgendwo richtig hervor.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 15:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zumindest ein unbebautes Grundstück stellt keine Wohnimmobilie dar, nein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

tino am 19.11.2018 12:17

Hallo nochmal,

ich habe jetzt mehrfach gehört und gelesen, dass der Zeitpunkt, zu der man keine weitere Immobilie besitzen darf nicht der Zeitpunikt der Antragsstellung (also erst nach Umzug ins Eigenheim) sondern der Zeitpunkt des notariellen Kaufvertrags ist, was für unsere Situation (Kommentar vom 13.11.18) einen erheblichen Unterschied bedeutet und dann wohl doch eher keine Baukindergeldberechtigung...

Wie ist es denn nun tatsächlich??

Danke für Aufklärung!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 14:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bernhard am 18.11.2018 12:03

Hallo, Sie schreiben, dass Familien mit Kind nur die Förderung erhalten, wenn sie zum ALLERERSTEN Mal eine Immobilie erwerben: Das kann doch nicht sein, wenn ich z.B. schon mal vor Jahren eine Immobilie besessen habe, diese aber bereits verkaufte, und zum Zeitpunkt der Antragstellung tatsächlich keine mehr besitze.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 14:57

Wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 08:15

Hallo Bernhard,

vielen Dank für Ihren Hinweis. Tatsächlich haben wir uns an der fraglichen Stelle etwas unpräzise ausgedrückt. Baukindergeld bekommen Familien dann, wenn ihre Immobilie zum Zeitpunkt der Antragstellung ihre einzige ist. Wir haben den entsprechenden Satz im Text entfernt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Franz11 am 16.11.2018 17:32

Hallo,ich wohne im Haus meinerEltern und möchte dieses käuflich erwerben.Sie erhalten dann lebenslanges Wohnrecht.Steht mir dann noch Baukindergeld zu ?

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 08:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie die im Artikel genannten Voraussetzungen erfüllen (kindergeldberechtigte Kinder, Einkommensgrenzen, einzige selbstgenutzte Immobilie, etc.), steht Ihnen auch in diesem Fall Baukindergeld zu. Die Tatsache, dass neben Ihnen und Ihren Kindern auch Ihre Eltern im Haus wohnen, dürfte daran nichts ändern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Christian am 16.11.2018 06:39

Guten Tag,

Gibt es das baukindergeld auch im Falle eines Mietkaufs? Haben zwei Kinder und würden die Wohnung der Großeltern abkaufen. Gruß Christian

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.11.2018 08:46

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, wenn die Unterzeichnung des Kaufvertrags im richtigen Zeitraum stattfindet, dann generell schon. Wer eine Wohnung kauft, in der er zuvor zur Miete gewohnt hat, muss den Antrag auf Baukindergeld dann spätestens drei Monate nach der Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrags stellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Meggie am 15.11.2018 10:30

Guten Tag

Gilt eine Hausüberschreibung auch als Erwerb einer Immobilie?

hier: Umschreibung des elterlichen Hauses auf Sohn und Schwiegertochter

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.11.2018 11:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, das Baukindergeld gibt es nur bei Kauf oder Bau einer Immobilie.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ar am 14.11.2018 14:49

Mein Mann und ich wollen noch in diesem Jahr eine Wohnung kaufen und so dann im Dezember 2018 oder Januar 2019 einziehen. Wir erwarten ein Kind, welches im Juni zur Welt kommen soll. Sind wir dann auch baukindergeldberechtigt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.11.2018 14:55

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie an Ihren Planungen festhalten nicht. Denn der Antrag auf Baukindergeld muss drei Monate nach Einzug gestellt werden und zu diesem Zeitpunkt muss das Kind bereits geboren sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tino am 13.11.2018 21:57

Hallo!

Meine Frau und ich haben 2013 ein Haus gekauft, mittlerweile haben wir ein Kind und nun ein anderes Haus gekauft, welches wir komplett sanieren müssen! Zum Zeitpunkt des Umzugs (voraussichtlich 09/19) werden wir Haus Nr. 1 verkauft haben! Sind wir dann baukindergeldberechtigt?

Vielen Dank für eine Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 14:58

Wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 14.11.2018 09:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie den Kaufvertrag für das neue Haus zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2020 geschlossen haben und wenn Sie zum Zeitpunkt der Antragstellung keine weitere Immobilie besitzen und zudem die anderen hier genannten Voraussetzungen erfüllen, sind Sie baukindergeldberechtigt, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tobias am 13.11.2018 14:49

Hallo,

wir haben unsere Baugenehmigung Mitte 2017 erhalten. Der Baubeginn war erst November 17 und Einzug im November 18.

Hätten wir über einen Nachtrag zur Baugenehmigung noch eine Chance in die Förderung rein zu rutschen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.11.2018 14:55

Hallo Tobias und vielen Dank für Ihren Kommentar,

da stehen die Chancen wohl eher schlecht. Es kann aber auch nicht schaden, wenn Sie ihre Situation der KfW schildern und dort noch einmal direkt anfragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hansen am 13.11.2018 08:05

Hallo,

meine Frau und ich haben im April' 18 mit dem Bau unseres Eigenheims begonnen und werden noch im Dezember einziehen. Meine Frau ist bereits schwanger und wir erwarten das Kind im Mai '19.

(Ich hatte gelesen der Antrag muss spätestens 3 Monate nach Bezug gestellt werden? Können wir aber dann ja aber noch nicht, weil das Kind noch nicht da ist).

Zum Zeitpunkt der Baumitteilung durch unseren Architekten war ich bereits Eigentümer einer Immobilie. Können wir somit den Antrag vergessen? Oder zählt der Stand der Dinge zum Zeitpunkt der Baukindergeld-Antragstellung?

auf Kommentar antworten

Hansen am 13.11.2018 08:25

Eine kleine Zusatzinformation:

Die bereits im Besitz befindliche Immobilie ist mein Elternhaus, meine Eltern leben dort und haben lebenslanges Wohnrecht. Somit habe ich aus finanzieller Sicht keinerlei Vorteile mit dem Besitz der Immobilie.

Vielen Dank für eine Antwort!


Immowelt-Redaktion am 13.11.2018 09:11

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend ist der Zeitpunkt des Abschlusses des Kaufvertrags oder der Erteilung der Baugenehmigung. Allerdings muss der Antrag auf Baukindergeld tatsächlich spätestens drei Monate nach Einzug gestellt werden und zu diesem Zeitpunkt muss das Kind bereits geboren sein. Ansonsten dürfte es schwierig werden, noch davon zu profitieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lutzi am 12.11.2018 20:18

Und werden wieder die Väter die bloß Kindesunterhalt bezahlen beschissen, weil die Kinder bei der Expartnerin Leben.

auf Kommentar antworten

Chris am 11.11.2018 20:51

Guten Tag

Ich und meine Familie wohnen seit 2010 in einer separaten Wohnung in meinem Elternhaus.

Wir wollen die Wohnung jetzt meinen Eltern abkaufen.

Fällt das in die Baukindergeldreglung bis 31.12.2018 mit rein?

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.11.2018 11:58

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Kaufvertrag zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 geschlossen wird und Sie auch sonst die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen, können Sie einen Antrag auf Baukindergeld stellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Michi.W am 10.11.2018 00:13

Guten Tag. wir haben 2005/06 eine Eigentumswohnung gekauft. mit der damaligen Eigenheimzulage. Geburt 1.Kind 2005 oktober.

wenn wir nun unsere Immobilie heute verkaufen und morgen einen neuen Bauantrag für ein Fertighaus unterschreiben gilt dann das Baukindergeld? wir haben 3 Kinder. 8,11,13

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.11.2018 09:02

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Rahmen der in diesem Artikel genannten Einkommensgrenzen sollten Sie dann Baukindergeld beantragen können, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Helena . am 08.11.2018 16:42

Hallo ich hätte da auch eine Frage an Sie,

Wir haben vor einem Monat auch ein Haus gekauft, und unsere Tochter wird im Dezember 18 Jahre haben wir da trotzdem noch Anspruch auf Baukindergeld oder nicht mehr?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.11.2018 08:21

Hallo Helena,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das Alter ist hierfür nicht relevant, entscheidend ist, dass noch Kindergeld bezahlt wird. Ist das der Fall, können Sie auch Baukindergeld beantragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

FishJana am 07.11.2018 16:43

Hallo,

ich habe eine kurze Frage. 2013 habe ich schon einmal mit meiner Ex-Partnerin eine Immobilie erworben, bei der Sie 2/3 und ich 1/3 gezahlt habe. Nach 8 Monaten kam es zur Trennung und ich habe mir meinen Anteil auszahlen lassen. Meine Expartnerin lebt noch in der Immobilie. Jetzt habe ich eine Frau mit 2 Kindern und überlege eine Wohnung zu kaufen. Greift hier auf jeden Fall auch die Förderung? Danke im Voraus.

Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 14:59

Wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 08.11.2018 09:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wichtig ist, dass Sie zum Zeitpunkt der Antragstellung keine weitere Immobilie besitzen. Wenn Sie also bei der Immobilie, die Sie zusammen mit Ihrer Ex-Partnerin erworben haben, nicht mehr im Grundbuch stehen, sollte das kein Problem sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Michael K am 07.11.2018 15:27

Meine Frau und ich sind deutsche Staatsbürger, leben aber zur Zeit in der Schweiz und zahlen dort auch unsere Steuern.

Wir überlegen nach Deutschland zu ziehen und uns hier ein Haus zu kaufen. Können wir auch vom Baukindergeld profitieren, falls wir in den letzten Jahren umgerechnet weniger als das maximale Einkommen umgerechnet in Euro verdient haben? Oder können nun Personen einen Antrag stellen die schon mindestens seit 2015 in Deutschland wohnen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.11.2018 15:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut Auskunft der KfW ist der Nachweis der Einkommensgrenze ausschließlich mit dem deutschen Einkommenssteuernachweis möglich. Allerdings darf jeder rückwirkend für bis zu vier Jahre Einkommensteuererklärungen abgeben und erhält so die notwendigen Bescheide.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Vreni am 05.11.2018 17:41

Hallo,

ich habe mit meinen Mann vor 14 Jahren ein Reihenhaus gekauft und wohne dort mit meinen 3 Kindern seitdem. Nun haben mein Exmann und ich uns getrennt und stehen vor der Scheidung. Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich die restlichen Schulden, die auf dem Haus noch sind, übernehme und ihn für 200000.- Eur auszahle, damit ich mit den Kindern weiterhin im Haus wohnen kann. Ich übernehme die Immobilie erstmals in alleinigen Besitz, muß aber ein hohes finanzielles Risiko eingehen. Habe ich vielleicht die Möglichkeit , das Baukindergeld oder eine andere Unterstützung für meine drei Kinder (12, 16 und 19 Jahre) alle leben noch im Haus, zu bekommen??

Alleine ist es doch wesentlich schwieriger, das Eigenheim zu finanzieren.

Vielen Dank und Grüße,

Verena

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.11.2018 08:54

Hallo Vreni und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Baukindergeld kommt für Sie leider nicht in Frage, weil sich die Immobilie schon seit 14 Jahren in Ihrem Besitz befindet. Wir würden Ihnen aber dazu raten, Ihre finanzielle Situation mit einem Steuerberater zu besprechen, eventuell findet sich ja noch eine Möglichkeit, an anderer Stelle Geld zu sparen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maitree am 02.11.2018 21:48

Hallo,

Ich bin besitze zusammen mit meiner Schwester bereits ein Haus, dass vermietet ist.

Jetzt möchte ich zusammen mit meinem Mann ein Einfamilienhaus zur Eigennutzung für unsere Familie ( mit unseren 2 Kindern) bauen.

Bekommen wir den Zuschuss.... Denn ich bin ja nicht Alleineigentümerin des genannten Hauses.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.11.2018 09:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

dass Sie nicht Alleineigentümerin sind, spielt leider keine Rolle. Das Baukindergeld erhalten Sie nur, wenn ihre neu erworbene Immobilie tatsächlich die einzige in Ihrem Eigentum ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rolf am 28.10.2018 18:57

Hallo zusammen....

wir haben unser Haus im Frühjahr verkauft und möchten jetzt doch nochmal Neu bauen. Da wir bisher noch keine staatlichen Zuschüsse in Anspruch genommen haben , können doch auch wir jetzt in den Genuss des Baukindergeldes kommen oder sehe ich das falsch? Wir wohnen zur Zeit in einer Mietwohnung mit den beiden Kindern. Haben aber bereits ein Grundstück gekauft was aber kein Hi derniss sein sollte da ja die Baugenehmigung entscheidend ist... ?! Ich hoffe ich liege mit meinen Einschätzungen richtig und freue mich über jede hilfreiche Antwort.. danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.10.2018 13:26

Hallo Rolf und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Gefördert werden Immobilien, für die der Kaufvertrag zwischen dem 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 geschlossen wurde oder deren Baugenehmigung in diesem Zeitraum erteilt worden ist. Entscheidend ist, dass der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung keine weitere Immobilie im Inland besitzt. Ob er in der Vergangenheit einmal eine Immobilie hatte, spielt keine Rolle.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 15:01

Wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Zu diesem Zeitpunkt dürfen die Angehörigen des Haushalts keine weiteren Immobilien besitzen. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Iwaldi am 26.10.2018 10:52

Wie ungerecht ist das denn bitte? Wir haben im Jahr 2017 unser Haus gekauft. Alles sehr kanpp kalkuliert und da darf nichts passieren. UNd wir sollen in die Röhre schauen? Wir haben auch 2 kleine Kinder.

Finde es schön das sowas gemacht wird, aber sowas sollte schon zumindest 1 oder 2 Jahre rückwirkend gelten.

auf Kommentar antworten

jozi am 25.10.2018 09:04

Hallo,

Danke für den guten Bericht. Drei Fragen zum Einkommen:

1. Es zählt der Durchschnitt der beiden betrachteten Jahre, also darf ein Jahr auch darüber sein?

2. Wird der Freibetrag für beide Jahre abgezogen, selbst wenn ein Kind erst im zweiten Jahr geboren wurde? Wird dieser immer voll pro Jahr oder vielleicht anteilig abgezogen?

3. Zählt Elterngeld zum betrachteten Einkommen?

Vielen Dank vorab!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.10.2018 12:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich wird der Durchschnitt aus den zu versteuernden Einkommen ermittelt, ein Jahr darf also theoretisch auch über der genannten Grenze liegen. Entscheidend ist darüber Hinaus die Zahl der Kinder bei Antragstellung, nicht in den beiden betrachteten Jahren. Das Elterngeld zählt zum betrachteten Einkommen. Wir würden Ihnen dennoch empfehlen, sich mit Ihren Fragen vor Antragstellung noch einmal direkt an die KfW zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lillifee am 21.10.2018 15:46

Hallo, wir hatten 2015 noch keine Kinder, daher sind wir bei der Berücksichtigung des Durchschnitts der Einkommensteuerbescheide 2015 und 2016 insgesamt um 5000€ drüber. Gibt es hier Ausnahmeregelungen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.10.2018 12:11

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, eine solche Ausnahmeregelung exstiert unseres Wissens nicht. Wir würden dennoch empfehlen, der KfW Ihre Situation direkt zu schildern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

streetwalker am 19.10.2018 12:32

Hallo

wir haben zum 1.6 unser Haus bezogen. Der Kaufvertrag wurde im Februar geschlossen. Wir sind verheiratet und noch kinderlos.

Daher die Frage: Kann das Baukindergeld nach der Geburt des ersten Kindes beantragt werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.10.2018 14:38

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

normalerweise muss der Antrag für das Baukindergeld 3 Monate nach Einzug in die gekaufte oder gebaute Immobilie gestellt werden. Für Familien, die ihre Immobilie aber vor dem offiziellen Baukindergeldstart (18. September 2018) bezogen haben, gibt es eine Ausnahme. Sie können den Antrag bis 31. 12. 2018 stellen. Das Kind müsste also noch dieses Jahr geboren werden, um eine Antragstellung zu ermöglichen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

alaska am 18.10.2018 11:33

wir haben den Kaufvertrag für den Neubau unterschrieben und danach unsere Eigentumswohnung verkauft. Der Besitz der beiden Immobilien überschneidet sich nicht zumal wir uns das finanziell nicht erlauben könnten. Versteh ich das richtig, dass uns das Baukindergeld dann trotzdem nicht zusteht? Irgendwo muss man ja während der Bauphase mit den Kindern bleiben.

auf Kommentar antworten

alaska am 18.10.2018 12:11

ich habe mich falsch ausgedrückt, "Besitz" wäre ja doppelt aber... z.B. zum 30.04. ist die Wohnung verkauft und zum 01.05. müssen wir im Haus einziehen. Die Nutzung der beiden Immobilien wäre parallel nicht möglich. Der doppelte Besitz ist nur während der Bauphase


Immowelt-Redaktion am 18.10.2018 14:15

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

den Antrag auf Baukindergeld stellen Sie nach dem Einzug in die Immobilie. Entscheidend ist, dass Sie zu diesem Zeitpunkt keine weitere Immobilie im Inland besitzen. Wenn dem so ist, sollte die Genehmigung des Baukindergelds kein Problem darstellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 15:02

Wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Zu diesem Zeitpunkt dürfen die Angehörigen des Haushalts keine weiteren Immobilien besitzen. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kingside am 11.10.2018 22:34

Hallo,

wir haben in Juli 2018 bei einem Notar unterschrieben, dass wir ein Haus kaufen.

Allerdings wohnen die alten Besitzer vertraglich bis Juni 2019 dort zur Miete.

Können wir den Antrag jetzt schon stellen oder müssen wir bis Juni warten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.10.2018 09:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Zuge der Antragstellung müssen Sie einen Nachweis für die Selbstnutzung der Immobilie erbringen, in der Regel eine Meldebestätigung. Insofern ist die Antragstellung auch erst möglich, wenn Sie tatsächlich in der Immobilie leben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Michael am 05.10.2018 22:24

Hallo,

wir haben im Februar 2018 unser vorheriges Mietobjekt gekauft und sind per Auflastungsvormerkung im Grundbuch eingetragen. Bis hierhin wäre es denke ich kein Problem. Ist es ein Problem, dass meine Frau und ich jeweils ein Anteil an unseren Elternhäusern durch Tod des Vaters geerbt haben? Zählt hier ein Grundbucheintrag oder die reine Tatsache?

Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.10.2018 08:59

Hallo Michael und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend ist, ob der Antragsteller zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Kaufvertrags eine andere Wohnimmobilie besessen hat. Ist das der Fall, ist die beantragung von Baukindergeld nicht möglich. Wir würden Ihnen in Ihrem Fall raten, der KfW Ihren Fall zu schildern und zu fragen, ob für Sie das Baukindergeld in Frage kommt. Gegebenenfalls können Sie sich auch vorab mit Ihrem Steuerberater besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 15:03

Wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Zu diesem Zeitpunkt dürfen die Angehörigen des Haushalts keine weiteren Immobilien besitzen. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anjolus am 04.10.2018 23:33

Hallo, wir haben vor einigen Jahren ein kleines Haus gekauft. Wir haben mittlerweile drei Kinder und das Haus wird zu klein. Wir möchten unser jetziges Haus verkaufen und dafür ein größeres anschaffen. Gehe ich recht in der Annahme, dass der Zeitpunkt des notariell beglaubigten Verkaufs unserer alten Immobilie vor dem des Kaufvertrags für die neue liegen muss? Also quasi am Tag vor dem Kauf die alte Immobilie verkauft sein muss, damit wir das Baukindergeld beantragen und mit einem positiven Bescheid rechnen können?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.10.2018 09:22

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das ist korrekt. Laut KfW ist eine Förderung mit dem Baukindergeld ausgeschlossen, wenn bereits Wohneigentum in Deutschland vorhanden ist. Im Zweifelsfall würden wir Ihnen dennoch empfehlen, Ihr Anliegen auch der KfW direkt zu schildern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Harald am 04.10.2018 15:34

Hallo, meine Baugenehmigung ist von Okt 2017.

Wir sind noch am Bauen und wollen Ende des Jahres einziehen.

Durch Änderungen in der Bauphase ist eine Nachtragsgenehmigung erforderlich, die ja dann von 2018 datiert ist. Können wir Baukindergeld beantragen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.10.2018 15:55

Hallo Harald und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut KfW ist die Baugenehmigung entscheidend, nicht etwaige Nachtragsgenehmigungen. Wir würden Ihnen aber empfehlen, dennoch bei der KfW nachzufragen und dort Ihre individuelle Situation zu schildern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Matthias am 27.09.2018 22:50

Gibt es Baukindergeld auch wenn man zb. schon eine Immobilie im Ausland besitz?Dennoch eine weitere in Deutschland kaufen will?Habe leider nichts daruber in allen Berichten finden konnen.Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.09.2018 09:04

Hallo Matthias und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut KfW ist eine Förderung mit dem Baukindergeld ausgeschlossen, wenn bereits Wohneigentum in Deutschland vorhanden ist. Bei Immobilien im Ausland gilt diese Beschränkung nicht. Am besten aber, Sie schildern der KfW Ihre individuelle Situation und fragen noch einmal nach bevor Sie einen Antrag stellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Frank am 22.09.2018 18:34

Wir haben die Immobilie gekauft, in der wir schon seit vielen Jahren wohnen. Der notarielle Kaufvertrag wurde Mai 2018 unterschrieben. Den Antrag konnten wir erst am 20.9.2018 stellen, vorher war es ja technisch gar nicht möglich. Nun heißt es aber, in diesem Fall müsste der Antrag innerhalb von 3 Monaten nach Kaufvertrag gestellt werden. Haben wir Aussicht auf Genehmigung des Antrags?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.09.2018 09:13

Hallo Frank und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja. Für Familien, die ihre Immobilie aber vor dem offiziellen Baukindergeldstart bezogen haben, gibt es eine Ausnahme. Sie können den Antrag bis 31. Dezember 2018 stellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Regina am 21.09.2018 19:08

Hallo! Mein Sohn hat ein in diesem Jahr ein Haus gekauft, welches er zur Zeit renoviert. In ein paar Monaten wird er mit seiner Freundin dort einziehen. Die Freundin hat ein Kind (4 Jahre) mit in diese Beziehung gebracht, es ist also nicht sein leibliches Kind. Kann mein Sohn Baukindergeld beantragen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.09.2018 09:07

Hallo Regina und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn alle hier genannten Voraussetzungen erfüllt sind, ist das möglich, ja. Die Förderung gibt es nicht nur für leibliche Kinder.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Thomas am 21.09.2018 15:29

Hallo, wir haben 2015 ein Haus gebaut. Nun beabsichtigen wir noch eine Garage anzubauen. Kommt für den Garagenbau eine Förderung mittels Baukindergeld in Betracht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.09.2018 08:48

Hallo Thomas und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wohl eher nicht. Einerseits nicht, weil Ihnen mit dem Haus schon eine Immobilie gehört, andererseits weil Baukindergeld nur für eine Immobilie beantragt werden kann, in der Sie dann mit Ihrer Familie auch wohnen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marc am 21.09.2018 07:09

Hallo, İch habe eine Wohnung in Bremen die schon lange vermietet ist , wir wohnen nicht selber da. İch wohne in stuttgart und wohne hier in einem gemietedem Haus. Haua gehört mir nicht. İch möchtw num hier eigene haus wohnen. İn diesem fall Bekommen wir auch baukindergeld?

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Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 15:03

Wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Zu diesem Zeitpunkt dürfen die Angehörigen des Haushalts keine weiteren Immobilien besitzen. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 21.09.2018 09:44

Hallo Marc und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nicht, wenn Sie die Wohnung in Bremen behalten. Wer Baukindergeld beantragt, darf in diesem Moment keine Immobilie sein Eigentum nennen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Steffen am 20.09.2018 08:43

Hallo!

Wir werden voraussichtlich im Dezember Baukindergeld beantragen. Somit sind die Einkommensteuerbescheide der Jahre 2015 und 2016 einzureichen. Gibt es Informationen wie ausländisches Einkommen zu behandeln ist? Wir hatten von 2011 bis 2016 unseren Wohnsitz komplett im Ausland, dementsprechend auch kein Einkommen in D und somit können wir nur einen ausländischen Einkommensteuerbescheid, welcher nicht in € ist, einreichen.

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Immowelt-Redaktion am 20.09.2018 09:28

Hallo Steffen,

laut KfW müssen Sie in diesem Fall anhand von Einkommensteuerbescheiden oder anderen Nachweisen des Finanzamts bestätigen, dass keine Einkünfte in Deutschland erzielt wurden. Nur dann sind Sie antragsberechtigt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sina am 18.09.2018 19:22

Hallo!

Wir bauen neu über eine Baufirma. Der Vertrag mit der Baufirma wurde im September 2017 geschlossen, die Baugenehmigung kam im Januar 2018. Würde für uns das Baukindergeld greifen?

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Immowelt-Redaktion am 19.09.2018 08:47

Hallo Sina und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ja, wenn zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 eine Baugenehmigung erteilt wurde, kann ein Antrag auf Baukindergeld gestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Zvene am 18.09.2018 14:46

Hallo,

wie ist es wenn meine Frau schon ein Haus besitzt (es läuft nur auf ihren Namen, ich werde Notariell nicht erwähnt, außer als Alleinerben im falle eines Falles). Das Haus ist jetzt wegen dem 3ten Kind zu klein und wird verkauft um neu zu bauen. Bekommen wir hier auch das Baukindergeld wenn das neue Haus und der Antrag auf das Baukindergelg nur auf meinen Namen läuft?

Ist das Baukindergeld Personen- oder Familienbezogen?

Habe bis jetzt leider noch nichts über so einen Fall gelesen.

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Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 15:04

Wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Zu diesem Zeitpunkt dürfen die Angehörigen des Haushalts keine weiteren Immobilien besitzen. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 18.09.2018 15:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend ist allein, dass zum Zeitpunkt der Antragstellung kein angehöriger des künftigen gemeinsamen Haushalts noch eine Immobilie besitzt, also in diesem Fall weder Sie, noch Ihre Frau. Das Baukindergeld ist sozusagen haushaltsbezogen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Susi am 18.09.2018 12:48

Hallo,

wie verhält es sich wenn die Immobilie in einem Zwangsversteigerungsverfahren erworben wurde ?

Gibt es dabei besonderes zu beachten ?

Und was ist wenn die Kinder bei Beantragung schon Jugendliche sind und möglicherweise vor Ablauf von 10 Jahren z.B. wegen eines Studiums wieder ausziehen ?

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Immowelt-Redaktion am 18.09.2018 14:47

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

besondere Regelungen bei Immobilien, die durch Zwangsversteigerung erworben wurden, gibt es nicht. Darüber hinaus wird laut Auskunft der KfW das Baukindergeld auch dann weitergezahlt, wenn das Kind ausieht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

schudtweb am 18.09.2018 10:12

Hallo,

was passiert, wenn ich meine ETW jetzt noch verkaufe und wir nächstes Jahr bauen. Profitieren wir dann auch noch davon oder sind wir raus?

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Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 15:04

Wir müssen leider korrigieren: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Antragstellung, sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung oder der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Zu diesem Zeitpunkt dürfen die Angehörigen des Haushalts keine weiteren Immobilien besitzen. Wir wurden durch die KfW hier leider falsch informiert und haben auch den entsprechenden Absatz im Artikel korrigiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 18.09.2018 10:40

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend ist laut KfW der Zeitpunkt der Antragstellung. Wer Baukindergeld beantragt, darf in diesem Moment keine Immobilie sein Eigentum nennen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rico am 17.09.2018 20:20

Hallo. Was ist, wenn wir Baukindergeld beantragen wollen, aber bisher keine Steuererklärungen gemacht und somit keine Einkommessteuerbescheide haben?

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Immowelt-Redaktion am 18.09.2018 09:28

Hallo Rico und vielen Dank für Ihren Kommentar,

laut Auskunft der KfW ist der Nachweis der Einkommensgrenze ausschließlich mit dem Einkommenssteuernachweis möglich. Allerdings darf jeder rückwirkend für bis zu vier Jahre Einkommensteuererklärungen abgeben und erhält so die notwendigen Bescheide.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Steffi am 16.09.2018 19:47

Hallo, kann jemand sagen, wie es bei Patchwork-Familien ist? Mein Freund und ich wollen bauen, ich habe ein Kind, wir sind nicht verheiratet.

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Immowelt-Redaktion am 17.09.2018 10:02

Hallo Steffi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das Baukindergeld gibt es grundsätzlich auch in solchen Fällen, wenn die anderen Voraussetzungen erfüllt sind.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ME891 am 16.09.2018 01:11

Wir sind in ein altes Haus gezogen, welches renovierungsbedürftig ist und das seit der Geburt unserer 15jährigen Tochter ihr gehört. Können Wird ebenso davon profitieren?

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Immowelt-Redaktion am 17.09.2018 08:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, das ist in diesem Fall nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Loele1987 am 15.09.2018 02:31

Eine Frage, wenn ich die Baugenehmigung im Oktober 2017 erhalten habe, aber der Bau der Immobilie erst im Oktober 2018 beginnt, kann man dann trotzdem den Bauvertrag einreichen? Weil dieser wurde erst im September 2018 unterzeichnet.

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Immowelt-Redaktion am 17.09.2018 08:43

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider nicht. Die Baugenehmigung muss zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2020 erteilt worden sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Steff am 14.09.2018 20:56

Wir haben erst mit dem Bau begonnen. Also soll ich jetzt den Antrag stellen oder erst nach dem Einzug. Den Grundbucheintrag haben wir seit Juli. Und der Haus wird ca 6-9 Monate dauern.

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Immowelt-Redaktion am 17.09.2018 08:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das ist prinzipiell egal. Wichtig ist, dass die Baugenehmigung zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2020 erteilt worden ist.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

JayJay am 13.09.2018 21:03

Schöne Sache, aber wenn ich mit erst in 5 Jahren ein Eigenheim bauen möchte, gehe ich trotzdem leer aus? Warum ausgerechnet jetzt diese 2 Jahre?

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Immowelt-Redaktion am 14.09.2018 10:01

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es kommt immer wieder vor, dass alte Förderungsmöglichkeiten auslaufen und dafür neue beschlossen werden. Warum das im spezifischen Fall beim Baukindergeld so geregelt wurde, das weiß wohl nur der Gesetzgeber.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion