Corona im Mehrfamilienhaus: Antworten auf die wichtigsten Fragen

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Social Distancing ist trotz sinkender Inzidenzen bis in den Sommer 2021 noch Teil des Alltags – aber im Mehrfamilienhaus ist es oftmals schwer umzusetzen. Hier gibt es Antworten auf die wichtigsten Fragen.

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Gerade im Mehrfamilienhaus gestaltet sich das Zusammenleben in Zeiten von Corona oftmals schwierig. Foto: iStock.com / alvarez
Info

Das Wichtigste in Kürze

  • Vermieter sind nicht verpflichtet besondere Coronaschutzvorkehrungen im Mietshaus zu treffen.
  • Quarantäneanordnungen kann der Vermieter nicht treffen. Das ist Sache des Gesundheitsamtes.
  • Wer selbst infiziert ist, muss das weder seinem Vermieter noch den Nachbarn mitteilen.
  • Die allgemeinen AHA-Regeln sind grundsätzlich einzuhalten.

Wer sich mit dem Coronavirus infiziert, merkt es anfangs oftmals gar nicht – kann aber trotzdem seine Mitmenschen damit anstecken. In Zeiten von Corona drückt sich darum die Fürsorge für andere vor allem dadurch aus, möglichst viel Abstand zu ihnen zu halten und eine Schutzmaske zu tragen. Soweit die Theorie, doch gerade im Mietshaus ist das kompliziert: Im Treppenhaus, im Fahrstuhl oder beim Herausbringen des Mülls lassen sich Begegnungen mit den Nachbarn kaum vermeiden.

Was sollten Mieter und Vermieter jetzt beachten?

Antworten auf die wichtigsten Fragen geben der Geschäftsführer des Berliner Mietervereins (BMV), Reiner Wild und die Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Mieterbundes (DMB) Dr. Jutta Hartmann.

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Dr. Jutta Hartmann, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Mieterbundes. Foto: DMB
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Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins. Foto: BMV

Zusammenleben im Mietshaus während Corona

Haben Mieter Anspruch auf Schutzvorkehrungen gegen Corona im Mehrfamilienhaus?

In der Regel nicht. Der Vermieter ist laut Reiner Wild, dem Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, nicht verpflichtet, Treppenhaus und Gemeinschaftsräume außerordentlich zu reinigen und zu desinfizieren. Und auch wenn Eingangsbereiche, Treppenhäuser oder Kellerzugänge in der Regel sehr eng sind: Auf bauliche Veränderungen oder organisatorische Maßnahmen des Vermieters, die einen Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter sicherstellen sollen, haben Mieter wohl keinen Anspruch. „Einfach, weil sie in der Regel nicht durchführbar sind“, so Wild. Daran ändert sich auch nichts, wenn ein Mieter im Mietshaus an Covid-19 erkrankt und unter Quarantäne steht. Denn: „Das allgemeine Infektionsrisiko ist als Lebensrisiko hinzunehmen.“

Umstritten sei hingegen, ob der Vermieter nicht zwingend erforderliche Gemeinschaftsflächen, wie zum Beispiel einen Kinderspielplatz oder den Innenhof, für den Aufenthalt sperren dürfe. „Man wird dies auf jeden Fall bejahen müssen, wenn Bewohner auf diesen Flächen die Abstandsregeln nicht einhalten“, sagt der Mietexperte. Aber: Wenn Flächen im Mietshaus gesperrt werden, die Mieter laut Mietvertrag nutzen dürfen – etwa Innenhof, Kinderspielplatz oder Gemeinschaftsgarten –, so kann dies nach Auffassung des BMV für Mieter ein Grund zur Mietminderung sein.

Darf der Vermieter eigene Regeln für die Zeit von Corona aufstellen?

Zur Anordnung von Quarantäne und weiteren gesundheitlichen Schutzmaßnahmen ist laut dem Eigentümerverein Haus und Grund Hanau nur das örtliche Gesundheitsamt und nicht der Vermieter berechtigt und verpflichtet.

Allerdings kann der Vermieter zur Absicherung der bestehenden Regeln nach Auffassung des Deutschen Mieterbundes (DMB) Nutzungsregeln einführen. „Das Nutzen der Gemeinschaftsflächen ließe sich beispielsweise durch die Hausordnung regeln“, sagt Dr. Jutta Hartmann, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des DMB. Mögliche Vorschriften in der Hausordnung seien zum Beispiel:

  • In den Gemeinschaftsräumen und -flächen soll der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.
  • Je nach Größe der Waschküche soll sich darin nur eine bestimmte Anzahl an Personen auf einmal aufhalten.

Wirksam werde dies nur, wenn die Hausordnung ausdrücklich Bestandteil des Mietvertrags ist und der Vermieter die neue Hausordnung per Aushang bekanntgibt.

In der Hausordnung für die Zeit der Coronapandemie darf der Vermieter allerdings nicht frei schalten und walten. „Die Hausordnung darf nur allgemeine Rechte und Pflichten aus dem Mietvertrag konkretisieren“, sagt Hartmann. Zu weit ginge es, wenn strikt geregelt würde, welcher Mieter die Räume wann nutzen darf. Auch dass Mieter im Stil einer Coronakehrwoche verpflichtet werden könnten, den Hausflur regelmäßig zu desinfizieren, schätzt die Expertin des DMB eher als unzulässig ein. Bislang gibt es hierzu allerdings noch keine höchstrichterlichen Urteile.

Hier lesen, welche Regeln und Verbote in der Hausordnung erlaubt sind.

Welche Schutzmaßnahmen kann die Hausgemeinschaft eines Mehrfamilienhauses treffen?

Mieter können zwar nicht dazu verpflichtet werden Treppenhaus, Waschküche und Co. regelmäßig zu desinfizieren. Generell hält Hartmann vom Deutschen Mieterbund es aber für empfehlenswert, wenn die Mieter eines Mietshauses mit ihrer Hausgemeinschaft darüber reden, freiwillig Schutzroutinen einzuführen, „zum Beispiel, dass jeder Mieter in der eigenen Etage regelmäßig Türgriffe und Handläufe desinfiziert.“

Wie sollten Begegnungen in Treppenhaus und Flur ablaufen?

Nachbarn sollten stets einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Wenn ein Nachbar im Treppenhaus entgegenkommt, bleiben Mieter am besten im Zwischengeschoss stehen, damit der Nachbar mit ausreichend Abstand vorbeigehen kann. Zur Begrüßung reicht es in der Coronakrise auch, ihm im Vorübergehen freundlich zuzunicken.

Sollten Mieter noch Fahrstuhl fahren?

Die meisten Fahrstühle sind so klein, dass die Benutzer darin dicht zusammenstehen. Dadurch ist eine Infektion mit dem Coronavirus einfacher möglich. Hinzu kommt, dass sich die Viren auch auf den Fahrstuhlknöpfen befinden können und dort eine Zeit lang überleben. Durch das Berühren der Knöpfe ist so eine Schmierinfektion möglich. Deshalb sollten Mieter nach Möglichkeit den Fahrstuhl meiden und erst recht nicht einsteigen, wenn sich bereits eine weitere Person darin befindet.

Sollte man Türklinken im Mehrfamilienhaus noch anfassen?

Besser nicht. Wenn möglich, betätigen Mieter Türklinken nur mit Handschuhen oder dem Ärmel. Um sich vor einer Virusübertragung über kontaminierte Oberflächen im Mietshaus zu schützen, sollten Mieter es vermeiden, sich nach dem Betätigen der Türklinke ins Gesicht zu fassen und umgehend gründlich die Hände waschen.

Können Mieter die gemeinschaftliche Waschküche weiterhin nutzen?

„In der Regel ja“, sagt Jutta Hartmann. Dabei sollten Mieter jedoch einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten. Gelten außerdem weitere Verhaltensregeln, etwa durch die Hausordnung, so müssen auch diese in der Regel eingehalten werden – zum Beispiel, dass nur eine bestimmte Anzahl an Personen auf einmal in der Waschküche sein darf.

Wichtig außerdem: Wenn die Waschmaschine von mehreren Personen genutzt wird, sollten Knöpfe und Griffe nach Möglichkeit nur mit Handschuhen betätigt werden. Zum Schutz vor einer möglichen Infektion ist es ratsam sich danach gründlich die Hände zu waschen.

Konkrete Hygienemaßnahmen für den Haushalt gibt es aktuell nicht. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt allerdings Tipps dazu, wie die Wäsche keimfrei wird:

  • Handtücher, Waschlappen, Bettwäsche und Unterwäsche sowie Spüllappen und Putztücher sollten bei mindestens 60 Grad Celsius und mit einem bleichmittelhaltigen Vollwaschmittel gewaschen werden.
  • Für normale Oberbekleidungen wie Pullover, T-Shirts und Hosen reichen in der Regel niedrigere Temperaturen.
  • Wichtig: Waschmaschine regelmäßig reinigen. Denn in dem Gerät sammeln sich auch Keime. Beim Privatgebrauch rät die BZgA, die Waschmaschine einmal die Woche bei mindestens 60 Grad laufen zu lassen, damit sich kein Biofilm mit angesiedelten Mikroorganismen bildet.
    Im Mehrfamilienhaus könnte es daher sinnvoll sein, dass sich die Mieter der Hausgemeinschaft absprechen und zum Beispiel einen Dokumentationszettel aufhängen, wann und wie oft bei wie viel Grad die Wäsche gewaschen wurde.

Covid-19-Fälle und Quarantäne im Mietshaus

Muss ein Mehrfamilienhaus in Quarantäne, wenn ein Nachbar Corona hat?

Eine allgemeine Quarantäne für ein ganzes Mietshaus wird in der Regel nicht verhängt, wenn eine einzelne Person mit Corona infiziert ist. „Das hängt aber von den Vorschriften des jeweiligen Bundeslandes ab“, meint Hartmann vom Deutschen Mieterbund.

Muss ich in Quarantäne, wenn ich Kontakt zu einem an Corona erkrankten Nachbarn hatte?

Nur weil ein Nachbar positiv getestet wurde, heißt das nicht zwangsläufig, dass man selbst in häusliche Isolation muss. Entscheidend ist dabei, wie lange und wie intensiv man Kontakt zu der erkrankten Person hatte.

Wer sich zum Beispiel im Treppenhaus mit dem Betroffenen unterhalten hat oder mit ihm im Fahrstuhl gefahren ist, kann unter Umständen als Kontaktperson ersten Grades gelten. Betroffene Mieter sollten sich in diesem Fall umgehend telefonisch bei ihrem Hausarzt, dem Gesundheitsamt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (unter der 116 117) melden. In solchen Fällen ist in der Regel Quarantäne zwingend notwendig. Die Entscheidung darüber liegt beim Gesundheitsamt, das sich nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts richtet.

Wer keinen direkten Kontakt zu dem Nachbarn hatte, der positiv auf SARS-CoV-2 oder eine Mutante getestet wurde, hat ein geringeres Ansteckungsrisiko. Ausgeschlossen ist eine Infektion aber dennoch nicht. Betroffene sollten im Zweifel immer vorsichtig sein und auf eventuelle Symptome achten.

Wenn mein Nachbar an Covid-19 erkrankt ist, darf ich die Miete mindern?

Nein. Die Erkrankung eines Nachbarn stellt laut dem Deutschen Mieterbund (DMB) keinen Mangel der Mietsache dar und ist somit kein Grund zur Mietminderung.

Wird allerdings die Nutzung der Mietsache durch Engpässe bei der Versorgung mit Energie oder Wasser beeinträchtigt, so kann dies laut DMB durchaus ein Grund zur Mietminderung sein. „Darauf, ob der Vermieter den Versorgungsengpass vertreten muss, kommt es bei der Minderung nicht an“, sagt Hartmann vom DMB.

Hier gibt es weiterführende Informationen zur Mietminderung.

Darf ich einen kranken Nachbarn fragen, ob er Corona hat?

Nur weil der Nachbar trocken hustet oder andere Symptome zeigt, die auf eine Infektion hindeuten könnten, muss er die anderen Mieter nicht darüber informieren. Auf die Frage danach, ob er infiziert ist, muss er auch nicht antworten.

Im Gegensatz dazu besteht eine Informationspflicht für Infizierte zum Beispiel auf der Arbeit, wenn eine Ansteckung möglich ist oder war. Sprich: Wenn in den vorangegangenen 14 Tagen ein direkter Kontakt bestand. Dann informiert das Gesundheitsamt die entsprechenden Personen, die womöglich ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert sein könnten.

Müssen Infizierte ihre Nachbarn oder ihren Vermieter benachrichtigen, dass sie erkrankt sind?

Laut dem Berliner Mieterverein muss eine Coronainfektion in der Regel nicht dem Vermieter gemeldet werden und auch nicht den Nachbarn. Kann wegen des Coronafalles eine Gefährdung der Nachbarn, Dienstleister oder Besucher des Mietshauses nicht ausgeschlossen werden, müssen Mieter den Vermieter und dieser eventuell andere Mieter entsprechend informieren.

Darüberhinausgehende Schutzpflichten, wie zum Beispiel die Desinfektion von Gemeinschaftsflächen, bestehen laut BMV höchstens im Einzelfall.

Häusliche Quarantäne: Was dürfen Betroffene noch tun?

Quarantäne bedeutet, dass der Betroffene vollständig in der Wohnung bleibt und für mindestens 14 Tage jeglichen Kontakt meidet. Das heißt: Er darf nicht zum Briefkasten gehen, keinen Müll herausbringen und keine Wäsche in die Waschküche tragen. Auch darf er nicht in den Gemeinschaftsgarten des Mietshauses oder auf den gemeinschaftlich geteilten Balkon mit den Nachbarn gehen.

Betroffene sollten ausschließlich durch die geschlossene Wohnungstür mit den Nachbarn kommunizieren, falls sie klingeln. Falls der Nachbar Pakete angenommen hat, können diese vor der Wohnungstür des Empfängers abgestellt werden, um direkten Kontakt zu vermeiden. Mietern, die ihre Wäsche nur in der gemeinschaftlichen Waschküche waschen können, rät Hartmann: „Sie können auch einen ihrer Nachbarn darum bitten, dass er für sie die Wäsche in der Waschküche macht.“ Der Erkrankte und auch der Nachbar sollten dabei darauf achten, das Infektionsrisiko zu minimieren und die Wäsche zum Beispiel nur mit Handschuhen anfassen.

Wenn der Nachbar unter Quarantäne steht, wie können Mieter helfen?

Helfen können Mieter nur mit Abstand, indem sie zum Beispiel für die betroffenen Nachbarn einkaufen und die Einkäufe vor die Tür stellen. Auch können sie das Leeren der Briefkästen übernehmen. Dafür sollten sie sich von ihrem Nachbarn den Briefkastenschlüssel geben lassen und ihn direkt nach der kontaktlosen Übergabe desinfizieren. Die Post sollten sie dann ebenfalls vor die Tür legen.

Den Müll sollten sie allerdings nicht für ihre Nachbarn herausbringen. Denn durch die darin enthaltenen Coronaviren ist eine Ansteckung möglich. Der infizierte Nachbar kann den Müll stattdessen in fest verschlossenen Säcken in der Wohnung oder auf dem Balkon oder der Terrasse lagern.

07.06.2021


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35 Kommentare

dinnye48 am 21.04.2021 18:25

Hallo,

darf ich über das Treppenhaus unseres Mehrfamilienhauses meinen eigenen Keller während der Quarantäne besuchen?

Danke und Grüße,

dinnye48

auf Kommentar antworten

immowelt redaktion am 22.04.2021 09:16

Hallo dinnye48,

während der Quarantäne dürfen Sie das Haus nicht verlassen. Außerdem sollten Sie persönlichen Kontakt vermeiden, der natürlich im Treppenhaus und Keller eines Mehrfamilienhauses immer möglich ist.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Ronja am 14.04.2021 08:08

Guten Tag,

Kann der Vermieter Hinweisschilder in das Treppenhaus hängen, die zum Tragen deiner Maske auffordern?

Ist das die Pflicht des Vermieters, wenn Mieter ihn dazu auffordern bzw. Kann sowas auch vom Gesundheitsamt angefordert werden?

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 14.04.2021 11:17

Hallo Ronja,

grundsätzlich kann der Vermieter solche Schilder im Hausflur aufhängen. Ob sich Mieter daran halten müssen dürfte davon abhängen, ob Aushänge Teil des Mietvertrags sind. Die Pflicht des Vermieters einer solchen Aufforderung durch Mieter nachzukommen, ist es unserer Einschätzung nach nicht.

Eine solche Regelung durch das Gesundheitsamt ist uns bisher nicht bekannt.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine rechtsgültige Beratung leisten können oder dürfen.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

anja08 am 31.03.2021 17:25

Liebe Redaktion,

darf mein Mann während der angekündigten Ausgangssperre in Hamburg trotzdem vor die Haustür unseres Mehrfamilienhauses gehen, um zu rauchen (wir haben in unserer Mietwohnung keinen Balkon)?

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 01.04.2021 08:15

Hallo anja08,

Ausnahmen von der Ausgangssperre sind triftige Gründe, wie der Weg zur Arbeit oder Gassi gehen mit dem Hund. Wenn Ihr Mann nur vor die Tür tritt um zu rauchen, wird dies wahrscheinlich auch kein Bußgeld nachsichziehen.

Bitte haben Sie aber Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten können. Im Zweifel sollten Sie sich an die zuständige Behörde mit der Frage wenden.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

Jenni am 29.03.2021 14:58

Hallo ich habe eine Frage:)

Wir haben einen gemeinschaftsgarten bei unseren Wohnblock . Darf man trotzdem grillen wenn schon eine Familie draußen ist mit Abstand oder nicht

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 31.03.2021 10:00

Hallo Jenni,

wenn dieser Gemeinschaftsgarten Teil Ihres Mietvertrages ist, so kann der Zutritt nicht verweigert werden, falls doch kann dies ein Grund für eine Mietminderung darstellen. Wenn es Regelungen zum Beispiel durch die Hausordnung gibt, die die Anzahl der Nutzer zeitweise beschränkt, müssen diese Regelungen eingehalten werden. Ansonsten sollte bei ausreichend Abstand zwischen den Haushalten die Nutzung möglich sein. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Im Zweifel sollten Sie sich bei der zuständigen Behörde erkundigen.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion


Jenni am 31.03.2021 10:01

Vielen Dank

wolf47 am 29.03.2021 14:04

Folgende Frage:

Mehrfamilienhaus, DG vermietet.

Mieterin ist seit 26. Dezember an Corona infiziert, vermutlich englische Variante.

Da nicht geklärt ist, ob sie weiterhin Viren verteilt, folgendes.

Als Vermieter geht es auch um meinen Schutz und meines Besuchs und meiner Handwerker!.

Habe daher außen an der Haustüre ein Schild angebracht, dass eine zulässige Maske getragen werden muss und Türklinken und Treppenhandlauf desinfiziert werden müssen.

Mieterin meint, ich stelle sie am den Pranger!

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 31.03.2021 09:48

Hallo wolf47,

Ihre Mieterin hat in dem Fall Recht und Sie verstoßen zudem gegen den Datenschutz und greifen in ihre Persönlichkeitsrechte ein. Wenn die Mieterin noch infektiös ist, dann wird sie noch in Quarantäne sein und dann hat sie eh keinen Kontakt zu Ihnen oder zu Handwerkern. Sobald die Quarantäne offiziell aufgehoben wurde, sollte da auch alles wieder in Ordnung sein.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion


wolf47 am 31.03.2021 12:47

Hallo, ich verstoße nicht gegen den Datenschutz, da keine Namen genannt werden.

Weiterhin ist nicht bekannt, ob sie weiterhin als Infizierte (vermutlich englische Variante) Viren ausscheidet. Insbesondere bei der englischen Variante ist nicht bekannt, und es leigt auch keineAussage des Gesundheitsamtes vor, dass die infizierte Person nicht mehr ausscheidet!

In Abstimmung mit dem Leiter des zuständigen Gesundheitsamtes und der ungeklärten Virussituation obliegt es dem Vermieter, Massnahmen nach Infektionsschutzgesetz in der Hausordnung zu treffen.

Also ist von dem ungeklärten Fall der Ausscheidung und meinem Schutzanspruch gegen fahrlässige Körperverletzung auszugehen (sh. Infekionsschutzgesetz) auszugehen, analog den Maskenverweigerungen in Schutzzonen und Demostrationen.


immowelt Redaktion am 31.03.2021 12:53

Hallo wolf47,

wenn Sie keinen Namen nennen und auch sonst nicht erkenntlich ist, um welchen Mieter es sich handelt, dann verstoßen Sie nicht gegen den Datenschutz. In dem Fall verstehen wir jedoch nicht, warum sich die Mieterin an den Pranger gestellt fühlt.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

renatestrosny@gmail.com am 15.02.2021 10:41

Muss ich im Trockenraum mit drei Mieter zusammen meine Wäsche trocknen?Was noch nicht melden Trockenraum ist,sondern Heizungsraum.

auf Kommentar antworten

Krake am 30.01.2021 21:40

Kann man den Vermieter informieren, wenn der Nachbarn unter einem (dhe schon 3 Erwachsene Personen in einer 2-Zimmer-Wohnung) wiederholt während des Lockdown und der Kontaktbeschränkungen 5 Personen über Stunden in die Wohnung einlädt, die dann das Wohnküchenfenster kippen und ihren Aersol-Mief der möglicherweise Coronaviren enthält von 8 Personen direkt zu mir drüber in die Wohnung lüften?

auf Kommentar antworten

Krake am 30.01.2021 22:40

Sorry, Tippfehler....

Kevin Müller am 24.01.2021 16:49

Hallo liebes Immowelt Team,

ich wohne in Baden-Württemberg in einem mehrgeschossigen Hochhaus. Im Eingangsberreich steht immer ein älterer Herr, ohne Maske. Jetzt stellt sich das Problem, dass ich natürlich mich wieder bei Ihm mit Corona infizieren möchte, aber auch zu seiner Sicherheit einen Sicherheitsabstand einhalten möchte. Der ältere Herr weigert sich aber strikt den Abstand einzuhalten, sodass es quasi unmöglich wird, das Haus zu betreten und zu verlassen, ohne einen rieseigen Umweg über den Hinterausgang zu nehmen. Es hat sich zudem die Situation abgespielt, dass ich von meinem Auto ins Haus wollte, der Herr vor der Tür stand und ich ihn in anbetracht der gegenwertigen Situation darum gebeten habe, dass er einen Schritt zurück macht, damit ich regelgerecht und sicher hinein gehen kann und auch er nicht gefährdet wird, woraufhin er sich weiterhin strikt weigerte, Abstand zu halten. Da das Zusammenleben so unerträglich wird, und man das Haus ja nicht gesichert betreten und verlassen kann, würde ich gerne von Ihnen wissen, welche Möglichkeiten sich mir nun bieten, da ja ein aufforderndes Gespräch nichts nützt.

Ich bedanke mich jetzt schon im vorraus,

mit freudnlichen Grüßen und bleiben Sie gesund!!

auf Kommentar antworten

Paul am 23.01.2021 20:15

Guten Abend!

Die Hausverwaltung hat in unserem Hochhaus in Hamburg eine generelle Maskenpflicht verkündet. Ist das zulässig?

Ein Problem, den Abstand von 1,5m einzuhalten, besteht in unserem Haus eigentlich nur im Fahrstuhl und evtl. im Flur im Keller.

auf Kommentar antworten

DieNeue am 21.01.2021 16:27

Hallo, meine Nachbarin im Mietshaus im EG direkt nebenan lädt all ihre Besuche vor den Balkon, mehrfach am Tag bis in die Dunkelheit hinein (nicht 22 Uhr). Sie argumentiert mit Corona und Einkaufsdienst. Aus gesundheitlichen gründen speziell (es geht nicht um "Besserwisserei") bereiten mir die unerwarteten Stimmen Ansgsschübe. Ich habe sie gebeten es anders zu regeln, da wir alle von Corona betroffen sind. Der Vermieter meint es wäre keine Lärmbelestigung. Es handelt sich nicht um einen Gemeinschaftsgarten, aber an sich ist das ein eingefriedeter Bereich. Was kann ich tun?

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 22.01.2021 07:44

Hallo,

so gesehen macht ihre Nachbarin wohl nichts falsch. Evt. hilf es, wenn sie darüber gemeinsam sprechen und zumindest am Abend eine Uhrzeit festlegen, wann der letzte Besucher gehen soll.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Rusti am 10.01.2021 19:26

Gelten die allg. Regeln zum Lüften im Treppenhaus, oder muss ich Nachbarn gewähren lassen, die über Stunden die Fenster im Treppenhaus komplett auf oder auch gekippt halten, auch bei unter 5 Grad Celsius? Derzeit schließe ich es regelmäsdig, sobald es längere Zeit kalt um meine Füße weht.

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 15.01.2021 13:38

Hallo Rusti,

allgemeine Regelungen zum Lüften im Treppenhaus sind uns nicht bekannt.

Sicherlich können Sie die Fenster auch wieder schließen, wenn es Ihnen bei den Außentemperaturen zu kalt wird.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Werner am 07.01.2021 03:41

Die Frage ist zwar schon "älter", der Anlaß (eine Feier) aber sicherlich immer wieder mal gegeben. Ich kann die Fragestellerin zwar verstehen, aber ihre Frage war und ist irrelevant, denn auch wenn es IHR Haus ist, so ist geht es sie mietrechlich erst mal überhaupt nichts an was ihr Mieter in der von ihnen vermieteten Wohnung (nehme ich an) oder seinem Zimmer so tut und treibt - Punkt. Sie haben da gar nix zuzulassen, denn über die angemieteten Räumlichkeiten bestimmt in dieser HInsicht allein der Mieter. Sie können die Behörden (Polizei?) informieren wenn sie den Verdacht auf Corona-Verstöße haben, das ist aber genauso wie beim Haus nebenan.

Eine typische Frage aus den Zeiten des "Kaiserreiches".

Werner

auf Kommentar antworten

Birdthese am 30.12.2020 10:55

In mein Wohnhaus herrscht eine Maskenpflicht in allen Gemeinnützigen Räumlichkeiten. Ich passe aber momentan auf eine Deutsche Wohnen Wohnung auf wo sowas von der Verwaltung überhaupt nicht gefordert und von den Bewohnern überhaupt nicht berücksichtigt wird. Wenn dort durchschnittlich nur 2 Personen pro Wohnung leben (und es sind in der Realität bestimmt viel mehr) sind es schon 90 Menschen die unbekümmert Ihren dreckigen unverhinderten Atemaerosolen stundenlang in das stickige Aufzug/Flur/Treppenhaus rumhängen lassen. Die Fahrlässigkeit von der Regierung sowas logisches und einfaches nicht zu regeln ist echt erstaunlich.

auf Kommentar antworten

SoSo am 28.12.2020 10:56

Hallo!

Leider habe ich keine Informationen finden können, wie der Aufenthalt im Gemeinschaftsgarten eines Mehrparteien-Mietshaus zu bewerten ist.

Darf dieser nur von einem Haushalt genutzt werden, oder wie in der Waschküche, mit Abstand von 1,5 Metern von mehreren Haushalten (mit deren erlaubter Besucherzahl)?

Haben Sie dazu weitere Infos? Mit geht es nicht darum, was empfohlen ist, sondern wirklich um eine gesetzliche Regelung.

Vielen Dank!

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 28.12.2020 16:28

Hallo SoSo,

vielen Dank für Ihre Nachricht!

Generell gelten die Kontaktbeschränkungen und Abstandsgebote. Das kommt ein bisschen darauf an in welchem Bundesland Sie wohnen. Außerdem kommt es darauf an, ob der Vermieter vielleicht für die Coronazeit den Gemeinschaftsgarten zum Schutz aller gesperrt hat.

Wir können Ihre Frage aus der Ferne nicht beantworten und raten Ihnen sich am besten mit der konkreten Frage an die zuständigen Behörden zu wenden.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

karin Brendecke am 25.12.2020 09:49

Ich besitze ein Mehrfamilienhaus und einer meiner Mieter hat vor zu Sylvester eine Party zu geben mit mindestens zehn Leuten. Da hier drei Risikopatienten leben weiß ich nicht ob ich das zulassen muß

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 28.12.2020 16:25

Hallo Frau Brendecke,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

An Silvester gelten bundesweit einheitliche Regeln: Private Zusammenkünfte müssen auf den eigenen und einen weiteren Haushalt beschränkt werden. Maximal dürfen sich fünf Personen treffen. Hinzu kommen können noch Kinder bis 14 Jahren. Weiterhin gelten die Corona-Schutz-Verordnungen des jeweiligen Bundeslandes. Außerdem gilt an Silvester und Neujahr ein An- und Versammlungsverbot. Das heißt das Treffen und Aufhalten größerer Gruppen auf der Straße ist verboten.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

DETDDDHA am 19.12.2020 01:09

Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus in RLP.Unser Nachbar feiertvjedes Wochenende von Freitag Nachmittags bis Sonntags Partys mit zum Teil 5-6 Personen aus definitiv mehr als zwei Haushalten. Natürlich wird dort dementsprechend Alkohol getrunken und laut rumgeschrien wenn der Pegel steigt.Ich habe schon mehrfach die Polizei gerufen wegen dem Lärm und auch die Vermieterin hat ihn schon schriftl. Abgemahnt.Leider ist die Polizei immer wieder schnell verschwunden und die Vermieterin kümmert sich auch nicht darum.Was kann man in so einem Fall machen?Ich und die Nachbarn von gegenüber spielen mittlerweile mit dem Gedanken wieder Auszuziehen weil immer wenn der junge Mann zuhause ist,hört man ihn direkt.Und was sagen die Corona-Vorschriften in dem Fall?

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 21.12.2020 16:07

Hallo,

wir können Ihnen an der Stelle nur raten, sich weiterhin an die Ordnungsbehörden zu wenden.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

M.W. am 18.12.2020 16:27

Häusliche Quarantäne: Was dürfen Betroffene noch tun?

Gibt es hier eine gesetzliche Grundlage, wieso ein Mieter nicht seine Wohnung verlassen darf, wenn er Corona hat? Lt. dem Gesundheitsamt sei es angeblich Menschen in Mehrfamilienhäusern gestattet die Waschküche zu benutzen, obwohl sie Corona haben. Dies soll zwar „nur“ am Vormittag erfolgen, aber dennoch stellt dies doch eine enorme Gefahr dar?

Vielen Dank.

auf Kommentar antworten

Ronald Hofmann am 12.12.2020 00:12

Wo kann man anrufen wenn ein Vermieter sich nicht an die Corona Regeln hält?

Ich habe den Fall, dass mein Vermieter (Nordrhein Westfalen ) immer wieder unangemeldet und ohne Maske erscheint. Das Haus ist in Rheinland Pfalz. Er lehnt es offenbar ab eine Maske zu tragen. Er hat auch schon versucht Hausbesichtigungen durchzuführen, denen ich dann zugestimmt habe, wenn die Coronaregeln eingehalten werden. Wie kann ich den Vermieter dazu bringen die Regeln einzuhalten, wenn er kommt? Am liebsten wäre es mir wenn er solche problematischen Besuche ganz lassen würde in in diesen schwierigen Zeiten.

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 14.12.2020 08:20

Hallo Ronald Hofmann,

es besteht in der Regel keine generelle Maskenpflicht. Es wird leider nicht ganz deutlich, ob Sie in einem Mehrfamilienhaus leben oder ein Haus gemietet haben. In einem Mehrfamilienhaus darf der Vermieter natürlich auch unangemeldet sich im Haus bewegen - nur in die Wohnungen darf er nicht, außer es hat einen Termin aus einem berechtigten Grund heraus (bzw. es liegt ein Notfall wie ein Wasserrohrbruch vor). Haben Sie ein Haus gemietet, so haben Sie dort das Hausrecht. Sie können also gewisse Regeln aufstellen, an die sich dann auch der Vermieter halten muss - so lange diese zumutbar sind. Unangemeldet und ohne Grund darf er das vermietete Haus dann aber auch nicht betreten.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten können und dürfen. Wir empfehlen sich im Zweifel an einen Fachanwalt oder eine Mieterschutzvereinigung zu wenden.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

kai am 04.12.2020 20:59

Quarantäne und Schneefegen

Frage: Wenn ich in Quarantäne bin, darf ich dann trotzdem Schneefegen?

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 07.12.2020 16:22

Hallo Kai,

nein, Sie dürfen Ihre Wohnung unter keinen Umständen verlassen.

Beste Grüße

Kathi am 28.11.2020 00:48

Muss man die Quarantäne in seiner eigenen Wohnung verbringen? z.B. wenn man sich gerade bei den Eltern aufhält, kann man auch dort die Quarantäne verbringen?

auf Kommentar antworten

iBeck am 21.11.2020 17:22

Wo kann man anrufen wenn ein Mieter in Qarantäne sich nicht an die Regeln hält???

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 01.12.2020 12:49

Hallo iBeck,

eine Quarantäne wird vom zuständigen Gesundheitsamt verhängt, demnach ist dort eine Meldung eines Verstoßes möglich. Je nach Bundesland kann aber auch das Ordnungsamt oder die Polizei zuständig sein. Vielleicht hilft hier aber auch erst einmal ein Gespräch - denn die Quarantäne könnte ja beispielsweise bereits vorbei sein.

Beste Grüße

die immowelt Redaktion

nils am 19.11.2020 11:44

Wir dürfen seit gestern den Aufzug nur noch allein oder mit max. 2 Personen eines Haushalts nutzen. Außerdem gibt es dazu einen Aushang und indem auch steht das ab sofort im Treppenhaus, im Aufzug und auf dem gesamten Grundstück eine Maskenpflicht besteht. Also auch an der Mülltonne, die im Freien steht. Müssen wir uns jetzt daran halten?

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 20.11.2020 09:35

Hallo nils,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Der Vermieter kann zur Absicherung der bestehenden Regeln das Nutzen der Gemeinschaftsflächen wohl über die Hausordnung regeln. Allerdings darf die Hausordnung nur allgemeine Rechte und Pflichten aus dem Mietvertrag konkretisieren. Und sie muss ausdrücklich Bestandteil des Mietvertrags sein.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Julia RA am 16.11.2020 20:58

Hallo zusammen,

Wie ist es denn bei einer Eigentümerversammlung? Dürfen sich 3 Parteien, die in einem Haus wohnen, zusammen setzen?

Vielen Dank schon einmal für die Antwort

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 20.11.2020 15:14

Hallo Julia RA,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Die aktuellen Kontaktbeschränkungen, nur zwischen zwei Haushalten, gilt auch für Eigentümerversammlungen. Im Zuge der WEG-Reform, die ab 1. Dezember 2020 gilt sind aber auch Online-Teilnahmen gestattet.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Lauralola10 am 11.11.2020 11:56

Hallo bei uns in Ingolstadt Lachnerstrasse 7,9 ,11 genauer pius Viertel werden privat Sachen von türkischen Familien zB Schuhe u Regale aufgestellt und Gundekar Wohngemeinschaft reagiert nicht,sind Regale mit über 6 paar Schuhe u wenn noch Besuch kommt heißt es voller Gerüchte u verhindern das vorbei gehen Fluchtwege sind immer voll ,Treppenhaus musste immer frei sein.wir haben hier keine Feuerlöscher oder andere Möglichkeiten bei einem Brand oder andere Situation wenn was gefährlich kommt ein Fluchtweg oder Balkon ist aus Holz u keine Not Feuerwehr Leiter. .fenster werden immer zugemacht von eine Frau was immer nur Stress sucht hier in Haus und hetzt gegenseitig die Mieter hier im Haus.sohn raucht marijuahna u stinkt ganze Haus u von Balkon das gleiche dann rauchen die das ist unmöglich ist von 2 Stock runter zu kommen ohne sich fast zu übergeben.asozial ist das,was kann man dagegen tun?schuhe stinken Schweiß aus körperliche Anstrengung wie auch immer gerade jetzt in corona zeiten soll man es verbieten aus dem Flur .jeder soll seine stinkende Schuhe in eigener Wohnung rein machen wie andere es tun.gesetz ist für jeder da.corona jetzt muss man schon was machen können.wir sind verzweifelt.danke bitte um dringenden Hilfe Grüße aus Ingolstadt

Laura

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VzpPddS am 18.12.2020 20:45

Hallo Laura,

Gerne helfen wir Ihnen, damit Sie zukünftig die deutsche Sprache korrekt und ohne Fehler verwenden können.

Mit freundlichen Grüßen,

Verein zur patriotischen Pflege der deutschen Sprache (VzpPddS)

Loeckchen am 04.11.2020 18:09

Wie ist es mit der Lueftung im Treppenhaus?! Wir haben hier Fenster! Und lueftungsschlitze aber es gibt eine familie die ständig alles zu macht im haus wohnen 19 Mieter

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immowelt Redaktion am 05.11.2020 10:35

Hallo Loeckchen,

wir sind keine Virologen, allerdings reicht es wohl, in stark frequentierten Räumen alle 30 Minuten zu lüften. In einem Treppenhaus mit wenig Durchgangsverkehr sollte hin und wieder kurz lüften auch ausreichen. Wenn das Fenster von einer anderen Mietpartei also wieder geschlossen wird, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Im Zweifel sollte man für den kurzen Gang evt. seine Maske aufsetzen, um das Risiko einer Infektion weiter zu senken.


Lüfter am 10.11.2020 11:08

Genauso ist es bei uns auch und nun hängt auch noch ein fetter Zettel im Treppenhaus, dass die Fenster geschlossen sein müssen. Gibt es irgendeine wissenschaftliche Empfehlung zum Lüften im Treppenhaus? nirgends finde ich darüber etwas... Kleinkindern kann man keine Maske aufsetzen, daher ist die Idee nicht immer umsetzbar, aber auch die müssen durch Treppenhaus....

dashaterjanochniegemacht am 02.11.2020 16:29

Müll 14 Tage auf dem nicht vorhandenen Balkon lagern ? Ausgezeichnete Idee ! Eigentlich sollte man die Müllsäcke nehmen und sie dem Gesundheitsamt vor die Tür legen, damit diese die dann Covid-gerecht entsorgen können, hahahahahahaha

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dashaterjanochniegemacht am 02.11.2020 16:24

Man soll Türklinken im Mehrfamilienhaus nicht anfassen, hat aber keinen Anspruch auf Bereitstellung eines Desifektionsmittels ? Hat irgendjemand den Sinn und Hintergrund der Maßnahmen gegen Corona überhaupt andeutungsweise verstanden ? So sind doch die Vorsichtsmaßnahmen sinnfrei. Prost- Corona Party !!!!!

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Stumpp am 27.10.2020 10:35

Hallo ich habe eine Frage,

wie ist es, wenn man sich an Corona angesteckt hat und in Quarantäne ist, darf man trotzdem in den Keller gehen um da die Wäsche zu waschen oder nicht? Sie wohnt in einem Mehrfamilienhaus. Ich meine, dass sie nicht raus darf, bin mir dieser Aussage nicht ganz sicher. Darf sie trotzdem dort die Wäsche Waschen und wie sieht es mit Einkaufen aus? Ihre Familie dürfte dann wohl auch nicht raus? oder wie steht da die Sachlage?

Wäre schön, wenn ich darauf eine aussagekräftige Antwort bekommen würde.

Besten Dank

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Mimimi am 08.12.2020 13:11

Also ich würde nicht wollen, dass unser Nachbar unsere Wäsche (v.a. Unterwäsche!) wäscht! Wie sieht es bei getrennten Waschmaschinen und wenig Parteien (2 Wohnungen) aus? Wenn ich infiziert wäre und mit Maske runtergehe und danach alles desinfiziere?


Helga am 28.10.2020 11:49

Es steht im Grunde schon im Text. Jemand anderes soll es für sie machen und vorher Handschuhe anziehen. Am Besten am Ende noch Wäsche mit 60 Grad waschen. Sie sollte besser nicht aus der Wohnung gehen, um alle im Haus und außerhalb zu schützen.


dashaterjanochniegemacht am 02.11.2020 16:18

Irgendein Nachbar soll die Wäsche machen ??? Unfug !

Stumpp am 27.10.2020 09:04

Wie läuft es, wenn man sich mit Corona angesteckt hat und muss in Quarantäne. Wie läuft es mit Wäsche waschen, wenn diese Maschine im Keller im Mehrfamilienhaus unten ist. Wie bediene ich diese, wenn ich mich nicht aus der Wohnung darf.

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Mimimi am 08.12.2020 13:13

Also ich würde nicht wollen, dass unser Nachbar unsere Wäsche (v.a. Unterwäsche!) wäscht! Wie sieht es bei getrennten Waschmaschinen und wenig Parteien (2 Wohnungen) aus? Wenn ich infiziert wäre und mit Maske runtergehe und danach alles desinfiziere?


immowelt Redaktion am 27.10.2020 09:11

Hallo Stumpp,

Quarantäne bedeutet, dass der Betroffene vollständig in der Wohnung bleibt und für mindestens 14 Tage jeglichen Kontakt meidet. Er darf also auch die Waschküche nicht benutzen.

Mieter, die ihre Wäsche nur in der gemeinschaftlichen Waschküche waschen können, können einen ihrer Nachbarn darum bitten, dass er für sie die Wäsche in der Waschküche macht. Dabei muss unbedingt darauf geachtet werden das Infektionsrisiko zu minimieren und die Wäsche zum Beispiel nur mit Handschuhen anzufassen.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Weltverbesserer am 18.06.2020 11:20

@ Pauline Reusing:

--> duden.de/rechtschreibung/strotzen

Herzliche Grüße, der Weltverbesserer

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Weltverbesserer am 28.05.2020 15:32

Guter und informativer Artikel, vor allem auch wegen der vielen links - vielen Dank.

Zu den Kommentatoren kann man allerdings nur den Kopf schütteln... Jede Sprache verändert sich nunmal stetig, zumal in einer digitalen und globalen Welt. Und wer - als Vertreter einer zum Glück ausgestorbenen "Rasse" (!) - versucht, seine eigenen Minderwertigkeitskomplexe über eine weltfremde und rückwärtsgewandte Deutschtümelei zu verdrängen - zumal noch, wenn derartige "Beiträge" dann auch von Deutsch-Unkenntnis in Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung nur so strotzen - sollte sich am besten hilfesuchend an das Reichskulturministerium unter Herrn Minister J.G. (ach ne, der hat sich ja rechtzeitig verdrückt) oder behelfsweise an die AfD wenden. Viel Erfolg!

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Pauline Reusing am 12.06.2020 07:13

Was ist strotzen???

Bernd Schneider am 29.04.2020 19:17

Ich freue mich, wenn ich solche seltenen Kommentare einer aussterbenden Rasse lese.

Aber ... Das ist die Sprache der Straße, des einfachen Volkes, die sich damit selbst aufwerten wollen.

Und die Regierungen (und die Presse...) leben von dieser Masse.

Deshalb werden sich auch die nächsten Rechtschreib- und Sprachreformen diesem Druck immer weiter anpassen und die deutsche Sprache wird irgendwann nur noch heimlich gesprochen werden.

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dashaterjanochniegemacht am 02.11.2020 16:16

In höchstens 15 Jahren grunzen wir sowieso. Schon jetzt können sehr viele Menschen keine kompletten Sätze mehr formulieren.

Puppala am 29.04.2020 15:23

Als ich „Social Distancing“ gelesen habe, hatte ich schon keinen Bock mehr, den Rest zu lesen. Meeting, Jourfix, Frontcooking, Homeoffice, Homescool... Ich kann’s nicht mehr hören! Was müssen wir uns noch alles auf „Denglisch“ anhören, Homefucking, Homecleaning, Homesmoking, Homecooking und Homeeating??? Redet denn keiner mehr verständliches Deutsch oder bin ich mit 52 einfach nur zu alt für den schei...

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Bipo am 27.05.2020 16:25

Gebe Ihnen zu 100% recht.

Es gibt Leute die sich anscheinend durch die ( Verdenglischung ) der deutschen Sprache , dem Leser solcher Artikel überlegen fühlen.

bajuware am 29.04.2020 12:30

Sehr gut. 100 Punkte. Erst stößt der Verfasser Seinen abstoßenden Anglizismus hervor, dann muß er im Text doch schreiben "Abstand halten". Wahnsinn. Es gibt absolut keinen Grund für diese ständige flächendeckende devote Kriecherei. Weder England noch die usa sind uns wohlgesonnen, seit mehr als 100 Jahren.

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wolaes am 24.10.2020 14:42

Wie wahr und trotzdem geht die Nutzung von 90% weiter!

Harwo am 29.04.2020 11:53

Es gibt Leute, die glauben besonders intelligent zu sein, wenn sie ihren MItmenschen denglisch kommen.

Social distancing, besser einfach soziale Distanz sagen, klintt zwar nicht so überwichtig ist aber unsere Muttersprachge. Nur Spinner verstecken sich hinter schlechtem Englisch und davon gibt es leider immer mehr!

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Wohnen2014 am 29.04.2020 14:25

stimmt leider - wir leben in Deutschland und somit erwarte ich auch Infos und dergleichen in deutscher Sprache.