So gelingt dein Baufinanzierungsplan

Du weißt jetzt, wie viel deine künftige Immobilie kosten darf. Erkunde hier nun in aller Ruhe deine Möglichkeiten zur Baufinanzierung. Hol dir Angebote ein und lass dich beraten. Hier findest du Tipps zu Zinsen, Laufzeit und Co. – verständlich erklärt.

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Wichtige Themen im Überblick

Darlehensarten

Es gibt verschiedene Darlehensarten, die für deine Baufinanzierung infrage kommen: Volltilgerdarlehen, Fremdwährungskredit oder ein tilgungsfreies Darlehen mit Tilgungsbaustein. Am weitesten verbreitet ist aber das klassische Annuitätendarlehen.

Bank oder Finanzmakler?

Das Darlehen von der Hausbank oder vom unabhängigen Darlehensvermittler? Beides ist möglich und hat seine Vor- und Nachteile. Finanzmakler haben oft den Vorteil, dass sie gleichzeitig bei mehreren Banken eine Kreditanfrage für dich stellen können und durch ihre Kontakte oft günstiger Bedingungen aushandeln können. Wie immer kommt es aber auf die Qualität der Beratung und nicht zuletzt auf die Konditionen an.
Das bietet die Bank:

  • Hilft mit der Kreditbeantragung
  • Prüft den Kreditantrag
  • Zahlt den Kredit aus

Das bietet der Finanzmakler:

  • Hilft mit der Kreditberatung
  • Bietet Unterstützung bei der Antragstellung
  • Fragt gleichzeitig bei mehreren Banken nach
  • Kann manchmal durch eine gute Kooperation mit der Bank bessere Bedingungen verhandeln.

Zinsen und weitere Finanzierungskosten

Wenn du ein Darlehen aufnimmst, zahlst du jeden Monat eine Rate, die sich aus Zinsen und einem Tilgungsanteil zusammensetzt. Bei einem Annuitätendarlehen wird der Tilgungsanteil an der Rate im Zeitverlauf immer größer, während der Zinsanteil sinkt, weil die Restschuld immer geringer wird. Die Rate selbst bleibt gleich hoch. Heute dürfen Banken übrigens nur noch in wenigen Fällen Gebühren verlangen.

Hier erfährst du alles zum Annuitätendarlehen, dem Klassiker der Baufinanzierung.

Kaufnebenkosten

Wenn du eine Immobilie kaufst, ist es mit der Zahlung des Kaufpreises nicht getan. Hinzu kommen Grunderwerbsteuer, Maklerprovision, Notar- und Gerichtskosten.

Was es zu den zahlreichen Kaufnebenkosten noch zu wissen gibt, erfährst du hier.

Welche Unterlagen brauche ich?

Um sich optimal auf ein Beratungsgespräch mit der Bank vorzubereiten, solltest du vorab alle relevanten Unterlagen für deine Baufinanzierung sammeln. Besonders wichtig sind für das Baudarlehen:

  • Vermögensaufstellung
  • Aktuelle Einkommensnachweise
  • Sicherheiten, wie zum Beispiel Bürgschaften
  • Auflistung laufender Kredite
  • Auflistung von Unterhaltszahlungen
  • Nachweise über Mieteinkünfte
  • Baugenehmigung, Flächenberechnungen, Baupläne und Fotos der Immobilie

Checkliste: Unterlagen für die Baufinanzierung

Finanzierungsbestätigung der Bank

Du hast deine Immobilie gefunden: Noch vor dem Notartermin musst du deine Finanzierung regeln und solltest dir eine Finanzierungsbestätigung deiner Bank besorgen – denn viele Verkäufer verlangen eine solche, um sicherzugehen, dass sie den Kaufpreis auch erhalten.

Fördermöglichkeiten

Wenn du ein Haus kaufst oder eine Eigentumswohnung erwirbst, kannst du von zahlreichen Förderprogrammen profitieren. Zum Beispiel von vergünstigten Krediten und Zuschüssen der KfW-Förderbank, Wohn-Riester oder auch von speziellen Förderprogrammen der Bundesländer.

Genaueres zu Förderungen gibt es hier.

Bausparen

Bausparen wird vom Staat und von vielen Arbeitgebern bezuschusst. Mit einem Bausparvertrag kannst du einen Teil deiner Immobilienfinanzierung stemmen.

Worauf es bei einem Bausparvertrag ankommt, liest du hier.

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