Löschungsbewilligung: Grundschuld löschen lassen oder nicht?

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Ein Immobilienkredit wird meist über viele Jahre hinweg abbezahlt. Umso größer ist die Freude beim Kreditnehmer, wenn er endlich schuldenfrei ist. Ist das der Fall, kann der Immobilienkäufer zur Bank gehen und sich eine Löschungsbewilligung ausstellen lassen. Mit dieser kann er dann einen Notar aufsuchen, der dann die Löschung der Grundschuld beim Grundbuchamt in die Wege leitet. Doch nicht immer ist eine Löschung der Grundschuld sinnvoll.

Löschungsbewilligung – Vorgehen und Kosten

  • Hat ein Immobilieneigentümer sein ursprünglich aufgenommenes Darlehen bei der Bank zurückgezahlt, kann er verlangen, dass die eingetragene Grundschuld aus dem Grundbuch gelöscht wird.
  • Zunächst bescheinigt die Bank dem Eigentümer, dass er sein Darlehen komplett getilgt hat und stellt ihm die Löschungsbewilligung aus.
  • Mit der Löschungsbewilligung geht der Eigentümer dann zum Notar.
  • Der Notar veranlasst beim Grundbuchamt, dass die Grundschuld gelöscht wird.
  • Die Löschung der Grundschuld ist natürlich nicht umsonst – die Kosten setzen sich aus den Notarkosten und den Gebühren des Grundbuchamtes (in der Regel je 0,2 Prozent der Grundschuld) zusammen.
Grundschuld löschen, Löschungsbewilligung, Foto: contrastwerkstatt/fotolia.com
Eine Löschungsbewilligung wird benötigt, um eine Grundschuld löschen zu lassen. Sinnvoll ist das aber nicht immer. Foto: contrastwerkstatt/fotolia.com

Banken verlangen als Sicherheit für eine Baufinanzierung oder einen Kredit häufig einen Eintrag ins Grundbuch. Mit dieser sogenannten Grundschuld können sie sich gegen eine eventuelle Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers absichern. Kann der Kreditnehmer nämlich seinen Kredit nicht mehr zurückzahlen, hat die Bank somit Zugriff auf die Immobilie.

Will der Kreditnehmer die Grundschuld löschen lassen, muss er zunächst seinen Kredit abbezahlt haben. Die Bank stellt in diesem Fall eine sogenannte Löschungsbewilligung aus. Hat der Kreditnehmer diese in der Hand, kann er damit zum Notar gehen und seine Grundschuld löschen lassen.

Grundschuld löschen: So funktioniert es

Die Löschung einer Grundschuld funktioniert im Wesentlichen in drei Schritten:

  1. Die Bank bescheinigt dem Kreditnehmer, dass er sein Darlehen komplett  getilgt hat – sie stellt ihm eine Löschungsbewilligung aus.
  2. Der Immobilienkäufer geht mit der Löschungsbewilligung zum Notar.
  3. Der Notar veranlasst beim Grundbuchamt, dass die Grundschuld gelöscht wird.

Wann die Löschung einer Grundschuld mittels Löschungsbewilligung wichtig wird

Warum aber sollte ein Immobilieneigentümer eine Grundschuld überhaupt löschen lassen? Eine Löschung ist beispielsweise meist nötig, wenn ein Haus verkauft werden soll. Denn der Käufer möchte keine Immobilie erwerben, die finanziell belastet ist – er will einen „sauberen“ Grundbucheintrag. Wer also sein Grundstück verkaufen will, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit seine Löschungsbewilligung einem Notar übergeben müssen, damit dieser die Löschung der Grundschuld in die Wege leitet.

Achtung

In vielen Fällen reicht zur Löschung der Grundschuld die Löschungsbewilligung nicht aus – dann nämlich, wenn eine Grundschuld verbrieft ist. Das bedeutet, dass zusätzlich zur eingetragenen Grundschuld bei der Bank ein Grundschuldbrief vorliegt. Auch diesen wird die Bank ihrem Schuldner erst aushändigen, wenn der Immobilienkredit vollständig abbezahlt ist. Um die Grundschuld zu löschen, muss dem Grundbuchamt in diesem Fall sowohl die Löschungsbewilligung als auch der Grundschuldbrief vom Notar vorgelegt werden. Vorsicht: Geht der Grundschuldbrief verloren, kann ein Immobilieneigentümer die Grundschuld nur durch ein kompliziertes und kostenintensives Gerichtsverfahren löschen lassen.

Besser abwarten: Wann es sinnvoll sein kann, eine Grundschuld nicht löschen zu lassen

Löschungsbewilligung, Immobilie verkaufen, Grundschuld löschen, Foto: contrastwerkstatt/fotolia.com
Wer sich in den eigenen Wänden noch wohl fühlt und seine Immobilie nicht verkaufen möchte, braucht auch nicht zwingend eine Löschungsbewilligung von der Bank. Foto: contrastwerkstatt/fotolia.com

So lange jemand seine Immobilie nicht verkaufen will, gibt es allerdings auch Argumente, die gegen eine Löschung der Grundschuld sprechen. „Die Grundschuld sollte man fortbestehen lassen, sofern die Bank die Löschung bewilligt hat“, sagt der Vertrauensanwalt des Bauherren-Schutzbund e.V Wendelin Monz. „Der Eigentümer kann die Grundschuld nutzen, wenn er etwa später ein Darlehen für die Modernisierung aufnehmen will und dazu eine Sicherheit anbieten muss.“

Laut Heidi Müller vom Kreditvermittler Interhyp ist eine Grundschuld in der Regel auch beim Verkauf einer Immobilie kein Hindernis: „Zwar kann es im Fall eines Verkaufs wünschenswert sein, dass Haus und Grund unbelastet sind. In der Praxis ist das aber meist kein Hindernis, denn die Löschung der Grundschuld wird im Kaufvertrag eindeutig geregelt.“

Darüber hinaus entstehen dem Immobilienbesitzer Nachteile in Form von Kosten. Denn eine Löschung der Grundschuld gibt es vom Notar und vom Grundbuchamt nicht umsonst. Die Kosten hierfür gibt das Kreditinstitut an seine Kunden weiter.

Was die Löschung der Grundschuld kostet

Die Kosten für die Löschung der Grundschuld setzen sich aus den Notarkosten und den Gebühren zusammen, die das Grundbuchamt verlangt. Ein Notar darf einen Betrag in Höhe von 0,2 Prozent der Grundschuld verlangen. Das Amt nimmt noch einmal den gleichen Betrag. Gerade bei einer höheren Grundschuld kann auch weniger fällig werden, so dass für Notar und Grundbuchamt insgesamt zwischen 0,2 und 0,4 Prozent der Grundschuld anfallen.

Ob es letztlich sinnvoll ist, eine Grundschuld löschen zu lassen, obwohl eine Immobilie nicht verkauft werden soll, muss ein Immobilieneigentümer selbst entscheiden. Einige Eigentümer empfinden es als Entlastung, wenn eine Grundschuld aus dem Grundbuch getilgt ist – zwingend notwendig ist es allerdings nicht.


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27 Kommentare

Wolfgang Kaiser am 10.10.2019 15:00

Unsere Immobilie ist seit ca. 10 Jahren bezahlt. Grundschuld wollen wir nicht löschen. Jetzt teilt uns die Bank mit, dass für sie eine weitere Verwahrung der Grundschulden nicht mehr möglich ist. Wir werden gebeten, die Erstellung einer notariellen Löschungsurkunde per Unterschrift zu beantragen. Nach der Bezahlung des Pauschalbetrags in Höhe von 110,00 Euro für die Kostenrechnung des Notars der Bank und Rücksendung des unterzeichneten Auftrags zur Erstellung einer Löschungsbewilligung kann die Urkunde vom Notar der Bank beglaubigt und uns zugesandt werden. Wir wollen die Grundschuld aber eigentlich nicht löschen lassen und die entsprechenden Kosten nicht tragen. Kann die Bank uns dazu zwingen?

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Immowelt-Redaktion am 14.10.2019 11:29

Hallo Wolfgang Kaiser,

dass eine Bank die Löschung der Grundschuld mit Nachdruck betreibt, ist nach unseren Erfahrungen eher ungewöhnlich (meist geht es ja darum, welche Unterlagen man für die Löschung braucht...). Ohne Gewähr ergaben unsere Recherchen aber nicht, dass dies einer Bank verboten wäre; ggf. könnten Sie diesbezüglich jedoch bei einem Fachanwalt nachhaken, um klarheit zu bekommen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

dogfight76 am 09.10.2019 17:40

Wenn wir unsere unbelastete Immobilie als Sicherheit für den Kauf einer weiteren Immobilie mit 200.000€ belasten , reicht es dann z.b. in einem Jahr durch einen Gewinn von 200.000€ die 1. Immobilie wieder unbelastet zu bekommen ? Man zahlt also die 200.000€ an die Bank als Sicherheit.

Ich hoffe ich habe es verständlich formuliert.

Gruß

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.10.2019 08:57

Hallo dogfight76,

dann könnte es, wie gesagt, sinnvoll sein, das zu erwerbende Objekt mit einem Darlehen über 800.000 € zu beleihen und das vorhandene Objekt mit einem weiteren Darlehen über 200.000 €. Dann wäre das schön getrennt und im Falle der Tilgung des kleineren Darlehens stünde einer Löschung dann nichts entgegen. Dennoch sollten Sie natürlich Ihre Pläne mit der finanzierenden bank besprechen, vielleicht findet diese auch eine andere tragbare Lösung.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 10.10.2019 10:51

Hallo dogfight76,

wenn Sie eine unbelastete Immobilie beleihen lassen, um ein Darlehen zu erhalten, müssten Sie dieses vollständig zurückzahlen, um diese Grundschuld wieder löschen zu lassen. Wenn das schon in einem Jahr geschehen soll, müssten Sie demnach eine Vereinbarung mit der Bank treffen, die dies ermöglicht oder auch ein variables Darlehen aufnehmen, das sich kurzfristig tilgen lassen würde.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


dogfight76 am 10.10.2019 11:27

Das bedeutet also wenn auf die unbelastete Immobilie eine Sicherheit von 200.000€ eingetragen wird, aber die Gesamtsumme des Darlehen 1Mio. beträgt dann muss mit der Bank vereinbart werden das mit einer Sondertilgung von 200.000€ die Grundschuld gelöscht wird ?

Oder müsste das gesamte Darlehen zurückgezahlt werden?

Wenn die Bank zur Absicherung die 200.000€ eintragen lässt, sollten dann 200.000€ in bar als Sicherheit nicht ausreichen ?


Immowelt-Redaktion am 11.10.2019 08:25

Hallo dogfight76,

wenn die Bank sich darauf einlässt, kann man im Darlehensvertrag sicher eine so wie von Ihnen geschilderte Konstellation vereinbaren. Alternativ käme freilich auch ein (zweites) variables Darlehen oder eines mit recht kurzer Laufzeit in Frage, das dann, sobald das Geld da ist, getilgt werden kann.

Die Frage mit der Bar-Sicherheit verstehen wir nicht ganz, da sich daraus ja weder für Sie noch die Bank irgendein Vorteil ergibt: Wenn Sie das Geld haben, macht es doch keinen Sinn, es bei der Bank zu hinterlegen, wenn doch eigentlich (durch Rückzahlung) die Grundschuld gelöscht werden soll. Oder haben wir da etwas falsch verstanden?

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion


dogfight76 am 11.10.2019 09:30

Ich habe damit gemeint ob nur die Höhe der eingetragenen Grundschuld getilgt werden muss um die Löschungsbewilligung zu erhalten damit die Immobilie wieder frei ist.

Beispiel:

Gesamtdarlehen: 1Mio Euro

Eingetragen Grundschuld: 200.000€

Dann „nur“ die 200.000€ tilgen damit die Grundschuld gelöscht werden kann

Hoffe es ist jetzt verständlich, sorry

Gruß

Marcell am 26.09.2019 12:11

Ich habe eine Grundschuld bei der Bank getilgt, und möchte die Grundschuld weiterverwenden. Ich bat deshalb die Bank um eine Verzichtserklärung nebst Löschungsbewilligung. Die Bank verweigerte die Ausstellung der Verzichtserklärung und ist nur bereit eine Löschungsbewilligung auszustellen. Was kann ich jetzt tun, um die Grundschuld weiterzuverwenden? Habe ich Anspruch auf eine Verzichtserklärung oder z.B.: eine Abtretung surch die Bank, oder bleibt mir nur die Löschung und keine Weiterverwendung der Grundschuld???

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.09.2019 16:54

Hallo Marcell,

die Bank muss Ihnen eine Löschungsbewilligung ausstellen, zum Notar müssen Sie allerdings selbst gehen, um die Grundschuld löschen zu lassen. Und genau diesen Schritt lassen Sie einfach bleiben. Eine extra Verzichtserklärung brauchen Sie nicht unbedingt.

Herzliche Grüße,

die Immowelt-Redaktion

Grau am 20.08.2019 15:59

Löschungsbewilligung liegt nicht im Original vor - nur noch als Fotokopie. Würde das beim Notar reichen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.08.2019 10:08

Hallo Grau,

eine (einfache) Kopie dürfte nicht ausreichen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Frankysun am 15.08.2019 09:51

Halle wir haben unser Haus verkauft! Löschungsbewillig liegen alle vor, bis auf eine! Diese eine beläuft sich auf 385€ (!!!) Diese Forderung ist natürlich auch im Grundbuch eingetragen. Die ursprüngliche Forderung belief sich jedoch auf ca. 5000€. Jetzt will der Gläubiger 12000€ Ablösesumme, um die Löschungsbewilligung zu erteilen! Ist das denn rechtens?? Danke!!!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.08.2019 11:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und dass wir den Fall auf Basis der von Ihnen genannten Informationen nicht beurteilen können. Gerade in Anbetracht der Höhe der Forderungen, würden wir Ihnen raten, sich rechtlich von einem Fachanwalt beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

fischstaeble am 14.08.2019 10:43

Ich möchte mein Haus verkaufen; die Schulden sind abbezahlt, und ich habe die Löschungsbewilligung meiner Bank vorliegen. Kann die Gundschuld durch den Käufer, der ggf. über eine andere Bank finanziert, derart übernommen werden, dass sich daraus keine weiteren Rechte gegen mich ableiten lassen? Wie verhalten sich die Gebühren einer möglichen Übertragung zu den Gebühren für Löschung und Neueintragung? Welches "Mitspracherecht" hat hier die jetzt finanzierende Bank? Und für die Löschung: Habe ich es richtig verstanden, dass ich mit der Löschungsbewilligung ohne jegliche Notarbeteiligung auch direkt zum Ortsgericht (Hessen sei Dank) laufen kann?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 14.08.2019 13:25

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel wird die Löschung der Grundschuld ohnehin im Kaufvertrag eindeutig geregelt und für den Immobilienverkauf müssen Sie ohnehin zum Notar. Wenn Sie von der Bank eine Löschungsbewilligung erhalten haben, können Sie aber auch vor dem Verkauf zum Ortsgericht gehen. Nötig sein dürfte das wie gesagt aber nicht.

Bitte haben Sie abschließend jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Hierfür empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Valentin12 am 09.08.2019 19:44

Wenn ich Darlehen auf eine Immobilie aufgenommen habe und die Bank verteilt die Sicherheiten in Form von Grundschulden auf diese und eine andere Immobilie, weil die finanzierte Immobilie nach Gutachten einen geringeren Wert für die Beleihung ausweist. Was passiert, wenn ich nun die auf die finanzierte Immobilie eingetragene Grundschuld der Bank bezahle, weil ich diese verkaufen will, und die Grundschuld auf der zweiten Immobilie bestehen bleibt, kann ich dann Löschung dieser Grundschuld auf der ersten Immobilie verlangen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.08.2019 10:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Kredit bezahlt ist, sollte auch die Löschung der Grundschuld möglich sein. Aus der Ferne können wir Ihren Fall jedoch nicht abschließend beurteilen. Im Zweifel empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Heinz am 29.07.2019 12:50

Notarkosten einer Löschungsbewilligung hat die Bank zu tragen. Dies entschied der BGH mit Urteil vom 08.05.2012 zu AZ.: XI ZR 61/11

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.07.2019 14:34

Hallo Heinz und vielen Dank für Ihren Kommentar,

indem Kreditinstitute eine Löschungsbewilligung ausstellen, kommen sie ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach. Dafür dürfen Sie kein Entgelt verlangen. Es ist jedoch zulässig, die von der Bank verauslagten Kosten für Notar und Grundbuchamt an den Kunden weiterzugeben. In dem von Ihnen genannten BGH-Urteil wurde beschlossen, dass Banken im Rahmen der der Inhaltskontrolle unterliegenden AGB bestimmte Gebühren nicht uneingeschränkt und grundsätzlich auf den Kunden abwälzen dürfen, sondern die Ausgaben genau begründen müssen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Notarkosten einer Löschungsbewilligung immer die Bank zu tragen hat.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Claudia am 18.04.2019 11:40

In den meisten Bundesländern gibt es das Amtsgericht, in Hessen gibt es sogenannte Ortsgerichte, dort sind die Kosten in der Regel günstiger als beim Amtsgericht bzw. Notar. Wir haben dies mal bei einer Erbsache erlebt. Da wir in Rheinland Pfalz wohnen, hatten wir bedeutend höhere Kosten für die Abwicklung bezahlt, wie vergleichsweise mein Bruder der in Hessen beim Ortsgericht war. Trifft dies auch auf die Grundschuldlöschung zu ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.04.2019 12:07

Hallo Claudia,

ja, eine Grundschuldlöschung über ein hessisches Ortsgericht dürfte günstiger sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

sualg am 13.04.2019 08:46

Hallo,

kostet die Grundschuldlöschung im Zuge der Grundbuchberichtigung Gebühren, wann im Erbfall innerhalb von 2 Jahren umgeschrieben wird? Die Grundbuchberichtigung ist Kostenfrei. Gilt das auch für die Löschung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.04.2019 10:19

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Regel wird für eine Löschung der Grundschuld auch in diesem Rahmen eine Gebühr fällig. Wir kennen jedoch die Details des Einzelfalls nicht und würden Ihnen daher empfehlen, die Sache mit Ihrem Notar zu besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mira am 08.04.2019 18:17

Ich habe folgende Frage: Die Notarkosten bei meinem Kredit bzw. Hypothek über 100.000€ vor 4 Jahren waren ca. 360€ brutto. Jetzt verkaufe ich die Wohnung und die Notarin stellte mir die Rechnung für die Löschung dieser Hypothek auf ca. 840€ (berechnet nach dem Geschäftswert des Verkaufspreises der Wohnung und nicht nach dem geschäftswert des Kreidtes!) obwohl ich ihr gesagt habe, dass ich schon alleine bzw. gleich vorab den Kredit zurückzahlen kann... Sie sagte in dem Beurkundungstermin, dass ich warten soll und sie das regeln wird mit dem Kaubetrag bzw. es wird aus dem Kaufpreis abgelöst. Ist das ok oder kann ich verlangen, dass sie doch ihre Notargebührberechnung nach der Kredithöhe und nicht nach dem Wohnungverkaufspreis mir berechnet?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.04.2019 08:38

Hallo Mira und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Kosten für die Löschung der Hypothek bemessen sich in der Regel schon an der Kredithöhe. Wir können Ihre Frage aus der Ferne aber leider nicht klären, weil wir nicht wissen, was genau die Notarin in Ihrem Fall noch berechnet hat und auf welcher Grundlage. Sollte sich aus dem Gespräch mit der Notarin keine Lösung ergeben und sollten Sie weiterhin Zweifel an der Berechnung der Kosten haben, empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

eknata am 28.03.2019 15:37

Ich habe von meiner Bank nach Tilgung meines Kredites eine von einem Notar beglaubigte Löschungsbewilligung erhalten. Die Kosten für den Notar wurden mir in Rechnung gestellt. Auch wurde mir in einem Schreiben der Bank mitgeteilt, dass ich mit der notariell beglaubigten Löschungsbewilligung selbst direkt zum Grundbuchamt für die Austragung der Grundschuld gehen soll. Nun entnehme ich den bisherigen Antworten , dass ich noch mal einen Notar benötige für die Grundbuchaustragung und dann sicher noch mal Gebühren für den Notar anfallen. Was ist denn nun richtig?

auf Kommentar antworten

Hans am 30.03.2019 22:59

sie müssen nur noch ihre Unterschrift auf dem Dokument von einem Notar beglaubigen lassen (kostenpflichtig beim Notar) Mit dem so nun beglaubigten Dokument können sie direkt beim Grundbuchamt die Löschung beantragen.

Sie können den Löschungsantrag auch über den Notar laufen lassen - hierfür entstehen aber weiter Kosten.

PS - Normalerweise gehört die notarielle Löschungsbewilligung der Bank zu den Nebenpflichten des Kreditvertrages und sollte kostenlos sein.

UHBE am 23.03.2019 23:42

Ist es möglich mit allen erforderlichen Papieren beim Grundbuchamt die Grundbuchänderung selbst zu beantragen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.03.2019 09:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, das ist aktuell nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Klaus am 20.03.2019 14:11

ich lese immer nur von Gebühren für Notar und Grundbuch. Habe eine Löschungsbewilligung, wegen Hausverkauf, bei meiner Bank beantragt und erhalten mit einer Kostenrechnung von 41 Euro. ist das Rechtens? Jetzt kommen noch Notar und Grundbuch Kosten.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.03.2019 14:25

Hallo Klaus und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Banken sind verpflichtet, die Löschung einer Hypothek oder Grundschuld zu bewilligen und dürfen daher kein besonderes Entgelt verlangen. Tatsächlich angefallene Sachkosten darf die Bank aber berechnen. Was genau bei Ihnen die Kosten von 41 Euro verursacht hat, können wir aus der Ferne nicht abschließend klären. Sollten Sie an der Rechtmäßigkeit der Kosten entfallen, empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sunny am 16.03.2019 11:24

Sie geben an, dass Notar und Grundbuchamt jeweils 0,2% des Grundschuldwertes als Gebühr erheben - nach zwei anderen Internetportalen betragen die Gebühren jedoch zusammen knapp 0,2% inkl. der MwSt. für den Notar. ( berechnet auf 2.7Mio€ ) - Was stimmt nun ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.03.2019 09:01

Danke für Ihren Hinweis. Tatsächlich können die Kosten für Notar und Grundbuchamt auch geringer ausfallen. Wir haben das an der fraglichen Stelle im Artikel nun verdeutlicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 18.03.2019 09:01

Hallo Sunny und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die genauen Notarkosten sind in § 34 des Gerichts- und Notarkostengesetzes festgelegt. Sie dürfen bis zu 0,2 Prozent der Grundschuld betragen. Beim Grundbuchamt wird für die Löschung noch einmal der gleiche Betrag fällig. Wir würden Ihnen im Einzelfall allerdings raten, die genauen Kosten noch einmal beim Notar zu erfragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Sunny am 18.03.2019 17:33

Sorry, aber Ihre Auskunft ist falsch. Nur bei sehr geringen Beträgen = 2.000 € betragen die Gebühren nach der Tabelle in § 34 Gerichts- und Notarkostengesetz knapp 0,2% bei größeren sinkt er auf unter 0,1%

Richard am 11.03.2019 10:20

Hallo, mein Steuerberater meinte, dass laut dt. Gesetz, vor einer Grundbuchänderung, die Grundschuld des Kreditinstitut ausgetragen sein MUSS. Ist das der Fall?

Es geht um hier um eine Änderung nach einem Erbfall.

Vielen Dank für die Info.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.03.2019 13:07

Hallo Richard und vielen Dank für Ihren Kommentar,

diese Regelung ist uns nicht bekannt. Es ist möglich und kann im Einzelfall sogar sinnvoll sein, eine Grundschuld von einem Veräußerer zu übernehmen. Können Sie uns wissen lassen, auf welches Gesetz sich Ihr Steuerberater hier konkret bezieht?

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Rita am 28.02.2019 21:00

Hallo ,ich hoffe mir kann hier jemand weiterhelfen .

Es geht um folgendes :

Wir wollen ein Haus kaufen ,dieses ist belastet mit 3Rechten Wege,Leitungs und Mitbenutzungsrecht .Der Nachbar rechts von uns hat alle 3Rechte weil unsere aktuellen Verkäufer damals einfach dämlich waren und alles blind unterschrieben haben .

Nun hat der Nachbar gesagt ,er würde eine Summe x nehmen und alle Rechte rauslöschen lassen ,natürlich übernimmt er keine Notarkosten.Nun zu meiner Frage wenn ,wir haben noch nichts unterschrieben und würden das gerne vor geklärt und gelöscht haben .Wer muss die Kosten für die Löschung tragen ?Verkäufer?Da er ja nur den Antrag für eine Löschungsbewilligung geben kann .

vielen Dank schonmal vorab ,für die hilfreichen Tipps.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.03.2019 09:47

Hallo Rita,

wer den Notar zahlt, kann in diesem Fall vertraglich frei vereinbart werden, ist also schlichtweg Verhandlungssache. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Sie hierzu nicht rechtlich beraten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir vorab das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

EAH am 03.02.2019 15:06

Habe leider zu meiner Anfrage vom 6.1.19 über den Erhalt von erforderlichen Löschungsantragsformularen noch keine entsprechende Antwort erhalten. In den hier veröffentlichen Kommentaren kommt ab und zu der Begriff "ORTSGERICHT" vor. Was ist eigentlich darunter genau zu verstehen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.02.2019 12:30

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Ortsgerichte sind Hilfsbehörden der Justiz, die es derzeit ausschließlich in Hessen gibt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

tomwi am 10.01.2019 23:49

Es gibt keinen vernünftigen Grund eine Grundschule bestehen zu lassen. Der Zugriff der Bank besteht bei jeglicher Art von Schulden, auch wenn sie NICHT das Haus betreffen. Eine neue Kreditanfrage heisst neue Bewertung des Hauses und es gibt eben eine neue Grundschule wenn nötig. ...Ohne Probleme!!!

..und bei 200.000 betragen die Gebühren 400 fürs Grundbuchamt und 6 für das Beglaubigen der Unterschrift beim Ortsgericht. Also was sind 406 Euro im Gegensatz zu den Zinsen, die man gezahlt hat. ...oder der Sicherheit, dass man clean ist und nur noch selbst den Schlüssel zum Haus besitzt.

auf Kommentar antworten

sofa am 13.02.2019 17:52

Laut meinem (seriösen) Bankberater stimmt der Satz "Der Zugriff der Bank besteht bei jeglicher Art von Schulden, auch wenn sie NICHT das Haus betreffen" nicht.

Der Verbraucherschutz lässt nur zu, den Zugriff für das betreffende Darlehen zu währen.

EAH am 06.01.2019 11:07

Zu costaconcordia 2 am 29.05.18

Die Löschbewilligungen meiner Kreditgeber liegen vor.

Wo erhalte ich aber die Löschungsantragsformulare für die Beglaubigungen der Unterschriften ?

auf Kommentar antworten

olli am 23.11.2018 11:47

denkt bitte auch mal an Eure Erben. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, man hat nach dem Tod eines Menschen viele belastende Sachen zu erledigen. Spätestens wenn man dann die geerbte Wohnung / das Haus verkaufen oder einen Erben teilauszahlen möchte / muss, ist eine nicht gelöschte Grundschuld ein Problem. Und die Ausstellung Einer Zweitschrift der nicht mehr auffindbaren Löschungsbewilligung kostet ca 250€

auf Kommentar antworten

costaconcordia2 am 29.05.2018 21:28

Ihr Kommentar ist Gold wert und zeigt, wen wenig rücksichtsvoll dieses Portal gegenüber den Kreditnehmern ist! Vollkommen richtig. Für die Löschung bedarf es keines Notars. Der Löschungsantrag muss aber beglaubigte Unterschriften aller Grundstückseigentümer enthalten. Dies kann jedes städt. Amt vornehmen.

auf Kommentar antworten

lg am 13.05.2018 23:29

Mit einer Löschungsbewilligung kann n u r die Löschung betrieben werden. Für eine Weiterverwendung der Grundschuld ist eine löschungsfähige Quittung in öffentl. beglaubigter Form erforderlich.

auf Kommentar antworten

anmi2 am 25.04.2018 23:25

Aus eigener erfahrung: alles nur schönreden, funktioniert nicht in der praxis. Ich hatte eine löschungsbewilligung der commerzbank und wollte die grundschuld wiederverwenden. Gleiche und dann andere bank.

Commerzbank weigert sich die Bewilligung zurückzunehmen oder grundschuld wiederzuverwenden, abtretung an andere bank geht auch nicht, weil die vollstreckbare Urkunde fehlt :-(((

Und der Kunde ist wie immer der idiot

auf Kommentar antworten

Monika Gantner am 28.08.2018 22:37

Hallo

Habe ich gerade Ärger mit Commerzbank.

Will mir Notarkosten für eine Löschungbewilligung aufs Auge drücken.

Werde mich jedoch wehren.

Vielleicht hat noch jemand einen Tip für mich.

Danke im Voraus

M.G.

stappel am 18.04.2018 09:55

Um eine Unterschrift beglaubigen zu lassen muss man nicht zwingend zu einem Notar gehen, es reicht auch wenn man zu einen Ortsgericht geht, da kostet die Beglaubigung ca. 6€.

Da hat man schon mal die Hälfte der Kosten eingespart.

auf Kommentar antworten

Uwe am 01.01.2018 22:13

@G.F.

Das Gerücht vom "Reichen Deutschland" ist nicht aus den Köpfen zu bekommen. Würden Sie siech mit 2000 Milliarden Euro Schulden als reich bezeichnen ? Nein ? Warum ist dann Deutschland mit dieser Schuldenlast reich ? Bitte um Erklärung.

auf Kommentar antworten

Kajatan am 28.01.2019 13:55

@Ferdinand Klar

Also hier wird nicht verstanden was Werte sind. Es ist unerheblich ob Ihnen jemand etwas abkauft. Dennoch hat es Wert. Erst recht wenn es auch etwas erwirtschaftet, also Mehrwert schafft. So eine Straße tut das nämlich. Die Wirtschaft fährt darauf und bringt Mehrwert mit Ihrer Leistung.


BenWish am 17.02.2018 17:30

Weil den 2000 Milliarden Schulden ca 4000 Milliarden sonstige Werte entgegenstehen (z.B. Infrastruktur).

Wenn du 200.000€ Schulden bei der Bank hast, dafür aber ein Haus im Wert von 400.000€ dein Eigentum nennst. Bist du dann reich oder arm?


Ferdinand Klar am 03.03.2018 16:25

zu BenWish: dem muß ich wiedersprechen: wer soll denn die "Werte" vom Staat kaufen ?

(z.B. die maroden Straßen, Schulen usw ?)

Der wirkliche Wert einer Immobilie misst sich im Ernstfall erst am tatsächlich möglichen Erlös.

Duncibaer am 01.04.2017 21:52

Der erste Artikel, der auch darauf hinweist, dass zur Löschung der Grundschuld neben der Löschungsbewilligung meist auch ein Grundschuldbrief existiert, der ebenfalls von der Bank mit ausgehändigt werden sollte. Es kommt aber sogar noch besser: bei meiner Löschung verlangte die Notarin sogar die "vollstreckbare Ausfertigung der Grundschuldbestellungsurkunde", um jedwede persönliche Haftung der ehemaligen Miteigentümerin auszuschließen. Und diese "vollstreckbare Ausfertigung" war weder bei der erstfinanzierenden Bank noch bei der anschlussfinanzierenden Bank auffindbar. Also brauchte ich von zwei Banken zusätzlich noch eine schriftliche Bestätigung, dass die ehemalige Miteigentümerin aus der persönlichen Haftung entlassen ist. Und das trotz vorliegender Löschungsbewilligungen und Grundschuldbriefe. "Aber hier müsse ich zwischen "dinglicher" und "persönlicher" Haftung unterscheiden", so die Notarin. "Das gäbe es übrigens nur im deutschen Recht".

Hier wird versucht, mit allen Mitteln Geld für die Staatskasse zu erwirtschaften und das Verfahren unnötig verkompliziert. Inzwischen ist manches Auto teurer als so manches Haus...und da wird kein Notar und kein Grundbuchamt, keine Löschungsbewilligung und kein Grundschuldbrief notwendig. Da geht man mit der Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II sowie dem Personalausweis zum Straßenverkehrsamt und läßt das Auto zu. Und das Verfahren beim Autokauf zieht sich auch nicht über Monate in die Länge. Es wird schon lange Zeit für eine Reform im Bereich Immobilienübertragung - aber dann gingen unserem Staat wohl zu viele Einnahmen flöten.

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Mentor am 12.02.2019 12:49

sehr richtig !

es wird notwendig, diese verkrustete Gesetzgebung zur Immobilienübertragung zu reformieren, um mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, Wohneigentum zu erwerben.

Dazu ist es notwendig dieses bürokratisch überzogene und kostenaufwendige Prozedere

abzuschaffen.


Nat am 25.08.2017 13:59

In England ist das alles so viel einfacher und entspannten. Da hat fast jeder ein Eigentum


G.F am 16.06.2017 12:09

Ja, eine priviligierte Gruppe bekommt das Geld per Gesetz zugescheffelt. Warum haben in solch ein reiches Land als Deutschland, so wenig Leute Eigentum im Vergleich zu den anderen westeuropäische Ländern. Warum wird öffentlich nicht ehrlich darüber gesprochen. Das Volk soll das nicht wissen, das der Staat und seine Gehilfen (Notare) die Nutznießer sind. Die Nebenklosten sind einfach viel zu hoch! Das es anders geht zeigen die Skandinavier.


imemu15!!! am 12.04.2017 09:54

Wie recht Sie haben. Das ist einfach nur Abzocke. Eine Reform wäre dringend nötig.