Bad, Fenster, Elektrik: Wann Mietern eine Renovierung zusteht

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Wer Miete zahlt, sollte auch erwarten können, dass die Wohnung gut in Schuss ist – oder? Eine Renovierung zur Instandhaltung steht dem Mieter meist zu, eine Modernisierung eher nicht. Doch in beiden Fällen gibt es Ausnahmen – was der Mieter fordern kann.

Ein durchgelaufener und zerschlissener Teppichboden oder ein gesprungenes Fenster können für den Mieter ärgerlich sein. Aber solange er Teppich oder Fenster nicht grob fahrlässig oder mit Absicht demoliert hat, steht ihm eine nötige Renovierung oft zu.

Streichen, Tapezieren, Schönheitsreparaturen, Reparatur, Renovierung, Foto: iStock/ info@tempura.me
Schönheitsreparaturen wie Streichen und Tapezieren kann der Mieter nur fordern, wenn nichts anderes im Mietvertrag vereinbart ist. Bei anderen Arten der Renovierung oder Reparatur kommt es auf den Einzelfall an. Foto: iStock/ info@tempura.me

Bei Sonderwünschen sieht es dagegen schwieriger aus. Entscheidend ist hierbei, ob die Umbaumaßnahme der Instandhaltung dient, oder als Modernisierung zählt.

Renovierung oder Modernisierung: Was darf der Mieter fordern?

Ob eine Umbaumaßnahme in der Mietwohnung nun Renovierung oder Modernisierung ist, macht für den Mieter einen deutlichen Unterschied:

  • Renovierung: Die Instandhaltung der Wohnung steht dem Mieter in der Regel zu. Er kann also meist fordern, dass defekte oder beschädigte Bestandteile der Wohnung renoviert werden. Laut Gesetz ist der Vermieter dazu verpflichtet, die Wohnung und ihre Nutzbarkeit zu erhalten – für die der Mieter mit seiner Miete zahlt (§ 535 BGB).
  • Modernisierung: Diese Maßnahme geht über die Instandhaltung der Wohnung hinaus, denn durch sie werden Teile der Wohnung oder die gesamte Wohnung verbessert (§ 555b BGB). Oliver Fouquet, Fachanwalt für Mietrecht in Nürnberg, sagt: „Normalerweise hat der Mieter kein Recht auf eine Modernisierung.“

Grob zusammengefasst lässt sich sagen: Eine Renovierung bessert aus, eine Modernisierung verbessert die Wohnung.

Renovierung: ein Recht des Mieters, mit Ausnahmen

Renovierung, Grafik: immowelt.de

Warum dem Mieter meist die Renovierung zusteht, erklärt Fouquet so: „Mit seiner Kaltmiete zahlt der Mieter dafür, dass er die Wohnung nutzen darf. Damit hat er bereits für die üblichen Gebrauchsspuren der Wohnung gezahlt.“ So steht es auch im Gesetz (§538 BGB). 

Mit der Zeit werden solche Spuren jedoch immer sichtbarer: abgewetzte Teppichböden oder zerkratzte Arbeitsflächen in der Küche können die Folge sein. Gesetzlich gibt es keine genau festgeschriebene Regelung, nach welcher Nutzungsdauer der Mieter die Erneuerung von Boden oder Flächen fordern kann. Sinngemäß steht ihm dies nur zu, wenn diese so abgenutzt sind, dass er sie nicht oder nur beeinträchtigt nutzen kann (siehe § 535 BGB).

Drei Beispiele: Wann dem Mieter eine Renovierung zusteht

Fliesen, Bad renovieren, Instandsetzung, Foto: iStock/ Simin Zoran
Machen die losgelösten Fliesen das Bad nahezu unbenutzbar, können Mieter die Instandsetzung fordern. Foto: iStock/ Simin Zoran

Bad renovieren: Mit der Länge der Mietzeit zeichnen sich immer mehr Gebrauchsspuren ab, auch im Bad: Fliesen lösen sich von den Wänden oder der Lack an der Badewanne platzt und die Wanne rostet. Für die Spuren der Zeit hat der Mieter mit seiner Miete gezahlt. Wenn diese so erheblich werden, dass er die Wohnung nicht oder nur stark eingeschränkt nutzen kann, hat er gute Chancen auf deren Renovierung. Jedenfalls, wenn er die Badeinrichtung nicht mit Absicht, grob fahrlässig oder durch übermäßiges Benutzen demoliert hat. 

Boden verlegen, Gebrauchsspuren, Renovierung, Foto: Halfpoint/ fotolia.com
Boden neu verlegen? Damit Mietern diese Renovierung zusteht, müssen die Gebrauchsspuren erheblich sein. Foto: Halfpoint/ fotolia.com

Boden neu verlegen: Mit seiner Miete hat der Mieter bereits für die üblichen Verschleißerscheinungen an Teppich, Laminat oder Parkett bezahlt. Erst, wenn der Boden nahezu unbenutzbar ist, kann der Mieter je nach Situation eine Erneuerung fordern. Die Erneuerung des Bodens ist in der Regel Vermieterpflicht. Aber: wenn der Mieter den Boden durch übermäßigen Gebrauch oder eigene Schuld derart heruntergewirtschaftet hat, muss er selbst für den Austausch des Bodens aufkommen.

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Ist die Heizung kaputt, ist die Reparatur grundsätzlich Vermietersache. Foto: Photographee.eu/ fotolia.com

Heizung kaputt: Die Instandhaltung der Heizung ist Aufgabe des Vermieters. Dazu gehört auch, dass er Schäden daran behebt oder durch einen Handwerker beheben lässt, und sie bei Totalschaden austauscht.

Wenn der Mieter die Heizung jedoch selbst demoliert hat, kann er keine Reparatur fordern, sondern muss den Schaden selbst ersetzen.

Unter diesen Umständen kann der Mieter kaum fordern:

  • „Gemietet wie gesehen“: dieser Spruch gilt laut Fouquet oft beim Mieten von Wohnungen. Wenn der Mieter bei der Besichtigung Schäden sieht und in diesem Wissen den Mietvertrag unterzeichnet, kann er hinterher keine Renovierung fordern. Dies gilt auch, wenn der Mieter die Wohnung vorbehaltlos abnimmt. Hinterher kann der Mieter zudem keine Mietminderung wegen der sichtbaren Schäden vornehmen (§ 536b). Der Mietrechtsanwalt empfiehlt daher, bei der Wohnungsbesichtigung aufmerksam zu sein und Mängel direkt anzusprechen. Habe er die Schäden der neuen Wohnung jedoch nicht sehen können, weil sie etwa verdeckt oder nicht erkennbar waren, könne er oft noch die Innstandsetzung fordern.
  • Wer selbst schuld ist, repariert selbst: Der Mieter steht in der Pflicht, auf die Wohnung gut acht zu geben (§§ 280 Abs. 1, 538 BGB). Verletzt er seine Obhutspflicht, Schaden in der Wohnung zu vermeiden oder abzuwenden, muss er den Schaden selbst reparieren. Etwa bei Brandlöchern im Boden müsse der Mieter Schadensersatz leisten, sagt Fouquet. Wenn dieser Boden bereits älter sei, müsse der Mieter jedoch nicht den Preis eines neuen zahlen. Denn dann werde der Wert des Teppichs nach Zeitwert berechnet. Laut Fouquet hat ein Teppich einen Zeitwert von etwa zehn Jahren: dann sei er nach fünf Jahren nur noch halb so viel wert, so dass ein Abzug „neu für alt“ vorgenommen werden könne und der Mieter nur den halben Neupreis des Teppichs zahle. Fouquet führt aus: „Nach zehn Jahren müsste der Mieter gar nicht mehr zahlen, trotz Schaden.“
Info

Selbst renoviert – Geld zurückfordern

Wenn der Mieter renoviert hat, obwohl es Aufgabe des Vermieters gewesen wäre, kann er hinterher seine Ausgaben vom Vermieter zurückfordern (BGH VIII ZR 302/07). Das gilt aber nur für die Kosten des Arbeitsmaterials und der bezahlten Helfer. Seinen eigenen Arbeitsaufwand kann der Mieter sich nicht zurückzahlen lassen.

Modernisierung: Mieter können kaum fordern

Während dem Mieter meist die Instandhaltung zusteht, kann er kaum eine Modernisierung fordern. Unter Modernisierung versteht man Maßnahmen, die die Wohnung auf Dauer auf bestimmte Weise verbessern (§ 555b BGB).

Als Modernisierung zählen Maßnahmen, die: 

  • den Gebrauchswert der Wohnung erhöhen, zum Beispiel der Einbau einer Zentralheizung
  • die Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern, zum Beispiel das Anbringen eines Türöffners mit Gegensprechanlage oder den Einbau eines Aufzuges in einem mehrstöckigen Haus
  • Energie einsparen, zum Beispiel eine verbesserte Wärmedämmung
Info

Modernisierungsumlage 

Der Mieter zahlt mit: Eine Modernisierung der Wohnung bedeutet für den Mieter oft eine höhere Miete. Denn laut Gesetz können ihm vom Vermieter bis zu 11 Prozent der Modernisierungskosten auf die Jahreskaltmiete aufgeschlagen werden (§ 559 BGB).

Auch wenn dem Mieter grundsätzlich keine Modernisierung zusteht, hat er Anrecht auf einen gewissen Mindeststandard.

Das bisschen Standard muss: Mieter kann Mindeststandard fordern

Stromversorgung, Mindeststandard, Modernisierung, Renovierung, Grafik: immowelt.de

Ein absoluter Mindeststandard für zeitgemäßes Wohnen steht dem Mieter laut Bundesgerichtshof zu (BGH VIII ZR 343/08; VIII ZR 281/03).

Das Mindeste vom Mindesten ist demnach: selbst in einem unsanierten Altbau muss das Stromnetz ausreichen, damit der Mieter gleichzeitig die Waschmaschine und einen Staubsauger einschalten kann. Oder allgemeiner: einen Großverbraucher und andere haushaltsübliche Geräte.

Laut Fouquet kann der Mieter eine Stromversorgung nach Mindeststandard fordern, ohne eine Mieterhöhung fürchten zu müssen: „In diesem Fall liegt die Wohnung derart unter dem Standard, dass der Ausbau des Stromnetzes auf Mindeststandard keine Modernisierung im eigentlichen Sinn sein kann.“

Eine Ausnahme sei nur dann möglich, wenn im Mietvertrag stünde, dass die Wohnung unter dem absoluten Mindeststandard liegt und der Mieter das als gegeben hinnimmt.

Experten-Tipp

Beispiel: Renovierung/ Modernisierung – der Unterschied

In einer Wohnung zerbricht ein einfach verglastes Fenster, ohne Schuld des Mieters. Solche Fenster gibt es heutzutage nicht mehr, also muss es durch ein zweifach verglastes ersetzt werden. Damit wird das Fenster insgesamt verbessert. Eine Modernisierung? Laut Fouquet nicht, denn: „entscheidend ist, dass das Fenster zuvor kaputt war.“

Zusammengefasst: das steht dem Mieter zu

  • Der Mieter kann in der Regel nur Umbaumaßnahmen fordern, die notwendig sind, um seine Wohnung wie gewohnt zu nutzen. Dazu gehören Maßnahmen zur Instandhaltung und eine Stromversorgung nach dem absoluten Mindeststandard.
  • Anders sieht es aus, wenn der Mieter die Wohnung durch eigene Schuld beschädigt hat: Dann muss er den Schaden aus eigener Tasche beheben. Nicht vom Vermieter fordern kann er die Renovierung von Mängeln, die er bereits beim Unterzeichnen des Mietvertrages akzeptiert hat.
  • Eine Modernisierung steht dem Mieter meist nicht zu. 
Fazit

Faustregel – das kann der Mieter oft fordern:

Instandhaltung: ja. Besser, neuer, schöner: nein.


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58 Kommentare

vanessalg10 am 10.12.2018 16:51

Hallo,

ich habe mal eine Frage.

Wir beschweren uns seit einigen Monaten, dass die Fenster und die Isolierung unserer Wohnung schlecht sind. Daher ist die Wohnung immer sehr kalt und wir zahlen sehr hoch für die Heizung. Die Immobilie gibt das Problem an den Vermitler weiter, der zweimal in unserer Wohnung war und das Problem gefunden hatte, aber nichts unternahm.

Was sind meine Rechte daran? Kann ich einen Mietrabatt verlangen? Kann ich mich ohne Vorwarnung umziehen?

Danke, Liebe Grüße

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Immowelt-Redaktion am 11.12.2018 08:11

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

eine schlechte Isolierung an sich ist kein Grund für eine Mietminderung und auch nicht für eine fristlose Kündigung. Lediglich wenn die Fenster eindeutig defekt sind, wäre der Vermieter dazu verpflichtet, sie reparieren zu lassen. In diesem Fall wäre unter Umständen auch eine Mietminderung gerechtfertigt. Deren Höhe können wir aus der Ferne allerdings nicht abschließend beurteilen. Sollten Sie die Miete mindern wollen, empfehlen wir Ihnen daher die Rechtsberatung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

njuki am 08.12.2018 23:32

Hallo,

ich hab mal eine Frage.

Wir haben eine Haus mieten und als Handwerker Haus Renovierung vereinbaren. Haus war komplet Baustelle; keine Wasser, Badezimmer, Boden, Fliesen usw. Haus war 90% Baustelle wann wir haben eingezogen. Bis heute Haus ist noch immer nicht renoviert (nicht unsere Schuld). Haus war mehr als 20 Jahre nicht renoviert. Wände haben wir auf unsere Kosten Werputzen, Schleifen und Streichen. Vermieter möchte, das wir nach drei Monaten ziehen aus. Wer trägt die kosten bei Auszug?

Wohnungsgeberbestätigung haben wir erst nach 2,5 Monaten bekommen. Mietvertrag haben wir nicht unterschreiben weil Vermieter wollte nicht. Was haben wir erste mal vereinbaren, haben wir nicht bekommen, aber Vermieter möchte das wir Miete für 3,5 Monaten überweisen? Wie sollen wir Miete berechnen? Was kann ich tun?

Danke, Liebe Grüße

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.12.2018 10:08

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter dem Mieter eine Renovierung der Wohnung zusichert und dies dann nicht geschieht, ergibt sich daraus für den Mieter unter Umständen ein Recht zur Mietminderung. In drastischen Fällen, wenn eine Wohnung also gar nicht bewohnbar ist, ist eine Mietminderung auch bis zu 100 Prozent der Monatsmiete möglich. Ob das in Ihrem Fall so ist, können wir allerdings aus der Ferne nicht abschließend klären. Wir würden Ihnen auch aufgrund der sonstigen Komplexität der Situation daher eine Rechtsberatung empfehlen. Diese erhalten Sie beispielsweise bei einem Mieterverein oder direkt beim Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Max am 29.11.2018 23:23

Hallo,

Ich habe eine Frage bezüglich des Parkettbodens. Ich vermiete seit über 13 Jahren eine 160m2 Wohnung an eine Familie mit zwei Kindern. Meine Mieter verlangen von mir, dass ich die Fenster in dem gesamten Wohnung überarbeite , und durch den normalen Gebrauch abgenutzten Parkettboden im Flur und Wohnzimmer komplett abschleifen und lackieren soll. Es sind ca.90m2.

Die Miete liegt deutlich unter der ortsüblichen Vergleichsmiete - sie werden einer Mieterhöhung nur dann Zustimmen wenn ich die oben genannten Arbeiten ausführe Was allerdings soviel kosten wird wie die Mietpreiserhöhung summe ( vorausgesetzt sie werden die volle Erhöhung zustimmen also 15% der Kaltmiete) nach 4 Jahren.

Wir haben das Parkett im Flur und die Fenster die die Mieter uns gezeigt haben schon Instandgesetzt aber die Mieter verlangen noch ein Fenster und Parkett im Wohnzimmer ca.45m2.

Sind wir dazu verpflichtet ? Waren wir überhaupt verpflichtet die Arbeiten durchzuführen ? Hier möchte ich noch dazu sagen dass wir die Doppelkasten Fenster von Innen und Aussen komplet übergearbeitet haben. Wobei denke ich die Innenseite der Fenster ist die Sache des Mieters.

mfg Max

auf Kommentar antworten

Chris am 09.12.2018 10:27

Hallo Max

Unbedingt die Miete regelmäßig in 3-Jahres-Abständen um den Maximalbetrag erhöhen. Wir haben sozialistische Mietgesetze und wenn ihre Miete unter der Vergleichsmiete liegt, werden sie ihre Wohnung auf Dauer nicht halten können. Ihre Wohnung ist das X-fache der Nettomiete wert, der Faktor X schwankt, aber der Wert einer Wohnung richtet sich nach dem Überschuss, Cash Flow, Nettorendite, die zu erzielen ist.

Bewirtschaften Sie ihre Immobilie ordentlich, stellen Sie für jedes Jahr eine Einnahmen-Ausgaben- Liste auf, für ihr Eigenkapital setzen Sie einen Zins ein, z. B. 3 %. Schreiben Sie auf welche Kosten in den nächsten 30 Jahren an Instandhaltung auf Sie zu kommen.

Mit freundlichen Grüßen


Immowelt-Redaktion am 30.11.2018 09:20

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn es sich nicht um Schäden handelt, sondern um die normale Abnutzung, sind Sie als Vermieter zumindest bei wirksamen Schönheitsreparaturklauseln in der Regel nicht verpflichtet, die genannten Arbeiten durchzuführen. Das Mieterhöhungsverlangen hat damit im Übrigen nichts zu tun. Der Mieter ist verpflichtet, der Erhöhung im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften zuzustimmen. Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Eigentümerverein wie Haus & Grund.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Inga92 am 19.11.2018 08:35

Hallo ich habe eine frage und zwar sind wir seit zwanzig jahren in der selben wohnung (altbau einer erbgemeinschaft) wir haben probleme mit warm wasser (praktisch keins) undichte fenster boden der absackt....zudem haben wir en drei monate altes kind im haushalt. Unser vermieter weigert sich wehement irgendwas zu reparieren. Vieles haben wir aus unserer eigenen Tasche bezahlt. Wie kriegen wir den vermieter dazu mängel zu beheben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.11.2018 11:09

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter gewisse Mängel nicht beseitigt, kann der Mieter als Druckmittel unter Umständen die Miete mindern. Aus der Ferne lässt sich allerdings nicht mit Gewissheit sagen, ob und in welchem Umfang eine solche Mietminderung möglich ist. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich hierzu von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Gabi am 10.11.2018 15:50

Hallo, ich habe mal eine Frage. Wer ist für den Fussboden zuständig, die haben den Teppichboten rausgerissen und die alten Fliesen zum Teil kaputt gemacht. Im Mietvertrag steht ich bin für den Fussboden zuständig. Kann ich einen normalen PVC verlangen?

Noch habe ich keinen Mietvertrag unterschrieben. Es wäre schön etwas von ihnen zu hören.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.11.2018 09:21

Hallo Gabi und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie noch keinen Mietvertrag unterschrieben haben, können Sie den Vermieter zwar unverbindlich fragen, ob er einen PVC-Fußboden verlegen könnte, einen Rechtsanspruch darauf haben Sie aber nicht. Es gilt der Grundsatz: Gemietet wie gesehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Hoppeditz2023 am 07.11.2018 19:55

Ich wohne in einer Wohnung ca. 35-40 Jahre alt. Die Küchenzeile ist veraltert, die Leisten zwischen

Fliesen und Arbeitsplatte übergemalt/zerkratzt ebenso der Abzug übergemalt und abgeblättert (Farbe fällt in den Kochtopf) und der Abzugsschlauch nicht mehr tragbar. Die Schild-Wandfliesen sind Kaffeekanne und diverse damaligen Darstellungen, alles in einem grässlichen braun. Lichtleisten fehlen. Ich würde gerne eine neue Zeile/plus Fliesenschild haben, was muss /kann die Vermieterin übernehmen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.11.2018 10:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

der Vermieter muss eine mitvermietete Küche zumindest insoweit wiederherstellen oder defekte Teile ersetzen, dass sie wieder so benutzbar wird, wie sie der Mieter ursprünglich vorgefunden hat. Hierzu kann es natürlich sinnvoll sein, bestimmte Teile gleich ganz auszutauschen. Was genau der Vermieter übernehmen muss und was nicht, lässt sich allerdings aus der Ferne nicht abschließend klären. Wir würden ihnen daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lenus am 02.11.2018 12:03

Hallo,

ich möchte demnächst eine andere Wohnung beziehen. Die Wohnung gehört derselben Baugenossenschaft an, bei der ich derzeit Vermieterin bin. Die andere Wohnung war zum sofortigen Einzug ausgeschrieben, meine derzeitige Wohnung wird fristgerecht zum 01. Februar 19 gekündigt. Nun ist es allerdings so, dass die Wohnung, die ich neu beziehen möchte un renoviert ist, d.h. die Wände sind ziemlich dreckig und abgenutzt, die Farbe der Heizkörper abenutzt und ebenfalls dreckig sowie Fliesen im Küchenbereich am Boden ebenfalls ziemlich abgenutzt aussehen. Bisher habe ich noch keinen neuen Mietvertrag abgeschlossen. Mir wurde nun angeboten die Monatsmiete für den Dezember zu erlassen, dafür dass ich selbst die Wände streiche usw.. Meine Frage ist nun, kann ich vom Vermieter verlangen die Wohnung mir in einem renoviertem Zustand zu übergeben und zb dafür erst im Januar die Wohnung zu mieten, da es mir ansonsten so erscheint, dass diese Arbeiten so auf mich "abgewälzt" werden, zudem bin ich schwanger sodass in derzeit keine Renovierungsarbeiten eigenständig ausführen kann. Was für Möglichkeiten habe ich in diesem Fall?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.11.2018 12:07

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Sie können dem Vermieter Ihre Idee durchaus vorschlagen, haben aber keinen Rechtsanspruch darauf, dass er auch darauf eingeht. Vermieter sind nicht verpflichtet, Ihre Wohnungen dem Mieter renoviert zu übergeben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Lenus am 02.11.2018 14:21

Hallo,

das bedeutet abgenutzte Heizkörper bei denen die Farbe z.B. abgeblättert ist, fällt nicht darunter, dass die Wohnung im Sinne des Inschusshaltens der Wohnung?! So stand es zb in Focus online

4. Renovieren

"Generell ist der Vermieter gesetzlich verpflichtet, sein Eigentum in Schuss zu halten. " In der Frankfurter Rundschau stand z.B. "Was Mieter machen müssen

Schönheitsreparaturen

Laut Gesetz ist der Vermieter eigentlich selbst für Renovierungsarbeiten zuständig. Meist verpflichtet er aber den Mieter per Mietvertrag, diese sogenannten Schönheitsreparaturen durchzuführen. Dazu zählt: Streichen beziehungsweise Tapezieren von Wänden, Decken sowie Innenseiten von Fenster- und Türrahmen Lackieren von Heizkörpern Verspachteln und überstreichen von Bohrlöchern sowie Schäden im Putz". Die Kaltmiete beinhaltet doch, dass der Vermieter die Wohnung in Schuss hält und dreckige Wände sind ja kein Zustand..!


Immowelt-Redaktion am 02.11.2018 14:30

Es gilt der Grundsatz: Gemietet wie gesehen. Wenn Sie eine Wohnung mit dreckigen Wänden anmieten, dann müssen sie in der Praxis mit diesem Zustand leben oder ihn selbst beseitigen (lassen). Sie können natürlich vertraglich vereinbaren, dass der Vermieter noch renovieren lässt, darauf gibt es aber, wie gesagt, keinen Rechtsanspruch. Als Mieter haben sie lediglich ein Recht auf Wiederherstellung des Zustands bei Anmietung und auch das nur, wenn der Vermieter Sie nicht vertraglich zu Schönheitsreparaturen verpflichtet, was in vielen Mietverträgen üblich ist.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir daher stets das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Lenus am 02.11.2018 14:39

Ist es demnach wenn ich die Wohnung unrenoviert übernehme, nicht dem Vermieter verboten Schönheitsklauseln in den Vertrag einzubringen. Soweit ich informiert bin, darf dies nicht verlangt werden, wenn die Wohnung unrenoviert übernommen wurde?!


Immowelt-Redaktion am 02.11.2018 14:56

Er kann solche Klauseln in den Vertrag schon aufnehmen, nur wirksam wären sie dann nicht. In der Praxis bedeutet das, dass sie auch nicht renovieren müssen, wenn sie aus der Wohnung wieder ausziehen, von etwaigen, besonders ungewöhnlichen Wandfarben abgesehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Lenus am 02.11.2018 15:31

Vielen Dank für die Infos! Dann weiß ich jetzt Bescheid.

Daniel am 19.10.2018 00:25

Hallo,

Wohne seit sechs Jahren zur Miete.

Nun nun lösen sich Dichtungen und plastikteile an der Duschkabine, welche bevor ich einzog zwar erneuert wurde...schätze ich, jedoch sehr unsauber eingebaut wurde.

Die Duschtasse Rostet seit geraumer Zeit extrem.

Da diese wohl vor meinem Einzug nicht erneuert wurde. Erkennt man daran,dass Beschädigungen mit Farbe übermalt wurden.

Ich möchte auf dieser Grundlage eine Erneuerung der Kabine sowie der Duschtasse anstreben.

Das Bad kann aus hygienischen Gründen nicht bedenkenlos genutzt werden.

Wie ist in diesem Falle die Rechtsgrundlage?

Muss ich etwas Zahlen?

§9 lt Mietvertrag 125€

Der instandsetzungsumfang würde diesen Wert sicherlich weit übersteigen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.10.2018 09:34

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gesetzliche Grundlage für Ihre Forderung dürfte in diesem Fall § 535 BGB sein. Demnach ist der Vermieter verpflichtet, die Mietsache in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand zu erhalten. Ist das nicht gegeben, muss er die Wohnung instandsetzen lassen. Sogenannte Kleinreparaturklauseln, wonach der Mieter bestimmte Beträge bei Reparaturen selbst zu zahlen hat, sind unter Umständen wirksam, nämlich immer dann, wenn der Betrag eine gewisse Höhe nicht übersteigt. Diese Höhe ist jedoch nicht fest definiert. Nachdem allerdings in Ihrem Fall die Kosten ohnehin die 125 Euro übersteigen würden, ist diese Frage auch gar nicht relevant.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Ob Ihnen in Ihrem konkreten Fall Instandhaltungsmaßnahmen durch den Vermieter zustehen, können wir aus der Ferne nicht abschließend beurteilen. Im Streitfall empfehlen wir die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Röschen 55 am 08.10.2018 11:18

Hallo,habe meine Wohnung ordnungsgemäss gekündigt hatte auch Nachmieter.Die Wohnung wurde auch abgenommen von der Wohnungsgessellschaft hat aber kein tüv(E-Chek)bekommen sie muss saniert werden.Schlüsselübergabe ist am 05.11.18 soll aber für 11.18 die gesamte Miete zahlen.im Gegenzug muss ich nicht malern,ist sowieso quatsch die Wohnung ist sauber nur hellgrün gestrichen hatte sie so übernommen.Sie soll einheitlich weiß sein? Was kann man tun?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.10.2018 11:56

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bis wann Sie die Miete zahlen müssen, ist abhängig davon, wann das Mietverhältnis endet. Endet es Ende November, müssen Sie auch noch die Miete für November zahlen. Der Vermieter kann dann aber nicht verlangen, dass sie zuvor schon ausziehen und den Schlüssel übergeben. Tatsächlich sind Sie rechtlich auch nicht verpflichtet, die Wohnung vor der Schlüsselübergabe zu renovieren, wenn Sie sie unrenoviert übernommen haben.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sandra am 06.10.2018 07:36

Moin moin zusammen.

Ich beziehe zum 01.11.2018 meine neue Wohnung.

Diese Wohnung ist stark verwahrlost gewesen, Nikotin hat sich regelrecht in das Mauerwerk gefressen.

Der Vermieter hat schon gut was getan. Jedoch ist das Bad nicht nutzbar. Die Fugen mit Nikotin verseucht und eingefressen die Fliesen am sich bekommt man nicht mehr sauber. Die Wanne abgeliesssen und nicht sauber zu bekommen.

Hat man das recht hier auf Sanierung zu bestehen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.10.2018 09:37

Hallo Sandra und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das kommt darauf an, was mit dem Vermieter vereinbart wurde. Hat dieser zugesichert, das Bad zu erneuern, hat der Mieter darauf auch einen Anspruch. Ansonsten gilt allerdings: Gemietet wie gesehen. In diesem Fall hat der Mieter nur einen Anspruch auf den Zustand der Wohnung, den er bei der Wohnungsbesichtigung vorgefunden hat.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir Ihren Fall aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Auch dürfen wir keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie von einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nelli am 04.10.2018 15:55

Hallo,

wir haben folgendes Anliegen. Meine Mutter ist die Mieterin einer 1 Zimmerwohnung.

-Seit paar Jahren hat sie das Problem mit der Gastherme, man muss jeden Monat die Luft rauslassen. Der Meister hat das Gerät angeschaut und gesagt ein Teil ist defekt gibt aber kein Ersatz. Seit dem hören wir vom Vermieter auch nichts, ob es repariert oder nein ersetzt wird.

-Die alten Holzfenster sind auch schon über 50 Jahre alt und es zieht sehr durch, vor allem ist im Winter schlimm. Vor paar Monaten war bei uns Gewitter mit starkem regen und durch das Fensterrahmen ist Wasser in die Wohnung rein gekommen. Wollen den Vermieter bieten all das zu tauschen.

Die Frage ist die, zählt es dann als Renovierung oder Modernisierung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.10.2018 15:59

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter eine defekte Therme und undichte Fenster reparieren lässt, sind das Reparaturarbeiten. Als Modernisierung könnte es gelten, wenn der Vermieter die Fenster durch deutlich hochwertigere ersetzen lässt, also beispielsweise dann, wenn diese Fenster deutlich verbesserte Dämmeigenschaften hätten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Claudia Maria am 25.09.2018 22:50

Mein Vermieter hat einen Holzofen zur Verfügung gestellt und in die Mietwohnung einbauen lassen wegen sehr hohen Nebenkosten bzw Heizkosten. Nach Jahren sind die schamottsteine gerissen, er hat sie aus dem Ofen gerissen und ich soll die neuen bezahlen ca. 350 euro mit Einbau. Er sagt der Ofen wäre nur eine Leihgabe somit eigentlich nur ein Anschauungsobjekt.... muss ich wirklich dafür aufkommen??? Lg und vielen Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.09.2018 09:11

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

das hängt letzten Endes davon ab, ob der Holzofen zur Mietsache gehört. Ist er zusammen mit der Wohnung vermietet, muss der Vermieter für die Reparaturarbeiten aufkommen. Ist er es nicht, muss er es nicht. Er kann den Ofen aber gleichzeitig dann auch nicht einfach reparieren lassen und dies dem Mieter in Rechnung stellen, zumindest nicht, wenn dies nicht vorher abgesprochen wurde. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Claudia Maria am 26.09.2018 10:42

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Wenn er den Holzofen nachträglich in die von mir gemietete Wohnung einbauen hat lassen, gehört er doch zu der Mietwohnung bzw ist der Holzofen dann auch gemietet, oder???


Immowelt-Redaktion am 26.09.2018 10:50

Das ist letztlich Auslegungssache und kommt auf die Vereinbarung an, die Sie mit Ihrem Vermieter getroffen haben. So oder so: Der Vermieter kann einen defekten Ofen nicht einfach reparieren lassen und das dem Mieter in Rechnung stellen, wenn das nicht vereinbart worden ist und wenn der Mieter keine Schuld am Defekt trägt. Wäre der Ofen nur eine Leihgabe hätte er allenfalls das Recht, ihn nicht reparieren zu lassen oder den defekten Ofen wieder abzubauen. Bitte beachten Sie aber noch einmal, dass wir den Fall aus der Ferne abschließend nicht klären werden können. Im Streitfall empfehlen wir den Gang zum Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Kikojiro am 04.09.2018 09:04

Hallo,

bei uns in der Küche platzt die Farbe ab, von den Fliesen wer haftet dafür?

(Wir putzen nicht mit aggressiven Putzmittel ect., es platzt sogar durch die Hitze des Herdes ab, und hinter den schränken)

Und stimmt es wirklich das unser Vermieter den Boden nicht ausgleichen muss? Dieser ist sehr schief (Unterschiede von bis zu 2,5 cm!!) wir müssen unser Schränke hoch Bocken, die trotzdem sehr wackelig sind, die Couch bewegt sich ständig von der Wand ab, gleiches im Schlafzimmer und Kinderzimmer und im Flur. Der Laminat kommt stellen Weise hoch,unsere küchen Schränke leiden (ständiges einstellen der Türen, da durch die starken Erschütterungen der Waschmaschine die Türen verziehen (im Keller gibt es kein Anschluss dafür, die ganze Wohnung ist extrem am Beben, alles fällt von den schränken) der Vermieter sagt zu uns nach Besichtigung des Bodens müssen sie so hin nehmen wir machen da nichts. Stimmt das wirklich? Und wie sieht das mit dem Styropor decken aus zwecks Brandschutz?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 04.09.2018 09:19

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

abplatzende Farbe oder abplatzender Putz ist ein Mangel, den der Vermieter beseitigen muss, wenn der Mieter ihn nicht selbst verursacht hat. Was den Boden angeht, hat Ihr Vermieter allerdings recht, hier gilt: gemietet wie gesehen. Wenn gewisse Unebenheiten des Bodens schon beim Einzug bestanden haben, müssen Mieter dies hinnehmen. Styropordecken sind zwar umstritten, allerdings nach wie vor erlaubt. Bitte beachten Sie abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifelsfall empfehlen wir daher immer die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Kikojiro am 04.09.2018 13:21

Den extrem schiefen Boden, hat man erst wirklich bemerkt als man die Möbel aufstellte (die sehr wackelig stehen auf Grund dessen) das konnte man vorab nicht sehen und darauf hin gewiesen wurde man auch nicht.

Wer Nuss den für den hoch gekommen Laminat haften? (Der kommt ja hoch wegen dem schiefen Holzboden darunter) denn wir sehen es nicht ein dies bei Auszug aus zu tauschen da es nicht unser verschulden ist.


Immowelt-Redaktion am 04.09.2018 13:34

Wenn sich der Laminatboden tatsächlich aufgrund des schiefen Bodens wölbt, muss der Mieter dafür bei Auszug auch nicht haften, schließlich hat er diesen Schaden nicht verursacht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Diana am 30.08.2018 18:24

Hallo ich habe eine Frage und zwar vermiete ich ein Haus, die Fliesen im Bad in der Dusche auf dem Boden sind teilweise letztes Jahr abgegangen, da der jetzige Mieter nicht wollte, dass wir das reparieren, haben wir dies auf die Schnelle verklebt, allerdings sind sie wieder ab. Muss der Mieter mich als Vermieter reinlassen , damit ich alle Fliesen abmachen und neu verlegen kann. Problem ist, dass der Mieter ja dann für einige Zeit das Bad nicht nutzen kann, eine zusätzliche Toilette ist im Keller. Was darf ich als Vermieter in diesem Fall machen und was muß ich beachten. Problem ist noch, der Laminat in der angrenzenden Küche verschiebt sich und wir haben Bedenken, dass dort drunter Wasser läuft. Danke für eine Antwort von Ihnen, liebe Grüße Diana Schreiner

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 31.08.2018 08:57

Hallo Diana und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Reparaturarbeiten in der Wohnung anstehen, die Sie als Vermieter durchführen, muss der Mieter sie hierfür auch in die Wohnung lassen. Wenn der Mieter sein Bad nicht nutzen kann, kann er für diesen Zeitraum aber unter Umständen die Miete mindern. Am besten wäre es daher vermutlich, Sie würden sich vorab mit dem Mieter auf ein Vorgehen und gegebenenfalls auf eine vorübergehend günstigere Monatsmiete einigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Diana am 31.08.2018 14:57

Danke für Ihre schnelle Antwort, die Miete bekommen wir vom Amt, da unser Mieter in Ausbildung ist seit dem 01.08., muß ich ihm eine andere Wohung in einem Hotel vermitteln in der Zeit, in der er ja das Bad nicht nutzen kann? Liebe Grüße Diana Schreiner


Immowelt-Redaktion am 03.09.2018 08:30

Hallo Diana,

wenn der Vermieter dem Mieter keinen angemessenen Ersatzraum zur Verfügung stellen kann, in dem Toilettengänge und Wäsche möglich sind, muss er tatsächlich für den Zeitraum, in dem das Bad nicht benutzbar ist, für die Kosten einer Ersatzunterkunft aufkommen, ja. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Ihren Einzelfall aus der Ferne nicht abschließend beurteilen können. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Eigentümerverein wie Haus & Grund oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Diana am 03.09.2018 19:57

Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort und liebe Grüße

luna b am 29.08.2018 11:39

Schönen guten Tag :-)

Ich wohne seit Jahren in einer Mietwohnung mit einem unrenovierten Badezimmer aus den 70er Jahren. Nicht direkt erkennbar VOR EINZUG war die gestrichene Dusche und Badewanne.

Die Wanne wie auch die Dusche sind rau und beides lässt sich sehr schlecht reinigen. Seifenreste etc. setzten sich hartnäckig fest und so manchen Schwamm habe ich kaputt geschrubbt.

Einer Renovierung stimmt die Vermieterin leider nicht zu. Sie sieht keine notwendigkeit.

Es ist einfach nicht schön anzusehen und sehr schwer zu reinigen, nur mit Bürste und scharfen reiniger. Die Badewanne wurde schon so geschrubbt das der alte GRAUE abgenutzte Wannenbelag zu sehen ist.

Was kann ich tun?

Vielen Dank im Voraus und Grüße von mir

auf Kommentar antworten

luna b am 29.08.2018 11:45

Zu erwähnen ist noch das rostige Wasser in Dusche, Wanne und Waschbecken. Es reichen 2 Tage ohne das Wasser laufen zu lassen und es kommt eine braune Brühe aus dem Wasserhahn. Hier hilft nur längere Zeit das Wasser laufen zu lassen, um sich beim Zähneputzen nicht übergeben zu müssen. Hohe Wasserkosten inklusive :-(


Immowelt-Redaktion am 29.08.2018 11:45

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie die Wohnung in diesem Zustand gemietet haben, haben sie leider nicht viele Möglichkeiten. Allenfalls könnten Sie sich mit dem Vermieter darauf einigen, dass Sie sich selbst um eine Renovierung des Bads kümmern und er ihnen dafür mit der Miete entgegenkommt, einen Rechtsanspruch darauf gibt es aber nicht.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion


Immowelt-Redaktion am 29.08.2018 11:48

Wenn kein sauberes Wasser aus der Leitung kommt, ist das allerdings ein Mangel, den der Vermieter in der Regel beheben muss. Tut er das nicht, steht dem Mieter unter Umständen eine Mietminderung zu. Bevor Sie zu diesem Mittel greifen, sollten Sie sich allerdings rechtlich beraten lassen, beispielsweise von einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Nici am 23.08.2018 01:46

hallo,

hatte Anfrage an mein Vermieter gestellt nach neuen Fußbodenbelag und Fußboden an sich reparieren.....Belag (Teppichboden)ca 18 Jahre alt ist und deutlich gebrauchsspuren durch normalen Verschleiß bzw Abnutzung aufweist....hinzukommt das Fußboden selbt deutliche Schäden an Kanten aufweist und das in gesamter Wohnung.....teilweise wie Art Spalten deren Länge und vorallen Breite zunehmen...man kann dort Schäden an Wand sehen wie das der Putz sich richtig gelöst hat uns sich auch an einigen Stellen Löcher gebildet haben die aussehen als frässe sich was direkt in die Wand rein.

Vermieter würde meiner Anfrage Nachkommen aber nur wenn ich dann einer Mieterhöhung zustimme.

Wäre die Mieterhöhung berechtigt ?

Danke im Vorfeld schon für Ihre Antwort.....

Diese Bitte per Mail an mich senden......

Mit freundlichen Grüßen....Nicole.K.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.08.2018 08:39

Hallo Nici,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Die Frage, ob eine Modernisierungsmieterhöhung zulässig ist oder nicht, hängt davon ab, ob es sich um Modernisierungsarbeiten handelt, durch die Energie eingespart wird und/oder der Gebrauchswert der Wohnung nachhaltig erhöht wird (BGB, § 555b), oder ob es sich nur um reine Erhaltungsmaßnahmen handelt. Bei Letzterem ist keine Modernisierungsmieterhöhung zulässig, da der Vermieter laut Gesetz sowieso verpflichtet ist, die Mietsache während der Mietzeit in einem zur vertragsgemäßen Verwendung geeigneten Zustand zu erhalten.

In Fällen, in denen lediglich ein verschlissener alter Bodenbelag durch einen neuen ausgetausch wird, handelt es sich demnach um Erhaltungsmaßnahmen, wegen derer eine Modernisierunsgmieterhöhung i der Regel ausgeschlossen ist.

Allerdings kann der Vermieter unabhängig davon prüfen, ob die derzeit gezahlte Miete ortsüblich ist, oder darunter liegt. Er ist berechtigt, die Miete bis zur Höhe der ortsüblichen Miete zu erhöhen, ganz unabhängig davon, ob er Erhaltungsmaßnahmen durchführt oder nicht.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

michaela73 am 20.08.2018 17:30

hallo,

wir wohnen seit zehn jahren in einem gemieteten haus mit 4 personen. wir haben zwei badezimmer(,beide nur mit dusche).das eine wurde ca 3 jahre bevor wir eingezogen sind neu gemacht ,in der obersten etage das bad leider nicht.ist zwar alles etwas auf engem raum aber geht. so oben in dem bad ist der boiler defekt. laut dem hausinstallateur ein wackler oder so. jedenfalls nicht zureparieren , da diese boiler nicht mehr gebaut werden.ist auch schon mindestens 20 jahre vllt auch länger in dem bad. das wasser ist innerhalb einer sekunde entweder heiß das man sich verbrennt oder eiskalt. unser vermieter weigert sich seit über 2 jahren den boiler zu erneuern. seine antwort auf unsere frage hin das zu tun,2wir könnten uns ja einen neuen kaufen und wenn wir mal ausziehen würden,könnten wir ihn ja mitnehmen.er würde nicht alle 3/4 jahre einen neuen boiler kaufen." meine frage nun.. mussich mir tatsächlichnselber einen boiler besorgen oder ist das sache des vermieters...was kann ich tun...

auf Kommentar antworten

michaela73 am 20.08.2018 17:30

hallo,

wir wohnen seit zehn jahren in einem gemieteten haus mit 4 personen. wir haben zwei badezimmer(,beide nur mit dusche).das eine wurde ca 3 jahre bevor wir eingezogen sind neu gemacht ,in der obersten etage das bad leider nicht.ist zwar alles etwas auf engem raum aber geht. so oben in dem bad ist der boiler defekt. laut dem hausinstallateur ein wackler oder so. jedenfalls nicht zureparieren , da diese boiler nicht mehr gebaut werden.ist auch schon mindestens 20 jahre vllt auch länger in dem bad. das wasser ist innerhalb einer sekunde entweder heiß das man sich verbrennt oder eiskalt. unser vermieter weigert sich seit über 2 jahren den boiler zu erneuern. seine antwort auf unsere frage hin das zu tun,2wir könnten uns ja einen neuen kaufen und wenn wir mal ausziehen würden,könnten wir ihn ja mitnehmen.er würde nicht alle 3/4 jahre einen neuen boiler kaufen." meine frage nun.. mussich mir tatsächlichnselber einen boiler besorgen oder ist das sache des vermieters...was kann ich tun...

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Immowelt-Redaktion am 21.08.2018 09:30

Hallo Michaela73,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) heißt es in § 535: "Durch den Mietvertrag wird der Vermieter verpflichtet, dem Mieter den Gebrauch der Mietsache während der Mietzeit zu gewähren. Der Vermieter hat die Mietsache dem Mieter in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand zu überlassen und sie während der Mietzeit in diesem Zustand zu erhalten. Er hat die auf der Mietsache ruhenden Lasten zu tragen."

Die Regelung ist also eindeutig: Ist etwas kaputt (und Sie haben das nicht verschuldet), liegt die Pflicht beim Vermieter.

Wir raten Ihnen, die Beseitigung des Mangels schriftlich beim Vermieter anzumahnen. Reagiert der Vermieter darauf nicht, steht Ihnen unter Umständen das Recht zu, die Reparatur auf Kosten des Vermieters selbst zu beauftragen oder/und eine Mietminderung vorzunehmen. Sollte es so weit kommen, raten wir wir Ihnen jedoch dazu, vorab rechtlichen Rat (Mieterverein, Fachanwalt) einzuholen, da Fehler, die hier gemacht werden (Formfehler, zu hohe Mietminderung etc.) , für Sie negative Konsequenzen haben können.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion

Jens81 am 10.08.2018 00:05

Hallo! Ich habe eine Frage: Ich wohne in einer Mietwohnung bei einer Wohnbaugenossenschaft. Das Gebäude wurde vor knapp 50 Jahren errichtet. Jetzt zu meiner Frage... Die Badewannen in diesem Haus sind genauso alt wie das Haus und dementsprechend abgenutzt und stellenweise kaputt und rissig. Kann der Vermieter die Erneuerung ablehnen oder verlangen das der Mieter die Kosten durch eine dauerhafte Mieterhöhung übernimmt? MfG J. Schmidt

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 10.08.2018 08:37

Hallo Jens,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn eine Badewanne beschädigt ist, muss der Vermieter diese reparieren oder eine neue Wanne einbauen lassen. Bloße Abnutzungserscheinungen muss der Vermieter dagegen nicht zwangsläufig ausbessern. Eine Modernisierungsmieterhöhung ist immer nur dann möglich, wenn durch eine Modernisierungsmaßnahme der Wohnwert einer Wohnung erhöht wird. Der bloße Austausch einer Badewanne durch eine gleichwertige neue Badewanne rechtfertigt keine Modernisierungsmieterhöhung. Bitte beachten Sie abschließend, dass wir Ihre Situation aus der Ferne nur schwer beurteilen können. Im Streitfall empfehlen wir Ihnen das Gespräch mit einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

hoeltgenbirgit am 26.07.2018 09:20

Habe mich leider falsch ausgedrückt.

Wir bekommen neue Heitzkörper,

der Vermieter verlang danach,das alle Räume neu gestrichen werden.Nun meine Frage wer muss für den Anstrich zahlen??Die Nachtspeicher Öfen haben ihre Spuren hinterlassen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.07.2018 10:42

Das dürfte in diesem Fall Sache des Vermieters sein, denn hier handelt es sich nicht um reguläre Schönheitsreparaturen. Die Notwendigkeit des Anstrichs entsteht schließlich erst dadurch, dass die Heizkörper ausgetauscht werden. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Streitfall empfehlen wir das Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

hoeltgenbirgit am 26.07.2018 08:44

Wir bekommen neue Herzkörper,ist es

richtig das ich dafür zuständig bin,

alle Räume auf eigene Kosten zu zahlen????

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.07.2018 09:12

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn Sie Mieterin sind und der Vermieter neue Heizkörper einbauen lässt, muss der Vermieter die Kosten dafür tragen. Die Heizkosten zahlt hingegen in der Regel der Mieter.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Olga Brand am 02.07.2018 22:46

Möchte mal fragen wohnte 13jahre in einer Mietwohnung hatte am1juni Übergabe hatte beim Übernahme Protokoll angegeben das die Außenwand ziemlich schlimm aussieht was dann nicht ins Übergabe Protokoll aufgeschrieben wurde jetzt habe ich nach einem Monat von meinem Vermieter die Aufforderung erhalten die Wohnung zu renovieren hat auch einen Kostenvoranschlag vom Maler hinzugefügt die sich fast auf 5000 tausend Euro beträgt ist das gerechtfertigt wir sind Raucher das wusste mein Vermieter

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.07.2018 09:07

Sehr geehrte Frau Brand,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ob Sie bei Auszug renovieren müssen oder nicht, hängt davon ab, ob im Mietvertrag wirksam eine Renovierungsklausel vereinbart wurde oder nicht. Wirksam sind solche Klauseln, die die Renovierung nicht an starre Fristen, sondern (zusätzlich) an den Grad der Abnutzung koppeln. Pauschale Endrenovierungsklauseln wären unwirksam. Etwaige Schäden an der Wand, die über die normale Abnutzung hinausgehen und die vom Mieter verursacht wurden, muss dieser auch beseitigen. Bei der Renovierung muss der Mieter allerdings keinen Fachbetrieb beauftragen, er kann die Arbeiten auch selbst durchführen.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Auch kennen wir weder die Vereinbarungen in Ihrem Mietvertrag, noch können wir uns ein Bild von der Abnutzung der Wand machen. Insofern möchten wir Ihnen zur Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt raten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Karin aus A. am 29.06.2018 16:04

Guten Tag ins Forum,

ich habe eine Frage bezüglich unseres Bades: Wir wohnen nun schon 19 Jahre in der gleichen Wohnung. Das Bad war damals neu. Es haben sich im Laufe der Jahre richtige "Schimmelecken" in der Dusche gebildet. Auch in den Ecken der Wände hochwärts zur Decke. Die Amatur der Dusche sieht auch nicht mehr gut aus und es bröckelt die silberne Beschichtung so nach und ab. Wir haben den Vermieter vor reichlich einem Jahr mal darauf angesprochen. Er wollte etwas "ausbessern", aber passiert ist bis heute nichts. Es wird immer schlimmer. Auch die Fugen zwischen den Kacheln in der Dusche sind viel zu tief, also nie richtig verfugt worden. Ich kann schruppen was ich will, da ist nichts mehr zu machen. Schwarzer Schimmel dringt durch das Silikon in den Ecken. WAS kann man tun um den Vermieter zu veranlassen, wenigstens die Dusche renovieren zu lassen? Der Rest des Bades ist ja soweit noch in Ordnung.

Vielen Dank für einen Tip/Rat.

PS.: Ich dachte immer, dass es auch für Bäder Fristen gäbe, an welche sich ein Vermieter halten müßte. Nach 19 Jahren meinen wir, dass uns eine ordentliche Duschecke zusteht.

Gruß Karin aus A.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 02.07.2018 09:17

Hallo Karin und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn ein Badezimmer Mängel aufweist, die der Mieter nicht zu vertreten hat und wenn der Vermieter trotz Kenntnis dieser Mängel nicht bereit ist, sie zu beheben, haben Mieter unter Umständen ein Recht darauf, die Miete zu mindern. Ob das in Ihrem Fall so ist und in welcher Höhe Sie die Miete mindern könnten, können wir aber leider aus der Ferne nicht abschließend beurteilen. Bitte bedenken Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel raten wir daher stets zum Gespräch mit einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tanne am 27.05.2018 18:02

Badsanierung. Ich wohne in einer Mietwohnung und im Badezimmer hat sich hinter den Fliesen aufgrund der brüchigen Verfugung Feuchtigkeit gebildet. Die Badewanne ist 60 Jahre alt und total rauh. Mein Vermieter meint, er würde nicht sanieren, da ich den Mietvertrag - gemietet wie gesehen - unterschrieben habe. Ich habe selbst saniert mit seiner Zustimmung. Wer trägt die Kosten bei Auszug?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.05.2018 10:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

einen gesetzlichen Anspruch auf die Erstattung der Renovierungskosten bei Auszug haben Mieter in einem solchen Fall nicht. Es ist allerdings möglich, entsprechende Vereinbarungen mit dem Vermieter zu treffen, am besten in Schriftform.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

negritamoni am 27.04.2018 22:15

Folgende Sachverhalt: Neubauwohnung Erstbezug, wurde Weiß (Malerfließ) vermietet. Mieter sieht nach 9 Monate aus. Die Wohnung wurde aber in einer hellgrauen Farbe gestrichen und das Schlafzimmer hat eine gelbe gemusterte Tapete. Muss der Mieter die Wohnung wieder in den Zustand bringen, wie bekommen also Malerfließ weiß? die hellgraue Farbe hat vielen Mietinteressenten überhaupt nicht gefallen und die Farbe im Schlafzimmer na ja das muss weg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.04.2018 16:34

Hallo negritamoni,

der Bundesgerichtshof hat mittlerweile in mehreren Urteilen entschieden, dass Vermieter ihren Mietern auch beim Auszug nicht vorschreiben können, in welcher Farbe sie die Wände streichen müssen (z. B. Az.: VIII ZR 224/07 oder Az.: VIII ZR 416/12). Allerdings müssen Mieter die Wohnung in neutralen, hellen Farben zurückgeben. Klar ist deshalb, dass besonders grelle, kräftige und dunkle Farben nicht erlaubt sind. Der Mieter ist aber nicht dazu verpflichtet, die Wohnung beim Auszug weiß zu streichen.

Bedenken Sie bitte, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie beim Eigentümerverband oder bei einem Fachanwalt.

Viele Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Karl-Heinz Wolf am 25.04.2018 15:08

Wer kann mir helfen, mein Vermieter hält es seit Jahren nicht für nötig, die beiden hauseingangtüren, die im Winter die Kälte in den Hausflur ziehen und dadurch in meiner Wohnung eizige Kälte durch meine Wohnung zieht, das bei 26grad in meiner Wohnung. Wer hat das auch!? Oder kann mir Tipps geben?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.04.2018 08:37

Sehr geehrter Herr Wolf,

bestimmte Mängel an einer Wohnung können unter Umständen ein Grund für eine Mietminderung sein. Ob das bei dem von Ihnen geschilderten Fall so ist, können wir aber aus der Ferne schwer beurteilen. Eine konkrete Rechtsberatung erhalten Sie beispielsweise vom Mieterverein vor Ort.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ina am 25.04.2018 14:46

Ich wohne zur Miete in einer Eigentums Wohnung. So nach und nach hab ich mir fast alle Elektro Geräte selbst gekauft. Nach 16 Jahren sieht die Küche natürlich nicht mehr schön aus. Steht mir seitens des Eigentümers eine neue Küche zu?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 25.04.2018 15:31

Hallo Ina und vielen Dank für Ihren Kommentar,

für etwaige Reparaturen an dere Küche ist der Vermieter immer dann zuständig, wenn es sich um eine mitvermietete Küche handelt. Funktioniert sie aber noch und weist lediglich gewöhnliche Abnutzungsspuren auf, müssen Mieter den Zustand der Küche aber in der Regel hinnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Thomas am 19.04.2018 11:16

Hallo,

Im SZ werden, wegen Schimmelbefalls vom Vermieter zwei Wände malermäßig bearbeitet und neu geweisst. Damit entsteht ein starker Kontrast zu den letztmalig vor 12 Jahren - in Eigenregie - geweissten übrigen beiden Wänden (alle Rauhfaser). Habe ich einen Anspruch auf Angleichung; d. h. dass auch die anderen beiden Wände gemalert werden?

Im WZ gehen zwei ca. 2 Meter lange Risse von der Decke zur Wandmitte. Sie verlaufen jeweils an der gegenüberliegenden Wand. Sie wandern jährlich um wenige Millimeter Länge. Kann ich die Reparatur nebst Tapezierarbeiten und malermäßige Endbehandlung verlangen? Die Wände sind 2-farbig: unterres Fünftel Grauton, dann Holzleiste als Trennung und darüber ein Roséton. Habe ich Anspruch auf die 2-farbige Wiederherstellung?

WZ - Teppichboden. Ich bin Erstmieter in der Wohnung, nach der Modernisierung von 1990. Die Wohnung war in allen Räumen mit Teppich ausgelegt. Der Teppich ist nun 28 Jahre alt und stark verschlissen. Wie sieht es hier mit meinem Erneuerungsanspruch aus?

Ich bedanke mich für eine ausführuliche und kompetente Antwort im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.04.2018 15:06

Hallo Thomas und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Ihre Fragen lassen sich leider nicht ganz eindeutig beantworten. Einen pauschalen Anspruch, dass der Vermieter nach der Beseitigung eines Schimmelschadens ein ganzes Zimmer streichen lassen muss, haben Mieter nicht. Entscheidend ist hier aber der Einzelfall. Ein Gericht würde unter Umständen urteilen, dass ein Vermieter nicht einfach nur die betroffene Stelle überstreichen darf. Ob der durch das Streichen der Wände entstandene Kontrast jedoch ausreicht, um ein Streichen des kompletten Raumes zu rechtfertigen, können wir aus der Ferne leider nicht beurteilen.

Das Beseitigen von Rissen in den Wänden gehört grundsätzlich zu den Aufgaben des Vermieters, ebenso wie das anschließende Wiederherstellen der Wände. Ein Vermieter kann dabei aber nicht zwingend dazu verpflichtet werden, den Urzustand wiederherzustellen.

Beim Teppichboden kommt es darauf an, wie verschlissen er ist. Bei einem stark verschlissenen und nahezu unbenutzbaren Boden muss der Vermieter ihn durchaus austauschen lassen. Allerdings können wir auch in diesem Fall aus der Ferne nicht abschließend beurteilen, ob das in Ihrem Fall so ist.

Bitte bedenken Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Insofern würden wir Ihnen im Konfliktfall dazu raten, einen Mieterverein oder einen Fachanwalt aufzuschen. Dort erfahren Sie, wie Sie in Ihrem konkreten Fall am besten weiter vorgehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Steffi am 28.03.2018 22:07

Hallo!

Ich möchte in einem Mehrfamilienhaus in eine andere Wohnung umziehen. In dieser anderen Wohnung wohnt momentan noch eine ältere Frau, die aber bald in ein Pflegeheim umzieht. Sie wohnt seit über 20 Jahren in dieser Wohnung und es wurde nie etwas erneuert! Kann ich vom Vermieter verlangen das diese Wohnung komplett saniert wird, bevor ich dort einziehe. Also Wanne, Dusche, Teppich usw.? Habe nämlich nicht das Geld um alles aus eigener Tasche zu bezahlen.

Vielen Dank im voraus

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.03.2018 09:57

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

einen Rechtsanspruch auf eine solche Renovierung gibt es für Mieter nicht, nein. Natürlich könnte der Vermieter eine solche Renovierung aber freiwillig durchführen oder Sie einigen sich darauf, dass Sie im Gegenzug mehr Miete zahlen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Lea am 28.03.2018 18:03

Hallo,

meine Mutter wohnt in einem alten Nachkriegshaus, das neben Schimmel sehr viele Probleme hat. Soweit ich mich erinnern kann, wurde seitens des Vermieters noch nie renoviert (seit ca. 25 Jahren). Seit kurzem kann sie zwei Fenster nicht mehr gefahrlos öffnen, ohne dass sie das Fenster in der Hand hat. Bei einem der Fenster ist auch schon lange die Doppelverglasung kaputt, wodurch es kaum noch isoliert. Sie möchte das aber dem Vermieter nicht weitergeben, da sie glaubt, dass ihre Miete pro ersetztem Fenster deutlich ansteigen wird. Stimmt das oder ist diese Angst unbegründet, da es sich um Renovierungsarbeiten handelt, bei denen zwangsläufig modernisiert wird, da es diese Fenster nicht mehr gibt und sie auch nicht mehr zu retten sind?

Vielen Dank.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 29.03.2018 09:41

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

grundsätzlich ist der Vermieter zu Reparaturen an der Mietsache verpflichtet. Deshalb kann er die Miete auch nicht erhöhen. Eine Mieterhöhung aufgrund von Modernisierungsmaßnahmen ist immer dann möglich, wenn der Wohnwert durch die Modernisierung erhöht wird. Das könnte bei besser isolierten Fenstern durchaus der Fall sein. Allerdings ist auch der Umfang einer Modernisierungsmieterhöhung nach oben hin gedeckelt. Der Vermieter darf lediglich elf Prozent der Modernisierungskosten auf die Jahresmiete umlegen. Ansonsten gelten die üblichen Regelungen zur Mieterhöhung: Vermieter dürfen die Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete anheben, das Gesetz schränkt dabei aber ein, um wieviel die Miete erhöht werden darf. Innerhalb von drei Jahren darf sich die Miete nicht über 20 Prozent erhöhen, in angespannten Wohnungsmärkten liegt die Grenze bei 15 Prozent.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Vanessa am 12.03.2018 17:25

Hallo,

ich ziehe zum 1.4. aus meinem WG-Zimmer aus. Wir wohnen zu dritt und haben jeder einen eigenen Mietvertrag. In meinem Mietvertrag steht handschriftlich folgender Kommentar: "Bei Auszug wird eine Renovierungskostenpauschale für die Gemeinschaftsräume in Höhe von 100 € fällig." In der Zeit, in der ich hier wohnhaft war, wurden keine Renovierunsarbeiten durchgeführt. Daher meine Frage: Darf der Vermieter das? Falls nein, was kann ich tun, um diese Kosten nicht zu tätigen. Der Vermieter handhabt das in der REgel so, dass er uns einfach 100 € weniger Kaution überweist.

Vielen Dank im Voraus.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 13.03.2018 08:31

Hallo Vanessa,

eine solche Pauschale für künftige Renovierungen ist unbegründet und hat keine gesetzliche Grundlage. Eine entsprechende Forderung können Mieter schriftlich zurückweisen. Sollte der Vermieter den entsprechenden Betrag dennoch von der Kaution einbehalten, müssen Sie diesen unter Umständen einklagen. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen eine Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Regina und Klaus am 20.02.2018 08:31

Hallo,

wir haben jetzt 10 Jahre die Wohnung und der Teppichboden hat nun unschöne Laufspuren die mich stören. Habe wir nun das Recht, einen neuen Teppichboden von meinen Vermieter zu verlangen. LG

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.02.2018 09:22

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

einfache Gebrauchsspuren genügen in der Regel nicht, um den Vermieter zum Austausch eines Teppichbodens zu verpflichten. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir den genauen Zustand ihres Bodens nicht kennen und den Fall aus der Ferne daher nur schwer beurteilen können. Im Streitfall empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Udo am 18.02.2018 10:39

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich habe eine Einraumwohnung mit Balkon. Im Sommer ist es schön,jedoch im Winter kann ich den Balkon kaum nutzen. Da ich auf der Wetterseite wohne bekomme ich Schnee,Eis und Regen die volle Breitseite ab. Ich habe den Vermieter gefragt wegen einer Balkonverglasung die er ablehnte. Von 50 Wohnungen haben 39 diese Verglasung. Es gibt für diese Wohnungen einen erhöhten Mietpreis den ich auch zahlen würde,jedoch lehnt man ab mit der Begründung ich dürfe mir eine auf meine Kosten einbauen,jedoch habe ich dafür nicht die Mittel. Meine Wäsche muss ich in der Wohnung trocknen was den Effekt hat das ich öfter lüften und dann wieder heitzen muss obwohl die Wetterseite schon kalt ist. Wir haben zwar einen Trockenraum den aber niemand nutzt da komische Sachen im Haus passieren indem Wäsche verschwindet oder angesteckt wird. Nun ist meine Frage darf der Vermieter mir die Hilfe verweigern? Ich danke Ihnen für ihre Hilfe. Lg

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.02.2018 09:03

Hallo Udo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ein Vermieter ist nicht verpflichtet, eine solche Verglasung wie die von Ihnen beschriebene, an einem Balkon anzubringen. Das gilt auch dann, wenn andere Haushalte im gleichen Haus über eine solche Verglasung verfügen. Es gilt der Grundsatz: Gemietet wie gesehen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sven am 02.01.2018 17:19

Hi Sven mein Name

Ich habe vor kurzen den Mietvertrag übernommen von meiner Mutter. Die leider verstorben ist, nun ist es so ich Lebe in dieser Wohnung schon seit Kindheit auf sprich 27 Jahren. Nun soll mir die Miete Erhöht werden, bin aber der Meinung das nach 27 Jahre mal alles neu gemacht werden müsste die Badewanne die rauer ist als ein 80er Schleifpapier und auch die Orangen Kachel kommen mir entgegen. der Boden der sehr Kaputt ist, dabei Handelt es sich um PVC Kachel die nicht mehr an ihrem platz sind. wir haben darüber einen eigenen Teppich gehabt somit sollte ich keine schuld haben das diese nicht mehr da sind wo sie sein sollten. auch bei den Türstöckern sind risse, muss ich die etwa selber Reparieren!? wie sieht es bei dem Sicherungskasten aus? es sind Alte Schmelzsicherungen und ich hab nur noch eine auf Ersatz. auch die Stromleitungen sind alt vor einige Zeit hat eine Steckdose Funken gesprüht. ein Freund Elektrika hat das Problem beseitigt, meinte aber das es wieder vor kommen wird weil diese Leitung schon sehr alt sind

über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.01.2018 11:11

Hallo Sven und vielen Dank für Ihren Kommentar,

generell gilt, dass der Vermieter Schäden, die der Mieter nicht selbst verursacht hat, reparieren lassen muss. Das gilt beispielsweise dann, wenn sich im Bad die Fliesen von der Wand löst oder der Boden stark beschädigt ist. Eine Steckdose, die Funken sprüht, ist aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls ein Mangel, abschließend beurteilen können wir dies allerdings aus der Ferne leider nicht. Bitte bedenken Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir empfehlen Ihnen daher die Beratung durch einen Mieterverein oder direkt durch einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

M.M am 07.12.2017 20:00

Sehr geehrte immowelt Redaktion! Wir haben ein Problem mit fliesen in Badezimmer, vor paar Jahren musste ganze wand neu gemacht werden weil fließen sind abgegangen. Jetzt ist das gleiche passiert an andere wand, und die fließen sind auf platte geklebt worden...sehr unprofessionelle Arbeit....ich hab zwischen wand und fliesen 1,5 cm Spalte. Meine Vermittlerin möchte jetzt 2-4 reihen von oben ab machen (es werde dann von Boden ca 160 noch fliesen) und regipsplatten montieren, streichen und fertig. Aber es soll nur die eine wand so sein die andere sind auf gute 200cm hoch mit fließen gemacht, wie wird es aussehen!!!wir wissen nicht wie wir handeln sollen, ob hat unsere Vermittlerin dazu recht sowas zu machen?bitte um Antwort.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 08.12.2017 08:52

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn der Vermieter Reparaturarbeiten durchführen lässt, muss er dabei einen Zustand wiederherstellen, der gegenüber dem vorherigen mindestens gleichwertig ist. Verschlechtert sich durch solche Maßnahmen der Wohnwert, berechtigt das den Mieter unter Umständen zu einer Mietminderung. Leider können wir aus der Ferne nur schwer beurteilen, ob das in Ihrem Fall so ist. Bitte beachten Sie auch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Wir würden Ihnen daher empfehlen, die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt in Anspruch zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

S. B. am 23.11.2017 05:40

Sehr geehrte Frau H.,

Wir wohnen in einer Wohngemeinschaft und meine zweite Mitbewohnerin zieht demnächst aus.

Nun verlangt die Vermieterin, dass wir die Wohnung streichen.

Ich wohne bereits seit 3 Jahren in der Wohnung und meine Mitbewohnerin fast 2. Sie hat ihr Zimmer weiß, dennoch unschön gestrichen übernommen. Es hat keine offizielle Besichtigung mit der Vermieterin stattgefunden vor dem Einzug.

Jetzt wo der Auszug ansteht, möchte die Vermieterin vorbeischauen und sich über den Zustand der Wohnung informieren und verlangt, dass wir die gesamte Wohnung vor dem Auszug streichen. Obwohl ich drin bleibe und eine neue Mitbewohnerin einzieht.

Darf sie das verlangen?

Zudem besteht das Problem, dass wir jetzt in der Winterzeit bemerkt haben, dass drei Fenster besonders undicht sind und es zieht. Dies bedeutet, dass wir erheblich mehr Heizkosten bezahlen müssen. Haben wir ein Anrecht darauf, dass sie die Fenster austauscht bzw. renoviert?

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Immowelt-Redaktion am 23.11.2017 09:10

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

ob Sie als Mieter überhaupt für Schönheitsreparaturen zuständig sind, hängt von den Regelungen im Mietvertrag ab. Nur dann, wenn die Zuständigkeit des Mieters für Schönheitsreparaturen wirksam im Mietvertrag vereinbart wurde, kann der Vermieter solche Arbeiten verlangen. Dabei gilt grundsätzlich: Nur dann, wenn der Mieter zu Beginn des Mietverhältnisses eine renovierte Wohnung übernommen hatte, ist eine solche Renovierungsklausel wirksam. Zudem sind nur flexible Renovierungsklauseln wirksam. D.h., der Vermieter kann in diesem Fall nur dann die Ausführung von Schönheitsreparaturen verlangen, wenn diese bereits erforderlich sind. Endrenovierungsklauseln, die den Mieter zur Durchführung von Schönheitsreparaturen zum Ende des Mietverhältnisses verdonnern, sind immer unwirksam. Mehr zum Thema finden Sie hier:

ratgeber.immowelt.de/a/renovierungsklausel-im-mietvertrag-nicht-immer-wirksam.html

Ob Sie eine Verpflichtung haben, können wir aus der Ferne in Unkenntnis der genaueren Umstände allerdings nicht beurteilen.

Hinsichtlich der Fenster gilt: Mieten Sie eine Altbauwohnung mit alten Fenstern, die naturgemäß bauartbedingt nicht so gut Dämmen wie moderne Isolierglasfenster, so haben Sie diesen Zustand beim Abschluss des Mietvertrags akzeptiert und Sie haben keinen Anspruch darauf, dass der Vermieter z.B. neue Fenster einbaut. Anders sieht es aus, wenn die Fenster einen Mangel aufweisen, der nichts mit dem bauartbedingten Zustand zu tun hat - etwa, wenn die Rahmen der Fenster verzogen sind. Dann kann es sich um einen Mangel handeln. Ist dieser Mangel nicht nur unerheblich, so können Sie Ihren Vermieter auffordern, diesen Mangel zu beseitigen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Frau H. am 08.11.2017 07:49

Wie haben in unserer Mietwohnung Probleme mit der veralteten Elektrik.

Den Herd können wir maximal nur mit zwei Platen nutzen und solange darf kein Anderes Gerät eingeschaltet sein. Hinzu kommt, dass die Kabel für die Lampen nicht geerdet sind.

Als wir die Wohnung besichtigten wurde uns gesagt, dass hier alles modernisiert, renoviert und saniert sei.

Bei Anlieferung unserer Küche viel dem Elektriker auf, dass es für die ganze Wohnung nur drei Sicherungen gibt, und davon zwei für den Herd sind+ alle Steckdosen. Er meinte, dass das so gar nicht mehr sein dürfte und wir sollten das dem Vermieter melden.

Bei der Wohnungsverwaltung stießen wir auf taube Ohren.

Wir waren dann beim Mieterschutzbund. Diese forderten die Hausverwaltung auf binnen zwei Wochen die Elektronik Mängel zu beseitigen .

Monatelang tat sich nichts, bei es fast zur Mietminderung gekommen wäre.

Der Hausinterne Elektriker kam, sah sich alles an und sagte dann, dass man da ja nichts machen müsste. Zitat: Das ist eben so in einem Altbau. Dann dürfen sie halt nicht alles nutzen. Dies bezog sich auf den Herd.

Auf die Lampen und die Sicherungen ging er gar nicht ein.

Was können wir nun tun?

Hinzu kommt, dass die Hausverwaltung uns bisher auch noch nicht das Übergabe Protokoll zugesendet hat.

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Immowelt-Redaktion am 08.11.2017 09:29

Sehr geehrte Frau H.,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn einem Mieter bei der Wohnungsbesichtigung gesagt wird, dass die Wohnung modernisiert, renoviert und saniert ist, die Elektrik aber letzten Endes nur die Benutzung zweier Herdplatten gleichzeitig erlaubt, ist das ein Mangel, der tatsächlich unter Umständen eine Mietminderung rechtfertigt.

Mit dem Gang zu einem Mieterverein sind Sie den richtigen Weg schon gegangen. Wenn die Hausverwaltung weiterhin davon absieht, die Elektrik erneuern zu lassen, würden wir Ihnen daher empfehlen, mit der gleichen Stelle über eine etwaige Mietminderung zu beraten.

Bitte beachten Sie jedoch abschließend, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie bei dem von Ihnen schon besuchten Mieterverein oder von einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

judi am 03.11.2017 14:36

Hallo,

muss der Vermieter alter Heizungen ausbauen lassen und neue an anderer Stelle einbauen lassen. An der alten Stelle will er nun nur streichen lassen. Allerdings fehlt dort Tapete. Der Rest der Wand hat Tapete. Das würde natürlich auffallen und sieht nicht schön aus. Muss er tatsächlich nicht dort tapezieren, wo vorher die alten Heizkörper standen, sondern nur streichen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 06.11.2017 10:28

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

gesetzlich geregelt ist das im Detail nicht. Allerdings ist der Vermieter in der Pflicht, auch nach Renovierungsarbeiten den geschuldeten Zustand der Wohnung wiederherzustellen. Je nachdem, wie die betroffene Stelle aussieht, könnte der Mieter argumentieren, dass das einfache Überstreichen eben nicht mehr dem geschuldeten Zustand entspricht. Aus der Ferne können wir das allerdings nur schlecht abschließend beurteilen. Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Tobi am 23.10.2017 12:22

Darf ein Vermieter die Heizungsanlage ändern. Also beispielsweise anstatt einer herkömmlichen Öl-Heizung eine Infrarotheizung installieren? Dies kann ja erhebliche Auswirkungen auf die Heizkosten haben.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.10.2017 14:00

Hallo Tobi und vielen Dank für Ihren Kommentar,

im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften, hier insbesondere der Energieeinsparverordnung, darf ein Vermieter sich entscheiden, eine andere Heizungsanlage als die bisherige zu installieren, ja.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Reverdin am 13.10.2017 16:29

Ich habe eine Wohnung gemietet. Nach Beginn der Heizperiode riecht es in einem Zimmer stark nach Farbe. Kann ich nun vom Vermieter Beseitigung des Geruchs fordern.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.10.2017 09:31

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn es stark riecht, ist es in der Tat Sache des Vermieters, den Geruch zu beseitigen. Gerade wenn es bei Beginn der Heizperiode beginnt zu riechen, liegt der Verdacht nahe, dass die Heizkörper nicht mit dem dafür vorgesehenen Heizkörperlack gestrichen worden ist. Aus der Ferne können wir Ihre Situation allerdings nur schwer beurteilen. Sollte Ihr Vermieter den Geruch nicht beseitigen wollen, empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Ramona R. am 18.09.2017 18:26

Hallo werde seit 7 Monaten von meinem Vermieter (wevato) vertröstet zwecks meines bades. Das Bad befindet sich noch in einem alten Zustand zb fließen an Wänden und Boden. Sie wurden vom Vermieter mit Lack farbe überlackiert. Nun blättert alles ab. Die Amateuren sind schwarz verrostet das Zimmer schimmelt. Ich bin schwer herzkrank Dialyse pflichtig usw. Was kann ich tun? Auf Anrufe emails und schreiben reagiert niemand. Per Telefon wird man nur vertröstet.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 19.09.2017 09:02

Hallo Ramona und vielen Dank für Ihren Kommentar,

wenn eine Wohnung Mängel hat wie die von Ihnen beschriebenen, rechtfertigt das unter Umständen eine Mietminderung. Diese sollte allerdings erst nach vorheriger schriftlicher Mängelanzeige und nicht ohne eine Rechtsberatung durchgeführt werden. Insofern empfehlen wir Ihnen, einen Mieterverein oder einen Fachanwalt zu konsultieren. Dort erfahren Sie, wie Sie weiter vorgehen können.

Weitere Informationen zum Thema Mängelanzeige finden Sie auch in diesem Artikel: ratgeber.immowelt.de/a/maengelanzeige-maengel-richtig-anmahnen.html

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Bülent celik am 09.09.2017 09:49

Beine Eltern wohnen seit über 40 Jahren in einem Hochhaus die Fenster sind noch die ersten. durch ihren hohen Verschleiß ist im Winter natürlich kalt und deshalb müssen sie ja richtig heizen. Dadurch hohe Heizkosten Vermieter die Wohnungsgesellschaft streubt sich die Fenster zu erneuern. Was können wir oder meine Eltern machen? haben sie ein recht für eine Erneuerung?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 11.09.2017 10:07

Sehr geehrter Herr Celik,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn die Fenster inzwischen gar nicht mehr richtig dicht sind, ist dies unter Umständen ein Mangel. In diesem Fall wäre der Vermieter verpflichtet, ihn zu beheben. Sind sie jedoch lediglich nur in jenem Zustand, in dem sie auch waren als die Wohnung angemietet wurde, haben Mieter nur das recht auf einen absoluten Mindeststandard. Dieser dürfte erfüllt sein, wenn die Fenster zwar schlecht dämmen, aber dicht sind. Aus der Ferne können wir das allerdings nicht genau beurteilen. Wir würden Ihnen daher zur Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein raten.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Renate am 31.08.2017 18:51

Meine Mutter (78) muss aus ihrer Wohnung ausziehen,der Wohnblock wird abgerissen und sie bekam eine neue Wohnung gestellt.Unser Problem ist das Bad,in dem jetzigen Bad ist eine groß Wanne(bei Pflegebedürftigkeit kann ein Hilfsmittel eingebaut werden.In der neuen Wohnung ist auch eine Wanne ,bedeutend kleiner für Hilfsmittel ungeeignt .Wir erkundigten uns ob sie nicht eine Duschkabine eingebaut bekommen könnte.Es wurde verneint,dieses wurde erst vor 10 Jahren neu gemacht.Wie können wir die Wohngenossenschaft noch überzeugen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.09.2017 09:05

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

haben Sie sich schon erkundigt, ob Sie auf eigene Kosten eine neue Wanne einbauen dürfen? Im Detail wird es sicher auch auf die vertraglichen Details ankommen, die mit der Wohngenossenschaft geregelt wurden. Wenn die Hilfsmittel an der Wanne absolut unverzichtbar sind und die Wohngenossenschaft sie weiterhin nicht zulassen möchte, empfehlen wir Ihnen eine Rechtsberatung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

enna am 27.08.2017 12:15

Hallo, in welcher Zeit muss eine Renovierung vom Vermieter, die im Übergabeprotokoll steht, durchgeführt werden? Ich wohne jetzt ca. 6 Monate in einer Dach- Wohnung. Die Holz-Fenster müssen von innen und außen abgeschmirgelt und gestrichen werden. Ich konnte über den gesamten Sommer, mit der unerträglichen Hitze, keine Rollo's u.o. Rolladen anbringen lassen.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 28.08.2017 10:13

Hallo enna und vielen Dank für Ihren Kommentar,

hierfür gibt es keine gesetzlich geregelten Fristen. Wenn Sie sich mit dem Vermieter darauf geeinigt haben, dass dieser bestimmte Renovierungen noch durchzuführen hat und Sie dafür keine Frist fixiert haben, würde ein Gericht unter Umständen urteilen, dass dies innerhalb einer angemessenen Frist zu geschehen hat und diese Frist dann je nach Einzelfall festlegen. Aus der Ferne können wir allerdings nur schwer beurteilen, was in diesem Fall angemessen wäre. Bitte beachten Sie zudem, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

hp am 16.08.2017 12:32

Wann muß der Vermieter eine neue Holzdecke im Wohnzimmer erneuern. Die Decke ist schon 38 Jahre alt und ziemlich nachgedunkelt.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 16.08.2017 14:40

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

Farbveränderungen an der Holzdecke führen in der Regel nicht dazu, dass der Vermieter diese erneuern muss. Hierzu müssten schon stärkere Schäden aufgetreten sein, beispielsweise lose Bretter. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir den Zustand Ihrer Decke aus der Ferne nur schlecht beurteilen können. Im Zweifel empfehlen wir Ihnen daher die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

S.Weber am 02.08.2017 15:41

Hallo zusamen, wie sind im Okt2016 in eine unzensierte Whng gezogen. Wände waren klar, daß die Böden, Sanitäranlagebe etc 25 abgelegt waren, entgegen der Aussage die DG Whng nicht isoliert ist uvm:wussten wir nicht. Man hat bei Bs noch Auazugsdreck und etwas Mobiliar, Bömbchen im Klo , 41 Grad Hitze und nur kurzes Rollo aufziehen sichtlich genutzt. Hier sind so viele Kleinigkeiten vakant und der Vermieter macht selbst (83, saut maximal Alles ein oder sagt es kann nicht sein. BSP Feuchtigkeit und Flecken um Schlafzimmer.Rückwand des Bades zum Wz , Wand feucht und es stinkt erbärmlich aus dem Kanal.Klostein gemeldet..hab vieles versucht..der Vermieter bockt, blockt, wird böse..wohnt im EG des Hauses.

Was tun..hier liegt einiges im argen und der Umzug aus einer anderen Stadt hierher hat gut zu Buche geschlagen. Es heisst immer ich hätte in einen Neubau ziehen sollen..was das Gemecker soll uvm. So etwas ist mir noch nie passiert. .Bitte um kurze rechtlichen Info.

LG

BINA UNS LION

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Immowelt-Redaktion am 02.08.2017 15:53

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar,

bei Mängeln an der Mietsache kommt unter Umständen eine Mietminderung in Frage. Dies aber bitte nur nach vorheriger Rechtsberatung. Wir empfehlen Ihnen daher den Gang zu einem Mieterverein oder Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Susi am 09.07.2017 17:59

Hallo, wer haftet für Schaden an der Terasse? Wie kann ich als Eigentümer nachweisen ob es von Handwerkern oder Mieter verursacht wurde? Danke für Info.

auf Kommentar antworten

Melanie am 03.07.2017 11:47

Hallo zusammen, wir wohnen seit Dez 2007 in unserer Wohnung. Wir haben ein sehr schönes Badezimmer dessen Dusche mittlerweile zum 3. Mal undicht ist und die Nässe zum Nachbarn durchdringt. Die Undichtigkeiten sind erst seitdem unsere Duschkabine ersetzt wurde. Damals wurden neue Bohrlöcher in die Fliesen gebohrt und die alten mit farblosem Silikon abgedichtet. Unter diesen Dichtungen sieht man die vergammelten Bohrlöcher und Fliesen lösen sich langsam von der Wand ab. Der Vermieter hat gesagt, er bringt das in Ordnung, allerdings seien die Fliesen nicht mehr nachzubestellen. Meine Frage:

Muss ich hinnehmen, dass der Vermieter stellenweise andere (ähnliche) Fliesen verwendet, als im Rest des Badezimmers?

Vielen lieben Dank im Voraus,

Melanie

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 03.07.2017 15:33

Hallo Melanie,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Uns ist derzeit kein Urteil bekannt, dass sich mit dieser Frage schon einmal beschäftigt hat. Insofern ist dies eine ungeklärte Frage. Wenn Sie die andersfarbigen Fließen stören, würden wir daher empfehlen, sich von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

honda am 02.07.2017 19:25

Hallo ich wohne seit 2000 in der siedlung als mieter, mein badezimmer hat es nötig ,meine frage ist wenn der vermieter nichts dazu geben will zu Modernisierung .wie oder wer kann ich ein zuschuss beantragen

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Immowelt-Redaktion am 03.07.2017 09:51

Hallo Honda,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Einen solchen Zuschuss gibt es unseres Wissens lediglich für Arbeitslose. Entsprechende Anträge können vor Ort beim Jobcenter gestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Dani am 27.06.2017 14:22

Liebes Immowelt-Team,

seit April diesen Jahres bin ich aus meinen gemieteten Räumlichkeiten ausgezogen, für welche ich jedoch noch bis Dez. Miete zahlen muss. Der Vermieter hat diese Räume jetzt renoviert, um erfolgreicher einen Nachmieter zu finden. Eine schriftliche Zustimmung meinerseits oder Vereinbarung mit mir hat es nicht gegeben. Ebenfalls wird im Mietvertrag in keiner Form aufgeführt, dass zum Einzug renoviert wurde bzw. zum Auszug renoviert werden müsste. Jetzt verlangt er für seine bisherigen Renovierungskosten 5000€, die ich aufbringen soll.

Ist dies rechtens? Bin ich in diesem Dall verpflichtet, diese Kosten zu übernehmen?

Bedanke mich jettt schon für Ihre Rückmeldung.

Gruß Dani

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 27.06.2017 14:49

Hallo Dani und vielen Dank für Ihren Kommentar,

zumindest dann, wenn der Mietvertrag keine gültige Renovierungsklausel enthält, kann der Vermieter nicht einfach ohne Zustimmung des Mieters nach dessen Auszug eine Wohnung renovieren lassen und die anschließenden Kosten auf ihn umlegen. Das gilt umso mehr, wenn zuvor keine Abrede mit dem Mieter stattgefunden hat. Wir würden Ihnen daher raten, die Schreiben des Vermieters zusammen mit Ihrem Mietvertrag einem Mieterverein vorzulegen. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung und erfahren auch, wie sie gegebenenfalls widersprechen können.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Barbara am 10.05.2017 21:49

Hallo,

Ich wohne seit 7 Jahren in einer Altbau Wohnung. Meine Fenster sind alte DoppelFenster. Der Lack in der Fenster zwischen den Scheiben platz weg. Und es steht im Winter soviel Wasser zwischen den Scheiben. Kann ich eine Instandsetzung der Fenster oder neue Fenster fordern? Oder muss ich schauen wie ich Lack entferne und neu streiche. Innen Seite ist ja sache des Mieters zu streichen. Außen Vermieter und zwischen? Denke der Lack springt da Fenster schon so alt sind.

Danke

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 12.05.2017 17:12

Liebe Barbara,

herzlichen Dank für Ihren Kommentar Generell haben Mieter von Altbauwohnungen keinen Anspruch darauf, dass der Vermieter Fenster und Türen modernisiert. Gemäß eines BGH-Urteils vom 26.07.2004 (VIII ZR 281/03) müssen Mieter von Altbauwohnungen gewisse Abstriche in der Ausstattung akzeptieren. Hat der Mieter aber bereits vor Abschluss des Mietvertrags den Mangel (bspw. undichte Fenster) reklamiert und mit dem Vermieter vereinbart, dass er für Abhilfe sorgt, könnte der Mieter auf eine Modernisierungsmaßnahme bestehen. Bezüglich Schönheitsreparaturen sind die Pflichten für Mieter generell begrenzt, denn der Vermieter kann diese nur dann mit einer Klausel im Mietvertrag auf den Mieter übertragen, wenn er diese renoviert an den Mieter übergeben hat. Unter Umständen kann der Mieter Geld zurückfordern, wenn er renoviert hat, obwohl es Aufgabe des Vermieters gewesen wäre. Mehr Informationen zum Thema Schönheitsreparaturen sind auf ratgeber.immowelt.de/schoenheitsreparaturen.html zu finden. Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Bei weiteren Fragen empfehlen wir Ihnen daher den Gang zum Mieterbund.

Beste Grüße

Ihre Immowelt-Redaktion

Melanie am 06.03.2017 17:36

Hallo.

Bei mir geht es auch ums Badezimmer. Es gibt bei mir keinerlei fliesen. Beantrage ich immer wieder und würd jedes mal abgelehnt. Nun soll ich eine Badewanne bekommen da meine dusche defekt ist und das Wasser unter das lenolium läuft . Fragte gleich wieder wegen fliesen aber das soll ich auf eigene Kosten machen. Was kann ich tun . Ich denke fliesen sollten IM Jahr 2017 Standard Ausstattung sein.

auf Kommentar antworten

congita1971 am 23.02.2017 11:56

Nach unserem Einzug vor 3 Jahren haben wir festgestellt, dass das Abflussrohr im WC undicht ist. Dies haben wir unverzüglich dem Vermieter mitgeteilt. Nun war das WC-Abflussrohr erneut undicht und wir haben es laut telefonischer Genehmigung vom Vermieter reparieren lassen. Dabei mussten allerdings Fliesen und der Boden des WC´s erneuert werden. Muss der Vermieter die gesamten Kosten übernehmen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.02.2017 16:03

Hallo Congita1971,

zumindest wenn die Erneuerung der Fliesen und des Bodens für die Reparatur des WCs erforderlich war, muss ein Vermieter in der Regel auch für diese Kosten aufkommen. Ausnahme: Im Mietvertrag wurde eine wirksame Kleinreparaturklausel vereinbart und die Kosten bewegen sich in einem niedrigen Bereich.

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Sollte Ihr Vermieter die Kosten nicht übernehmen wollen, empfehlen wir daher die Beratung durch einen Mieterverein oder einen Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

1896 am 18.02.2017 19:03

Mein Balkon soll renoviert werden. Ich arbeite allerdings zwischen 8 und 16 Uhr. Muss ich den Handwerker rein lassen obwohl ich nicht da bin

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.02.2017 10:13

Hallo 1896,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Vermieter hat generell das Recht, seine Wohnung zu betreten, wenn er dafür einen guten Grund hat. Ein solcher Grund kann die Renovierung des Balkons sein. Wenn Sie als Mieter ein schlechtes Gefühl haben, die Handwerker allein in der Wohnung zu lassen, können Sie sich entweder einen Tag Urlaub nehmen oder einen Verwandten oder Bekannten damit betrauen, im fraglichen Zeitraum in der Wohnung zu bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Sanne am 18.02.2017 11:47

Hallo,

wir haben für unser altes Bad(ca.30 J. alt, Wanne, StandWC, blaue Fliesen) beim Vermieter einen Antrag auf Instandsetzung gestellt, da die aufgeraute Wanne und die verkalkten Armaturen an Wanne und Waschbecken nicht zu reparieren sind. Der Vermieter machte den Vorschlag, das ganze Bad zu erneuern: Fliesen, Waschbecken, HängeWC und anstatt Wanne eine Dusche. Das ist zwar schöner, bedeutet aber für uns eine Mieterhöhung. Darf der Vermieter für die 11% Berechnung (Mieterhöhung) die defekten Gegenstände(Instandhaltung) mit einbeziehen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 20.02.2017 09:17

Hallo Sanne,

entscheidend dürfte hierbei die Frage sein, ob es sich bei den Veränderungen in ihrem Bad um eine Renovierung oder eine Instandsetzung handelt. Von einer Renovierung spricht man in der Regel, wenn lediglich der Zustand wiederhergestellt wird, der nötig ist, damit der Mieter das Bad vertragsgemäß benutzen kann. Von einer Modernisierung dagegen immer dann, wenn der Wohnwert durch das neue Bad erhöht wird. Was in ihrem Fall gegeben ist, lässt sich aus der Ferne leider nur schlecht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen daher, den Fall einen Mieterverein oder einem Fachanwalt zu schildern. Dort erhalten Sie eine Rechtsberatung.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

Strobl123 am 14.02.2017 22:42

Guten Abend,

Ich wohne in mein jetziger Whg. seit über 11 Jahre, seit 3 Jahre bereits eine 11% Mieterhöhung bekommen. Soweit in Ordnung.

Im Bad und Küche müssen die Fugen neue gemacht werden. Die Tapete in Wohnzimmer und Schlafzimmer

löst sich von der Wand ab (teilweise müsste mit tesa kleben, damit nicht runtergeht ). Der Vermieter möchte hier keine Reparturen zahlen. Seit dem ich in der Whg. wohne, habe ich immer für alle Reparaturen bezahlt, nun ist zu viel geworden. Bad sollte auch nach so viele Jahre saniert werden. Was meinen Sie wie könnte ich hier mein Vermieter überreden, zumindest für die Fugen im Bad und Küche und die Tapete zu bezahlen? Hier habe ich im Vertrag kein Klausel die mich dazu verpflichtet, das selbst zu übernehmen. Besten Dank

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 15.02.2017 08:59

Hallo Strobl123,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wenn die Schäden so weit gehen, dass eine normale Benutzung der Wohnung nicht mehr möglich ist, kann der Mieter in der Regel eine Renovierung fordern. Wenn Ihr Vermieter nicht renovieren will, bleibt Ihnen in diesem Fall leider nur der Gang zu einem Mieterverein oder einem Fachanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

bienelu78 am 28.01.2017 11:21

Ich bin gerade dabei eine Wohnung anzumieten. Ichhabe bereits die Zusage, Mietvertrag wird am Mittwoch unterscchreiben. Gestern habe ich die Wohnung nochmal besichtigt, weil sie ausgeräumt war und jede Menge Mängel festgestellt. Wände sind zum Großteil fleckig oder bunt bemalt, eine bunte Tapete, die mir überhaupt nicht gefällt hängt teilweise schon runter, und im Abstellraum sind Regale montiert, die die jetzige Mieterin nicht raus nimmt, weil sie bei ihrem Einzug schon drin waren. Und sie weiß nicht, wer die montiert hat, die Vermieterin oder vorige Mieter?? Ich will diese Dinge aber überhaupt nicht haben. Was mach ich, wenn die Vermieterin darauf besteht, dass sie drin bleiben? Wahrscheinlich, weil sie sich die Arbeit ersparen will?

Außerdem hat die Vormieterin sehr viel geraucht in der Wohnung und es stinkt extrem nach kalten Rauch. Ich bin Nichtraucherin und möchte mir und meinen Kindern diesen Gestank nicht zumuten. Es gibt ja Wandfarbe, die den Rauch "schluckt".

Wie gehe ich vor, dass die gesamte Wohnung ausgemalt wird?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 30.01.2017 09:08

Hallo Bienelu78,

generell ist es Vereinbarungssache zwischen einem neuen Mieter und dem Vermieter, in welchem Zustand eine Wohnung übergeben wird. Der Mieter hat keinen Anspruch darauf, dass die Wohnung vor der Übergabe komplett renoviert wird. Etwaige mitvermietete Einrichtungsgegenstände kann der Mieter zwar entfernen, muss sie aber dann vor dem Auszug wieder anrbingen oder anbringen lassen.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Im Zweifel empfehlen wir die Beratung durch einen Fachanwalt oder einen Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion

manuela 13 am 22.01.2017 01:56

Was mache ich wenn der Vermieter bei der Einbauküche einfach sagt das Teil gibt es nicht mehr. Drehtürablage in der Küche.

Muss ich die Anzahl der Steckdosen (alle gelb und aus dem Jahre 1978 )hinnehmen.

Die nicht mehr genutzten Antennensteckdosen hätten doch abgebaut werden können und zusätzlich Steckdosen eingebaut . Heute hhaben wir doch weitaus mehr elektrische Geräte im Wohnzimmer als 1978. Soll ich lauter Lichtleisten rumliegen haben? Ich kann das doch jetzt (wo renoviert is wieder alles Aufstemmen und Einbauen. Ich bin zu 100% schwerbehindert mit G.

Das sind doch Stolperfallen für mich.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 23.01.2017 09:41

Hallo Manuela,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Bei einer mitvermieteten Einbauküche muss der Vermieter einen Defekt in der Regel beheben lassen. Wenn es ein bestimmtes Ersatzteil nicht mehr gibt, muss er eine andere Lösung finden, das Problem zu lösen.

Was die Steckdosen angeht, haben Mieter in der Regel kein Recht auf eine bestimmte Anzahl. Der Vermieter muss lediglich dafür sorgen, dass genug vorhanden sind, um den Haushalt "normal" führen zu können.

Bitte beachten Sie noch, dass wir keine Rechtsberatung leisten dürfen. Diese erhalten Sie von einem Fachanwalt oder einem Mieterverein.

Mit freundlichen Grüßen

die Immowelt-Redaktion