Mieterselbstauskunft: Wann Mieter lügen dürfen

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Vermieter können von Mietinteressenten eine Selbstauskunft verlangen oder einen Makler beauftragen, diese einzuholen. Mieter müssen aber nichts Persönliches offenlegen – unsere kostenfreie Muster-Mieterselbstauskunft zum Download sorgt für Klarheit.

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Mieterselbstauskunft

Diese Mieterselbstauskunft können Mieter ausgefüllt ihrem Vermieter übergeben.

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Was ist eine Mieterselbstauskunft?

Eine Mieterselbstauskunft wird bei der Wohnungssuche oft vom Vermieter gewünscht. Darin informiert der Mietinteressent seinen künftigen Vermieter vorab über seine familiäre, private und wirtschaftliche Situation.  Diese Informationen helfen dem Vermieter, einen geeigneten Mieter für die zu vermietende Wohnung zu finden. Der Vermieter kann zum Beispiel über die gelieferten Informationen herausfinden, ob der Mieter sich die Wohnung leisten kann oder er kann im Vorfeld auch Mietnomaden entlarven.

Ist eine Mieterselbstauskunft Pflicht?

Mieter sind nicht verpflichtet, eine Selbstauskunft auszufüllen. Doch wird derjenige, der auf die Angaben verzichtet wohl das Nachsehen gegenüber anderen Interessenten haben. Deswegen füllen in der Praxis die meisten Mietinteressenten eine Mieterselbstauskunft aus. 

Doch sind dem Vermieter beim Informationeneinholen auch Grenzen gesetzt. Nicht alle Fragen sind erlaubt,

Was darf der Vermieter fragen?

Nicht alle Fragen in einer Mieterselbstauskunft sind zulässig. Der Vermieter und auch der Makler dürfen nur Fragen stellen, die das Mietverhältnis in irgendeiner Form betreffen könnten. Laut der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt das Prinzip der Datenminimierung (Art. 5 Abs. 1 DSGVO).  Der Vermieter beziehungsweise Makler darf also nur Informationen einholen, die dem Zweck der Vermietung dienen. .

Zudem kommt es auch auf den Zeitpunkt an, denn der Vermieter darf in verschiedenen Phasen jeweils unterschiedliche Fragen stellen:

  1. Wohnungsbesichtigung,

  2. Vertragsanbahnung

  3. Vertragsabschluss.

Fragen bei der Wohnungsbesichtigung

Vermieter und Immobilienmakler dürfen vor oder während des Besichtigungstermins nur wenige Informationen erfragen. Dazu gehören:

  • allgemeine Daten zur Identifikation des Interessenten. Hierzu zählen: Name, Vorname und Anschrift (durch Personalausweis) sowie eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, um in Kontakt mit dem Interessenten treten zu können.
  • Bei durch den sozialen Wohnungsbau geförderten Wohnungen: Angaben aus dem Wohnungsberechtigungsschein.
Achtung

Eine Ausweiskopie anzufertigen ist laut Datenschutzkonferenz unzulässig.

Fragen bei der Vertragsanbahnung

Vermieter oder Makler dürfen weitere Auskünfte erlangen, sobald ein Mietinteresset nach der Wohnungsbesichtigung erklärt, diese anmieten zu wollen.

Dazu gehören:

  • die Anzahl der Personen, die in die Wohnung einziehen sollen
  • die Information, ob es sich bei diesen um Kinder und/oder Erwachsene handelt
  • die Frage, ob gegen den Mieter ein Verbraucherinsolvenzverfahren eröffnet wurde
  • Angaben darüber, ob ein Räumungstitel wegen Mietrückständen vorliegt. Angeben muss der Mietinteressent dies allerdings nur dann, wenn eine frühere Räumungsklage nicht mehr als fünf Jahre zurückliegt (LG Wuppertal, Az.: 16 S 149/98).
  • die Frage nach dem Beruf und dem derzeitigen Arbeitgeber des Mietinteressenten. Achtung: Die Dauer des Beschäftigungsverhältnisses geht den Vermieter hingegen nichts an.
  • die Frage nach den Einkommensverhältnissen des Interessenten: Hier darf aber nur nach Nettoeinkommen und dem Betrag, der nach Abzug der laufenden monatlichen Kosten für die Miete zur Verfügung steht, gefragt werden. Hier würde es aber auch reichen, wenn Mietinteressenten einen bestimmten Betrag nennt, den er überschreitet. Aber: Wird die Miete von der Bundesagentur für Arbeit oder einer anderen öffentlichen Stelle übernommen und der Vermieter bekommt die Miete direkt von dieser, so darf er nicht nach Einkommensverhältnissen fragen.
  • Fragen zur beabsichtigten Haustierhaltung sind in einem engen Rahmen ebenfalls zulässig:
Achtung

Fragen nach dem Haustier

Fragen zu einer beabsichtigten Haustierhaltung muss der Mieter wahrheitsgemäß beantworten.

Laut der Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz gilt das aber nur, wenn die Tierhaltung nicht zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache zählt und daher nur mit Zustimmung des Vermieters möglich ist. Das gilt bei großen Tieren, die unter Umständen Nachbarn stören könnten. Für Kleintiere gilt das nicht – für Hamster oder Kaninchen dürfen Mietinteressenten also lügen.

Lies hier, welche Haustiere Vermieter verbieten dürfen und welche nicht.

Fragen beim Vertragsabschluss

Hat sich der Vermieter für einen Mietinteressenten entschieden, darf er oder der von ihm beauftragte Makler vor Vertragsabschluss noch folgende Details erfragen:

  • Nachweise zu den Einkommensverhältnissen, zum Beispiel Gehaltsabrechnungen, einen Kontoauszug oder einen Einkommenssteuerbescheid in Kopie – jeweils natürlich unter Schwärzung der nicht erforderlichen Angaben.
  • die Bonitätsauskunft des Mietinteressenten
  • Auch Bank- oder Kontodaten darf der Vermieter erst zu diesem Zeitpunkt erfragen – er benötigt sie, um zum Beispiel später Guthaben aus Betriebskostenabrechnungen an den Mieter auszuzahlen.

Was müssen Mieter auch ohne Selbstauskunft dem Vermieter sagen?

Je nach Einzelfall müssen Mieter von sich aus Informationen an den Vermieter weitergeben, selbst wenn sie nicht gefragt wurden. Das ist dann der Fall, wenn ein Schweigen sonst den Tatbestand der arglistigen Täuschung erfüllt – mit der Folge, dass der Mietvertrag vom Vermieter angefochten werden kann oder er gar unwirksam ist (§§ 123, 124 BGB). Zum Beispiel besteht meist eine Aufklärungspflicht, wenn der Mieter arbeitslos ist und sich die Miete eigentlich gar nicht leisten kann oder gegen ihn derzeit ein Insolvenzverfahren läuft.

Was darf der Vermieter nicht fragen?

Generell sind Fragen unzulässig, die in den schutzwürdigen Bereich der Privatsphäre des Mietinteressenten eingreifen, zum Beispiel zur Familienplanung.

Unzulässige Fragen:

  • zu Vorstrafen
  • zur sexuellen Orientierung
  • zu Mitgliedschaft in Vereinen, Gewerkschaften oder Parteien
  • zur politischen Gesinnung
  • zur Religion
  • zur ethnischen Herkunft oder zur Nationalität
  • zu Hobbys
  • ob der Mieter rauch
  • nach Krankheiten
  • nach Angaben des Vormieters
  • nach bestehender Schwangerschaft, Heiratsplänen oder Familienplanung

Nach Ansicht von Datenschützern ist auch die Frage nach dem Familienstand, die in vielen Mieterselbstauskünften enthalten ist, unzulässig. Wird der Ehepartner nicht Mietvertragspartei, so besteht keine gesamtschuldnerische Haftung. Die Auskunft zum Familienstand ist demzufolge für den Vermieter nicht von wirtschaftlichem Interesse. Wird hingegen der Ehepartner Vertragspartei, so greift ohnehin die gesamtschuldnerische Haftung, unabhängig vom Familienstand.

Achtung

Stellt ein Makler oder Vermieter unzulässige Fragen in der Mieterselbstauskunft, kann dies eine Ordnungswidrigkeit darstellen und ein Bußgeld zur Folge haben – „der allgemeine Bußgeldrahmen liegt bei bis zu 20 Millionen Euro, ist aber stark vom Einzelfall abhängig“, betont Alexander Filip, Referatsleiter beim Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht.

Welche Folgen haben Falschangaben in der Mieterselbstauskunft?

Lügt ein Mietinteressent bei Fragen, die er wahrheitsgemäß beantworten muss, darf der Vermieter Konsequenzen ziehen – im Einzelfall bis hin zur fristlosen Kündigung oder Anfechtung des Mietvertrags. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Mieter in der Mieterselbstauskunft bewusst eine viel bessere als die tatsächliche finanzielle Situation vortäuscht.

Link-Tipp

Neben der Mieterselbstauskunft ist die Bonitätsprüfung ein gutes Mittel für Vermieter, herauszufinden, an wen sie ihre Wohnung vermieten.

Erfahre hier, was die Bonitätsprüfung verrät und wie der Score-Wert zustande kommt.

Kilian Treß02.12.2021

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11 Kommentare

Moni20 am 23.11.2021 19:42

Hallo,

wir haben nach 16 Jahren die Kündigung wg Eigenbedarf erhalten. Da wir aber bis dato keine passende Wohnung gefunden haben, hat der Vermieter eine Räumungsklage eingereicht. Nun haben wir die Aussicht auf eine neue Wohnung aber der evtl. zukünftige Vermieter möchte eine Selbstauskunft haben in der auch die Frage vorkommt ob eine Räumungsklage stattgefunden hat und die Anschrift vom jetzigen Vermieter. Wissen leider nicht weiter und haben natürlich auch Angst keine Wohnung zu bekommen wg der Räumungsklage. Ich hoffe ihr könnt uns aus der Zwickmühle helfen.

Vielen lieben Dank

Moni K.

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immowelt redaktion am 24.11.2021 11:54

Hallo Moni20,

bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine rechtsgültigen Einschätzungen vornehmen können oder dürfen. Wir raten Ihnen, sich an einen Fachanwalt oder Mieterschutzbund zu wenden.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Chris am 23.09.2021 17:13

Wie ist das oder/hätte es Konsequenzen wenn ich bei der (momentanen) Anschrift anstatt meiner die von die von meinen Eltern angebe ??

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Chris am 23.09.2021 18:40

bei der Selbstauskunft meine ich


redaktion.immowelt.de am 24.09.2021 15:01

Hallo Chris,

wir kennen weder den Sachverhalt, noch verstehen wir, welchen Vorteil das für Sie haben würde.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Wörthsee 2021 am 20.06.2021 13:48

Hallo, muss ich als Immobilieninteressent Angaben zu meinen Arbeitgebern der letzten 3 Jahre machen?

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immowelt Redaktion am 21.06.2021 13:07

Hallo,

die Frage nach dem Beruf und dem derzeitigen Arbeitgeber des Mietinteressenten ist in Ordnung. Allerdings nicht nach der Dauer des Beschäftigungsverhältnisses. Demnach sollten auch die Fragen nach den den letzten drei Jahren nicht gültig sein.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Schnatzi78 am 14.05.2021 18:46

Hallo. Ich möchte aus Eigenheim ausziehen!Was geb ich da bei mieterauskunft an,wenn ich in eine Wohnung ziehe?(Vormieter ect.)

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immowelt Redaktion am 17.05.2021 15:40

Hallo Schnatzi78,

Geben Sie an der Stelle an, dass sie zuvor nicht zur Miete sondern in einem Eigenheim gewohnt haben.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

tnnies am 07.04.2021 19:28

mein Mann und ich suchen seit 2018 eine Wohnung. Haben bis heute keine bekommen, weil andere vorgezogen werden. Anfragen über Anfragen und jedesmal heißt es das die für uns keine Wohnung hätten. Beide berufstätig und keine Mietschulden keine Rückstände. Betriebkostenabrechnungen sind immer pünktlich bezahlt worden. Ich verstehe nicht woran es liegt.

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Mr. H. am 01.02.2021 16:43

Es ist immer wieder amüsant zu lesen, wie Mieter gegen Vermieter schießen. Hauptsächlich, in den Großstädten betreffend. Es ist doch ganz einfach, wenn die Gesellschaft, hier meine ich den Staat, die Medien, die Judikative, sowie die vielen unzufriedenen Mieter, so weiter machen, kommt irgendwann auch der letzte noch so dumme Vermieter zur Erkenntnis, dass sich vermieten, in diesem Land, weder finanziell noch anderweitig lohnen. Das Ergebnis ist, dass dann, keine Wohnungen und Häuser mehr zum Vermieten gebaut werden und die Wohnungsnot noch weiter zunimmt.

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Edel am 02.02.2021 15:52

Genau richtig, was sich Mieter heute und hierzulande leisten ist einfach bald nicht mehr tragbar.

Wenn der Staat doch meint immer noch mehr auf den Vermieter umzuwälzen, weil doch die armen

Mieter sonst nur noch ausgebeutet werden, dann soll er doch selbst Wohnungen schaffen und so

diesen armen Mietern diese ganz und günstig vermieten. Wir als Vermieter müssen doch leider den

Mietern sooooooo viel Geld abnehmen, weil Vater Staat mitsamt seinen Energiegesetzen und den

vielen Ausbeutern die Kosten so drastisch ansteigen lässt. Es sind nicht die Mieten, die ach so hoch

sind., sondern die Nebenkosten, wie Müll, Grundsteuer, Wasser, Versicherungen und Energie!!!

Wir haben die Kaltmiete schon über Jahrzehnte nicht mehr erhöht, aber wir müssen unseren

Mietern Jährlich immer mehr und mehr abnehmen und abführen, das ist die Realität.

Reisetti am 20.11.2020 09:42

Guten Morgen zusammen, ich bin ziemlich sauer über die Art, wie bei mir ein Makler vorgeht. Ich interessiere mich für eine Wohnung die von ihm inseriert wurde. Ich bekam die Antwort dass diese vorerst reserviert sei, aber ich soll dem Mieterbewerberbogen ausfüllen, 2 Gehaltsabrechnungen und Kopie meines Personalausweises. Dann würden sie einen Besichtigungstermin machen. Ich finde dieses Vorgehen sehr unmöglich und habe dieses auch dem Makler geantwortet, dass das nicht zulässig ist. Es kam prompt die Antwort, wenn mir die Vorgehensweise nicht zusagt, können sie mich nicht berücksichtigen. Es kann doch niemand von mir verlangen, dass ich meinen Personalausweis jedem überlasse damit ich einen Besichtigungstermin erhalte?

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HotteHü am 09.12.2020 10:53

Was sollte der Makler ihrer Meinung nach denn sonst bei ihnen abfragen?? Wenn sie den Perso nicht zeigen möchten dann machen sie schriftlich persönliche Angaben über sich und gut ist...

Wenn ich das alles hier lese kommt es mir sehr oft vor als wenn Krieg zwichen Mietern und Vermietern geführt wird. Ich weiß wovon ich rede den mein Vermieter / Beauftragter führt meiner Meinung nach Krieg gegen seine Mieter....

Aber das er wissen möchte wen er sich da anlacht halte ich für legitim

Angelika Münch am 18.11.2020 00:04

Seit fast einem Jahr suchen mein Partner und ich eine neue Wohnung, da wir zum Jahresende wg. Eigenbedarf aus der akt. Wohnung ausziehen müssen. Aber es scheitert immer daran, dass wir die Miete vom Jobcenter bezahlt bekommen würden. Sind wir Menschen 2.Klasse? Es sind nur noch 6 Wochen, dann bleibt nur eine Brücke oder ein Strick.

Ich reagiere auf jedes Angebot v.versch.Immobilienfirmen und mehr als die Standardantwort passiert nicht. Dabei schreibe ich extra schon eine pers. Anfrage...

Wer kann helfen? 2Z-Whg.in Köln bis ca. 650€ Kaltmiete.

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SVETLANA am 05.11.2020 22:48

Wo soll ich melden wenn der Vermieter nach Herkunftsland fragt?

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Mensch am 16.01.2021 20:34

Das würde ich auch gern wissen..

Pettor am 10.10.2020 19:03

Wiso darf man nicht Fragen ob ein Mieter Raucher ist?

Einer meiner Mieter ist starker Raucher. In der Wohnung sind inzwischen alle Oberflächen vergilbt, selbst Türblätter und Fensterrahmen. Das ist ein massiver, vorhersehbarer Schaden und ich habe doch das gute Recht, mich davor zu schützen!

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Edel am 02.02.2021 16:01

Genau diesen Schutz finde ich auch unmöglich. Es sollte hier wenigstens eine Klausel geben, wenn

Sie in der Wohnung rauchen, sind alle Schäden die dadurch entstehen bei Auszug zu beseitigen.

Wenn jemand soviel Geld besitzt sich das Rauchen zu leisten, hat er nach meiner Meinung auch

das Geld, den zugefügten Schaden zu beseitigen.

Hund2010 am 09.09.2020 21:00

Warum müssen Vermieter keine SCHUFA vorlegen. Wir hatten in der Vergangenheit schon öfters, dass der Vermieter die notwendigen Reparaturen wegen Geldmangel nicht ausführen konnte. Wir mussten schon öfters im Winter mit Strom heizen und dementsprechend sah die SCHUFA aus. Dadurch ist man auf einmal ein schlechter Mieter

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schralgiz am 01.02.2021 13:47

Wer aufgrund einer wirtschaftlichen Notlage /aus welchem Grund auch immer/ eine Wohnung mietet bei der jede Menge Mängel im Laufe der Mietdauer zum Vorschein kommen hat dann noch die Nachteile eines nicht solventen Vermieters zu ertragen verbunden mit all den nicht enden wollenden Diskussionen wegen nicht durchgeführter Reparaturen oder gar Instandsetzung. Die Anwaltschaft welche man als Mieter beauftragen möchte hält sich hier sehr bedeckt und man muß Glück haben sollte ein Anwalt ein Mandat übernehmen.

Der Gesetzgeber hält sich hier ebenfalls mehr als bedeckt und leistet damit Vermietern Vorschub Wohnungen oder Immobilien zu vermieten welche zwar optisch hergerichtet sind aber im Grunde nicht mal als Stall durchgehen würden.

Wir haben viele Reparaturen deshalb als Mieter in Eigenleistung durchgeführt damit die notwendigen Funktionen erhalten wurden.

Eine andere/bessere Wohnung zu finden wird jedes Jahr schwieriger und die Preise kennen nur eine Richtung - nach oben -.

Sie haben meine volle Zustimmung wenn Sie verlangen, daß auch Vermieter zur Selbstauskunft verpflichtet werden. Das wäre doch mal ein neues interessantes Geschäftsfeld für die Schufa.