Löschungsbewilligung: Grundschuld löschen lassen oder nicht?

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Wenn ein Immobilienkredit nach vielen Jahren abbezahlt ist, ist die Freude darüber groß. Die Grundschuld anschließend aus dem Grundbuch löschen zu lassen, ist jedoch nicht immer sinnvoll.

Grundschuld löschen, Löschungsbewilligung, Foto: contrastwerkstatt/fotolia.com
Eine Löschungsbewilligung wird benötigt, um eine Grundschuld löschen zu lassen. Sinnvoll ist das aber nicht immer. Foto: contrastwerkstatt/fotolia.com

Banken verlangen als Sicherheit für eine Baufinanzierung oder einen Kredit einen Eintrag ins Grundbuch. Mit dieser sogenannten Grundschuld können sie sich gegen eine eventuelle Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers absichern. Wenn der Kreditnehmer seinen Kredit nicht mehr zahlen kann, dann hat die Bank Zugriff auf die Immobilie.

Ist der Kredit abbezahlt, kann die Grundschuld aus dem Grundbuch wieder gelöscht werden. Damit verbunden sind Kosten für den Notar und die Gebühren, die vom Grundbuchamt erhoben werden.

Grundschuld löschen: So geht's

  1. Nach der Tilgung des Darlehens gibt es eine Löschungsbewilligung der Bank.
  2. Mit der Löschungsbewilligung zum Notar gehen.
  3. Der Notar veranlasst beim Grundbuchamt, dass die Schuld gelöscht wird.

Von der Löschungsbewilligung zur gelöschten Grundschuld – Anleitung und Ablauf

Hat ein Immobilieneigentümer sein ursprünglich aufgenommenes Darlehen bei der Bank zurückgezahlt, bekommt er dies von der Bank mit der Löschungsbewilligung bescheinigt. Mit der Löschungsbewilligung kann ein Notar beim Grundbuchamt veranlassen, dass die Grundschuld gelöscht wird. Die Löschung der Grundschuld ist nicht umsonst – die Kosten setzen sich aus den Notarkosten und den Gebühren des Grundbuchamtes (in der Regel je 0,2 Prozent der Grundschuld) zusammen.

Wann sollte die Grundschuld gelöscht werden?

Warum aber sollte ein Immobilieneigentümer eine Grundschuld überhaupt löschen lassen? Eine Löschung ist beispielsweise meist nötig, wenn ein Haus verkauft werden soll. Denn der Käufer möchte keine Immobilie erwerben, die finanziell belastet ist – er will einen „sauberen“ Grundbucheintrag. Wer also sein Grundstück verkaufen will, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit seine Löschungsbewilligung einem Notar übergeben müssen, damit dieser die Grundschuld löschen lassen kann.

Laut Heidi Müller vom Kreditvermittler Interhyp ist eine Grundschuld in der Regel auch beim Verkauf einer Immobilie kein Hindernis: „Zwar kann es im Fall eines Verkaufs wünschenswert sein, dass Haus und Grund unbelastet sind. In der Praxis ist das aber meist kein Hindernis, denn die Löschung der Grundschuld wird im Kaufvertrag eindeutig geregelt.“

Achtung

In vielen Fällen reicht zur Löschung der Grundschuld die Löschungsbewilligung nicht aus – dann nämlich, wenn eine Grundschuld verbrieft ist. Das bedeutet, dass zusätzlich zur eingetragenen Grundschuld bei der Bank ein Grundschuldbrief vorliegt. Auch diesen wird die Bank ihrem Schuldner erst aushändigen, wenn der Immobilienkredit vollständig abbezahlt ist. Um die Grundschuld zu löschen, muss dem Grundbuchamt in diesem Fall sowohl die Löschungsbewilligung als auch der Grundschuldbrief vom Notar vorgelegt werden. Vorsicht: Geht der Grundschuldbrief verloren, kann ein Immobilieneigentümer die Grundschuld nur durch ein kompliziertes und kostenintensives Gerichtsverfahren löschen lassen.

Wann ist es sinnvoll eine Grundschuld nicht löschen zu lassen?

Löschungsbewilligung, Immobilie verkaufen, Grundschuld löschen, Foto: contrastwerkstatt/fotolia.com
Wer sich in den eigenen Wänden noch wohl fühlt und seine Immobilie nicht verkaufen möchte, braucht auch nicht zwingend eine Löschungsbewilligung von der Bank. Foto: contrastwerkstatt/fotolia.com

So lange jemand seine Immobilie nicht verkaufen will, gibt es Argumente, die gegen eine Löschung der Grundschuld sprechen. „Die Grundschuld sollte man fortbestehen lassen, sofern die Bank die Löschung bewilligt hat“, sagt der Vertrauensanwalt des Bauherren-Schutzbund e.V. Wendelin Monz. „Der Eigentümer kann die Grundschuld nutzen, wenn er etwa später ein Darlehen für die Modernisierung aufnehmen will und dazu eine Sicherheit anbieten muss.“

Darüber hinaus entstehen dem Immobilienbesitzer Nachteile in Form von Kosten. Denn eine Löschung der Grundschuld gibt es vom Notar und vom Grundbuchamt nicht umsonst und das Kreditinstitut gibt die Kosten an seine Kunden weiter.

Was kostet es die Grundschuld zu löschen?

Kosten, um die Grundschuld löschen zu lassen, setzen sich aus dem Honorar für den Notar und den Gebühren zusammen, die das Grundbuchamt verlangt. Es handelt sich um Kaufnebenkosten. Nach Paragraf 34 Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) darf ein Notar einen Betrag in Höhe von 0,2 Prozent der Grundschuld verlangen. Das Amt nimmt noch einmal den gleichen Betrag. Gerade bei einer höheren Grundschuld kann auch weniger fällig werden, so dass für Notar und Grundbuchamt insgesamt zwischen 0,2 und 0,4 Prozent der Grundschuld anfallen.

Rechenbeispiel

Grundschuld löschen

Die Löschung einer Grundschuld von 200.000 Euro würde 800 Euro kosten, denn sowohl Notar als auch Grundbuchamt veranschlagen etwa 0,2 Prozent der Grundschuld, also jeweils 400 Euro.

Ob es letztlich sinnvoll ist, eine Grundschuld löschen zu lassen, obwohl eine Immobilie nicht verkauft werden soll, muss ein Immobilieneigentümer selbst entscheiden. Einige Eigentümer empfinden es als Entlastung, wenn eine Grundschuld aus dem Grundbuch getilgt ist – zwingend notwendig ist es allerdings nicht.

FAQ

Was kostet die Löschung der Grundschuld?

Es fallen für den Notar beziehungsweise die Gebühren, die von Grundbuchamt erhoben werden, jeweils etwa 0,2 Prozent der Grundschuld an.

Wie wird die Grundschuld gelöscht?

Zunächst braucht der Immobilieneigentümer nach kompletter Tilgung der Darlehensschuld eine Löschungsbewilligung des Gläubigers. Mit der Löschungsbewilligung geht der beauftragte Notar zum Grundbuchamt und lässt die Grundschuld löschen.

Grundschuld löschen lassen oder nicht?

Zwingend notwendig ist es nicht und es gibt einige Gründe, die dafür sprechen die Grundschuld nicht löschen zu lassen. Letztlich muss das aber jeder für sich selbst entscheiden.

Wann ist es sinnvoll die Grundschuld nicht löschen zu lassen?

Wenn beispielsweise Modernisierungsmaßnahmen und eine Anschlussfinanzierung ins Haus stehen, kann es Geld sparen, wenn die erste Bank die Löschungsbewilligung der Bank in eine Abtretungserklärung an die zweite Bank ersetzt. So können Notarkosten gespart werden.

Wo finde ich die Grundschuld?

Die Grundschuld wird beim Grundbuchamt ins Grundbuch eingetragen.

Was passiert bei einem Gläubigerwechsel?

Wechselt der Gläubiger beispielsweise von der ursprünglichen Bank zu einer anderen, kann das mit hohen Kosten einhergehen. Oft ist der Gläubigerwechsel mit Eintragung beziehungsweise Löschung aus dem Grundbuch verbunden. Kosten können hier gespart werden, wenn die alte Bank, der Altgläubiger, eine Abtretungsurkunde ausstellt und der Wechsel nicht offiziell im Grundbuch geändert wird.

Wie kommt es zu einer Grundschuld?

Die meisten Banken verlangen für einen Kredit eine Sicherheit. Oft wird daher im Grundbuch die Grundschuld eingetragen. Für den Fall, dass die Forderungen nicht mehr beglichen werden können, hat die Bank Zugriff auf das Grundstück.


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59 Kommentare

Schmidt am 13.10.2020 17:33

Eigenheim ist schuldenfrei. Grundschuld wird nicht gelöscht.

Was bedeutet das für einen Erben? Gibt es Vor-oder Nachteile?

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sualk102020 am 02.10.2020 16:49

Guten Tag,

das Original einer Löschungsbewilligung von der Bank ist notwendig zur Löschung einer Grundschuld.

Wem gehört das Original der Löschungsurkunde nach Löschung der Grundschuld???

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Tina1990 am 23.09.2020 13:00

Hallo,

Folgendes Problem habe ich, bzw. verstehe ich nicht ganz.

Eine Grundschuld soll aus dem Grundbuch gelöscht werden.

Dazu braucht man ja eine löschungsbescheinigung der bank.

Es handelt sich aber um eine Erbengemeinschaft. Benötigt jeder der Erben eine Kopie der löschungsbescheinigung? Oder reicht es, wenn ein Erbe diese dem Notar vorlegt?

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Dieter am 22.07.2020 12:20

Hat es einen Einfluss auf eventuell spätere Kreditaufnahmen, wenn man den Grundschuldeintrag nicht löscht? Sind dann evtl. spätere Kredite teuerer?

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Christina am 11.07.2020 10:18

Was passiert wenn Etern vor ihrem Ableben eine Grundschuld aauf zwei Kinder eingetragen haben vor jahren aber die nie die Grundschuld abgezahlt haben. Grundschuld musste gelöscht werden weil Mutter ins Altenheim kam. Ein Sohn verstarb erben dann die Kindertrotz damals eingetragene Grundschuld? LG

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SINA am 08.07.2020 16:28

Hallo, ich habe da mal eine Frage. Mein Mann verkaufte 2017 sein Haus auf dem mehrere Grundschuldeintragungen waren. Er war alleiniger Eigentümer dieses Grzndstücks. Nun verstarb mein Mann in Februar diesen Jahres. Jetzt habe ich als Witwe Post vom Gericht bekommen, dass die Grundschuldeintragungen gelöscht wurden und der neue Besitzer eingetragen wurde. Der Brief ging erst zum alten bereits verkauften Haus und wurde dann nochmals an unsere neue Adresse versendet. Er wurde nicht nochmals neudatiert, ging an meinen verstorbenen Mann, wo noch nicht mal sein richtiger Vorname drauf stand. Das Adressenfeld wurde einfach geweißt und neu beschriftet. Als Zahllungsfrist wurden 14 Tage veranschlagt, die laut Schreibendatum bereits seit 3 Wochen um sind.

Wie soll ich mich verhalten? Muss ich als Witwe die Sumne zahlen?

Wie verhällt sich der Fall?

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D. Winter am 06.07.2020 11:04

Folgende Ausgangssituation: Im Grundbuch steht in Abteilung III zuerst eine hohe Grundschuld ohne Brief, die ich aktuell diszipliniert abbezahle. Danach steht im Grundbuch eine ganz kleine Grundschuld ohne Brief. Diese ist schon lange beglichen. An dritter Stelle steht eine Zwangssiche-rungshypothek (kleiner 10 T€), die ich im März 2019 abbezahlt habe. Die Löschung brachte ich bisher nicht auf den Weg. Die zuerst genannte hohe Grundschuld möchte ich jetzt umfinanzieren. Nun meine Frage: Muss ich dem Wunsch der neuen Bank nach Löschung der o. a. Zwangshypothek nach kommen oder ist diese Löschung ggf. vielleicht doch entbehrlich? VIELEN DANK im Voraus für Ihre Antwort

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Brita am 29.06.2020 11:54

Ich habe von der Bank eine Löschungsbewilligung angefordert. Ich habe ausdrücklich keinen Notar angegeben, sondern um Zusendung an meine Anschrift gebeten. Die Urkunde wollte ich ohne grundbuchliches Vollzug zu Hause aufbewahren. Die Bank rät davon ab und hat mir Kosten für die Beglaubigung einer Löschungsbewilligung mitgeteilt, die direkt mit dem Notar abzuwickeln sind. Sind diese Kosten zulässig? Musste ein Notar beteiligt werden?

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Danilo am 17.06.2020 23:49

Hallo, ich bin verzweifelt und vielleicht kann mir ja einer helfen.

Folgendes meine Oma, Onkel und Mama sind als Erbgemeinschaft damals an das Grundstück und Haus meines Opas gekommen. Mitte der 90er Jahre sollte das Grundbuch eingetragen werden auf die drei, dies wurde auch gekauft und von einem Notar beurkundet sowie nachweislich der Kaufpreis damals an das Land Berlin gezahlt. 2014 kam die BIM an, dass sie Geld von uns möchte, da wir nicht im Grundbuch stehen. Ich dachte mir wie jetzt? Was hat der Notar damals gemacht ist er seiner Pflicht nicht nachgekommen und hat das Ganze vollzogen, wo er doch dafür bezahlt wurde?

Die BIM macht immer mehr Druck. Ich sehe aber nicht ein eine Sache die schon gekauft wurde nochmal zu bezahlen, wo es nicht unser Verschulden ist zumal es doch so ist, das auch der Verkäufer nachprüfen muss, ob das Ganze vollzogen wurde, oder?

Ich frage mich warum zahlen wir Grundstückssteuer wenn wir kein Eigentümer sind? Meine Mutter hatte im Jahr 1999 auf das Gebäudegrundbuch bei der BHW einen Bausparer gemacht um das alles zu sanieren und zahlt diesen bis sie 65 oder 67 ist, die BIM meint es darf aber keine Grundschuld bestehen um das Ganze umzutragen. Macht für mich keinen Sinn, denn hatte damals das Ganze keinen Sinn denn was hat das Grundstück mit dem Gebäudegrundbuch Zu tun. Hilfe

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G.Schuld am 09.06.2020 14:37

Ich habe eine Immobilie geerbte, auf der noch eine (ur-) alte Grundschuld eingetragen ist. Die Bank existiert nicht mehr und das Darlehen ist längst getilgt. Wie kann man diese Grundschuld löschen, bzw. ist dies überhaupt notwendig?

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immowelt-Redaktion am 10.06.2020 08:19

Hallo G.Schuld,

die Grundschuld löschen zu lassen ist v.a. dannnötig, wenn die Immobilie verkauft werden soll, da kein Käufer eine fremde Grundschuld übernehmen will. Dieser hätte nämlich dann auch den Nchteil, dass, so er selbst eine Finanzierung benötigt, diese in den zweiten Rang eintragen müsste, weil die alte Grundschuld erstrangig ist. Und Banken mögen es nicht, nur im zweiten Rag zu stehen.

Wenn keine Löschungsbewilligung etc. vorliegt, müsste hier durch öffentlichen Aushang bei Gericht ermittelt werden, ob ein /theoretischer) Gläubiger noch an der Grudnschuld festhält, erst dann wäre eine Löschung möglich. Hier sollten Sie aber ggf. einen Notar oder spezialisierten RA beauftragen, um das formell richtig hinzubekommen.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Heinrich am 23.05.2020 22:04

Liebe Redaktion,

ich habe mir euren Beitrag durchgelesen und mich ebenfalls auf der-makler.immo/grundschuld-loeschen-bei-hausverkauf/ informiert. Dennoch finde ich keine konkrete Antwort auf meine Frage.

Ist der Verkäufer dazu verpflichtet die Grundschuld aus dem Grundbuch austragen zu lassen. Letztlich bestünde doch die Möglichkeit, dass dieser mir die Grundschuld beim Verkauf verschweigt. Könnte er dann im Falle eines Verkaufs die Immobilie dann weiterhin beleihen, oder ist das schlichtweg nicht möglich.

Ich frage deswegen, weil ich in der Überlegung bin eine Immobilie zu kaufen und nicht in eine solche Falle geraten will. Anders gefragt: Kann ich als Kaufinteressent die Grundschuld beim Grundbuchamt einsehen?

MfG

Heinrich

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 26.05.2020 10:32

Hallo Heinrich,

in der Praxis ist es nicht möglich, dass der Verkäufer die Grundschuld verheimlicht und einfach stehen lässt, weil Immobiliekäufe in Deustchland grundsätzlich über den Notar laufen. Dessen Aufgabe ist es, sich um eine ordnungsgemäße Abwicklung zu kümmern, wozu auch gehört, dass die Grundschuld des Vorgängers gelöscht wird.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion


immowelt-Redaktion am 26.05.2020 10:35

Hallo Heinrich,

noch eine Ergänzung: Selbst wenn - was fernliegend ist - die alte Grundschuld des Vorgängers stehen bliebe, würde eine verheimlichte Grundschuld spätestens dann auffallen, wenn Sie Ihre Grundschuld eintragen lassen wollen (über den Notar). Das ginge dann nicht im ersten Rang, d.h. die finanzierende Bank würde die Mittel nicht freigeben.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

johaelle am 07.05.2020 12:33

Sehr geehrte Redaktion,

hat der Staat im Rahmen eines Lastenausgleichs Zugriff auf meine Immobilie? Schützt eine Löschungsbewilligung im Grundbuch davor?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

MfG

auf Kommentar antworten

.

Immowelt-Redaktion am 29.04.2020 08:13

Hallo johaelle,

nach dem 2. WK wurden Immobilieneigentümer im Rahmen des Lastenausgleichsgesetzes dahingehend zur Kasse gebeten, dass Sie 50 % des Immobilienwertes über 30 Jahre verteilt zahlen mussten. Das ist schon lange her. Aktuell gibt es von den allgemeinen Steuergesetzen abgesehen, keinen Zugriff des Staates auf das Vermögen von Bürgern.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Hallo,

danke für Ihre Antwort. Meine Frage ist leider nicht beantwortet.

Würde mich eine Löschung der Grundschuld im Grundbuch bei einem erneuten Lastenausgleichsgesetz vor dem Zugriff des Staates auf meine Immobilie schützen?

Danke .

MfG

Johaelle

auf Kommentar antworten

immowelt-Redaktion am 08.05.2020 08:57

Hallo johaelle,

solange Deutschland nicht zu einem zweiten Nordkorea mutiert, ist es absolut fernliegend, dass der Staat Zugriff auf Ihre Immobilie haben will. Auch nach dem 2. WK mit dem Lastenausgleichsgesetz hatte der Staat keinen Zugriff auf Immobilien, vielmehr mussten Eigentümer über einen längeren Zeitraum gestreckt jährlich eine eher geringe Abgabe zahlen. Sollte, wovon wir nicht ausgehen, Deustchland zu einem Unrechtsstaat mutieren, der seine Bürger enteignen will, wäre es völlig egal, ob die Grundschuld gelöscht ist oder nicht. Dann wäre es sogar eher sinnvoll, die Grundchuld stehen zu lassen.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Sandro am 30.04.2020 15:57

Hallo,

wir haben wg. Scheidung das gemeinsame Haus verkauft. Die Finanzierung lief insgesamt 19 Jahre und es bestand noch eine Restschuld die verrechnet wurde. Nun hat die Bank eine VFE verlangt. Wir haben mitbekommen, dass die Bank die VFE nicht verlangen darf, wenn die Finanzierung mind 10 Jahre gelaufen ist, diese ist 19 Jahre (mit zwei Anschlussfinanzierungen gelaufen).

Zweite Frage: Das Haus ist nun verkauft und es ist alles abgewicklet, was muss ich bei der Bank verlangen. Herausgabe der vollstreckbaren Ausfertigung, Bestätigung der Löschung etc.? Oder ist das nur bei einen abbezahlten Haus so und beim Hausverkauft ist alles erledigt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.05.2020 10:53

Hallo Sandro,

das mit den 10 Jahren stimmt schon. Allerdings zählt nicht die Gesamtlaufzeit, sondern jeweils die Zeit ab Abschluss der Anschlussfinanzierung.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Irena am 29.04.2020 21:47

Hallo sehr geehrte Damen und Herren.

Wir haben mit unserem Sohn ein Haus gebaut,wo wir mit meinem Mann eine Eigentumswohnung haben,die wird in einem Jahr ausbezahlt.Wir möchten die Wohnung an den Sohn notariell ein erbschein erstellen.Die Frage ist:Müssen wir nach Erhalt des löschungsbewilligung ,unsere grundschuld löschen?Werde dankbar für ihre Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.05.2020 10:44

Hallo Irena,

wenn das Darlehen abbezahlt ist, können Sie die Grundschuld löschen lassen, müssen das aber nicht. Wenn Ihr Sohn später die Immobilie erbt, kann er das immer noch tun.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

harry dobier am 28.04.2020 15:21

guten Tag,

ich habe mein Darlehn abbezahlt. Will aber das Haus nicht bverkaufen.

Meine Forderung von der Bank eine Löschungsbewilligung zu erhalten wird mit Kosten für einen Notar verlangt für die Beglaubigung derer Unterschrift der Bank auf der Löschungsbewilligung und Grundschuldbrief edas ich den Notar bezahle. Nochmals ich will die Grundschuld nicht löschen, ich benötige nur die Bestättigung das dass Darlehn bezahlt ist.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.04.2020 08:27

Hallo Harry,

der Bundesgerichtshof hat in einem Urteil (Az.: XI ZR 437/11) entschieden, dass nachfolgende Klausel in AGB-Kreditverträgen unwirksam ist: "Die Bank ist berechtigt, dem Kunden Auslagen in Rechnung zu stellen, die anfallen, wenn die Bank in seinem Auftrag oder seinem mutmaßlichen Interesse tätig wird (insbesondere für Ferngespräche, Porti) oder wenn Sicherheiten bestellt, verwaltet, freigegeben oder verwertet werden (insbesondere Notarkosten, Lagergelder, Kosten der Bewachung von Sicherungsgut)."

Allerdings hat der BGH auch klargestellt, dass Banken Auslagen geltend machen können, wenn es sich um kostenverursachenden Maßnahmen handelt, deren Vornahme die Beklagte im Rahmen einer Fremdgeschäftsbesorgung von Gesetzes wegen (§670 BGB) als erstattungspflichtig ansehen darf.

Insgesamt dürfte das so auszulegen sein, dass dann, wenn eine Klausel ganz allgemein die Kostenübernahme durch den Kunden vorsieht, unwirksam ist. Aber in Fällen, in denen tatsächlich und konkret die Kostenübernahme von tatsächlich anfallenden Kosten geregelt wird, von einer Zulässigkeit auszugehen sein dürfte.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

johaelle am 27.04.2020 15:30

Sehr geehrte Redaktion,

hat der Staat im Rahmen eines Lastenausgleichs Zugriff auf meine Immobilie? Schützt eine Löschungsbewilligung im Grundbuch davor?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.04.2020 08:13

Hallo johaelle,

nach dem 2. WK wurden Immobilieneigentümer im Rahmen des Lastenausgleichsgesetzes dahingehend zur Kasse gebeten, dass Sie 50 % des Immobilienwertes über 30 Jahre verteilt zahlen mussten. Das ist schon lange her. Aktuell gibt es von den allgemeinen Steuergesetzen abgesehen, keinen Zugriff des Staates auf das Vermögen von Bürgern.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

M.Krenn am 24.04.2020 14:24

Sehr geehrte Redaktion,

ich habe von meiner Bank bereits die Löschungsbewilligung erhalten, aber mein Wohnbaufürderungsdarlehen der Stadt Wien läuft noch einige Jahre. Wäre es, da ich aktuell nicht verkaufen möchte, sinnvoll zu warten bis auch die Wohnbauförderung ausbezahlt ist und dann beide Löschungen in einem einmaligen Vorgang zu veranlassen und sich somit 50% der Kosten gegenüber 2 Einzelvorgängen zu sparen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.04.2020 10:32

Hallo M.Krenn,

wenn das Wohnbauförderungsdarlehen noch läuft, können Sie dieses noch nicht löschen lassen, sondern nur das andere Darlehen, das bereits abbezahlt ist. Die Löschung hat aber zum derzeitigen Zeitpunkt keine Vorteile für Sie und verursacht nur Kosten. Im Prinzip ist es ausreichend, die Löschung erst im Zusammenhang mit einem Verkauf vorzunehmen. Die genauen Kosten in Österreich wissen wir leider nicht.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 27.04.2020 08:17

Hallo M.Krenn,

da Sie Ihre Frage auf den deustchen Ratgeberseiten von immowelt.de stellen, hier aber die STadt Wien nennen, ist uns nicht ganz klar, ob wir anhand der deutschen oder österreichischen Rechstlage antworten sollen. Im Allgemeinen schadet es aber nicht, wenn die Hypothek weiter im Grundbuch steht.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion


Krenn.M am 27.04.2020 15:23

Hallo, ja es handelt sich um Wien, also österr. Rechtslage. Ich will die Löschung im Grundbuch schon durchführen, aber dabei Geld sparen in dem ich wissen will ob ich beide Löschungen auf einmal veranlassen kann und somit nur einmalig die entsprechenden Gebühren zu entrichten habe.

D. Rostek am 21.04.2020 12:07

Liebe Immowelt-Redaktion,

ich meinte, ob ich, ganz abgesehen von der Bank, einen Grundschuldbrief , mit einer Summe xy eintragen lassen kann?

auf Kommentar antworten

D. Rostek am 20.04.2020 14:49

Hallo,

ich habe ein Haus und Grundstück, dass von einer Bank per Kredit finanziert wurde. Diese Bank steht im Grundbuch mit einer Grundschuld. Kann ich zusätzlich einen Grundschuldbrief eintragen lassen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.04.2020 11:26

D. Rostek,

mit der Eintragung der Grundschuld ist alles erfoderliche getan. Der Gurndschuldbrief ist eine Urkunde, die man benötigt, wenn man z.B. beim Verkauf die Grundschuld löschen lassen will. Er verbleibt bei der Bank, solange der Kredit noch nicht abbezahlt wurde.

Beste Grüße

die immowelt-Redaktion

Luna am 06.04.2020 13:42

Hallo miteinander,

entspricht es der Wahrheit, dass eine Immobilie dem Käufer erst dann wirklich gehört, wenn er alle Hypotheken bezahlt und jedoch vor allem SÄMTLICHE GRUNDBUCHEINTRÄGE nach Bezahlung hat löschen lassen? Oder gehört die Immobilie bis zur Löschung der Einträge immer noch der Bank auch wenn sämtliche Grundschuld schon vor Jahren getilgt wurde.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.04.2020 10:53

Hallo Luna,

rein rechtlich gesehen ist derjenige Eigentümer, der als solcher im Grundbuch eingetragen ist. Ob Hypotheken eingetragen sind, spielt keine Rolle, das sind Lasten, die am Eigentümerstatus nichts ändern. Die Bank ist zu keinem Zeoitpunkt Eigentümer, hätte aber in dem Falle, dass der Schuldner seine Raten nicht mehr zahlt, die Möglichkeit, eine Zwangsversteigerung zu betreiben.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Sebastian am 28.03.2020 00:49

Hallo zusammen!

Ich möchte mir ein Reihenmittelhaus kaufen. Ich habe dass Glück das meine Eltern mir bei der Finanzierung helfen. Ich hab einen Darlehen aufgenommen bei der ING DiBa, eine Hälfte ist belastet durch mich und meine Frau, bei der anderen Hälfte wurde die Wohnung meiner Eltern als Pfand hinterlegt. Problem ist jetzt, dass der Notar die Kaufpreisfälligkeit an mich versendet hat und wir die Löschungsbewilligung zwar haben und auch beim Notar abgegeben wurde, aber der Notar hat sich um die Löschung im Grundbuchamt nicht gekümmert und meine Eltern haben es persönlich beim Grundbuchamt abgegeben. Es ist zwar jetzt verzögert veranlasst, aber jetzt ist die Kaufpreisfälligkeit bald soweit und dann müssen Zinsen gezahlt werden, weil die ING zahlt nicht aus ohne Löschung im Grundbuch. Wer kommt für die Zinsen auf? Der Notar hat sich um die Löschung ja nicht gekümmert, ist doch deren Pflicht....oder?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.03.2020 09:58

Hallo Sebastian,

sofern der Notar nachweislich seinen Verpflichtungen nicht nachkam und Ihnen dadurch ein Schaden entstand, ist es durchaus möglich, dass Sie Ansprüche gegen den Notar haben könnten. Sollte es so kommen, wäre es aber ratsam, die Vorgehensweise vor Ort mit einem Fachanwalt zu besprechen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Odin am 25.03.2020 15:20

Meine Situation:

Ich möchte mein Haus verkaufen; hatte einen Käufer, dessen Finanzierung geplatzt ist; also Notartermin abgesagt. Schade. Mein Notar hat alle Löschungsbewilligungen für das Grundbuch von mir bekommen.

Frage: Ist es kostengünstiger die Löschung der Grundschulden ohne Kaufvertrag mit dem Notar zu veranlassen oder ist es kostengünstiger die Löschungen im Rahmen eines neuen Kaufvertrags zu veranlassen? Gibt es möglicherweise dann eine Kostenaufteilung zwischen Eigentümer und Käufer?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.03.2020 08:57

Hallo Odin,

die reine Löschung der Grundschuld ist - auch Kostenseitig - Sache des Alt-Eigentümers. Kostenseitig dürfte es keinen Unterschied machen, ob die Löschung ohne Veräußerung oder im Zuge einer Veräußerung stattfindet.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Katze am 27.02.2020 17:46

Kann die Pflegekasse auf ein Haus zugreifen auf dem eine Grundschuld eingetragen ist, bereits getilgt, nur noch nicht gelöscht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.03.2020 07:29

Hallo Katze,

läuft Ihre Frage darauf hinaus, ob die Pflegekasse das insgesamt darf (unter bestimmten Voraussetzungen kann dies möglich sein) oder ob eine Versteigerung mit eingetragener Grudnschuld möglich ist?

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Marija Taver am 17.02.2020 09:26

RIA...Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine sehr wichtige Frage:

ich habe beim kauf meines Mehrfamilienhauses, meine Jungs 3 Stück ins Grundbuch mit ein getragen mit je 50.000 Euro, ohne Brief (ich schulde ihnen nicht das Geld, sie haben nichts eingebracht) das diente nur zur Sicherheit, damit fals was passieren sollte vor ablauf des Dahrlehens damit meine Jungs dann ein Teil des Hauses behalten können.Nun bin ich in scheidung und das 6 Wohneinheiten Haus wird geteilt, einer meiner Jungs geht raus aus der Grundschuld, die anderen Beiden wollen nicht, obwohl ich ihnen das Geld nicht schulde und sie das Haus so oder so erben. Ich muss einen Teil verkaufen von meinem Hausanteil und möchte das meine Jungs ausgetragen werden aus dem Grundbuch, was kann ich dagegen tun?

Liebe Grüße, M.T

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.02.2020 11:55

Hallo Marija Taver,

das Grundbuch hat öffentlichen Glauben. Da bedeutet, dass man nicht einfach jemanden, der als Eigentümer im Grundbuch steht, austragen lassen kann. Tatsächlich sind Ihre Söhne durch die Eintragung (Mit-)Eigentümer der Immobilie. Hinsichtlich der geplanten Aufteilung sollte dies mit einem Notar besprochen werden, zumal eine Aufteilung in WEG-Einheiten nur mit Zustimmung aller (Mit-)Eigentümer überhaupt möglich ist. Es dürfte ratsam sein, zusammen mit den Söhnen unt ggf. unter Mithilfe eines Notars eine für alle tragbare Lösung zu finden, denn eine durch Sie veranlasste Autragung der Söhne dürfte eher nicht möglich sein.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Rio am 13.02.2020 20:41

Hallo an die Redaktion,

ich besitze eine komplett abbezahlte Wohnung. Allerdings habe ich die Grundschuld nicht löschen lassen. Jetzt möchte ich ein Haus kaufen, und über eine Bank finanzieren. Als Sicherheit für den Kredit habe ich die Wohnung angegeben, sowie etwas Eigenkapital. Die Bank möchte jetzt einen Beweis für die schuldenfreie Wohnung, weil sie im Grundbuchauszug wohl die nicht gelöschte Grundschuld gesehen hat. Wie kann ich vorgehen, ohne die Grundschuld zu löschen? Vielen Dank für eure Hilfe im voraus. Viele Grüße Rio

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.02.2020 09:11

Hallo Rio,

sofern Sie die Grundschuld erneut nutzen möchten, ist es freilich am einfachsten, wenn Sie das neue Darlehen bei der Bank aufnehmen, bei der Sie damals ein Darlehen hatten. Und diese Bank weiß ja, dass das alte Darlehen bereits zurückgezahlt ist. Sofern Sie, etwa wegen besserer Konditionen, bei einer anderen Bank ein neues Darlehen aufnehmen wollen, so müsste entweder die alte Grundschuld gelöscht und eine neue zugunsten der anderen Bank eingetragen werden, oder die alte Bank tritt die Grundschuld an die neue Bank ab (was günstiger wäre); dazu ist die alte Bank aber nicht verpflichtet.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


Rio am 14.02.2020 09:41

Dankeschön für die Auskunft

Mathias am 17.01.2020 00:53

Hallo Immowelt Readktion!

Zunächst vielen Dank für eure gute Arbeit =)

Folgender Sachverhalt: Wir wollen eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus kaufen. Den Verkäufern gehören mehrer Wohnungen in diesem Haus. Die Wohnung, die wir kaufen wollen, ist mit Grundschulden von zwei verschiedenen Banken belastet, allerdings gleichzeitig mit 3 weiteren Wohnungen in diesem Haus, die den Verkäufern gehören (diese haften also mit, d.h. die Grundschulden sind auf diese vier Wohnungen gemeinsam geschrieben). Die Grundschulden sind noch nicht komplett abbezahlt. Wie kann man hier vorgehen? Gibt es die Möglichkeit, eine Wohnung herauszulösen, evtl. gegen eine Teilzahlung vom Kaufpreis an die Bank? Wie sollten die Verkäufer hier am besten vorgehen, um die Wohnung frei von Grundschulden zu bekommen?

Vielen Dank für eure Hilfe!

Viele Grüße Mathias

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.01.2020 15:10

Hallo Mathias,

das ist eine Sachlage, die die Verkäufer mit den Banken klären müssen, ob Sie ihren Kredit vorzeitig tilgen können oder eben eine Wohnung herauslösen können. Da kann es sein, dass die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung haben möchte, wie hoch diese ausfällt, können wir nicht beurteilen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechtberatung leisten können und dürfen. Wir empfehlen für eine rechtssichere Antwort einen Fachanwalt zu konsultieren.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Andi am 12.01.2020 21:39

Gibt es ein Recht zur Löschungsbewilligung auch die Herausgabe einer vollstreckbaren Ausführung der Grundschuldurkunde? Oder ist mit der Löschung im Grundbuch auch die vollstreckbare Ausführung hinfällig/ungültig?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.01.2020 08:57

Hallo Andi,

üblicherweise sollte das so sein, denn wenn die Schulden vollständig getilgt sind, sollte alles gelöscht werden. Besteht die Grundschuld nach Übergabe der Urkunden allerdings fort, etwa weil später neue Schulden darüber abgesichert werden sollen, entfällt nach einem Urteil des BGH aber nicht die Vollstreckbarkeit (Az.: V ZR 296/13).

Betse Grüße

die Immowlet-Redaktion

Elvira am 04.01.2020 00:13

Wir haben unsere Immobilie mit einem Darlehen von Privatperson finanziert. Das Darlehen haben wir bereits zurückbezahlt. Was brauchen wir um die Eintragung im Grundbuch zu löschen? Und was, wenn die Person aus Altersgründen nichts mehr machen kann. Kann sein Erbe für ihn die Sache klären? Kann der Erbe uns eine Löschungsbewilligung ausstellen? Muss sie auch notariell beglaubigt werden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.01.2020 09:46

Hallo Elvira,

da es eher selten und ungewöhnlich ist, dass ein Privatdarlehen im Grundbuch abgesichert wird, raten wir, das konkrete Vorgehen am besten mit einem Notar zu besprechen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Ralf am 02.01.2020 13:37

Zur Finanzierung des Kaufs und der Renovierung unserer gebrauchten Immobilie haben wir für Energiesparmaßnahmen Fördermittel vom Land in Anspruch genommen. Diese mussten zwingend erstrangig im Grundbuch abgesichert werden. Unsere Hausbank hat den Rest finanziert und steht im Grundbuch auf Rang zwei. Das Energiespardarlehen ist jetzt getilgt, demnächst läuft die Finanzierung über die Hausbank aus. Es steht also eine Anschlussfinanzierung an. Kann jetzt eine andere Bank für die Anschlussfinanzierung erstrangig ins Grundbuch oder hat meine Hausbank ein Vorrecht / Mitspracherecht? Da der Umbau etwas teurerer wurde haben wir auch noch einen weiteres Darlehen das erst ein Jahr später ausläuft. Das macht den Sachverhalt bestimmt nicht einfacher.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.01.2020 08:55

Hallo Ralf,

wenn die neue Finanzierung in den ersten Rang soll, muss aktuell im ersten Rang stehende zunächst gelsöcht werden, was kein Problem sein sollte, wenn dieses Darlehen bereits getilgt ist. Allerdings ist das Löschen und Neueinschreiben mit Kosten verbunden. Sie sollten deshalb zunächst prüfen, ob sich das für Sie lohnt. Ggf. kann auch eine Grundschuldabtretung in Betracht (weas billiger wäre). Ob dies möglich ist, hängt aber von der Geschäftspolitik des jeweiligen Finanzierers ab.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Oliver am 29.12.2019 12:02

Gibt es ein "Verfallsdatum" für die Löschungsbewilligung die ich von der Bank erhalten habe, oder ist die für immer gültig. Kann ich sie bei einem Verkauf in 15 oder 20 Jahren zu Löschung noch verwenden?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.12.2019 10:14

Hallo Oliver,

eine Löschungsbewilligung verfällt nicht. Sie können Sie also auch in einigen Jahren noch zur Löschung verwenden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Helge am 16.12.2019 13:39

Vorab: Dies ist ein sehr informatives Forum. Ich bin dankbar für die Antworten! Meine Frage: Darf meine Bank für die Ausstellung einer Löschungsbewilligung (nicht den Austrag aus dem Grundbuch) Notargebühren verlangen? Ich denke, es handelt sich hierbei um ein eher formloses Schreiben, dass grundsätzlich die Austragung gestattet. Dabei werden dann Notarkosten anfallen.

auf Kommentar antworten

Konrad Fischer am 30.12.2019 21:54

Für die Erstellung der Urkunde für die Löschungsbewilligung zu dem Grundpfandrecht in Höhe von 138.048,- EUR hat der Notar meiner Bank eine Gebühr von 77,83 EUR berechnet. Meine Bank hat um Überweisung dieses Betrages auf ihr Konto erbeten. Die Überweisung habe ich am 16.07.2019 geleistet.

Sie schreiben: "Die Ausstellung einer Löschungsbewilligung ist eine gesetzliche Pflicht der Banken, für die sie kein Entgelt verlangen kann".

Kann ich die geleistete Gebühr zurück verlangen?


Immowelt-Redaktion am 02.01.2020 15:39

Hallo Konrad Fischer,

die Bank hat keinen Anspruch darauf, eigene Kosten in Rechnung zu stellen, da dies zur Erfüllung ihrer eigenen Aufgaben gehört. Nach einem BGH-Urteil (AZ: XI ZR 437/11) darf die Bank jedoch die Auslagen für eine notarielle Beglaubigung einer Löschungsbewilligung geltend machen. Wenn Ihre Löschungsbewilligung also nicht notariell beglaubigt wurde, dann dürfen die Gebühren nicht verlangt werden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 17.12.2019 07:38

Hallo Helge,

alleine die Ausstellung einer Löschungsbewilligung ist eine gesetzliche Pflicht der Banken, für die sie kein Entgelt verlangen kann. Nur wenn der Bank weitere Kosten entstehen, darf sie diese an den Kunden weitergeben, Für die Löschung selbst fallen Notar- und Grundbuchkosten an. Der Notar kann für die Beglaubigung der Urkunde gemäß GNotKG § 34 (entsprechend der Tabelle) Gebürhen verlangen. Ebenso kommen Kosten des Grundbuchamtes hinzu. Bei einer typischen Finanzierung dürfte in den meisten Fällen mit einem dreistelligen Betrag gerechnet werden.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

nik100943 am 16.11.2019 18:48

Ich hatte bei meiner Bank die Löschung von 2 Grundschulden beantragt, nachdem die zugrunde liegenden Darlehen seit langem getilgt waren. Jetzt halte ich die Löschungsbewilligung nebst notariell beglaubigter Unterschrift der Bank und 2 Grundschuldbriefen in Händen. Meine Unterschrift lasse ich am kommenden Montag öffentlich im Rathaus beglaubigen. Kann ich die kpl. Unterlagen zusammen mit einem Löschungsantrag SELBST beim zuständigen Grundbuchamt einreichen oder muss das ein Notar machen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.11.2019 11:07

Hallo,

die Löschungsbewilligung der Grundschuld bedarf der notariellen Form.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Wolfgang Kaiser am 10.10.2019 15:00

Unsere Immobilie ist seit ca. 10 Jahren bezahlt. Grundschuld wollen wir nicht löschen. Jetzt teilt uns die Bank mit, dass für sie eine weitere Verwahrung der Grundschulden nicht mehr möglich ist. Wir werden gebeten, die Erstellung einer notariellen Löschungsurkunde per Unterschrift zu beantragen. Nach der Bezahlung des Pauschalbetrags in Höhe von 110,00 Euro für die Kostenrechnung des Notars der Bank und Rücksendung des unterzeichneten Auftrags zur Erstellung einer Löschungsbewilligung kann die Urkunde vom Notar der Bank beglaubigt und uns zugesandt werden. Wir wollen die Grundschuld aber eigentlich nicht löschen lassen und die entsprechenden Kosten nicht tragen. Kann die Bank uns dazu zwingen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.10.2019 11:29

Hallo Wolfgang Kaiser,

dass eine Bank die Löschung der Grundschuld mit Nachdruck betreibt, ist nach unseren Erfahrungen eher ungewöhnlich (meist geht es ja darum, welche Unterlagen man für die Löschung braucht...). Ohne Gewähr ergaben unsere Recherchen aber nicht, dass dies einer Bank verboten wäre; ggf. könnten Sie diesbezüglich jedoch bei einem Fachanwalt nachhaken, um klarheit zu bekommen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


Wolfgang Kaiser am 20.10.2019 14:53

Der Fall hat sich nach einem Telefonat aufgeklärt. Die Bank wird abgewickelt und gibt allen Kunden die Möglichkeit, jetzt noch die Löschungsurkunde zu bekommen, bevor sich das später ggf. umständlich gestaltet. Hätten sie ja auch gleich schreiben können.


Immowelt-Redaktion am 21.10.2019 10:40

Hallo Wolfgang Kaiser,

das erklärt die Vorgehenseise der Bank.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

dogfight76 am 09.10.2019 17:40

Wenn wir unsere unbelastete Immobilie als Sicherheit für den Kauf einer weiteren Immobilie mit 200.000€ belasten , reicht es dann z.b. in einem Jahr durch einen Gewinn von 200.000€ die 1. Immobilie wieder unbelastet zu bekommen ? Man zahlt also die 200.000€ an die Bank als Sicherheit.

Ich hoffe ich habe es verständlich formuliert.

Gruß

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.10.2019 10:51

Hallo dogfight76,

wenn Sie eine unbelastete Immobilie beleihen lassen, um ein Darlehen zu erhalten, müssten Sie dieses vollständig zurückzahlen, um diese Grundschuld wieder löschen zu lassen. Wenn das schon in einem Jahr geschehen soll, müssten Sie demnach eine Vereinbarung mit der Bank treffen, die dies ermöglicht oder auch ein variables Darlehen aufnehmen, das sich kurzfristig tilgen lassen würde.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


dogfight76 am 10.10.2019 11:27

Das bedeutet also wenn auf die unbelastete Immobilie eine Sicherheit von 200.000€ eingetragen wird, aber die Gesamtsumme des Darlehen 1Mio. beträgt dann muss mit der Bank vereinbart werden das mit einer Sondertilgung von 200.000€ die Grundschuld gelöscht wird ?

Oder müsste das gesamte Darlehen zurückgezahlt werden?

Wenn die Bank zur Absicherung die 200.000€ eintragen lässt, sollten dann 200.000€ in bar als Sicherheit nicht ausreichen ?


Immowelt-Redaktion am 11.10.2019 08:25

Hallo dogfight76,

wenn die Bank sich darauf einlässt, kann man im Darlehensvertrag sicher eine so wie von Ihnen geschilderte Konstellation vereinbaren. Alternativ käme freilich auch ein (zweites) variables Darlehen oder eines mit recht kurzer Laufzeit in Frage, das dann, sobald das Geld da ist, getilgt werden kann.

Die Frage mit der Bar-Sicherheit verstehen wir nicht ganz, da sich daraus ja weder für Sie noch die Bank irgendein Vorteil ergibt: Wenn Sie das Geld haben, macht es doch keinen Sinn, es bei der Bank zu hinterlegen, wenn doch eigentlich (durch Rückzahlung) die Grundschuld gelöscht werden soll. Oder haben wir da etwas falsch verstanden?

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


dogfight76 am 11.10.2019 09:30

Ich habe damit gemeint ob nur die Höhe der eingetragenen Grundschuld getilgt werden muss um die Löschungsbewilligung zu erhalten damit die Immobilie wieder frei ist.

Beispiel:

Gesamtdarlehen: 1Mio Euro

Eingetragen Grundschuld: 200.000€

Dann „nur“ die 200.000€ tilgen damit die Grundschuld gelöscht werden kann

Hoffe es ist jetzt verständlich, sorry

Gruß


Immowelt-Redaktion am 14.10.2019 08:57

Hallo dogfight76,

dann könnte es, wie gesagt, sinnvoll sein, das zu erwerbende Objekt mit einem Darlehen über 800.000 € zu beleihen und das vorhandene Objekt mit einem weiteren Darlehen über 200.000 €. Dann wäre das schön getrennt und im Falle der Tilgung des kleineren Darlehens stünde einer Löschung dann nichts entgegen. Dennoch sollten Sie natürlich Ihre Pläne mit der finanzierenden bank besprechen, vielleicht findet diese auch eine andere tragbare Lösung.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Marcell am 26.09.2019 12:11

Ich habe eine Grundschuld bei der Bank getilgt, und möchte die Grundschuld weiterverwenden. Ich bat deshalb die Bank um eine Verzichtserklärung nebst Löschungsbewilligung. Die Bank verweigerte die Ausstellung der Verzichtserklärung und ist nur bereit eine Löschungsbewilligung auszustellen. Was kann ich jetzt tun, um die Grundschuld weiterzuverwenden? Habe ich Anspruch auf eine Verzichtserklärung oder z.B.: eine Abtretung surch die Bank, oder bleibt mir nur die Löschung und keine Weiterverwendung der Grundschuld???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.09.2019 16:54

Hallo Marcell,

die Bank muss Ihnen eine Löschungsbewilligung ausstellen, zum Notar müssen Sie allerdings selbst gehen, um die Grundschuld löschen zu lassen. Und genau diesen Schritt lassen Sie einfach bleiben. Eine extra Verzichtserklärung brauchen Sie nicht unbedingt.

Herzliche Grüße,

die Immowelt-Redaktion

Grau am 20.08.2019 15:59

Löschungsbewilligung liegt nicht im Original vor - nur noch als Fotokopie. Würde das beim Notar reichen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.08.2019 10:08

Hallo Grau,

eine (einfache) Kopie dürfte nicht ausreichen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Frankysun am 15.08.2019 09:51

Halle wir haben unser Haus verkauft! Löschungsbewillig liegen alle vor, bis auf eine! Diese eine beläuft sich auf 385€ (!!!) Diese Forderung ist natürlich auch im Grundbuch eingetragen. Die ursprüngliche Forderung belief sich jedoch auf ca. 5000€. Jetzt will der Gläubiger 12000€ Ablösesumme, um die Löschungsbewilligung zu erteilen! Ist das denn rechtens?? Danke!!!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.08.2019 11:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und dass wir den Fall auf Basis der von Ihnen genannten Informationen nicht beurteilen können. Gerade in Anbetracht der Höhe der Forderungen, würden wir Ihnen raten, sich rechtlich von einem Fachanwalt beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

fischstaeble am 14.08.2019 10:43

Ich möchte mein Haus verkaufen; die Schulden sind abbezahlt, und ich habe die Löschungsbewilligung meiner Bank vorliegen. Kann die Gundschuld durch den Käufer, der ggf. über eine andere Bank finanziert, derart übernommen werden, dass sich daraus keine weiteren Rechte gegen mich ableiten lassen? Wie verhalten sich die Gebühren einer möglichen Übertragung zu den Gebühren für Löschung und Neueintragung? Welches "Mitspracherecht" hat hier die jetzt finanzierende Bank? Und für die Löschung: Habe ich es richtig verstanden, dass ich mit der Löschungsbewilligung ohne jegliche Notarbeteiligung auch direkt zum Ortsgericht (Hessen sei Dank) laufen kann?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.08.2019 13:25

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel wird die Löschung der Grundschuld ohnehin im Kaufvertrag eindeutig geregelt und für den Immobilienverkauf müssen Sie ohnehin zum Notar. Wenn Sie von der Bank eine Löschungsbewilligung erhalten haben, können Sie aber auch vor dem Verkauf zum Ortsgericht gehen. Nötig sein dürfte das wie gesagt aber nicht.

Bitte haben Sie abschließend jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Hierfür empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Valentin12 am 09.08.2019 19:44

Wenn ich Darlehen auf eine Immobilie aufgenommen habe und die Bank verteilt die Sicherheiten in Form von Grundschulden auf diese und eine andere Immobilie, weil die finanzierte Immobilie nach Gutachten einen geringeren Wert für die Beleihung ausweist. Was passiert, wenn ich nun die auf die finanzierte Immobilie eingetragene Grundschuld der Bank bezahle, weil ich diese verkaufen will, und die Grundschuld auf der zweiten Immobilie bestehen bleibt, kann ich dann Löschung dieser Grundschuld auf der ersten Immobilie verlangen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.08.2019 10:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Kredit bezahlt ist, sollte auch die Löschung der Grundschuld möglich sein. Aus der Ferne können wir Ihren Fall jedoch nicht abschließend beurteilen. Im Zweifel empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Heinz am 29.07.2019 12:50

Notarkosten einer Löschungsbewilligung hat die Bank zu tragen. Dies entschied der BGH mit Urteil vom 08.05.2012 zu AZ.: XI ZR 61/11

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.07.2019 14:34

Hallo Heinz und vielen Dank für Ihren Kommentar,

indem Kreditinstitute eine Löschungsbewilligung ausstellen, kommen sie ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach. Dafür dürfen Sie kein Entgelt verlangen. Es ist jedoch zulässig, die von der Bank verauslagten Kosten für Notar und Grundbuchamt an den Kunden weiterzugeben. In dem von Ihnen genannten BGH-Urteil wurde beschlossen, dass Banken im Rahmen der der Inhaltskontrolle unterliegenden AGB bestimmte Gebühren nicht uneingeschränkt und grundsätzlich auf den Kunden abwälzen dürfen, sondern die Ausgaben genau begründen müssen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Notarkosten einer Löschungsbewilligung immer die Bank zu tragen hat.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Claudia am 18.04.2019 11:40

In den meisten Bundesländern gibt es das Amtsgericht, in Hessen gibt es sogenannte Ortsgerichte, dort sind die Kosten in der Regel günstiger als beim Amtsgericht bzw. Notar. Wir haben dies mal bei einer Erbsache erlebt. Da wir in Rheinland Pfalz wohnen, hatten wir bedeutend höhere Kosten für die Abwicklung bezahlt, wie vergleichsweise mein Bruder der in Hessen beim Ortsgericht war. Trifft dies auch auf die Grundschuldlöschung zu ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.04.2019 12:07

Hallo Claudia,

ja, eine Grundschuldlöschung über ein hessisches Ortsgericht dürfte günstiger sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

sualg am 13.04.2019 08:46

Hallo,

kostet die Grundschuldlöschung im Zuge der Grundbuchberichtigung Gebühren, wann im Erbfall innerhalb von 2 Jahren umgeschrieben wird? Die Grundbuchberichtigung ist Kostenfrei. Gilt das auch für die Löschung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.04.2019 10:19

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel wird für eine Löschung der Grundschuld auch in diesem Rahmen eine Gebühr fällig. Wir kennen jedoch die Details des Einzelfalls nicht und würden Ihnen daher empfehlen, die Sache mit Ihrem Notar zu besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mira am 08.04.2019 18:17

Ich habe folgende Frage: Die Notarkosten bei meinem Kredit bzw. Hypothek über 100.000€ vor 4 Jahren waren ca. 360€ brutto. Jetzt verkaufe ich die Wohnung und die Notarin stellte mir die Rechnung für die Löschung dieser Hypothek auf ca. 840€ (berechnet nach dem Geschäftswert des Verkaufspreises der Wohnung und nicht nach dem geschäftswert des Kreidtes!) obwohl ich ihr gesagt habe, dass ich schon alleine bzw. gleich vorab den Kredit zurückzahlen kann... Sie sagte in dem Beurkundungstermin, dass ich warten soll und sie das regeln wird mit dem Kaubetrag bzw. es wird aus dem Kaufpreis abgelöst. Ist das ok oder kann ich verlangen, dass sie doch ihre Notargebührberechnung nach der Kredithöhe und nicht nach dem Wohnungverkaufspreis mir berechnet?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.04.2019 08:38

Hallo Mira und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Kosten für die Löschung der Hypothek bemessen sich in der Regel schon an der Kredithöhe. Wir können Ihre Frage aus der Ferne aber leider nicht klären, weil wir nicht wissen, was genau die Notarin in Ihrem Fall noch berechnet hat und auf welcher Grundlage. Sollte sich aus dem Gespräch mit der Notarin keine Lösung ergeben und sollten Sie weiterhin Zweifel an der Berechnung der Kosten haben, empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

eknata am 28.03.2019 15:37

Ich habe von meiner Bank nach Tilgung meines Kredites eine von einem Notar beglaubigte Löschungsbewilligung erhalten. Die Kosten für den Notar wurden mir in Rechnung gestellt. Auch wurde mir in einem Schreiben der Bank mitgeteilt, dass ich mit der notariell beglaubigten Löschungsbewilligung selbst direkt zum Grundbuchamt für die Austragung der Grundschuld gehen soll. Nun entnehme ich den bisherigen Antworten , dass ich noch mal einen Notar benötige für die Grundbuchaustragung und dann sicher noch mal Gebühren für den Notar anfallen. Was ist denn nun richtig?

auf Kommentar antworten

Hans am 30.03.2019 22:59

sie müssen nur noch ihre Unterschrift auf dem Dokument von einem Notar beglaubigen lassen (kostenpflichtig beim Notar) Mit dem so nun beglaubigten Dokument können sie direkt beim Grundbuchamt die Löschung beantragen.

Sie können den Löschungsantrag auch über den Notar laufen lassen - hierfür entstehen aber weiter Kosten.

PS - Normalerweise gehört die notarielle Löschungsbewilligung der Bank zu den Nebenpflichten des Kreditvertrages und sollte kostenlos sein.

UHBE am 23.03.2019 23:42

Ist es möglich mit allen erforderlichen Papieren beim Grundbuchamt die Grundbuchänderung selbst zu beantragen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.03.2019 09:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, das ist aktuell nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Klaus am 20.03.2019 14:11

ich lese immer nur von Gebühren für Notar und Grundbuch. Habe eine Löschungsbewilligung, wegen Hausverkauf, bei meiner Bank beantragt und erhalten mit einer Kostenrechnung von 41 Euro. ist das Rechtens? Jetzt kommen noch Notar und Grundbuch Kosten.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.03.2019 14:25

Hallo Klaus und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Banken sind verpflichtet, die Löschung einer Hypothek oder Grundschuld zu bewilligen und dürfen daher kein besonderes Entgelt verlangen. Tatsächlich angefallene Sachkosten darf die Bank aber berechnen. Was genau bei Ihnen die Kosten von 41 Euro verursacht hat, können wir aus der Ferne nicht abschließend klären. Sollten Sie an der Rechtmäßigkeit der Kosten entfallen, empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sunny am 16.03.2019 11:24

Sie geben an, dass Notar und Grundbuchamt jeweils 0,2% des Grundschuldwertes als Gebühr erheben - nach zwei anderen Internetportalen betragen die Gebühren jedoch zusammen knapp 0,2% inkl. der MwSt. für den Notar. ( berechnet auf 2.7Mio€ ) - Was stimmt nun ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.03.2019 09:01

Danke für Ihren Hinweis. Tatsächlich können die Kosten für Notar und Grundbuchamt auch geringer ausfallen. Wir haben das an der fraglichen Stelle im Artikel nun verdeutlicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 18.03.2019 09:01

Hallo Sunny und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die genauen Notarkosten sind in § 34 des Gerichts- und Notarkostengesetzes festgelegt. Sie dürfen bis zu 0,2 Prozent der Grundschuld betragen. Beim Grundbuchamt wird für die Löschung noch einmal der gleiche Betrag fällig. Wir würden Ihnen im Einzelfall allerdings raten, die genauen Kosten noch einmal beim Notar zu erfragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Sunny am 18.03.2019 17:33

Sorry, aber Ihre Auskunft ist falsch. Nur bei sehr geringen Beträgen = 2.000 € betragen die Gebühren nach der Tabelle in § 34 Gerichts- und Notarkostengesetz knapp 0,2% bei größeren sinkt er auf unter 0,1%

Richard am 11.03.2019 10:20

Hallo, mein Steuerberater meinte, dass laut dt. Gesetz, vor einer Grundbuchänderung, die Grundschuld des Kreditinstitut ausgetragen sein MUSS. Ist das der Fall?

Es geht um hier um eine Änderung nach einem Erbfall.

Vielen Dank für die Info.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.03.2019 13:07

Hallo Richard und vielen Dank für Ihren Kommentar,

diese Regelung ist uns nicht bekannt. Es ist möglich und kann im Einzelfall sogar sinnvoll sein, eine Grundschuld von einem Veräußerer zu übernehmen. Können Sie uns wissen lassen, auf welches Gesetz sich Ihr Steuerberater hier konkret bezieht?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rita am 28.02.2019 21:00

Hallo ,ich hoffe mir kann hier jemand weiterhelfen .

Es geht um folgendes :

Wir wollen ein Haus kaufen ,dieses ist belastet mit 3Rechten Wege,Leitungs und Mitbenutzungsrecht .Der Nachbar rechts von uns hat alle 3Rechte weil unsere aktuellen Verkäufer damals einfach dämlich waren und alles blind unterschrieben haben .

Nun hat der Nachbar gesagt ,er würde eine Summe x nehmen und alle Rechte rauslöschen lassen ,natürlich übernimmt er keine Notarkosten.Nun zu meiner Frage wenn ,wir haben noch nichts unterschrieben und würden das gerne vor geklärt und gelöscht haben .Wer muss die Kosten für die Löschung tragen ?Verkäufer?Da er ja nur den Antrag für eine Löschungsbewilligung geben kann .

vielen Dank schonmal vorab ,für die hilfreichen Tipps.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.03.2019 09:47

Hallo Rita,

wer den Notar zahlt, kann in diesem Fall vertraglich frei vereinbart werden, ist also schlichtweg Verhandlungssache. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Sie hierzu nicht rechtlich beraten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir vorab das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

EAH am 03.02.2019 15:06

Habe leider zu meiner Anfrage vom 6.1.19 über den Erhalt von erforderlichen Löschungsantragsformularen noch keine entsprechende Antwort erhalten. In den hier veröffentlichen Kommentaren kommt ab und zu der Begriff "ORTSGERICHT" vor. Was ist eigentlich darunter genau zu verstehen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.02.2019 12:30

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Ortsgerichte sind Hilfsbehörden der Justiz, die es derzeit ausschließlich in Hessen gibt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

tomwi am 10.01.2019 23:49

Es gibt keinen vernünftigen Grund eine Grundschule bestehen zu lassen. Der Zugriff der Bank besteht bei jeglicher Art von Schulden, auch wenn sie NICHT das Haus betreffen. Eine neue Kreditanfrage heisst neue Bewertung des Hauses und es gibt eben eine neue Grundschule wenn nötig. ...Ohne Probleme!!!

..und bei 200.000 betragen die Gebühren 400 fürs Grundbuchamt und 6 für das Beglaubigen der Unterschrift beim Ortsgericht. Also was sind 406 Euro im Gegensatz zu den Zinsen, die man gezahlt hat. ...oder der Sicherheit, dass man clean ist und nur noch selbst den Schlüssel zum Haus besitzt.

auf Kommentar antworten

sofa am 13.02.2019 17:52

Laut meinem (seriösen) Bankberater stimmt der Satz "Der Zugriff der Bank besteht bei jeglicher Art von Schulden, auch wenn sie NICHT das Haus betreffen" nicht.

Der Verbraucherschutz lässt nur zu, den Zugriff für das betreffende Darlehen zu währen.

EAH am 06.01.2019 11:07

Zu costaconcordia 2 am 29.05.18

Die Löschbewilligungen meiner Kreditgeber liegen vor.

Wo erhalte ich aber die Löschungsantragsformulare für die Beglaubigungen der Unterschriften ?

auf Kommentar antworten

olli am 23.11.2018 11:47

denkt bitte auch mal an Eure Erben. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, man hat nach dem Tod eines Menschen viele belastende Sachen zu erledigen. Spätestens wenn man dann die geerbte Wohnung / das Haus verkaufen oder einen Erben teilauszahlen möchte / muss, ist eine nicht gelöschte Grundschuld ein Problem. Und die Ausstellung Einer Zweitschrift der nicht mehr auffindbaren Löschungsbewilligung kostet ca 250€

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costaconcordia2 am 29.05.2018 21:28

Ihr Kommentar ist Gold wert und zeigt, wen wenig rücksichtsvoll dieses Portal gegenüber den Kreditnehmern ist! Vollkommen richtig. Für die Löschung bedarf es keines Notars. Der Löschungsantrag muss aber beglaubigte Unterschriften aller Grundstückseigentümer enthalten. Dies kann jedes städt. Amt vornehmen.

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lg am 13.05.2018 23:29

Mit einer Löschungsbewilligung kann n u r die Löschung betrieben werden. Für eine Weiterverwendung der Grundschuld ist eine löschungsfähige Quittung in öffentl. beglaubigter Form erforderlich.

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anmi2 am 25.04.2018 23:25

Aus eigener erfahrung: alles nur schönreden, funktioniert nicht in der praxis. Ich hatte eine löschungsbewilligung der commerzbank und wollte die grundschuld wiederverwenden. Gleiche und dann andere bank.

Commerzbank weigert sich die Bewilligung zurückzunehmen oder grundschuld wiederzuverwenden, abtretung an andere bank geht auch nicht, weil die vollstreckbare Urkunde fehlt :-(((

Und der Kunde ist wie immer der idiot

auf Kommentar antworten

Monika Gantner am 28.08.2018 22:37

Hallo

Habe ich gerade Ärger mit Commerzbank.

Will mir Notarkosten für eine Löschungbewilligung aufs Auge drücken.

Werde mich jedoch wehren.

Vielleicht hat noch jemand einen Tip für mich.

Danke im Voraus

M.G.

stappel am 18.04.2018 09:55

Um eine Unterschrift beglaubigen zu lassen muss man nicht zwingend zu einem Notar gehen, es reicht auch wenn man zu einen Ortsgericht geht, da kostet die Beglaubigung ca. 6€.

Da hat man schon mal die Hälfte der Kosten eingespart.

auf Kommentar antworten

Uwe am 01.01.2018 22:13

@G.F.

Das Gerücht vom "Reichen Deutschland" ist nicht aus den Köpfen zu bekommen. Würden Sie siech mit 2000 Milliarden Euro Schulden als reich bezeichnen ? Nein ? Warum ist dann Deutschland mit dieser Schuldenlast reich ? Bitte um Erklärung.

auf Kommentar antworten

Kajatan am 28.01.2019 13:55

@Ferdinand Klar

Also hier wird nicht verstanden was Werte sind. Es ist unerheblich ob Ihnen jemand etwas abkauft. Dennoch hat es Wert. Erst recht wenn es auch etwas erwirtschaftet, also Mehrwert schafft. So eine Straße tut das nämlich. Die Wirtschaft fährt darauf und bringt Mehrwert mit Ihrer Leistung.


BenWish am 17.02.2018 17:30

Weil den 2000 Milliarden Schulden ca 4000 Milliarden sonstige Werte entgegenstehen (z.B. Infrastruktur).

Wenn du 200.000€ Schulden bei der Bank hast, dafür aber ein Haus im Wert von 400.000€ dein Eigentum nennst. Bist du dann reich oder arm?


Ferdinand Klar am 03.03.2018 16:25

zu BenWish: dem muß ich wiedersprechen: wer soll denn die "Werte" vom Staat kaufen ?

(z.B. die maroden Straßen, Schulen usw ?)

Der wirkliche Wert einer Immobilie misst sich im Ernstfall erst am tatsächlich möglichen Erlös.

Duncibaer am 01.04.2017 21:52

Der erste Artikel, der auch darauf hinweist, dass zur Löschung der Grundschuld neben der Löschungsbewilligung meist auch ein Grundschuldbrief existiert, der ebenfalls von der Bank mit ausgehändigt werden sollte. Es kommt aber sogar noch besser: bei meiner Löschung verlangte die Notarin sogar die "vollstreckbare Ausfertigung der Grundschuldbestellungsurkunde", um jedwede persönliche Haftung der ehemaligen Miteigentümerin auszuschließen. Und diese "vollstreckbare Ausfertigung" war weder bei der erstfinanzierenden Bank noch bei der anschlussfinanzierenden Bank auffindbar. Also brauchte ich von zwei Banken zusätzlich noch eine schriftliche Bestätigung, dass die ehemalige Miteigentümerin aus der persönlichen Haftung entlassen ist. Und das trotz vorliegender Löschungsbewilligungen und Grundschuldbriefe. "Aber hier müsse ich zwischen "dinglicher" und "persönlicher" Haftung unterscheiden", so die Notarin. "Das gäbe es übrigens nur im deutschen Recht".

Hier wird versucht, mit allen Mitteln Geld für die Staatskasse zu erwirtschaften und das Verfahren unnötig verkompliziert. Inzwischen ist manches Auto teurer als so manches Haus...und da wird kein Notar und kein Grundbuchamt, keine Löschungsbewilligung und kein Grundschuldbrief notwendig. Da geht man mit der Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II sowie dem Personalausweis zum Straßenverkehrsamt und läßt das Auto zu. Und das Verfahren beim Autokauf zieht sich auch nicht über Monate in die Länge. Es wird schon lange Zeit für eine Reform im Bereich Immobilienübertragung - aber dann gingen unserem Staat wohl zu viele Einnahmen flöten.

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Mentor am 12.02.2019 12:49

sehr richtig !

es wird notwendig, diese verkrustete Gesetzgebung zur Immobilienübertragung zu reformieren, um mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, Wohneigentum zu erwerben.

Dazu ist es notwendig dieses bürokratisch überzogene und kostenaufwendige Prozedere

abzuschaffen.


Nat am 25.08.2017 13:59

In England ist das alles so viel einfacher und entspannten. Da hat fast jeder ein Eigentum


G.F am 16.06.2017 12:09

Ja, eine priviligierte Gruppe bekommt das Geld per Gesetz zugescheffelt. Warum haben in solch ein reiches Land als Deutschland, so wenig Leute Eigentum im Vergleich zu den anderen westeuropäische Ländern. Warum wird öffentlich nicht ehrlich darüber gesprochen. Das Volk soll das nicht wissen, das der Staat und seine Gehilfen (Notare) die Nutznießer sind. Die Nebenklosten sind einfach viel zu hoch! Das es anders geht zeigen die Skandinavier.


imemu15!!! am 12.04.2017 09:54

Wie recht Sie haben. Das ist einfach nur Abzocke. Eine Reform wäre dringend nötig.