Rauchen in der Wohnung: Was darf der Vermieter verbieten?

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Für den einen Genuss, für den anderen widerlicher Qualm. Rauchen im Mietshaus ist oft ein Streitthema. Dabei müssen Nachbarn so manches dulden, aber nicht alles.

Rauchen Mietwohnung, Rauchverbot im Mietshaus, Foto: marc / stock.adobe.com
Rauchen Mieter in ihrer Wohnung ist das meist erlaubt, doch die Nachbarn haben auch das Recht auf Ruhe und Rücksicht. Foto: marc / stock.adobe.com

Rauchen in der Wohnung: Das Wichtigste in Kürze

  • Rauchen zählt meist zum vertragsgemäßen Gebrauch der Wohnung, auch auf Balkon und Terrasse.
  • Im Mietvertrag kann über eine Individualvereinbarung Rauchverbot vereinbart werden.
  • Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme: Wird der Nachbar durch das Rauchen stark beeinträchtigt, muss der Raucher seinen Konsum einschränken.
  • Beim Auszug gelten für die Raucherwohnung oft die allgemeinen Regeln zu Schönheitsreparaturen.

Der Nachbar raucht wie ein Schlot, das Treppenhaus stinkt wie ein Aschenbecher – Zigaretten sind in vielen Mietshäusern ein Problem. Einerseits ist Rauchen in den eigenen vier Wänden erlaubt, auf der anderen Seite steht das Gebot der Rücksichtnahme auf die Mitmenschen. Mieter und Vermieter, die sich von Zigarettenrauch gestört fühlen, können sich unter Umständen wehren.

Darf der Vermieter Rauchen in der Wohnung verbieten?

Laut Bundesgerichtshof (BGH) gehört es grundsätzlich zum vertragsgemäßen Gebrauch, sich in der in der eigenen Wohnung, auf dem Balkon oder der Terrasse eine Zigarette oder eine Pfeife anzuzünden und diese zu rauchen (BGH, Az.: VIII ZR 124/05). Das gilt, sofern nichts Gegenläufiges vereinbart ist, der Zustand der Wohnung dadurch nicht erheblich verschlechtert wird (BGH, Az.: VIII ZR 242/13) und der Mieter seine Mitmieter mit dem Rauchen nicht wesentlich beeinträchtigt. Einfach verbieten darf der Vermieter das Rauchen in der Wohnung also nicht.

Aber es gilt ebenso das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme: Die persönliche Freiheit des Mieters, zu rauchen versus das Recht der Nichtraucher und Mitmieter auf körperliche Unversehrtheit. Darum muss der Mieter zumutbare Maßnahmen ergreifen, um andere möglichst nicht oder wenig zu stören, zum Beispiel durch regelmäßiges Lüften. Auch kann von einem Kettenraucher etwas mehr Rücksicht gefordert werden, wenn sein Nachbar Asthmatiker oder Allergiker ist und das Passivrauchen dessen Zustand verschlimmern könnte. Unter bestimmten Umständen kann der Vermieter dann das Rauchen in der Wohnung verbieten.

Gilt im Mietshaus Rauchverbot?

Rauchen Mietwohnung, Rauchverbot im Treppenhaus, Foto: tzahiV / stock.adobe.com
Ein Rauchverbot in Flur und Treppenhaus kann durchaus gültig sein, zum Beispiel über die Hausordnung. Foto: tzahiV / stock.adobe.com

Das Rauchen kann in den Gemeinschaftsflächen des Hauses verboten werden, also etwa:

  • im Treppenhaus
  • im Hausflur
  • im Keller
  • in der Waschküche
  • im Fahrstuhl
  • auf dem Speicher 
  • in der Tiefgarage

Möglich ist das über das Anbringen von Verbotsschildern oder eine entsprechende Vereinbarung in der Hausordnung, die zum Beispiel das Rauchen im Treppenhaus untersagt.

Link-Tipp

Was der Vermieter noch in der Hausordnung regeln darf, steht in unserem Artikel.

Wann ist das Rauchverbot im Mietvertrag gültig?

Ein über die Gemeinschaftsflächen hinausgehendes Rauchverbot, das für die eigene Wohnung gilt, ist laut Bundesgerichtshof nur möglich, wenn dies als individuell ausgehandelte Vereinbarung im Mietvertrag steht (Az.: VIII ZR 37/07).

Unwirksam ist dagegen eine vorformulierte Klausel, die das Rauchen verbietet – sprich: Wer einen Mietvertrag vorgelegt bekommt, in dem Rauchen verboten wird, kann diesen getrost unterschreiben. Daran halten muss er sich nicht.

Müssen Mieter Rauchen dulden?

Laut Urteil des Bundesgerichtshofes muss der Qualm nicht mehr geduldet werden, wenn er objektiv als „wesentliche Beeinträchtigung“ zu werten ist. Der Betroffene hat dann einen Unterlassungsanspruch (Az.: V ZR 110/14). Im konkreten Fall hatten Mieter in der ersten Etage eines Mehrfamilienhauses gegen die Mieter im Erdgeschoss geklagt, da sie mehrmals täglich auf dem Balkon rauchten. Durch den aufsteigenden Tabakrauch fühlten sie sich gestört und forderten, den Zigarettenkonsum zumindest stundenweise zu verbieten.

Für eine solche unwesentliche Geruchsbelästigung hätten die Nachbarn laut Urteil aber nur dann Abwehransprüche, wenn dadurch die Gesundheit gefährdet würde. Das ist beim Rauchen im Freien eher unwahrscheinlich und müsste darum durch die Mieter nachgewiesen werden.

Wie können Raucher eingeschränkt werden?

Rauchen Mietwohnung, Rauchen auf dem Balkon, Zigarettenqualm, Foto: theartofphoto / stock.adobe.com
Mieter dürfen auf dem Balkon rauchen. Dies könnte aber auf feste Zeiten beschränkt werden. Foto: theartofphoto / stock.adobe.com

Selbst wenn der Rauch eine wesentliche Beeinträchtigung ist, kann laut BGH niemals ein vollständiges Rauchverbot erteilt werden. Es können aber feste Zeitfenster festgelegt werden, in denen stundenweise rauchen erlaubt oder verboten ist. Zwei Beispiele aus der Rechtsprechung:

  • In einem Rechtsstreit zwischen Nachbarn wurden zwei Raucher dazu verurteilt, auf ihrer Terrasse nur noch zu festen Zeiten zu rauchen: 0 Uhr bis 3 Uhr, 6 Uhr bis 9 Uhr, 12 Uhr bis 15 Uhr und von 21 Uhr bis 24 Uhr. Zünden sie außerhalb dieser Zeiten eine Zigarette an, droht ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro (LG Dortmund, Az.: 1 S 451/15).
  • Ein Mieter darf während der Nachtzeit nicht aus dem Fenster rauchen, wenn dadurch der Nikotingeruch in das Schlafzimmer der darüberliegenden Wohnung gelangt. Eine Mietminderung um drei Prozent aufgrund der durch die Geruchsbelästigung bedingten Störung der Nachtruhe ist berechtigt. (LG Berlin, 65 S 362/16)
Lukas Siebenkotten, Rauchverbot im Mietshaus, Rauchen im Mietshaus, Mieterbund, Foto: DMB
Lukas Siebenkotten, Bundesdirektor des Deutschen Mieterbundes. Foto: DMB

Dieses Vorgehen nennt Lukas Siebenkotten, Bundesdirektor des Deutschen Mieterbundes, einen Kompromiss:

„Einerseits haben Mieter das Recht, ihre Wohnung frei von Belästigungen durch Tabakrauch nutzen zu können. Andererseits haben Mieter auch das Recht, ihre Lebensbedürfnisse in ihrer Wohnung zu verwirklichen, und hierzu kann auch das Rauchen gehören.“

Durch die Vereinbarung konkreten Rauchzeiten hofft er, dass das Verhältnis von Nichtrauchern und Rauchern in Mehrfamilienhäusern befriedet werden kann.

Miete kürzen, wenn der Nachbar übermäßig raucht?

Der Mieter hat bei einer erheblichen Einschränkung, etwa weil der Nachbar sehr stark raucht  unter Umständen das Recht die Miete zu mindern. Um wie viel, das hängt stark vom Einzelfall ab.

In Berlin beispielsweise hat ein Mann seine Miete um zehn Prozent gekürzt, weil der Nachbar unter ihm mehrmals pro Stunde auf dem Balkon rauchte und der Qualm ständig in die Wohnung des Mannes zog (LG Berlin, Az.: 67 S 307/12). Das Gericht entschied zu Gunsten des Mieters, da alle seine Fenster nach hinten raus liegen – wie auch der Balkon des rauchenden Nachbarn. So habe der betroffene Mieter laut Gericht in den Sommermonaten deshalb nicht mehr lüften können.

Wer muss die Raucherwohnung renovieren?

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Beim Auszug können Vermieter von starken Rauchern Schadenersatz fordern. Foto: iStock.com / LeoPatrizi

Wenn ein starker Raucher auszieht, hinterlässt er oft Spuren in der Wohnung. Vermieter können dafür aber nur in bestimmten Fällen Schadensersatz vom Mieter fordern: Wenn durch das exzessive Rauchen eine Substanzbeschädigung der Wohnung eingetreten ist, sodass sich die vergilbten Wände und der Zigarettengeruch durch bloßes Streichen und Tapezieren nicht beseitigen lassen (BGH, Az.: VIII ZR 37/07). Möglich ist eine Schadensersatzforderung auch, wenn der Mieter ein vertraglich vereinbartes Rauchverbot verletzt. Beides ist aber selten der Fall.

Abgesehen davon ist der Mieter nur nach den allgemeinen Regeln verpflichtet, Schönheitsreparaturen durchzuführen. Das heißt: Nur, wenn die Wohnung bereits zu Mietvertragsbeginn in einem renovierten Zustand war (BGH, Az.: VII ZR 185/14 u.a.) und er durch eine gültige Renovierungsklausel im Mietvertrag dazu verpflichtet ist. Wer also ohnehin in der Streich- und Tapezierpflicht ist, muss auch die nikotingelben Wände der Raucherwohnung überstreichen. (BGH, Az.: VIII ZR 124/05).

Kann der Vermieter wegen Rauchen kündigen?

Treibt es ein Mieter mit dem Rauchen während der Mietdauer zu sehr auf die Spitze, kann ihm der Vermieter wegen Störung des Hausfriedens fristlos kündigen (BGH, Az.: VIII ZR 186/14). Im konkreten Fall entleerte der Mieter seine Aschenbecher nicht und lüftete auch nicht genug, sodass der Zigarettenrauch aus der Wohnung ins Treppenhaus zog und die übrigen Mieter belästigte.

Rauchverbot Mietwohnung, Rauchen im Mietshaus, Foto: Haus & Grund
Kai Warnecke, Präsident von Haus & Grund Deutschland. Foto: Haus & Grund

Der Vermieter hatte den Raucher deshalb bereits mehrfach abgemahnt und letztlich zur fristlosen Kündigung gegriffen. Zu Recht, so das Urteil der Karlsruher Richter. Interessanterweise war hierbei nicht die Gefahr durch das Passivrauchen, sondern die fortgesetzte Geruchsbelästigung durch den Rauchgeruch der Pflichtverstoß.

Kai Warnecke, Präsident von Haus & Grund Deutschland, meint dazu:
„Wenn ein Mieter trotz mehrfacher Hinweise das friedliche Miteinander in einem Haus nachhaltig stört, müssen dem Vermieter Mittel zur Verfügung stehen, um die anderen Bewohner zu schützen.“

Müssen Interessenten bei der Wohnungssuche sagen, dass sie rauchen?

Nein, solche Fragen werden von Datenschützern als unzulässig erachtet. Vermieter dürfen nur Fragen stellen, die das Mietverhältnis in irgendeiner Form betreffen könnten – die persönlichen Interessen oder Lebensgewohnheiten des Mieters gehören in der Regel nicht dazu. Stellt der Vermieter dennoch eine unzulässige Frage, so müssen Mieter darauf nicht wahrheitsgemäß antworten – und dürfen sogar lügen.

14.04.2021


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18 Kommentare

eono am 30.04.2021 14:48

Im Artikel wird erwähnt, dass das Mauerwerk substantiell geschädigt werden kann, durch Rauchen.

Die Leute versuchen heutzutage - auch die Gerichte - aus allem Geld zu schlagen.

Dass Mauerwerk durch Niktotin (oder außen durch Tauben) beschädigt werden kann, ist: Unsinn. Bleiben wir in der Wohnung:

Auf den Tapeten ist meist mehrere Lagen (mindestens 2x) Farbe - die ist schon mal sehr dick.

Die Tapeten selbst, sind in aller Regel auch sehr kräftig. Darunter ist Kleister ... dass sich dadurch auch noch Nikotin - ist zumindest fraglich. Wenn das Papier runter und weg ist, dürfte kein Geruch sein.

Ich würde erst einmal sämtliche Tapetenlagen entfernen. Dann würde ich die Wand mit Wasser einsprühen und gut lüften - möglichst im Sommer und die Fenster geöffnet halten - trocknen lassen.

Dann: Einen Nichtraucher in der Wohnung schnuppern lassen.

Ggf. sich in einem Maler-Lackierergeschäft erkundigen/Bauhaus etc. was man sonst noch machen könnte, wenn und falls. Das hängt davon ab. (Vielleicht ist da irgendwo Schimmel - dann muss man

mit Fungiziden ran ... ) M.E. hat man den Geruch raus, wenn das Papier entfernt ist.

Das heisst: Der Bodenbelag spielt auch noch eine Rolle. Teppichböden müßten richtig mit Teppich-

Reiniger gereinigt werden. (Nach 10 Jahren darf die der Vermieter m.W. erneuern.)

Hat man ihn selber gelegt, muß man ihn entfernen. (Sowieso).

Sollte unversiegeltes Parkett/Holzböden verlegt sein - dann muß man womöglich raschen -

sich erkundigen. Frisches Holz das noch nicht versiegelt werden durfte/darf muß der Mieter mit

Stahlwolle bearbeiten/ab raschen. - (Aber nach 2-3 Jahren wird es m.W. versiegelt (Firma).

Dann genügt vorsichtig feucht wischen mit Parkettpflege. Gut lüften.

Alle anderen Beläge entsprechend der Gebrauchsanweisung reinigen. Gut lüften.

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eono am 30.04.2021 14:20

Der Beitrag und die ersten Kommentare sind aus 2019.

Inzwischen ist es so: Dass Raucher in ihren Wohnungen rauchen sollten - die können sie ggf renovieren.

Und frische Luft tankt man am Besten am geöffneten Fenster und auf dem Balkon, der Terrasse.

Tief ein-und tief ausatmen wann immer sich die Gelegenheit dazu ergibt.

Denn: In den Städten darf man sich ja hin/wieder/wechselnd nur mit Maske sehen lassen.

Und damit geht einfach das Atmen nicht richtig.

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eono am 29.04.2021 13:55

Das Gericht in Dortmund mit dem "Zeitfenster" 1. Beitrag oben (Eingeschränktes Rauchen)-

klingt ja sehr schlau. Ungefähr so: Wir haben grad nicht viel zu tun, sie können gern öfter kommen.

Für 250.000 E Streitwert lohnt es sich für den Nachbarn als auch für die Gerichtskasse (darf ich doch

annehmen?)

Wie sollen denn die Raucher beweisen, dass sie sich an die vorgegebenen Zeiten gehalten haben?

Sowieso seltsame Regelung: Damit verpflichtet das Gericht den Nichtraucher auch nur zu bestimmten

Zeiten auf der Terrasse zu sitzen. Von 21-3 Uhr nicht. Da rauchen die drüben draußen auf der Terrasse.

Hoffentlich fragte das Gericht vorher nach den ungefähren Schlafenszeiten der Beteiligten.

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eono am 29.04.2021 04:58

Ich weiß nicht, es gibt so viele Dinge, die einen ärgern, die auch schaden z.B. Lärm -

in meiner Studienzeit, Stadtmitte und 1.500 lärmmachende Fahrzeuge in einer Stunde inkl. Straßenbahn alle 2-5 Minuten mal in der mal in der anderen Richtung.

Und Gerüche, die Frage ist: Was unangenehmer ist - Zigarettenrauch von außen -

wogegen ich mich schützen kann - in meiner Wohnung.

Oder z.B. durch die Wände die Rufe der Nachbarin,

die Geräusche der Toilette - unklar ob von oben oder der Nachbarwohnung

durch die Lüftung die Gerüche von einer Toilette oder nach Benutzung derselben

Ein Appartementhaus/ Seniorenappartement.

Allein die Vorstellung/der Gedanke sich mal Besuch einzuladen - entfiel.

Ich zog wieder aus und weg.

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eono am 29.04.2021 02:02

"Mietminderung" weil der Nachbar raucht, dessen Balkon auf derselben Hausseite ist, wie die Fenster

desjenigen, der deshalb weil der Nachbar auf dem Balkon "ständig raucht", nicht mehr lüften könne.

Das halte ich für Quatsch. 1. raucht kein Mensch "ständig"!

2.. kann man Immer lüften auch nachts. Wenn der Nachbar schläft und nicht auf dem Balkon raucht.

3. Weht der Wind nie in derselben Richtung.

4. regnet, schneit es auch, oder ist zu warm - so dass der Nachbar nicht auf dem Balkon rauchen will.

5. Kann man sich anpassen - mal kürzer oder länger lüften - die Fenster schliessen, wenn einem der

Rauch zu nahe kommt. Was übrigens nicht immer der Fall ist. Oder nicht immer bemerkt wird.

6. Geht es z.B. um das eigene Küchenfenster - und kocht man gerade, hat man eigene Gerüche

die alles übertönen. Auch der Zigarettenrauch aus einer anderen Wohnung oder dem Balkon.

7. In größeren Mietshäusern 12Parteien+ geht es normalerweise um Kochgerüche im Treppenhaus

der verschiedenen Nationalitäten. -

Gestern kam ich zurück. Ich dachte, jmd wäre in meiner Wg gewesen, eingebrochen, die/der Zwiebeln

gegessen hätte. Wollte mich gerade aufregen - da ging ich ins Wohnzimmer um das Fenster zu

schliessen. Da erst am geöffneten Fenster stellte ich die verschiedenen Zwiebelgerüche roh,

gedünstet, gebraten uva. fest. Es kam von draußen rein. Ich schloß schnell das Fenster.

Die fangen z.Zt. alle so ziemlich zur selben Zeit an zu kochen: Ramadan.

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Tom am 30.04.2021 12:32

zu Punkt 1 und 2 Es gibt Kettenraucher das habe ich selbst erlebt da kann man zu keiner Zeit lüften,

und denen macht es auch nichts aus wenn es Regnet, Schneit oder Hagelt

eono am 28.04.2021 23:42

Das ist doch Unsinn. Wer nicht raucht, nie geraucht hat - nimmt immer Zigarettenrauch wahr.

Im 1. Stock - egal ob in der Küche vom geöffneten/gekippten Küchenfenster von unten oder sonst ...

Wenn eine rauchende Tochter ihrer Mutter ein Paket schickt, "dann riecht die Wohnung eine ganze Woche nach Rauch!" sagt die Mutter.

Es gibt auch Verrückte: Eine alleine in Parterre rauchte zwar, hatte aber nachts ihre Rollladen und

Fensterläden geschlossen. In ihrem Schlafzimmer Nordseite rauchte sie nicht. Im Wohnzimmer Südseite schon." Trotzdem konnten die Nachbarn über ihr - "nachts nicht schlafen" Nordseite - weil sie nachts

noch fern sah im Wohnzimmer, Südseite wo ebenfalls alles geschlossen war.

Als Gericht würde ich sowas überhaupt nicht annehmen. Die Leute bilden sich soviel ein - auf allen Ebenen, dass es unhaltbar und nicht nachvollziehbar ist. In allen Bundesländern - sie tun einfach so,

als kennten sie einen. Wechselt man das Bundesland und dann ins 3-4-5- fällt es sehr auf, wie die alle sind. Wie die sich über alles her machen - wie nach dem Krieg 1945/48 ff "Und alles soll was sein."

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Hildegard Mayer am 29.04.2021 10:31

Es ist kein Unsinn! Es ist eine Belästigung und eine gesundheitliche Gefährdung. Ich bin Raucher gewesen, aber habe genau aus diesem Grund aufgehört. Jetzt rieche ich den Rauch durch die Aussenlüftung ebenso wie die Abluft im Bad. Wenn meine unteren Nachbarn die Türe in den Hausflur öffnen stinkt das ganze Treppenhaus. Man nennt das auch Aerosole. Ich finde es eine Rücksichtslosigkeit wenn Raucher nicht wenigstens auf e-Zigaretten umsteigen. Besser wäre es aber, sie würden sich zusammen nehmen und endlich aufhören zu rauchen. Das täte ihnen auch gut und allen wäre geholfen. Soviel Einsicht erwarte ich nunmal von einem Erwachsenen und es wäre ein tolles Beispiel für die Jugend.

Hildegard Mayer am 28.04.2021 11:57

Es sterben jährlich mehr Menschen an Rauchen und passives Rauchen als an Covid19. Es sollten deshalb Raucher in Mehrfamilienhäusern das Rauchen verboten werden. Wenn sie unbedingt rauchen müssen, so doch wo sie niemanden damit schädigen können.

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Eberhard haberlach am 28.04.2021 11:50

Thema Rauchverbot.

jeglicher Artikel, die sich mit dem Rauchen befassen sind leider unvollständig. steht ist nur von Wand-und decken Anstrich die Rede. das ist abernicht alles. Bei exzessivem Rauchen sind ebenfalls betroffen: sämtliche Innentüren, Fensterrahmen deren Rollo Gurte, Einbaumöbel, die zum Inventar gehören. Es ist im wesentlichen nicht der sichtbare Rauch, sondern vielmehrdie Ablagerungen, die sich im Laufe von Jahren auf den Einrichtungen niederlegen, wobei sich weiße Türen und Fensterrahmen sichtbar verfärben. bei farbigem Mobiliar erinnert nur der Geruch daran, den man nur mit einer Ozonbehandlung raus bekommt( teuer). Auch wenn der Mieter Ihnen nicht sagen muss, dass er Raucher ist sensibilisieren Sie Ihren Geruchssinn bei der Besichtigung. ein exzessiver Raucher verbreitet stets kalten Nikotingeruch auch wenn er nicht raucht.

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eono am 28.04.2021 23:47

Ija - ein Raucher muss mehr putzen, waschen, lüften lüften lüften -

öfter tapezieren, lackieren als Andere.

Das stimmt schon.

Simone T. am 07.02.2021 15:30

Sehr geehrte immowelt-direktion,

Mein Mann und ich sind beide Raucher. Er ist allerdings nur am Wochenende da.

Wir rauchen ausschließlich in der Küche oder auf dem Balkon und das max eine halbe Schachtel.

Jetzt (nach 8 Jahren) sagen unsere Obermieter (beides Exraucher), dass es stinkt. Wir Lüften regelmäßig und rauchen bei offenem Fenster.

Leider ist mit den Beiden nicht zu reden (was wir schon mehrfach versucht haben).

Vor einiger Zeit hatten wir einen Fwuerwehreinsatz im Haus, wegen des Verdachts auf Gasaustritt. Die hat sich nicht bestätigt. Es wurde uns von der Feuerwehr mitgeteilt, dass es sich um einen sogenannten stillen Abfluss handelt, der bei Feuchtigkeit so riecht. Uns wurde von der Mieterin unterstellt, dass wir Tote Ratten oder ähnliches Getier im Keller hätten. Wir haben den gesamten Kellerraum abgesucht und nichts gefunden!

Seit dem haben unsere Mitmieter im Kellergang einen automatischen Duftspender angebracht, welcher den ganzen Kellergang mit dem Duft (blumig schwerer Duft) überflutet.

Wir haben den Mietern ein Schreiben zukommen lassen, in dem wir Sie auffordern den Spender abzunehmen bzw gern in Ihrem Keller auf zu hängen.

Seit dem eskaliert die Situation immer mehr. So dass ich mir von beiden Vorwürfe wie "es stinkt" oder "wir wären unsauber/dreckig" unterstellen lassen muss.

Welche rechtlichen Mittel haben wir? Denn ausziehen möchten wir auch nicht, auf Grund der Nähe zu meinen Eltern (beide über 65).

Vielen Dank im Voraus!

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immowelt Redaktion am 08.02.2021 07:49

Hallo Simone,

der Qualm vom Rauch kann die Wohnqualität für Nichtraucher schwer beeinträchtigen. Allerdings ist das kein Grund zur Verunglimpfung oder zur Installation eines automatischen Duftspenders in Hausflur oder Keller. In dem Fall müssen Sie sich an den Vermieter wenden, beim Thema Rauch können sie beispielsweise feste Uhrzeiten ausmachen. In dieser Zeit können ihre Mitmieter die Fenster geschlossen lassen, so dass kein Rauch in deren Wohnung ziehen kann.

Beste Grüße

immowelt Redaktion

Massimiliano Heidemann am 24.12.2020 12:38

Sehr geehrt Herr Kay Warnecker,Präsident Von Haus &Gründ in Deutchland,ich bin verstand ich wohne in Stuttgart und Seit 3 Monate wohne in meine Wohnung eine Raucher das ist sehr schwehr für mich weil ich habe keine Zigaretten in meine ganze Leben Geraucht ,jetz für mich ist zu vielen weil meine kleine Kinder muß mit herträge aber als ich ihn kenne lerne habe was ganz andere Theme ich habe sofort zu ihn gesagt das Die Rauchen haben Kalte füße deshalb ich gebeten habe den wenn eine Rauche bitte auf den Balkon oder auf seine zimmer Fenster :Herr Antwortete ja Nartürlich jedemal Herr Rauchen in volle Zimmer und diese Rauchen kommt in die ganze Wohnung Inhaus was soll ich Machen???? ich mochte gerne ihn zu künnigung darf ich ?herr ist unter Karitas sozialamnt zu ihn betzhlen alles und ich mochte mit meine kopf frei sein weil ich fahrer ein 40 tonne ins Vernverkher jede wochen diese wohnung stank und ist wirklich Unartleglischen Situatione ich bitte ihne um eine Ruckmeldungen bei mir ich Grße Sie Voraus und ich wünche ihne eine froie Weinachte und Neue jahre zu ihne ihr Familie Viele Grüße Bleibe Gesunde.Massimiliano Heidemann.

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immowelt Redaktion am 28.12.2020 16:13

Hallo Herr Heidemann,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir sind nicht ganz sicher, ob wir sie richtig verstanden haben.

Das Rauchen in der Wohnung gehört zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache und kann dem Mieter i.d.R. nicht verboten werden. Allerdings gilt das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme. So wie Sie es schildern, scheint das bei Ihren Mitbewohnern nicht so ganz angekommen zu sein. Vielleicht können Sie über den Vermieter auf die rauchenden Mieter so einwirken, dass Sie nicht mehr beeinträchtigt werden.

Beste Grüße

immowelt-Redaktion

AlexB am 01.08.2020 10:20

Und wie ist das, wenn man in einem Reihenendhaus wohnt, und der Nachbar Pfeife raucht auf der Terrasse, so dass man selber nicht mehr auf der Terrasse sitzen kann, weil der Qualm rüberzieht?

auf Kommentar antworten

eono am 29.04.2021 00:03

Sich eine Liste machen, was man alles an Nachbarn nicht will - als da wäre ... ... ... ... ... ... ....

und dann sich ein neues /anderes Haus suchen, die Liste nicht vergessen.

Oder: Sich einfach ablenken.

Oder: Aufpassen, wann der raucht - und sich für die Zeit/en außer Haus Interessen suchen

Oder: Fenster und Terrassentür schliessen und Mittagsschlaf o.ä. machen/oder fernsehen.

Oder: Sich einen Hund anschaffen und immer dann schnell das Haus verlassen Gassi gehen.

Oder: Mit einer geöffneten Plastiktüte raus auf die Straße in Bussen, Bahnen fahren - danach die Tüte

verschliessen und den Nachbarn das nächste Mal wenn er pafft, besuchen gehen - mit Blumen

die Tüte mit Viren unbemerkt ausschütten. - Aber schnell - sonst ist er immun.

Bzw. Wie lange wohnen Sie denn schon zusammen? Ist das ein Racheakt weil vor Jahren/Jahrzehnten ...?

Bernd am 30.07.2020 16:49

Was ist, wenn der Mieter in der Wohnung unter mir mit hoher regelmäßigkeit illegale Substanzen raucht, und der eindeutige, sehr unangenehme Geruch zu mir in die Wohnung dringt? Beweisbar wäre es sicher nur mit ener Laborprobe und hohem technischem Aufwand, es beeinträchtigt aber ungemein, sogar bis in die Nachtstunden.

auf Kommentar antworten

Gemeni1994 am 16.08.2020 19:23

Einfach mal nicht zu deutsch sein, und das Gespräch suchen mit dem Mieter.

Immer gleich Drohen, ist die falsche angehensweise. Eventuell weiß der unter dir gar nicht, das es dich so sehr stört.


AH. am 02.08.2020 12:16

Polizei einschalten?! Ist schliesslich illegal.... viel Erfolg!

Ben Sassi am 30.07.2020 15:36

Das rauchen soll über all verboten werden, da das mitrauchen ist ja schon gegeben. und ob man will oder nicht der nicht raucher raucht mit. Der ist gerade mit gefangen mit gehangen.

auf Kommentar antworten

WSY am 29.07.2020 18:00

Das war eine sehr nützliche Information. Dankeschön

auf Kommentar antworten

Manfred Güntsch am 29.07.2020 17:50

Gut. Umfassend informiert.

auf Kommentar antworten

raspelkurz am 29.07.2020 12:39

meine nachbarn unter mir dampfen,der rauch steigt dann zu mir in die 1.etage von 2 personen da bin ich manchmal richtig eingenebelt,bis jetzt habe ich noch nichts gesagt wirhaben ein gutes verhältnis,aber es nervt der rauch

auf Kommentar antworten

Frank am 29.07.2020 20:02

Was sollen wir sagen, wohnen im dritten Stock mit Balkon, und die ganze Nachbarschaft Grillt. Im Sommer lüften bei einer Dachwohnung ! Fehlanzeige.

Im Sommer über 28 Grad und das als Neubau noch. Kühlschrank fliegt ständig der FI raus.


Absynth am 30.07.2020 04:07

das kann kein Rauch sein, das ist Dampf. Das kann natürlich auch störend sein.

Maria-Luise am 19.11.2019 10:57

Ich musste die alten Wohnung wegen lange Geruchsbelästigung "Shisha" vom Nachbar ausziehen und die neuen Wohnung passiert es dasselbe. Heute leide ich an schwere Trauma. Im Winter leide ich mehr daran, die Fenster stundenlang offen lassen. Ich lese nur noch vom Rauchen Beschwerden, aber nicht vom Shisha Beschwerden. Man kann nicht immer wieder eine neue Wohnung suchen. Ich weiß es nicht mehr, was ich mache soll.

auf Kommentar antworten

Hoschina am 25.10.2020 10:21

Oh mein Gott - ich wäre über Shisha Geruch erfreut - um einiges besser zu erraten als der Gestank von Ekeltabak und gepanschten Gras ;(

Glaubensbruder am 26.09.2019 06:27

Meine Untermieter sind beide sehr starke Raucher. Wenn man an der Wohnungstüre vorbei läuft riecht man den Rauch. Da man nicht normal mit Ihnen Reden kann, ist ein Austausch nicht möglich! Die Frau hat MS, er hat Bandscheibenvorfall, und sie meinen immer im Recht zu sein. Der Vermieter hält eher zu ihnen, als zu uns. Da das Schlafzimmer genau unter unserem Sohn seinem Zimmer liegt muss er immer bei gekipptem Fenster die rauchige Luft einatmen. Sie rauchen beide auch im Bett und wenn ich was sage werde ich ausgelacht. Soll ich mir wegen ihnen eine neue Wohnung suchen?

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 26.09.2019 11:12

Hallo Glaubensbruder,

das Rauchen in der Wohnung gehört zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache und kann dem Mieter i.d.R. nicht verboten werden. Allerdings gilt das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme. So wie Sie es schildern, scheint das bei Ihren Mitbewohnern nicht so ganz angekommen zu sein. Vielleicht sollten Sie den Vermieter schriftlich dazu auffordern, auf die rauchenden Mieter so einzuwirken, dass zumindest im Treppenhaus keine Rauchfahnen mehr sind.

Beste Grüße

die Immowelt-Redaktion