Bonitätsprüfung: Das musst du als Mieter und Vermieter wissen

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Wer heutzutage eine Wohnung mieten will, braucht nicht nur viel Zeit, sondern auch eine gute Bonität. Vermieter bevorzugen nämlich solvente Mieter, um sich auf pünktliche und sichere Mietzahlungen verlassen zu können. Eine Bonitätsprüfung stellt die Zahlungsfähigkeit der Mietinteressenten fest. Dafür verlangen Vermieter in der Regel eine Bonitätsauskunft der SCHUFA oder anderen Auskunfteien wie Creditreform, Boniversum, Deltavista, Infoscore Consumer Data oder Bürgel.

Doch was hat es eigentlich mit einer Bonitätsprüfung auf sich und welche Ihrer persönlichen Informationen sind hier im Umlauf? Antworten auf solche spannenden Fragen rund um die Bonitätsprüfung erhältst du in diesem Beitrag.

Mehr als ein Schufa-Score: Was bedeuten Bonität und Bonitätsprüfung?

Die Bonität beschreibt die Eigenschaft von Personen oder Unternehmen, Schulden zurückzahlen zu können und zu wollen: also die persönliche und wirtschaftliche Kreditwürdigkeit. Kreditinstitute, Unternehmen oder Vermieter prüfen die Bonität, wenn ein berechtigtes Interesse daran besteht. Das ist beispielsweise bei einer Kreditvergabe oder bei Abschluss eines Mietvertrags der Fall.

Bei der Bonitätsprüfung von Wirtschaftsauskunfteien wie zum Beispiel der SCHUFA werden hierzu Informationen gesammelt, anhand derer sich das abschätzen lässt. Diese Informationen werden über ein Scoring-Verfahren bewertet und geben dann die finanzielle Zuverlässigkeit dieser Person als eine Art Zeugnis aus.

Info

Das ist der Online-Bonitätscheck der SCHUFA

Der sogenannte SCHUFA-Bonitätscheck ist eine Online-Bonitätsauskunft für Mieter. Diese kannst du direkt online bestellen und nach erfolgreicher Identifikation herunterladen.  Die erste Auskunft ist immer kostenlos, weitere Auskünfte innerhalb eines Jahres sind kostenpflichtig. Wesentliche Inhalte sind:

  • Name, Adresse und Geburtsdatum
  • Datum der Auskunft
  • Hinweis zur Bonität, etwa, dass ausschließlich positive Vertragsinformationen vorliegen
  • Verifizierungscode zum nachträglichen Abruf des Zertifikats, zum Beispiel auch als Echtheitsprüfung durch den potenziellen Vermieter

Bonitätsbewertung: So erfolgt die Bonitätsprüfung

Bei dem statistischen Verfahren der Bonitätsprüfung ordnen die Auskunfteien die betreffende Person einer Vergleichsgruppe mit ähnlichen Merkmalen zu. Demnach schätzen sie die Person entsprechend der Zahlungsmoral der Gruppe ein. Kritisiert werden vor allem Bonitätskriterien wie das Geo-Scoring: die Ermittlung der Kreditwürdigkeit anhand des Wohnortes. Teilweise bekommen nämlich solvente Personen schlechte Scorewerte, weil beispielsweise die Nachbarn verschuldet sind.

Auskunfteien müssen zur Berechnung des Werts ein wissenschaftlich anerkanntes mathematisch-statistisches Verfahren anwenden. Allerdings müssen sie die konkrete Scoreformel der Bonitätseinstufung nicht offenlegen. Diese fiel nach der alten Rechtslage unter das Geschäftsgeheimnis. Ob das nach der DSGVO und den erhöhten Transparenzanforderungen noch Bestand hat, werden die Gerichte entscheiden.

Bonitätsprüfung: So sammeln Auskunfteien Dateien

Neben grundlegenden Daten wie Name, Geburtsdatum und Anschrift beziehen Auskunfteien Informationen aus öffentlichen Quellen wie Telefonverzeichnissen, Handels- und Vereinsregistern, Veröffentlichungen im Bundesanzeiger oder Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte. Die Zusammenarbeit mit Inkassobüros spielt ebenfalls eine große Rolle.

Zudem dürfen Vertragspartner wie Banken, Leasingfirmen, Versicherungsunternehmen, Online-Händler oder Telekommunikationsanbieter nicht vertragsgemäßes Verhalten bei den Auskunfteien melden. Typische Negativmerkmale der Bonität sind Nichtzahlung von Forderungen oder Konten- und Kreditkartenmissbrauch. Einige Auskunfteien wie die SCHUFA speichern außerdem Positivmerkmale wie langfristige Girokonten und regelmäßige Zahlungen. Nicht speichern dürfen Auskunfteien beispielsweise Kennzahlen zum Vermögen, Einkommen oder Kontostand.

SCHUFA, Selbstauskunft, Bonität: Was darf der Vermieter prüfen und verlangen?

Die Mieterselbstauskunft ist eine Art Fragebogen vom Vermieter, in dem er einige Informationen vom Mietinteressenten zur besseren Einschätzung abfragt. Hier sind je nach Situation jedoch nur bestimmte Fragen zulässig.

  • Beim Besichtigungstermin sind nur Fragen nach Angaben zur Identifikation erlaubt, sowie bei Sozialwohnungen nach Angaben aus dem Wohnungsberechtigungsschein.
  • Bei Erklärung des Mietinteressenten, dass er die Wohnung anmieten will, sind weitere Fragen zulässig: etwa nach der Anzahl der Personen, die mit einziehen, dem Arbeitgeber oder ob ein Räumungstitel wegen Mietrückständen vorliegt.
  • Die Bonität abfragen darf der Vermieter erst, wenn ein Mietvertrag mit dem neuen Mieter so gut wie auf dem Tisch liegt. Präventiv die Bonität zu prüfen, ist unzulässig und kann nach der DSGVO mit einer Geldbuße geahndet werden.

Bonitätsprüfung für Wohnungssuche: Ohne Schufa geht's nicht – oder doch?

In der Regel ist eine SCHUFA-Bonitätsauskunft für Vermieter notwendig, um die Kreditwürdigkeit des Mieters zu prüfen. Dafür bekommt er eine Bonitätsauskunft von Auskunfteien wie der SCHUFA oder die Erlaubnis, sie selbst einzuholen. Größere Wohnungsgesellschaften erhalten diese Auskunft als SCHUFA-Vertragspartner auch ohne Einverständnis.

Weitere Möglichkeiten, eine Art Bonitätsprüfung für die Wohnung durchzuführen und die SCHUFA zu umgehen, sind folgende:

  • Mietschuldenfreiheitsbescheinigung vom Vorvermieter: Diese bestätigt, dass der Mieter keine Mietschulden und stets vertragsgemäß bezahlt hat. Allerdings ist der Vorvermieter nicht verpflichtet, diese Auskunft auszustellen.
  • Einkommensnachweise: Alternativ kann der Vermieter nach Einkommensnachweisen fragen: Bonitätsmerkmale sind etwa Lohn- oder Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate, Einkommensbescheinigungen des Arbeitgebers, Rentenbescheide oder Bewilligungsbescheide für Sozialleistungen.

Das sagt der Bonitätsscore über die Kreditwürdigkeit aus

Je nach Auskunftei bewegt sich der Scorewert innerhalb einer bestimmten Skala. Während der Bürgel- Bonitätsindex von 1 bis 6 reicht, wobei 1,0 für eine geringe Ausfallwahrscheinlichkeit und 6,0 für Ausfall steht, bewertet Creditreform den Bonitätsscore auf einer Skala von 100 (sehr gute Bonität) bis 600 (sehr hohes Risiko).

Bonitätsprüfung, Bonitätsauskunft, Ausfallwahrscheinlichkeit SCHUFA-Score, Grafik: immowelt.de
Der SCHUFA-Scorewert und damit die Kreditwürdigkeit sind umso besser, je mehr sich der Scorewert dem Wert 100 nähert. Allerdings ist ein Wert von 100 nicht möglich, da durch den Tod stets eine Ausfallwahrscheinlichkeit gegeben ist. Grafik: immowelt.de

Falsche oder alte Daten? Das können Verbraucher tun

Enthält die Bonitätsauskunft Fehler wie bereits getilgte Kreditraten, solltest du die Sperrung und Berichtigung der Daten verlangen. Auskunfteien müssen falsche, personenbezogene Daten korrigieren.

Außerdem solltest du dich bei Vertragspartnern wie Banken erkundigen, ob diese den aktuellen Stand den Auskunfteien gemeldet haben. Ist dies nicht der Fall, bittest du die Bank um einen Erledigungsvermerk und die Weiterleitung an die Auskunftei.

Löschfristen: Wie lange können Schufa-Einträge den Bonitätsscore mindern?

Sofern keine unrichtigen Daten vorliegen, kannst du eine vorzeitige Löschung nur schwer verlangen. Deutsche Auskunfteien haben aber gemeinsam mit den Landesdatenschutzbehörden einen eigenen Verhaltenskodex mit einer Regelung zu kürzeren Löschfristen vereinbart: 

InformationenLöschung nach
Forderungen aus z.B. Darlehen, Krediten, Ratenlieferungsverträgen oder Teilzahlungen3 Jahren nach Ausgleich der Forderungen
Vertragsdaten über Konten
wie z.B. Girokonto, Kreditkarte, Energiekonto (ohne dass Forderungen bestehen)
wenn das jeweilige Konto aufgelöst wird
Pfändungsschutzkonten, Basiskonten und andere Verträge mit Evidenzprüfungwenn deren Beendigung mitgeteilt wird
Bürgschaften wenn die Beendigung der Bürgschaft mitgeteilt wird
Handelskonten3 Jahre nach Zurückzahlen sämtlicher Forderungen
Info

Ausnahmefall: Daten bei der SCHUFA vorzeitig löschen lassen

Beläuft sich die Forderung auf höchstens 2.000 Euro und wurde diese innerhalb von sechs Monaten bezahlt, können Verbraucher vor Ablauf der gesetzlichen Fristen eine SCHUFA-Löschung beantragen. Dabei darf es sich aber nicht um eine titulierte Forderung wie eine Zwangsvollstreckung handeln.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Bonitätsprüfung

Was ist der Unterschied zwischen einer Bonitätsprüfung und der SCHUFA-Selbstauskunft?

Bei der Bonitätsprüfung werden verschiedene Informationen gesammelt und bewertet, die Hinweise auf die Kreditwürdigkeit einer Person geben. Jede Auskunftei hat hierfür ihre eigene Datenbasis und Methode.

Die SCHUFA-Selbstauskunft ist die spezifische Bonitätsprüfung der Auskunftei SCHUFA, die die Kreditwürdigkeit einer Person in Form eines Dokumentes belegt.  Dabei werden wichtige personenbezogene Daten ausgeklammert.

Wie erfahre ich, welche Daten die SCHUFA über mich gespeichert hat?

Fordere eine kostenlose Datenkopie an, um zu erfahren, welche Daten die SCHUFA über dich gespeichert hat. Darin finden sich die personenbezogenen Daten, der Speicherungszweck und Angaben, an wen die Daten weitergeleitet wurden. Diese Datenkopie kannst du online oder postalisch anfordern und erhältst sie postalisch.

Wie kann ich meinen Bonitätsscore verbessern?

Verbraucher können ihre Kreditwürdigkeit verbessern, indem sie Raten pünktlich bezahlen, auf Kleinkredite verzichten oder überzogene Konten ausgleichen. Außerdem hilft es, häufige Wohnort- und Bankenwechsel zu vermeiden und nicht mehrere Girokonten und Gehaltskonten zu eröffnen.

Verschlechtert sich durch einen Kredit die SCHUFA-Auskunft?

Wer seine Raten pünktlich bezahlt, muss mit keinen negativen Auswirkungen rechnen. Zu spät oder ausfallende Zahlungen verschlechtern die Auskunft.

Vorsicht bei Kreditanfragen! Hier prüfen Kreditinstitute die Bonität des potenziellen Kreditnehmers und stellen eine sogenannte „Kreditanfrage“ bei der SCHUFA. Da diese einen negativen Einfluss auf den Bonitätsscore hat, sollten Banken stattdessen eine „Anfrage auf Kreditkonditionen“ stellen.

Wann erfolgt ein SCHUFA-Eintrag?

Ein negativer Eintrag ist erst nach zwei Mahnungen, die offene Forderung zu begleichen, möglich. Zudem muss das Unternehmen vier Wochen vor dem Eintrag darauf hinweisen, dass ein SCHUFA-Eintrag bei ausbleibender Zahlung erfolgt.

Gibt es einen Kredit ohne SCHUFA-Auskunft und Bonitätsprüfung?

Ohne Bonitätsprüfung gibt es keinen Kredit. In Deutschland sind alle Finanzinstitute verpflichtet, die Kreditwürdigkeit zu überprüfen. Holt die Bank keinen Bonitätscheck bei der SCHUFA ein, bekommt sie ihn von einer anderen Auskunftei. Banken wollen sich damit insbesondere vor finanziellen Schäden schützen.

Ist ein Hauskredit trotz SCHUFA möglich?

Die Beleihung einer Versicherung oder Immobilie ist eine Möglichkeit, trotz negativer SCHUFA einen Hauskredit zu bekommen. Alternativ könnte der Kreditnehmer einen Bürgen oder Mitantragsteller mit ins Boot holen.

Frank Kemter02.02.2024

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16 Kommentare

Barsan Farkhi Suleman Suleman am 03.12.2023 07:48

Hallo Ich wollte meine Name machen sauber in Schufa.

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Pavol am 22.02.2023 17:34

Ich habe ein Problem mit der Untervermietung. Wir wollen nach Deutschland ziehen. Wir leben in der Slowakei.

Wie kann man den Teufelskreis durchbrechen? Der Vermieter verlangt eine SCHUFA-Auskunft. Die SCHUFA verlangt eine Bankverbindung. Die Bank benötigt eine feste Adresse in Deutschland.

Wie beurteilt die SCHFA meine Kreditwürdigkeit, wenn ich eine Wohnung in der Slowakei besitze, ich ein Konto in der Slowakei habe.

gut danke

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Milo am 10.02.2022 18:13

Ich habe kein ANGST über BONITET !!!

BIN 100 % Sauber !!!!

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Milo am 10.02.2022 17:54

Ich komme aus ehermalige Jugoslawien , bin in Bayreuth seit 1971 . Bin allein : Besitze keine Haustiere .

Mitte und Kosten werden punktlich und regelmässig bezahlt , per Abbuchung von mein Bankkonto .

Bin kein Student ! Suche Wohnung für mich alleine ! Zahlungsmöglichkeiten vorhanden ( RENTE .

Suche eine Wohnung für unbegrenzten Zeit .

Bezahlung der Miete und Nebenkosten dauerhaft !Bin um 70,Jahren alt . Suche ein dauerhafte Wohnung .

Bin etwas Behindert - mein Gehör ist nicht 100 % OK !

Wohnung gesucht in 95444 Bayreuth . Bitte Angebote auf meine e-mail Adresse .

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immowelt Redaktion am 11.02.2022 11:09

Hallo Milo,

wir empfehlen Ihnen die Wohnungssuche von immowelt.

Beste Grüße
immowelt Redaktion

B. Lex am 24.07.2021 12:01

Mir ist zu Ohren gekommen, das ich Schufaeintragungen habe, die unwahr sind. Wie kann ich erfahren, was eingetragen wurde. Ohne zu prüfen, ob die Unwahrheiten stimmen, geben Sie diese Unwahrheiten an 3. Personen weiter. Ich erwarte Ihre Antwort.

Jeder Hans Dampf kann Eintragungen verlangen und die Schufa prüft nicht einmal, ob das der Richtigkeit entspricht.

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immowelt Redaktion am 28.07.2021 14:34

Hallo B.Lex.

laut Artikel 15 der DSGVO haben Sie Anspruch alle Ihre personenbezogenen Daten bei der SCHUFA zu erfragen und zu erhalten (schufa.de/ueber-uns/daten-scoring/daten-schufa/). Falls sich Ihre Anfrage unmittelbar an uns richtet, können wir Ihnen versichern, dass wir Ihre SCHUFA Daten weder einsehen, noch an Dritte weitergeben können. Wir fungieren lediglich als Vermittler zwischen Ihnen und anderen Parteien.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Hans am 21.06.2021 18:22

Auf dem freien Arbeitsmarkt ist es illusorisch wenn man mit solchen Redewendungen wie :" ich interessiere mich für den ... Arbeitsplatz. Nehmen Sie mit mir Kontakt auf" bewirbt. Eine bessere formulierte, erweiterte Anfrage verbessert auch die Chance auf den Arbeitsplatz ebenso bei der Anfrage wegen der angebotenen Wohnung, Also liebe Suchenden schreibt ein bischen mehr über euch und warum, wieso, weshalb ihr der beste Aspirant für die Wohnung seid. Denn es ist ärgerlich für den Vermieter wenn permanent bei Interessenten während der Besichtigung Informationen zutage treten die, wenn bereits im Vorfeld bekannt wären, zur sofortigen Ablehnung geführt hätten. Ebenso für den Suchenden wenn wichtige, erlaubte Fragen gestellt werden die dann nur ein betroffenes stottern produzieren.

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Schluffi am 08.03.2021 11:35

Die Aussage von Immowelt, dass man überhaupt nur in Betracht kommt wenn die Schufa keinen Eintrag enthält, selbst wenn die Schuld schon beglichen ist und nur noch die "Wartezeit" zur entgültige Löschung abgewartet werden muss.

Es verstößt schon alleine die vorherige Abfrage der Schufa gegen geltendes Recht, da erst eine Auskunft verlangt werden darf wenn man in die engere Auswahl gekommen ist.

Aber solche Firmen machen was sie wollen ohne Konsequenzen.

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 09.03.2021 09:24

Hallo Schluffi,

wir behaupten an keiner Stelle, dass Mieter nur in Betracht kommen, wenn die Schufa keinen Eintrag erhält. Dies liegt immer in der Entscheidung des jeweiligen Vermieters. Die Chancen auf eine Zusage stehen in der Regel jedoch besser, wenn es keinen Eintrag in der Schufa gibt. Auch machen wir im Text sehr deutlich, dass diese Abfrage vom Vermieter erst zu einem bestimmten Zeitpunkt erfolgen darf und erläutern die Konsequenzen, wenn dies zu früh geschieht.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion


Schluffi am 09.03.2021 12:03

Hallo.

Meine Nichte ist zur Zeit auf Wohnungssuche und hat diese Aussage bekommen.


immowelt Redaktion am 10.03.2021 09:23

Hallo Schluffi,

kam diese Aussage von uns oder vom Anbieter? Gern können Sie sich auch per E-Mail an redaktion@immowelt.de wenden und den Fall genauer schildern, damit wir dem nachgehen können. Sollte die Aussage jedoch vom Anbieter stammen, darauf haben wir keinen Einfluss.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Sina am 20.12.2020 22:14

Ich habe eine Schufa-Auskunft am 09.12.20 beantragt bis heute (20.12.20) habe ich keine erhalten. Ich habe auch versucht jemanden zu erreichen, aber keine Antwort bekommen.

auf Kommentar antworten

RB am 06.11.2019 16:19

Greatings

I have the Schufa auskunft already, do I have to buy it again to post it in Immowelt or can I use the same one as I use in the other immobilien site? Thank you.

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Immowelt-Redaktion am 07.11.2019 10:55

Hello, RB,

You can also use the Schufa-Auskunft here.

Kind regards

die Immowelt-Redaktion

Magda am 10.09.2019 16:54

Ich habe ein Problem mit Schufa, ich beantrage ein Darlehen, aber es gibt eine Ablehnung von Schufa, anscheinend niedrige Punkte, d. H. Hohes Risiko. Ich habe den Bericht bestellt und es stellte sich heraus, dass die Rechnungen nicht pünktlich bezahlt wurden. Seit 7 Monaten ist alles im Voraus bezahlt worden, aber leider kann ich die Bank immer noch nicht verifizieren. Sogar der Herr, der bei der Bank arbeitet, rief Schuf an und sie sagten ihm, dass es nur wenige Punkte gäbe. Wie kann ich die Punktzahl noch steigern und wie viel muss ich warten, anscheinend nach 3 Monaten sollte sich verbessern. Aber ich habe die Verifizierung immer noch nicht bestanden.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.09.2019 10:19

Hallo Magda,

wenn ein schlechter Schufa-Score aufgrund eines Fehlers zustande kam, können Sie eine Korrektur verlangen. Sie können von der Schufa diejenigen Daten verlangen, die über Sie gespreichert sind; erkennen Sie hier Fehler, so können Sie eine Berichtigung verlangen. Gibt es zwischen der Schufa und Ihnen unterscheidliche Auffassungen, so können Sie (kostenfrei) den Ombudsmann der Schufa anrufen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Magda am 10.09.2019 15:40

Mam problem z Schufa, staram się o kredyt ale jest odmowa z Schufy podobno mało punktow tzn wysokie ryzyko, zamowiłam raport i wyszlo że to przez niepłaenie rachunków na czas. Od 7 mc wszystko mam opłacane przed czasem ale niestety dalej nie mogę przejść weryfikacji w banku. Nawet pan który pracuje w banku dzwonił do Schufa i tam mu powiedzieli że było tylko mało punktów. Jak mogę jeszcze podnieść punktację i ile jeszcze muszę czekać, podobno po 3 mc powinno się poprawić. Ale ja dalej nie przechodzę weryfikacji.

auf Kommentar antworten

Berndpeter am 12.05.2019 22:53

Ich bin Deutsch/Kanadier, wohnhaft in Mexiko und plane, nach 45 Jahren nach Deutschland zurueckzukehren.

Ausser eines Konto's auf dem meine Rente eingeht, haben ich keine finanziellen Beziehungen zu Deutschland. Ich habe Konten in Kanada und Mexiko, sowie Debit und Kreditkarten

auf Kommentar antworten

Marisun am 05.09.2018 18:27

Ist es auch möglich als Niederländer einen Bonitätsprüfung an zu fragen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.09.2018 08:44

Hallo Marisun,

ja, das ist möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Marisun am 06.09.2018 09:25

Herzlichen Dank für Ihre Antwort

Marisun

Portuguesa am 26.08.2018 20:49

Ich habe knapp 5 Jahre in Portugal gearbeitet und bin jetzt wieder in Deutschland und habe auch einen neuen Job. Ich habe während meines Auslandaufenthaltes ein deutsches Girokonto beibehalten, worauf auch Geld ruhend lag. In Portugal habe ich gearbeitet und Geld verdient, das auf ein portugiesisches Girokonto floss. Schulden hatte ich nie und keinerlei Kredite. Jetzt benötige ich eine Schufa Auskunft für eine neue Wohnung. Wird mir die fehlende Zeit in Deutschland irgendwie als Lücke negativ ausgelegt?

Vielen Dank für Ihre Auskunft.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.08.2018 11:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das dürfte keine negativen Auswirkungen auf den Schufa-Score haben, nein. Abschließend beantworten könnte diese Frage allerdings nur die Schufa selbst, die jedoch die Details Ihrer Berechnungsmethoden nicht veröffentlicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Portuguesa am 27.08.2018 15:13

Vielen Dank für die rasche Antwort. Ich habe bereits eine positive Schufa Auskunft erhalten. Alles ist gutgegangen ;-)

alex am 21.06.2018 14:10

Was passiert denn, wenn ein Student aus dem Ausland eine Wohnung in Deutschland mieten will und die Miete von den Eltern bezahlt wird?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.06.2018 14:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der fragliche Student oder seine Eltern noch keine Geschäfte mit einem Unternehmen getätigt haben, dass mit einer Auskunftei zusammenarbeitet, wird eine Bonitätsauskunft dem Vermieter in diesem Fall natürlich nicht viel bringen. Eine Selbstauskunft ist aber unabhängig davon trotzdem möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tom am 23.02.2018 20:59

Mit welchem Recht darf eine "Größere Wohnungsgesellschaften" auch ohne "Einverständnis des Mieters" eine Auskunft über dessen Bonität erhalten? Dürfen kleinere Wohnungsgesellschaften das nicht? Dürfen vielleicht beide das doch nicht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.02.2018 14:36

Lieber Tom,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar und Hinweis. Wir müssen dies korrigieren: Generell haben Wohnungsgesellschaften (unabhängig von ihrer Größe) bei berechtigtem Interesse die Möglichkeit - sofern sie Vertragspartner bei der Schufa sind - eine Bonitätsprüfung über einen potenziellen Mieter einzuholen. Dies ist auch ohne Einverständnis des Mieters zulässig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

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