Mietvertrag für Garage oder Stellplatz: Vertragsdetails unter der Lupe

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Wer einen Stellplatz oder eine Garage für sein Fahrzeug mietet, sollte beim Mietvertrag auf die genaue Vertragsgestaltung achten. Denn wird ein separater Garagenmietvertrag abgeschlossen, hat der Mieter in der Regel weniger Rechte, als würde der Stellplatz gemeinsam mit einer Wohnung gemietet werden.

Mietvertrag Garage, Tiefgarage, Stellplatz, Garagenmietvertrag, Foto: B. Plank imBILDE.at/fotolia.com
Wer einen Stellplatz für sein Auto anmietet, sollte genau auf die Gestaltung des Mietvertrags für Garage oder Stellplatz achten. Foto: B. Plank imBILDE.at/fotolia.com

In vielen Fällen können Mieter zusätzlich zur Wohnung auch gleich noch eine Garage, einen Tiefgaragenstellplatz oder einen Parkplatz anmieten. Rechtlich macht es einen Unterschied, ob die Garage zusammen mit der Wohnung oder vollkommen unabhängig davon mit einem eigenständigen Garagenmietvertrag vermietet wird.

Achtung

Mündlich abgeschlossener Garagenmietvertrag

Gibt es keinen schriftlichen Garagenmietvertrag, sondern nur eine mündliche Vereinbarung, so gelten, wenn nichts Abweichendes besprochen wurde, die Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Das kann Vorteile für den Mieter haben: So kann der Vermieter dann zum Beispiel keine Nebenkosten für die Garage abrechnen. Problematisch an mündlich geschlossenen Verträgen sind spätere Beweisprobleme, ob und welche Regelungen, die vom Gesetz abweichen, genau vereinbart wurden.

Ein Vertrag für Wohnung und Garage – die Vor- und Nachteile

Gibt es für Wohnung und Stellplatz oder Garage einen einheitlichen Vertrag, können Mieter den Parkplatz nicht unabhängig von der Wohnung kündigen. Eine solche Teilkündigung ist – sofern es keine ausdrückliche Regelung hierzu im Vertrag gibt – im Regelfall nicht möglich. Ausnahme: Er will die Garage abreißen, um dort neuen Wohnraum zu schaffen. Das hat aber auch für den Mieter einen Vorteil: Der Vermieter kann ebenfalls nicht einfach kündigen, etwa, weil er anderweitig mehr Miete verlangen könnte. Ebenso wenig kann er die Garagenmiete unabhängig von der Wohnraummiete erhöhen. Weil eine Teilkündigung in der Regel nicht möglich ist, gilt zudem derselbe Kündigungsschutz wie für Wohnraum: Bei Wohnraumverträgen braucht der Vermieter einen gesetzlichen Kündigungsgrund wie etwa Eigenbedarf – bei Garagenmietverträgen gilt das nicht. Demzufolge sind auch hier die Kündigungsfristen für Wohnraummietverträge gültig: Je länger der Mieter schon in der Wohnung ist, desto länger ist die Frist.

Untervermietung der Garage: Worauf zu achten ist

In manchen Fällen werden Wohnung und Garage vom Vermieter nur gemeinsam vermietet, aber der Mieter hat gar kein Auto und benötigt demzufolge keinen Stellplatz. Dann ist unter Umständen eine Untervermietung möglich – allerdings nur mit Erlaubnis des Vermieters (§ 540 BGB). In dieser Konstellation sind Hauptmieter und Untermieter die Vertragspartner und nicht der Eigentümer. Stimmt der Vermieter der Untervermietung zu, kann der Mieter den Preis bestimmen, den er vom Untervermieter bekommt. Sind Wohnung und Garage mit einem gemeinsamen Vertrag vermietet, kann der Mieter allerdings nicht von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, wenn der Vermieter der Untervermietung der Garage widerspricht. Wichtig: Endet das Hauptmietverhältnis, läuft der Untermietvertrag hypothetisch weiter. Der Eigentümer hat nach Ende des Hauptmietverhältnisses allerdings einen Räumungsanspruch. Wer also als Mieter einer Wohnung mit Garage den Hauptmietvertrag kündigt, sollte auch rechtzeitig dem Untermieter der Garage kündigen. Denn der Eigentümer könnte den Untervermieter auf Räumung verklagen, wenn der Untermieter die Garage weiternutzt. Deshalb empfiehlt es sich, im Untermietvertrag eine eher kurze Kündigungsfrist zu vereinbaren.

Eigener Mietvertrag für Garage oder Stellplatz – die Vor- und Nachteile

Gibt es für Wohnung und Abstellplatz separate Verträge, können Garage oder Stellplatz in der Regel unabhängig von der Wohnung gekündigt werden. Laut Bundesgerichtshof  ist bei separat geschlossenen Verträgen normalerweise davon auszugehen, dass rechtlich selbstständige Verträge geschlossen wurden (Az.: VIII ZR 251/10 BGH). Der Mieter hat also den Vorteil, dass er relativ schnell den Garagenmietvertrag kündigen kann, wenn er den Abstellplatz nicht mehr benötigt. Allerdings gilt dies auch für den Vermieter. Der Vermieter kann den Vertrag jederzeit ohne Angabe von Gründen mit der gesetzlichen oder vertraglich vereinbarten Frist ebenfalls kündigen. Anders als bei Wohnraummietverträgen gibt es bei solchen separaten Garagenmietverträgen keinen besonderen Mieterschutz. Laut BGB beträgt die Kündigungsfrist drei Monate, es kann im Mietvertrag allerdings auch eine deutlich kürzere Frist vereinbart werden, die dann für beide Seiten gilt.

Experten-Tipp

Separate Verträge, ein Vermieter

Bei zwei separaten Verträgen ist zwar normalerweise davon auszugehen, dass diese voneinander unabhängig sind. Allerdings kann der Mieter, wird ihm der Garagenmietvertrag gekündigt, den Beweis führen, dass die beiden Verträge eine rechtliche Einheit bilden sollten, urteilte der Bundesgerichtshof (BGH; Az.: VIII ZR 251/10). Für eine solche rechtliche Einheit spricht zum Beispiel, wenn sich Garage und Wohnung auf demselben Grundstück befinden und gleich lange Kündigungsfristen vereinbart wurden. Dagegen spricht, wenn unterschiedliche Kündigungsfristen vereinbart wurden (BGH; Az.: VIII ZR 422/12), oder wenn sich der Stellplatz auf einem anderen Grundstück als die Wohnung befindet.

Garagenmietvertrag: Wer für Instandhaltungen und Schönheitsreparaturen aufkommt

Mietvertrag Garage Garagenmietvertrag, Garagenhof, Foto: photofranz56/fotolia.com
Ist der Zustand der Garage mangelhaft, so kommt kommt grundsätzlich der Vermieter für Instandhaltungsarbeiten auf. Foto: photofranz56/fotolia.com

Sind Wohnung und Garage oder Stellplatz mit einem einheitlichen Vertrag vermietet worden, so sind Instandhaltungsarbeiten grundsätzlich Sache des Vermieters. Ob Schönheitsreparaturen in der Garage – also zum Beispiel das Streichen der Garagenwände – bei einem solchen verbundenen Vertrag per Vertragsklausel auf den Mieter übertragen werden können, ist höchstrichterlich noch nicht in einem konkreten Fall entschieden worden.

Wurde ein separater Garagenmietvertrag abgeschlossen, kommen nicht die gesetzlichen Regelungen des Wohnraummietrechts, sondern die des allgemeinen Mietrechts zur Anwendung, das zum Beispiel auch für Gewerbemietverträge gilt und eine freiere Vertragsgestaltung erlaubt. Grundsätzlich lautet aber auch hier die gesetzliche Regelung, dass der Vermieter für alle Instandsetzungsarbeiten und Schönheitsreparaturen zuständig ist. Über eine Mietvertragsklausel könnten bestimmte Schönheitsreparaturen unter Umständen allerdings doch auf den Mieter übertragen werden. Zwar gibt es auch hier noch keine konkrete BGH-Rechtsprechung, die sich auf Schönheitsreparaturen in der Garage bezieht. Doch grundsätzlich hat der BGH entschieden, dass Formularklauseln zu Schönheitsreparaturen auch in Nicht-Wohnraummietverträgen innerhalb enger Grenzen zulässig sind. Für individuell ausgehandelte Vertragsklauseln gilt aber in aller Regel: Vertrag ist Vertrag.

Wer die Betriebskosten für die Garage trägt

Da die Betriebskosten für eine Garage in der Regel sehr gering sind – keine Heizkosten, keine Wasserkosten – ist in den meisten Verträgen vereinbart, dass diese schon pauschal mit der Miete abgegolten sind. Es ist aber auch möglich, im Mietvertrag zu vereinbaren, dass diese gesondert berechnet werden. In diesem Fall gilt, dass nur umlagefähige Betriebskosten abgerechnet werden dürfen.

Wie darf der Mieter die Garage nutzen?

Mietvertrag Garage, Garagenmietvertrag, erlaubte Nutzung, Foto: photo 5000/fotolia.com
Eine Garage ist keine Ablagehalde: Zumeist ist nur eine Zweckbestimmte Nutzung erlaubt – als Stellplatz für’s Auto. Foto: photo 5000/fotolia.com

Eine Garage oder ein Stellplatz darf nur zweckbestimmt genutzt werden – zum Abstellen des PKW, Fahrrädern und anderen Verkehrsmitteln sowie sachlich zugehörigen Gegenständen wie etwa Reifen.
In den meisten Verträgen wird dies auch ausdrücklich so festgelegt. Eine Nutzung als Werkstatt oder gar Rumpelkammer ist also ausgeschlossen. Wer als Mieter dagegen verstößt, muss mit einer Abmahnung, schlimmstenfalls sogar einer Kündigung rechnen.

Wer haftet für Schäden in der Garage?

Der Mieter haftet für Schäden, die er selbst verursacht hat. Wenn beispielsweise ein Ölfleck wegen eines Marderbisses den Garagenboden beschädigt, muss der Mieter auch ohne persönliches Verschulden haften. Keine Haftung besteht allerdings für Verschlechterungen, die im Zeitverlauf durch vertragsgemäßen Gebrauch der Garage entstehen – Verschleiß ist Sache des Vermieters.

Beim Mietvertrag für Garage oder Stellplatz gilt: auf Vertragsdetails achten

Wer auf eine Garage angewiesen ist, sollte einen verbundenen Wohnraum- und Garagenmietvertrag bevorzugen, denn dann kann die Garage nicht separat gekündigt werden. In diesem Fall sollte der Mieter auch darauf achten, dass die Garage im Vertrag nicht als separat zu kündigen gekennzeichnet ist. Will sich der Vermieter nicht auf einen solchen verbundenen Vertrag einlassen, sollte der Mieter versuchen, Vertragsklauseln zu verhandeln, die ihm einen besseren Kündigungsschutz oder zumindest längere Kündigungsfristen gewähren. Das kann helfen, späteren Ärger zu vermeiden.


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76 Kommentare

Franz am 15.10.2019 17:13

Wir haben einen Außenstellplatz. Mit der Zeit hat sich der Boden gesenkt und wellt sich. Dadurch hat die umlegbare Parkstange eine Höhe erreicht, die Schaden anrichtet. Mit unserem Unterboden schleifen wir lautstark darüber. Wenn dadurch eine Reparatur am Unterboden (Ölwanne) gemacht werden muss, wer zahlt das? Parkplatzvermieter (gehört zur Wohnung) oder Autobesitzer?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.10.2019 09:54

Hallo Franz,

Der Vermieter ist verpflichtet, dem Mieter die Mietsache in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand zu überlassen und sie während der Mietzeit in diesem Zustand zu erhalten. Sie sollten also den Vermieter auffordern, den Mangel zu beseitigen, damit es erst gar nicht zu Schäden an Ihrem Kfz kommen kann.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

prieb7+ am 06.10.2019 20:40

Hallo,

Ich habe seit ca. 1 Jahr einen Tiefgaragenstellplatz (einzelne Vermietung eines Garagenstellplatzes) bis vor einem 1/2 Jahr war alles ok. Jetzt verbietet der Vermieter aus Brandrechtlichen Gründen die Abdeckplane/Schutzplane für das Auto. Ein Cabrio-Stoffverdeck würde somit dem Ruß, Staub usw.. ausgesetzt. Darf er das?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.10.2019 11:57

Hallo prieb7+,

ob durch eine solche Schutzplane brandschutzrechtliche Vorgaben tatsächlich verletzt werden, können wir leider nicht beantworten; wenn nicht, gäbe es keinen sachlichen Grund für ein Verbot. Wir weisen aber darauf hin, dass es auf dem Markt inzwischen schwer entflammbare Auto-Cover gibt.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Marco am 24.09.2019 13:50

Hallo,

bei meiner genieteten Garage ist mir das Garagentor aufs Auto gefallen. Die Versicherung des Vermieters sagt, er sei nicht Haftbar, weil er nichts davon wusste, das es passieren kann.

Was kann ich da machen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.09.2019 09:15

Hallo Marco,

aus der Ferne können wir zwar nicht konkret beurteilen, ob der Vermieter in Ihrem Fall haften muss oder nicht. Im Zivilrecht kommt es aber nicht unbedingt darauf an, ob der Vermieter wissen musste, dass etwas passieren kann. Sollte der Vermieter haftbar sein, kommt es auch nicht auf die Meinung der Versicherung, sondern um die konkrete rechtliche Ausgangslage an.

Da wir den Fall abschließend nicht beurteilen können, raten wir, vor Ort einen fachkundigen Anwalt zu konsultieren.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Andi am 23.09.2019 09:26

Ich habe eine Frage: Mein Vermieter eines Tiefgaragenstellplatzes hat mir eine Änderungskündigung wg. Mieterhöhung zukommen lassen. Er erhöht die Miete von 35€ auf 40€. Letzte Mieterhöhung vor fünf Jahren. Mietvertrag Garage nicht gekoppelt an eine Wohnung. Mietvertrag bisher mündlich.

Ist Kündigung Mieterhöhung und die Höhe in Ordnung? Habe ich Anspruch auf einen schriftlichen Mietvertrag?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.09.2019 12:00

Hallo Andi,

bei Garagenmietverträgen, die nicht an einen Wohnungsmietvertrag gekoppelt sind, gelten nicht die strengen Regelungen des Wohnraummietrechts. Theoretisch kann ihr Vermieter also die Miete erhöhen (sofern vertraglich nichts anderes vereinbart wurde) und müsste gar nicht eine Änderungskündigung aussprechen (was aber auch möglich erscheint). Ein schriftlicher Mietvertrag ist nicht zwingend gesetzlich vorgeschrieben, aber empfehlenswert.

Bester Grüße

die Immowelt-Redaktion

Angelika am 19.09.2019 16:18

Ich habe eine Frage. ich vermiete einen Garagenstellplatz in einer Tiefgarage. Bisher zahlte der Mieter ein Jahr lang regelmäßig per Dauerautrag. Diesen Monat blieb die Miete plötzlich aus. Durch Zufall erfuhr ich, dass der Mieter sein nahegelegenes Geschäft wegen Inrentabilität schließt . Auf Nachfrage sagte er mir, dass er das Zahlen der Miete wohl vergessen habe und zum Ende des Jahres wegzieht.

Kann ich den Garagenplatz wegen Nichtbezahlen der Miete vorzeitig fristlos kündigen, falls er die Miete - wovon ich ausgehe, da er den Dauerauftrag gekündigt hat-nicht überweist? ( Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt laut Vertrag 3 Monate. ) Kann ich den Garagenplatz nach einer 14tägigen angekündigten Frist durch ein Abschleppunternehmen räumen lassen? Oder müsste ich eine Räumungsklage per Gericht beantragen?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.09.2019 09:10

Hallo Angelika,

bei der einzelnen Vermietung eines Garagenstellplatzes gelten nicht die strengen Regeln der Wohnraummietrechts. Dies bedeutet, dass sowohl eine ordentliche als auch eine außerordentliche fristlose Kündigung möglich ist, soweit mietvertraglich nichts anderes vereinbart wurde. Ein erheblicher Zahlungsverzug gemäß § 543 BGB rechtfertigt eine außerordentliche fristlose Kündigung. Ansonsten sind bei Garagenmietverträgen auch ordentliche Kündigungen unter Einhaltung der Frist möglich, sofern dies nicht im Mietvertrag eingeschränkt oder ausgeschlossen wurde.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Hubert am 12.09.2019 20:38

Hallo,

Ich habe eine Frage bezüglich des abschleppens meines Autos ohne Amtlichen Kennzeichens.

In meinem Mietvertrag für die Wohnung in der ich seit über 20 Jahren Lebe, ist ein Stellplatz in der nebenbefindlichen Tiefgarage im Vertrag mit inbegriffen. Seit 2008 stand nun mein unbenbenutztes Auto bis Anfang September diesem Jahres ohne Amtliches Kennzeichen in der für meinem mit Gitter abgespeerten Bereich den man nur mit einem meiner Schlüsseln öffnen konnte.

Mein Vermieter wollte schon seit einigen Jahren, dass ich mein altes Fahrzeug entfernen soll. Dies bezüglich hatte ich mich informiert das ich als Mieter der diesen Stellplatz auch bezahlt, in diesen auch ein Fahrzeug ohne Kennzeichen Abstellen kann. Nun nachdem von meinem Vermieter eine begehung durch die Tiefgarage durchgeführt wurde, wurde mir per Post ein Schreiben geschickt das sich ein mittlerweile über ~8 Jahre alter getrockneter Ölfleck auf dem Betong unter meinem alten Auto war und das dies eine Gefährdung der Umwelt sei und ich diesen laut den Datum im Brief in 4 Tagen entfernen sollte, da sonst die Kosten für die Reinigung von Öl und das abschleppends meines alten autos mir angelastet werden . Diesem konnte ich aus leider Zeitlich auftretenden Terminen nicht nach kommen und wollte den Ölfleck am nachfolgenden Wochenende entfernen. Als ich in der Tiefgarage ankam musste ich feststellen das, dass Schloss von meinem Garagenplatz Ausgebaut wurde und nicht mehr gesichert war zudem war mein Altes Auto nicht mehr da stand und man nur noch denn alten Ölfleck auf den Betongboden. Ich rief die im Brief genannten Telefonnummer an und wurde Informiert das mein altes Auto wegen dem Ölfleck am Boden abgeschleppt wurde. Mir wurde dann erzähl das ich das Auto beim Abschleppdienst abholen können aber die Kosten fürs abschleppen bezahlen soll und der Ölfleck noch nachträglich auf meine Kosten von einem anderen Dienst entfernt wird.

Mittlerweile habe ich diesen mit einer von mir gekauften Öllösungsspray entfernt.

Wegen dem Wiederrechtlichen entfernen und mitnahme meines Schlosses und des Abschleppen meines alten Autos inklusive Mitnahme von Werkzeugen die dich im Auto befanden wollte ich wissen ob ich gegen diesen rechtliche Schritte einleiten kann?

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Immowelt-Redaktion am 13.09.2019 11:20

Hallo Hubert,

ob Maßnahmen dieser Art durch den Vermieter/Verwalter gerechtfertigt sind, hängt immer von den Umständen des Einzelfalls ab, insbesondere davon, ob eine Gefahr bzw. Gefahr in Verzug vorliegt. Das kann beispielsweise wegen auslaufenden Öls durchaus der Fall sein. Ob in Ihrem konkreten Fall die Vorgehensweise überzogen oder gerechtfertigt war, lässt sich für uns aus der Ferne nicht beurteilen. Dies könnten Sie ggf. vor Ort mit einem Mieterverein oder Fachanwalt für Mietrecht besprechen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Kessi am 28.08.2019 14:46

Hallo zusammen,

hier eine kurze Frage bzgl. Doppelvermietung.

Ich habe vor 4 Monaten ein neues Auto gekauft & dann bei meiner Wohngenossenschaft nach einem Tiefgaragenstellplatz gefragt. Die Genossenschaft hat mir daraufhin einen Stellplatz angeboten, der bereits vermietet ist. Ich habe aber den Vertrag bereits unterschrieben und auch die Schlüssel schon ausgehändigt bekommen! Als ich dort parken wollte, stand jedoch ein Auto auf dem Platz. Daraufhin habe ich mit einem Mitarbeiter der Wohngenossenschaft gesprochen, welcher mir mitteilte, dass der Platz wohl schon vermietet sei.

Habe ich nun noch irgendwelche Rechte? Das beschriebene Szenario ist übrigens schon zwei mal passiert. Der 1. Vertrag wurde dann jedoch einfach zerrissen und die Schlüssel habe ich damals auch nicht bekommen. Jetzt ist es aber fix und die Schlüssel liegen ja auch vor... sowas kann ja wohl nicht passieren?

Beste Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.08.2019 11:39

Hallo Kessi,

wenn ein Vermieter eine Mietsache vermietet, hat der Mieter zunächst einen Erfüllungsanspruch. Allerdings regelt § 275 BGB, dass Anspruch auf Leistung ausgeschlossen ist, wenn es unmöglich ist, die Leistung zu erbringen. Sattdessen können sich aber Schadensersatzansprüche gegen den Vermieter wegen Nichterfüllung ergeben. Ob dies gegeben ist und wie hoch dieser sein kann, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Wir raten daher, einen Fachanwalt oder Mieterverein vor Ort zu konsultieren.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Iwona am 25.08.2019 13:42

Hallo,

Unser Haus wurde verkauft, der Besitzer will dass wir die Garage tauschen, da die unsere zu andere Hälfte des Hauses gehört, beim Einzug wurde uns unsere gegeben.

Problem ist dass wir sollen einen bekommen der kann nicht als Garage benutz werden, bis jetzt war es als „Abstellraum „ meinen Nachbarn benutzt.

Schon der Tor ist 230 cm breit und die Ecke des Hauses steht im Weg , also ich weiß nich wie soll ich mit meinen Mercedes, der gerade kein Kleinwagen ist, da rein fahren.

Die Garage steht im Mietvertrag drin, kann ich den einfach nicht nehmen? Hab kein Bock für ein weiteres „Abstellraum „ extra zahlen, dann lieber kein Garage.

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.08.2019 10:20

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es gilt, was im Mietvertrag vereinbart wurde, auch bei Eigentümerwechsel. Insofern steht Ihnen der Zugang zur im Mietvertrag erwähnten Garage zu. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Travis_Stean am 23.08.2019 13:04

Hallo, ich habe eine Frage: Mein neuer Vermieter hat meine Garage auf den 31.10.2019 gekündigt. Die Garage ist in meinem Mietvertrag inbegriffen. Sommit darf sie ja nicht gekündigt werden. Ich habe gestern eine Neue Wohnung gefunden und kann diese ab Oktober beziehen. Nun muss ich ja die drei Monate kündigungsfrist einhalten. Kann ich irgendwie vorzeitig meinen Aktuellen Mietvertrag kündigen? Hat irgendjemand einen Guten Rat für mich?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.08.2019 09:38

Hallo Travis_Stean,

da eine Teilkündigung der Garage in der Regel nicht möglich ist, wenn Wohnung und Garage einheitlich vermietet wurden, ist eine solche Teilkündigung im Allgemeinen unwirksam. Dies eröffnet aber im Umkehrschluss kein Sonderkündigungsrecht des Mieters bezüglich des gesamten Vertrags, vielmehr sind die vereinbarten/gesetlichen Fristen einzuhalten.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Lilly am 22.07.2019 08:03

Hallo,

in meinem Wohnungsmietvertrag ist auch ein Tiefgaragenplatz enthalten. Diesen habe ich untervermietet. Nun wird seit geraumer Zeit die Tiefgarage saniert, somit kann ich demnächst mindestens 6 Monate lang den Parkplatz nicht nutzen/ untervermieten (was in meiner Gegend ein Gegenwert von mehr als 300€ ist) Muss ich nun den Verdienstausfall tragen? Oder bei meinem Vermieter einfordern?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.07.2019 10:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie die Mietsache nicht wie vereinbart nutzen können, kommt unter Umständen eine Mietminderung in Frage. Wir würden Ihnen allerdings raten, diese Mietminderung in Übereinkunft mit dem Vermieter zu treffen oder, falls sich keine Einigung erzielen lässt, sich rechtlich beraten zu lassen, etwa von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Simon90 am 18.07.2019 20:28

ich hatte einen separaten Tiefgaragen Stellplatz für mein Motorrad gemietet.

Nach genau einem Jahr wollte der Vermieter diesen (in einem Monat) von ca. 31 EUR auf 72 EUR erhöhen.

Ich habe sofort eine Kündigung geschrieben und gesagt, dass ich der Erhöhung nicht zustimme und mir das nicht leisten kann. Des Weiteren habe ich den Stellplatz zum nächstmöglichen Termin gekündigt.

Muss man in diesem Fall dennoch die nächsten 2 Monate die 72 EUR zahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.07.2019 08:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Mieter unmittelbar nach einer Mieterhöhung von seinem Kündigungsrecht Gebrauch macht, so tritt die Mieterhöhung nicht ein. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir Einzelfälle aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können, weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Christine am 01.07.2019 10:07

Ich habe eine Garage vermietet. In dem Mietvertrag steht, dass bei einem Zahlungsverzug von 2 Monaten eine fristlose Kündigung möglich ist. Beim ersten Mal habe ich die Miete nachgezahlt bekommen und noch einmal ein Auge zugedrückt. Beim 2. Mal habe ich eine fristlose Kündigung verschickt mit der Aufforderung, die Garage innerhalb von 14 Tagen zu räumen. Inzwischen stehen bereits 3 Monatsmieten aus. Der Mieter kündigt immer mal wieder an, räumen zu wollen, kommt dann aber zu dem angegebenen Termin nicht. Hinzu kommt, dass ich mich zeitlich jeweils darauf einstelle, in der Hoffnung, die ausstehende Miete und die beiden Schlüssel noch zu bekommen. Was kann ich tun, um die Garage frei zu bekommen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.07.2019 13:36

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Mieter sich weigert, die Garage zu räumen und die Schlüssel zu übergeben, müsste Sie dies nötigenfalls mit einer Räumungsklage erzwingen. Hierzu empfehlen wir allerdings die Beratung durch einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Matthias Ploner am 16.06.2019 19:22

Ich habe zu meiner gemieteten Wohnung eine Garage, die auch im Mietvertrag mit angegeben ist. (Es besteht kein gesonderter Mietvertrag) Durch die Modernisierung in Form eines neuen Tores, passt mein Fahrzeug nicht mehr in die Garage. Kann ich in diesem Fall die Garage einzeln kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.06.2019 10:05

Sehr geehrter Herr Ploner,

eine Teilkündigung ist auch in einem solchen Fall nicht möglich. Allerdings können Sie vom Vermieter unter Umständen verlangen, das er die Garage wieder in einen Zustand bringt, der dem bei Anmietung entspricht. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir empfehlen Ihnen daher, das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Blibla39 am 16.06.2019 14:02

Hallo,

ich habe seit 2 Jahren einen Tiefgaragenplatz angemietet. Nun hat sich bei mir jemand telefonisch gemeldet, der behauptet, er sei der Eigentümer der Garage und hat diese an meine Vermieterin vermietet. Er sagt, er hat von dieser bereits seit 3 Monaten keine Miete mehr erhalten. Er will ihr nun kündigen und mir die Garage weitervermieten. Ich soll also die Miete künftig an ihn bezahlen und nicht mehr an meine bisherige Vermieterin. Wie soll ich mich nun verhalten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 17.06.2019 09:39

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zunächst sollten Sie die Eigentumsverhältnisse klären, also beispielsweise auch Rücksprache mit dem bisherigen Vermieter der Garage halten. Wenn sich der Sachverhalt tatsächlich so darstellt wie angegeben, spricht natürlich nichts dagegen, das Mietverhältnis mit dem tatsächlichen Eigentümer fortzusetzen. Das sollte aber am besten schriftlich fixiert werden.

Bitte haben Sie abschließend Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Schiri67 am 24.05.2019 01:30

Ich will ein Teilgrundstück nach der Vermessung durch eine Firma als Vermieter mit einer Doppelgarage verkaufen, da vom neuen Grundstückseigentümer ein Haus entstehen soll. Kann ich meinen Mieter kündigen? Stelle ihn dafür einen Stellplatz zur Verfügung

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 24.05.2019 09:27

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zwar ist ein Vermieter zur Teilkündigung von nicht zum Wohnen bestimmten Teilen des Grundstücks gemäß § 573b BGB berechtigt, das gilt allerdings nur, wenn er neuen Wohnunraum zum Zweck der Vermietung schaffen oder den neu zu schaffenden und den vorhandenen Wohnraum mit Nebenräumen oder Grundstücksteilen ausstatten will. Ein Verkauf ist als Grund gesetzlich nicht vorgesehen. Insofern wäre es in Ihrem Fall empfehlenswert, sich mit dem Mieter einfach gütlich und unbürokratisch zu einigen. Sollte das nicht möglich sein, können wir Ihnen leider nur die Beratung durch einen Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Moosmann am 22.05.2019 20:51

Guten Abend,

ich bin Mieter eines Tiefgaragenstellplatzes. Der Mietgeginn war der 1.6.18 und es ist ein 1-Jahres-Vertrag, wo eine Klausel drinn steht, dass er 3 Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt werden muss, da er sich ansonsten um 1 Jahr automatisch verlängert.

Nun hat mich der Vermieter ohne Grund zum 31.5.19 gekündigt. Die Kündigung war auf dem 13.5.19 datiert und war am 17.5.19 in meinen Briefkasten.

Da es sich um einen Jahresvertrag handelt, ist mir der Stellplatz auf jeden Fall bis 31.5.2020 zugesichert oder ?

1.) Ist die Kündigung grundsätzlich GÜLTIG und müsste ich den Vermieter nur darauf hinweisen, dass der Vertrag allerdings erst zum 31.5.2020 ausläuft ?

oder

2.) Ist die Kündigung generell UNGÜLTIG und müsste ich sie wiedersprechen ? Muss der Vermieter dann nochmals eine "richtige" gültige Kündigung zum 31.5.20 schreiben ? Und falls der Vermieter es dann vergisst, bis 3. März 2020 mir eine "richtige" Kündigung zu schreiben, würde sich dann der Vertrag wieder um 1 Jahr verlängern ?

Mit freundlichen Grüßen

Markus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.05.2019 11:22

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es gilt, was im Mietvertrag vereinbart ist. Wenn der Vermieter nun mit einer falschen Frist kündigt, macht das die Kündigung unwirksam. Ob die Kündigung dann zum nächstmöglichen Termin, also zum 31. Mai 2020 automatisch wirksam wird oder es einer zusätzlichen Kündigung bedarf, können wir leider nicht abschließend klären. Uns sind aktuell keine Fälle bekannt, in denen das im Falle eines Garagenmietvertrags (der ja eben kein Wohnraummietvertrag ist) von einem Richter entschieden worden wäre. Bitte haben Sie auch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hausmaus am 21.05.2019 14:14

Hallo, ich habe eine Garage gemietet - ohne Vertrag - und bezahle jeden Monat einen gewissen Betrag. Die Zahlungen werden zwar quittiert, jedoch ohne Angabe des Betrages. Ich wiederum bestätige auch eine Zahlung, jedoch auch hier ohne Angabe des Betrages. Ich würde gerne die Miete auf das Konto des Vermieters überweisen, jedoch möchte er das nicht. Hat wohl steuerliche Gründe. Mache ich mich hier der Beihilfe Steuerhinterziehung mitschuldig? Es ist einerseits eine Situation, die mich sehr stört, denn von den Steuern lebt das Land. Andererseits will ich niemanden anschwärzen. Bin ratlos, wie ich mich verhalten sollte.

DANKE.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.05.2019 14:28

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich ist es nicht Sache des Mieters, dafür zu sorgen, dass der Vermieter die Mieteinnahmen ordentlich versteuert. Das könnte dieser ja prinzipiell auch bei einer Barzahlung der Miete. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir können Ihnen daher nur das Gespräch mit einem Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Karlheinz Gozdz am 13.05.2019 03:45

Hallo Ich habe durch mein Fahrzeug einen Schaden in der Garage angerichtet,das Garagentor ist alt,ca.1960 jetzt ist durch den Schaden ein totalschaden,bin durch mein Fahrzeug Haftpflichtversichert,die Versischerung zahlt nur Zeitwert,wer kommt für den Rest Diferenz auf ?

Grus K.Gozdz

auf Kommentar antworten

Karlheinz Gozdz am 13.05.2019 03:47

Die Garage ist im Mietvertrag drin


Immowelt-Redaktion am 13.05.2019 11:54

Hallo Karlheinz Gozdz,

der Schädiger haftet üblicherweise nur bis zum Zeitwert der beschädigten Sache, nicht bis zum Neuwert. Wie hoch die Haftung im konkreten Fall ist, können wir aus der Ferne aber nicht beurteilen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Schwalbenkapitän am 26.04.2019 09:25

Sehr geehrte Immowelt Redaktion!,

mein Garagenvermieter hat mir mehr als

3 Jahre lang eine Garage vermietet,

die gar nicht sein Eigentum war / ist!!".

Aus unerfindlichen Gründen ist das nie

aufgefallen, erst mit dem wechsel des

aktuellen Eigentümers!.

Jetzt droht mir die Räumung!.

Was kann ich jetzt tun?!,welche Rechte habe

ich?!...

Mfg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.04.2019 09:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider nicht viele. Letztlich gibt es für Garagenmietverträge keinen Kündigungsschutz. Selbst wenn der tatsächliche Eigentümer Ihnen die Garage vermietet hätte, könnte er also ohne Begründung kündigen. Natürlich können Sie aber versuchen, sich mit dem neuen Eigentümer der Garage zu einigen. Beachten Sie aber bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und Einzelfälle aus der Ferne daher nicht abschließend klären können. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Maja am 25.04.2019 16:12

Ich habe eine Garage -extern- nicht zu einer Wohnung gehörend.

Nun habe ich einer Nachbarin erlaubt, ihr Fahrrad dort mit hinein zu stellen und deshalb Ärger mit dem Vermieter, weil er der Meinung ist ich hätte ihn vorher fragen müssen.

Ist dem so ??

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.04.2019 08:37

Hallo Maja und vielen Dank für Ihren Kommentar,

was genau in einer Garage gelagert werden darf und was nicht, ist üblicherweise in den Landesbauordnungen festgelegt. Fahrräder sind in der Regel erlaubt, verboten ist es meist lediglich, die Garage als Ersatz für einen Keller zu verwenden und darin allerhand Sperrgut abzustellen. Allerdings wären bei einem separaten Garagenmietvertrag auch vertraglich andere (und damit strengere) Regelungen denkbar. Auch könnte der Vermieter der Lagerung eines Fahrrads aus einem guten Grund widersprechen, den wir allerdings im vorliegenden Fall nicht kennen. Auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen, können wir die Situation somit aus der Ferne leider nicht abschließend beurteilen. Wenn Sie sich mit dem Vermieter nicht einigen können, empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Andree am 14.04.2019 11:34

Hallo.

Ich möchte eine Garage mieten. Jetzt habe ich dazu eine Rechnung erhalten in der drin steht, daß ich die Maklercourtage zu zahlen habe. Ist das rechtens? Eigentlich muß der Vermieter die doch zahlen. Fällt eine Garage unter Wohnraum oder habe ich praktisch durch meine Anfrage dem Makler einen Auftrag erteilt?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.04.2019 11:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das sogenannte Bestellerprinzip, wonach derjenige den Makler bezahlt, der ihn beauftragt, gilt nur für Wohnraum. Eine Garage ist kein solcher Wohnraum, hier sind also auch abweichende Regelungen möglich. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ron am 10.04.2019 00:52

Hallo ich möchte eine Garage Vermieten nun ist meine Frage wie verhält sich das ganze zwecks Steuern bezahlen. Muss ich dies angeben beim Finanzamt weil die Garage zwar gekauft ist aber auf einem Pachtgrundstück steht

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.04.2019 10:07

Hallo Ron,

ja, Einnahmen aus einer Garagenvermietung müssen versteuert werden, auch wenn die Garage auf einem Pachtgrundstück steht. Für die Details empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit Ihrem Steuerberater.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Martina am 04.04.2019 12:54

Hallo wollten einen Stellplatz anmieten ,haben Wohnwagen verkauft und brauchen keinen Stellplatz mehr .Vermieter rechtzeitig Bescheid gegen haben auch kein Vertrag unterschrieben aber für 3 Monate Miete überwiesen ,die wir jetzt nicht mehr zurück bekommen sollen .Darf das Der Vermieter ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.04.2019 13:26

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn die Miete vorab überwiesen wurde, obwohl kein Vertrag zustande gekommen ist, muss der Vermieter diese in der Regel zurücküberweisen. Ein Vertrag kann allerdings auch mündlich zustande kommen. Insofern, weil wir die zwischen den Parteien in diesem Fall getroffenen Abreden nicht kennen und auch, weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen, können wir diesen Fall leider nicht abschließend beurteilen. Im Streitfall empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Uwe am 27.03.2019 20:56

Hallo,

wir haben 2017 einen Wohnwagenstellplatz in einer Halle gemietet.

Uns wurde damals gesagt man könne den Stellplatz nicht für den nächsten Winter

durch weiterzahlen der Miete reservieren. Nun hatten bis zum 10.2018 monatlich bezahlt und ab dem 11.2018 die Zahlungen beendet da wir dachten dadurch sei dann auch der Vertrag beendigt.

Wir geben zu wir haben und den Vertrag auch nicht richtig durgelesen.

Nun kam 03.2019 eine Zahlungserinnerung über die letzten 5 Monate.

Als wir nun unseren Vertrag nochmal gründlich durchlasen stellten wir fest das wir mit einer Frist von Einem Monat allerspätestens zum dritten Werktag des Vormonats kündigen mussten.

Was wir ja nicht getan haben. Nun steht aber unter einem anderen Punkt des Vertrages auch das der Vermieter zu einer fristlosen Kündigung bei einem Rückstand von 2 Monatsmieten berechtigt ist.

Nun zu unseren Fragen.

Müssen wir die ganzen 5 Monate zahlen? Der Vermieter hätte uns doch früher informieren können.

Oder hätte uns doch nach 2 Monaten fristlos kündigen können.

Nun steht ja sogar auf der Rechnung das wir einen Verzugszinssatz zu 8,75% für eine Anzahl an Tagen

die wir nicht gezahlt haben bezahlen sollen, ist das überhaupt zulässig zur 1. Zahlungserinnerung?

Wäre schön, wenn uns jemand mit ein paar Tipps weiterhelfen könnte.

Danke schonmal im Vorraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.03.2019 11:37

Hallo Uwe,

bei Stellplatzmietverträgen gibt es anders als bei Wohnraummietverträgen keinen besonderen Mieterschutz, die Vertragspartner sind also relativ frei, was sie vereinbaren können. Wenn Sie den Vertrag also nicht gekündigt haben, dann läuft dieser weiter - es gilt, was im Mietvertrag steht. Der Vermieter hätte Sie auch nicht informieren müssen, da Mietverträge ein Dauerschuldverhältnis darstellen: D.h. der Vermieter muss nicht darauf hinweisen, dass eine fällige Mietzahlung fällig ist, sondern sie ist entsprechend der vertraglichen Regelung fällig.

Ob die 8,75 % Verzugszinsen zulässig sind, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Bei Vertragen zwischen einem Unternehmen und einem Verbraucher gilt aber üblicherweise ein Verzugszinssatz, der 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz liegt. Da der Basiszins derzeit negativ ist, gilt in solchen Fällen seit 1. Januar 2019 ein Verzugszinssatz von 4,12 Prozent p.a.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Leser am 09.03.2019 10:26

Meine Freundin wohnt bei mir, ich bin der Mieter. Sie hat in meiner

Aussengarage unterstellt. Durch die Schneelast ist die Garage eingestürzt, und dem Auto das Dach eingetrückt. Wie ist die Rechtslage, Vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.03.2019 09:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich haften Hauseigentümer bei Unfällen durch Schnee auf dem Dach. Diese Verkehrssicherungspflicht können Vermieter aber zumindest in Teilen auf den Mieter übertragen, hier hilft gegebenenfalls ein Blick in Ihren Mietvertrag. Dennoch kann im Schadensfall unter Umständen der Vermieter haftbar gemacht werden, denn er hat als Eigentümer zumindest eine Kontrollpflicht. Abschließend beurteilen können wir Ihren Fall aus der Ferne aber nicht, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir empfehlen daher das Gespräch mit einem Mieterverein oder direkt mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Beate Krieger am 06.03.2019 17:20

Hallo, ich habe eine Frage. Meine Garage ist vermietet. Einmal an einen Mieter der im Haus wohnt. Und an eine Person die nicht im Haus wohnt. Nun zu meiner Frage ‚ die Person wo nicht im Hause wohnt, hat statt einem Auto 2 Autos in die Garage gestellt. So sind da momentan 3 Autos abgestellt. Ist das zulässig? Vielen Dank für eine Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.03.2019 08:55

Sehr geehrte Frau Krieger,

das hängt davon ab, was im Mietvertrag vereinbart wurde. Wer wie viele Autos abstellen darf, ist Vereinbarungssache.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

chrisamar am 01.03.2019 16:30

Meinen nicht fahrfähigen Oldtimer habe ich in einer Garage abgestellt und musste nun leider erleben, dass die Decke der Garage im Laufe der letzten 12 Monate beinahe eingestürzt ist. Durch das eindringen von Wasser und Kalk ist der Lack und die Frontscheibe an diesen Stellen stark beschädigt worden. Die Dächer der benachbarten Garagen wurden alle saniert. Leider hat mir der Hausmeister nicht mitgeteilt, dass alle Garagendächer kaputt und sierungsbedürftig waren. Sonst hätte ich die Schäden an der Decke der Garage sehr viel früher bemerken können. Denn tatsächlich wohne ich in einer anderen Stadt und konnte nur unregelmäßig eine Kontrolle der Garage vornehmen. Besteht denn eine Pflicht, die Garage z.B. wöchentlich zu besuchen? Trage ich eine Teilschuld?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.03.2019 09:13

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es besteht keine gesetzlich festgeschriebene Pflicht, eine Garage beispielsweise wöchentlich zu kontrollieren. Wenn aber an einem in einer Garage abgestellten Fahrzeug ein Schaden entsteht, so muss der Mieter darlegen und beweisen können, dass den Vermieter eine Pflichtverletzung trifft, die für den entstandenen Schaden ursächlich war. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden (Az.: VIII ZR 263/76). Der Vermieter könnte nun natürlich argumentieren, dass der Schaden erst das Ausmaß erreicht hat, dass er hat, weil die Garage für besonders lange Zeit unbeaufsichtigt geblieben war. Welche Folgen das allerdings hätte, können wir aus der Ferne nicht abschließend beurteilen, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher raten, sich von einem Fachanwalt rechtlich beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Chrisamar am 04.03.2019 09:44

@ Immowelt-Redaktion am 04.03.2019 09:13

Herzlichen Dank für Ihre Arbeit und Ihren Link. Weil ich mit der Miete einen Hausmeister bezahlt habe, habe ich mich auf dessen Sorgfaltspflicht verlassen.

Mit freundlichem Gruß!

NC am 31.01.2019 11:59

Hallo immowelt-Team,

ich habe einen Mietvertrag für eine Wohnung, der gleichzeitig auch einen Tiefgaragenstellplatz im Haus beinhaltet. Da ich derzeit kein Auto habe, habe ich den Vermieter gebeten, den Stellplatz untervermieten zu dürfen. Dies wurde mir auch zugesagt. Falls ich mir wieder ein Auto anschaffen würde, hätte ich so dann auch wieder schnell Zugriff auf den Stellplatz.

Mit meinem Untervermieter habe ich ganz ordentlich einen Untermietvertrag abgeschlossen. Als Miete habe ich mich an der ortsüblichen Miete, also vergleichbaren Vermietungen in der Nachbarschaft orientiert.

Jetzt kommt aber das Finanzamt ins Spiel. Da ich durch die Vermietung zusätzliche Einnahmen habe, möchte das Finanzamt, dass ich diese verteuere. Dem hingegen steht natürlich die Miete, die ich ja bereits an meinen Vermieter bezahle.

Das Finanzamt möchte deshalb nun wissen, ob ich mit der Untervermietung Gewinn mache, den ich versteuern müsste, oder ob ich die Mietkosten nur 1:1 an den Untervermieter weitergebe.

Da ich ja aber Wohnung, Kellerraum und Tiefgaragenstellplatz im Paket angemietet habe, werden die reinen Mietkosten nur für den Stellplatz nirgends aufgeführt. Gibt es dafür einen Schlüssel wie viel der Mietpreis auf welchen Posten fällt? Zum Beispiel an Hand der Quadratmeterzahl, so wie doch z.B. Terassen mit nur 50% der Quadratmeterzahl berechnet werden? Oder gibt es sonstige Anhaltspunkte, wie man den Mietpreis für den Tiefgaragenstellplatz ermitteln könnte?

Besten Dank und viele Grüße!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.01.2019 14:04

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

solche Anhaltspunkte gibt es leider nicht, etwas ähnliches wie ein Mietspiegel existiert nicht. Insofern können Sie dem Finanzamt als Anhaltspunkt wohl nur vergleichbare Stellplatzmieten nennen oder Ihren Vermieter fragen, welchen Betrag er in seiner Kalkulation für den Stellplatz angesetzt hat.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

AE am 28.01.2019 16:03

Ich habe eine Garage ohne Vertrag gemietet. Irgendwann hatte ich keinen Strom mehr und ich habe daraufhin keine Miete mehr bezahlt, da ich keinen Strom hatte. Jetzt ist mir der Vermieter zwar mit einer Mietminderung entgegengekommen, aber das sind gerade mal 7,5 Prozent, ist das so korrekt oder kann ich nicht 100 % kürzen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.01.2019 08:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das lässt sich allgemeingültig leider nicht beantworten. Im Streitfall wird von Gerichten stark einzelfallabhängig geprüft, welches Maß an Mietminderung angemessen ist und welches nicht. In Ihrem Fall dürfte es vor allem darauf ankommen, inwiefern die Stromversorgung überhaupt zu den zugesicherten Eigenschaften der vermieteten Garage gehört. Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Grün am 27.01.2019 12:27

Hallo,

der Garagenmietvertrag wurde am 24.01.19 zum 28.02.19, gekündigt.

Vom neuen Eigentümer/Vermieter der Garage. Der ursprüngliche Mietvertrag sieht die Kündigung nach Gesetzliche Kündigungsfrist nach BGB vor:

Eine Garage, kann spätestens am 3. Werktag eines Kalendermonats für den Ablauf des übernächsten Monats gekündigt werden (§ 580 a Abs. 1 BGB).

Eine Kündigung ist dann doch erst zu Ende April 19, rechtens?

Danke für eine Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.01.2019 11:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich geht aus § 580a Absatz 1 Satz 3 BGB hervor, dass, wenn die Miete nach Monaten oder längeren Zeitabschnitten bemessen ist, eine Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats möglich ist. Wenn ein Garagenmietvertrag darauf Bezug nimmt und nichts anderes vereinbart ist, würde eine Kündigung am 24. Januar 2019 in der Tat dazu führen, dass das Mietverhältnis erst Ende April enden würde.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Stadt am 24.01.2019 23:11

Hallo,

ich habe vor 10 Jahren eine Garage gemietet die zur Wohnung gehörte.

Vor 4 Jahren wurden das Nachbarhaus nebst Garagen verkauft, der Mietvertrag ging auf den neuen Vermieter der Garagen über, die Wohnung blieb beim alten Eigentümer gemietet. Im Mietvertrag der Garage stand, das diese zur Wohnung gehört und nicht vom Vermieter gekündigt werden kann. Jetzt wurde mir die Garage mit einer Frist von 4 Wochen gekündigt. Kann die Kündigung so durchgeführt werden. Ich wohne noch immer in der gleichen Wohnung.

auf Kommentar antworten

Binch am 08.05.2019 21:27

Hallo,

haben sie schon eine Beratung zu dem Fall bekommen? Mich würde das Ergebnis interessieren, da ich einen sehr ähnlichen Fall habe.

Vielen Dank und viele Grüße


Immowelt-Redaktion am 25.01.2019 13:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Grundsatz gilt: Kauf bricht nicht Miete, weshalb der ursprüngliche Mietvertrag zu unveränderten Konditionen weiterläuft, auch wenn eine Immobilie verkauft wird. Uns ist allerdings bislang kein Gerichtsurteil bekannt, dass sich mit der Frage beschäftigt hätte, ob dieser Grundsatz in vollem Umfang auch dann anzuwenden ist, wenn die Mietsache durch den Verkauf nunmehr zwei verschiedenen Eigentümern gehört. Wir können Ihnen daher leider nur raten, sich hierzu rechtlich beraten zu lassen, beispielsweise bei einem Mieterverein oder natürlich direkt beim Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Noordlicht am 21.01.2019 22:51

Hallo,

ich habe einen Stellplatz mit der Wohnung in einem Mietvertrag angemietet. Die Miete für den Stellplatz ist nicht separat ausgewiesen, allerdings wir der Stellplatz im Kap. zwei für die Wohnung explizit aufgeführt. Die Vermieterin meint nun nach vier Monaten, sie hätte vergessen die Miete für den Stellplatz im Mietvertrag auszuweisen und meint, ich solle die zus. 15€ ab nächsten Monat zusätzlich zur KM abdrücken. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es nicht relevant ist, ob Sie es vergessen hat, da wir einen Vertrag geschlossen haben, der ansonsten einwandfrei ist. Ich befürchte aber, dass Sie mir neben einer Kündigung die Stellplatzmiete von der Kaution abziehen könnte. Darf Sie das? Und muss ich die Stellplatzmiete zahlen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.01.2019 10:38

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in diesem Fall dürfte die Vermieterin schlichtweg Pech gehabt haben. Es ist nicht möglich, einen bereits geschlossenen Vertrag nachträglich noch einmal einseitig mit dem Hinweis zu ändern, man habe etwas vergessen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall raten wir Ihnen zum Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

RD am 21.01.2019 17:31

Hallo

Habe am Wochenende von meinem Vermieter

(GBG)

Einen Brief in den Briefkasten geworfen bekommen

Wo er mir die Kosten für die Reparatur auf die monatlichen miet Kosten aufschlagen angepriesen hat

Habe einen getrennten Vertrag ob eine Klausel drin ist weis ich nicht

Da angeblich die instandhaltungskosten so hoch wären

Da ich ihn letzt drauf aufmerksam gemacht habe das grünzeug auf meinem Dach ist

Das weg gemacht werden muss was auch eine Firma gemacht hat

Dann Wiese ich ihn drauf hin das das Abflussrohr vom Dach so einen großen Spalt hat zum Mauerwerk da es durch die Garage läuft das dauernd Mäuse , Ratten ihn der Garage sind.

Da sie schon Gummi Werkzeug angenagt haben und ich mein Motorrad drin stehen hab und sie auch an den Reifen gehen können. Wurde auch repariert oder einfach mit einer Tube Silikon ausgespritzt

Und das Dach undicht sei

Der Dachdecker war da und meine eine komplett Versieglung da so lange nichts gemacht worden ist würde ca 300€ Kosten

Also hätte der Vermieter sozusagen das Dach regelmäßig instand gehalten wäre eine komplett Versiegelung nicht notwendig gewesen

Und jetzt soll ich jeden Monat mehr dafür bezahlen

Und soweit ich weis wurde die ganze Zeit nichts gemacht an der Garage da ich die Garage erst übernommen habe und der Vorbesitzer es egal war .

Was könnte ich da machen ?

Vielen Dank im Voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.01.2019 09:58

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

es dürfte vor allem auf die Details Ihres Garagenmietvertrags ankommen. Dieser sollte regeln, unter welchen Umständen bestimmte Mieterhöhungen zulässig sind und welche Arbeiten der Mieter selbst übernehmen muss. Bringt der Blick in den Vertrag keine Klarheit, würden wir Ihnen empfehlen, sich von einem Fachanwalt rechtlich beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bobby am 18.01.2019 00:41

Hallo! Ich habe zum 1.11. eine Wohnung gemietet! Separat bekam ich einen Mietvertrag für einen TGStellplatz, ab 01.11.! Die Tiefgarage wurde erst zum 01.01.2019 fertig! Für die 2 Monate hat es meinen Vermieter nicht gekümmert, wo ich “parke” ! Nun habe ich die Kündigung des Mietvertrages der Tiefgarage angekündigt(4 Wochen lt.Vetrag)... mein Vermieter ist der Meinung, dass dies nicht gehe, da der Stellplatz zur Wohnung gehört...wie gesagt, gibt es einen eigenen Vetrag(den er ja schon nicht eingehalten hat!)...

Wie kann ich am Besten argumentieren?!?

Danke für die Antwort

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 18.01.2019 11:44

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zwei verschiedene Verträge können unter Umständen tatsächlich als einheitliches Vertragswerk interpretiert werden, müssen aber nicht. Der BGH hat allerdings entschieden, dass im Fall von zwei unterschiedlichen Kündigungsfristen im Garagenmietvertrag und im Wohnungsmietvertrag von zwei unterschiedlichen Vertragswerken auszugehen ist (Az.: VIII ZR 374/13 ). Dem wäre in Ihrem Fall so. Dennoch bleibt der Fall leider Auslegungssache, weshalb wir die Frage aus der Ferne nicht abschließend klären können und auch nicht dürfen, weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, die Angelegenheit mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein zu besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sarah am 16.01.2019 14:11

Ich möchte einen Garage (die allerdings im Innenhof liegt und sowieso nicht für PKW genutzt werden kann) für mein Fahrrad samt Anhänger anmieten und sie mir am liebsten mit noch einem anderen Mieter, der auch sein Fahrrad reinstellen möchte, teilen. Der Mietvertrag wäre auf jeden Fall separat von unseren Wohnungsmietverträgen. Was wäre da sinnvoll? Kann jeder die halbe Garage mieten? Oder muss einer mieten und dann die Hälfte an den anderen untervermieten?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.01.2019 14:19

Hallo Sarah,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das können Sie im Grunde handhaben wie es Ihnen am besten passt. Bedenken sollten Sie, dass Sie, wenn Sie die Garage gemeinsam mieten, den Vertrag auch nur gemeinsam wieder kündigen können. Sollte zudem ein Mieter die Miete nicht bezahlen, kann der Vermieter grundsätzlich auch vom anderen die volle Miete verlangen. Bei der Untermiete ist dagegen nur ein Hauptmieter gegenüber dem Vermieter in der Verantwortung und der Untermieter gegenüber dem Hauptmieter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

esta am 10.01.2019 02:25

hallo,

wir haben 2018 ein haus gekauft

haben eine mieterin

sie wohnt seit 1990 dort

hat einen mietvertrag ( inklusive garage) ich finde die miete zu wenig möchte die garagenmiete erhöhen bzw. trennen

ist das möglich?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.01.2019 14:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn die Garage Teil des Wohnraummietvertrages ist, so können Sie nicht seperat voneinander erhöhen. Sie dürfen jedoch im gesetzlichen Rahmen die Miete der ortsübliche Vergleichsmiete anpassen (§ 558 BGB). Die Mieterhöhung darf aber innerhalb von drei Jahren nicht mehr als 20 Prozent ansteigen, in Gegenden mit angespanntem Wohnungsmarkt sogar nur 15 Prozent. Außerdem muss ein Mieter eine Mieterhöhung nur aller 15 Monate dulden. Wie Sie eine Mieterhöhung richtig formulieren und was Sie dabei außerdem beachten müssen, können Sie in unserem Ratgeber nachlesen: https://ratgeber.immowelt.de/a/mieterhoehung-richtig-formulieren-so-gehts.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Manuela am 08.01.2019 22:40

Hallo,

Wir mieten ein Haus mit dazugehöriger Garage, jetzt hat der Vermieter ein neues Tor einbauen lassen und mein Auto passt nicht mehr rein! Das Tor wurde ca.30 cm nach innen versetzt, was allerdings nicht so vorgesehen war. Die Firma welche das Tor eingesetzt hat, redet sich heraus das es nicht anders möglich war. Es wurde aber mit uns anders abgesprochen! Nun können wir die Garage nicht nutzen . Was können wir tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.01.2019 10:56

Hallo Manuela,

eine unschöne Situation - vor allem auch für Ihren Vermieter. Denn dieser hat sich mietvertraglich verpflichtet, Ihnen die Mietsache in einem für den vertragsgemäßen Gebrauch tauglichen Zustand zu überlassen und zu erhalten. Wenn die Garage aufgrund der geschilderten Umstände nicht nutzbar ist, stellt dies einen Mietmangel dar. Die weitere Vorgehensweise sollten Sie allerdings vor Ort mit einem Fachanwalt für Mietrecht oder einem Mieterverein besprechen, aus der Ferne können wir hier leider keine rechtlichen Ratschläge geben.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

MELODY am 08.01.2019 18:15

Hallo,

Ich bin hauptmieter in einer wg geworden. Und die alten wg Bewohner überlassen mir noch einen zusätzlichen untermiet Vertrag für den Garagen Stellplatz das zur Wohnung gehört. Ich würd quasi 40 Euro pro Monat an der Vermietung der Garage verdienen. Ist das rechtens? Der Vertrag läuft wohl schon eine Weile.

Nächste Frage, muss ich als hauptmieter die jahreskosten Abrechnung mit meinem untermieter in der WG teilen? Egal ob was nachgezählt werden muss oder man was zurückbekommt? Die Vermieterin hat von mir verlangt mit meinem wg Bewohner einen extra untermiet Vertrag auszumachen damit sie selbst nicht mehr Arbeit quasi damit hat. Also wäre ich ja die Vermieterin meiner Mitbewohnerin.

Vielen Dank für ihre Hilfe

MfG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.01.2019 10:49

Hallo Melody und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Hinsichtlich Ihrer Garagenfrage verstehe ich Sie so, dass Sie einen monatlichen Gewinn i.H. von 40 €/Monat erzielen, also mehr verlangen, als der Vermieter von Ihnen verlangt? Das wäre zivilrechtlich zumindest dann unbedenklich, wenn die Vereinbarungen mit Ihrem Vermieter dies zuließen. Wir weisen jedoch darauf hin, dass Gewinne aus Vermietung und Verpachtung steuerpflichtig sind.

Wenn Sie mit Ihren Untermietern Untermietverträge abgeschlossen haben, sind Sie rein rechtlich gesehen Vermieter und dazu verpflichtet, die Nebenkosten mit diesen abzurechnen. Theoretisch wäre es aber auch möglich, zu vereinbaren, die verbrauchunabhängigen Betriebskosten als Pauschale zu berechnen (BGB, § 556 (2)). Das wäre für Sie eine Arbeitserleichterung, könnte aber den Nachteil haben, dass die anteiligen tatsächlichen Betriebskosten höher sind als die Pauschale, die Sie nicht abrechnen können.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Karin am 07.01.2019 10:34

Hallo. Wir wohnen in einem 4 personen Haus mit 4 garagen. Nun ist ein mieter verstorben und dessen frau hat die garage gekündigt da sie kein auto fährt. Nun hat der Vermieter die garage weiter vermietet. (Garagen sind im hof) Nun meine frage. Was darf der neue mieter hier bei uns? Und was darf er nicht. Es gibt kein strom und kein wasser in der Garage nur am Haus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.01.2019 10:51

Hallo Karin und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Der neue Mieter der Garage darf diese zum vertragsgemäßen Gebrauch verwenden. Bei einer Garage beschänkt sich der vertragsgemäße Gebrauch üblicherweise auf das Abstellen von Kraftfahrzeugen.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Wilfried am 02.01.2019 11:41

Hallo, ich habe einen Stellplatz in einer Tiefgarage gemietet. Nebenkostenabrechnung ist vereinbart. Sind "Aufzugskosten Wartung" (in TG nicht vorhanden), "Wartung Hebeanlage" (für TG nicht vorhanden) und "Müllgebühren" umlagefähige Kosten? danke für die Einschätzung im Voraus. Wilfried

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.01.2019 17:02

Hallo Wilfried,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Die Kosten für Aufzug und Müllabfuhr zählen in der Regel zu den umlagefähigen Nebenkosten. Auch die Hebeanlage könnte als "Sonstige Betriebskosten" darunter fallen, insofern es sich dabei um laufende Kosten handelt und dies im Mietvertrag genau festgehalten ist.

Sollten die genannten Einrichtungen nicht vorhanden sein, so sollten Sie hierfür beim jeweiligen Vermieter nachfragen, warum diese Kostenpunkte im Mietvertrag auftauchen.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Hierfür empfehlen wir Ihnen, sich an einen Fachanwalt für Mietrecht oder einen Mieterverein zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen,

die Immowelt-Redaktion

Joachim Hoffmann am 31.12.2018 13:43

Hallo Ich habe eine Garage seperat angemietet. Diese wurde mir nun Fristgerecht zum 31.01.2019 gekündigt. Mein Rechtsanwalt sagte das es sich bei einer Anmietung einer Garage um einen gewerblichen Raum handelt und somit täglich kündbar ist. Wenn also der Vermieter mir den gewerblichen Garagenraum täglich kündigen kann, darf ich denn jetzt die Garage auch schon zum 31.12.2018 fristlos und ohne Angaben von Gründen kündigen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.01.2019 15:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Vermieter kann zwar ohne Angabe von Gründen kündigen - damit unterscheidet sich der Mietvertrag von dem einer Mietwohnung - aber an die gesetzliche oder im Mietvertrag vereinbarte Kündigungsfrist muss er sich dennoch halten. Das gilt umgekehrt auch für den Mieter. Die gesetzliche Frist ist davon abhängig, wie die Miete gezahlt wird. Bei einer monatlichen Miete kann nach §580a Abs. 1 BGB der Mietvertrag zum Ablauf des übernächsten Monats gekündigt werden. Vertraglich vereinbarte Fristen können kürzer sein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Offbeat70 am 28.12.2018 18:05

Guten Tag,

Ich nutze einen Parkplatz vor dem Haus, zahle meinem Vermieter seit 5 Monaten Miete dafür, ohne Vertrag, per Überweisung. Jetzt sagt mir der Vermieter, er würde den Parkplatz wieder haben wollen, kann er das ohne weiteres?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.01.2019 10:42

Hallo,

und vielen Dank für Ihren Kommentar. Gibt es für den Parkplatz keinen schriftlichen Mietvertrag, sondern nur eine mündliche Vereinbarung, so gelten, wenn nichts Abweichendes besprochen wurde, die Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB).

Wenn der Mietvertrag für Ihren Parkplatz unabhängig von Ihrem Wohnungsmietvertrag geschlossen wurde, so kann Ihr Vermieter den Vertrag in der Regel jederzeit ohne Angabe von Gründen mit der gesetzlichen oder vertraglich vereinbarten Frist ebenfalls kündigen. Anders als bei Wohnraummietverträgen gibt es hierbei keinen besonderen Mieterschutz. Laut BGB beträgt die Kündigungsfrist drei Monate, falls mit dem Vermieter vereinbart kann allerdings auch eine deutlich kürzere Frist für beide Seiten gelten.

In der Regel hilft es in Fällen, in denen es keinen schriftlichen Vertrag gibt, sich erst einmal mit dem Vermieter abzusprechen und eine gemeinsame Lösung zu suchen. Zum Beispiel, wie lange Sie den Parkplatz noch weiter nutzen können, um sich in dieser Zeit einen anderen Platz für Ihr Auto zu suchen. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie diese benötigen, empfehlen wir Ihnen, sich an einen Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht zu wenden.

Beste Grüße und einen guten Start ins neue Jahr,

die Immowelt-Redaktion

Multigirl am 20.11.2018 17:53

Hallo, bei mir ist die Garage im Mietvertrag für die Wohnung mit drin. Nun soll die Miete für die Garage um 10€ erhöht werden, da die Abdichtung des Daches so teuer ist. Ist das in Ordnung? Soweit ich das sehe ist das Instandhaltung und berechtigt nicht zur Mieterhöhung

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.11.2018 08:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

tatsächlich handelt es sich hier um eine Instandhaltungsmaßnahme, die eine Mieterhöhung in der Regel auch bei einer separat im Mietvertrag ausgewiesenen Garage nicht rechtfertigt. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen und den Fall aus der Ferne daher nicht abschließend klären können. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

David am 18.11.2018 10:35

Hallo,

ich miete einen Stellplatz auf dem selben Grundstück und vom selben Vermieter meiner Wohnung. Der Stellplatz wurde nachträglich gemietet und verfügt über einen eigenen Mietvertrag. Da die Miete für den Stellplatz von 25€ auf 40€ erhöht wurde, würde ich den Stellplatz gerne aufgeben, da ein Anwohner-Parkausweis viel billiger ist und genügend öffentlicher Parkraum vorhanden ist. Im Mietvertrag steht allerdings, dass der Stellplatz-Mietvertrag nur zusammen mit der Wohnung unter Einhaltung gesetzlicher Fristen gekündigt werden kann. Es handelt sich also wohl um einen gemeinsamen Mietvertrag. Allerdings dürfte dann laut Ihrem Text keine separate Mieterhöhung für den Stellplatz gefordert werden, oder? Ergibt sich hieraus vielleicht die Möglichkeit einer Teilkündigung des Stellplatzes durch den Mieter?

Freundliche Grüße.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 10:42

Hallo David und vielen Dank für Ihren Kommentar,

leider ist in diesem Fall nicht eindeutig feststellbar, ob es sich wirklich um einen gemeinsamen Mietvertrag handelt, vor allem weil der Garagenmietvertrag ja nachträglich geschlossen wurde. Die zentrale Frage dürfte demnach sein, ob die Vereinbarung, es handele der Garagenmietvertrag könne nur gemeinsam mit dem Wohnraummietvertrag gekündigt werden, tatsächlich wirksam ist. Uns ist aktuell kein Gerichtsurteil bekannt, das sich mit dieser Frage schon einmal beschäftigt hat, insofern können wir diese Frage leider nicht klären. Wir würden Ihnen somit empfehlen, die Verträge einem Mieterverein oder einem Fachanwalt zur rechtlichen Prüfung vorzulegen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Titip45 am 14.11.2018 22:04

Hallo,

Ich wohnen seit mehreren Jahren in einem Mehrfamilienhaus mit angeschlossener Tiefgarage, jetzt taucht zum 1.Mal in den Betriebskosten die Tiefgarage als NebenKosten auf obwohl ich keinen Stellplatz miete oder gemietet hatte. Meine Frage:Ist es zulässig Kosten für die Tiefgarage auf alle Mieter umzulegen obwohl einige diese nicht nutzen und wenn ja, was kann dort an Nebenkosten anfallen. Im Mietvertrag ist keine Tiefgarage vereinbart.

MFG

Titus

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Immowelt-Redaktion am 15.11.2018 10:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie tatsächlich keine Tiefgarage angemietet haben, müssen Sie hierfür in der Regel auch keine Betriebskosten zahlen. Entscheidend ist aber eben, ob sie angemietet wurde oder nicht. Die Frage, ob sie tatsächlich genutzt wird, spielt keine Rolle.

Bitte beachten Sie abschließend auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit Ihrer Betriebskostenabrechnung haben, empfehlen wir das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

tinamia am 09.11.2018 22:20

Hallo ,

ich wohne seit 1 Jahr in einem Neubau mit Tiefgarage welche auch vom Rewe genutzt wird. Ich zahle 60€ im Monat für den Stellplatz in dieser Tiefgarage.

Nun werden mir in den Nebenkosten

Strohmkosten Garagen, BMA-anlage TG Wartung, Notruf

Gebäudeversicherung TG auch zusätzlich berechnet. Kann ich darauf bestehen diese nicht zu zahlen da ich ja monatlich 60€ für TG extra zahle ?

Ansonsten käme ich auf eine Monatliche Miete von 74€ , was schon viel ist .

MfG Tina Fuhrmann

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Immowelt-Redaktion am 12.11.2018 08:49

Sehr geehrte Frau Fuhrmann,

wenn Sie einen Tiefgaragenstellplatz angemietet haben, können Sie tatsächlich auch an den Nebenkosten beteiligt werden. Dies müsste allerdings in der Regel im Mietvertrag vereinbart werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Shortcut am 08.11.2018 22:02

Hallo,

Ist es zulässig, dass die Betriebskosten für Wohnung UND Garage mit den Betriebskostenvorauszahlungen für die Wohnung verrechnet werden und die Mietzahlungen, die separat für die Garage getätigt werden, nicht mit einfließen?

Wohnung und Garage werden mit demselben Vertrag vermietet.

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Immowelt-Redaktion am 09.11.2018 09:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich sind die Zahlungen für die Miete und die Vorauszahlungen für die Betriebskosten rechnerisch voneinander zu trennen. Zudem fallen in einer Garage natürlich manche Betriebskosten nicht an, die in einer Wohnung schon anfallen, etwa Heizkosten. Leider können wir die Richtigkeit Ihrer Betriebskostenabrechnung aus der Ferne aber nicht abschließend prüfen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sie im Zweifelsfall von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt prüfen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Xifedius am 01.11.2018 16:46

Hallo und Grüß Gott,

wir und weitere 7 Familien haben 1968 eine Mietwohnung bezogen. Pkw- Stellplatz war auf dem dazugehörigen Grundstück vorhanden und wurde von uns Mietern seitdem unentgelt-

lich mit Duldung des Vermieters benützt. Im Mietvertrag von 1968 wurde ein Pkw Stellplatz

nicht erwähnt. Auch bei den erfolgten Neuberechnungen zur Mieterhöhung in den Jahren

1970, 1973, 1981, 1984, 1989 und 1995 und bis zum September 2018 war von einer Stell-

platznutzungsgebühr seitens des Vermieters keine Erwähnung im Mietvertrag. Deshalb sind wir der Ansicht, daß die Stellplatznutzungsgebühr seit 1968 im Mietvertrag enthalten ist.

2016 ging das Mehrfamilienhaus in ein Kommunalunternehmen über. Unsere Pkw Stellplätze

wurden im August 2018 gekennzeichnet, mit Stellplatznummern versehen und den einzelnen

Mietern zugewiesen. Gleichzeitig erfolgte eine Ergänzung zum Mietvertrag v. 1.2.1983 -

Zusatzvereinbarung Stellplatznutzung - mit einer Nutzungsgebühr von zunächst 30 EUR.

Auf Intervention einzelner Mieter wurde die Nutzungsgebühr für die Stellplätze willkürlich auf die Beträge über 10 bzw. 20 EUR auf die verschiedenen Mieter festgelegt.

Meine Fragen: Ist es rechtlich zuläßlich, daß das Kommunalunternehmen eine Stellplatznützungsgebühr

erhebt ? Kann der Vermieter meinen Pkw abschleppen lassen wenn ich die Nutzungsgebühr nicht entrichte ?

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Immowelt-Redaktion am 02.11.2018 09:50

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Gewohnheitsrecht im eigentlichen Sinne gibt es im deutschen Mietrecht nicht. Wenn Sie nachweisen wollen würden, dass die Stellplatznutzung praktisch im Mietvertrag enthalten ist, müssten Sie nachweisen, dass der Vermieter von der Nutzung des Stellplatzes wusste, er damit einverstanden war und er sich auf Dauer verpflichten wollte, Ihnen die Nutzung der Stellplätze zu überlassen. Das könnte sich in der Praxis als schwierig erweisen. Sind nicht alle diese Punkte klar belegbar, würde es sich um eine reine Gefälligkeit des Vermieters handeln, die dieser widerrufen und durch eine klare Regelung zur Stellplatznutzung ersetzen könnte. Unter Umständen könnte der Vermieter einen Pkw auch abschleppen lassen, wenn ein Mieter einen (dann ja seinen) Stellplatz ohne Erlaubnis nutzt. Wir können die Angelegenheit aus der Ferne aber leider nicht abschließend klären, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Insofern würden wir Ihnen raten, zu dieser Frage einen Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einen Fachanwalt zu konsultieren.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gutheile E. am 27.10.2018 14:50

Guten Tag,

ich habe aus gesundheitlichen Gründen mein Haus verkauft und eine barrierefreie Wohnung erworben. Der Grundbucheintrag/ Eigentümerwechsel wird in den nächsten Wochen vollzogen. Zur Wohnung gehört auch eine verschliessbare Doppelgarage die von den früheren Eigentümern an eine Firma zum Einstellen eines Geschäftswagens und deren Geschäftsakten, vermietet wurde. Da ich nun aus mehreren Gründen meine eigene Garage nutzen muss/möchte, stellt sich mir die Frage kann ich dieses Mietverhältnis innerhalb der nächsten 3 Monate ( Eigenbedarf) kündigen? Vorrübergehend habe ich einen Stellplatz, gegen Gebühr, in der vorhandenen Tiefgarage bekommen, jedoch sind die Plätze so eng bemessen, dass ich die Autotür zum austeigen nicht weitgenug öffnen kann. Ich danke Ihnen für die Antwort und wünsche noch ein gesegnetes Wochenende. EM Gutheil

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Immowelt-Redaktion am 29.10.2018 10:07

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn es sich um einen reinen Garagenmietvertrag handelt, ist dieser nicht von den üblichen Kündigungsschutzbestimmungen des Wohnraummietrechts betroffen. Das heißt, dass Sie den Vertrag in der Regel ohne besondere Gründe im Rahmen der vereinbarten Fristen kündigen können.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Konflikt kommen, empfehlen wir das Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Leprechaun70 am 22.10.2018 12:07

Hallo!

Mein Vermieter hat mir bei Abschluss des Garagenmietvertrages mündlich eine Reparatur des defekten Garagentores versprochen. Seit 1,5 Jahren ist ein Zugang nur über die anderweitig vermietete Hälfte der Doppelgarage möglich. Ich bin 2 Jahre an den Vertrag gebunden. Das Tor ist bis heute nicht repariert. Kann ich kurzfristig aus dem Vertrag raus?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 22.10.2018 14:04

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine vorzeitige Kündigung eines Garagenmietvertrags ist in der Regel nur dann möglich, wenn die Benutzung der Garage nicht möglich oder unzumutbar ist. Wenn wie in dem von Ihnen beschriebenen Fall eine zugesicherte Eigenschaft fehlt, kann aber unter Umständen eine Mietminderung gerechtfertigt sein. Aus der Ferne können wir aber nicht abschließend klären, ob das so ist und falls ja, wie hoch diese ausfallen kann. Hierzu empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

bodan am 17.10.2018 01:24

Kann der Vermieter ohne Absprache mit dem Vermieter und desen Befürwortung Bremsschwellen in einer Tiefgarage verbauen, in dem besagten Fall 3 Stk. -im Abstand von ca. 30 m- zur Verlangsamung des Benutzerverkehrs beim Einfahren bzw. Ausfahren der Tiefgarage.

Die Höhe der Bremsschwellen betragen min. 5 cm und sind sehr kurz in ihrer Überfahrbreite und bestehen zu dem aus einem Hartkunststoff, dadurch wird auch bei geringster Fahrt den Personen ein unangenhmer Schlag in den Rücken erteilt. Mehrmaliges befahren der Garage an einem Tag wird bei Fahrer- und Beifahrer zu einer Bandscheibenstrapatze, welche letzlich unweigerlich eine Bandscheibenschädigung verursacht.

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Immowelt-Redaktion am 17.10.2018 10:13

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich darf der Vermieter eine Bremsschwelle schon anbringen. Die Benutzung der Tiefgarage darf aber natürlich dadurch nicht unmöglich oder unzumutbar werden. Ob das in Ihrem Fall so ist, können wir aus der Ferne leider nicht abschließend beurteilen. Im Zweifelsfall raten wir daher zur Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Seppel31 am 27.09.2018 11:34

Hallo, wir haben eine Mietwohnung(Altbau) mit Garage in einem einheitlichen Vertrag gemietet. Die Garage kann aber nicht abgeschlossen werden weil kein Schloss mehr in dem Tor vorhanden ist. Müsste ein neues eingebaut werden. Jeder könnte theoretisch dort ein und aus gehen und evtl. sogar in unseren Keller oder sogar Wohnraum eindringen wenn mal eine Tür vergessen wird abzuschliessen. Können wir darauf bestehen das es auf Kosten des Vermieter repariert wird? Und wenn er es nicht macht auf Mietminderung bestehen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.09.2018 13:16

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das kommt darauf an, in welchem Zustand Sie die Garage angemietet haben. Hat das Schloss bereits bei der Anmietung gefehlt und hatten Sie die Gelegenheit, das zu bemerken, dürfte eine Mietminderung nicht möglich sein. Ist der Mangel jedoch erst während der Mietdauer aufgetreten, muss der Vermieter diesen beheben. Macht er das nicht, kommt in diesem Fall unter Umständen auch eine Mietminderung in Betracht. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir den Fall aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können, auch deshalb, weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nicht normal am 05.09.2018 00:16

Hallo, wie sieht es aus wenn im mietvertrag stellplatz ( nicht carport) angekreuzt wird hat der mieter ein recht auf ein carport ? Denn es war überdacht , haben es sicherheitsgründen (teilweise morsch schnee ) bevor es zu spät ist habe es abgebaut. Mieter ist mit der sache garnicht einverstanden , besteht auf einem carport . Ist das rechtens ?

Mfg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 05.09.2018 10:37

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

entscheidend ist bei einer solchen Situation nicht unbedingt, was in einem Formularmietvertrag angekreuzt wurde, sondern was tatsächlich vermietet wurde. Wenn der Mieter im Wissen, einen überdachten Stellplatz zu mieten, diesen auch angemietet hat, lässt sich daraus unter Umständen das Recht ableiten, diesen auch künftig weiterhin nutzen zu dürfen. Ist die Mietsache nun nicht mehr wie ursprünglich angemietet nutzbar, berechtigt das den Mieter möglicherweise sogar zu einer Mietminderung. Abschließend klären können wir die Angelegenheit aus der Ferne aber nicht, auch weil wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wenn Sie sich mit dem Mieter nicht einigen können, empfehlen wir Ihnen daher das Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

kati am 30.08.2018 21:52

hab eine garage gemitet für mein auto und mein freund hat sein auto nach dem unfall repariert,jetzt kündiegt mir der vermieter.er meint das ist eine garage und keine wärkstat

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.09.2018 08:51

Hallo Kati und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Garagenmietvertrag, der nicht mit einem Wohnraummietvertrag verbunden ist, unterliegt nicht den Bestimmungen zum Kündigungsschutz aus dem Wohnraummietrecht. Der Vermieter kann den Vertrag daher jederzeit kündigen und benötigt dafür keinen bestimmten Grund. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die vertraglichen Details nicht genau kennen und den Fall daher aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

hereyas@googlemail.com am 15.08.2018 14:50

Hallo zusammen!

Wir haben ein altes Bauernhaus mit angrenzender Garage gemietet - jedoch müsste man über den komplette Hof fahren um in diese Garage zu kommen! Nun wird der Hof von unseren Kindern, Hunden und Katzen zum Spielen genutzt, das Tor ist verschlossen und wir parken wie auch andere Anwohner auf der Strasse! Kann von uns verlangt werden, dass wir unser Auto in der Garage parken?

Gespannte Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.08.2018 15:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

in der Tat ist in vielen Landesbauordnungen festgeschrieben, dass Garagen nur im zulässigen Rahmen genutzt werden dürfen und dass in erster Linie das Auto darin abgestellt werden sollte, um die Straßen zu entlasten. Das bedeutet natürlich aber nicht, dass das Auto nicht einmal für kurze Zeit auf der Straße abgestellt werden darf, wenn jemand beispielsweise weiß, dass er es gleich wieder benutzen wird. Vor Ort kann es hierzu aber auch gesonderte Regelungen geben, weshalb wir Ihnen empfehlen würden, bei der zuständigen Gemeinde anzufragen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hans am 26.06.2018 15:35

Hallo,

ich habe seit Jahren eine Garage angemietet in der zwei kleine PKW platz hätten, Zeitweise standen dort auch mal zwei PKW's drin.

Nun will mir der Immobilienverwalter fristlos kündigen weil ich angeblich gegen §1 des Mietvertag's verstoßen habe.

Der §1 lautet wie folgt:

Der Vermieter vermietet dem Mieter zum Einstellen eines Kraftfahrzeugs auf dem Grundstück..... die Garage Nr.

Er beruft sich darauf das nur 1 Fahrzeug eingestellt werden darf.

Moderne Verträge regeln das klar und deutlich was und wie viele dort untergebracht werden dürfen, dieser Vertag weißt jedoch nur nur darauf hin das dort Kraftfahrzeuge untergestellt werden dürfen.

Sehe ich das richtig und kann darauf hin der Kündigung widersprechen?

LG

Hans

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.06.2018 09:40

Hallo Hans und vielen Dank für Ihren Kommentar,

sollte es sich dabei um einen reinen Garagenmietvertrag handeln, der getrennt von einem etwaigen Wohnraummietvertrag abgeschlossen wurde, gelten auch nicht die Kündigungsschutzbestimmungen aus dem Wohnraummietrecht. In diesem Fall benötigt der Vermieter noch nicht einmal einen Grund, um den Mietvertrag zu kündigen, sondern kann schlicht im Rahmen der gesetzlichen Fristen kündigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gabi am 20.06.2018 10:44

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

auf Kommentar antworten

Gabi am 20.06.2018 10:05

Hallo. Wir wohnen seid zwei einhalb Jahren in einer Mietwohnung und haben im Mietvertrag in der Kaltmiete eine Garage mit drin. Wir haben aber keine Garage zugewiesen bekommen. Der Vermieter möchte nun einen neuen Vertrag aufsetzen,den wir natürlich nicht unterschreiben werden. Können wir uns was erstatten lassen? LG Gabi

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.06.2018 10:41

Hallo Gabi und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn im Mietvertrag eine Garage vorgesehen ist, Sie aber keinen Zugriff auf eine solche haben, wurde ein Teil der Mietsache nicht ausgehändigt. Das rechtfertigt in der Regel tatsächlich eine Mietminderung und gegebenenfalls auch Rückforderungen für die bisherige Mietdauer. Grundsätzlich haben Sie auch immer noch Anspruch auf besagte Garage. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nur schwer beurteilen können und daher über die mögliche Höhe dieser Mietminderung oder das genaue weitere Vorgehen keine Auskunft erteilen können. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Wir raten Ihnen daher zu einem Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dreiste Vermieter am 22.05.2018 20:39

Hallo!

wir wohnen in einem Zweifamilienhaus und haben in unserem Mietvertrag einen Garagenstellplatz und einen Außenstellplatz mit angemietet, die sich hinten auf dem Hof befinden. Mein Auto stand bisher immer auf dem Außenbstellplatz und das meines Mannes in der Garage. Er hat sich jetzt ein neues Auto zugelegt und das passt von der Länge her nicht mehr rein, so dass er jetzt auf dem Außenstellplatz parkt. Ich selber möchte die Garage ungern nutzen und parke seitdem am Straßenrand. So ist die Garage im Moment ungenutzt. WIr haben aus verschiedenen Gründen kein gutes Verhältnis zu den Vermietern und sprechen mit denen kein Wort.

Die Vermieter haben das jetzt wohl mitbekommen und haben jetzt einfach ihren Anhänger auf unseren Garagenstellplatz gestellt. Dürfen die das ohne Weiteres? Ich könnte mich ja jederzeit entschließen mein Auto doch wieder in die Garage zu stellen oder auf der Straße ist kein Platz, dann muss doch die Garage frei sein, da wir sie ja angemietet haben oder?

Dass der Vermieter bzw. die Familienangehörigen auf einen unserer Parkplätze parken und wir dadurch auf der Straße parken mussten ist schon öfters vorgekommen.

Danke!

auf Kommentar antworten

Dreiste Mieter am 01.06.2018 16:43

Gilt das auch dann, wenn wir für die Stellplätze keine monatliche Miete zahlen?


Immowelt-Redaktion am 01.06.2018 17:13

Hallo,

wenn Sie die Garage angemietet haben, haben Sie das Nutzungsrecht - egal, ob sie die Miete monatliche, jährlich oder vierteljährlich überweisen.

Beste Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 23.05.2018 10:32

Hallo,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn Sie die Garage angemietet haben, haben Sie das alleinige Nutzungsrecht. Dieses erlischt nicht, wenn Sie Ihren Wagen eine Zeit lang nicht in der Garage parken.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Mieter am 07.05.2018 06:24

Hallo,

Nach 4 Jahren Stellplatzanmietung erhielt ich eine Kündigung und einen neuen Vertrag mit Stellplatz Umsatzsteuer (19 %),

Muss ich Stellplatz Umsatzsteuer zahlen ?

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 07.05.2018 09:18

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein reiner Mietvertrag über einen Stellplatz ist kein Wohnraummietvertrag und kann deshalb ohne besonderen Grund gekündigt werden. In der Tat sind Vermieter von Stellplätzen in den meisten Fällen auch umsatzsteuerpflichtig und können diese Umsatzsteuer vom Mieter verlangen. Die Mieter können sich Ihrerseits aber natürlich entscheiden einen Vertrag wie den Ihren nicht zu unterschreiben und das Mietverhältnis enden zu lassen.

Bitte beachten Sie abschließend noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollten Sie Zweifel an der Rechtmäßigkeit Ihres Mietvertrags haben, empfehlen wir daher das Gespräch mit einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sonea am 21.04.2018 13:13

Gemeinsamer Mietvertrag Garage

ich lebe seit 4 Jahren von meinem Partner getrennt und die gemeinsame Wohnung ist auch seit damals gekündigt (Es gab nun 3 Jahre Streit wegen Nebenkostenabrechnungen der Wohnung und dieses ist jetzt beendet) Vertrag für Garage ist eigenständig. Ich möchte nun gern aus diesem gemeinsamen Garagenmietvertrag raus. Eine Kündigung ist noch nicht möglich, da die Garage seitdem von meinem Ex-Partner als Abstellfläche für die alten Möbel genutzt wird und er aus gesundheitlichen Gründen derzeit nicht in der Lage ist, diese auszuräumen.

Gibt es eine Möglichkeit der Umschreibung des Mietvertrages auf ihn als alleinigen Mieter. Und wie groß ist die Wahrscheinlichkeit dass wir die Garage überhaupt noch weiterhin mieten dürfen, da wir ja schon nicht mehr dort wohnen?

Dankeschön

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.04.2018 08:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ohne Zustimmung Ihres ehemaligen Partners und des Vermieters ist es nicht möglich, den Mietvertrag auf ihn als alleinigen Mieter umzuschreiben. Streng genommen müssten Sie den Mietvertrag gemeinsam kündigen und der Vermieter müsste mit Ihrem ehemaligen Partner einen neuen Vertrag abschließen. Solang das nicht geschieht, haften Sie beide gesamtschuldnerisch für Ihre Pflichten aus dem Mietvertrag. Ob der Vermieter Sie weiterhin als Mieter behalten möchte, können wir aus der Ferne schwer beurteilen. Theoretisch ist es dafür aber gleichgültig, ob Sie wirklich noch in der Nähe wohnen oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gekündigt mit falschem Datum am 26.03.2018 16:31

Hallo,

Unser Garagenmietvertrag wurde nicht mit der in dem Vertrag vereinbarten Frist (sondern kürzer) gekündigt. Gilt die Kündigung in dem Fall überhaupt (also mit dem richtigen Datum), oder soll der Vermieter einen neuen Kündigungsschreiben und dann mit dem richtigen Datum zuschicken?

Danke!

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.03.2018 08:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

die Nennung einer falschen Kündigungsfrist macht die Kündigung nicht gänzlich unwirksam. Der Mietvertrag gilt dann aber erst zum Ende der im Vertrag genannten Frist als beendet. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte es zum Konflikt mit dem Vermieter kommen, empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ratlos am 19.03.2018 19:35

Hallo, ich habe einen ganz einfachen separaten Garagenmietvertag, indem lediglich Vermieter und Mieter aufgeführt sind, Kündigungsfrist und Abgabe der Schlüssel bei Beendigung.

Muss ich für Schäden die durch Dritte am Tor verursacht wurden haften?

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 21.03.2018 10:51

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Mieter einer Garage keine Verantwortung für einen Schaden durch Dritte hat, haftet in der Regel derjenige, der den Schaden verursacht hat. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir einen Einzelfall aus der Ferne nur schwer beurteilen können und darüber hinaus auch keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie im Streitfall von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dumitru am 14.03.2018 17:54

Guten Tag, Ich habe ein Problem mit Kündigung des Garage. Ich habe einen Garagenmietvertrag, dort schwarz auf weiß laut 2§ des Vertrag, das Mietverhältnis ist unter Einhaltung einer frist von 3 Monaten zum 31.12 eines jeden Jahres kündbar. Jetzt ich habe meine Wohnanschrift gewechselt und die Garage zu weit weg ist von meine neue Wohnort. Der Vermieter lass mich nicht Raus und hat mir die Kündigung bestätigt zum 31.12.2018. Was kann ich noch machen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.03.2018 09:23

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nachdem es sich bei einem separaten Garagenmietvertrag nicht um einen Wohnraummietvertrag handelt, sind solche Vereinbarungen zur Kündigungsfrist grundsätzlich möglich. Ob die Klausel in Ihrem Fall jedoch wirksam ist, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen. Hierzu empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Michalis am 18.01.2018 11:02

Ich miete eine Wohnung (Mietbeginn = 01.10.2016).

Zur Wohnung gehört ein Stellplatz in der Tiefgarage des Gebäudes.

Dieser war vorher an einen Dritten (Untermieter) vermietet.

Ich selbst habe kein Auto und würde den Stellplatz weiter an den gleichen Untermieter vermieten.

Nun habe ich heute (18.01.2018) gemerkt, dass der Untermieter den Stellplatz seit 01.10.2016 bis heute genutzt hat aber keine Miete gezahlt hat.

Er sagt, dass er nicht wusste wem der Stellplatz seit 01.10.2016 gehört.

Er nutzte den Stellplatz wissentlich, dass er keine Miete gezahlt hat.

Kann ich die Mietrückstände (15 Monate á 45€ = 675€) vom Untermiete zurückfordern?

Bekomme ich vor einem Zivilgericht Recht zugesprochen?

Lohnt sich der Gang zum Amtsgericht?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.01.2018 09:48

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zumindest sofern tatsächlich ein wirksamer Untermietvertrag besteht, können Untervermieter nicht gezahlte Monatsmieten für einen Zeitraum von drei Jahren auch nachträglich noch einfordern. Wie ein etwaiger Gerichtsprozess ausgehen würde, können wir leider vorab nicht beurteilen, auch, weil wir eine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Michalis am 19.01.2018 10:38

Verstehe. Vielen Dank. :)


Michalis am 19.01.2018 11:45

Kann ich den ausstehenden Mietbetrag auch dann einfordern wenn es keinen Mietvertrag gab?

Der Untermieter hatte den Garagenstellplatz genutzt aber zahlte wissentlich keine Miete.


Immowelt-Redaktion am 19.01.2018 12:09

Ein solcher Vertrag kann prinzipiell auch mündlich geschlossen werden. Im Streitfall müssten Sie vor Gericht dann aber glaubhaft machen, dass es eine solche Absprache nicht gegeben hat. Am besten wäre es, es gäbe hierfür Zeugen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Michalis am 22.01.2018 14:52

Eine mündliche Absprache gab es nicht.

Die jetzige Mieterin spricht kaum Deutsch und wusste nichts von dieser Garage.

Jetzt nach einem Jahr ist die Tochter zu dieser Frau in die Wohnung gezogen und hat bei einer Überprüfung der Kontoabbuchungen ihrer Mutter festgestellt, dass jeden Monat 45€ für eine Garage abgebucht werden.

Muss der Mieter die Miete nachzahlen?

Fest steht, dass er die Garage genutzt hat. Und ab 01/2018 bezahlt er nun 45€ Miete für diese Garage.


Immowelt-Redaktion am 22.01.2018 15:01

Wenn es weder eine mündliche Absprache gab, noch einen schriftlichen Vertrag, wird es schwierig, denjenigen, der den Stellplatz benutzt hat, nachträglich zur Zahlung einer Miete heranzuziehen. Wie gesagt können wir aber aus der Ferne nicht beurteilen, ob es schlussendlich doch möglich wäre oder nicht. Wir empfehlen Ihnen daher eine Rechtsberatung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Petra53 am 14.12.2017 12:33

Wir haben vor mehr als 20 Jahren einen Mietvertrag unterschrieben in dem 1 Garage mit 30DM intrigiert ist.vor 19 Jahren mieteten wir eine 2 Garage für 40 DM durch einen extra Vertrag dazu.uns ist jetzt aufgefallen das wir seit Jahren für die 2.Garage monatlich 40.90 Euro überweisen.wir hatten auch keine mieterhöhung

auf Kommentar antworten

Paul am 10.12.2017 21:11

Meine Frage: Die Tiefgarage mit 3 vermieteten Stellplätzen wird auch von allen Mietern, die keinen Stellplattcertraf haben zum Abstellen der Fahrrädern genutzt. Wie sind die Kosten der Rlolltorwartung umzulegen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.12.2017 10:10

Hallo Paul,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Kosten sind grundsätzlich so umzulegen, wie dies im Mietvertrag vereinbart wurde. Wenn den fraglichen Mietern darin kein Recht auf Nutzung der Tiefgarage eingeräumt wurde, dürfen sie dort auch keine Fahrräder abstellen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Schnubs am 17.11.2017 14:47

ich wohne in einer Genossenschaftswohnung. Inzwischen habe ich eine Einzelgarage auf dem selben Grundstück bei der Genossenschaft gemietet. Sie befindet sich im Haus auf Kellerhöhe. Diese Garage hat gar kein Licht. Besonders in den Wintermonaten fahre ich also rückwärts in ein schwarzes Loch ( rückwärts, weil ich eine steile Auffahrt wieder hinauf muss und sonst ggf. Fußgänger nicht sehe ). Wenn es draußen dunkel ist kann ich in der Garage die Hand vor Augen nicht mehr sehen. Meinen Antrag auf Beleuchtungsanschluß an die Kellerbeleuchtung ( also Licht, das nach 2 min. allein ausgeht ) hat der Vermieter abgelehnt. Begründung : Gleichheitsbehandlung aller Mieter....ich finde das sehr gefährlich. Ist der Vermieter verpflichtet zumindest für eine Beleuchtungsmöglichkeit zu sorgen ?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.11.2017 09:11

Hallo Schnubs und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine solche Verpflichtung besteht für den Vermieter bei einer Garage nicht, nein. Unter Umständen können Sie mit Ihrem Vermieter aber zu einem Kompromiss finden, indem Sie sich beispielsweise an den Kosten für eine Beleuchtungsmöglichkeit beteiligen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Janek am 24.11.2017 15:26

Probieren Sie es doch einmal mit einem automatischen LED Licht (Batterien). Kostet ca. 10 EUR, keine Kabel erforderlich und das Licht geht bei Bewegung automatisch an :-)


Schnubs am 25.11.2017 15:15

Danke für die Antworten. Ich habe mir einen Akku Bausrahler gekauft...80 €

Aber es ging mir in erster Linie darum, ob der Vermieter sich einfach weigern kann Licht " zur Verfügung " zu stellen...also Intervallbeleuchtung wie im Treppenhaus z.B., KEINEN Dauerstrom...

Keks am 12.10.2017 20:04

Sehr geehrte Redaktion,

mein Vermieter drängt mich dazu einen separaten Mietvertrag für meinen Stellplatz zu unterzeichnen. Der Stellplatz ist jedoch schon Bestandteil meine Mietvertrages.

Mein Gefühl sagt mir, das hier etwas faul sein könnte.

Begründung des Vermieters war: um einheitlich zu allen anderen Parteien zu sein.

Muss ich den Vertrag unterzeichnen?

Für eine Rückmeldung wäre ich sehr dankbar.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.10.2017 13:26

Hallo Keks und vielen Dank für Ihren Kommentar,

nein, Sie sind nicht verpflichtet einen neuen Vertrag mit Ihrem Vermieter zu unterzeichnen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sammy1 am 09.10.2017 07:44

Hallo,

Meine Nachbarin über mir hat einen Parkplatz zu ihrer Wohnung dazugemietet auf dem Grundstück. Da sie kein Auto hat haben wir den Vermieter gefragt ob es in Ordnung ist wenn sie mir den Parkplatz untervermieten. Der Vermieter hatte zugestimmt. Seit ich den Parkplatz nutze wird er immer wieder, manchmal mehrmals täglich, von den Mitarbeitern oder Gästen eines Restaurants im Haus zugeparkt. Oder die Stellen ihre großen Mülltonnen so in den Weg, dass ich morgens nicht mehr Raumfahrer kann. Nachdem ich die Situation jetzt schon mehrmals meinem Vermieter gemeldet habe, da die Aufforderung der Unterlassung beim Restaurant Besitzer keine Wirkung gezeigt hat, meinte der Vermieter es ist nicht sein Problem wir müssen das selbst klären. Nach dem letzten mal, wo er persönlich den belegten Parkplatz gesehen hatte und ihre ihm gesagt habe das kommt ständig vor, hatte ich am nächsten Tag einen Brief drin: wenn wir unsere Differenzen nicht beilegen wird MIR das Recht als Untermieter entzogen. Jedoch kein Wort zum Verhalten des Restaurant Besitzers. Darf er mir den Überhaupt dieses Recht wieder entziehen ohne triftigen Grund? Nur weil er kein Bock hat sich darum zu kümmern obwohl es seine Pflicht als Vermieter ist.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 09.10.2017 10:33

Hallo Sammy,

grundsätzlich müsste der Vermieter wenn überhaupt Ihrem Untervermieter das Recht auf Untervermietung entziehen. Dies wäre zumindest nur mit einem triftigem Grund möglich. Wenn der Parkplatz ständig zugeparkt ist, wäre auch Ihr erster Ansprechpartner zunächst nicht der Vermieter, sondern Ihr Untervermieter. Dieser müsste dann, rein rechtlich betrachtet, seinerseits den Vermieter bemühen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir die Lage aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Vor einer juristischen Auseinandersetzung wäre es sicher sinnvoll, die Frage im Guten zu klären. Sollte es allerdings zum Streit kommen, empfehlen wir die Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Karoline am 08.10.2017 16:39

Hallo! Ich benötige dringend Hilfe.

Ich durfte meinen Garagenstellplatz weiter vermieten lt. meines Vermieters. Habe einen extra Mietvertrag angefertigt. Jetzt hat der Mieter einen Schaden am Auto - was angeblich durch das Garagentor entstannden ist. Jetzt will der Mieter von mir den Schaden ersetzt bekommen.

Mein Vermieter/ die Hausverwaltung hat versäumt eine regelmäßige Wartung durchzuführen. Keiner will jetzt dafür zuständig sein - wer ist es letztendlich ?

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Immowelt-Redaktion am 09.10.2017 10:00

Hallo Karoline,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider können wir Ihre Frage in diesem Rahmen nicht abschließend beantworten. Im Streitfall wäre sicher ein Gutachter nötigt, der feststellt, wer den Schaden letztlich zu verantworten hat. Je nach Höhe des Streitwerts würden wir Ihnen daher zu einer Rechtsberatung durch einen Fachanwalt raten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

onofrelopezmartinez@gmail.com am 04.10.2017 15:00

Darf ich einen Mietvertrag unterschreiben auch wenn ich den Vermieter nicht gesagt habe dass ich einen Hund habe. Und wenn unter welchen Konsequenzen?.

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Immowelt-Redaktion am 04.10.2017 15:07

Fragen zur Haustierhaltung müssen Mieter in der Regel wahrheitsgemäß beantworten. Es besteht aber keine Pflicht, den Vermieter extra darauf hinzuweisen, falls er nicht danach fragt. Fragt er jedoch und lügt der Mieter, könnte das im schlimmsten Fall dazu führen, dass der Vermieter die Wirksamkeit des abgeschlossenen Mietvertrags anficht oder den Vertrag kündigt, wenn er davon erfährt.

Bitte beachten sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

onofrelopezmartinez@gmail.com am 04.10.2017 14:33

Darf ich einen Mietvertrag unterschreiben auch wenn wenn ich den Vermieter nicht davon gesagt habe ?

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Immowelt-Redaktion am 04.10.2017 14:54

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

welchen Vermieter meinen Sie? Es dürfte schwierig werden, ohne das Zutun des Vermieters wirksam einen Mietvertrag abzuschließen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Martina Rheb am 02.08.2017 14:49

danke für die Infos, aber bei mir ist es sicher schwer: ich zahle jeden Monat 100 € für Garagennutzung, was eher ein Käfig ist und da ich weder Auto noch Fahrrad mehr fahre und auch kein Nachbar das für 30 € nur mieten möchte, sehe ich nicht ein, wieso ich nicht wenigstens Möbel, die ich hier nicht brauche, dort deponieren kann? Danke für eine Antwort!

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adbluedd am 02.08.2017 11:37

Ist die Miete für einen Stellplatz Bestandteil der Kaltmiete?

Kann ich z.b. bei einer Mieterhöhung verlangen , das die vom Mieter untervermietete Miete für den Stellplatz , auf das Konto des Eigentümers überwiesen wird ?

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Immowelt-Redaktion am 02.08.2017 11:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein solcher Stellplatz zusammen mit der Wohnung, das heißt im gleichen Mietvertrag, vermietet wird, ist die monatliche Miete dafür in der Regel Bestandteil der Kaltmiete. Ein Vermieter kann jedoch nicht verlangen, dass das, was der Mieter durch Unververmietung einnimmt, an ihn weiterüberwiesen wird.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


adbluedd am 02.08.2017 13:28

Und wie lange rückwirkend ist dies möglich


adbluedd am 02.08.2017 13:30

Wie lange rückwirkend ist dies möglich


Immowelt-Redaktion am 02.08.2017 13:45

Es ist für Vermieter auch rückwirkend nicht möglich, vom Mieter die Einnahmen aus der Untermiete zu verlangen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gustel Mueller am 20.07.2017 19:51

Kann der Vermieter einer Garage verlangen dass der Mieter die Garagentür zumachen muss wenn der Mieter die Garage verlassen tut.

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