Streitfall Garten: Was Mieter dürfen – und was nicht

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Sträucher pflanzen, Gemüsebeete anlegen und den Sandkasten für die Kinder aufbauen: sobald das Wetter schön wird, geht es in vielen Gärten hoch her. Mieter, die einen Garten nutzen dürfen, können zwar über Blumenbeete selbst entscheiden und dürfen bestimmen, wie oft sie den Rasen mähen. Alles dürfen Mieter aber nicht.

Mieter, die einen Garten nutzen dürfen, haben dort in der Regel relativ viel Freiraum – sie dürfen sich sonnen, ihre Kinder spielen lassen oder feiern, solange sie dabei die Ruhezeiten einhalten. Auch Gartenmöbel und Spielgeräte für die Kinder dürfen Mieter aufstellen, solang sie beides beim Auszug wieder abbauen.

Garten, gemieteter Garten, Foto: iStock / vgajic
Einen Garten zu hegen und zu pflegen ist für viele ein geliebtes Hobby. Im Mieter-Garten ist jedoch nicht alles erlaubt. Foto: iStock / vgajic

Jäten, Hecken schneiden, Rasenmähen: Wer den Garten pflegen muss

Natürlich ist ein Garten aber kein reiner Vergnügungspark – er muss auch regelmäßig gepflegt werden. Im Regelfall finden sich dazu entsprechende Vereinbarungen im Mietvertrag. Steht dort nichts, ist der Vermieter für sämtliche Arbeiten zuständig.

Garten, Grafik: immowelt.de

Allgemein  gehaltene Klauseln im Mietvertrag wie „Der Mieter ist für die Gartenpflege zuständig“ haben zur Folge, dass der Mieter lediglich einfache Tätigkeiten erledigen muss. Das hat das Oberlandesgericht Düsseldorf entschieden (Az.: 10 U 70/04). Dazu zählen insbesondere solche Arbeiten, die er ohne größere Fachkenntnisse oder zusätzliche Kosten erledigen kann: Unkraut jäten etwa, aber auch Laub zusammenrechen oder Rasenmähen. Alle umfangreicheren Aufgaben sind dagegen Aufgabe des Vermieters – dazu zählen beispielsweise das Fällen eines Baumes oder das Düngen und Vertikutieren des Rasens. Ausnahme: Es steht anders im Mietvertrag. Hat sich ein Mieter darin verpflichtet, auch solche Aufgaben zu übernehmen, ist er an diese Abmachung gebunden.

Wer die Gartengeräte stellen muss

Garten, Grafik: immowelt.de

Haben sich die Mietparteien darauf geeinigt, dass die Gartenarbeiten Mietersache sind, ist der Vermieter nicht verpflichtet, Gartengeräte zur Verfügung zu stellen. Der Mieter muss sie in diesem Fall auf eigene Kosten besorgen und unterhalten. Ist die Gartenpflege dagegen Vermietersache, hat auch dieser die Kosten für Werkzeug und Geräte zu tragen.

Rasen oder Wiese: Der Mieter entscheidet selbst

Garten, Grafik: immowelt.de

Bei den Arbeiten, die der Mieter übernehmen muss, muss er sich nicht an detaillierte Vorschriften halten. Der Vermieter darf nicht bestimmen, in welchen zeitlichen Abständen das Laub beseitigt oder der Rasen gemäht werden muss. Allerdings darf ein Mieter den Garten auch nicht allzu sehr verwildern lassen – wer das Grün vor der Haustür durch allzu lange Untätigkeit zum Feuchtbiotop umwandelt, hat im Streitfall vor Gericht schlechte Karten.

Blumen und Bäume pflanzen

Garten, Grafik: immowelt.de

Ist ein Garten bereits bei Abschluss des Mietvertrags bepflanzt und will der Mieter einzelne Sträucher, Büsche oder Bäume entfernen, muss er dies grundsätzlich mit dem Vermieter absprechen. Das Gleiche gilt, wenn er eigene Bäume oder Sträucher pflanzen möchte. Blumen- und Gemüsebeete kann der Mieter hingegen ohne Absprache anlegen.

Pflanzt ein Mieter tatsächlich neue Bäume und Sträucher gehören ihm diese auch nach dem Auszug – er darf sie also mitnehmen. Allerdings: Sind die Pflanzen so tief verwurzelt, dass sie sich nicht mehr entfernen lassen, hat er keinen Anspruch auf einen finanziellen Ausgleich, hat der Bundesgerichtshof entschieden. (Az.: VIII ZR 387/04). Auch hat das Landgericht Detmold entschieden, dass ein Mieter verpflichtet werden kann, den ursprünglichen Zustand des Gartens beim Auszug wiederherzustellen (Az.: 10 S 218/12).

Wann der Mieter Kosten tragen muss

Garten, Grafik: immowelt.de

Wenn der Hauseigentümer eine Firma mit der Pflege des Gartens beauftragt, hat er übrigens das Recht, die Kosten dafür in der Betriebskostenabrechnung auf den Mieter umzulegen. Das gilt auch dann, wenn der Mieter seinen vertraglich vereinbarten Pflichten zur Gartenpflege nicht nachkommt. In einem Urteil hat der Bundesgerichtshof sogar entschieden, dass der Vermieter auch dann die Kosten für die Gartenpflege auf den Mieter umlegen kann, wenn er die Gartennutzung verboten hat (Az. VIII ZR 135/03).

Zusammenleben im Gemeinschaftsgarten

Garten, Grafik: immowelt.de

All diese Regeln gelten übrigens nur, wenn der Vermieter einem Mieter allein die Nutzung des Gartens gestattet hat. Ist der Garten mehreren Mietern vorbehalten, müssen diese sich neben der Absprache mit dem Vermieter grundsätzlich auch untereinander absprechen, wenn sie etwas verändern wollen. Wie der Mieterverein Köln berichtet, darf auch nicht ein Mieter allein einen Teil des Gartens für sich abgrenzen.

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121 Kommentare

SILBERMAN am 13.06.2019 17:13

Hallo, wir wohnen in einer Eigentumswohnung mit einem Gemeinschaftsgarten. Ein Mieter hat ca. 25 qm für sich beansprucht ohne es irgendwie gemietet zu haben. Er hat die Fläche zugepflastert und hat schäbige Gartenmöbel hingestellt. Darf er das obwohl ich als einziger von 6 Eigentümer dagegen bin.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.06.2019 08:21

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein. Ein Gemeinschaftsgarten ist per se für alle Eigentümer einer Eigentümergemeinschaft da, ein einzelner Eigentümer darf nicht einfach ein Stück für sich abgrenzen. Allenfalls könnte die Eigentümergemeinschaft die Aufteilung des Gartens beschließen. Das müsste dann aber einstimmig geschehen.

Bitte haben Sie abschließend noch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

CharlyFrauli am 10.06.2019 18:47

Hallo immowelt-Ratgeber, wir wohnen heuer 6 Jahre in einer EG-Wohnung mit Terrasse in einer Wohnanlage mit 13 Wohnungen und ca.1000 m² Gemeinschaftsgarten. 7 Wohnungen sind von den Eigentümern bewohnt,, der Rest ist vermietet, so wie unsere. Nun haben wir seit 4 Jahren einen Hund (wie noch 3 weitere Mieter), damit wir unsere Terrasse nutzten können, ohne dass der Hund die Nachbarn besucht oder im Gemeinschaftsgarten ausbüxt, habe wir ein Welpengitter vor unserer Terrasse (von der Sichtschutzwand bis zum Hauseck (das etwa 80cm außerhalb der Terrasse ist) aufgestellt, das heißt wir haben vom Gemeinschaftsgarten ca.4m² als "Freilauf für den Hund". Bei der Eigentümerversammlung 2017 wurde dann angeprangert, dass wir einen Zaun errichtet haben, nach einem Gespräch mit den Hausbewohnern ist das ganze im Sande verlaufen. 2018 bei der Eigentümerversammlung war es dann wieder Thema und wir wurde von der Hausverwaltung angerufen, da wir nicht zu Hause waren hatten wir eine Nachricht auf dem AB dass wir zurückrufen sollen, damit wir das auf dem "kleinen Dienstweg" klären können. Daraufhin habe ich 4 mal bei der Hausverwaltung angerufen um ein Gespräch gebeten, das aber bis heute nicht zustande kam. Außerdem habe ich einen Brief an alle Parteien geschrieben, dass wir ja keinem etwas wegnehmen wollen, sondern nur unseren Hund vor der vielbefahrenen Straße schützen, und dass der Gemeinschaftsgarten vorm Hund geschützt ist. Keiner hat sich bei uns beschwert, alle EG-Nachbarn haben nichts gegen das Minigitter einzuwenden und für uns war der Fall erledigt. Bis zur Eigentümerversammlung heuer als unser Welpengitter wieder Thema war, es sind zwei Parteien im Nachbareingang OG, die sich wieder beschwert haben, als gäbe es keine wichtigeren Anliegen. Lt.Hausordnung ist Hund im Garten an der Leine erlaubt, warum ist dann dieses Welpengitter so schlimm? Unsere Vermieterin hat keine Einwände dagegen, aber es ist natürlich verständlich, dass sie sich nicht jedesmal von den anderen deswegen anfeinden lassen möchte. Was für Möglichkeiten haben wir für eine friedliche Eingigung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.06.2019 10:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bei einem Gemeinschaftsgarten ist es einzelnen Mietern (oder Eigentümern) nicht gestattet, einen Teil für sich abzugrenzen, weil der gesamte Garten allen Mietern (und Eigentümern) gleichermaßen zur Verfügung stehen muss. Das von Ihnen beschriebene Welpengitter könnte als eine solche Abgrenzung verstanden werden. Wenn Sie sich mit den Nachbarn nicht einigen können, bleibt Ihnen also nur, das Gitter zu entfernen oder sich rechtlich beraten zu lassen, beispielsweise von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

werner am 07.06.2019 10:46

Ich möchte im Garten eien Pfosten aufstellen, für den ich eine Einschlagbodenhülse in den Boden treiben muss. Gibt es Vorschriften wie tief ich in den Boden eindringen darf? Muss ich vorher den Vermieter fragen? Wer waäre für mögliche Schäden an Rohrleitungen oder Kabeln haftbar?

Vielen Dank.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.06.2019 11:09

Hallo Werner,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Spezielle Vorschriften, wie tief man auf dem eigenen Grundstück in den Boden eindringen darf, gibt es unseres Wissens nicht. Wenn Sie einen Pfosten aufstellen wollen, ist das aber eine bauliche Veränderung, für die Sie den Vermieter um Erlaubnis bitten müssen. Wenn Sie dabei einen Schaden an Rohren oder Kabeln verursachen, wären Sie auch dafür haftbar.

Bitte haben Sie abschließend jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


werner am 07.06.2019 17:42

Vielen Dank

Sabine am 03.06.2019 18:05

Hallo!

Seit unserem Einzug im November 2018 ist unsere Terassentüre defekt. Sie lässt sich nicht abschliessen. Ein Sachverständiger hat erklärt, dass diese Türe nach 30 Jahren nicht mehr zu reparieren ist. Nicht mit den nötigen Sicherheitsstandards. Der Eigentümer wurde mehrmals darauf hin gewiesen. Er schickte drei Firmen zur Begutachtung zu uns. Mehrmals log er uns an und sagte eine neue Terassentüre ist bestellt. Wir warten immer noch auf die Behebung des Schadens. Hätten wir unsere Wachhunde nicht, müsste immer einer von uns unten schlafen um das Haus zu bewachen. Verlassen wir das Haus für einen Tag kommt ein Housesitter. Das kann es doch nicht sein. Was kann ich tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.06.2019 09:43

Hallo Sabine,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Zumindest, wenn der Vermieter Ihnen zugesichert hat, dass die Tür repariert wird, rechtfertigt der Defekt unter Umständen eine Mietminderung. Abschließend beurteilen können wir das aus der Ferne aber nicht, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, einen Mieterverein oder einen Fachanwalt zu konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Landei1959 am 18.05.2019 14:45

Hallo, ich muss mich heute mit folgendem Problem an Sie wenden:

Wir sind letztes Jahr im Oktober in eine 3-Zimmer Wohnung mit Garten gezogen, die unsere Vormieter und Vorvormieter ziemlich herungewirtschaftet haben. Der Garten war wohl einmal wunderschön angelegt. Es wucherte aus allen Ecken. Ein kleiner Weg war so durch die Buchsbaumhecken zugewachsen, dass man nicht durchgehenn konnte. Diese hatten wir dann erst einmal geschnitten.

Mit dem Vermieter wurde vereinbart, dass er den Garten, wenn er nach seinem siebenmonatigen Auslandsaufenthalt zurückkommt, "macht". Das Beet vor dem großen Wohnzimmerfenster sollte völlig umgegraben werden (wir wissen nicht, wieviel Pflanzen hier überhaupt wachsen), Sträucher und Bäume sollten geschnitten werden. Im Garten befindet sich auch noch ein Pool, den wir jedoch nicht benutzen. Er hat vor seiner Abreise eine Abdeckplane vor den Pool geworfen und weg war er. Wir haben die Plane so liegenlassen, wie er sie hingeworfen hat.

Seit Wochen haben wir auf seine Rückkehr gewartet und darauf, dass sich etwas im Garten tut. Nun ist er endlich zurückkgekehrt, hat drei Firmen zur Besichtigung geschickt, die ihm wohl zu teuer waren. Nun schickte er gestern eine Nachricht, der Garten ja ungepflegt sei und er nicht einsieht, eine Firma zu beauftragen, weil er befürchtet, dass der Garten in sechs Monaten wieder so aussieht.

Wir haben ihm damals gesagt, dass wir für das, was unsere Vormieter verursacht haben, nicht geradestehen, was für ihn auch gar kein Problem war. Er sagte, der Garten wird gemacht.

Nun stehen wir da und wissen nicht, wie wir reagieren sollen. Diese Absprache wurde so nicht getroffen. Wir sind gesundheitlich nicht in der Lage, diesen Garten umzugraben und neu anzulegen. Wir verzweifeln gerade etwas.

In der Wohnung haben wir sehr viel auf unsere Kosten hergerichtet. Das ist auch teilweise in Ordnung. Das haben wir ja vorher gesehen, so waren seine Worte, nachdem wir ihm mitgeteilt haben, was wir alles gemacht haben. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie wir so blöd sein konnten, diese Wohnung zu mieten.

Die letzten beißen die Hunde. In diesem Fall stimmt das Sprichwort.

Hat jemand vielleicht so etwas Ähnliches schon einmal erlebt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.05.2019 11:47

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Versprechen, den Garten herzurichten, ist für den Vermieter bindend. Wenn das nicht schriftlich fixiert wurde, dürfte es aber im Streitfall schwierig werden, diese Vereinbarung zu beweisen. Wir können Ihnen daher letztlich leider nur empfehlen, sich rechtlich beraten zu lassen, beispielsweise von einem Mieterverein oder direkt von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Michael am 18.05.2019 10:07

Hallo liebes Immowelt Team,

wir haben den Garten zur alleinigen Nutzung angemietet. Der Garten ist vom Haus auf dem Hinterhof über einen Innenhof abgegrenzt. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ein Gewächshaus in dem Sinne als bauliche Veränderung gelten würde. Und was würde eine Feste Verankerung zum Boden explizit bedeuten? Heißt das, dass kein Fundament gegossen werden darf oder auch, dass meine die Stelzen nicht mit Bodenankern befestigen darf?

Vielen Dank für eure Auskunft im Voraus.

MfG

Michael

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.05.2019 11:20

Hallo Michael und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es gibt keine genaue gesetzliche Definition davon, was als bauliche Veränderung zu sehen ist und was nicht. In der Regel gilt in Streitfällen aber alles nicht als bauliche Veränderung, das sich ohne Probleme wieder spurlos entfernen lässt. Ein gegossenes Fundament wäre demnach wohl ziemlich klar eine bauliche Veränderung, die genannten Bodenanker wahrscheinlich ein Grenzfall. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir Einzelfälle aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tesser am 13.05.2019 23:35

Hallo liebe Redaktion,

Ich habe eine Wohnung mit Terrasse und Garten gemietet. In meinem Mietvertrag steht Terrasse und Gartennutzung, aber da ist nichts drin was an Gartenpflege geht.

Unter "Miete" steht es nur:

- Folgende Betriebskosten im Sinne von § 556 Abs. 1 BGB (erläutert durch die Betriebskostenverordnung) sind in der obigen

Miete nicht enthalten und deshalb gesondert zu zahlen:

Aufgelistet sind die ganzen Betriebskosten und dabei sehe ich auch:

Gartenpflege - Entfällt

So, im Mietvertrag ist nichts erwähnt, dass ich mich um Gartenpflege kümmern muss, aber im Übergabeprotokoll steht es leider drin, unter Sonstige:

der neuer Mieter verpflichtet sich den Garten weiter zu pflegen, Rasen mähen, Umkraut an der Grenze zum Nachbarn ordentlich jäten.

Bin ich für die Gartenpflege verantwortlich auch wenn es nur im Übergabeprotokoll steht?

Der Vermieter schickte mir eine Mahnung und er erwähnte, dass er eine Firma beauftragen wird, um es zu pflegen und er wird mir die Rechnung schicken.

Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.05.2019 10:35

Hallo Tesser,

da wir den genauen Wortlaut des Vertrags bzw. des Übergabeprotokolls nicht kennen, können wir keine abschließende Antwort auf Ihre Frage geben. Das Übergabeprotokoll kann aber Betsandteil des Mietvertrags werden, so dass sich eine Verpflichtung zu den genannten einfachen Gartepflegearbeiten ergeben kann. Für eine individuelle Beratung empfehlen wir, vor Ort einen Mieterverein oder Fachanwalt für Mietrecht zu konsultieren.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Maisie am 11.05.2019 15:12

Guten Tag, ich habe eine Haushälfte mit großem Garten gemietet, habe aber keine Möglichkeit diesen zu bewässern. Es gibt weder einen Brunnen noch einen Außenwasserhahn. Die Bitte eins von beiden nachträglich einzubauen wurde strikt abgelehnt. Ist der Vermieter denn nicht verpflichtet die Möglichkeit der Bewässerung zur Verfügung zu stellen? Alles angepflanzte, selbst der Rasen ist nach dem Sommer hinüber , weil ich nur mit Gießkanne bewässern kann.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.05.2019 11:20

Hallo Maisie,

grundsätzlich gilt im Mietrecht, dass der Vermieter verpflichtet ist, die Mietsache dem Mieter in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand zu überlassen und sie während der Mietzeit in diesem Zustand zu erhalten (§ 535 BGB). Verfügte die Mietsache zum Zeitpunkt der Anmietung nicht über bestimmte AUsstattungsmerkmale, so muss der Vermieter diese in der Regel auch nicht nachliefern.

Ihren Fall können wir dennoch nicht abschließend beurteilen: Denn zum einen haben Sie das Haus so wie es ist angemietet und hätten demzufolge kein Recht auf Nachrüstung. Auf der anderen Seite ist eine vertragsgemäße Nutzung des Gartens ohne die Möglichkeit einer Bewässerung nur schwer möglich. Wie ein Gericht den Fall entscheinden würde, können wir aus der Ferne deshalb nicht beurteilen. Wir raten Ihnen daher, vor Ort einen Fachanwalt oder einen Mieterverein zu kontaktieren, um ein sinnvolles weiteres Vorgehen zu erörtern.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Skegel am 09.05.2019 11:33

Wir bewohnen eine Wohnung mit eigenem Gartenanteil. Nun möchten wir gern eine Schaukel auf den Rasen stellen. Auf Nachfrage bei der Vermietung erhielten wir folgende Antwort: "Das Einbringen von festen Bauten ist seitens des Eigentümers nicht erwünscht" Wenn wir die Schaukel nicht betonieren und nicht mit Dübeln verankern, können wir die Schaukel dann trotzdem aufstellen? Wenn die Schaukel beweglich bleibt, zählt diese dann trotzdem zu Bauten? Ein Sandkasten kann ja auch aufgestellt werden... Danke für die Info!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.05.2019 12:31

Hallo Skegel,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn eine Schaukel nicht fest verankert wird, ist sie in der Regel nicht als bauliche Veränderung zu sehen. Wir würden Ihnen allerdings dennoch empfehlen, dieses Vorgehen mit dem Vermieter abzusprechen, um Streitigkeiten zu vermeiden.

Bitte haben Sie auch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und Einzelfälle aus der Ferne daher nicht abschließend bewerten können. Im Streitfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bianca am 06.05.2019 20:44

Ich habe eine Erdgeschosswohnung mit Terasse 32qm und Gartenbereich gemietet. Der Gartenbereich wurde nach 16 Monaten ein wenig gestaltet -war Neubau/ jetzt mit 60 Pflanzsteinen ohne Pfanzen und 35qm Rasen selbst gesät. Ich habe jedoch keinen Abstellraum oder Keller. Nur eine kleine Abstellkammer in meiner 55qm Wohnung- 2 Zimmer. Den Rasenmäher, Rechen, Spaten und Gartenschlauch 20m Wasser aus dem Badezimmer schaffe ich auf meine Kosten an, bat aber um eine Unterbringungsmöglichkeit für die Gartengeräte, Der Vermieter wollte im Neubau neben eine Möglichkeit schaffen. Jetzt soll ich für eine 3 qm Fläche/ abstellbereich monatlich 35€ inkl. Nebenkosten zahlen. Kann ich die Gartenpflege auch ablehnen, ich kann den Rasenmäher schlecht mit in die Wohnung nehmen. Gerätehaus im Gartenbereich wurde nicht gestattet.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.05.2019 08:45

Hallo Bianca und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bezüglich der Gartenpflege gilt, was im Mietvertrag vereinbart wurde. Wenn die Gartenpflege dort nicht als Aufgabe des Mieters festgelegt wurde, muss dieser sie auch nicht durchführen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Luzzi am 06.05.2019 15:29

Hallo, wir haben ein Reihenhaus mit Garten gemietet, wohnen hier sei 30 Jahren. Jetzt will unser Vermieter in unserem Garten eine Mehrfamilienhaus bauen. Kann ich mich dagegen wehren.haben dann keine Sonne und direkt kfz-Stellplätze vor der Nase.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.05.2019 08:33

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie den Garten mitvermietet haben, kann der Vermieter ihn diesen streng genommen nicht ohne Weiteres wegnehmen, auch nicht für den Bau eines Mehrfamilienhauses. In der Praxis könnte es dennoch schwierig werden, das Vorhaben zu verhindern. Wir würden Ihnen daher raten, sich rechtlich beraten zu lassen, beispielsweise von einem Mieterverein oder von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Laura am 01.05.2019 22:59

Mieterin entfernt Randsteine (weil sie ihr nicht mehr gefallen), füllt die Fläche mit Erde und Rasensamen auf und verlangt jetzt das Geld dafür. Muss ich ihr das Geld geben? Es war keine Notwendige Arbeit.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.05.2019 12:44

Hallo Laura,

wenn der Mieter ohne Absprache mit dem Vermieter Arbeiten an der Mietsache durchführt, kann er die dafür anfallenden Kosten nicht vom Vermieter verlangen, nein.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Enni am 01.05.2019 02:35

Hallo,

Eine besonders schwierige Frage habe ich: Wie ist die Regelung bei einer Grünfläche, (Nicht direkt ein Garten) wenn man da Eigentum wie Beispielsweise ein bewegbares Kaninchengehege aufstellt, wo der Vermieter es erst gestattet hat, aber nach einer Zeit musste ich feststellen, dass diese Grünflächen ohne weitere Rücksicht auf mein Eigentum einfach von dem Hausmeister der Hausverwaltung bewegt und sogar dabei beschädigt wurde? Natürlich wurde ich in Kennthis genommen, dass der Rasen gemäht wird und ich habe mich erst mit dem Hausmeister darauf geeinigt, dass er diesbezüglich Rücksicht auf das Gestell nimmt und drumherum mäht. Plötzlich war dies nicht mehr der Fall und nun ist das Gehege nicht mehr in seinem funktionalen Zustand. Wie gehe ich da vor? (Gerade weil es sich nicht um einen richtigen Garten handelt ist es etwas schwieriger) Zudem die Information, dass es keine öffentliche Grünfläche ist, es handelt sich um ein Haus mit mehreren Mietern mit einem Hinterhof mit den jeweiligen Grünflächen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.05.2019 08:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Idealfall können Sie sich mit dem Hausmeister oder dem Vermieter auf einen Ausgleich für das beschädigte Gehege einigen. Ist das nicht möglich, bleibt Ihnen wohl leider nichts anderes übrig, als sich rechtlich beraten zu lassen, beispielsweise durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Eule274 am 27.04.2019 20:45

Hallo,

darf das Wasser im Garten einfach abgestellt werden? Jetzt, in dieser Zeit, wo es auch noch so trocken ist?

Wohne in einem Mehrfamilienhaus, kenne jetzt keine Details zum Garten, was den MV betrifft...

Danke im Voraus für Hilfe / Tipps

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.04.2019 09:28

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in einem Mehrfamilienhaus in dem keine Gartennutzung durch den Mieter vereinbart ist, darf der Vermieter das Wasser für den Garten abstellen. Hat ein Mieter aber beispielsweise die mietvertraglich vereinbarte Pflicht, den Garten zu pflegen, hätte der Vermieter Sorge dafür zu tragen, dass er das auch kann.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Almut am 25.04.2019 13:08

Guten Tag, wir wohnen in einem gemieteten Einfamilienhaus mit Garten, den wir mit angemietet haben. Der Garten hat überdurchschnittlich viele Beete und wir möchten einen Teil in Rasen umwandeln. Der Vermieter möchte dies nicht. Können wir das trotzdem machen oder sind wir auf die Zustimmung angewiesen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.04.2019 13:56

Hallo Almut und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich ist die Antwort auf Ihre Frage davon abhängig, welche Arbeiten Sie genau durchführen wollen. So ist es dem Mieter beispielsweise nicht erlaubt, Bäume und Sträucher zu entfernen, die zuvor der Vermieter gepflanzt hat, wenn dieser nicht damit einverstanden ist. Dagegen darf der Mieter aber durchaus Pflanzen hinzufügen, also beispielsweise Blumen pflanzen. Beachten Sie aber bitte, dass wir aus der Ferne nicht abschließend klären können, ob Sie ein Beet in eine Wiese umwandeln dürfen, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie sich mit dem Vermieter nicht einigen können, empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gartenfreundin am 20.04.2019 15:15

Ich wohne in einem Zweifamilien-Reihenhaus und bin Eigentümerin.

Beim Bau des Hauses (1967) wurden die Terrassen der Ergeschoßwohnung durch eine Glaswand bauseitig getrennt. Nun hat

der Mieter die Glaswand insofern verändert, indem er ein Holzgerüst an de Aluminiumrahmen befestigt, und zwar hat er die

Holtwand durch Bohren in den Rahmen befestigt. Die Trennwand befindet sich von der Front des Hauses rechts auf der Kellertreppe zu meinem Ausgang in den Garten. Darf er diese Ver-

änderung ohne meine Einwilligung vornehmen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.04.2019 11:04

Hallo Gartenfreundin,

bauliche Veräönderungen - zumal solche, die sichg nicht ohne Spuren wieder beseitigen lassen könnenn - darf ein Mieter nur mit Einwilligung des Vermieters vornehmen.

Beste Grüße

die Immowelt-Radaktion

Anni am 13.04.2019 01:00

Hallo wir wohnen seit 6 Jahren in unserer Wohnung und im Mietvertrag steht das wir unseren garten/ Hof nutzen können

Und nun will der Vermieter das wir den Garten / Hof räumen aber wir haben schon den Garten bestellt

Also eingesäht und alles und haben auch Federvieh auf dem Hof

Was können wir machen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.04.2019 10:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn im Mietvertrag die Nutzung des Gartens vereinbart wurde, dürfen Sie diesen auch nutzen. Eine einseitige Vertragsänderung zum Nachteil des Mieters ist nicht möglich. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Cango am 11.04.2019 17:49

Hallo, wir haben einen Gemeinschaftsgarten mit unserem Nachbarn zusammen. Derzeit ist dieser räumlich durch eine Hecke getrennt. Unser Vermieter möchte trotz unserer Ablehnung, die Hecke entfernen. Im Mietvertrag ist nichts gesondert geregelt/gelistet. Vielen Dank im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.04.2019 08:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

hierzu gibt es keine einheitliche gesetzliche Regelung und auch die Gerichte dürften hier von Fall zu Fall und je nach Sachlage anders entscheiden. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich rechtlich beraten zu lassen, beispielsweise von einem Mieterverein oder direkt durch einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Judith Sirok am 06.04.2019 23:22

Hallo

Ich habe eine Frage, und zwar darf der Vermieter einfach so meine im Garten gepflanzten Blumen und Himbeer/ Brombeersträucher entfernen? Der Vermieter möchte nicht mehr das dort Blumen gepflanzt werden und möchte alles neu mit Erde machen und dann Rasen Pflanzen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.04.2019 10:59

Sehr geehrte Frau Sirok,

wenn der Garten Ihnen zur alleinigen Benutzung mitvermietet wurde, darf der Vermieter ihn ohne Ihre Erlaubnis noch nicht einmal betreten. Im Übrigen dürfen Mieter den Garten in einem solchen Fall im Rahmen des Üblichen nach eigenem Wunsch gestalten. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Einzelfälle aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können, weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir empfehlen im Streitfall den Gang zum Mieterverein oder zu einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Curly Sue am 31.03.2019 17:44

Hallo

Ich habe vor 3 Jahren meine Wohnung mit alleiniger Gartennutzung angemietet. Darf ich in diesem Garten an meine Terasse einen Sichtschutz ( Lammellen Zaun)aufbauen? Der Zaun würde direkt am Weg zum Haus aufgestellt werden.

Gruß

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.04.2019 11:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das Aufstellen eines Zaunes kann eine bauliche Veränderung darstellen. Insofern sollten Sie diese Maßnahme vorab mit dem Vermieter absprechen. Ansonsten könnte dieser unter Umständen den Rückbau verlangen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Curly Sue am 01.04.2019 15:18

Hallo

Vielen dank für die schnelle Antwort. Ich habe mir überlegt eine Seitenarm Markiese als Sichtschutz stelle. Dieser ist sehr schnell abzunehmen. Wäre so eine Variante ohne Erlaubnis machbar?

LG


Immowelt-Redaktion am 02.04.2019 09:21

Wenn die Markise nur geklemmt wird und nicht fest verankert, dürfte das prinzipiell möglich sein. Bitte beachten Sie jedoch auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und Einzelfälle aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Steffi am 31.03.2019 00:11

Hallo

Unser Vermieter kümmert sich nicht, um die Gartenoflege vor dem Mehrfamilienhaus. Nun sind wir 5 Parteien uns einig, dies alleine durchzuführen, da er ja auch Leistung abrechnet in den Betriebskosten. Wir wollen jetzt ein Schreiben aufsetzen, wissen aber nicht wie.

Mfg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.04.2019 11:05

Hallo Steffi und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich darf der Vermieter natürlich nur solche Kosten auf die Mieter umlegen, die auch tatsächlich entstehen. Wird der Garten nicht gepflegt, können auch keine Kosten dafür auf die Mieter umgelegt werden. Ist das bei Ihnen der Fall, sollten Sie den Vermieter auf diesen Fehler in der Abrechnung hinweisen. Beachten Sie aber bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Konfliktfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Alexander Ruck am 25.03.2019 11:28

Guten Tag,

ich wohne derzeit in einer Wohnung in einem Zweiparteienhaus mit großen Garten.

Die zweite Wohnung wird von einer guten Bekannten bewohnt.

Wir planen im Garten eine kleine überdachte Terrasse (3x3 m) zu bauen. Diese Terrasse wird aus Paletten gefertigt und wird auf Gehwegplatten aufgestellt. Im Endeffekt, eine portable, nicht fest im Garten installierte Terrasse, welche zur Not auch schnell demontiert oder zu Brennholz verarbeitet wäre.

Da wir mit unseren Mieter nicht so gut auskommen und ich dem Artikel oben entnommen habe, dass Terrassen prinzipiell vom Vermieter zu gestatten sind, würde mich interessieren, ob diese Art Terrasse ebenfalls unter die Erlaubniserteilung vom Vermieter fällt.

Ich danke Ihnen recht herzlich vorab.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.03.2019 12:43

Sehr geehrter Herr Ruck,

die zentrale Frage hier ist, ob es sich bei Ihrer Terrassenkonstruktion schon um eine bauliche Veränderung handelt oder nicht. Das kann man in diesem Fall wohl so oder so sehen, insofern ist eine abschließende Antwort hier leider nicht möglich. Wir würden daher dazu raten, das Vorhaben dem Vermieter zu erklären und sicherheitshalber um eine Erlaubnis zu bitten. Beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall raten wir zum Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Astrid T. am 10.03.2019 13:57

Guten Tag,

Wir wohnen in einem Einfamilienhaus ( Altenteil ) auf dem Hof des Bauern mit ihm zusammen ( Vermieter ). Es gibt keinerlei direkte Nachbarn. Nur Rasenflächen um uns herum. Wir pflegen den Garten an unserem Haus. Aber nun gibt es an der Haustürseite eine große Fläche, wo der Vermieter seinen Gartenabfall auftürmt. Hinter dieser Fläche ist die Straße. Wir wollen nun einen Sichschutz mit Einsteckhülsen in den Garten stellen. Brauchen wir dafür seine Genehmigung? Wie gesagt, der Sichtschutz ist nicht zu Nachbarn, sondern steht dann in unserem Vorgarten und geht in RichungnStraße auch als Lärmschutz.

Danke für eine kurze Info.

auf Kommentar antworten

Astrid T. am 11.03.2019 11:56

Vielen Dank für die schnelle Rückantwort und eine schöne Woche für Sie.


Immowelt-Redaktion am 11.03.2019 11:51

Hallo Astrid und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Urteile zum Thema Sichtschutz fallen bezogen auf den Einzelfall sehr unterschiedlich aus. In der Regel stellt ein solcher Sichtschutz kein Problem dar, wenn er problemlos wieder entfernt werden kann, also keine bauliche Veränderung darstellt. Der Vermieter könnte aber unter Umständen argumentieren, dass dadurch dass äußere Erscheinungsbild der Immobilie zu stark verändert wird. Insofern wäre es wohl am besten, das Aufstellen des Sichtschutzes vorab mit ihm abzusprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

hullehood am 07.03.2019 17:33

Hallo, ich habe zu dem Thema eine Frage. Muss ich meinen Vermieter um Erlaubnis bitten, wenn ich im gemeinschaftlich nutzbaren Hof, Holz Sägen und Schleifen möchte? Erwähnenswert ist hierbei, dass derzeit im Haus eine Baustelle ist und Handwerker im Hof derzeit auch regelmäßig Arbeiten verrichten wie z.B. Holz zu sägen.

Vielen Dank und viele Grüße!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.03.2019 10:07

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das kommt im Einzelfall auf das Ausmaß der Arbeiten an. Wenn sich jemand im gemeinschaftlich nutzbaren Hof mal ein paar Latten zurechtsägt, dürfte das kein Problem sein, wenn dagegen täglich Lärm entsteht, durch den sich auch die Nachbarn gestört fühlen könnten, dagegen schon. Sicherheitshalber wäre es daher wohl am besten, Sie würden den Vermieter vorher fragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


hullehood am 08.03.2019 14:05

Danke für die schnelle Antwort. Leider habe ich nicht ganz zu Ende gedacht. Ich denke die Arbeiten beschränken sich auf 2-4 Stunden.

Ich würde natürlich allen Nachbarn und dem im Haus wohnenden Vermieter Bescheid geben. Die Folgefrage wäre, ob er es mir verbieten kann?

Viele Grüße


Immowelt-Redaktion am 08.03.2019 14:32

Wenn er dafür einen guten Grund hat, schon. Aus der Ferne lässt sich diese Situation aber schwer abschließend beurteilen. Bedenken Sie bitte auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Konflikt kommen, empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

urmel am 05.02.2019 09:31

Hallo

wir haben seit 33 Jahren ein Einfamilienhaus mit Garten gemietet. Nun hat unser Vermieter die Hecke entfernen lassen und der Garten sieht aus wie ein Acker. Vorher war nur eine Wiese vorhanden, die von uns gemäht wurde. Meine Frage ist nun wer muss den Garten nun wieder so herrichten wie vor der Heckenentfernung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.02.2019 10:56

Hallo Urmel und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Die Frage lässt sich insofern nicht ganz einfach beantworten, da es hier wohl maßgeblich darauf ankommt, was zwischen Mieter und Vermieter vertraglich vereinbart wurde. Sofern Sie das Haus samt Garten gemietet haben und dieser somit Vertragsbestandteil geworden ist, könnte man hier aber durchaus auf die Idee kommen, dass die Maßnahme des Vermieters eine Verschlechterung der Mietsache darstellt. Ob dies so ist, können wir aus der Ferne allerdings nicht beurteilen und raten daher, dies durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht klären zu lassen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Lenana am 02.02.2019 09:27

Hallo,

Meine Eltern haben ein Haus angemietet, jetzt nach dem Tod meines Vaters, zieht meine Mutter aus.

Mein Vater hat letztes Jahr Zypressen unten herum geschnitten, weil die völlig ausgewuchert warten.

Nun sind die Zypressen untern herum braun, und die Vermieterin verlangt das die 20 Meter hohen Zypressen ersetzt werden.

Ohne absprache hat sie zur Beguatachtung schon Firmen vorbei geschickt, und Sie will die Kaution einbehalten.

Im Mietvertrag steht nichts über eine bestimmte Gartenpflege vereinbarung, und Sie hat sich selbat auch nie drum gekümmert.

Dazu kommt ja noch, das mein Vater die beschnitten hat, wofür meine Mutter ja nichts kann, und er ist ja nun auch nicht mehr am leben.

Darf sie entschädigung verlangen und die Kaution einbehalten ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.02.2019 10:02

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn die Pflanzen tatsächlich durch unsachgemäßen Umgang beschädigt wurden, ist das unter Umständen möglich. Aus der Ferne können und dürfen wir das allerdings nicht abschließend klären, weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, mit der Angelegenheit einen Mieterverein oder einen Fachanwalt aufzusuchen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Häsin am 25.01.2019 17:59

Wir bewohnen ein gemietetes EFH mit Garten. Im Mietvertrag steht, der Garten ist sachgerecht zu pflegen, u.a. Rasen mähen, Unkraut jäten und Laub entfernen. (Das ist ALLES) Auf freiwilliger Basis haben wir seit 8 Jahren mehrere große Hecken und Bäume geschnitten und den großen Garten perfekt in Ordnung gehalten.Der "alte" Vermieter hat das wohl anerkannt, und hat keine Miete erhöht . Der neue Vermieter erhöht jetzt drastisch die Miete. Wir möchten ihm im Gegenzug gerne dafür die "große" Gartenpflege übergeben. Unser Vertrag sieht keine Kostenbeteiligung für Gartenpflege vor. Könnte der "Neue" uns mit Gewohnheitsrecht kommen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.01.2019 09:13

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, der neue Vermieter kann keine Ansprüche stellen, die über das hinausgehen, was im Mietvertrag vereinbart wurde. So lange Sie also den Garten sachgerecht pflegen wie vereinbart, sollte es keine Probleme geben. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Andreas am 25.01.2019 11:53

Habe vor zehn Jahren ein Wochenendhaus gekauft. Dies ist vor fünfzig Jahren gebaut worden. Jetzt kommt die Behörde und meint Bausünden feststellen zu können und erwartet Rückbau und andere Zwangsmassnahmen.

auf Kommentar antworten

Lotta123 am 10.01.2019 10:50

Hallo wir wohnen seit 3 jahren in einem reihenhaus mit garten. Damals beim einzug war der garten sehr ungepflegt. Unser vermieter gab zu schon ewig nicht mehr im haus bzw. Garten gewesen zu sein. Wir haben mittlerweile garten und haus sehr gut in schuss gebracht. Vor 2 Jahren haben wir unseren vermieter gefragt ob wir eine pavillon(aus holz) vor der Terrasse aufstellen dürfen um die Terrasse ein wenig vor regen zu schützen. Es giebt keinerlei überdachung.

Er hatte es damals erlaubt. Nun wollten wir dies dieses jahr durch eine ordentliche terrassenüberdachung ersetzen.

Bei nachfragen wurde uns die verweigert, von der frau des vermieters. Mit Begründung es würde der ansicht vom haus schaden.

Nun meine frage können sie jetzt den pavillon der ja noch steht auch verbieten. Wobei anzumerken ist das keiner von beiden sich ein scheiß um häuser und alles kümmert.

Lg falk

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.01.2019 11:51

Hallo Lotta123,

wenn Ihr Vermieter ausdrücklich die Aufstellung des Pavillions gebilligt hat (hoffentlich schriftlich) und es keinen Sachgrund gibt, diesen wieder zu entfernen, sehen wir keinen Grund, weshalb dieser die Erlaubnis zur Austellung des Pavillions rückgängig machen können sollte.

Da wir aber die Gegebenheiten vor Ort nicht kennen, können wir den Sachverhalt nicht abschließend beurteilen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


Lotta123 am 11.01.2019 12:42

Danke fürs schnelle antworten.

Leider nicht schriftlich.

Sitzplatz - ZH- am 29.12.2018 17:48

Danke für den Beitrag.

Mein Vermieter ist mit dem Zustand meines Sitzplates (Platten und etwas Kiesbelag) nicht zufrieden, D.h. er ist nich "aufgeräumt" und moniert ein oder zwei Zerbrochen Blumentöpfe und die "allgemeine Unordnung" d.h die wohl anderen Blumentöpfe, die derzeit nicht genutz werden, und wahrscheinlich meinen alten Grill. Nun will er eine Gartenbaufirma beauftragen um dort Ordnung zu schaffen und zu jäten, jetzt im Winter wo dort eh nichts wächst. Kann er das einfach, mein Eigentum vernichten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.01.2019 12:27

Hallo,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wird ein Garten mitvermietet, so haben Mieter zumindest ein Stück weit Gestaltungsfreiheit. Das Aufstellen von Blumentöpfen oder eines Grills, der Ihnen selbst gehört, dürfte davon in der Regel abgedeckt sein. Ob dies von Seiten des Vermieters als ästhetisch empfunden wird oder nicht dürfte sekundär sein, sofern der Garten an sich dadurch nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. In wie weit Ihr Vermieter sich in die Gartengestaltung einmischen kann, können wir jedoch aus der Ferne nicht beurteilen.

Wir emfpehlen Ihnen daher, sich zur Sicherheit an einen Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht zu wenden. Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

T.K. am 04.12.2018 13:22

Wir haben in einem Mietobjekt eine kleine Terrasse angelegt. In unserem Mietvertrag steht: "Der Mieter kann den Garten nach einen Gutdünken gestalten". Nun verlangt der Vermieter beim Auszug, dass wir die Terrasse rückbauen müssen. Ist der Anspruch berechtigt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.12.2018 13:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich kann der Vermieter den Mieter in einem solchen Fall unter Umständen dazu verpflichten, dass der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt wird, auch weil der Bau einer Terrasse je nach Umfang eine bauliche Veränderung darstellt, die über die reine Gartengestaltung hinausgeht. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir den Fall aus der Ferne nicht abschließend bewerten können, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Eve K. am 27.11.2018 07:23

Hallo,

bei uns am Balkon steht/stand ein wunderschöner Korkenzieherbaum der uns als Sichtschutz diente und den Katzen als Kletterhilfe um besser auf den Balkon zu gelangen. Vor zwei Jahren kam der Vermieter (unangekündigt) auf das Grundstück und hat diesen Baum/Strauch (ebenfalls unangekündigt) abgesägt während wir arbeiten waren. Dementsprechend gab es eine recht große Diskussion.

Nun nach zwei Jahren war der Baum/Strauch endlich wieder so hoch dass er uns wieder als sehr schöner Sichtschutz diente. Gestern kam der Vermieter - wiederum unangekündigt - und hat den Baum wieder umgesägt.

Darf er das?

Liebe Grüße

Evelyn

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.11.2018 10:25

Hallo Eve K. und vielen Dank für Ihren Kommentar.

sofern mit Ihrem Vermieter nicht (vertraglich oder konkludent) vereinbart wurde, dass der Baum bestimmte zugesicherte EIgenschaften erfüllen muss (was als Regelung eher ungewöhnlich wäre), lautet die Antwort: ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Eve K. am 28.11.2018 12:17

Aber darf er auch unangemeldet auf das Grundstück und ins Haus?


Immowelt-Redaktion am 28.11.2018 12:30

Hallo Eve,

sollten Sie ein Einfamilienhaus mit Garten gemietet haben, darf der Vermieter das tatsächlich nicht. Er muss sich vorher zumindest anmelden. In einem Mehrfamilienhaus, bei dem Sie lediglich ein Mitbenutzungsrecht für den Garten haben, dürfte der Vermieter diesen aber betreten. Auch dürfte er in diesem Fall in das Haus, wenn auch nicht ohne Absprache in einzelne Wohnungen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Käthe am 26.11.2018 19:18

Guten abend,

wir (mein Mann und ich) haben eine 2er WEG mit meiner Schwester. Dazu gehören uns drei zusammen , Garten, Hof, Keller und Dachboden. Wir sind auch so im Grundbuch eingetragen. Wie es im Leben kommt, hat sich meine Schwester in den Kopf gesetzt, uns das Leben nicht angenehm zu machen. Ich wusste was mich als WEG-Besitzer erwachtet, meine Schwester hat nur im Kopf gehabt was eigenes, aber nicht zusammen. So hat sie einfach alles gemacht was sie wollte , ohne uns zu informieren. Ich dagegen habe sie für jedes bisschen gefragt. ich wusste schon warum. Inzwischen ist sie ausgezogen und hat die Wohnung vermietet. Ein Rocker von einem bekannten MC. Sie erlaubt ihm Sachen, ohne mit uns es abzusprechen. Wir wehren uns halt dagegen. Somit haben wir nicht nur meine Schwester als Problem, sondern auch noch ihren Mieter. Der Aktuelle Fall: Wir haben einen Haupteingang, der zu den Wohnungseingängen führt. Der Mieter meint aber, er hätte das Recht den Eingang zum Garten ( der führt auch zu seiner Terrasse), als Haupteingang zu nutzten. Er schließt das Törchen nicht immer. Mittlerweile sind Gegenstände aus dem Garten entwendet worden. Jetzt hat meine Mann die Mülltonnen so gestellt, dass das Törchen leicht verdeckt ist und von der Strasse nicht so auffällt. Jetzt rebiliert der Mieter. Der Streit und die Profokation ist da. Reden kann man mit ihm nicht, da er meint, er kann alles machen und veränder was er will. Mit meiner Schwester kann man nicht reden, der ist alles egal. Der Mieter kümmert sich auch um sonst nichts, keine Strassenreinigung, Hofreinigung, genauso wenig, wie das rausstellen der Mülltonnen. Jetzt kommt noch der Winterdienst, den er auch nicht machen will und ich mach das für ihn nicht. Ich möchte frieden im Haus, also auch nicht direkt mit Anwalt ankommen. Aber ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen. Ich habe auch den Tipp bekommen einen Eigentümerverwalter einzuschalten. Doch es ist sehr schwer einen für zwei WEG eine zu finden. Können Sie mir einen Rat geben?

Gruß Käthe

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.11.2018 10:12

Hallo Käthe,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Hinsichtlich der Frage, wie der Mieter Ihrer Schwester die Wohnung nutzen darf und zu was er verpflichtet ist, kommt es zunächst auf die Regelungen an, die in seinem Mietvertrag stehen. Ist dort zum Beispiel nicht vereinbart, dass er für den Winterdienst zuständig ist, muss er auch nichts machen, im Prinzip wäre in diesem Fall aber Ihre Schwester zuständig.

Da uns ihr Fall recht kompliziert erscheint, können wir aber aus der Ferne keine rechtssicheren Ratschläge erteilen. Wir befürchten, sie kommen nicht umhin, einen Anwalt zu konsultieren, sollte die Lage weiter eskalieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Käthe am 28.11.2018 19:55

Danke für ihr antwotten.

Gruß Käthe

Honkitonk am 22.11.2018 15:11

Hallo,

ich habe eine Frage. Ich wohne in einer Einliegerwohnung (Anbau an Garage neben dem Haupthaus) und habe laut Mietvertrag nur eine Terrasse. Meine Vermieterin hat einen großen Garten in den ich muss um in meine Wohnung zu kommen. Im Mietvertrag steht nichts von diesem Garten und auch nichts von Gartennutzung oder Pflege. Nun möchte meine Vermieterin die Pflege Ihres Gartens mit in den Nebenkosten abrechenen. Z.B. das Trinkwasser, das Sie zur bewässerung nutzt obwohl Brunnenwasser vorhanden ist. Ich schaue lediglich in diesen Garten und habe keinen nutzen davon und gehe lediglich daran vorbei um in meine Wohnung zu kommen.

Darf meine Vermieterin die Kosten der Gartenpflege Ihres Gartens auf die Nebenkostenabrechnung setzten? MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.11.2018 15:28

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Garten nicht zur Mietsache gehört und dem Mieter auch kein Nutzungsrecht dafür eingeräumt wurde, kann der Vermieter die im Garten entstehenden Nebenkosten auch nicht auf den Mieter umlegen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir den Fall aus der Ferne nicht abschließend klären können, weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

michaelherpel72@Googlemail.com am 21.11.2018 11:52

Hallo! Wer muss denn den Abschnitt der Hecke entsorgen? Ich hab sie geschnitten aber der Vermieter will sie nicht entsorgen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.11.2018 12:19

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie ein Einfamilienhaus mit Gartennutzung gemietet haben, sind Sie als Mieter auch für die Entsorgung der Gartenabfälle zuständig.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Schaf am 16.11.2018 11:00

Ich hätte eine Frage?

Ein Kumoel von mir uns seine damalige Freundin haben einen Garten gemietet er möchte jetzt aus dem Vertrag weil er mit ihr den Garten nicht möchte.Geht das und was kann er machen und wie soll er sich Verhalten.Danke im vorraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.11.2018 11:47

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Ihr Bekannter den Vertrag gemeinsam mit seiner damaligen Freundin geschlossen hat, kann er ihn auch nur gemeinsam mit ihr wieder kündigen. Alternativ kann er den Vermieter fragen, ob er ihn einseitig aus dem Vertrag entlässt. Einen Rechtsanspruch darauf hat er allerdings nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Schaf am 16.11.2018 11:49

Vielen Dank das hat mir sehr geholfen.

Sonnenstern am 14.11.2018 19:02

Wir wohnen seit 10 Jahren in einem Einfamilienhaus mit Garten. Der Vermieter hat uns nun gekündigt, wir werde diese Kündigung akzeptieren, auch wenn diese rechtlich sehr fragwwürdig ist, weil wir keine Streitereien wollen. Wir haben in Haus und Garten sehr viel renoviert und in Ordnung gebracht. So auch den Vorgarten in mündl. Absprache mit dem Vermieter neu angelegt.

Jetzt verlangt der Vermieter, dass wir beim Auszug die Sträucher und einen Feigenbaum entfernen sollen. Die Sträuche stehen nun schon 10 Jahre und sind entsprechend verwurzelt. Kann er das tatsächlich verlangen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.11.2018 10:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das kommt letztendlich auf die Absprache an, die Sie mit dem Vermieter getroffen haben. Wenn vereinbart wurde, dass Sie die Sträucher und den Baum bei Auszug wieder entfernen, sind Sie daran gebunden. Haben Sie eine solche Vereinbarung nicht getroffen, würde im Streitfall geprüft, ob der Vermieter davon ausgehen konnte, dass Sie die Sträuche und den Baum wieder entfernen. Beachten Sie aber bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt zu suchen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Sonnenstern am 15.11.2018 13:46

Herzlichen Dank, das hilft uns ersteinmal weiter.

Kielersprotte am 08.11.2018 00:44

Hallo. Wir wohnen in einer Doppelhaushälfte.

Als wir vor fünf Jahren eingezogen sind waren die Fugen auf unserer Terasse schon defekt so das immer Unkraut durchkommt und die Terasse auch regelmäßig grün wird. Unser Vermieter geht mit einem Hochdruckreiniger dabei wobei ich glaube das es nicht förderlich für die Fugen ist, wir reinigen die Terasse mindestens 3 mal im Jahr mit Moos und Algenentferner was nicht wirklich was bringt. Jetzt meint er das es unsete schuld ist das die Terasse so aussieht. Ausserdem habe ich eine Frage was Büsche auf dem mit gemieteten Garten betrifft. Wir haben die Büsche von einem Gärtner schneiden lassen und extra nicht so kurz damit uns nicht jeder in den Garten schaut, jetzt kommt unser Vermieter und will die nochmal um die Hälfte kürzen.

Darf er das?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.11.2018 11:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

solange Sie den Garten pflegen und er keinen verwilderten Eindruck macht, kann der Vermieter die Büsche nicht einfach so kürzen lassen, nein. Die Pflichten zur Gartenpflege sind üblicherweise im Mietvertrag geregelt. Der Vermieter darf dort allerdings auch nicht im Detail vorschreiben, wie hoch welcher Busch sein darf, sondern den Mieter lediglich allgemein zur Pflege verpflichten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Geowolf am 24.10.2018 10:27

Wer kennt sich aus???

Ich habe vor 3 Jahren eine Wohnung angemietet, die einen kleinen Garten vor dem Balkon hat, der mit einer Hecke abgesteckt ist. Bei der Wohnungs Übergabe wurde auch noch extra erwähnt, das man halt ein eigenes Stück Garten hat. Nun 3 Jahre später will man mir das Stück wegnehmen, mit der Begründung es steht nicht im Mietvertrag, das ich ein eigenes Stück Garten habe.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.10.2018 10:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

auch wenn Ihnen nur mündlich die Nutzung des Gartens versprochen wurde, ist das prinzipiell bindend, es muss nicht im Mietvertrag stehen. Allerdings dürfte es im Streitfall schwierig sein, diese mündliche Zusage in irgendeiner Form zu belegen. Gut wäre es, wenn Sie Zeugen für diese Aussage hätten. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Konflikt kommen, empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marco am 22.10.2018 10:34

Danke für Ihre Antwort, habe am Samstag mit der Erlaubnis der Mieter im EG alles Weggeschnitten. Hoffe das es jetzt so bleibt und gepflegt wird. Hat einiges ausgemacht, meine Wohnung im Keller ist wieder schön Hell geworden. Vielen Dank Gruß Marco

auf Kommentar antworten

peacemaker am 21.10.2018 19:03

Hallo!

Wir sind ein 6 Parteien Haus und haben einen Garten im Hinterhof den jede Partei mitbenutzen darf!

Nun haben sich von den 6 Parteien 4 Parteien zusammen getan und den Hinterhof verschönert und u.a. auch einen Pavillon direkt unter unserem Schlafzimmerfenster aufgebaut, dieses ist mittlerweile wieder abgebaut worden ( nur durch Bitte von uns an VM )!

Meine Frage ist jetzt, dürfen diese zusammengeschlossenen Parteien mir z. B. verbieten ein Vogelhaus aufzubauen oder mir die schriftliche Aufforderung zu überbringen, das ich mein Beet hinter dem Haus zu entfernen hätte, da ich mich angeblich nicht regelmäßig darum gekümmert hätte?

auf Kommentar antworten

Peacemaker am 22.10.2018 14:12

Hallo liebes Team von immowelt!

Ich möchte mich bei Ihnen für die schnelle und hilfreiche Antwort bedanken!

Sie haben mir schon jetzt ein wenig weiter geholfen, wenigstens haben wir jetzt etwas schwarz auf weiß wo wir ein wenig abgesichert sind!!

Nochmals vielen lieben Dank!


Immowelt-Redaktion am 22.10.2018 12:18

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bei einem Gemeinschaftsgarten, der von mehreren Mietern genutzt werden kann, kann nicht einfach eine Mehrheit der Mieter den anderen genehmigen oder verbieten, was sie dort dürfen. Was erlaubt ist und was nicht, regelt entweder der Mietvertrag, die Hausordnung oder im Streitfall der Vermieter. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Konflikt kommen, empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Marco am 19.10.2018 22:09

Hallo, ich bewohne eine Kellerwohnung in einem 5 Parteienmietshaus. Die Gartennutzung steht nur einen Mietpartei im EG zu, diese lassen aber alles vor meinen Fenstern verwildern, sodass ich kein Tageslicht mehr in meiner Wohnung habe. Aussage der Mietpartei ist dass es doch mein Problem sei und ich es zu beseitigen habe. Wie kann das sein ohne Gartennutzungsrecht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.10.2018 09:57

Hallo Marco und vielen Dank für Ihren Kommentar,

natürlich sind Sie nicht dazu verpflichtet, den Garten zu pflegen, wenn Sie noch nicht einmal ein Nutzungsrecht für diesen Garten haben. Es lässt sich aber auch nicht eindeutig sagen, ob der MIeter im Erdgeschoss dazu verpflichtet ist, den Garten so zu pflegen, dass Sie Tageslicht in Ihrer Mietwohnung haben. Dies könnte gegebenenfalls in dessen Mietvertrag geregelt sein. Hilfreich wäre es wohl, das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen. Sollte auch das nicht fruchten, empfehlen wir die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Juliane am 04.10.2018 22:46

Hallo,

In unserem Mietvertrag steht, dass wir einen Teil des Vorgartens sauber zu halten haben. Mehr steht darüber nicht drin. Wir haben nun einen Sandkasten hingestellt und drum herum roten Rindenmulch ausgestreut.

Die anderen 2 Parteien im Haus sind Eigentümer ihrer Wohnung und haben uns nun mitgeteilt, dass sich die Eigentümergemeinschaft wegen eines einheitlichen Äußeren auf braunen Rindenmulch geeinigt habe. Da wir nicht nachgefragt haben im Vorfeld, müsse jetzt besprochen werden, wie wir das einheitliche Bild wieder hin bekommen. Wir sind etwas überrumpelt, dass man wegen der Farbe des Rindenmulches Probleme bekommt. Sind wir hier grundsätzlich im Unrecht? Welche Arbeiten gehören zu "Garten sauber halten"? Danke!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.10.2018 09:13

Hallo Juliane,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Hausgemeinschaft kann durchaus ein berechtigtes Interesse an einem einheitlichen Erscheinungsbild haben. Ob ein eher rötlicher Rindenmulch dieses Erscheinungsbild aber im Gegensatz zu einem bräunlichen beeinträchtigt, ist zumindest zweifelhaft. Gesetzliche Regelungen hierzu gibt es nicht, ebensowenig ist genau definiert, was unter "Garten sauber halten" zu verstehen ist. Gerichte würden hier von üblichen Arbeiten ausgehen, nicht von umfassender professioneller Pflege. Abschließend beantworten können wir Ihre Fragen allerdings leider nicht. Sollte es zum Streit kommen, würden wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Simönchen am 20.09.2018 16:49

Hallo,

es geht um Besuch (nahe Angehörige) im Garten ohne Anwesenheit der Mieter. Nachbarn möchten dass sich der Besuch(nahe Angehörige) nur auf dem Balkon aufhalten soll, wenn Mieter nicht zu Hause ist.

Darf er dass verlangen bzw. darf der Vermieter dazu seine Zustimmung erteilen.

2 Mieteparteien haben das Nutzungsrecht im Mietvertrag stehen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.09.2018 08:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel kann ein Mieter auch einem Besucher während seiner Abwesenheit den Zugang zur Mietsache ermöglichen. Dazu gehören auch etwaige mitvermietete Gartenflächen. Der Vermieter könnte dies höchstens aus gewichtigem Grund untersagen, beispielsweise wenn der Besucher den Hausfrieden stört. Abschließend klären können wir die Situation aus der Ferne leider nicht, weil wir die Gesamtsituation nicht kennen. Wir würden Ihnen daher die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Manfred am 06.09.2018 18:21

Hallo, wir sind vor etwa 6 Jahren in ein Mehrfamilienhauses gezogen, hatten damals einen verwilderten Vorgarten bis vor ungefähr 3 Jahren.

Dann hat sich zu dieser Zeit eine Mitbewohnerin zu Herzen genommen diesen Vorgarten wieder urbar zu machen. Sie hat alte verwilderte Bücher entfernt und auch alles was nicht mehr schön war. Soweit so gut.

Ja, und nun kommt das, was ich bzw wir nicht nachvollziehen können.

Die Wiederurbarmachung dieses Vorgarten machte sie in Eigenregie ohne Absprache mit der Mietergemeinschaft und das Beste daran ist, sie kauft teure Blumen und pflanzt diese in diesen Vorgarten und nun kommt der Hammer, die Kosten für diese Blumen und auch die Blumenerde lässt sie sich über die Betriebskostenabrechnung von den anderen Mietern im Haus bezahlen!

In meinen Mietvertrag steht "Grünanlagenpflege" und in der Betriebskostenabrechnung steht "Gartenarbeit"

Nun meine Frage: Ist diese Frau dazu berechtigt oder nicht?

Hat uns der Vermieter bzw die Wohnungsverwaltung über solche Veränderungen zu informieren? Und müsste hier nicht eine Absprache mit der Mietergemeinschaft stattfinden bevor sie uns Geld dafür über unsere Betriebskostenabrechnung abziehen? Kann ich mein Geld dafür zurückfordern?

Danke schon mal für Ihre Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.09.2018 08:47

Hallo Manfred,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Entscheidend ist in diesem Fall nicht so sehr, ob die Mieterin sich mit den anderen Mietern abgesprochen hat, sondern ob sie eine Vereinbarung mit dem Vermieter hat. Hat dieser sie mit der Gartenpflege beauftragt und wird sie dafür vom Vermieter bezahlt, kann dieser sämtliche periodisch anfallenden Kosten über die Betriebskostenabrechnung umlegen, sofern dies Im Mietvertrag vereinbart wurde. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifelsfall empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Manfred am 07.09.2018 17:54

Hallo

Besten Dank erst einmal für Ihre schnelle Antwort.

Sie schrieben, dass diese Person vermutlich einen Auftrag vom Vermieter haben könnte und wenn ja, so müsste uns doch der Vermieter davon in Kenntnis setzen das dies so abläuft oder etwa nicht? Zumindest müsste er im Haus eine Information am Infobrett hinterlassen! Nicht einer im Haus wusste davon etwas!

Schließlich hat man uns die Kosten für Blumen, Sträucher und Blumenerde von der Betriebskostenrechnung unter den Punkt - Gartenarbeit - abgezogen!

Das Dumme daran ist nur, dass ich den Punkt Gartenarbeit garnicht in meinen Mietvertrag stehen habe, sondern nur Grünanlagenpflege. Dieser Punkt hat sogar einen Schlüssel!

Gibt es da Unterschiede zwischen Grünanlagenpflege und Gartenarbeit?

Besten Dank für Ihre Antwort


Immowelt-Redaktion am 10.09.2018 12:04

Es gibt keine gesetzliche Definition von Gartenarbeit oder Grünanlagenpflege. Der genaue Wortlaut dürfte im Zweifelsfall auch nicht relevant sein, wichtig für den Vermieter ist lediglich, dass die durchgeführten Arbeiten sinngemäß im Mietvertrag aufgeführt sind. Sollten Sie allerdings Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Abrechnung haben, würden wir Ihnen empfehlen, diese von einem Mieterverein prüfen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kirsten R. am 01.09.2018 15:29

Hallo ich wohne in einer Mietwohnung und unser Vermieter hat ohne dass es nötig den Vorgarten neu bepflanzt. Das heißt er hat die alte Hecke weggenommen und neue Bäumchen einpflanzen lassen. Jetzt haben wir die Kosten dafür auf unserer Betriebskostenabrechnung bekommen. Ist das rechtens?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.09.2018 09:36

Hallo Kirsten und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein. Der Vermieter kann allenfalls die regelmäßig anfallenden Kosten der Gartenpflege auf den Mieter umlegen, sofern dies durch einen Dienstleister erledigt wird und dies auch so im Mietvertrag vereinbart wurde. Eine einmalige Neubepflanzung kann er nicht über die Betriebskostenabrechnung auf den Mieter umlegen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es im konkreten Fall zu Streitigkeiten mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tony K. am 30.08.2018 20:18

Guten Tag,

wir wohnen in einer Mietwohnung mit dem Recht alleine einen Garten zu nutzen.

Jetzt wird meinen Eltern vorgeworfen zwei Bäume vor ca. 30 Jahren gepflanzt zu haben (mittlerweile ca. 9-12m hoch). Diese müssen jetzt auf Anforderung des Hausverwalters, der den Auftrag anscheint vom Vermieter erhalten hat, von uns persönlich beseitigt werden. Diese Aufforderung möchte uns der Vermieter auch nicht persönlich, geschweige denn schriftlich mitteilen, sondern lässt dies lediglich durch den Hausverwalter ausrichten.

Ich frage mich jetzt natürlich ob das so überhaupt rechtens ist.

Ich weiß absolut nicht, wie ich die Bäume fällen soll bzw. ob ich überhaupt das Recht habe diese zu fällen. Ich weiß noch nichtmal, ob meine Eltern überhaupt tatsächlich die Bäume selber gepflanzt haben.

Außerdem frage ich mich, wieso das Problem erst nach ca 25 Jahren Auftritt und vorher nie was gesagt worden ist.

Jetzt sollen die Bäume plötzlich bis Ende September verschwinden, ansonsten wird uns eine Rechnung gestellt.

Außerdem droht der Hausverwalter keine weiteren Leistungen mehr zu erbringen, falls ich die Bäume nicht fälle (eine Renovierung des Badezimmers steht an und auf einen neuen Zaun für den Garten warten wir seit 5 Jahren).

Meine Frage wäre zuletzt noch: können solche Ansprüche vom Vermieter, sofern sie überhaupt bestehen, verjähren? Immerhin stehen die Bäume da seit mindestens 25 Jahren.

Mit freundlichen Grüßen

Tony K.

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Immowelt-Redaktion am 31.08.2018 09:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wohnen Sie denn zusammen mit Ihren Eltern in der Wohnung oder sind Sie deren Nachmieter? Der Vermieter kann Sie nicht verpflichten, etwas zu entfernen, dass ihr Vormieter im Garten gepflanzt hat, denn Sie haben die Mietsache ja bereits in diesem Zustand übernommen. Wohnen Sie dagegen zusammen mit Ihren Eltern in der Wohnung und läuft der Mietvertrag auf Ihre Eltern, können diese unter Umständen schon verpflichtet werden, die Bäume entfernen zu lassen. In vielen Gemeinden gibt es allerdings besondere Verordnungen, die das Fällen älterer Bäume untersagen. Hierzu erkundigen Sie sich am besten bei der Gemeinde vor Ort. Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Judiyy am 31.07.2018 21:57

Hallo, wir sind im Dezember 2017 in eine Mietwohnung gezogen. Wir haben einen kleinen Stadtgarten der Lieder nicht begehbar war bis Mitte Juli. Es wurden Pflasterarbeiten erst im März angefangen und immer wieder abgebrochen. Nun ist der Garten fertig und begehbar. Der Vermieter verlangt für den fertigen Garten nun Geld. Es wurde nichts gemacht außer Pflasterarbeiten.

auf Kommentar antworten

Judiyy am 31.07.2018 21:58

Kann es uns die Kosten dafür in Rechnung stellen ?


Immowelt-Redaktion am 01.08.2018 08:43

Hallo Judiyy,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn der Mieter mit dem Vermieter keine anderslautende Vereinbarung geschlossen hat, kann der Vermieter ihm nicht einfach so Kosten für Pflasterarbeiten im Garten in Rechnung stellen, nein.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihre Situation nicht genau kennen und sie daher aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tom am 30.07.2018 06:46

Guten Tag, ich wohne in einem 16 Parteien Haus, wir haben einen Gemeinschaftsgarten, dies hat nun eine Partei ohne Rücksprache umgebaut und lässt dort nun keinen mehr rein.

Kann man diesen Gemeinschaftgarten austragen lassen? Habe keine Lust 50 EUR im Monat für etwas zu bezahlen was ich nicht nutzen kann.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.07.2018 12:04

Hallo Tom,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie können den Gemeinschaftsgarten nicht so einfach aus dem Mietvertrag austragen lassen, wenn der Vermieter damit nicht einverstanden ist. Sie können allerdings durchsetzen, dass Sie den Garten nutzen dürfen, wenn Ihnen dieses Recht im Mietvertrag zugestanden wurde. Wenn der Garten für Sie nicht nutzbar ist, kann das darüber hinaus ein Grund für eine Mietminderung sein. Zu diesem Mittel sollten Sie jedoch erst greifen, wenn Sie den Vermieter über die Situation informiert haben und dieser nicht darauf reagiert. Auch dann empfiehlt sich vorab die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Teddy4711 am 23.07.2018 17:57

Hallo,

ich lebe in einem Mietshaus mit mehren Parteien und nach hinten raus haben wir einen Garten zur allgemeinen Nutzung. Allerdings wird dies kaum wahrgenommen. Vor ein paar Jahren sind nun im Erdgeschoss Mieter eingezoge (zu der Wohnung gehört eine Terrasse). Anfangs nutzeten sie nur die Terrasse nun breiten sie sich im Garten aus. Eine große Box für Gartenkissen etc. Versperrt den halben Treppenaufgang zum Garten. Diverse Stühle stehe gestapelt daneben, ein großer Grill und ein Wäscheständer. Da die Mieter oft Enkelkinder zu Besuch haben steht dort nun auch noch ein Sandkasten. Hierdurch werden die Steinfliesen vor dem rasen durch den verstreuten Sand rutschig. Ich jogge und mache im Anschluss gerne Dehnübungen am Geländer des Treppen auf Gangs zum Garten, dieser ist zugestellt mit diversen Dingen und, wie g sagt, die Steinfliesen nun rutschig durch den Sand. Zuletzt kam nicht n noch ein Aufblasbares Planschbecken für die Enkelkindern hinz. Diese sind sehr oft dort und extrem laut. Außerdem sieht der Garten nun immer unordentlich aus. Was kann man sagen tun? Die Mieter machen dies ganz bewusst um die allgemeine Gartennutzung zu unterlaufen. Mit ihren reden kann man nicht, sie Schotten sich bewusst gegen alle Nachbarn ab

auf Kommentar antworten

J am 26.01.2019 02:33

[Kommentar gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich, Anm. d. Red.]


Immowelt-Redaktion am 24.07.2018 09:07

Hallo und vielen Dank für Ihren kommentar,

grundsätzlich gehören die von Ihnen beschriebenen Dinge durchaus zur normalen Gartennutzung. Allerdings gilt natürlich das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme. Wenn das Gespräch mit dem Mieter selbst nicht fruchtet, können Sie sich an den Vermieter wenden, möglicherweise kann dieser unter den Parteien vermitteln.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

KERSTIN am 17.07.2018 20:36

Hallo, wir teilen uns mit einem anderen Mieter das Gartengrundstück eines angemieteten Einfamilienhauses. Jetzt verlangt er, die durch uns gesetzten Flechtzaun wachsenden Blumen zu entfernen. Sie ranken nur am Zaun entlang. Müssen wir das tun? MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.07.2018 08:59

Hallo Kerstin und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie sich den Garten mit einem anderen Mieter teilen, ist es grundsätzlich Vereinbarungssache, wie der Garten gestaltet wird. Einerseits zwischen den Mietern untereinander und andererseits mit dem Vermieter selbst. Gesetzliche Regelung, was ein Mieter einem anderen verbieten darf, gibt es hier nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Silke am 13.07.2018 19:44

Meine Mutter hat seit 30 Jahren die Pflege des Gartens ihrer Mietwohnung (3 Parteien im Haus) kann der Vermieter ihr das so einfach entziehen?Der Vermieter wohnt nicht in dem Haus,rasenmähen,wässern,Frühjahr-Herbstbepflanzung,Unkraut jäten alles war 30 Jahre in ihrer Hand.Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.Übrigens ist meine Mutter 81 und topfit

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.07.2018 10:08

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das hängt unter anderem davon ab, was im Mietvertrag vereinbart wurde. Wenn dort die Pflege und Nutzung des Gartens als Sache des Mieters definiert ist, kann der Mieter auch auf dieses Recht bestehen. Selbst wenn dies nicht so ist, könnte aber nach 30 Jahren der Gartenpflege ein gewisses Gewohnheitsrecht bestehen, das auch weiterhin zu machen. Abschließend beurteilen können wir die Sache aus der Ferne aber leider nicht. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten und würden Ihnen daher das Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anna am 10.07.2018 08:26

In unserem Mehrfamilienhaus ist an jede Partei ein abgeschlossener Garten mitvermietet. Alle haben Komposter, das war mit dem Vermieter mündlich vereinbart. Nach dem Eigentümerwechsel will der neue Vermieter verbieten, Komposter aufzustellen. Ist das legitim?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.07.2018 10:12

Hallo Anna,

vielen Dank für Ihren Kommentar. In der Regel dürfen Mieter Komposter in einem mitvermieteten Garten aufstellen. Wenn sich diese problemlos wieder entfernen lassen, handelt es sich dabei schließlich um keine bauliche Veränderung. Ein Vermieter könnte aber dann zu Recht verlangen, dass der Komposter entfernt wird, wenn von ihm eine Geruchtsbelästigung für Nachbarn oder andere Mieter ausgeht. Ob dies der Fall ist, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Bedenken Sie bitte auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sabi am 08.07.2018 19:26

In unserem drei Parteien haus gibt es für den Garten nur einen Allgemeinen Wasseranschluss der am Ende des Jahres von allen drei Parteien bezahlt werden muss egal ob und wieviel Wasser ich verbraucht habe.Das Wasser ist zudem noch von den Stadtwerken und kein Brunnen.Muss ich das so hinnehmen?Die anderen Mieter wässern bei dem Wetter jeden Tag den Rasen,benutzen Hochdruckreiniger ec.was ich ja alles mit bezahlen muss!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.07.2018 10:18

Hallo Sabi und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Umlage eines Kaltwasseranschlusses auf den Mieter nach Parteien ist grundsätzlich zulässig, wenn dies im Mietvertrag so vereinbart wurde. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Vertrag nicht genau kennen und ihn daher aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Im Zweifel empfehlen wir daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Safrina am 29.06.2018 14:02

Wir hatten bisher einen Gemeinschaftsgarten, der für einen neuen Mieter aufgeteilt wurde. Nun haben wir auf unserer Hälfte einen Spielplatz aufgebaut. Da es dem neuen Mieter anscheinend nicht passt Pflanzt er jetzt eine Kirschlorbeerhecke. Diese ist giftig für Mensch und Tier, außerdem ist noch ein Teich geplant. Die Hecke und der Teich wären dann frei zugänglich. Können wir irgendwas dagegen tun? Außer auf die Kids aufpassen?

Das hier Kinder (6 + 3 Monate) wohnen war vorher bekann.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.06.2018 14:17

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Mieter selbst nicht mit sich reden lässt, können Sie eventuell auch den Vermieter auf die Situation ansprechen. Zumindest beim Anlegen eines Teiches handelt es sich um eine bauliche Veränderung, der dieser zustimmen muss. Ist dieser aber damit einverstanden, haben Sie als Mieter relativ wenig Handhabe. Sicherheitshalber möchten wir Ihnen aber ein Beratungsgespräch durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Blümiene am 17.06.2018 15:22

ich habe in meinem Garten Bambus gepflanzt.-Unwissend das der nach einer Zeit wild im Garten wuchert und sich aussäht.Der Garten ist wie das Haus gemietet.Mein Vermieter möchte nun ich soll den kompletten Bambus entfernen.-

Meine Frage wäre:

Kann ich meine Haftpflicht Versicherung zum entfernen des Bambus in Anspruch nehmen?Ich habe ja unwissend so meinem Vermieter einen Schaden zugefügt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.06.2018 09:49

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wir können leider aus der Ferne nicht beurteilen, ob ihre Versicherung einen solchen Schaden übernimmt. Am besten, Sie fragen einfach vorab bei Ihrem dortigen Ansprechpartner nach oder lassen sich durch einen Mieterverein beraten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

JoTe am 02.06.2018 12:38

Guten Tag, ich wohne zur Miete in einer Erdgeschosswohnung mit Terasse. Lt. Vermieter soll ich, nach dem ich bereits über einem Jahr in der Wohnung lebe und in dieser Zeit eine externe Firma sich um die Gartenpflege gekümmert hat, nun die Gartenpflege für den Bereich vor meiner Terasse selbst durchführen. Hierzu steht nichts im Mietvertrag.

Hier nun meine Fragen. 1. Ist das rechtens? 2. Lt. Vermieter darf ich für die Gartenwässerung nicht den separaten Gartenwasseranschluss nutzen, sondern soll meinen Hauswasser nehmen. Hierfür würden aber zusätzliche Kosten in Form von Abwassergebühren fällig, die ein Gartenwasseranschluss nicht hat. Kann ich auf die Nutzung des Gartenwasseranschlusses bestehen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.06.2018 10:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn im Mietvertrag nicht vereinbart ist, dass der Mieter sich um die Gartenpflege kümmern muss, sind diese Arbeiten grundsätzlich Sache des Vermieters. Für die Forderung, den Gartenwasseranschluss nicht zu benutzen und stattdessen das Wasser aus der Wohnung zu verwenden, dürfte es ebenso keine Rechtsgrundlage geben. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Chris am 11.05.2018 21:10

Ich wohne mit meinen Mietern in einem Mehrfamilienhaus und habe in den Mietverträgen die Hof- und Gartenmitbenutzung erlaubt. Jetzt laden die eine Mietpartei aber mehrmals pro Woche einige Freunde ein, mit denen sie den Sitzbereich blockieren und dominieren . Ich will den Aufenthalt fremder Personen (keine Mieter) im Hof und Garten verbieten, da sich für mich keine Möglichkeit mehr ergibt, meinen Garten nach Feierabend zu nutzen. Habe ich das Recht dazu?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.05.2018 10:26

Hallo Chris.

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Sofern Sie die Gartenmitbenutzung bereits per Mietvertrag erlaubt haben, gehört diese zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache, da in der Rechtsprechung dann davon ausgegangen wird, dass eine entgeltliche Gebrauchsüberlassung vorliegt. In diesem Fall hätte der Mieter also grundsätzlich das Recht, im Rahmen der vertragsgemäßen Nutzung auch häufiger den Garten zu nutzen. Ob die von ihnen geschilderte anscheinend exzessive Nutzung des Gartens durch die Mieter allerdings noch durch den vertragsgemäßen Gebrauch gedeckt ist, lässt sich aus der Ferne schwer beurteilen.

Anders sähe die Sache übrigens aus, wenn die Gartennutzung nicht vertraglich geregelt ist, sondern unentgeltlich erfolgt. Dann kann dei Gartennutzung nach Ansicht des Kammergerichts Berlin (Az.: 8 U 83/06) jederzeit widerrufen werden.

Manche Juristen sehen in der unentgeltlichen Mitbenutzungsmöglichkeit des Gartens auch einen Leihvertrag gemäß § 604 BGB. Ein solcher kann, wenn die Dauer der Leihe weder bestimmt noch aus dem Zweck zu entnehmen ist, jederzeit vom Verleiher beendet werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Weiss, Wiltrud am 07.05.2018 21:23

Hallo, ich habe eine Eigentumswohnung in einem 3 Familienhaus. Der Garten wird gemeinschaftlich genutzt. Eine der 3 Parteien sitzt bei gutem Wetter jeden Tag im Garten auf der gemeinschaftlich errichteten Terasse und grillt( unter meinem Fenster). Es wird nie gefragt, ob die anderen Parteien auch was vorhaben, im Gegenteil, man lädt auch noch Freunde und Verwandschaft ein. Ich habe mich nie getraut, etwas zu sagen, obwohl mich das schon immer gestört hat. Wie kann man eine vernünftige Regelung einführen, so dass man auch mal ungestört diese Terrasse nutzen kann.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.05.2018 09:27

Sehr geehrte Frau Weiss,

zunächst sollten Sie tatsächlich das Gespräch mit den Nachbarn suchen, denn diese haben natürlich grundsätzlich das gleiche Recht, den Gemeinschaftsgarten zu nutzen, wie alle anderen Mieter auch. Eventuell hilft es, bestimmte Tage oder Zeiten zu vereinbaren, an denen die verschiedenen Parteien den Garten nutzen. Sollte sich keine gütliche Regelung finden, können Sie die Angelegenheit noch im Rahmen einer Eigentümerversammlung vorbringen. Im Streitfall empfehlen wir die Beratung durch einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ines am 05.05.2018 09:48

Hallo. Wie sieht es rechtlich aus wenn einige Dinge seitens des Vermieters verheimlicht worden sind. Das der Hausstrom über meinen Zähler lief. War immer so will Kosten knapp halten. Änderubg wird er auf die Betriebskosten jetzt umlegen obwohl wir 3 Monate für alle bezahlt haben. Ist Ölheizung mit Warmwasser. Lt. Vertrag Rasen pflegen den weg jetzt den anderen Mietern gibt. Es gibt so viele Sachen....kann man mit Euch auch telefonieren brauch wirklich dringend Hilfe. Habe ADVOCARD Mieter Rechtsschutz.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.05.2018 09:01

Hallo Ines,

wir können Ihren Ärger verstehen, allerdings dürfen wir keine Rechtsberatung leisten und würden Ihnen daher empfehlen, sich an einen Mieterverein oder direkt an einen Fachanwalt zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ines am 05.05.2018 09:31

Zählt ein Vorgarten direkt an der Strasse und Bushaltestelle mit zum vermieteten Garten. Dort ist auch ein Kompost der den Garten immer mehr verkleinert. Der liegt seit ca. 13 Jahren ich wohne dort seit 2017

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.05.2018 08:59

Hallo Ines und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Information, ob ein Garten (oder ein Teil des Gartens) mitvermietet ist oder nicht, findet sich in der Regel im Mietvertrag. Pauschal lässt sich das leider nicht sagen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

modean am 23.04.2018 13:44

Hallo,

dieser Satz ist so allgemein nicht korrekt:

"Pflanzt ein Mieter tatsächlich neue Bäume und Sträucher gehören ihm diese auch nach dem Auszug – er darf sie also mitnehmen. "

Der Vorgang Straeucher und Baeume die durch den Mieter gepflanzt wurden, seien dessen Eigentum wird durch Juristen unterschiedlich bewertet. Teils wird auf § 946, 94 BGB abgehoben. Danach ist es wohl angeblich so, dass alles was auf ein Grundstueck faellt, sei es ein Samenkorn oder ein Krumen Erde, unmittelbar beim Auftreffen auf eben dieses Grundstueck mit diesem unwiederruflich verbunden ist und somit Eigentum der Person wird, der auch das Grundstueck gehoert.

Ich mag dieser Argumentation persoenlich nicht ganz folgen. Ich kann zwar Paragraphen lesen und interpretieren, jedoch fehlen mir die zwei Staatsexamen um die obige Ansicht disputieren zu koennen.

Rein praktisch ist es so, dass aus der Sicht des Baumschulers ein Baum oder ein Strauch nach vier Jahren, so er den nicht regelmaessig verpflanzt wird, mit dem Grundstueck so stark verbunden ist, dass man ihn nicht mehr ohne Schaden zu nehmen, verpflanzen kann.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass ab Jahr 1 - 4 der Baum oder der Strauch noch problemlos verpflanzt werden kann und er so denn, folgt man dieser Argumentation noch Eigentum der Person ist, die ihn gepflanzt hat.

auf Kommentar antworten

Poercy3 am 13.04.2018 23:35

Ich wohne seit knapp sechs Jahren in einem Mehrfamilienhaus. Habe jedoch die einzige Wohnung mit einer Terrasse und einem daran angrenzendem Garten. Dieser ist durch einen Zaun vom Gemeinschaftsgarten getrennt.. Auch dies ist im Mietvertrag festgehalten, dass dieser zur Wohnung gehört... Jetzt haben andere Mitmieter sich wohl hinterrücks beschwert und der Vermieter (seit nem halben Jahr) sagte zu anderen Mitmietern im Haus der Zaun kommt die Tage weg.... Darf er das einfach? Ohne Ankündigung.?Und obwohl es im Mietvertrag steht? Oder darf ich dann die Polizei einschalten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.04.2018 09:13

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Teil des Gartens einem einzelnen Mieter zur exklusiven Nutzung zur Verfügung steht und dies auch vertraglich so festgehalten ist, darf der Vermieter diesem Mieter seinen Anteil natürlich nicht einfach entziehen. Das alleinige Entfernen eines Zauns stellt einen solchen Entzug jedoch noch nicht zwangsläufig dar. Wir würden Ihnen dazu raten, zunächst das Gespräch mit Ihrem Vermieter zu suchen. Sollte das ohne Erfolg verlaufen, können Sie sich von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein beraten lassen. Das Rufen der Polizei ist in einem solchen Fall eher nicht zielführend.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

akileine am 08.04.2018 09:53

Hallo, wohne seit 13 Jahren in einer Einliegerwohnung mit Garten. Als ich einzog habe ich den Garten komplett auf eigene Kosten angelegt. Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder kleine Veränderungen vorgenommen. In diesem Jahr wollte ich ein größerers und kleineres Beet neu gestalten, vor allem die alte Erde austauschen. Der Rest des Gartens sollte vom Unkraut befreit werden, dazu habe ich einen Gärtner engagiert. Mitte Februar hatte ich der Frau meines Vermieters Bescheid gegeben, dass ich nochmal in den Garten investieren will, von ihrer Seite kamen keine Enwände. Jetzt am Wochenende haben wir mit den Gartenarbeiten angefangen, aber plötzlich war der Vermieter sehr erbost, weil er nicht Bescheid bekommen hat. Der Gärtner war sehr irritiert, so dass er keine weiteren Arbeiten vornehmen will. Kann mir der Vermieter weitere Arbeiten untersagen? MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.04.2018 09:38

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das kommt letzten Endes auf den Umfang der Arbeiten an. Wenn im Mietvertrag die Gartennutzung vereinbart wurde, darf der Mieter auch im gewöhnlichen Ausmaß Sträucher und andere Gewächse pflanzen, ohne dass es dafür eine spezielle Genehmigung durch den Vermieter bräuchte. Denkbar wären aber auch Arbeiten, die über dieses gewöhnliche Maß hinausgehen, beispielsweise das Anlegen eines Teiches. Am besten Sie einigen sich mit dem Vermieter auf eine Gartengestaltung mit der Sie beide gut leben können und lassen es gar nicht erst zum Streit kommen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bianca am 11.03.2018 19:24

Guten Abend,

wir wohnen in einem Zweifamilienhaus zur Miete. Der große Garten ist für je eine Wohnung durch eine große Konfirenhecke (3x5m) getrennt. Der Vermieter wohnt auch nebenan.

Auf unserer Seite haben wir leider sehr unwissend die Hecke geschnitten. Da nach 5cm alles trocken war, haben wir bis auf den Stamm alles abgeschnitten. Zum Nachbarn und Vermieter sieht alles noch super aus.

Nun ziehen wir aus und unser Vermieter verlangt nun, dass wir die Hecke ausgraben und neu pflanzen.

Das Ding ist 30Jahre alt und 5 Meter hoch.

Ist das tatsächlich unsere Pflicht?!

Sind ratlos !

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.03.2018 11:44

Hallo Bianca und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ob Sie für die Hecke aufkommen oder sie neu pflanzen müssen, dürfte im Wesentlichen davon abhängen, wie stark oder unwiederbringlich sie beschädigt wurde. Das können wir jedoch leider aus der Ferne nur schwer beurteilen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, die Hecke zu fotografieren und die Bilder einem Mieterverein oder einem Fachanwalt vorzulegen. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung und erfahren, wie Sie gegebenenfalls weiter vorgehen können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

jenny am 09.03.2018 12:14

Ich habe eine Frage zu folgendem Thema,

wir sind in ein Zweifamilienhaus gezogen. Haben alles im Garten mit Einverständnis des Vermieters, das wir machen können , was wir wollen, angelegt. Trotz allem zahlen wir jeden Monat 30 Euro Miete ausgewiesen als Gartennutzung. Lohnt sich da mal ein Gespräch mit dem Vermieter?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.03.2018 12:21

Hallo Jenny,

wenn Ihr Vermieter und Sie individuell vereinbart haben, dass Sie für die Nutzung des Gartens monatlich 30 Euro zahlen, könnte dies durchaus wirksam sein. Natürlich darf der Vermieter aber keine Nebenkosten für die Gartenpflege abrechnen, wenn diese komplett von Ihnen übernommen wird. Ein unverbindliches Gespräch mit dem Vermieter zu diesem Thema sollte natürlich immer möglich sein.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

alf. am 17.01.2018 10:11

Wir pflegen seit 49 Jahren, einen Garten mit Rasen und Blumenbeeten, nun hat der Vermieter mit Erde vom Trocken legen die Blumenbeete belagert und sämtliche Pflanzen beschädigt muss er mir den Schaden ersetzen und die Erde wieder beseitigen und den alten Zustand wieder herstellen.?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.01.2018 12:29

Hallo,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Ob Ansprüche bestehen, dürfte auch davon abhängig sein, welche mietvertraglichen oder konkludenten Regelungen es zur Gartennutzung gibt. Ist der Garten mitvermietet, dürfte das Vorgehen des Vermieters nicht rechtens sein. Wir können Ihre Frage aus der Ferne allerdings nicht abschließend beantworten und raten dazu, einen Mieterverein oder Fachanwalt zu konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Heilita am 02.11.2017 12:10

Eine weitere Frage habe ich wieder.Ich habe 4 Jahre lang auf dem besagten Grundstück den Rasen gemäht. Ohne Probleme von dem Nachbarn!!!! Jetzt hat sein Anwalt mir geschrieben. Er hat mir wortwörtlich verboten auf der Terrasse Rasen zu mähen!!!!!!???????? Da mir diese Aussage des Rechtsanwalt zu Doof war, Rasen mähen auf der Terrasse, bin ich nach der Handgreiflichkeiten meines Nachbarn mir gegenüber, ausgezogen.

Was ist Rasenmähen auf der Terrasse???????

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Immowelt-Redaktion am 02.11.2017 16:48

Hallo Heilita,

Rasenmähen ist ein Teil der Gartenpflege. Wenn Garten und Terrasse laut Mietvertrag mehreren Mietern gemeinsam gehören, kann die Situation kompliziert werden. Ist im Mietvertrag die Gartenpflege nicht genauer geregelt, so müssten sich in der Regel alle beteiligten Mieter über das Rasenmähen und die Gartenpflege einigen.

Hierbei kommt es darauf an, wie die Verteilung von Garten- und Terrassenanteil im Mietvertrag geregelt ist und welche Vereinbarungen darüber bereits mit dem Vermieter getroffen wurden.

Ein Fachanhwalt für Mietrecht oder ein Mieterverein kann Ihnen helfen, diese Fragen zu klären. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Heilita am 02.11.2017 11:57

Eine Frage habe ich. Wir wohnen in einem 4 Familien Haus. Der eine hat einen Balkon. Wir 2 Familien dürfen uns auf dem Rasen aufhalten.

Der andere hat eine Terrasse mit Rasenteil. Laut Rechtsanwalt wird hier immer wieder von einer angemieteten Sache geredet. Wie verhält sich das bei der Nebenkostenabrechnung???????

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.11.2017 16:31

Hallo Heilita,

in diesem Fall hängt vieles davon ab, wie genau die Verteilung von Garten- beziehungsweise Terrassenanteil sowie die Nebenkosten im Mietvertrag geregelt sind.

Hierfür können wir Ihnen die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt für Mietrecht oder einen Mieterverein empfehlen. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

D.M. am 31.10.2017 01:04

Hallo,das Haus in dem ich zur Miete wohne wurde verkauft.Ich befinde mich in einer Kellerwohnung mit Balkon mit extra Seiteneingang.Der neue Vermieter möchte den Rest des Hauses anderweitig vermieten.Er möchte jetzt einen neuen Vertrag und darin auch die Gartenpflege mit den Jahreskosten abrechnen.Der bisherige Eigentümer hat dies alles selbst gemacht,da ich auch keinen Nutzen davon habe.Meine Frage:Ist dies rechtens?Bisher stand das nicht in meinem Vertrag?Zusätzlich möchte er das jetzige Datum angeben.

Grüße D.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.11.2017 10:46

Hallo D.,

kommt es bei einer Mietwohnung zum Eigentümerwechsel, so gilt in der Regel "Kauf bricht nicht Miete" (§ 566 BGB). Das heißt, in der Regel tritt der neue Eigentümer in den alten, bereits bestehenden Mietvertrag ein. Eine Änderung des Mietvertrages ist in der Regel nur mit Zustimmung des Mieters möglich.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

BKL am 28.10.2017 11:59

Hallo,

Als Mieter haben wir gemäß Vertrag die Nutzung des Gartens. Wir pflegen Ihn auch. Im Garten befinden sich einige große Bäume und Büsche. Wem gehört das Obst dieser Bäume?

Darf der Vermieter die Bäume und Sträucher ohne Rücksprache mit uns 3 Mietern nach eigenen Ansinnen schneiden, kürzen? Er hat einen Busch halbiert und einen Baum direkt an der Strasse in 1,5m Höhe abgesägt und den Stumpf stehen lassen. Die verbliebenen Austriebe bzw. den halben Busch mit farbigen Bindfäden zusammengebunden. ME. ein unzumutbarer optischer Zustand. Müssen wir das hinnehmen?

Vielen Dank für eine Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.10.2017 11:12

Hallo BKL,

in der Regel darf der Eigentümer des Gartens darüber entscheiden, was darin verändert wird. Andernfalls müsste im Mietvertrag genau geregelt sein, was der Mieter im Garten darf und was nicht. In der Regel gilt: Wenn der Mieter den Garten pflegt, darf er das Obst auch ernten.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kittyvonkitty0812 am 25.10.2017 11:28

Hallo,

meine Frage ist,ist der Vermieter dazu Verpflichtet ein vernünftigen Weg zu Geräteschuppen zu machen?Ich habe von der Haustür bis zum Geräteschuppen ein Weg mit Rasen, der ist aber Mittlerweile aus und bei Starkem Regen ist es eine reine Rutschpartie.Die Gefahr liegt sehr nahe sich zu Verletzen,darum meine Frage jetzt wer muss dafür aufkommen?

Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.10.2017 13:06

Hallo Kittyvonkitty0812,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Ob der Vermieter zu solchen Reparaturen verpflichtet ist, hängt davon ab, ob der Garten mitvermietet ist, was genau im Mietvertrag steht, oder ob die Gartennutzung nicht vertraglich vereinbart sondern ggf. nur geduldet wird.

Denn grundsätzlich ist der Vermieter dazu verpflichtet, "...die Mietsache dem Mieter in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand zu überlassen und sie während der Mietzeit in diesem Zustand zu erhalten," heißt es in § 535 des BGB. Ist also der Garten mitvermietet, dürfte es Sache des Vermieters sein, den Schaden zu beseitigen.

Ein anderer Aspekt wäre die Verkehrssicherungspflicht: Wenn also zum Beispiel ein Zugangsweg auf dem Grundstück, den Sie benutzen müssen, um zu Ihrer Wohnung zu gelangen in so schlechtem Zustand ist, dass es zu Unfällen kommen kann, wäre der Vermieter verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um dieser Gefahr entgegenzutreten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lisa Z. am 23.10.2017 13:37

Hallo,

wir wohnen im einem 3.Parteien Haus und haben die Mitbenutzung des Gartens imMietvertrag stehen. Wir haben einen eine "Sitzgruppe" im Garten aufgestellt, die aus Plastikstühlen, einer Bank und einem Tisch besteht und auf einem kleinen Fleckchen im Garten abgedeckt steht. Der Vermieter ist aber die ganze Zeit dagegen am Wettern und sagt, wir haben nicht mehr das Recht und in den Garten zu setzen, das Wetter sei dafür auch nicht mehr gut genug. Er hat sich diese besagte "Sitzgruppe" geschnappt und uns einfach vor unsere Garage geschmissen.

Meine Frage: Darf er das? Darf der Vermieter einem vorschreiben, wann ich grillen darf und wann nicht? Dürfen wir diese auf der Wiese stehen lassen oder müssen wir die Sitzgruppe nach jedem grillen wegräumen?

Liebe Grüße

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Immowelt-Redaktion am 24.10.2017 11:48

Hallo Lisa und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn im Mietvertrag eine Mitbenutzung des Gartens vereinbart ist, dürfen Mieter diesen auch im üblichen Rahmen nutzen. Dazu zählt in der Regel auch die Möglichkeit, eine Sitzgruppe aufzustellen. Beim Grillen müssen Mieter auf andere Mieter und gegebenenfalls den Vermieter Rücksicht nehmen, dürfen also beispielsweise nicht direkt vor dessen Schlafzimmerfenster grillen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

hupsi am 08.10.2017 20:26

Beim Einzug als Mieter war der Garten des Einfamilienhauses bis auf den Rasen und die Hecke leer. Im Vertrag steht nichts über die weitere Gestaltung des Gartens. Ich habe drei kleiner Bäume gepflanzt ohne den Vermieter darüber zu informieren. Kann er verlangen diese beim Auszug zu entfernen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.10.2017 10:21

Hallo Hupsi,

ja, kann er. Das hat zumindest das Landgericht Detmold entschieden (Az.: 10 S 218/12). Eine solche Pflicht besteht demnach nur dann nicht, wenn die Pflanzen nach einigen Jahren so fest mit dem Boden verwurzelt sind, dass sie gar nicht mehr ohne Weiteres entfernt werden können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

hupsi am 08.10.2017 20:21

In unserem Mietvertrag (Einfamilienhaus) steht "Mieter ist für die Gartenpflege zuständig“. Gilt das auch für das Schneiden der Hecke!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.10.2017 10:02

Hallo Hupsi und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn die Hecke Teil des Gartens ist, ist deren Pflege in der Regel durch eine solche Vereinbarung mit umfasst, ja. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Mietvertrag nicht genau können und daher auch nicht die Wirksamkeit einzelner Klauseln prüfen können. Im Streitfall raten wir Ihnen zur Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Köln-Sülz am 27.09.2017 14:35

Hallo, wir haben einen Konflikt im ca. 90qm großen Gemeinschaftsgarten, der von allen Mietern genutzt werden darf (4 Parteien). Gerne möchte ich für unsere 8- und 14-jährigen Söhne eine Tischtennisplatte anschaffen, die nur bei Bedarf ausgeklappt werden würde. Aber unsere Nachbarin im Erdgeschoss lehnt eine Tischtennisplatte rigoros ab - ihr wäre das zu viel Lärm direkt vorm Fenster. Darf sie uns untersagen, eine Tischtennisplatte aufzustellen? Wir haben angeboten, sie nur zu vereinbarten Zeiten zu nutzen - aber auch darauf lässt sie sich nicht ein.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.09.2017 09:02

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die zentrale Frage hierbei ist, ob das zumutbare Maß an Lärmbelästigung durch das Spielen auf einer Tischtennisplatte überschritten wird. Bei nur gelegentlichem Spiel und unter Einhaltung der Ruhezeiten sollte das in der Regel nicht der Fall sein, abschließend beantworten lässt sich die Frage aber nicht, hier kommt es doch sehr auf den Einzelfall an. Auf jeden Fall würden wir Ihnen raten, vor dem Aufstellen der Platte Ihren Vermieter um Erlaubnis zu fragen.

Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hummel1 am 22.09.2017 21:46

Guten Tag, wir wohnen im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Der Garten der vor unserer Wohnung ist, ist für alle zur Benutzung verfügbar. Einige der mieter grillen ganz gerne im Sommer. Leider direkt vor unserer Nase. Kann man irgendwie dagegen etwas tun? Ab wann zählt etwas zur Geruchs oder Lärmbelästigung ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.09.2017 08:58

Hallo Hummel und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Mieter dürfen in einem mitvermieteten Garten gelegentlich grillen, sie dürfen ihre Nachbarn dabei aber nicht einräuchern. Wenn vergleichbare Fälle vor Gericht gelandet sind, haben diese meistens verfügt, dass nur noch fünf bis zehn Mal im Jahr gegrillt werden darf. Für den Anfang wäre es aber wahrscheinlich zunächst ratsam, wenn Sie das Gespräch mit Ihrem Nachbarn suchen würden. Vielleicht findet sich ja auch einfach eine Möglichkeit, den Grill an einer Stelle aufzustellen, bei der Sie durch den Geruch weniger belästigt werden. Sollte es tatsächlich zu einem Rechtstreit kommen, empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

daffy am 21.08.2017 13:40

hallo, ich wohne im Reihenhaus ohne Regenfallrohr auf der Terrasse. Bei meinem Nachbarn ist das nächste Fallrohr auf der Terrasse angebracht. Jetzt hat der Nachbar eine Regenrinnenbürste an der Grenze zu meiner Terrasse angebracht und dadurch staut sich

bei starken Regenfällen dass Wasser in meiner Regenrinne und das Wasser läuft über auf

meine Terrasse. Darf er das?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.08.2017 15:00

Hallo Daffy und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es gibt zumindest kein Gesetz, das ihm das Anbringen einer solchen Regenrinnenbürste verbieten würde. Auch hat ihr Nachbar vermutlich nicht in böser Absicht gehandelt. Insofern ist es in so einer Situation zunächst empfehlenswert, das Gespräch mit den Nachbarn zu suchen. Sicher findet sich so eine Lösung, mit der beide Parteien gut leben können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gally88 am 16.08.2017 09:35

Hallo ihr Lieben,

ich lebe in einer Mietwohung zu der ein Garten gehört (leider ist dieser nur über den Garten des Nachbarn rechts oder links zu erreichen. Meine Wohnung sowie mein Garten befindet sich in der Mitte - es ist ein 6-Parteien-Haus).

Ich habe keinen grünen Daumen und pflege den Garten nicht so penibel wie meine beiden Nachbarn (rechts und links, beides Rentner-Paare).

Ich mähe Rasen und zupfe Unkraut einmal im Monat.

Das reicht den Nachbarn nicht, weil es die Kulisse ihrer beiden Vorzeigegärten zerstört.

Nun habe ich eine Abmahnung vom Vermieter erhalten. Ich solle meinen Garten machen.

Er habe meinen Garten an einem Samstag besichtigt.

Nun meine Frage: Er hat die Besichtigung nicht angekündigt.

Außerdem hat die Besichtigung an einem Samstag stattgefunden.

Darf der Vermieter meinen Garten (der zu meiner Mietwohnung gehört) ohen Anmeldung/Vorankündigung besichtigen??

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.08.2017 09:42

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Garten zur Mietsache gehört, darf der Vermieter ihn nicht ohne vorherige Ankündigung und Absprache mit dem Mieter betreten. Er dürfte ihn aber von anderen allgemein zugänglichen Flächen aus einsehen. Wenn im Mietvertrag nicht genau festgelegt ist, wie der Garten zu pflegen ist, hat das darüber hinaus zur Folge, dass der Mieter nur einfache Tätigkeiten durchführen muss. Dazu zählen vor allem solche, die sich ohne besonderes Fachwissen erledigen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Daffy am 22.08.2017 12:00

Hallo, hier Daffy,

vielen Dank für Ihre Antwort. Der Nachbar ist ein bißchen schwierig, werde aber versuchen

mit ihm ins Gesprchäach zu kommen.

Danke

Kadar am 14.08.2017 13:18

Hallo zusammen, wir haben ein Einfamilienhaus mit Garten gemietet. Im Mietvertrag ist vereinbart, dass wir uns um den Garten kümmern. Der Garten und das Haus wurden/werden ordentlich von uns gepflegt. Leider ist unser Vermieter nicht an uns und seinem Haus interessiert, außer an der verhältnismäßig hohen Miete. Dass wir über ein Jahr mit einer ständig ausfallenden Heizung (und das bei nicht ausgetrockneten Wänden), kaputten Fallrohren und vieles mehr leben mussten, hat ihn nicht interessiert. Immer wieder haben wir darauf hingewiesen. 4-5 x schickte er uns letztes Jahr Monteure, die alle feststellten, dass die Heizung defekt ist und die Fallrohre nach 10 Jahren verrottet. Er gab aber nie den Auftrag zu reparieren, bis wir uns im Februar etwas heftiger beschwert haben. Heizung funktioniert nun, Fallrohre wurden notdürftig geflickt. Zu mehr war er nicht bereit. Nebenkostenabrechnung mussten wir Mitte des Jahres anfordern, obwohl der Makler bei der Hausvermittlung sagte, dass wir diese jeweils sofort im Januar vom Steuerberater des ET bekommen. Das zu viel gezahlte Geld mussten wir bereits mehrfach anfordern und wurde uns bis jetzt noch nicht gutgeschrieben. Und so geht es weiter. Nun haben wir um Aufhebung des Vertrages gebeten (Vertrag läuft bis Ende 2019) mit einer Frist bis Ende April 2018, weil wir einfach keine Lust mehr auf diese Baustelle haben, in der wir sehr viel Arbeit, Nerven und auch Geld gesteckt haben. Eine ordentliche Antwort/Einigung bekamen wir von ihm nicht sondern die Drohung mit RA etc.. Des Weiteren hat er uns mitgeteilt, dass er unseren Nachbarn erlaubt hat die Hecke, die zu dem von uns angemieteten Grundstück gehört nach ihren Wünschen beschneiden zu dürfen. Er weiß, dass diese Nachbarn die Hecke am liebsten 20 cm kurz haben möchten, damit sie besser zu uns herübersehen können (Originalton der Nachbarn).

Jetzt habe ich 2 Fragen.

Darf er unseren Nachbarn erlauben „unsere“ Hecke zu schneiden?

Und, haben wir eine Chance vorzeitig aus dem Mietvertrag zu kommen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.08.2017 14:30

Hallo Kadar,

der Vermieter darf Arbeiten in einem vermieteten Garten nicht ohne den Willen der Mieter durchführen oder durchführen lassen. Mehr noch: Er dürfte einen mitvermieteten Garten noch nicht einmal ohne Einverständnis der Mieter betreten.

Ob Sie frühzeitig aus dem Vertrag kommen ist allerdings fraglich. Ein Recht auf fristlose Kündigung steht Mietern jedenfalls dann zu, wenn der Vermieter seine vertraglichen Pflichten schwer verletzt. Ob es hierzu genügt, dass er den Nachbarn die Erlaubnis gibt, Ihre Hecke zu schneiden, können wir leider aus der Ferne nicht beurteilen. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Wir empfehlen Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Kadar am 14.08.2017 16:41

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

J-J am 29.07.2017 20:34

Hallo Immowekt-Team,

ich wohne mit meinem Kleinkind in einer Dachgeschoss-Wohnung in einem 3-Prateien-Haus.

Mein Vermieter kommt nur sporadisch auf "Visite" vorbei, da er um Längen wegwohnt ... allerdings hat er unseren Garten wieder einmal missbilligend als "zu hoch" betitelt. Ich habe eine sehr kurzfristige Nachricht von ihm erhalten, ob er in 4h mit mir reden könnte, aber wir waren unterwegs und eben nicht zu Hause.

Als wir aber wieder da waren, sah ich noch am selben Abend, dass der Rasen auf unserem Gartengrundstück gemäht war und unsere Gartenmöbel, Kinderspielzeug und heranwachsende Tomatenpflanzen (im Topf) wild umherlagen ... 3 Tage später hatte ich einen Brief vom Vermieter im Briefkasten mit der Aussage, er habe den Garten gemäht und würde mich somit mit 15 € bei der nächsten Nebenkostenabrechnung belangen.

Nun zu meiner Frage:

Darf der Vermieter auf dem von uns angemieteten Gartenstück OHNE jegliche Ansage vorab per Nachricht o.ä. diesen Rasen abmähen und mir die 15 € auflasten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.09.2017 10:11

Hallo J-J,

es gibt kein Kontrollrecht des Vermieters, auch kein Besichtigungsrecht. Das Hausrecht liegt bei Ihnen. Tatsächlich aber müssen Rauchmelder gewartet werden, wer dafür zuständig ist, regelt die Landesbauordnung eines Bundeslandes, in Berlin ist beispielsweise der Mieter zuständig, der Vermieter kann diese Verpflichtung auch selbst übernehmen. Einer Besichtigung der Mietsache müssen Sie nicht zustimmen, da muss der Vermieter schon triftige Gründe nennen. Sie können Ihrem Vermieter ganz einfach höflich absagen.

Gründe für eine Besichtigung wären Wartungs- oder Reparaturarbeiten oder wenn der Vermieter vermutet, dass die Wohnung vertragswidrig genutzt wird.

Herzliche Grüße,

die Immowelt-Redaktion


J-J am 06.09.2017 23:21

Wertes ImmoWelt-Team,

nach der Sache mit dem vom Vermieter abgemähten Rasen, wie oben beschrieben, will sich unser Vermieter nun unsere Wohnung OHNE angegebenen Grund besichtigen.

Er gab auch bereits an "...ich müsste in die Wohnung. Ich muss die Installation der Rauchmelder überprüfen." und auf meine Absage hin kam nur "...Es ist für mich nicht gerade der nächste Weg und zumal mit höheren Kosten verbunden. Finden Sie hierfür eine Lösung. "

Jetzt kam er mit "Ich würde gerne am...einen Termin ausmachen zur Besichtigung inklusive des Dachbodens. Sind Sid da Vorort?"

Ich bin aber an diesem Tag seit Wochen schon eigens verplant und ohne driftigen Grund in seinen Nachrichten, muss ich ihm die "Besichtigung" gewähren?

Zumal die Installation der Rauchmelder vor gut 1 3/4 Jahren war und er diese mit Wartung an die Mieter übertragen hatte (allerdings nur mündlich, also kein Zusatzformular zum Mietvertrag abgegeben wurde) ...er hatte bisher kein reges Interesse daran gezeigt!! Sticheleien, unangekündigtes Dasein des Vermieters und so weitere Sachen gehen einher...wie solle man sich daraufhin verhalten?!

MfG J-J


Immowelt-Redaktion am 31.07.2017 10:45

Hallo J-J,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Grundsätzlich gilt: Ohne vorherige Absprache darf der Vermieter den Mietgegenstand, in diesem Fall den Garten, gar nicht betreten. Über die Betriebskostenabrechnung abgerechnet werden darf darüber hinaus nur, was vorher vertraglich vereinbart wurde, meist im Mietvertrag.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gartenfrau am 26.07.2017 17:52

Hallo, habe auf dem Dach meines Gartenhaus im Mietergarten einen Sitzplatz eingerichtet und einen 90 cm hohen Zaun gegen Herabstürzen. Nun war der Hausmeister da und meinte, dass ich das wieder runternehmen soll. Ich hab dazu nur gesagt, dass wir da gern in der Sonne sitzen, weil unten nur Schatten ist und mich zum Abbau nicht geäußert. Das Gartenhaus ist Mietereigentum und ein Doppelpultdach. Der Sitzplatz ist auf der niedrigeren Seite und von dem Nachbargarten 180 ° abgewandt. Mit Zaun ist es keine 3 m. hoch. Zur Straße nach vorn ist ein Abstand von ca. 5 m. Es nimmt also niemandem die Besonnung oder Belüftung . Muss ich den Sitzplatz und den Zaun abbauen, wenn der Vermieter das verlangt? Vielen Dank und Gruß

auf Kommentar antworten

Christoph123 am 16.09.2017 15:38

Sie hätten das vorher mit Ihrem Vermieter besprechen müssen.Es kann nicht sein,dass ein Mieter eigenmächtig handelt,indem er Umbauten vornimmt.


Immowelt-Redaktion am 28.07.2017 10:53

Hallo Gartenfrau und vielen Dank für Ihren Kommentar,

abschließend lässt sich diese Frage leider nicht klären. Der Sitzplatz und der Zaun könnte als bauliche Veränderung angesehen werden und eine solche dürfen Mieter tatsächlich nicht ohne Zustimmung des Vermieters durchführen. Wenn Sie auf den Sitzplatz bestehen möchten, würden wir Ihnen empfehlen, die Beratung durch einen Mieterverein in Anspruch zu nehmen. Dieser kann gegebenenfalls die Lage vor Ort besser beurteilen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sissilein am 08.07.2017 00:04

Hallo,

Es ist mir vom Vermieter untersagt worden,meine Wäsche im Freien zu trocknen,d. h.ich darf weder eine eigene Wäschespinne aufstellen,noch eine bereits vorhandene mitbenutzen.Ich habe das Grundstück nicht zu betreten.Einer Mieterin,die länger hier wohnt,ist es aber gestattet auf der vorhandenen Wäschespinne ihre Wäsche zu trocknen und der Lebenspartnerin meines Vermieters erst recht.Nur ich darf meine Wäsche nicht aufhängen.Man mißt hier also mit zweierlei Maß...

Hat mir mein Vermieter zu gestatten ,meine Wäsche ebenfalls trocknen zu dürfen,oder hat er mir einen anderen Platz wenigstens zuzuweisen ?

Das Schreiben meines Anwaltes ignoriert er und schaltete seinen Analt ein.Daraus soll hervorgehen,daß ich das Grundstück (Garten - und Wäschetrockenplatz) nicht zu betrten habe...

Besten Dank im Vorsus !

Mit freundlichen Grüssen

Ursula Schourek

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Christoph123 am 16.09.2017 15:42

Hat Ihr Vermieter einen Grund angegeben,weshalb Sie Ihre Wäsche nicht auf dem Grundstück trocknen dürfen?

SilviaW. am 06.07.2017 13:06

Hallo zusammen,

wir wohnen seit sechs Jahren zur Miete in einem EFH mit großem Garten. Zur Bewässerung der Pflanzen (teils vorhanden gewesen, teils von uns gepflanzt) hatten wir eine Pumpe und Brunnenwasser. Zu dieser Pumpe wird uns nun der Zutritt verwehrt. Sind wir verpflichtet, die Pflanzen weiter zu bewässern? Ich würde nur unsere gießen wollen :-)

auf Kommentar antworten

Christoph123 am 16.09.2017 15:44

WElchen Grund gibt es dafür,Ihnen den Zugang zur Pumpe zu verwehren?

Kanu am 05.07.2017 11:34

Hallo und guten Tag, wir wohnen jetzt seit 19 Jahren in einem gemieteten EFH.

Den wirklich großen Garten pflegen wir sehr gut und ordentlich. Haben einen wunderschönen Bauerngarten angelegt ect. Nun ist zur Straßenseite eine Hecke, welche die ganzen Jahre von einer Fremdfirma geschnitten wurde ( die Nachbargrundstücke gehören ebenfalls unserem Vermieter). Dieses Jahr wurden alle anderen Hecken geschnitten nur unsere nicht. Ist das zulässig? Müssen wir uns jetzt eine Leiter & Heckenschere Kaufen und die Hecke selbst schneiden? Dann wurde im Mai das Haus neu gestrichen. Nur die Haustür und das Garagentor nicht. Das sollen wir machen. Müssen wir das?

Und zum guten Schluß:

Direkt in der Einfahrt stehen 1 Ahorn und 1 Eiche. Beide Bäume sind schon sehr alt, sehr hoch und tragen sehr viel Laub. Wir haben von diesem Laub ab ca September bis Juni des darauf folgenden Jahres. Müssen dieses Laub selbst entsorgen, auf eigene Kosten.

Ich habe mehrfach versucht mit dem Vermieter vernünftig darüber zu reden, aber die Antwort ist immer die Gleiche: Wenn ihnen das nicht passt können sie ja ausziehen.....

auf Kommentar antworten

Kanu am 05.07.2017 11:51

Ich möchte dazu noch etwas sagen bzw erklären:

von September bis Juni... so lange dauert es, bis das komplette Laub über unsere Biotonne entsorgt ist.

Dann ist mir gerade noch eingefallen, das Anfang des Jahres aus einem Gespräch heraus dem Vermieter bewusst wurde, das unser Dachboden nicht gedämmt war. Uns wurde vom Vermieter gesagt, das er dazu verpflichtet ist, die Dachböden zu dämmen.

Diese Verpflichtung beinhaltete dann aber doch nur die Materialkosten. Die Dämmung an sich, also die Arbeit ging auf unsere Kosten. 1500,00 Euro waren dem Vermieter einfach zu viel.


Immowelt-Redaktion am 05.07.2017 13:06

Hallo Kanu,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Im Hinblick auf die Gartenpflege kommt es darauf an, was im Mietvertrag vereinbart wurde. Grundsätzlich kann der Mieter darin zu gewöhnlichen Gartenarbeiten verpflichtet werden. Er muss dann auch für das entsprechende Material aufkommen. Eine Pflicht, Haustür und Garage zu streichen, besteht für den Mieter allerdings nicht. Auch ist der Mieter nicht verpflichtet, den Dachboden zu dämmen. Dies ist Pflicht des Vermieters.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir weder Ihren Mietvertrag noch die genauen Umstände Ihres Mietverhältnisses aus der Ferne gut beurteilen können. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Zweifel empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

tommytaste am 01.07.2017 12:48

Hallo,

Wir haben eine Doppelhaushälfte mit Garten gemietet. Rundherum sind allerlei Hecken gepflanzt die vor mit Sicherheit nicht richtig gepflegt wurden. Außerdem ist vor dem Haus an der Straße ein etwa 40m² großes Beet mit einem baum und Büschen und Sträuchern und Hecken. Direkt am Haus nochmal ein mindestens 20m² großes Beet, mit ebenfalls etlichen verschiedenen Hecken und an der Garage und am Haus. Meine Vermieter drängeln dann immer, wenn nicht sofort das Unkraut gejätet ist und die Hecken geschnitten, sonst würde auf unsere kosten ein Gärtner bestellt.

Meine Frage: Ist das überhaupt noch zumutbar? Zumal wir ja irgendwo mit dem Grünschnitt müssen. Kostenlose Grünabfuhr ist nur in bestimmten Wochen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.07.2017 09:28

Hallo tommytaste und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich darf der Vermieter nur Arbeiten in üblichem Rahmen vom Mieter verlangen. Was dieser Rahmen jedoch ist, wird von Gerichten teilweise unterschiedlich bewertet und hängt auch davon ab, was im Mietvertrag vereinbart wurde. Insofern würden wir Ihnen empfehlen, sich von einem Mieterverein beraten zu lassen. Legen Sie diesem am besten auch Ihren Mietvertrag vor.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hajo am 25.06.2017 19:57

Ich wohne in einen Mehrfamilienhaus mit 6 Meitparteien.Obwohl nicht im Mietsvertrag steht mit Garten,haben 3 Mieter Beete angelegt,den Vorgarten mit Kartoffeln bepflanzt.Habe nichts gegen ein paar Blumen, aber esdarf nicht die Form einer Kleingartenanlage annehmen.Wie sind da meine Rechte

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.06.2017 09:37

Hallo Hajo,

generell können Mieter im Garten auch Kartoffeln pflanzen, wenn der Vermieter damit einverstanden ist. Eine spezielle Regelung im Mietvertrag muss es hier nicht unbedingt geben, der Vermieter kann das Handeln der Mieter auch einfach dulden. Am besten, Sie suchen zunächst das Gespräch mit Ihren Nachbarn und erklären ihnen, warum Sie sich durch den Kartoffelanbau gestört fühlen. Erst wenn das nicht fruchtet, empfiehlt sich das Gespräch mit dem Vermieter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Pauline am 23.06.2017 07:49

Bewohne seit kurzem die Einliegerwohnung in meinem 2 Familienhaus und möchte an der Terasse meiner Mieter ein Sichtschutzelement anbringen um mehr Privatsfähre zu haben.

Brauche ich dazu deren Zustimmung?!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.06.2017 10:52

Hallo Pauline und vielen Dank für Ihren Kommentar,

uns ist leider kein Gerichtsurteil bekannt, das sich mit dieser Frage schon einmal beschäftigt hätte. Generell bietet es sich an, die Sache relativ unbürokratisch und in Übereinkunft mit dem Mieter zu lösen: Also ihm anzukündigen, dass Sie den Sichtschutz anbringen möchten und zu erklären warum. In der Regel wird der Mieter dagegen keine Einwände haben, schließlich profitiert auch er vom Sichtschutz.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mara am 17.06.2017 13:49

Hallo, wir wohnen in einem Dreifamilienhaus, unsere Wohnung wurde uns mit Garten vermietet. Nun meint ein weiterer Mieter, er könne den Garten ebenso nutzen, uns wurde jedoch gesagt, dass ausschließlich wir ein Nutzungsrecht hätten. Im Vertrag ist das nicht geregelt. Was können wir tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.06.2017 09:28

Liebe Mara,

besten Dank für Ihren Kommentar. Generell handelt es sich bei mündlichen Absprachen um eine wirksame Vereinbarung. Wenn ein Vermieter dem Mieter besondere Rechte zur Gartennutzung gewährt, sind diese mündlichen Zusagen Vertragsbestandteile. Allerdings muss der Mieter sein ihm mündlich zugesagtes Recht auch beweisen können. Kann er dies nicht, ist es schwierig, sein Recht durchzusetzen. Es kommt aber auch darauf an, was der Vermieter mit dem anderen Mieter vereinbart hat. Deshalb raten wir Ihnen, das Gespräch mit Ihrem Vermieter zu suchen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

MagSommer am 13.06.2017 21:47

Hallo, wir sind drei Partien in einem Einfamilienhaus mit Gartennutzung. Im Vertrag steht "zur Zeit der Anmietung wird die Gartenpflege sowie die Schnee und Eisbeseitigung durch eine Fachfirma ausgeführt. Die Kosten werden gemäss den mietvertraglichen Bestimmungen auf die Mieter umgelegt." Nun wurde seit einem Jahr kein rasen mehr gemäht und der Garten ist somit nicht nutzbar. Ich würde gerne einen Gärtner haben und wäre auch so wie vertraglich geregelt bereit die Kosten zu tragen, wenn sie auf alle aufgeteilt werden. Nach Anfrage bei den Vermietern hiess es jetzt. Die anderen Parteien wollen keinen Gärtner und wir wollen selber mähen. Können die Vermieter sich so einfach den mietvertraglichen Bestimmungen entziehen? Ich habe die Wohnung unter der Voraussetzung gemietet, dass ich den Garten nutzen kann, mich jedoch nicht kümmern muss. So habe ich den Vertrag auch verstanden...

auf Kommentar antworten

MagSommer am 13.06.2017 21:52

Ach so und weiter hiess es, dass ich gerne einen Gärtner beauftragen kann. Die Kosten dann aber alleine zu tragen habe. Wie gesagt es ist ein Gemeinschsftsgarten und im Vertrag mietet man ausdrücklich die Wohnung MIT Gartennutzung. Zudem habe ich die Auskunft erhalten, dass die Vermieter sich nur um Grosse Gartenaufgaben kümmern werden.


Immowelt-Redaktion am 14.06.2017 14:59

Hallo MagSommer,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Generell muss sich auch der Vermieter an den Mietvertrag halten. Hat er mit seinen Mietern vereinbart, dass der Garten von einem Gärtner gepflegt wird und die Kosten umgelegt werden, kann er in der Regel im Nachhinein nicht verlangen, dass seine Mieter diese Aufgabe übernehmen. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und wir Ihnen bei weiteren Fragen den Gang zum Mieterverein oder zu einem Fachanwalt empfehlen möchten.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Immowelt-Redaktion

camillo am 05.06.2017 02:17

Ich habe eine Paterrwohnun mit Garten vermietet. Im Mietvertrag ist nur eine niedrige Bepflanzung erlaubt.Über die Jahre ist Efeu an der Trennmauer zum Nachbargrundstück gewachsen.Der Mieter hat versäumt, dieses zu schneiden.Nun fordert er uns auf,dieses zu entfernen.Was ist wenn die Mauer schaden genommen hat durch das Wurzelwerk. Wer kommt für den Schaden auf?

Der Mieter wohnt seit 17 Jahren in dieser Wohnung.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.06.2017 11:52

Hallo Camillo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wer in einem solchen Fall für etwaige Schäden aufkommt, ist unter anderem von der genauen Formulierung im Mietvertrag abhängig. Wenn der Efeu schon bei Einzug des Mieters vorhanden war und es diesem beispielsweise nicht erlaubt wäre, Pflanzen zu entfernen, könnte er sich darauf im Streitfall wohl berufen. Wir empfehlen Ihnen daher, etwaige Schäden genau zu dokumentieren und den Mietvertrag dann einem Eigentümerverein wie Haus & Grund vorzulegen. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

G.S. am 29.05.2017 07:28

Guten Tag,

ich bewohne seit 19 Jahren eine ED Wohnung, als ich damals einzog war die Terrasse total verdreckt und ich habe mir ein Blumenbeet angelegt im Anschluss an die Terrasse. Ich habe im Mietvertrag Gartennutzung stehen. Jetzt will mein Vermieter seit sein Stiefsohn eingezogen ist alles neu machen, die ganzen 40zig Jahre seit das Haus steht wurde sich um nichts gekümmert!!! Mein Vermieter meinte zu mir, er hätte meine Blumen nur geduldet und würde die Terrasse um eine Reihe breiter machen. Meine Frage, darf er alle meine Blumen (alle Winterhart) einfach entfernen lassen. Lächerlich, Menschen die Blumen dulden!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.05.2017 10:56

Hallo G.S.,

vielen Dank für Ihren Kommentar. In einem Gemeinschaftsgarten müssen Veränderungen untereinander abgesprochen werden. In diesem Sinne hat Ihr Vermieter Ihre Blumen tatsächlich nur geduldet. Vielleicht finden Sie aber im Gespräch miteinander eine Kompromisslösung, mit der Ihr Vermieter seine Vorstellungen verwirklichen kann ohne Ihre Blumen entfernen zu müssen.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Schäfer am 17.05.2017 17:18

Mein ex Vermieter hat uns den Garten zur alleiniger Nutzung über lassen und uns den Rasenmäher kostenfrei zur Nutzung mit gestellt. Jetzt gab es allerdings einen Wechsel des Vermieters. Wer ist jetzt für die Anschaffung des Rasenmäher zuständig?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.05.2017 09:56

Sehr geehrte Frau Schäfer,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Unabhängig davon, wie die Regelung mit Ihrem ehemaligen Vermieter war, gilt: Wenn sich die Mietparteien darauf geeinigt haben, dass die Gartenarbeiten Sache des Mieters sind, muss der Mieter entsprechende Gartengeräte auf eigene Kosten besorgen. Dazu zählt auch der Rasenmäher.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die genauen Vereinbarungen mit Ihrem Vermieter nicht kennen. Darüber hinaus dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Linda797 am 20.04.2017 17:03

Hallo

Mein Mieter muss laut Mietvertrag den Garten pflegen.

Jetzt sind auf der Terrasse Ameisen,

die kommen auch schon in die Wohnung. Wer muss sich um die Beseitigung der Ameisen kümmern

auf Kommentar antworten

Christoph123 am 16.09.2017 15:54

Backpulver ausstreuen hilft gegen Ameisen und ist eine billige art,die Tierchenloszuwerden-kann jeder Mieter selber tun.


Immowelt-Redaktion am 21.04.2017 10:28

Hallo Linda,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ameisen auf der Terrasse können bei Häusern mit Terrasse immer wieder vorkommen. Auch dass sich dann einzelne Ameisen in die Wohnung verirren ist nicht ungewöhnlich. Erst wenn es zu einer richtigen Ameisenplage in der Wohnung kommt, müsste die Sache anders bewertet werden. In diessem Fall müsste ein Gericht feststellen, wer für die Plage verantwortlich ist. Würde der Mieter die Tiere beispielsweise aus irgendeinem Grund bewusst anlocken, wäre sicher er für die Beseitigung verantwortlich.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können und zudem keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Daggi am 20.04.2017 15:01

Muss ich als Vermieter dulden, dass auf der Rasenfläche im Vordergarten ein abgemeldeter Pferdeanhänger (Doppelachser) auf unbestimmte Zeit abgestellt wird?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.04.2017 15:59

Hallo Daggi,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn die Rasenfläche an einen Mieter mitvermietet ist, kann dieser dort prinzipiell auch einen Pferdeanhänger abstellen, solange der Rasen oder andere Teile des Gartens dadurch nicht beschädigt wird. Nach dem Ende der Mietdauer muss er diesen aber natürlich wieder entfernen. Ist der Garten nicht mitvermietet, müssen Mieter auch einen abgestellten Pferdeanhänger nicht dulden.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und Ihren Einzelfall aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Wir empfehlen Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Siggi75 am 12.04.2017 04:27

Siggi75 am 12.4.2017

Hallo, ich wohne in einer Mietwohnung EG seit 8 Jahren mit Gartenanteil. Inzwischen bin ich so erkrankt, dass mir der Arzt Gartenarbeit untersagt hat mit einem entsprechenden Attest. Muss ich einen Gärtner anstellen, der die Arbeit erledigt auch wenn ich ihn nicht bezahlen kann?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.04.2017 10:13

Hallo Siggi75,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Mieter, der einen Garten laut Mietvertrag pflegen soll, das aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kann, muss nicht automatisch einen Gärtner anstellen. Allerdings könnte der Vermieter dies aber unter Umständen machen und die Kosten dann anteilig auf den Mieter umlegen. Bevor es soweit kommt, empfiehlt es sich daher, sich mit dem Vermieter auf eine unbürokratische Lösung zu einigen.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sabrina87 am 11.04.2017 21:33

Hallo, ich habe ein Haus an eine ältere Dame vermietet. Der Garten darf laut Mietvertrag benutzt werden. Der Garten ist mittlerweile total verwildert und zugemüllt mit diversen Sachen. Jetzt möchten wir, dass zumindest der Müll entfernt wird. Ist es legitim die Dame mit einer bestimmten Frist aufzufordern, das komplette Grundstück von Müll und Gegendständen zu befreien? Wenn sie dieser Aufforderung nicht nachkommt, würden wir gerne zu ihren Lasten den Müll entfernen lassen. Des weiteren möchten wir das Recht auf Gartennutzung aufheben. Ist dies möglich?

Vielen Dank für Ihre Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.04.2017 10:08

Hallo Sabrina,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Vermieter kann einen Mieter durchaus mit einer Frist auffordern, Müll aus einem mitvermieteten Garten zu entfernen. Ob er, falls das nicht passiert, danach die Kosten der Reinigung dem Mieter auferlegen kann, ist stark von Art und Umfang der Verschmutzung abhängig und lässt sich nicht einheitlich beantworten. Zudem ist es nicht möglich, einzelne Passagen wie das Recht auf Nutzung des Gartens, nachträglich aus dem Mietvertrag zu streichen. In diesem Fall müsste ein neuer Mietvertrag geschlossen werden.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Gerade wenn Sie vor haben, den Müll professionell entfernen zu lassen, empfehlen wir Ihnen vorab die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

GG am 06.04.2017 10:39

Hallo

Wir haben unser Nachbarhaus mit Grundstück zu unserem Haus dazugekauft. Die Wohnung im Nachbarhaus haben wir unserer Tochter vermietet. Sie lebt von Sozialhilfe. Auf diesem Grundstück befindet sich eine Garage und ein Garten. Jetzt hat uns ihr Freund verboten, dieses Grundstück und die Garage zu benutzen. Er bezieht sich auf sein Hausrecht. Außerdem baut er einen Holzzaunzu unserem Hof. Da der Mietvertrag nicht aufzufinden ist, möchte ich gerne wissen, ob er ohne unsere Zustimmung einfach einen Holzzaunzu stellen darf und uns das Betreten unserer Garage verbieten darf.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.04.2017 10:55

Hallo GG,

ob Sie die Garage benutzen dürfen oder nicht ist davon abhängig, ob sie sie mitvermietet haben. Ist das der Fall, hat der Mieter allein das Recht die Garage zu nutzen, ist das nicht der Fall, bleibt es Ihr Recht. Ein Holzzaun kann unter Umständen als bauliche Veränderung gelten. Eine solche dürfen Mieter nicht ohne Zustimmung des Vermieters vornehmen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kobra11 am 05.04.2017 14:59

Guten Tag,

Habe da mal eine Frage, bin vor 6 Jahren in einer Wohnung gezogen wo Gartennutzung, geregelt ist. Aber diese nicht wirklich von den Mietern umgesetzt wurde. Daher habe ich das in der Hand genommen und mache das mit der Gartenpflege. Seid 6 Jahren kümmerte sich keiner um den Garten und jetzt kommt eine Frau die jetzt 90 Jahre wird, meint sie könnte ihre Streicher hinplatzieren wo sie möchte wo bei es vor her ein wenig streit gab dies bezüglich das der garten voll mit Bäumen und Sträucher war die keiner einordnen konnte diese habe ich natürlich entfernt damit wieder grund rein kommt in den Garten der Vermieter wurde kontaktiert und befand es für gut. Aber die alte Frau meint sie kann nach Jahre langem nichts tun im Garten einfach mal ihr Gartenreichs wieder durchsetzen obwohl sie genau weiß das sie das nicht mehr pflegen kann.

Wie ist das in solch einem Fall geregelt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.04.2017 09:41

Hallo Kobra11,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir können Ihren Ärger verstehen. Allerdings: Wenn sich ein einzelner Mieter mehr um den Garten kümmert als andere, entstehen daraus nicht automatisch Sonderrechte. Die Art und der Umfang der Gartennutzung ist in der Regel im Mietvertrag geregelt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

MitKids75 am 04.04.2017 14:14

Hallo, wir haben ein Haus gemietet inkl. Gartengrundstück.

Mein Vermieter hat auf dem Gartengrundstück einfach zwei Bäume eingepflanzt, ohne dies abzusprechen. Es handelt sich um Obstbäume und meine Tochter ist Allergikerin. Wir waren froh, ein Grundstück ohne Bäume gefunden zu haben. Darf er das so einfach. Weiterhin hatte mein (Ex)-Freund, der seinerzeit bei mir wohnte im Garten einen Teich angelegt und eine Hütte gebaut - ohne mein Wissen und ohne Absprache mit dem Vermieter. Als er ausgezogen ist, habe ich die Hütte abgebaut und aktuell die Bretter hinter der Garage - also nicht von vorne für irgendwelche Menschen zu sehen, zwischengelagert, bis ich entweder eine weitere Verwendung finde oder diese entsorgen kann. Mein Vermieter stört sich aktuell daran, hat er diesbezüglich das Recht? Den Teich habe ich vor wieder zu verschließen. Solange ich die Mietsache bei einem Auszug wieder ohne Teich übergebe, war ich der Meinung, dass das ausreicht? Falsch?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.04.2017 13:56

Hallo MitKids75,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn jemand ein Einfamilienhaus mit Garten gemietet hat, darf der Vermieter nicht ohne weiteres das Grundstück betreten und dort neue Bäume pflanzen. Er muss dies zumindest vorher mit dem Mieter absprechen.

Das Anlegen einer Hütte mit Teich könnte wiederum als bauliche Veränderung gelten und eine solche ist ohne vorherige Absprache mit dem Vermieter nicht zulässig. Das Lagern von Brettern wiederum ist zulässig, wenn ein Mieter das Grundstück mit Garage gemietet hat.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

B.C. am 30.03.2017 14:50

Guten Tag Team Immowelt,

wir wohnen in einer EG-Terassen-Wohnung mit Zugang in den Gemeinschaftsgarten.

Welche Möglichkeiten bestehen, diesen Gartenbereich zu trennen?

Wieviel Prozent der Eigentümer müssten dies Zustimmen?

Reicht es wenn, zwei nebeneinander liegende Partien entscheiden, diesen Bereich zu trennen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.03.2017 09:02

Hallo B.C.,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Um einen Gemeinschaftsgarten zu trennen, reicht der einstimmige Beschluss der Eigentümerversammlung nicht aus, denn die Auswirkungen betreffen die grundlegenden Eigentumsverhältnisse der einzelnen Parteien. Daher ist auch eine Änderung der Teilungserklärung notwendig und unter Umständen auch der Wohnungsgrundbücher.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Einzelfall aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Zudem dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Im Zweifel empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Daniel am 28.03.2017 10:21

Hallo, unser Vermieter hat bei unserer Wohnung in der nähe von Hildesheim (3 Parteien) den kompletten Garten runderneuert, bzw, ist noch dabei. Ich wohne in der Mitte und die Garten nutzung steht laut Vertrag ausschl. den Erdgesch. Mietern zu. Ich fürchte der Vermieter könnte die "Gartenrenovierung" als Anlass zu einer Mieterhöhung nehmen. Wäre das rechtens ? Zumal ich weder Vertraglicher Nutzer bin, noch vorher gefragt wurde...

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.03.2017 11:47

Hallo Daniel,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Eine Mieterhöhung wegen Modernisierung ist nur möglich, wenn sich der Wohnwert erhöht. Dies ist bei einem Garten, den ein Mieter gar nicht nutzen kann, nicht der Fall. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

bibolino-2007 am 26.03.2017 12:51

Unser Vermieter hat rund ums Haus einen Kahlschlag an Büschen und Bäumen veranstaltet, leider gehört ihm auch das Nachbarhaus, also sieht es dort nicht besser aus. das Ergebnis des ganzen ist das unsere Terasse jetzt von allen Seiten wunderbar einzusehen ist.

Muss ich das so hinnehmen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.03.2017 11:20

Hallo Bibolino,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn sich die Bäume und Büsche nicht in einem mitvermieteten Garten befindne, müssen Mieter es in der Regel hinnehmen, dass Vermieter diese nach ihrem Willen beschneiden.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Matthäus am 10.03.2017 16:06

Hallo, vielleicht kann uns jemand weiter helfen.

Wir haben eine Hecke zum Gemeinschaftsgarten ohne Erlaubniss abgeholzt und ein Zaun aufgestellt. Der Vermieter will jetzt beim Auszug den ursprünglichen Zustand wieder hergestellt bekommen. Bis dahin ist alles ok.

Doch jetzt kommt er mit einer Anweisung dort eine Buchenhecke mit 1,5m Höhe zu pflanzen. Vorher war eine Hecke max 1,2m hoch und eine Zierjohhanisbeere gepflanzt.

Muss ich jetzt die Buchenhecke pflanzen? Ich habe schon die andere ursprüngliche Pflanze bestellt.

Ist der Wunsch des Vermieters eine Änderung der Bepflanzung somit vom Ihm zu bezahlten, oder zählt das immer noch zu Instandhaltung und ich muss der Anweisung Folge leisten?

Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.03.2017 08:47

Hallo Matthäus,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Generell sind Mieter, die in einem mitvermieteten Garten etwas verändert haben, lediglich verpflichtet, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Eine höherwertige Bepflanzung wäre Sache des Vermieters. Dieser müsste dann zumindest jene Kosten tragen, die über die der ursprünglichen Bepflanzung hinausgehen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und Einzelfälle aus der Ferne nur schlecht beurteilen können. Im Zweifel empfehlen wir daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

ismou am 05.03.2017 19:41

Vor 12 Jahren eine verwildert ,brachliegende Teilfläche evtl.Biotopqualität bei der Stadt X, Grossstadt ,400 qm= 2x ca 200 qm ,zu einem Preis von 149,00€ gemietet.

Ende 2016 nun eine Mieterhöhung auf 440,00€ erhalten.

Der zu unterzeichnende Vertrag weist Fehler auf, z.B..Anschrift : verti

ppt ,Lage : trifft nicht zu; Zeitpunkt der "Mieterhöhung,(durch zusätzliches 2.Teilstück im Jahr 2004 rückdatiert auf 2002, ???so etwas kann man doch nicht unterschreiben, oder?Ist eine Erhöhung um fast 300% überhaupt rechtens?

ahren

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.03.2017 15:32

Hallo Ismou,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Da es sich bei der von Ihnen gemieteten Immobilie nicht um Wohnraum handelt, könnte eine solche Mieterhöhung rechtens sein. Wir raten Ihnen aber dazu, den Vertrag vom Profi prüfen zu lassen, entweder bei einem Fachanwalt oder bei einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Anna am 03.02.2017 21:37

Mieter gießt den Garten faßt gar nicht lt.0Abrechnung Gartenzähler,müacht auch keinen Winterdienst (Doppelhaushälfte,soll sich dies lt

Mietvertrag mit dem anderen Mieter teilen)

Ist das ein Kündigungsgrund?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.02.2017 09:29

Hallo Anna,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Nach erfolgloser Aufforderung an den Mieter, seinen Pflichten nachzukommen und nach einer angemessenen Fristsetzung, ist es einem Vermieter gestattet, ein professionelles Unternehmen mit der Pflege des Gartens (oder mit dem Winterdienst) zu beauftragen und die Kosten dafür auf den Mieter umzulegen. Eine Kündigung rechtfertigt ein solches Verhalten nur in Extremfällen, beispielsweise wenn der Mieter den Garten dauerhaft komplett verwahrlosen lässt und so Ungeziefer anzieht.

Bitte beachten Sie noch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schlecht beurteilen können. Im Zweifel raten wir daher immer zur Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Christine am 03.02.2017 13:57

Guten Tag, ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen. Wir haben im November 2015 eine Erdgeschoßwohnung bezogen.

Die Vormieter hatten den Garten mit zugehöriger Terasse mit einem Zaun eingefasst ( Sie wohnten ca.10 Jahre dort). Bei Wohnungsbesichtigung wurde uns der Garten als zugehörig zur Wohnung präsentiert.

Beim Einzug sahen, wir das die Vormieter den Zaun an zwei Stellen beschädigt hatten. Und wurde gesagt, dass wir, wenn wir einen Zaun wünschen , diesen auch auf unsere Kosten reparieren müssten, was wir auch taten.

Jetzt ( also über ein Jahr später) kam ein Brief, das wir den Zaun entfernen müssten, da wir unerlaubter Weise allgemeine Fläche abgegrenzt hätten. Wir hätten angeblich nur die Terasse mit gemietet. Müssen wir den Zaun entfernen? Wie verfahre ich am besten?

Im Mietvertrag steht nichts zu Gartennutzung und es ist fälschlicherweise Balkon angekreuzt.

Liebe Grüße und vielen Dank im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.02.2017 14:35

Hallo Christine,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Für einen solchen Fall gibt es leider weder genaue gesetzliche Bestimmungen, noch sind uns entsprechende Urteile bekannt. Im Streitfall käme es vermutlich auch darauf an, was mit dem Vermieter mündlich vereinbart wurde. Wir empfehlen Ihnen, den Fall einem Mieterverein vorzutragen. Dort erhalten Sie eine passende Rechtsberatung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Petra Völkert am 21.01.2017 06:28

Guten Morgen,

ich hoffe Sie können mir weiterhelfen.

In 2011 habe ich eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus angemietet mit Alleinnutzung des Gartens. Erstmals mit der Nebenkostenabrechnung 2015 hat mir der Vermieter nur die anteiligen Kosten für die Bewässerung (es gibt Außenwasserhähne) ausschlichlich mir in Rechnung gestellt.

Ist das rechtens?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.01.2017 09:20

Sehr geehrte Frau Völkert,

in einem Mietvertrag kann vereinbart werden, dass ein Mieter, der den Garten allein nutzen darf, auch allein die Kosten für die Bewässerung trägt. Ob dies rechtens ist, hat unseres Wissens noch kein höherinstanzliches Gericht entschieden. Wenn der Vermieter ihnen die Kosten zuvor nur anteilig berechnet hat, würde das bedeuten, dass die anderen Mieter zuvor zu viel gezahlt haben. Dies können wir im Detail aus der Ferne aber leider nicht beurteilen, auch weil wir hierzu ihren Mietvertrag besser kennen müssen. Wir empfehlen Ihnen die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Steffen am 27.12.2016 18:10

Hallo

In meinem Mietvertrag steht : der Mieter verpflichtet sich zur anlegung , Pflege und Erhaltung dieses gartenteils . Der Gartenzaun ist kaputt laut vermieter mein Eigentum und wir müssen ein Gartenzaun kaufen ..

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.12.2016 11:41

Hallo Steffen,

Garten und Zaun sind erst mal Sache des Eigentümers, er kann die Pflichten zur Pflege aber per Vertrag auf den Mieter übertragen. Wurde lediglich die Pflege des Gartens vereinbart, ohne die Maßnahmen im Einzelnen zu beschreiben, sind hierunter nach BGB meist nur einfache Pflegearbeiten zu verstehen, wie etwa Rasen mähen, Unkraut jäten oder das Entfernen von Laub. Inwiefern in Ihrem Fall die Neuanschaffung eines Gartenzaunes berechtigt ist, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Bedenken Sie bitte auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einer Rechtsberatung, zum Beispiel beim Mieterverein.

Beste Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Waldhorn am 09.12.2016 03:44

Hallo ich hab eine kleine Frage ich wohne in einen Mehrfamilienhaus und ich benutzt dem Garten seit 3Jahren nicht und das steht auch nicht im Mietvertrag und der Vermieter verlangt das ich den Rasen mähen muss

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.12.2016 09:23

Hallo Waldhorn,

in einem Mehrfamilienhaus, in dem einzelne Mieter den Garten lediglich mitbenutzen, muss eine solche Pflege des Rasens vertraglich vereinbart werden. Im Nachhinein kann der Vermieter den Mieter in der Regel nicht zu solchen Arbeiten verpflichten.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

pia schlesinger am 02.12.2016 15:18

hallo ich werde aus dem efh ausziehen, wo auch ein garten mit zu gehört

dieser war verwildert und ich habe mir den garten so angelegt wie es mir gefällt

nun möchte der vermieter, das ich den garten im unzustand wieder herstelle, kann er das verlangen

des weiteren bin ich schwerstbehindert und habe mir von der terassentür aus eine rampe aus beton machen lassen. nun sol ich die rampe wieder entfernen, auch habe ich eine terassenüberdachung gemacht sowie eine schuppen für das kaminholz . auch das alles soll ich entfernen, darf der vermieter das verlangen, denn all die jahre hat er dazu nichts gesagt und mich auch nicht schriftlich aufgefordert, daß ich das nicht hätte tun dürfen.

was soll ich jetzt machen

lg pia aus hannover nds.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.12.2016 14:37

Liebe Frau Schlesinger,

besten Dank für Ihren Kommentar. Generell gilt, dass der Mieter auf Verlangen des Vermieters zum Rückbau verpflichtet ist. Ausnahmen bestehen, wenn der Mieter mit dem Vermieter eine schriftliche Vereinbarung bezüglich Einbauten und baulicher Veränderungen getroffen hat. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bei weiteren Fragen empfehlen wir Ihnen den Gang zum Rechtsanwalt oder Mieterbund.

Herzliche Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Blumenheld am 02.11.2016 00:42

Hallo, vielleicht können Sie mir eine Antwort geben:

Ist eine Hecke, die den Garten vom Bürgersteig abgrenzt, Teil der Mietsache? Und ist der Vermieter berechtigt diese ohne Erklärung um ein Viertel zu kürzen? Die Hecke und die im Garten befindlichen Pflanzen werden regelmäßig beschnitten und sind kleiner als die vereinbarte maximale Größe. Die Optik von Hecke und Gartenbepflanzung wäre nach dem Schnitt nicht gegeben. Kann ich gegen die Beschneidung Widerspruch einlegen?

Vielen Dank, eine Antwort würde mir sehr weiterhelfen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.11.2016 09:27

Hallo Blumenheld,

rechtlich ist diese Frage nicht klar geregelt. Vielmehr kommt es darauf an, was im Mietvertrag vereinbart wurde. Generell muss ein Vermieter es aber nicht begründen, wenn er seine Hecke kürzen möchte. Im Zweifelsfall empfehlen wir Ihnen eine Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein. Lassen Sie diesen dann auch einen Blick in Ihren Mietvertrag werfen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Blümchen am 01.10.2016 16:20

Hallo , ich wohne jetzt seit 4 Jahren in einer Mietwohnung im 1. Oh. Bis vor 2 Monaten habe ich mir mit meiner Nachbarin im EG zusammen den Garten genutzt. Ich habe Ihn mit Blumen und Sträuchern bepflanzt und den Rasen immer gepflegt. In unseren Mitverträgen stand von einem Garten nichts. Nun ist meine Nachbarin verstoben und die Wohnung soll mit dem Garten zur alleinigen Nutzung der neuen Mieter vermietet werden. Ich habe meine Blumen und Sträucher darauf hin entfernt und diese verschenkt.

Hätte ich weiterhin ein Nutzungsrecht bzw. Gewohnheitsrecht?

Die Sträucher (klein) und Blumen waren aber mein Eigentum oder gehen diese an den Vermieter über wenn man Sie in seinen Garten setzt.

auf Kommentar antworten

Lucinda am 04.09.2016 07:45

Guten Tag,

ich habe seit 13 Jahren einen Mietergarten. Begrenzungen und Sichtschutz gibt es durch Sträucher und Palisaden zu den Nachbar-Mietergärten. Nachdem einem Nachbarn die Sträucher zu eng an seinen Garten gesetzt waren, wurden diese nach einem Jahr (also vor 12 Jahren) und mit Absprache mit dem Nachbarn nochmals eingerückt. Er war danach einverstanden. Jetzt musste ich mich bei ihm beschweren, weil er an meiner nach außen liegenden und Sichtschutz bietenden Hecke Zweige abgeschnitten hatte, ohne das mit mir abzusprechen. Leider wiederholte er das noch mehrmals. Nun reden wir nicht mehr und er fängt an, seinen Garten auszumessen. Kann er nach so vielen Jahren nochmals eine Korrektur in der Heckenbepflanzung bzw. Palisadensetzung verlangen? Eine Vorgabe vom Vermieter gibt es nicht. In der Wohnungszuweisung (Wohnungsgenossenschaft) heißt es, Wohnung mit Gartennutzung. Mehr nicht. Die Gärten wurden von den Mietern selbst angelegt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.09.2016 11:38

Liebe Lucinda,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Tatsächlich müssen Hecken immer bestimmte Grenzabstände einhalten. In der Regel gilt, dass sie mindestens 50 Zentimeter von der Grundstücksgrenze entfernt stehen müssen, wenn sie nicht höher als zwei Meter sind. Für höhere Hecken gelten andere Grenzabstände. Die genauen Regelungen ergeben sich aus den Nachbargesetzen. Diese unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Konni am 14.08.2016 10:21

Guten Tag. Ich habe fogendes Problem: Eine Mieterin die über mir wohnt hat nach Einwilligung des Vermieters und auch nach Einwilligung der anderen Mieter ihre Blumen von ihrer alten Wohnung vor meine Terrasse gepflanzt. (Erdgeschoss). Die Blumen sind auch schön gewachsen und die Sträucher ebenfalls, leider finde ich das sie noch mehr wachsen , bis jetzt über die Brüstung meiner Terrasse. Muss ich das hinnehmen zumal wir hier viele Bäume, Obstbäume schon stehen haben und meine Wohnung dadurch sehr dunkel ist? Und noch eine Frage hätte ich: gehören die Blumen dann allen Mietern? Wir bezahlen das Giesswasser und Blumenerde und das Rindenmulch .

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.08.2016 11:37

Hallo Konni,

Fragen zur Verdunklung der Wohnung durch Pflanzen beschäftigen immer wieder Gerichte. Eine klare gesetzliche Regelung dazu gibt es nicht. Ob ein Mieter verlangen kann, dass ein anderer Mieter oder der Vermieter bestimmte Pflanzen kürzt oder entfernt, hängt im Wesentlichen davon ab, ob die Verschattung der Wohnung schon einen Mangel darstellt oder nicht. Ob dies in Ihrem Fall der Fall ist, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Um einer rechtlichen Auseinandersetzung vorzubeugen ist es aber sicherlich empfehlenswert, zunächst mit dem fraglichen Nachbarn zu sprechen und ihn zu bitten, die Pflanzen zu kürzen oder anders zu platzieren.

Ein Gesetz gibt es darüber hinaus auch nicht zur Frage, wem die Pflanzen gehören, wenn ein Mieter Gießwasser und Blumenerde bezahlt. Das hängt im wesentlichen von der Vereinbarung ab, die Sie mit den anderen Mietern und dem Vermieter getroffen haben.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Sollte es zum Streit kommen, empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Julien am 13.08.2016 20:28

Guten Tag wir wollen rund um unser Garten Palisaden haben als sichtschutz. Darf ich das als Mieter machen? Wenn ich beim Auszug alles wieder Abbau oder muss ich eine Erlaubnis haben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.08.2016 11:17

Lieber Julien,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Laut gängiger Rechtsprechung zählt zumindest das Aufstellen von Zäunen und Sichtblenden zur vertragsgemäßen Nutzung eines angemieteten Gartens. Dennoch ist es empfehlenswert, ein solches Vorhaben vorab mit dem Vermieter abzusprechen, schlichtweg um ein gutes Verhältnis zu wahren. Beim Auszug kann der Vermieter verlangen, dass der Mieter den genannten Sichtschutz wieder entfernt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Carolina969 am 11.08.2016 17:04

Hallo eine frage hätte ich ... Wir wohnen im Mehrfamilienhaus. Ich und unten die Nachbarn haben Zutritt zum Garten. Wir wohnen seit 4 Jahren hier die seit 2. es kümmert sich aber keiner außer uns um den Garten. Gib es ein Gesetz das ich sagen kann ..."wir machen und tun" also sind wir die allein Nutzer

Mit freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.08.2016 08:35

Hallo Carolina,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Nein, ein solches Gesetz gibt es nicht. Natürlich könnte aber unter Umständen in der Hausordnung eine Regelung getroffen werden, dass sich beide Parteien abwechselnd um den Garten zu kümmern haben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Demadien am 21.07.2016 12:25

Habe da mal eine kurze Frage.

Ich habe zu meiner Mietwohnung einen Garten der im Mietvertrag steht und auch zu unserem Haus gehört. Nun ist es aber so das unser Nachbarhaus auch dem Vermieter gehört und dort Leute eingezogen sind denen ich nach Absprache durch unseren Vermieter die Mitbenutzung erlaubt habe. In deren Mietvertrag steht aber auch nur Hinterland Nutzung drin.

Der Garten ist also von mir und ich erlaube dem Nachbarn ihn zu benutzen was durch den Vermieter geklärt ist.

Nun meint der Nachbar aber das er Bestimmungsrecht hätte wer im Garten dürfte und wer nicht.

Hatt er nun das recht das zu entscheiden? Weil eigentlich ist er selber ja auch nur von mir geduldet da ich ja eigentlich den Garten habe und er auch nur durch mein Einverständnis.

Danke schon mal für eventuelle antworten

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.07.2016 09:33

Lieber Demadien,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider lässt sich Ihre Situation aus der Ferne nur schlecht beurteilen, weil wir nicht wissen, welche etwaigen Vereinbarungen ihr Nachbar mit dem Vermieter getroffen hat. Es empfiehlt sich daher, die Situation im Gespräch mit dem Vermieter zu klären. Im Zweifel raten wir zu einer Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

hausmieter am 19.07.2016 08:37

Hallo,

in meinem Mietvertrag steht: Der Mietvertrag erstreckt sich auch auf das Hausgrundstück. Die Gartenanlagen sind zu pflegen. Bei Rückgabe der Wohnung sind die Räume einschl. Treppenhaus und Keller frisch gestrichen und tapeziert zu übergeben. (der Passus ist ja wohl ungültig) Der Garten muß der Jahreszeit entsprechend gepflegt sein.

Ist der Paragraph dann insgesammt ungültig oder wie muß ich den Garten hinterlassen nach Auszug.

Danke für eine Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.07.2016 09:04

Lieber Hausmieter,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Tatsächlich sind starre Endrenovierungsklauseln, die ein zwingendes Renovieren bei Auszug vorschreiben unwirksam. Darüber hinaus führt ein unwirksamer Teilbereich einer Klausel dazu, dass die gesamte Klausel unwirksam wird. Allerdings kommt es bei der Beurteilung, was eine gemeinsame Klausel ist, nicht darauf an, dass etwas an einer Stelle im Mietvertrag steht. Stattdessen ist der Sinnzusammenhang entscheidend. Generell dürfen Vermieter im Mietvertrag aber durchaus vereinbaren, dass die Pflege des Gartens Sache des Mieters ist.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Monnaie am 15.07.2016 13:25

Hallo zusammen,

mich interessiert einmal wie die rechtliche Situation in nachfolgend geschildertem Fall aussieht.

Meine Mieterin hat einen Zeitmietvertrag, der noch 16 Moante läuft. In deisem Monat (Juli 2016), also mitten im Sommer, kam sie ohne mich zu fragen auf die Idee einen im Vordergarten befindlichen über 30 Jahre alten Japanischen Zierkirschbaum zu 80 % auf die Hauptäste zurückzuschneiden oder besser zu verstümmeln. Der Baum war vollkommen gesund und hatte eine wunderschöne Krone und Verzweigung. Ein Foto aus Monat Mai 2016 zeigt ihn in voller Blütenpracht.

Darüber hinaus wurde eine eben so alte, gut gewachsene und gesunde ca. 6 m hohe Konifere vom Erdboden bis in eine Höhe von 2,80 m von ihr total entastet.

In beiden Fällen haben diese beiden Bäume gestört oder den Lichteinfall in ein Fenster verhindert.

Meine Frage lautet: Habe ich Anspruch auf Schadenersatz und in welcher Höhe und handelt es sich hierbei um Sachbeschädigung?

Die Polizeibeamtin, die meine Anzeige meinte nein, denn es läge ja keine Totalzerstörung vor. Für mich in keiner Weise nachvollziehbar. Ein Auto oder eine Sache, die nur zum Teil beschädigt wird und nicht komplett zerstört fällt ja auch unter Sachbeschädigung.

Eine hiesige bekannte Baumschule hat den Ersatz dieser Bäume mit jeweils 11.000,- und 3.000,- Euro per Angebot mitgeteilt. Darin sind jedoch nicht Rodung und Neupflanzung enthalten.

Fraglich bleibt auch ob der Japanische Zierkirschbaum wegen Sommerschnittes wieder im kommenden Jahr austreibt oder diesen massiven Eingriff überlebt. Falls ja, dann wird es Jahre oder Jahrzehnte dauern bis er annähernd wieder seine verlorene Schönheit zurück erhält.

Für Mitteilungen und Hinweise in dieser Angelegenheit wäre ich sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Monnaie

auf Kommentar antworten

Narike am 23.06.2016 15:51

Hallo und Guten Tag,

meine Frage ist noch dabei kann ich mir das Geld für die Pflanzen und Blumen und erde mir zurückholen? Mein Vermieter und die anderen Mieter kümmern sich ein dreck um den Garten( aber schön möchten sie es haben, nur nichts machen)

Ich mache, denn Teil des Garten was ich in meiner Freizeit kann, aber da unbedingt so viel Geld reinzustecken von meinem wenigem Gehalt, wollte ich nicht unbedingt.

Mit Freundlichen Grüßen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.06.2016 08:52

Liebe Narike,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Falls es keinen entsprechenden Passus im Mietvertrag oder eine zusätzliche Vereinbarung mit dem Vermieter gibt, kann ein Mieter auch kein Geld vom Vermieter für Pflanzen und Erde zurückfordern.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion