Corona im Mehrfamilienhaus: Antworten auf die wichtigsten Fragen

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Corona und Leben im Mietshaus: Wie verhalte ich mich im Treppenhaus? Und darf ich in der zweiten Welle trotz Quarantäne in die Waschküche? Die wichtigsten Fragen & Antworten hier im Ratgeber.

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Gerade im Mehrfamilienhaus gestaltet sich das Zusammenleben in Zeiten von Corona oftmals schwierig. Foto: iStock.com/alvarez Foto: iStock.com/alvarez
Info

Das Wichtigste in Kürze

  • Vermieter sind nicht verpflichtet, besondere Coronaschutzvorkehrungen im Mietshaus zu treffen.
  • Quarantäneanordnungen kann der Vermieter nicht treffen. Das ist Sache des Gesundheitsamtes.
  • Wer selbst infiziert ist, muss das weder seinem Vermieter noch den Nachbarn mitteilen.
  • Die allgemeinen AHA-Regeln sind grundsätzlich einzuhalten.

 

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Dr. Jutta Hartmann, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Mieterbundes. Foto: DMB
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Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins. Foto: BMV

Wer sich mit dem Coronavirus infiziert, merkt es anfangs oftmals gar nicht – kann aber trotzdem seine Mitmenschen damit anstecken. In Zeiten von Corona drückt sich darum die Fürsorge für andere vor allem dadurch aus, möglichst viel Abstand zu ihnen zu halten und eine Alltagsmaske zu tragen. Soweit die Theorie, doch gerade im Mietshaus ist das kompliziert: Im Treppenhaus, im Fahrstuhl oder beim Herausbringen des Mülls lassen sich Begegnungen mit den Nachbarn kaum vermeiden.

Was sollten Mieter und Vermieter jetzt beachten?

Antworten auf die wichtigsten Fragen geben der Geschäftsführer des Berliner Mietervereins (BMV), Reiner Wild und die Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Mieterbundes (DMB) Dr. Jutta Hartmann.

Zusammenleben mit Corona im Mietshaus

Haben Mieter Anspruch auf Schutzvorkehrungen gegen Covid-19 im Mehrfamilienhaus?

In der Regel nicht. Der Vermieter ist laut Reiner Wild, dem Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, nicht verpflichtet, Treppenhaus und Gemeinschaftsräume außerordentlich zu reinigen und zu desinfizieren. Und auch wenn Eingangsbereiche, Treppenhäuser oder Kellerzugänge in der Regel sehr eng sind: Auf bauliche Veränderungen oder organisatorische Maßnahmen des Vermieters, die einen Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter sicherstellen sollen, haben Mieter in der Regel keinen Anspruch. „Einfach, weil sie in der Regel nicht durchführbar sind“, so Wild. Daran ändert sich auch nichts, wenn ein Mieter im Mietshaus an Covid-19 erkrankt und unter Quarantäne steht. Denn: „Das allgemeine Infektionsrisiko ist als Lebensrisiko hinzunehmen.“

Umstritten sei hingegen, ob der Vermieter nicht zwingend erforderliche Gemeinschaftsflächen, wie zum Beispiel einen Kinderspielplatz oder den Innenhof, für den Aufenthalt sperren dürfe. „Man wird dies auf jeden Fall bejahen müssen, wenn Bewohner auf diesen Flächen die Abstandsregeln nicht einhalten“, sagt der Mietexperte. Aber: Wenn Flächen im Mietshaus gesperrt werden, die Mieter laut Mietvertrag nutzen dürfen – etwa Innenhof, Kinderspielplatz oder Gemeinschaftsgarten –, so kann dies nach Auffassung des BMV für Mieter ein Grund zur Mietminderung sein.

Darf der Vermieter eigene Regeln für die Zeit von Corona aufstellen?

Zur Anordnung von Quarantäne und weiteren gesundheitlichen Schutzmaßnahmen ist laut dem Eigentümerverein Haus und Grund Hanau nur das örtliche Gesundheitsamt und nicht der Vermieter berechtigt und verpflichtet.

Allerdings kann der Vermieter zur Absicherung der bestehenden Regeln nach Auffassung des Deutschen Mieterbundes (DMB) Nutzungsregeln einführen. „Das Nutzen der Gemeinschaftsflächen ließe sich beispielsweise durch die Hausordnung regeln“, sagt Dr. Jutta Hartmann, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des DMB. Mögliche Vorschriften in der Hausordnung seien zum Beispiel:

  • In den Gemeinschaftsräumen und –flächen soll der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.
  • Je nach Größe der Waschküche soll sich darin nur eine bestimmte Anzahl an Personen auf einmal aufhalten.

Wirksam werde dies nur, wenn die Hausordnung ausdrücklich Bestandteil des Mietvertrags ist und der Vermieter die neue Hausordnung per Aushang bekanntgibt.

In der Hausordnung für die Zeit der Coronapandemie darf der Vermieter allerdings nicht frei schalten und walten. „Die Hausordnung darf nur allgemeine Rechte und Pflichten aus dem Mietvertrag konkretisieren“, sagt Hartmann. Zu weit ginge es, wenn strikt geregelt würde, welcher Mieter die Räume wann nutzen darf. Auch dass Mieter im Stile einer Coronakehrwoche verpflichtet werden könnten, den Hausflur regelmäßig zu desinfizieren, schätzt die Expertin des DMB eher als unzulässig ein. Bislang gibt es hierzu allerdings noch keine höchstrichterlichen Urteile.

Lesen Sie hier mehr dazu, welche Regeln und Verbote in der Hausordnung erlaubt sind.

Welche Schutzmaßnahmen kann die Hausgemeinschaft eines Mehrfamilienhauses treffen?

Mieter können zwar nicht dazu verpflichtet werden, Treppenhaus, Waschküche und Co. regelmäßig zu desinfizieren. Generell hält Hartmann vom Deutschen Mieterbund es aber für empfehlenswert, wenn die Mieter eines Mietshauses mit ihrer Hausgemeinschaft darüber reden, freiwillig Schutzroutinen einzuführen, „zum Beispiel, dass jeder Mieter in der eigenen Etage regelmäßig Türgriffe und Handläufe desinfiziert.“

Wie sollten Begegnungen in Treppenhaus und Flur ablaufen?

Nachbarn sollten stets einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Wenn ein Nachbar im Treppenhaus entgegenkommt, sollten Mieter am besten im Zwischengeschoss stehen bleiben, damit der Nachbar mit ausreichend Abstand vorbeigehen kann. Zur Begrüßung reicht es in der Coronakrise auch, ihm im Vorübergehen freundlich zuzunicken.

Sollten Mieter noch Fahrstuhl fahren?

Die meisten Fahrstühle sind so klein, dass die Benutzer darin dicht zusammenstehen. Dadurch ist eine Infektion mit dem Coronaviruseinfacher möglich. Dazu kommt, dass sich die Viren auch auf den Fahrstuhlknöpfen befinden können und dort eine Zeit lang überleben. Durch das Berühren der Knöpfe ist so eine Schmierinfektion möglich. Deshalb sollten Mieter nach Möglichkeit den Fahrstuhl meiden und erst recht nicht einsteigen, wenn sich bereits eine weitere Person darin befindet.

Sollte man Türklinken im Mehrfamilienhaus noch anfassen?

Besser nicht. Wenn möglich, sollten Mieter nur mit Handschuhen oder dem Ärmel Türklinken betätigen. Um sich vor einer Virusübertragungen über kontaminierte Oberflächen im Mietshaus zu schützen, sollten Mieter es vermeiden, sich nach dem Betätigen der Türklinke ins Gesicht zu fassen und sich danach umgehend gründlich die Hände waschen.

Können Mieter die gemeinschaftliche Waschküche weiterhin nutzen?

„In der Regel ja“, sagt Jutta Hartmann vom Deutschen Mieterbund. Dabei sollten Mieter jedoch einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten. Gelten außerdem weitere Verhaltensregeln, etwa durch die Hausordnung, so müssen auch diese in der Regel eingehalten werden – zum Beispiel, dass nur eine bestimmte Anzahl an Personen auf einmal in der Waschküche sein darf.

Wichtig außerdem: Wenn die Waschmaschine von mehreren Personen genutzt wird, sollten Knöpfe und Griffe nach Möglichkeit nur mit Handschuhen betätigt werden. Zum Schutz vor einer möglichen Infektion sollten Mieter sich danach nicht ins Gesicht fassen und sich gründlich die Hände waschen.

Konkrete Hygienemaßnahmen für den Haushalt gibt es aktuell nicht. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt allerdings Tipps dazu, wie die Wäsche keimfrei wird:

  • Handtücher, Waschlappen, Bettwäsche und Unterwäsche sowie Spüllappen und Putztücher sollten bei mindestens 60 Grad Celsius und mit einem bleichmittelhaltigen Vollwaschmittel gewaschen werden.
  • Für normale Oberbekleidungen wie Pullover, T-Shirts und Hosen reichen in der Regel niedrigere Temperaturen.
  • Wichtig: Waschmaschine regelmäßig reinigen. Denn in dem Gerät sammeln sich auch Keime. Beim Privatgebrauch rät die BZgA, die Waschmaschine einmal die Woche bei mindestens 60 Grad laufen zu lassen, damit sich kein Biofilm mit angesiedelten Mikroorganismen bildet.
    Im Mehrfamilienhaus könnte es daher sinnvoll sein, dass sich die Mieter der Hausgemeinschaft absprechen und zum Beispiel einen Dokumentationszettel aufhängen, wann und wie oft bei wie viel Grad die Wäsche gewaschen wurde.

Covid-19-Fälle und Quarantäne im Mietshaus

Muss ein Mehrfamilienhaus in Quarantäne, wenn ein Nachbar Corona hat?

Eine allgemeine Quarantäne für ein ganzes Mietshaus wird in der Regel nicht verhängt, wenn eine einzelne Person mit Corona infiziert ist. „Das hängt aber von den Vorschriften des jeweiligen Bundeslandes ab“, meint Hartmann vom Deutschen Mieterbund.

Muss ich in Quarantäne, wenn ich Kontakt zu einem an Covid-19 erkrankten Nachbarn hatte?

Nur weil ein Nachbar positiv getestet wurde, heißt das nicht zwangsläufig, dass man selbst in häusliche Isolation muss. Entscheidend ist dabei, wie lange und wie intensiv man Kontakt zu der erkrankten Person hatte.

Wer sich zum Beispiel im Treppenhaus mit dem Betroffenen unterhalten hat oder mit ihm im Fahrstuhl gefahren ist, kann unter Umständen als Kontaktperson ersten Grades gelten. Betroffene Mieter sollten sich in diesem Fall umgehend telefonisch bei ihrem Hausarzt, dem Gesundheitsamt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (unter der 116 117) melden. In solchen Fällen ist in der Regel Quarantäne zwingend notwendig. Die Entscheidung darüber liegt beim Gesundheitsamt, das sich nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts richtet.

Wer keinen direkten Kontakt zu dem Nachbarn hatte, der positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde, hat ein geringeres Ansteckungsrisiko. Ausgeschlossen ist eine Infektion aber dennoch nicht. Denn der Erreger kann laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung zufolge einige Stunden oder Tage auf bestimmten Oberflächen überleben. Sichere Richtwerte fehlen aber noch. Darum sollten Betroffene im Zweifel immer vorsichtig sein und auf eventuelle Symptome achten.

 

Wenn mein Nachbar an Covid-19 erkrankt ist, darf ich die Miete mindern?

Nein. Die Erkrankung eines Nachbarn stellt laut dem Deutschen Mieterbund (DMB) keinen Mangel der Mietsache dar und ist somit kein Grund zur Mietminderung.

Wird allerdings die Nutzung der Mietsache durch Engpässe bei der Versorgung mit Energie oder Wasser beeinträchtigt, so kann dies laut DMB durchaus ein Grund zur Mietminderung sein. „Darauf, ob der Vermieter den Versorgungsengpass vertreten muss, kommt es bei der Minderung nicht an“, sagt Hartmann vom DMB.

Weiterführende Informationen zur Mietminderung finden Sie hier.

Darf ich einen kranken Nachbarn fragen, ob er Corona hat?

Nur weil der Nachbar trocken hustet oder andere Symptome zeigt, die auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 hindeuten könnten, muss er die anderen Mieter nicht darüber informieren. Auf die Frage danach, ob er infiziert ist, muss er auch nicht antworten.

Im Gegensatz dazu besteht eine Informationspflicht für Infizierte zum Beispiel auf der Arbeit, wenn eine Ansteckung möglich ist oder war. Sprich: Wenn in den vorangegangenen 14 Tagen ein direkter Kontakt bestand. Dann informiert das Gesundheitsamt die entsprechenden Personen, die womöglich ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert sein könnten.

 

Müssen Infizierte ihre Nachbarn oder ihren Vermieter benachrichtigen, dass sie erkrankt sind?

Laut dem Berliner Mieterverein muss eine Coronainfektion in der Regel nicht dem Vermieter gemeldet werden und auch nicht den Nachbarn. Kann wegen des Coronafalles eine Gefährdung der Nachbarn, Dienstleister oder Besucher des Mietshauses nicht ausgeschlossen werden, müssen Mieter den Vermieter und dieser eventuell andere Mieter entsprechend informieren.

Darüberhinausgehende Schutzpflichten, wie zum Beispiel die Desinfektion von Gemeinschaftsflächen, bestehen laut BMV höchstens im Einzelfall.

 

Häusliche Quarantäne: Was dürfen Betroffene noch tun?

Quarantäne bedeutet, dass der Betroffene vollständig in der Wohnung bleibt und für mindestens 14 Tage jeglichen Kontakt meidet. Das heißt: Er darf nicht zum Briefkasten gehen, keinen Müll herausbringen und keine Wäsche in die Waschküche tragen. Auch darf er nicht in den Gemeinschaftsgarten des Mietshauses gehen oder auf den gemeinschaftlich geteilten Balkon mit den Nachbarn gehen.

Betroffene sollten ausschließlich durch die geschlossene Wohnungstür mit den Nachbarn kommunizieren, falls sie klingeln. Falls der Nachbar Pakete angenommen hat, sollten diese nicht direkt übergeben, sondern vor der Wohnungstür des Empfängers abgestellt werden. Mietern, die ihre Wäsche nur in der gemeinschaftlichen Waschküche waschen können, rät Hartmann: „Sie können auch einen ihrer Nachbarn darum bitten, dass er für sie die Wäsche in der Waschküche macht.“ Der Erkrankte und auch der Nachbar sollten dabei darauf achten, das Infektionsrisiko zu minimieren und die Wäsche zum Beispiel nur mit Handschuhen anfassen.

Wenn der Nachbar unter Quarantäne steht, wie können Mieter helfen?

Helfen können Mieter nur mit Abstand, indem sie zum Beispiel für die betroffenen Nachbarn einkaufen und die Einkäufe vor die Tür stellen. Auch können sie das Leeren der Briefkästen übernehmen. Dafür sollten sie sich von ihrem Nachbarn den Briefkastenschlüssel geben lassen und ihn direkt nach der kontaktlosen Übergabe desinfizieren. Die Post sollten sie dann ebenfalls vor die Tür legen.

Den Müll sollten sie allerdings nicht für ihre Nachbarn herausbringen. Denn durch die darin enthaltenen Coronaviren ist eine Ansteckung möglich. Der infizierte Nachbar sollte den Müll stattdessen in fest verschlossenen Säcken in der Wohnung oder auf dem Balkon oder der Terrasse lagern.

23.11.2020


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16 Kommentare

Kathi am 28.11.2020 00:48

Muss man die Quarantäne in seiner eigenen Wohnung verbringen? z.B. wenn man sich gerade bei den Eltern aufhält, kann man auch dort die Quarantäne verbringen?

auf Kommentar antworten

iBeck am 21.11.2020 17:22

Wo kann man anrufen wenn ein Mieter in Qarantäne sich nicht an die Regeln hält???

auf Kommentar antworten

nils am 19.11.2020 11:44

Wir dürfen seit gestern den Aufzug nur noch allein oder mit max. 2 Personen eines Haushalts nutzen. Außerdem gibt es dazu einen Aushang und indem auch steht das ab sofort im Treppenhaus, im Aufzug und auf dem gesamten Grundstück eine Maskenpflicht besteht. Also auch an der Mülltonne, die im Freien steht. Müssen wir uns jetzt daran halten?

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immowelt Redaktion am 20.11.2020 09:35

Hallo nils,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Der Vermieter kann zur Absicherung der bestehenden Regeln das Nutzen der Gemeinschaftsflächen wohl über die Hausordnung regeln. Allerdings darf die Hausordnung nur allgemeine Rechte und Pflichten aus dem Mietvertrag konkretisieren. Und sie muss ausdrücklich Bestandteil des Mietvertrags sein.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Julia RA am 16.11.2020 20:58

Hallo zusammen,

Wie ist es denn bei einer Eigentümerversammlung? Dürfen sich 3 Parteien, die in einem Haus wohnen, zusammen setzen?

Vielen Dank schon einmal für die Antwort

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immowelt Redaktion am 20.11.2020 15:14

Hallo Julia RA,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Die aktuellen Kontaktbeschränkungen, nur zwischen zwei Haushalten, gilt auch für Eigentümerversammlungen. Im Zuge der WEG-Reform, die ab 1. Dezember 2020 gilt sind aber auch Online-Teilnahmen gestattet.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Lauralola10 am 11.11.2020 11:56

Hallo bei uns in Ingolstadt Lachnerstrasse 7,9 ,11 genauer pius Viertel werden privat Sachen von türkischen Familien zB Schuhe u Regale aufgestellt und Gundekar Wohngemeinschaft reagiert nicht,sind Regale mit über 6 paar Schuhe u wenn noch Besuch kommt heißt es voller Gerüchte u verhindern das vorbei gehen Fluchtwege sind immer voll ,Treppenhaus musste immer frei sein.wir haben hier keine Feuerlöscher oder andere Möglichkeiten bei einem Brand oder andere Situation wenn was gefährlich kommt ein Fluchtweg oder Balkon ist aus Holz u keine Not Feuerwehr Leiter. .fenster werden immer zugemacht von eine Frau was immer nur Stress sucht hier in Haus und hetzt gegenseitig die Mieter hier im Haus.sohn raucht marijuahna u stinkt ganze Haus u von Balkon das gleiche dann rauchen die das ist unmöglich ist von 2 Stock runter zu kommen ohne sich fast zu übergeben.asozial ist das,was kann man dagegen tun?schuhe stinken Schweiß aus körperliche Anstrengung wie auch immer gerade jetzt in corona zeiten soll man es verbieten aus dem Flur .jeder soll seine stinkende Schuhe in eigener Wohnung rein machen wie andere es tun.gesetz ist für jeder da.corona jetzt muss man schon was machen können.wir sind verzweifelt.danke bitte um dringenden Hilfe Grüße aus Ingolstadt

Laura

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Loeckchen am 04.11.2020 18:09

Wie ist es mit der Lueftung im Treppenhaus?! Wir haben hier Fenster! Und lueftungsschlitze aber es gibt eine familie die ständig alles zu macht im haus wohnen 19 Mieter

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immowelt Redaktion am 05.11.2020 10:35

Hallo Loeckchen,

wir sind keine Virologen, allerdings reicht es wohl, in stark frequentierten Räumen alle 30 Minuten zu lüften. In einem Treppenhaus mit wenig Durchgangsverkehr sollte hin und wieder kurz lüften auch ausreichen. Wenn das Fenster von einer anderen Mietpartei also wieder geschlossen wird, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Im Zweifel sollte man für den kurzen Gang evt. seine Maske aufsetzen, um das Risiko einer Infektion weiter zu senken.


Lüfter am 10.11.2020 11:08

Genauso ist es bei uns auch und nun hängt auch noch ein fetter Zettel im Treppenhaus, dass die Fenster geschlossen sein müssen. Gibt es irgendeine wissenschaftliche Empfehlung zum Lüften im Treppenhaus? nirgends finde ich darüber etwas... Kleinkindern kann man keine Maske aufsetzen, daher ist die Idee nicht immer umsetzbar, aber auch die müssen durch Treppenhaus....

dashaterjanochniegemacht am 02.11.2020 16:29

Müll 14 Tage auf dem nicht vorhandenen Balkon lagern ? Ausgezeichnete Idee ! Eigentlich sollte man die Müllsäcke nehmen und sie dem Gesundheitsamt vor die Tür legen, damit diese die dann Covid-gerecht entsorgen können, hahahahahahaha

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dashaterjanochniegemacht am 02.11.2020 16:24

Man soll Türklinken im Mehrfamilienhaus nicht anfassen, hat aber keinen Anspruch auf Bereitstellung eines Desifektionsmittels ? Hat irgendjemand den Sinn und Hintergrund der Maßnahmen gegen Corona überhaupt andeutungsweise verstanden ? So sind doch die Vorsichtsmaßnahmen sinnfrei. Prost- Corona Party !!!!!

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Stumpp am 27.10.2020 10:35

Hallo ich habe eine Frage,

wie ist es, wenn man sich an Corona angesteckt hat und in Quarantäne ist, darf man trotzdem in den Keller gehen um da die Wäsche zu waschen oder nicht? Sie wohnt in einem Mehrfamilienhaus. Ich meine, dass sie nicht raus darf, bin mir dieser Aussage nicht ganz sicher. Darf sie trotzdem dort die Wäsche Waschen und wie sieht es mit Einkaufen aus? Ihre Familie dürfte dann wohl auch nicht raus? oder wie steht da die Sachlage?

Wäre schön, wenn ich darauf eine aussagekräftige Antwort bekommen würde.

Besten Dank

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Helga am 28.10.2020 11:49

Es steht im Grunde schon im Text. Jemand anderes soll es für sie machen und vorher Handschuhe anziehen. Am Besten am Ende noch Wäsche mit 60 Grad waschen. Sie sollte besser nicht aus der Wohnung gehen, um alle im Haus und außerhalb zu schützen.


dashaterjanochniegemacht am 02.11.2020 16:18

Irgendein Nachbar soll die Wäsche machen ??? Unfug !

Stumpp am 27.10.2020 09:04

Wie läuft es, wenn man sich mit Corona angesteckt hat und muss in Quarantäne. Wie läuft es mit Wäsche waschen, wenn diese Maschine im Keller im Mehrfamilienhaus unten ist. Wie bediene ich diese, wenn ich mich nicht aus der Wohnung darf.

auf Kommentar antworten

immowelt Redaktion am 27.10.2020 09:11

Hallo Stumpp,

Quarantäne bedeutet, dass der Betroffene vollständig in der Wohnung bleibt und für mindestens 14 Tage jeglichen Kontakt meidet. Er darf also auch die Waschküche nicht benutzen.

Mieter, die ihre Wäsche nur in der gemeinschaftlichen Waschküche waschen können, können einen ihrer Nachbarn darum bitten, dass er für sie die Wäsche in der Waschküche macht. Dabei muss unbedingt darauf geachtet werden das Infektionsrisiko zu minimieren und die Wäsche zum Beispiel nur mit Handschuhen anzufassen.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Weltverbesserer am 18.06.2020 11:20

@ Pauline Reusing:

--> duden.de/rechtschreibung/strotzen

Herzliche Grüße, der Weltverbesserer

auf Kommentar antworten

Weltverbesserer am 28.05.2020 15:32

Guter und informativer Artikel, vor allem auch wegen der vielen links - vielen Dank.

Zu den Kommentatoren kann man allerdings nur den Kopf schütteln... Jede Sprache verändert sich nunmal stetig, zumal in einer digitalen und globalen Welt. Und wer - als Vertreter einer zum Glück ausgestorbenen "Rasse" (!) - versucht, seine eigenen Minderwertigkeitskomplexe über eine weltfremde und rückwärtsgewandte Deutschtümelei zu verdrängen - zumal noch, wenn derartige "Beiträge" dann auch von Deutsch-Unkenntnis in Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung nur so strotzen - sollte sich am besten hilfesuchend an das Reichskulturministerium unter Herrn Minister J.G. (ach ne, der hat sich ja rechtzeitig verdrückt) oder behelfsweise an die AfD wenden. Viel Erfolg!

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Pauline Reusing am 12.06.2020 07:13

Was ist strotzen???

Bernd Schneider am 29.04.2020 19:17

Ich freue mich, wenn ich solche seltenen Kommentare einer aussterbenden Rasse lese.

Aber ... Das ist die Sprache der Straße, des einfachen Volkes, die sich damit selbst aufwerten wollen.

Und die Regierungen (und die Presse...) leben von dieser Masse.

Deshalb werden sich auch die nächsten Rechtschreib- und Sprachreformen diesem Druck immer weiter anpassen und die deutsche Sprache wird irgendwann nur noch heimlich gesprochen werden.

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dashaterjanochniegemacht am 02.11.2020 16:16

In höchstens 15 Jahren grunzen wir sowieso. Schon jetzt können sehr viele Menschen keine kompletten Sätze mehr formulieren.

Puppala am 29.04.2020 15:23

Als ich „Social Distancing“ gelesen habe, hatte ich schon keinen Bock mehr, den Rest zu lesen. Meeting, Jourfix, Frontcooking, Homeoffice, Homescool... Ich kann’s nicht mehr hören! Was müssen wir uns noch alles auf „Denglisch“ anhören, Homefucking, Homecleaning, Homesmoking, Homecooking und Homeeating??? Redet denn keiner mehr verständliches Deutsch oder bin ich mit 52 einfach nur zu alt für den schei...

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Bipo am 27.05.2020 16:25

Gebe Ihnen zu 100% recht.

Es gibt Leute die sich anscheinend durch die ( Verdenglischung ) der deutschen Sprache , dem Leser solcher Artikel überlegen fühlen.

bajuware am 29.04.2020 12:30

Sehr gut. 100 Punkte. Erst stößt der Verfasser Seinen abstoßenden Anglizismus hervor, dann muß er im Text doch schreiben "Abstand halten". Wahnsinn. Es gibt absolut keinen Grund für diese ständige flächendeckende devote Kriecherei. Weder England noch die usa sind uns wohlgesonnen, seit mehr als 100 Jahren.

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wolaes am 24.10.2020 14:42

Wie wahr und trotzdem geht die Nutzung von 90% weiter!

Harwo am 29.04.2020 11:53

Es gibt Leute, die glauben besonders intelligent zu sein, wenn sie ihren MItmenschen denglisch kommen.

Social distancing, besser einfach soziale Distanz sagen, klintt zwar nicht so überwichtig ist aber unsere Muttersprachge. Nur Spinner verstecken sich hinter schlechtem Englisch und davon gibt es leider immer mehr!

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Wohnen2014 am 29.04.2020 14:25

stimmt leider - wir leben in Deutschland und somit erwarte ich auch Infos und dergleichen in deutscher Sprache.