Umzugscheckliste: Erfolgreich umziehen mit Immowelt

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Beim Umzug gibt es viel zu tun: Wohnungsübergabe planen, einrichten, Helfer organisieren. Diese Umzugscheckliste hilft, die wichtigsten Aufgaben im Blick zu behalten – und den Wohnortwechsel sauber über die Bühne zu bringen.

Umzug Checkliste, Umzugscheckliste, Umzugsliste, Foto: iStock/kali9
Wer den Umzug gut plant, hat weniger Stress. Eine Umzugscheckliste hilft dabei. Foto: iStock/kali9

Wer nach der Wohnungssuche endlich sein neues Zuhause gefunden hat, muss noch eine letzte Hürde überwinden: den Umzug. Der braucht in der Regel gut einige Wochen Vorlaufzeit und eine strukturierte Planung. Dabei kann diese Umzugscheckliste helfen:

Umzug-Checkliste: So früh wie möglich planen

  • Ordner anlegen: Baumarkt-Quittungen, Telefonnummern von Umzugshelfern und andere Umzugsdokumente übersichtlich sammeln. Tipp: Belege aufheben, oft lassen sich Umzugskosten von der Steuer absetzen.
  • Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung klären. Denn in bestimmten Fällen müssen Mieter beim Auszug die Wände streichen. Beispielsweise wenn die Wohnung renoviert übergeben wurde und die Renovierungspflicht im Mietvertrag gültig vereinbart ist. Schäden, die ein Mieter selbst verursacht hat, sind davon ausgenommen – die muss er in der Regel immer selbst und auf eigene Kosten beseitigen. Hier wird genauer erklärt, wann Mieter renovieren müssen.
  • Handwerkertermine vereinbaren (falls nötig): Viele Mieter übernehmen das Streichen der Wände selbst, andere Arbeiten erfordern jedoch oft größeres handwerkliches Geschick und sollten von einem Profi unternommen werden.
  • Übernahme von Möbeln klären: Gegen eine Ablöse kann oft zum Beispiel die Einbauküche vom Vormieter übernommen werden. So hoch darf die Ablöse sein.
  • Liste des Umzugsgutes sowie eine für Gegenstände zum Verkaufen oder Einlagern erstellen. Tipp: Teure Gegenstände fotografieren, um den Zustand vor dem Transport festzuhalten.
  • Entrümpeln und Sperrmüll bestellen (falls nötig): Es kann mehrere Wochen dauern, bis ein Termin zustande kommt, daher sollte dieser so früh wie möglich vereinbart werden.
  • Einrichtung planen: Hierfür ist es oft hilfreich, sich vom neuen Vermieter den Grundriss der neuen Wohnung geben zu lassen oder diese selbst auszumessen. Anhand der genauen Maße können Mieter einen Möbelstellplan erstellen.
  • Neue Möbel bestellen: Die Lieferung kann um die 4 bis 12 Wochen dauern, daher sollte das möglichst früh erledigt werden.
  • Termin zur Wohnungsübergabe und zum Ablesen der Zählerstände vereinbaren (alte und neue Wohnung).
  • Umzugstermin festlegen und Urlaub beantragen. In einigen seltenen Fällen kann Arbeitnehmern Sonderurlaub für den Umzug zustehen.
  • Umzugsunternehmen beauftragen oder Transporter buchen.
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Einige Wochen vor dem Umzug

  • Versicherungsschutz für das Umzugsgut prüfen: Die Hausratversicherung schützt in der Regel nur das eigene Hab und Gut am Wohnort, nicht auf dem Weg ins neue Zuhause. Dafür kann es sich lohnen, eine Transportversicherung abzuschließen.
  • Adressänderungen mitteilen, Abonnements kündigen: Anbieter von Strom, Gas, Wasser, aber auch Telefon und Internet sollten mit ausreichend Vorlaufzeit umgemeldet werden. Checkliste zum An- und Ummelden beim Umzug hier herunterladen.
  • Nachsendeauftrag stellen
  • Kindergarten/Schule über den Umzug informieren.
  • Einzugsermächtigungen/Daueraufträge ändern, etwa für die Miete der alten Wohnung.
  • Umzugshelfer organisieren. Wichtig: Einer braucht eine Fahrerlaubnis für den Transporter.
  • Kinder- und/oder Haustier-Betreuung für den Umzugstag planen.
  • Umzugsmaterialien organisieren (Kartons, Tragegurte, Polstermaterial, Klebeband, etc.)
  • Halteverbotszone für die alte und die neue Wohnung beantragen. Anlaufstelle ist in der Regel das Straßenverkehrsamt oder Landratsamt.

Umzugskartonrechner

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Kurz vor dem Umzug

  • Übernahme neue Wohnung, Zählerstände festhalten. Auch hierfür sollte ein Wohnungsübergabeprotokoll angefertigt werden.
  • Gegebenenfalls neue Wohnung streichen
  • Zeitlichen Ablauf des Umzugs konkret planen
  • Packen, sperrige Möbel auseinanderbauen, Schränke und Kommoden verkleben.
  • Täglich genutzte Geräte sowie Pflanzen erst am Tag vor dem Umzug umzugsfertig machen.
  • Umzugstag vorbereiten: Bargeld abheben, Vesper für die Helfer, Anfahrtspläne und Möbelstellpläne für die Helfer ausdrucken oder kopieren, Umzugsmaterial und Putzmittel bereitlegen. Auch Verbandsmaterial für kleine Verletzungen ist oft hilfreich.
  • Wichtige Dokumente und Gegenstände gesondert einpacken: Personalausweis, Führerschein und wertvolle Gegenstände sollten in einer eigenen Tasche gepackt werden, zusammen mit einem Survival-Kit für die erste Nacht in der neuen Wohnung (Zahnbürste, Wäsche, etc.)
  • Kühlschrank und Gefrierfach abtauen (einen Tag vor dem Umzug)
  • Fotos machen: Von der alten und neuen Wohnung samt Treppenhaus, um gegebenenfalls Vorschäden zu dokumentieren.
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Umzugscheckliste für den Umzugstag

  • Restliches Umzugsgut packen
  • Fußböden zum Schutz mit Decken oder Folie abdecken
  • Transporter abholen
  • Umzugshelfer einweisen, Möbelstellpläne und Anfahrtspläne verteilen
  • Beim Ausladen des Transporters: Erst die Möbel, dann die Kisten in die neue Wohnung stellen.
  • Alte Wohnung und Treppenhaus reinigen
  • Alte Wohnung und Treppenhaus auf Schäden durch den Umzug untersuchen. Falls vorhanden, diese dokumentieren.
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Nach dem Umzug

  • Wohnungsübergabe der alten Wohnung, am besten mit Wohnungsübergabeprotokoll.
  • Umzugsschäden der eigenen Hausrat- oder Transportversicherung melden.
  • Wohnsitz anmelden (innerhalb der ersten zwei Wochen nach dem Umzug), dabei auch gleich Personalausweis und Reisepass ändern lassen
  • Privatfahrzeuge ab- und ummelden (schnellstmöglich)
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